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Di, 22 Aug 2017
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Erdveränderungen
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Binoculars

Nur ausgesetzte Schlangen? Schlangenplage auf Mallorca

Mallorca und andere Baleareninseln kämpfen mit einer Schlangenplage. Die Reptilien haben sich in den letzten Jahren so stark vermehrt, dass die Behörden die Bevölkerung zum Aufstellen von Fallen aufgefordert haben.
© Pete Oxford/naturepl.com
Symbolfoto
Das berichtet das Mallorca Magazin. Dr. Samuel Piña Fernández, Professor an der Universität der Balearen in Palma, sagte dem Magazin: "Seit April wurden 200 Schlangen auf der Insel eingefangen. Auf Formentera 600 seit November." Fünf Schlangenarten sind demnach auf Mallorca bekannt, doch nur zwei davon sind heimisch.

Mehrere Nattern-Arten seien auf die Baleareninseln eingeschleppt worden, wo sie keine natürlichen Feinde haben. Zwar sind sie für Menschen nicht gefährlich, die teilweise 2 Meter langen Reptilien machen den Bewohnern dennoch Angst. Um dem Problem Herr zu werden, haben die Behörden auf der beliebten Ferieninsel bereits 200 Fallen aufgestellt.

Ambulance

200 Jahre alte Eiche stürzt auf religiöse Feier in Portugal - Mindestens zwei Tote

  • Ein umstürzender Baum hat bei einer religiösen Feier auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira mehrere Menschen getötet und viele weitere verletzt.
  • Berichten zufolge war eine 200 Jahre alte Eiche auf eine Menge vor einer Kirche gestürzt.
© AFP 2017/ DPA/Philipp Schulze
Symbolbild
Bei einem religiösen Volksfest auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira ist ein Baum auf eine Menschenmenge gestürzt und hat mehrere Gläubige in den Tod gerissen. Die genaue Zahl der Opfer war zunächst unklar. Laut Zivilschutz sollen mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und fünf schwer verletzt worden sein. Das staatliche Fernsehen (RTP) sprach hingegen von elf Toten und mehr als 30 Verletzten, die aber von den Behörden zunächst nicht bestätigt wurden.

Bei dem Baum handelte es sich lder Zeitung Público zufolge um eine 200 Jahre alte Eiche. Den Angaben zufolge war sie schon seit drei Jahren als gefährlich und umsturzgefährdet eingestuft worden. Die Eiche kippte offenbar plötzlich mitsamt ihres Wurzelwerks um und traf mehrere Gläubige, die vor einer Kirche in der Nähe an einem Verkaufsstand Kerzen erwerben wollten. Zahlreiche Helfer waren im Einsatz, darunter ein Team von Ärzten, mehrere Krankenwagen und die Feuerwehr. Das Fest wurde nach dem tragischen Vorfall abgebrochen.

Better Earth

Schnee in den Schweizer Alpen

Winter is coming!

Dort, wo anfangs Januar noch kein Schnee lag, liegt jetzt eine dicke Schneeschicht. In den Bergen schneit es heute heiter weiter. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1800 und 2300 m.

So etwa in Zermatt.

© [email protected]
Oder in den Berner Voralpen.


Du musst dich aber auch im Unterland warm anziehen. Heute wird es nur 14 Grad kalt.


Fire

Gerade erst entdeckt: Neue riesige Vulkankette unter Eisdecke der Antarktis - Drei Mal mehr als vermutet

© Sputnik/ W. Chistyakow
Geophysiker haben eine neue Vulkankette unter der Eisdecke der Antarktis entdeckt, wie die Onlinezeitung "Gazeta.ru" berichtet. Demnach verstecken sich unter der antarktischen Eiskappe drei Mal mehr feuerspeiende Berge als bislang angenommen. Sie könnten eine Eisschmelze verursachen und den Meeresspiegel weiter steigen lassen.


Wie aktiv sind diese Vulkane? Diese Frage beschäftigt die Forscher gerade am meisten. "Das müssen wir so schnell wie möglich herausfinden", sagt Dr. Robert Bongham, Gletscherforscher an der Edinburgher Universität. "Bricht einer der Vulkane aus, wird der Gletscher im Westen der Antarktis destabilisiert." Dann würden Unmengen an Schmelzwasser in die Weltmeere strömen.

Bislang kannten Wissenschaftler 47 Vulkane in der Antarktis. Jetzt haben Forscher der University of Edinburgh weitere 91 Feuerberge im Westen des Eiskontinents entdeckt, schreibt die Zeitung mit Verweis auf die Geological Society of London.

Kommentar: Die Erde öffnet sich: Weltweite Vulkanaktivität und Erdbebenaktivität nimmt zu


Bizarro Earth

Erdrutsch in Sierra Leone - Mehr als 300 Tote

© AP Photo/ Michael Duff
Mindestens 312 Menschen sind am Montag bei Überschwemmungen und einem Erdrutsch im westafrikanischen Sierra Leone ums Leben gekommen, wie die Agentur AFP unter Berufung auf das Internationale Komitee vom Roten Kreuz meldet.

Zuvor war von mehr als 200 Toten die Rede gewesen. Wie die Agentur AP berichtete, wurden die Leichen von mehr als 200 Opfern in ein Obduktionshaus in der Hauptstadt Freetown gebracht. Unter den Opfern seien 60 Kinder gewesen.

Reuters berichtete von einem Erdrutsch am frühen Montagmorgen in der Stadt Rigent in der Nähe der Hauptstadt Freetown. Dutzende Häuser wurden demnach überschwemmt.

Ambulance

Monsun in Südostasien fordert mindestens 170 Menschenleben

Schwere Monsun-Regenfälle in den Himalaya-Regionen Nepals und Indiens sowie in Bangladesch haben zu Überschwemmungen geführt. Insgesamt kamen dabei mindestens 170 Menschen ums Leben. Hunderttausende mussten ihre Häuser verlassen.
Nach den Erdrutschen und Überschwemmungen in Südasien ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 170 gestiegen. Im Norden und Osten Indiens wurden bislang 73 Tote gezählt, in Nepal mindestens 80 und 22 weitere in Bangladesch. Das teilten die Behörden mit. Hunderttausende Menschen in der Region mussten wegen der Unwetter ihre Häuser verlassen.

In Nepal wurden mehr als 48.000 Häuser vollständig überschwemmt. Die Zahl der Todesopfer im Land drohte nach Angaben des Innenministeriums weiter zu steigen. 47 Menschen würden noch vermisst. Hilfskräfte versuchten entlegene Flutgebiete zu erreichen.

In Nepal droht eine humanitäre Krise

Viele Menschen flohen in höher gelegene Gebiete. Der Verkehr auf der wichtigsten Ost-West-Verbindung wurde von Überschwemmungen behindert. Vorausgegangen war schwerer Monsunregen, der verschiedene Flüsse des Landes anschwellen ließ. Ein Sprecher des nepalesischen Roten Kreuzes warnte, der Mangel an Trinkwasser und Lebensmitteln könne eine humanitäre Krise in dem armen Himalaya-Staat auslösen, der häufig von Naturkatastrophen heimgesucht wird.

Arrow Down

Umweltverschmutzung: Die Todeszone im Golf von Mexiko wächst

Vor der Küste der US-amerikanischen Südstaaten erstreckt sich im Sommer ein riesiges Gebiet, in dem kaum noch Sauerstoff im Wasser gelöst ist. Die Fläche, in der Meeresbewohner keinen Lebensraum mehr finden, ist noch riesiger als bisher angenommen. Das Übel ist menschengemacht.

Die grösste hypoxische, also sauerstoffarme Gewässerregion der Vereinigten Staaten reicht in ihren Ausläufern von Texas bis nach Florida. Die Todeszone umfasst eine Fläche von 23'000 Quadratkilometer - mehr als die Hälfte der Schweiz.

Dem Magazin «Spektrum» zufolge übertrifft die Ausdehnung damit die schon pessimistische Schätzung der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA von 21'000 Quadratkilometer im Juni dieses Jahres.

Bizarro Earth

Vulkane: Gigantische Magmakammer unter US-Bundesstaat Washington entdeckt - weltweite Aktivität

Im US-Bundesstaat Washington wurden Hinweise auf eine bislang unentdeckte "heiße Zone" gefunden und das inmitten der drei aktiven und gefährlichen Vulkane Mount Adams, Mount Rainier und Mount St. Helens, allesamt auf der rund 1.130 Kilometer langen Kaskadenkette gelegen, die zum Pazifischen Feuerring gehört.

Dass unter dem Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming ein Supervulkan mit einem gigantischen Magmareservoir brodelt, ist bekannt. Nicht bekannt war hingegen bislang, dass er ein feuriges Pendant in Washington haben könnte. Doch die Hinweise darauf verdichten sich.

Die "heiße Zone" soll gigantische Ausmaße haben

Die "heiße Zone" in Washington wird von Forschern der Universität von Rhode Island und dem United States Geological Survey in einer Tiefe vermutet, in der sich flache Magmakammern mit den aufsteigenden Magmaströmen, die die Erdkruste durchbrechen, treffen.

Sie soll riesig sein und 12.800 Kubikkilometer Magmavolumen führen. Das ist doppelt so viel, wie bislang für die drei Vulkane angenommen, denen sie als Nachschubspeicher dienen könnte. Dies hat das Forschungsteam jetzt im Fachmagzin Scientific Reports publik gemacht.

Bullseye

Schwere Unwetter über Polen und Tschechien: Stromausfälle und viele Verletzte

In Polen sind bei heftigen Stürmen mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, mehr als 30 wurden verletzt. Im Osten Tschechiens wurden zahlreiche Häuser beschädigt. Auf Korsika und in Portugal wüten dagegen Waldbrände.
© imago
Bei heftigen Stürmen sind in Polen mindestens fünf Menschen getötet worden. Fernsehsender berichten zudem von mehr als 30 Verletzten. Rund 340.000 Haushalte haben derzeit keinen Strom.

Pfadfinderinnen von Baum erschlagen

Nach Informationen des TV-Senders TVP Info gab es allein drei Tote nahe der nordpolnischen Stadt Chojnice. In einem Pfadfinderlager seien zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren von einem umstürzenden Baum getötet worden. Auch ein 30-Jähriger sei von einem Baum erschlagen worden, als dieser auf sein Zelt stürzte.

Kommentar:




Better Earth

Indonesien: Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttert Sumatra

Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat am Sonntag die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Das teilt das Europäische Mittelmeer-Erdbebenzentrum (EMSC) mit.

© REUTERS/ Antara Foto/ Irwansyah Putra
Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat am Sonntag die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Das teilt das Europäische Mittelmeer-Erdbebenzentrum (EMSC) mit.

Das Epizentrum lag 75 Kilometer von der Stadt Bengkulu an der Südwestküste von Sumatra entfernt. Der Bebenherd befand sich rund 54 Kilometer unter der Erdoberfläche.

Es liegen noch keine Angaben über Opfer oder Schäden vor.