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Di, 27 Jun 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Bizarro Earth

Fischsterben in China: Massen von Karpfen "begehen Selbstmord"

© via YouTube
Ein Video aus China zeigt, wie Massen von Silberkarpfen aus einem See in ihren sicheren Tod an Land springen. Die offizielle Erklärung der Behörden ist dabei ebenso seltsam wie das Verhalten der Fische.

Auf der Aufnahme sieht man, wie in einem See der chinesischen Stadt Jiaozuo Schwärme von Silberkarpfen wie wild aus dem Wasser springen und einige auf einem Landungssteg landen, wo sie außerhalb ihres Lebensraumes um ihr Leben ringen.

Als die Einwohner von Jiaozuo von diesen Vorfall erfuhren, gerieten einige in Sorge, denn sie deuteten diesen »Massen-Fischselbstmord« als ein Vorzeichen für ein bevorstehendes Erdbeben oder eine andere Naturkatastrophe. Wie der Daily Star berichtet, versuchten die chinesischen Behörden diese Bedenken allerdings mit einer ziemlich seltsamen Erklärung zu beschwichtigen, die das Ereignis nur noch absonderlicher machte.

Kommentar: Diese Erklärung der Behörden für das seltsame Verhalten der Karpfen ist mehr als merkwürdig und lässt wie üblich die wahrscheinlichsten Ursachen außer Acht.

Hier eine kleine Auswahl anderer Fälle von Fischsterben: Und hier eine weitere (nur kleine) Auswahl von Massentiersterben:


Tornado2

Kleiner Tornado in Hamburg, Unwetter in ganz Norddeutschland - Bahnverkehr teilweise lahmgelegt

© picture alliance / Axel Heimken
Die angekündigten Unwetter haben den Norden Deutschlands erreicht. In der Region kommt der Bahnverkehr teils zum Erliegen. Nun zieht die Front Richtung Berlin.

Die nach der Hitze der vergangenen Tage angekündigten Unwetter erreichen Deutschland. Im Norden blitzt und donnert es bereits. "Erste kräftige Gewitter, die aus dem Riesengewitter über der Nordsee 'entstanden' sind, zeigen uns bereits jetzt, welch großes Unwetterpotential diese Lage hat", sagt n-tv Meteorologe Björn Alexander. Die Bahn hat inzwischen den Verkehr zwischen Hannover, Hamburg, Kiel und Bremen eingestellt. In Hamburg beobachtete der Deutsche Wetterdienst einen kleinen Tornado. Für Teile Brandenburgs, Niedersachsens und Sachsen-Anhalt bestehen Unwetterwarnungen. Land unter hieß es beim Hurrican-Festival in Scheeßel.


Bemerkenswert ist für Experten vor allem, dass sich die heftigen Gewitter bereits gebildet haben, obwohl die Temperaturunterschiede im Norden gar nicht groß sind, wie Alexander weiter sagte. So werden südlich von Hamburg 24 Grad Celsius und nördlich der Hansestadt 16 Grad gemessen. Allerdings ist es bereits sehr stürmisch: In Hamburg wurden Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 106 Kilometer pro Stunde (km/h) gemessen. In Uelzen wehte es mit 107 km/h. "Sturmmäßig müssen wir uns auf was Größeres einstellen", sagt Alexander weiter. Hinzu kommen in der Stadt kräftige Regenfälle.

Das regionale Bahnunternehmen Metronom teilte mit, durch das starke Unwetter und umgestürzte Bäume seien Strecken kaum oder nur mit großen Einschränkungen zu befahren. Betroffen seien die Linien von Uelzen, Bremen und Cuxhaven nach Hamburg. Züge könnten gar nicht mehr oder nur mit großen Verspätungen fahren. In Hamburg warnten Polizei und Feuerwehr vor dem Unwetter mit Blitz und Donner, Hagel und starkem Regen.

Kommentar: Dank der um sich greifenden Erdveränderungen treten Tornados nun auch häufiger in Regionen auf, die nicht als typische Tornado-Gebiete galten. Deutschland gehört auch dazu. Ein paar Beispiele der letzten Monate:


Cloud Lightning

SOTT Video Erdveränderungen - Mai 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten: die Umwelt auf unserem Planeten scheint das extreme Niveau von Chaos und Gewalt zu reflektieren, das auf menschlicher Ebene ausgetragen wird. Diesen Mai haben gewaltige (und oft 'noch nie dagewesene') Überschwemmungen wieder einmal weitflächige Zerstörungen überall auf dem Planeten verursacht.

Extrem später Schneefall von den USA über Europa und bis nach China sowie große und zerstörerische Hagelstürme verursachten ernsthafte Probleme für Menschen als auch für die Lebensmittel, auf die sie angewiesen sind.

Tornados, Waldbrände, Wasserhosen, Strudel, Sandstürme, Vulkanausbrüche, seltsame Tieraktivitäten und vieles mehr machten diesen Mai zu nur einem weiteren wirklich erschreckenden Monat auf dem Planeten Erde.


Kommentar: Sehen Sie sich auch die anderen Videos an, die wir 2017 veröffentlicht haben:


Camera

Mehrere Beben auf Island registriert

Update: Es manifestierte sich ein 6. Erdbeben mit M größer 3 (3,1). Insgesamt wurden in den letzten 48 Stunden 62 Beben unter dem Myrdalsjökull und der Katla registriert.
© AFP 2017/ Richter magnitude scale
Originalmeldung: Die Erdbebentätigkeit entlang der isländischen Störungszonen und Vulkanregionen ist dieser Tage wieder ziemlich hoch. Besonders bemerkenswert sind 5 Erdbeben der Magnituden 3,6, 3,3, 3,2, 3,2 und 3,0 im Gebiet der Katla-Caldera. Sie lagen in geringen Tiefen von ca. 1 km. Hier ereigneten sich in den letzten 2 Tagen mehr als 30 Beben.

Vulkanologen halten eine Eruption seit mehreren Jahren für überfällig. In den vergangenen Monaten gab es mehrere schwache Gletscherläufe, die teilweise mit Minieruptionen unter dem Gletscher erklärt wurden. Ich bin sehr gespannt, wann „the big one“ kommen wird.

Alarm Clock

Schwarmbeben: 700 Einzelbeben im Yellowstone-Park registriert

In der Yellowstone-Caldera ereigneten sich in den letzten 2 Wochen fast 700 Einzelbeben. Diese gehören zu einem Schwarmbeben, welches sich im Nordwesten des Nationalparks abspielt. Das stärkste Beben brachte es auf Mw 4,4. Die durchschnittliche Tiefe der Beben liegt bei 8 km. Zeitweise kommt es zu Tremor, der auf Magmabewegung im Untergrund schließen lässt.
© imago stock&people / imago/ZUMA Press
Symbolbild
Erdbebenschwärme sind nicht ganz unbekannt im Yellowstone. Die letzten größeren ereigneten sich in den Jahren 2002, 2004, 2008 und 2010. Eine aktuelle Erdbebenkarte gibt es bei der Uni Utha.

Kommentar:




Bizarro Earth

Vermisste nach Erdbeben und Tsunami vor Westküste von Grönland

© Screenshot
Nach einem Erdbeben und Tsunami vor der Westküste Grönlands werden vier Menschen vermisst. Sieben Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen verletzt. Nach Angaben der Polizei hielten sich die Vermissten in einem Gebäude auf der Insel Nuugaatsiaq auf. Die Insel vor der Küste mit nur etwa hundert Einwohnern war besonders von dem Tsunami betroffen. Informationen über Tote lagen bislang nicht vor.

Elf Gebäude beschädigt oder weggespült

Wie die Polizei weiter mitteilte, mussten 78 Menschen von der Insel in Sicherheit gebracht werden. Die Polizei versuche, 23 weitere Bewohner ausfindig zu machen, sagte der Polizeichef. Dies heiße aber nicht, dass sie vermisst werden. Sie könnten auf See fischen, oder sich in anderen Teilen Grönlands aufhalten. Elf Gebäude wurden beschädigt oder weggespült. Bei einem der beschädigten Gebäude handele es sich um das Kraftwerk der Insel.

Cloud Lightning

Bangladesch: Blitzeinschläge töten 22 Menschen innerhalb von 2 Tagen

In Bangladesch sind durch Blitzeinschläge binnen 48 Stunden 22 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien ein Paar und dessen kleine Tochter, die beim Arbeiten auf einer Erdnussfarm vom Blitz erschlagen wurden.

© Unbekannt
Die Gewitter am Sonntag und Montag seien von heftigen Stürmen begleitet gewesen, sagte der Leiter der Katastrophenschutzbehörde des Landes, Reaz Ahmed, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP .

In Bangladesch sterben jedes Jahr hunderte Menschen durch Blitzeinschläge. Experten machen unter anderem Waldrodungen für die tödlichen Folgen der Unwetter verantwortlich, da hohe Palmen als natürliche Blitzableiter funktionieren.

Seismograph

Leichtes Erdbeben der Stärke 2,8 bei Hallstatt

Die Erdstöße erreichten Dienstagvormittag die Stärke 2,8 auf der Richter-Skala, wurden von zahlreichen Menschen wahrgenommen.

© Fotolia
In Hallstatt wurde ein leichtes Erdbeben wahrgenommen.
Es war exakt 10.05 Uhr, als Meteorologen ein leichtes Erdbeben mit der Magnitude 2,8 in Hallstatt registrierten. Es wurde von mehreren Personen wahrgenommen.

Schäden an Gebäuden seien laut den Experten aber nicht zu erwarten.

Kommentar: Auch bei uns gibt es immer wieder Erdbeben, wenn auch die Meisten nicht wahrgenommen werden.




Seismograph

Tsunami verwüstet nach Erdbeben der Stärke 4,0 Häuser an der Küste von Grönland

Nach einem Erdbeben und Tsunami vor der Westküste Grönlands werden vier Menschen vermisst. Sieben Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen verletzt. Nach Angaben der Polizei hielten sich die Vermissten in einem Gebäude auf der Insel Nuugaatsiaq auf.

© Olina Angie K Nielsen / Facebook
Erdbeben und Tsunami haben Gröndland heimgesucht.
Die Insel vor der Küste mit nur etwa hundert Einwohnern war besonders von dem Tsunami betroffen. Informationen über Tote lagen bislang nicht vor. "Ich kann keine Todesopfer bestätigen", sagte Grönlands Polizeichef Bjørn Tegner Bay am Sonntag im dänischen Fernsehen.

Wie die Polizei weiter mitteilte, mussten 78 Menschen von der Insel in Sicherheit gebracht werden.

Die Polizei versuche, 23 weitere Bewohner ausfindig zu machen, sagte der Polizeichef. Dies heiße aber nicht, dass sie vermisst werden. Sie könnten auf See fischen, oder sich in anderen Teilen Grönlands aufhalten.

Cloud Lightning

Blitz trifft Flugzeug nach Start in Istanbul - Maschine kehrt zum Flughafen zurück

Eine Flugmaschine des Unternehmens Atlas global ist von einem Blitz im türkischen Istanbul getroffen worden. Das Flugzeug musste daraufhin zum Flughafen Atatürk zurückkehren, erzählten Passagiere gegenüber Journalisten. Demnach wurde niemand verletzt.
© globallookpress.com
Nach Angaben von Fluggästen traf der Blitz die Maschine kurz nach dem Abflug. Danach kam es zu technischen Störungen bei der Steuerung des Flugzeugs, erklärte ein Fluggast. Deshalb wurde beschlossen, zum Flughafen zurückzukehren. Daraufhin wurde der Flug um mehrere Stunden verschoben. Die Maschine sollte aus Istanbul nach Tiflis fliegen, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.