ErdveränderungenS


Snowflake

Extreme Kältewelle erfasste die USA und Kanada

Eine für diese Jahreszeit ungewöhnlich heftige Kältewelle hat große Gebiete von Ostkanada mit Temperaturen bis zu -30°C Anfang April 2016 erfasst, wie WetterOnline heute berichtet: Extreme April-Kältewelle in Kanada - Über 15 cm Neuschnee selbst in Toronto
“Ein später Einbruch arktischer Kaltluft sucht derzeit Kanada heim: Vor allem in den östlichen Provinzen Ontario und Quebec liegen die Temperaturen aktuell um rund fünfzehn Grad tiefer wie normalerweise Anfang April. Regional herrscht auch tagsüber strenger Frost und nachts geht es bis auf unter minus 30 Grad runter.”
kanada schnee
Heftige April-Kältewelle in Ostkanada mit Schnee in Toronto am 4. April 2016. Quelle: WO: Extreme April-Kältewelle in Kanada – Über 15 cm Neuschnee selbst in Toronto
Aber auch die Südstaaten der USA befürchten ungewöhnlich späte Frostnächte mit Milliarden-Schäden auf den landwirtschaftlichen Flächen, wie Dr. Roy Spencer berichtet: Crops at Risk: Will This Week Equal the $2 Billion Freeze of 2007?

Kommentar:




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Deutschland wartet auf "Blutregen" - Besonders Süden Deutschlands soll betroffen werden

Am Freitag und Samstag erwartet der Deutsche Wetterdienst nicht nur schlechtes Wetter, sondern auch ein seltenes Phänomen: Blutregen.
bluregen
© Picture-Alliance
Nach dem sommerlichen Wochenstart steuert Bayern zum Wochenende auf typisches Aprilwetter zu. In Franken erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Nacht von Freitag auf Samstag sogar frostige Temperaturen. Tagsüber kann sich am Freitag und Samstag besonders der Süden auf Schmuddelwetter einstellen.

Südlich der Donau werden bei Regen höchstens 8 Grad erreicht. Dabei könnte man ein ganz besonderes Wetterphänomen beobachten: Saharastaub in der Luft kann den Niederschlag leicht bräunlich oder rötlich färben, man spricht von Blutregen. Verantwortlich für das Wetterphänomen ist ein Tiefdruckgebiet über dem Mittelmeer, das den Sand, der durch starke Sahara-Stürme aufgewirbelt wird, nach Europa transportiert. In Deutschland wird am Wochenende besonders Süddeutschland betroffen sein.

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Experten etwas beunruhigt: Mehrere Explosionen am mexikanischen Vulkan Popocatepetl

Es rumort am Popocatepetl. In den letzten zwei Wochen hat es mehrere Explosionen gegeben. Vulkanologen warnen, dass sich immer Krater immer mehr Lava ansammelt.
volcán Popocatépetl
© Infobae
Der Vulkan 80 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt zeigt seit einigen Monaten verstärkte Aktivität. Allein in den letzten zwei Wochen hat es mehrere Explosionen gegeben. Nun fürchten die Behörden, dass es noch brenzliger werden könnte.


Der Vulkanologe Hugo Delgado erklärt die Situation: "Die aktuelle Eruption des Popocatepetl hat im Dezember 1994 begonnen, seitdem haben sich immer wieder Lavaformationen im Krater gebildet und diese behindern das Ausströmen von Gasen. Das bedeutet: das Gas sammelt sich an, bis durch eine Explosion diese Lavakörper zerstört werden. Als Folge dieser Explosionen ist der Krater voller Bruchstücke, denn alles, was übrig bleibt, sammelt sich an. Wenn die Eruptionsaktivität weiter andauert, wird sich irgendwann Lava aufbauen, die über den Vulkan quillt."

Kommentar: Der Feuerring ist sehr aktiv in den letzten Monaten:




Books

Weitere Eruptionen beim Vulkan Momotombo

Momotombo
Momotombo
In den letzten Wochen ist es wieder etwas stiller um die Vulkane Nicaraguas geworden, obwohl sie immer noch aktiv sind. Der Lavasee im Krater des Masaya ist etwas gewachsen und die Lava sehr dünnflüssig. Am Wochenende gab eine kleinere Eruption am Telica und Nachts ist auf der LiveCam Rotglut zu erkennen. Diese erkennt man derzeit auch am Momotombo. Ungewöhnlich ist der Ort der Rotglut: neben illuminierte Wolken über dem Gipfel leuchtet es auch an seiner Basis. Unweit der LiveCam scheint ein Feuer zu wüten. Wodurch der Waldbrand ausgelöst wurde ist unklar, doch es ist nicht auszuschließen, dass glühende Tephra die Ursache ist. Auf jeden Fall kommt es sporadisch zu explosiven Eruptionen des Vulkans.

Kommentar:




Fire

Vulkanaktivität auf Hawaii wieder etwas angestiegen

In den letzten Tagen ist die Aktivität am Vulkan auf Hawaii wieder etwas gestiegen. Es finden vermehrt schwache Erdbeben statt und der Pegel des Lavasees in der Gipfelcaldera stieg vorgestern auf 22 m an. Von öffentlich zugänglichen Punkten aus war der Lavasee knapp sichtbar. Gestern ist der Pegel wieder auf 33 m gefallen.
Kilauea volcano
Im Puʻu ʻŌʻō - Krater war eine Förderschlot aktiv und der Kraterboden wurde teilweise mit Lava geflutet.

Wo wir beim Thema erhöhte Seismik sind: unter dem isländischen Bardarbunga ereigneten sich zum Wochenstart mehrere Erdbeben. 3 hatten Magnituden größer gleich 3.

Map

Vanuatu: Schweres Nachbeben der Stärke 6,6

Vanuatu - Erneut hat ein schweres Erdbeben den Norden des Inselstaates im Südwestpazifik getroffen. Nach ersten Angaben von Geofon erreichte das Beben um 8.58 Uhr MESZ Magnitude 6.6. Das Unoted States Geological Survey (USGS) gibt Magnitude 6.9 an. Das Epizentrum lag, wie das des ähnlich starken Erdbebens am 3. April, nördlich der Insel Sanma, knapp 460 Kilometer von der Landeshauptstadt Port Vila entfernt. Der Herd lag in etwa 30 Kilometern Tiefe.

Erdbeben Vanatu April 2016 quake
Leichte Schäden infolge des Erdbebens sind auf umliegenden Inseln möglich. Auch das Risiko eines kleinen Tsunamis ist vorhanden. Da das Hauptbeben weder Schäden noch einen nennenswerten Tsunami verursachte, ist die Wahrscheinlichkeit in diesem Fall sehr gering. Das Global Disaster Alert and Coordination System (GDACS) errechnete eine maximal mögliche Wellenhöhe von 20 Zentimetern.

Vier Minuten zuvor gab es ein weiteres Nachbeben der Stärke 5.3. Es ist wahrscheinlich, dass in den kommenden Tagen weitere Beben folgen.

Kommentar:




Bizarro Earth

Regenfälle Pakistan forderten insgesamt 74 Tote

Die Rettungseinsätze sind wegen großer Zerstörungen schwierig.
regenfälle pakistan
© REUTERS/ Fayaz Aziz
Nach den schweren Überflutungen und Erdrutschen in Pakistan ist die Zahl der Toten im Nordwesten des Landes auf mindestens 74 gestiegen. Allein in der besonders betroffenen Region Khyber Pakhtunkhwa kamen 47 Menschen ums Leben. Tausende Menschen warteten auf Hilfe.

Straßen blockiert

Der Einsatz der Helfer gestalte sich schwierig, da sämtliche Straßen zu abgelegenen Dörfern blockiert seien, sagte der Sprecher. Die Behörden versuchten, einen Hubschrauber zu bekommen, um Leichen bergen und Überlebende mit Zelten und Lebensmitteln zu versorgen.

Die schweren Regenfälle hatten in der Nacht auf Sonntag eingesetzt. Insbesondere in ländlichen Regionen halten die mit einfachsten Mitteln gebauten Häuser den Wassermassen oft nicht stand. Jährlich richten Unwetter in Pakistan schwere Zerstörungen an, Hunderte Menschen sterben.

Kommentar:




Cow Skull

Umgekippter Viehtransporter: Bulle entwischt und stürmt Supermarkt

Eggenfelden - Ein Bulle entwischt am Montag aus einem umgekippten Viehtransporter in Eggenfelden und stürmt in einen Supermarkt. Die Polizei muss handeln, die Situation war "brandgefährlich".
bulle
© dpa
Der Slogan, mit dem der Lebensmittel-Discounter Netto wirbt, heißt „Netto: einfach besser“. Ein guter Satz, er zieht auch bei Rindviechern, buchstäblich. Im niederbayerischen Eggenfelden (Kreis Rottal-Inn) rumpelte am Montag ein Bulle durch die Regalreihen. Er kam, randalierte und sackte zusammen - zwischen gekühltem Rindersteak und Miracel Whip, erlegt von einem Polizisten.

Man darf sich das nicht zu lustig vorstellen. Ein ausgewachsener Bulle wiegt locker eine Tonne. Dieses Exemplar war auch noch schwer verletzt und deshalb sehr aggressiv. Gerd Kreibich, 54, war im Supermarkt, als der Bulle wütete. Er sagt: „Das war eine brandgefährliche Situation.“

Die wilde Geschichte beginnt mitten im Ort, wo die Pfarrkirchner Straße auf die B 388 trifft. Im dichten Montag-Morgen-Verkehr steckt auch ein Tiertransporter, der 20 Rinder geladen hat. Um 8.25 Uhr kippt der Laster um, den Grund kennt die Polizei noch nicht. Jedenfalls stehen plötzlich zehn Rinder mitten auf der Straße. Nichts geht vor, nichts zurück.

Gerd Kreibich und sein Sohn Severin, 23, sitzen zu diesem Zeitpunkt im Auto. „Auf einmal waren die Bullen da“, sagt Kreibich. „Da“ heißt: zwischen den Autos. „Man hat die Leute schreien gehört.“ Aber der 54-Jährige weiß, wie man mit Viechern umgeht. Also ruft er denen, die aus ihren Wagen gestiegen sind, zu, sie sollen sich in Sicherheit bringen - am besten im Netto, der nahe der Unfallstelle liegt.

Cut

Überblick über Vulkanaktivität weltweit - Vilaricca Vulkan in Chile wird wieder unruhiger

Ätna: über das Wochenende hielten die Asche-Emissionen aus dem Nordostkrater an. Auch jetzt sind sie noch aktiv. Zudem waren Nachts auf der LiveCam einige Hot Spots am Gipfel des Neuen Südostkraters zu sehen. Die Seismik ist allerdings unauffällig. Aber wer weiß, vielleicht hält der Vulkan ja eine Überraschung für uns bereit?!
volcan etna
Popocatepetl: neue Luftaufnahmen zeigen, dass der Lavadom im Krater durch die explosive Tätigkeit der letzten Tage zerstört wurde. Trotzdem sieht man Nachts rot illuminierte Dampfwolken über dem Krater schweben. Möglicher Weise beginnt bald ein neuer Dom zu wachsen.

Masaya: die brodelnde Lava im Krater des Vulkans steigt weiterhin an und bildet zunehmend einen ernst zu nehmenden Lavasee. Die Lava ist sehr niedrig viskos.

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Airplane Paper

Sintflutartige Regenfälle treffen Pakistan

Sintflutartige Regenfälle haben im Nordwesten Pakistans massive Zerstörungen angerichtet. Den örtlichen Behörden zufolge kamen mindestens 36 Menschen ums Leben. Der Regen hatte die Region in der Nacht erreicht.
unwetter pakistan
Im Nordwesten Pakistans sind seit der Nacht massive Regenschauer niedergegangen. In der Provinz Khyber Pakhtunkhwa richtete das Unwetter in mehreren Regionen massive Schäden an. Örtlichen Behörden zufolge kamen mindestens 36 Menschen ums Leben, zudem gab es zahlreiche Verletzte. Etwa 40 Häuser seien zerstört worden.

Es sei aber zu befürchten, dass die Zahl der Opfer weiter steige, da aus vielen abgelegenen Regionen noch keine Rückmeldungen erfolgt seien, hieß es von den Behörden weiter.

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