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Fr, 30 Sep 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Footprints

Vulkan Turrialba bricht auf Costa Rica aus

San José. Der Vulkan Turrialba in Costa Rica ist ausgebrochen. Bei der ersten Eruption in den frühen Morgenstunden am Montag (Ortszeit) spuckte der Berg Asche und glühende Steine bis zu 1000 Meter hoch in die Luft.
Das teilte das Vulkanologische Institut auf Facebook mit. Im Tagesverlauf sei es zu weiteren Ausbrüchen gekommen.

Das Institut riet der Bevölkerung, Masken zum Schutz vor der Asche zu tragen. Menschen mit Allergien oder Asthma sollten zu Hause bleiben.


Der Flughafen der Hauptstadt San José wurde Medienberichten zufolge vorerst geschlossen. Der 3340 Meter hohe Turrialba liegt im Zentrum des mittelamerikanischen Landes, rund 60 Kilometer nördlich von San José.

csr/dpa

Seismograph

Mehrere leichte Beben treffen Kalifornien

© dpa
Symbolfoto
Kalifornien - Die Größte Stadt des US-Bundesstaates wurde in den vergangenen Stunden von mehreren leichten Erdbeben erschüttert. Die Epizentren lagen auf dem Stadtgebiet der Städte Hawthorne und Gardena, rund 15 Kilometer südlich des Stadtzentrums von Los Angeles. Das erste Erdbeben ereignete sich bereits gestern Abend um 23:15 Uhr und hatte eine Stärke von 1,8 und war nicht spürbar. Um 4:50 Uhr und 12:21 Uhr folgten zwei weitere Erdbeben mit Stärke 2,5. Beide waren am Epizentrum deutlich und auf dem Stadtgebiet von Los Angeles leicht spürbar. Zwei weitere Erdbeben mit jeweils Stärke 1,7 um 12:29 Uhr und um 15:37 Uhr waren nicht spürbar. Das bisher stärkste Erdbeben dieser Serie folgte um 16:43 Uhr. Es erreichte eine Stärke von 3,0 und war unter anderem in Long Beach, aber auch im gesamten Stadtzentrum von Los Angeles spürbar. Bei keinem der Erdbeben gab es Schäden.

Update 18:40 Uhr:

Soeben hat sich ein weiteres Erdbeben ereignet. Das Erdbeben um 18:31 Uhr hatte eine Stärke von 3,0.

Ursprung der Erdbeben ist die Newport-Inglewood-Verwerfung, welche von Beverly Hills, über Long Beach bis Newport Beach reicht. Bekannt ist sie durch das Erdbeben von Long Beach (Stärke 6,4) im Jahr 1933, bei dem 120 Menschen ums Leben kamen. Zuletzt kam es im Juni 2015 zu einem Erdbeben der Stärke 3,2, dabei lag das Epizentrum ebenfalls bei Gardena.

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Cloud Precipitation

Schweres Unwetter trifft Java - Mehrere Überschwemmungen

Starkregen und Erdrutsche richten auf der indonesischen Insel Java Verwüstungen an. 19 Menschen kommen ums Leben - darunter auch zahlreiche Kinder. Viele Bewohner werden noch vermisst.
© dpa
Bei Überschwemmungen und Erdrutschen durch heftigen Regen sind auf der indonesischen Insel Java mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, war der Bezirk Garut im Westen der Insel am schwersten von dem Unwetter betroffen. Dort trat ein Fluss über die Ufer.

Das Wasser stehe bis zu zwei Meter hoch, erklärte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho. Allein in Garut kamen demnach 16 Menschen ums Leben, acht weitere werden vermisst. Unter den Toten waren ein acht Monate altes Baby und vier weitere Kinder.

Etwa tausend Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Drei weitere Menschen kamen den Angaben zufolge durch einen Erdrutsch im Bezirk Sumedang ums Leben. Ein weiterer Anwohner wurde unter Massen aus Schlamm und Geröll vermutet.

Kommentar:




SOTT Logo Media

SOTT Video Erdveränderungen - August 2016: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

© Sott.net
Während das TV-Publikum durch die Sommer-Olympiade in Rio de Janeiro und das possenhafte Spektakel der Präsidentenwahl in den USA abgelenkt waren, ist der unaufhaltsame Anstieg der weltweiten Wetterereignisse im August weiter fortgeschritten. Unter den Trends der klimatischen Umwälzungen haben wir folgendes beobachtet...
  • Eine rekordbrechende Anzahl an Tornados in den USA für den Monat August
  • Eine weiteres "Ein-Mal-in-1.000-Jahren-vorkommendes-Überschwemmungsereignis", dieses Mal in Louisiana
  • Ein zerstörerisches Erdbeben im Zentrum Italiens
  • Der schnellste Komet, der jemals aufgezeichnet wurde
  • Viele neue Todesfälle durch Blitzschlag, einschließlich einer ganzen Herde Rentiere im Süden Norwegens
  • Drei riesige Erdfälle haben sich geöffnet und Menschen in China verschluckt (und getötet)
  • Intensive Stürme, die viele Welthauptsstädte treffen, einschließlich Rekord-Regenfälle in Mazedonien und Moskau
  • Große Waldbrände, die im westlichen Mittelmeerraum und der westlichen USA wüten
Dies waren nur einige der Zeichen der Zeit im August 2016:


Tornado1

Kaum ist Super-Taifun "Meranti" abgezogen folgt Taifun "Malakas" und sorgt für Schäden in Taiwan

Kaum ist Jahrhundertsturm "Meranti" abgezogen, droht den Taiwanesen und Japanern schon das nächste Unwetter. Taifun "Malakas" hat mit heftigen Regenfällen und hohen Windgeschwindigkeiten für Stromausfälle und eingestellte Zugverbindungen gesorgt.
Taipeh/Tokio (dpa) - Nach dem Super-Taifun "Meranti" hat ein weiterer heftiger Wirbelsturm Taiwan sowie mehrere Inseln im Süden Japans getroffen. Auf der zu Okinawa gehörenden Insel Yonaguni sei in mehr als 550 Haushalten der Strom ausgefallen, meldeten örtliche Medien.

Taifun "Malakas" habe in der Region Wellen von bis zu elf Metern Höhe verursacht. In Teilen Taiwans wurde der Zugverkehr eingestellt. Dort warnte der Wetterdienst vor schweren Regenfällen.

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Nuke

Riesiger Erdfall in Florida - „Leicht radioaktives“ Wasser versickert im Untergrund

Der Krater hat einen Durchmesser von fast 14 Metern: Auf dem Gelände einer Düngemittel-Fabrik in den USA hat sich plötzlich die Erde geöffnet. Es versickerten Millionen Liter radioaktives Abwasser.
© Die Welt
Auf dem Gelände einer Phosphatdünger-Fabrik im US-Bundesstaat Florida hat sich ein gigantisches Erdloch aufgetan. Dabei sind rund 800 Millionen Liter „leicht radioaktives“ Abwasser ausgelaufen.
Ein gigantisches Senkloch hat sich auf dem Gelände einer Phosphatdünger-Fabrik des Herstellers Mosaic in Mulberry im US-Bundesstaat Florida aufgetan. Dabei sind rund 800 Millionen Liter „leicht radioaktives“ Abwasser ausgetreten, wie ein Firmensprecher der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Mit der Menge könnten mehr als 300 olympische Schwimmbecken gefüllt werden.

Der Krater mit einem Durchmesser von rund 14 Metern wurde demnach bereits am 27. August von einem Arbeiter entdeckt. Der Düngemittelproduzent habe den Vorfall daraufhin unmittelbar den Umweltbehörden gemeldet. Erst am Donnerstag machte das Unternehmen den Fall dann öffentlich.

Das Erdloch hat sich den Angaben nach unter einer Gefahrenabfalldeponie aufgetan. Dort sei Phosphorgips gelagert worden, ein radioaktives Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Phosphat entsteht. Aus einem Auffangbecken auf dem Gefahrenabfall-Stapel konnte das radioaktive Abwasser versickern.


Cloud Precipitation

Bis zu 100 Liter Regen in Altenroda lösten eine Schlammlawine aus

Unwetterartige Regenfälle haben am Samstag in Sachsen-Anhalt eine Schlammlawine ausgelöst. Bis zu 100 Liter Regen fielen in Altenroda innerhalb kürzester Zeit vom Himmel.
An einem Flussbett löste sich ein Hang und schoss als Schlammlawine durch den Ort. Gärten und Felder des 600 Einwohner-Dorfes wurden überschwemmt. Zahlreiche Straßen mussten zwischenzeitlich gesperrt werden.


Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand. In zahlreichen Privathaushalten entstanden durch die Wasser- und Schlammassen erhebliche Sachschäden.

Cloud Lightning

Vier Tote durch Blitzschlag innerhalb von zwei Tagen in Bihar und Odisha, Indien

In Indien sind gestern und heute insgesamt vier Menschen durch einen Blitzschlg ums Leben gekommen.
© 123RF
Gestern schlug im Dorf Chowkipur im Bezirk Bhojpur ein Blitz ein, bei dem zwei Menschen starben und zwei weitere verletzt wurden. Die vier Menschen waren gerade dabei, ihre Kühe auf einem Feld grasen zu lassen.

Während Pintu Paswan (22) und Dasai Kumar (15) durch die Verbrennungen sofort starben, wurden die beiden Verletzten ins Sadar Krankenhaus eingeliefert.

Heute starben auch in Palli Padmanavpur im Bezirk Odishas Ganjam zwei Menschen durch Blitzeinschlag. Zwei Männer waren mit ihren Ehefrauen bei der Arbei auf ihren Farmen und hatten sich unter einem Baum gestellt als es plötzlich heftig zu regnen anfing und sie von einem Blitz getroffen wurden.

Fire

Erneuter Ausbruch des Piton de la Fournaise auf der französischen Insel Réunion

© YouTube/RT (screen capture)
Heute ist der Piton de la Fournaise auf La Réunion ausgebrochen. Die Eruption begann um 8.41 Uhr Ortszeit, nachdem gegen 7.30 Uhr Tremor eingesetzt hatte. Das Eruptionszentrum liegt auf der Nordflanke des Kraterkegels Dolomieu und kann vom Pas de Bellecombe aus gut beobachtet werden. Auf der LiveCam sieht man nur den unteren Teil des Geschehens mit kleinen Lavafontänen und Lavaströmen.

Kommentar:




Windsock

Alarmstufe "Rot" - Super-Taifun „Meranti“ tobt in China

Es herrscht Alarmstufe "Rot": Der Taifun "Meranti" verursacht in Südchina Überschwemmungen, Zerstörungen und Stromausfälle. Augenzeugen erzählen von furchteinflößenden Szenen.

© Richie Tongo
Super-Taifune wie "Meranti" wirbeln mit mehr als 249 Kilometern in der Stunde.
Der stärkste Taifun seit mehr als sechs Jahrzehnten hat die südchinesische Küstenprovinz Fujian heimgesucht. Mit heftigem Regen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern wütete Wirbelsturm "Meranti" an der südchinesischen Küste.

Die Behörden riefen die höchste Alarmstufe "Rot" aus. Entwurzelte Bäume und Überschwemmungen blockierten Straßen. Häuser wurden beschädigt, Dächer abgedeckt. Die Strom- und Wasserversorgung war zeitweise unterbrochen. Außer Fujian waren auch die Küstenprovinzen Guangdong und Zhejiang schwer betroffen.

Weltweit war "Meranti" der bislang stärkste Wirbelsturm des Jahres, wie Meteorologen mitteilten. Es gab Tote und Verletzte. Chinas staatlich gelenkte Medien berichteten zunächst nur zurückhaltend über Opferzahlen. So sprachen sie etwa nur von einem Toten und einem Vermissten in Ningde. Beim Wirbelsturm "Nepartak" im Juli, der nicht einmal so stark wie "Meranti" war, wurde erst Tage später bekannt, dass 105 Menschen ums Leben gekommen waren oder vermisst wurden.

Seit Beginn der örtlichen Wetteraufzeichnungen 1949 habe die Provinz Fujian keinen so starken Wirbelsturm erlebt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. "Der Taifun war so stark, dass ich fühlen konnte, wie sich das ganze Haus bewegte", erzählte die Studentin Xuanxuan in der Hafenstadt Xiamen der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist so furchtbar, einfach verrückt", ergänzte ihre Kommilitonin Zhuo Zhu. Ein Pavillion ihrer Universität sei weggefegt worden.

Kommentar:

Weltgrößter Taifun "Meranti" legt öffentliches Leben in Taiwan lahm - 270.000 Menschen ohne Strom