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Di, 17 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Igloo

Schnee hält Griechenland weiter im Griff - Teilweise Stromversorgung auf Inseln zusammengebrochen

Der Winter hat Griechenland fest im Griff: In etlichen Ortschaften und auf einigen Ägäis-Inseln fiel so viel Schnee, dass die Stromversorgung zusammenbrach. Sogar auf Kreta waren Küstenstädte erstmals seit Jahrzehnten tief verschneit.
© [email protected]
In Griechenland hat es erneut in vielen Regionen geschneit, so dass etliche Dörfer und auch Inseln mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten sind. In vielen Fällen gebe es keine Stromversorgung und damit auch kein Wasser und keine Heizung mehr, weil Pumpen nicht betrieben werden könnten oder Wasserrohre zugefroren seien, berichtete am Morgen der Radiosender Athina 984. Die Schulen blieben in weiten Teilen des Landes geschlossen.

Inseln teil ohne Stromversorgung

Auf der Insel Euböa lag der Schnee selbst in Küstenorten bis zu drei Meter hoch. Auch die Inselgruppe der Sporaden in der nördlichen Ägäis ist stark betroffen: Die etwa 2800 Bewohner von Alonnisos haben seit dem Wochenende keinen Strom und kein Telefonnetz mehr, nachdem umstürzende Bäume Oberleitungen zerstörten.

Kommentar:
  • Äußerst selten: Athen versinkt im Schnee



Life Preserver

Auch in Thailand: Verheerende Überschwemmungen im Süden

© blick.ch
Die Zahl der Todesopfer der schweren Überschwemmungen im Süden Thailands ist auf elf gestiegen. Die meisten Opfer seien ertrunken, teilte das Krisenschutzzentrum des Landes mit. Insgesamt sind mehr als 744 000 Menschen in elf Provinzen von den Überflutungen betroffen. Die Behörden erhöhten die Flutwarnstufe auf die zweithöchste Stufe. Das Hochwasser trifft auch touristische Orte. Die Polizei rettete fünf Urlauber, darunter einen aus Deutschland, aus einer überfluteten Hotelanlage in der Provinz Nahkhon Si Thammarat. Auch die beliebte Urlaubsinsel Ko Samui ist betroffen.

Quelle: n-tv.de / dpa

Kommentar:


Ice Cube

Kältewelle: Zahlreiche Kältetote in Polen und Lettland

Eine Kältewelle mit Temperaturen von unter minus 20 Grad hat in Lettland und Polen mehrere Todesopfer gefordert. In Lettland starben seit Silvester elf Menschen an den Folgen der eisigen Kälte, wie das staatliche forensisch-medizinische Institut am Freitag mitteilte. In Polen sind durch die seit Donnerstag herrschende Kälte an zwei Tagen mindestens zehn Menschen erfroren.
Bei den Kältetoten in Lettland handelte es sich um sechs Männer und fünf Frauen. Unter den Opfern seien mehrere Obdachlose und ein 86-jähriger Mann, der tot in seinem Haus in Riga aufgefunden wurde, berichtete die Agentur Leta. Der medizinische Notfalldienst appellierte an die Menschen, verstärkt auf alleinlebende Angehörige und Nachbarn zu achten.

In Polen sind durch die seit Donnerstag herrschende Kälte an zwei Tagen mindestens zehn Menschen erfroren. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, starben am Freitag sieben Menschen, drei weitere am Vortag. Der Freitag sei bisher “der tragischste Tag in diesem Winter”, hieß es seitens des Regierungszentrums für nationale Sicherheit. Die Zahl der Kältetoten seit 1. November stieg demnach auf 53.

In Polen liegen die Temperaturen bei minus 20 Grad und darunter. Nach Angaben der Wetterexperten dürfte sich die Kältewelle am Wochenende fortsetzen. Die Polizei bat die Bevölkerung, auf besonders gefährdete Menschen wie etwa Obdachlose zu achten. Im vergangenen Winter waren trotz der ungewöhnlich milden Temperaturen 77 Menschen an Unterkühlung gestorben.

Ice Cube

Muss wohl die Erderwärmung sein: Klirrende Kälte in Moskau

In der vergangenen Nacht ist die Lufttemperatur in Moskau auf -30°C gesunken. In der Umgebung der russischen Hauptstadt wurden sogar 32°C bis 33°C unter dem Gefrierpunkt gemessen. Somit war die Weihnachtsnacht die bisher kälteste Nacht seit dem Wintereinbruch.
© Sputnik
Klirrende Kälte in Moskau
Dennoch ist das kein Rekord. Die niedrigste Lufttemperatur am 7. Januar in Moskau wurde im Jahr 1891 gemessen. Damals zeigten die Thermometer -34,8°C, berichtet die Nachrichtenagentur „Interfax“. Laut Wetterbericht wird das Wetter erst ab dem 10. Januar wieder etwas milder sein. Im Dezember 2016 sank die Temperatur im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen östlich des Uralgebirges sogar auf -62°C.

Kommentar: Russland friert ein: Rekord-Frost von -62 Grad und Rekord-Schneefall in Sotschi


Bizarro Earth

Wetter der Extreme: Nach Rekorddürre in Kalifornien sollen Rekordniederschläge mit Regen und Schnee kommen

Die Bevölkerung des Bundesstaats hofft auf eine Wende nach sechs Jahren Rekorddürre. Bis zu 36 Stunden Regen und starke Schneefälle sagte der Wetterdienst für das bevorstehende Wochenende vorher.
© www.natur-portrait.de
Nach jahrelanger Trockenheit bereitet sich der US-Bundesstaat Kalifornien auf das stärkste Unwetter seit mehr als zehn Jahren vor. Bis zu 36 Stunden Regen und starke Schneefälle sagte der Wetterdienst für das bevorstehende Wochenende vorher. Örtliche und Bundesbehörden bereiteten sich auf die Überwachung und Sicherung von Dämmen sowie auf Evakuierungsmaßnahmen vor.

Die Bevölkerung des Bundesstaats hofft auf eine Wende nach sechs Jahren Rekorddürre. Seit zwei Jahren ist der Wasserverbrauch beschränkt, in vielen Gärten verdorrten Rasenflächen. Nun bereiten sich die Menschen auf Hochwasser, Erdrutsche, umstürzende Bäume und Lawinen vor. Die erwarteten starken Niederschläge dürften vor allem in den Waldbrandgebieten starke Schäden hervorrufen, wo die Vegetation verschwunden ist und der Boden blank.


Kommentar: Es bleibt abzuwarten, was in den nächsten Tagen geschieht. Die Gefahr ist zudem sehr groß, dass viele Flächen einfach überspült werden, da der ausgetrocknete Boden nicht so schnell Wasser aufnehmen kann.


Bizarro Earth

Erdveränderungen 2016: Weniger Tote, aber deutlich mehr Schäden

Durch Naturkatastrophen sind 2016 deutlich weniger Menschen gestorben als in den Jahren zuvor. Die materiellen Schäden hingegen stiegen beträchtlich.
© STÉPHANE LARTIGUE
Naturkatastrophen haben nach Angaben des Rückversicherers Munich Re im vergangenen Jahr weltweit Schäden von 168 Milliarden Euro verursacht. Dies sei die höchste Schadensumme seit vier Jahren, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. „Nach drei Jahren mit relativ niedrigen Naturkatastrophenschäden lagen die Schadenssummen 2016 wieder im mittleren und damit zu erwartenden Rahmen“ erklärte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek.

Die teuerste Naturkatastrophe des Jahres 2016 ereignete sich im April auf der südjapanischen Insel Kyushu: Zwei Erdbeben verursachten dort einen Schaden von 30 Milliarden Euro. Schwere Überschwemmungen in China im Juni und Juli richteten Schäden von 19 Milliarden Dollar an.

Bei den Naturkatastrophen kamen im vergangenen Jahr weltweit 8700 Menschen ums Leben. Dies waren demnach deutlich weniger als 2015. Die Zahl der Toten lag zudem auch erheblich unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahr, der 60.600 Tote beträgt.

Kommentar:
  • Erdveränderungen sprechen immer deutlicher zu uns: Seltsame Naturphänomene im Jahr 2016 - Zusammenfassung von Sputnik



Igloo

Sehr viele Unfälle wegen Glätte - Unwetteralarm hält bis Freitag an

Schneefall, Glatteis und Wind haben in Bayern zu über 300 Verkehrsunfällen geführt - und noch gibt es keine Entwarnung. Vor allem im Alpengebiet und im Erzgebirge wird es wohl bis Freitag weiterschneien, sagt MeteoGroup-Experte Ronny Büttner im Gespräch mit wetter.info.
© dpa
In der Alpenregion seien ab 1000 Meter Höhe bis zu 60 Zentimeter Neuschnee möglich, in mittleren Lagen bis zu 25 Zentimeter, sagt Büttner. Auch im Erzgebirge sowie in Teilen von Brandenburg und Berlin sind kräftige Schneefälle möglich. In diesen Regionen hält der Unwetteralarm bis wahrscheinlich Freitag an.

Dreimal mehr Unfälle als sonst

Schon am Mittwoch und Donnerstag ist es allein in Bayern zu hunderten Unfällen gekommen. Die meisten verliefen allerdings glimpflich, laut Polizei es gab nur wenige Verletzte.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord meldete binnen 24 Stunden insgesamt 170 Verkehrsunfälle als Folge des Winterwetters. Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gab es 160 Verkehrsunfälle, dies seien etwa dreimal so viele wie an gewöhnlichen Tagen.

Im Bezirk Oberbayern Nord ereignete sich der bislang folgenschwerste Unfall demnach auf der Flughafentangente zum Münchener Flughafen, wo bei Moosinning eine Autofahrerin am Mittwoch auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem Lastwagen zusammenstieß. Die Frau wurde schwer verletzt.

Cloud Precipitation

Sturmtief „Axel“: Steilküstenabbrüche und schlimmste Sturmflut seit 2006 auf Usedom

Beschädigte Küsten, überschwemmte Straßen, Autos unter Wasser: Die Sturmflut hat an den Ostseeküsten von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mancherorts größere Schäden angerichtet. Das Hochwasser traf insbesondere die Inseln Rügen und Usedom. Auf Usedom führte die schwerste Sturmflut seit 2006 mit bis zu drei Meter hohen Wellen zu Steilküstenabbrüchen und Dünenabtragungen. Auf Rügen sind die Dünen streckenweise in einer Tiefe von drei bis acht Metern abgebrochen - die berühmten Kreidefelsen blieben aber unversehrt. Dagegen kamen die Ostsee-Städte von Flensburg über Lübeck, Wismar und Rostock bis Stralsund trotz hoher Wasserstände von bis zu 1,83 Meter über Normal relativ glimpflich davon. Über die Sturmflut berichtet NDR aktuell um 20:15 Uhr in einer Sondersendung.
© ndr
Mecklenburg-Vorpommern lässt Küstenregionen abfliegen

Verletzte gab es laut Polizei nicht. Seit Mitternacht sinken die Wasserstände wieder, im Laufe des Vormittags fielen die Pegelstände überall auf normales Niveau - und vielerorts haben die Aufräumarbeiten begonnen. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) stellte den von der Sturmflut betroffenen Gemeinden zehn Millionen Euro Soforthilfen in Aussicht. Das Ausmaß der Schäden lasse sich noch nicht beziffern, sagte Backhaus am Donnerstag in Zempin auf Usedom. Zudem sollen am Freitag die Küstenregionen aus der Luft begutachtet werden. Mit einem Flugzeug soll die gesamte Küste von Usedom bis zur Grenze nach Schleswig-Holstein abgeflogen und per Laserscan der Küstenverlauf dokumentiert werden, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums. Die Messungen würden zeigen, wo akuter Handlungsbedarf bestehe und zeitnah Aufspülungen durchgeführt werden müssten.

Höhere Wasserstände als erwartet

Sturmtiefs "Axel" hatte bereits seit Mittwochmorgen das Wasser steigen lassen. In einigen Küstenregionen Mecklenburg-Vorpommerns spitzte sich die Lage dann in den Abendstunden zu. Mancherorts lief das Hochwasser sehr viel höher auf als erwartet. In Wismar wurde am Mittwochabend ein Höchstwert von 1,83 Meter erreicht - statt der prognostizierten 1,50 Meter. Dennoch hat das Hochwasser in der Hansestadt nach Einschätzung von Hafenkapitän Harald Forst nur geringe Schäden verursacht. Zahlreiche Straßen in Hafennähe standen unter Wasser, an manchen Stellen bis zu einem halben Meter.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Unaufhörlicher Regen in Malaysia: Tausende Menschen wurden evakuiert

Tausende Menschen mussten ihre Häuser wegen Überflutungen an der östlichen Küste von Malaysia verlassen, meldet AFP. Die Schulen in den malaysischen Bundesstaaten Terengganu und Kelantan haben ihren Unterricht eingestellt, viele Straßen wurden gesperrt. Ungefähr 2.000 Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz.
© Twitter
Tausende Menschen in Malaysia wegen Hochwasser evakuiert
„Jetzt werden Boote und LKWs eingesetzt, um die Dorfbewohner in die Hilfszentren zu bringen. Da der Regen aber nicht aufhört, erwarten wir, dass die Zahl der wegen des Hochwassers Evakuierten steigt“, zitiert AFP die Verwaltung des Staates Terengganu. Seit vier Tagen regnet es in Malaysia unaufhörlich.

Fire

Lauffeuer in Chile: Feuer zerstört 100 Häuser in Valparaiso

Ein Lauffeuer zerstörte 100 Häuser und erzwang die Evakuierung von ungefähr 400 Menschen aus der chilenischen Hafenstadt Valparaiso. Mindestens 19 Bewohner wurden vor allem durch das Einatmen des Rauches geschädigt.
© Reuters Rodrigo Garrido
Das Feuer verschlingt ein Haus auf dem Hügel. In Valparaiso sind dem Großbrand 100 Häuser zum Opfer gefallen. 02. Januar 2017
Die Bewohner von Valparaiso legten Schutzmasken an, um sich vor den Rauchschwaden zu schützen, berichtete AP. Die Behörden haben die maximale rote Warnung ausgesprochen."Es war hoffnungslos. Der Rauch erstickte [mich]. Es stach mir die Augen. So mussten wir evakuieren," berichtete Pablo Luna Flores, ein Einheimischer, der sein Haus verlor, gegenüber AFP.
© Reuters Rodrigo Garrido
Feuerwehrmänner blicken auf den brennenden Hügel in Valparaiso.
"Das Feuer kam von der anderen Seite des Hügels, von ganz unten. Wir hätten nie gedacht, dass es sich soweit ausbreiten würde ", fügte Rosa Gallardo hinzu. Auch ihr Haus fiel dem Feuer zum Opfer. Die Flammen, angefacht durch böige Winde und hohe Temperaturen, zerstörten laut der Nationalen Behörde für Notdienste mindestens 50 Hektar Waldfläche. Die Stromversorger waren gezwungen, als Vorsichtsmaßnahme die Versorgung auf fast 47.000 Kunden zu senken, erklärte der stellvertretende Innenminister Mahmud Aleuy und fügte hinzu, dass es später für alle bis auf 350 Häuser wiederhergestellt wurde, berichtet Reuters.