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So, 17 Dez 2017
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Erdveränderungen
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Fire

Schwere Waldbrände in Kalifornien: 260.000 Menschen ohne Strom und tausende auf der Flucht

Schwere Waldbrände treiben in Kalifornien Zehntausende Menschen in die Flucht. Deutlich mehr als hundert Gebäude wurden bereits zerstört.
waldbrand kalifornien
© imago/ZUMA Press
Nach Angaben der Behörden brach das Feuer unweit der Ortschaft Ventura zwischen Santa Barbara und Los Angeles aus. In den betroffenen Bezirken waren nach einem Bericht der Los Angeles Times 260.000 Menschen ohne Strom.

Nach Angaben lokaler Medien breiteten sich die Brände explosionsartig aus und nahmen in kürzester Zeit bereits eine Fläche von mehr als 120 Quadratkilometern ein. Die Behörden erwarteten, dass das Feuer in den Bergen zwischen Ventura und Santa Paula bis zu 200 Quadratkilometer Fläche umfassen würde. 27.000 Menschen seien auf der Flucht vor den Flammen. Mehr als 150 Gebäude wurden zerstört, darunter auch ein größeres Wohngebäude.

Hunderte Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, die von starken Windböen immer neu angefacht wurden. "Die Aussichten für eine Eindämmung sind nicht gut", sagte Venturas Feuerwehr-Chef Mark Lorenzen der Los Angeles Times: "Wirklich, das wird von Mutter Natur entschieden." Den Angaben zufolge starb ein Mensch bei einem Verkehrsunfall, der sich auf einer wegen des Feuers gesperrten Straße ereignete. Außerdem sei ein Feuerwehrmann verletzt worden.

Cow Skull

Wildsau tötete Jäger bei Nachsuche

Das Agrarministerium hat die Jäger angewiesen, deutlich mehr Wildschweine zu schießen. Damit soll das Einschleppen der Afrikanischen Schweinepest verhindert werden. Wie gefährlich das sein kann, zeigte sich bei Greifswald, wo ein Jäger starb.
wildschwein symbolbild
© globallookpress
Bei einer Jagd in Vorpommern ist ein Jäger von einem verletzten Wildschwein angegriffen und tödlich verletzt worden. Das Unglück ereignete sich am Sonntag unweit von Neuenkirchen bei Greifswald, wie ein Polizeisprecher am Montag in Neubrandenburg sagte. Der 50-jährige Jäger war bei der sogenannten Nachsuche, als er auf die angeschossene Wildsau stieß.

Wie Achim Froitzheim als Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald sagte, war der Jäger nach der Attacke ohne Bewusstsein, als der Rettungshubschrauber eintraf. Alle Bemühungen, ihn wiederzubeleben, seien schließlich gescheitert.

Black Cat

Thailand: Python erwürgte eigenen Besitzer

Eine Schlange hat ihren Besitzer in Thailand erwürgt.
Python
© The Independent, UK
Symbolbild
Bangkok - Der drei Meter lange Python umschlang den Mann aus der Stadt Sukothai im Norden des Landes nach einem Bericht der Tageszeitung Bangkok Post (Dienstag) so heftig, dass der 55-Jährige keine Luft mehr bekam und starb. Seine Schwester versuchte noch, ihn zu retten, und zog an der Schlange - aber ohne Erfolg.

Der Mann wollte den Python am Montagabend aus einem großen Gefäß holen, in dem er das Tier die vergangenen Jahre gehalten hatte. Zur Sicherheit hatte er auch ein Messer dabei. Die Schlange wurde durch die Waffe zwar verletzt, überlebte aber. Nachbarn und Verwandte fingen das Tier später wieder ein.

Tornado2

Extremwetter: Anzahl der großen Stürme ist um das Doppelte angestiegen

"Maria", "Irma", "Harvey": Im Jahr 2017 jagte ein verheerender Tropensturm den nächsten. Müssen wir auch in Zukunft mit immer mehr und heftigeren Wirbelstürmen rechnen?
hurrikan, wirbelsturm symbolbild, tornado
© oshua Stevens/ NASA Earth Observatory
Zerstörerische Gewalt: So sah die Wärmebildkamera eines Satelliten den Tropensturm Irma am 20. September 2017
Zerstörerische Gewalt: So sah die Wärmebildkamera eines Satelliten den Tropensturm Irma am 20. September 2017

Man hört oft, durch den Klimawandel gebe es weltweit mehr und stärkere Stürme. Aber stimmt das überhaupt? Die Antwort ist: ja und nein.

Denn auf die Häuftigkeit von Stürmen hat die Erderwärmung offenbar keinen Einfluss. Wohl aber auf ihre Stärke, und damit auf ihre Zerstörungskraft. Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenfoschung erwartet, dass es mehr Tropenstürme der höchsten Kategorien 3 bis 5 geben wird - und dafür weniger schwache.


Der Grund dafür: Tropische Wirbelstürme beziehen ihre Energie auf den obersten Wasserschichten der Ozeane. Je stärker die sich aufheizen, desto mehr Energienachschub bekommt ein entstehender Sturm. Klar ist auch, dass die Stürme mehr Niederschläge bringen. Denn je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. Die Folge: heftigere Niederschläge.

Kommentar: 1933 gab es aber keine Klimaerwärmung.

Das Elektrische Universum - Teil 26: Wirbelstürme, Blitze und Tornados


Tornado1

Wirbelsturm und schwere Unwetter in Java: 25 Tote und rund 2.000 Obdachlose

Wirbelsturm Java 2017
© www.globallookpress.com
Im Osten der indonesischen Insel Java sind nach schweren Unwettern mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Der Wirbelsturm "Cempaka" habe im Distrikt Pacitan Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst, mehr als 1.700 Häuser beschädigt und rund 2.000 Menschen obdachlos gemacht, gab Zivilschutzsprecher Sutopo Nugroho am Samstag bekannt. Vieh sei getötet und Ackerland zerstört worden.

Die Überschwemmungen dauerten am Samstag noch an. Auch die Großstadt Yogyakarta im Zentrum Javas war betroffen. Der Zyklon wütet schon seit einigen Tagen in der Region. In der zurückliegenden Woche hatte er Vulkanasche vom Mount Agung auf der Nachbarinsel Bali in südwestliche Richtung geblasen. Der örtliche Flughafen musste zeitweilig geschlossen werden.

Cloud Precipitation

Starke Regenfälle treffen südlichen Balkan - Regenfälle mit bis 250 Litern erwartet

Wiesbaden - Heftige Regenfälle bestimmen derzeit im Süden Italiens sowie auf dem südlichen Balkan das Wetter. Albanien, Montenegro und Mazedonien wurden bereits besonders stark getroffen und haben massive Überschwemmungen zu beklagen.
Blitze
© Fir0002 (via WikimediaCommons) GFDL
Symbolbild: Blitz
In den vergangenen 24 Stunden (7 Uhr gestern bis 7 Uhr heute Morgen) fielen in der nordalbanischen Stadt Kukes 126 Liter Regen pro Quadratmeter, in der Hauptstadt Tirana 121 Liter. In Tirana sind zahlreiche Gebiete überflutet, teilweise stehen Autos halbhoch im Wasser. Auch im benachbarten Mazedonien und Montenegro ist die Lage aufgrund der intensiven Regenfälle Ernst. Viele Ortschaften melden Überschwemmungen.

Auch heute und morgen werden auf dem Balkan enorme Regenfälle mit örtlich bis zu 250 Litern Regen pro Quadratmeter erwartet. In den höheren Lagen geht der Regen infolge einströmender Kaltluft morgen und am Sonntag verstärkt in Schnee über. Größere Neuschneemengen werden rund um das Dinarische Gebirge erwartet. Es ist mit erheblichen Einschränkungen auf den Straßen zu rechnen. Erst mit Beginn der neuen Woche stabilisiert sich die Wetterlage auf dem Balkan wieder, prognostiziert wetter.net.

Camcorder

Paraguay: Unwetter hinterließ zahlreiche Schäden

Asunción / Caaguazú: Wer auf eine Warnung ohne Folgen hoffte lag falsch. Das gestrige Unwetter zeigte sich in vielen Teilen des Landes zerstörerischer als vorerst angenommen.
unwetter
Aus befahrbaren Straßen wurden in Asunción kurz nach 23:00 Uhr reißende Flüsse. Binnen Sekunden fiel so viel Niederschlag, dass das schwache Abwassernetz sofort außer Dienst geriet und typische Stromschnellen und Hochwasser auftraten. Der Verkehr kam vielerorts zum erliegen. Ganz besonders auf den Straßen Fernando de la Mora, General Santos sowie Choferes del Chaco und Santa Teresa wurde jegliche Bewegung zu einem echten Abenteuer.

Des Weiteren wurden Stromausfälle im Zentrum Asuncion's sowie in den Stadtteilen Sajonia, Obrero, Bernardino Caballero gemeldet. Angrenzende Städte wie Lambaré und Villa Elisa hatten ebenso mit diesen Problemen zu kämpfen.

In Caaguazú hingegen, wo das Unwetter Stunden früher seine Kraft demonstrierte, wurden Häuser, Werbetafeln, Autos und andere Sachen durch herumfliegende Gegenstände zerstört. Umgefallene Bäume sorgten speziell für kaputte Autos. Ein genauer Überblick über die entstandenen Schäden gibt's es jedoch noch nicht. Menschen wurden nicht verletzt.

Kommentar:




Sun

Seltsame Sonne mit gepunktetem Lichtbogen in Missouri aufgenommen

Strange Sounds berichtet von zwei Jägern, die mit einem Boot auf dem Missouri River unterwegs waren und dabei folgendes Ereignis beobachten konnten:

Missouri river light phenomenon
Dabei war nicht das einzige seltsame Phänomen, wie die Sonne durch die Wolken schien, sondern ebenso die Lichtpunkte über der Sonne.

missouri river light phenomenon nov 2017

Fire

Alarmstufe rot auf Bali: Vulkan Agun ist ausgebrochen und stößt Aschewolken aus - Flugverkehr liegt teilweise lahm

  • Der Vulkan Agung auf der indonesischen Insel Bali ist ausgebrochen und hat eine 4000 Meter hohe Aschesäule in die Luft geschleudert.
  • Der Flugverkehr von und zu dem beliebten Reiseziel ist eingeschränkt - zahlreiche Flüge fallen aus oder verspäten sich.
  • Nach Ausrufen der zweithöchsten Warnstufe sind 25 000 Menschen in Sicherheit gebracht worden.
vulkan agung
© Donal Husni
Warnstufe rot für den Flugverkehr über Bali: Der seit Monaten rumorende Vulkan Agung hat auf der indonesischen Insel eine gewaltige Aschesäule in die Atmosphäre gespuckt. Nach Ausbrüchen am Samstag und Sonntag stieg Asche aus dem orange glühenden Krater bis zu 4000 Meter hoch und zog in Richtung der Nachbarinsel Lombok. Das Vulkanologische Institut des Inselstaates (VONA)hat wegen eines möglichen weiteren Ausbruchs und des heftigen Ascheaustoßes die höchste Warnstufe für den Luftverkehr ausgerufen.

Zahlreiche Flüge nach Bali wurden abgesagt oder verspäten sich - etwa 2000 Reisende sind betroffen, meist australische Touristen, die teilweise am Flughafen gestrandet sind. Allein die australische Fluggesellschaft Jetstar strich neun Verbindungen und warnte, es sei schwer vorherzusagen, wohin die Aschewolken treiben, so dass es kurzfristige Absagen geben könne. Betroffen waren auch die Konkurrenten Virgin, KLM und Air Asia Malaysia - Annullierungen liegen im Ermessen der jeweiligen Airline. Auf Bali ist der Hauptflughafen weiterhin geöffnet, der internationale Flughafen auf Lombok hat der BBC zufolge den Betrieb eingestellt. Von möglichen Sichteinschränkungen abgesehen kann Vulkanasche auch die Triebwerke der Flugzeuge beschädigen.

Kommentar: Ein Vulkanologe erwähnt, dass er einen baldigen Ausbruch des Vulkans sieht:
"Er steuert auf eine größere Eruption zu."



Cloud Precipitation

Zu starke Regenfälle im Oktober sorgen für einige Ernteausfälle in Deutschland

Starke Niederschläge behindern Ernte und Aussaat. Landwirte geben ganze Schläge auf und rechnen mit Millionen-Verlusten.
erntemaschine
© Nord-West-Media TV/dpa
Enttäuschung auf dem Bauernhof: Es sollte eines der besseren Erntejahre werden, hatte Detlef Kurreck nach der ersten Mahd zum Ernteauftakt noch erwartet. "Die Tränen von 2016 sind getrocknet, in diesem Jahr ist die Getreideernte von anhaltendem Optimismus geprägt", war der Bauernpräsident Ende Juli noch überzeugt. Mit guten bis sehr guten Erträgen sei zu rechnen, meinte er. Ernüchterung vier Monate später: Nach der Ernte mit enttäuschenden Erträgen beim Raps - eine der Hauptkulturen im Land - und miserabler Kornqualität beim Weizen, bringt die Bauern die Witterung bei der Resternte und der Herbstbestellung in Not. Land unter in MV: Die Landwirte stecken mit ihren Maschinen auf durchnässten Feldern fest und müssen inzwischen ganze Kartoffelschläge und Zuckerrübenfelder aufgeben. Nach den vielen Niederschlägen der vergangenen Wochen sind die Arbeiten ins Stocken geraten. "Einige Flächen sind nicht mehr zu roden", erklärte Kurreck. Die Landwirtschaft in MV - in den vergangenen beiden Jahren "in einer schwierigen Phase" - beobachtete Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD). Auf einigen Schlägen stehe gar noch Getreide. Auch der Mais konnte bislang noch nicht ganz eingefahren werden. Im Land steckten auf bis zu 500 der 11 800 Hektar großen Anbaufläche noch die Kartoffeln im Boden, beklagte Dieter Ewald, Chef des Saatgutverbandes MV. Einige Flächen seien nicht mehr oder nur mit großen Verlusten noch zu ernten. Ohnehin müssen Kartoffelbauern mit finanziellen Verlusten rechnen: Mit jedem Hektar, der nicht geerntet werden könne, gingen bis zu 4000 Euro verloren, so Ewald - insgesamt bis zu drei Millionen Euro.

Für die Bauern sei der Oktober ein guter Zeitpunkt zur Zuckerrübenernte, erklärt Frank Schiffner, Pflanzenbauexperte des Landesbauernverbandes. Starker Regen habe die Erntemaschinen aber oft stehenlassen. Nach wie vor seien auf etlichen Flächen die Rüben noch im Boden. Mittlerweile stockt auch der Transport der Früchte zur Zuckerrüben-Fabrik Anklam, sagte Ewald. Viele Ladeplätze auf den Feldern seien nur noch schwer befahrbar.