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Mi, 24 Mai 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Cloud Precipitation

Überflutungen in Chile nach heftigen Regenfällen - Mindestens 2 Tote

Bei Überschwemmungen im Norden Chiles sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Sie wurden in ihrem Auto von den Fluten mitgerissen. In der von heftigen Regenfällen besonders betroffenen Region Coquimbo mussten rund 1.500 Menschen ihre Häuser verlassen, weil ein Stausee über die Ufer trat. Etwa 12.000 Einwohner waren von der Außenwelt abgeschnitten.

© Reuters
Mindestens zwei Menschen sterben bei Überflutungen in Chile
Vizepräsident Mario Fernández besuchte am Samstag die Region Coquimbo, wo etwa 54.000 Menschen kein fließendes Wasser hatten. "Das schwierigste ist die Versorgung mit Trinkwasser in der Stadt Ovalle", sagte er. "Wir versuchen, die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen." Zahlreiche Bewohner der Region suchten Schutz in Notunterkünften. (dpa)

Kommentar: Wieder einmal gab es Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen - diesmal in Chile:








Cloud Lightning

Teils kräftige Unwetter zogen über Deutschland: Starke Regenfälle, Hagel und eine Schlammlawine

30 Liter Regen pro Quadratmeter, Sturmböen und Hagel mit bis zu zwei Zentimeter großen Körnern: In Teilen Deutschlands herrscht Unwetterwarnung. Aber: Sommerliche Temperaturen sind in Sichtweite.
© dpa
Noch ein paar Tage - dann scheint sich in Deutschland zur Wochenmitte allmählich sommerliches Wetter mit Temperaturen von mehr als 25 Grad durchzusetzen. Für die Tendenzwende sorgt warme Luft, die aus Südeuropa nach Deutschland strömt, wie der DWD mitteilte. Doch zunächst geben am Wochenende und zum Wochenauftakt Starkregen, Hagel und und kräftige Gewittern den Ton an.

Eine besonders starke Gewitterlinie hat sich laut DWD zwischen Schleswig-Holstein und Braunschweig gebildet. Sie brachte Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu zwei Zentimetern. Außerdem fiel dort sehr viel Regen - Niederschläge von bis zu 20 Litern pro Stunde und Quadratmeter wurden gemessen. Der DWD hatte für Samstagnachmittag in Norddeutschland eine Unwetterwarnung herausgegeben.

In Nordhessen kamen innerhalb von zwei Stunden sogar 30 Liter Regen pro Quadratmeter herunter. Eine Landstraße im Kreis Waldeck-Frankenberg war wegen einer Schlammlawine zwei Stunden voll gesperrt, wie die Polizei in Kassel mitteilte. Straßenmeistereien und Feuerwehren in der Region mussten immer wieder ausrücken, weil Wasser und Schlamm auf den Straßen standen.

Auch in Teilen Baden-Württembergs dominierten am Samstagnachmittag starke Unwetter und Starkregen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete mit weiteren heftigen Gewittern. Diese gingen mit Starkregenmengen zwischen 15 und 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde einher. Örtlich kam es außerdem zu Hagel und schweren Windböen.

In Griechenland und Zypern steigen die Temperaturen auf 35 Grad

Zum Start in die neue Woche wechseln sich Sonne und Wolken ab, im Süden und Osten besteht weiterhin ein erhöhtes Schauer- und Gewitterrisiko. Im Norden und Westen setzt sich dagegen häufiger die Sonne durch und es bleibt weitgehend trocken. Die Temperaturen steigen wieder auf frühlingshafte Werte zwischen 17 und 24 Grad.

Die letzten Schauer und Gewitter ziehen in der Nacht zum Dienstag über den Süden und Osten Deutschlands hinweg. Tagsüber ist es im Norden und Osten dicht, ansonsten leicht bewölkt und trocken. Die Temperaturen steigen auf 18 bis 23 Grad im Norden und Osten sowie frühsommerliche 22 bis 27 Grad im Süden und Westen.

Während sich in Deutschland mühsam der Sommer durchsetzt, herrschen in Griechenland und Zypern zum Teil tropische Temperaturen von 35 Grad. Außerdem brachten die starken Winde Unmengen von Feinstaub aus Nordafrika. Die Sicht war auf Kreta vielerorts beschränkt auf etwa 100 Meter, wie Augenzeugen sagten. Die Luftfeuchtigkeit erreichte vielerorts die 90 Prozent-Marke. Ärzte rieten den Bürgern, keine schwere Arbeit zu verrichten, leichte und helle Kleidung zu tragen und viel Wasser zu sich zu nehmen. Das heißfeuchte Wetter soll bis zum Montag dauern, wie Meteorologen sagten.

Quelle: dpa

Question

Strand taucht nach 33 Jahren plötzlich wieder auf: Gleiches Phänomen an anderem Strand

Die Bewohner eines kleinen Dorfes auf der irischen Insel Achill trauten ihren Augen nicht, als sie morgens aufwachten, denn ihr geliebter Strand, der 1984 über Nacht verschwand, war plötzlich wieder da.

Vor über dreißig Jahren wurde der Sand am Strand des Dorfes Dooagh während einiger gewaltiger Unwetter weggespült, zurück blieben nur schroffe Felsen. Dadurch verlor der Ort seine Attraktivität, was die Schließung zahlreicher Hotels und Restaurants zur Folge hatte, weil die Touristen fern blieben.


Bulb

Art unklar: Mysteriöses Insekt bedroht Süden der USA

Sie sind klein, und sie sind viele: Eine gefräßige Läuseart breitet sich rasant im Süden der USA aus und vernichtet Schilfrohr. Experten rätseln über den Ursprung der Plage. Stammen die Schädlinge aus Asien?
© Elise Amendola/AP
Eine mysteriöse Insektenspezies bedroht die Vegetation an der Mündung des Mississippis im US-Bundesstaat Louisiana. Seit Monaten befallen die winzigen Tierchen das Schilfrohr entlang des Flusses und saugen den Pflanzensaft aus den Stängeln. Augenzeugenberichten zufolge sollen Wasserpflanzen seit dem Herbst 2016 auf einer Fläche von zehntausenden Hektar abgestorben sein, was erhebliche Auswirkungen auf das sensible Ökosystem der Region haben könnte.

Behörden und Wissenschaftler wollen der Invasion daher schnellstmöglich begegnen. Die Experten sehen sich aber mit einem grundlegenden Problem konfrontiert: Sie wissen bisher nicht, mit was für einer Art sie es genau zu tun haben. Laut einem Bericht der Washington Post deuten erste Laboranalysen darauf hin, dass die Schädlinge zur Familie der Aclerdidae gehören, einer Läusefamilie, die eigentlich in China und Japan heimisch ist. Wie sie an den Südzipfel des Verwaltungsbezirks Plaquemines Parish gelangen konnten, ist bisher unklar. Denkbar sind unter anderem die Reise per Schiff oder auf dem Körper eines Zugvogels.

Snowflake

Nicht normal: Immer noch Schnee fast Mitte Mai in Moskau

So etwas sieht man nicht jeden Tag, selbst in Russland nicht: Es ist bereits fast Mitte Mai und auf den Moskauer Straßen liegt Schnee. Viele sonnenhungrige Einwohner beklagen sich über die Kälte: Man wollte ja endlich Shorts und T-Shirts anziehen. Stattdessen muss man wieder die Winterkleidung aus dem Schrank holen.
© Sputnik/ Vladimir Fedorenko
Eigentlich ist im Mai der Frühling schon längst da. Doch dem Moskauer Wetter scheint das in diesem Jahr egal zu sein: Seit Tagen schneit es in der russischen Hauptstadt große Flocken. Selbst in einigen Großstädten in Sibirien ist es aktuell wärmer. In den sozialen Netzwerken veröffentlichen zahlreiche Moskauer Bilder von den schneebedeckten Straßen.


„Wo bleibt denn der Sommer?“, fragen sich Viele im Netz anklagend.


Bizarro Earth

Beben der Magnitude 5,5 trifft Nordwesten Chinas: Mehrere Gebäude eingestürzt

In der chinesischen Provinz Xinjiang bebte die Erde am frühen Donnerstagmorgen. Der stärkste Erdstoß hatte eine Magnitude von 5,5 und lag in 10 km Tiefe. Es folgten weitere Beben mit Magnituden um 5. Mindestens 180 Häuser sind eingestürzt und bisher wurden 9 Tote und 23 Verletzte bestätigt. Mit weiteren Opfern ist zu rechnen. Dass bei einem Beben von mittlerer stärke soviel zerstört wurde, liegt auch an der maroden Bausubstanz der Gegend. Der Nordwesten Chinas zählt nicht zu den reichsten Regionen des Landes.

Ein Beben der Magnitude 5,1 wurde auch aus Azerbaijan gemeldet. Über Schäden ist noch nichts bekannt.

Bei den Südsandwich-Inseln gab es das stärkste Erdbeben der letzten 24 Stunden: es hatte eine Magnitude von 6,4. Auch hier lag das Hypozentrum in 10 km Tiefe. Das Erdbeben ereignete sich offshore und es dürfte keine weitere Folgen gehabt haben.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Einsturz einer Halle während einer Hochzeit in Indien durch Sturm: Mindestens 20 Tote

Neu Dehli. Beim Einsturz der Hochzeitshalle wurden zudem Dutzende Menschen verletzt.
Mehr als 20 Gäste einer Hochzeitsfeier in Indien sind beim Einsturz einer Hochzeitshalle ums Leben gekommen. Während der Sender NDTV von 26 Todesopfern sprach, berichtete die Hindustan Times von 22 Todesopfern. Dutzende Menschen wurden verletzt, als eine Mauer der Halle in Bharatpur im Nordwesten des Landes von einem Sturm eingedrückt wurde und auf die Gäste stürzte. Unter den Todesopfern waren mindestens vier Kinder.

Cloud Precipitation

Hagelkörnermeer in Evans, USA

Eine knietiefe weiße Masse bedeckt den Boden. Autos stecken fest und ein Mann kämpft sich mühsam durch den wässrigen und kalten Schlammassel. Man kennt solche Aufnahmen eigentlich aus dem Winter. Aber die weiße Masse ist allerdings kein Schnee, sondern Hagel! In Evans (USA) sind derart gewaltige Mengen dieser Eisgeschosse niedergegangen, dass man durch das Eiskörnermeer waten muss, wenn man nicht zu Hause bleiben will.
© Screenshot
Was ist Hagel?

Hagel ist ein atmosphärischer Niederschlag aus Eisklumpen von mindestens fünf Millimetern Durchmesser. Hagelkörner sind entweder undurchsichtig oder bestehen wechselweise aus klaren und milchigen Schichten. Sie können durchaus die Größe eines Hühnereis, in Einzelfällen auch die Größe eines Tennisballs erreichen.


Hagel entsteht in den unteren Schichten wasserhaltiger, turmartig aufgebauter Gewitterwolken (Cumulonimbus), in deren Innerem starke Winde herrschen. Mit dem Aufwind treiben die Wassertropfen nach oben in kältere Wolkenschichten, verbinden sich mit Eiskristallen und gefrieren. Sie sinken zurück in die wärmeren Schichten, nehmen neues Wasser auf, werden von Aufwind wieder nach oben katapultiert und gefrieren erneut. Es entsteht ein ständiges Auf und Ab, wobei die Hagelkörner stetig an Größe und Gewicht gewinnen. Werden sie zu schwer, fallen sie als Hagel zur Erde. Hagelschlag tritt ausschließlich in der warmen Jahreszeit auf und währt selten länger als eine Viertelstunde.

Cloud Lightning

Drei Männer wurden beim Begräbnis vom Blitz getroffen: Drei Tote

Hanoi - In Vietnam sind drei Männer tödlich vom Blitz getroffen worden, während sie ein Grab ausgehoben haben. Zwei weitere Menschen wurden verletzt, wie vietnamesische Medien am Mittwoch berichteten.
© dpa
Symbolbild
Bei den Toten und Verletzten handelt es sich um Mitglieder einer Großfamilie aus der Provinz Quang Binh. Die Fünf hatten nach Angaben der Zeitung An Ninh Thu Do am Dienstagnachmittag ein Grab für einen kürzlich gestorbenen Verwandten gegraben, als sich das Unglück ereignete.

Better Earth

Land unter: Schlimmste Regenfälle seit 50 Jahren in Kanada

Land unter in Kanada: Nach heftigen Regenfällen ist die Lage in Teilen Kanadas dramatisch. Es gibt einen Toten, Menschen werden vermisst.
© AP/ The Canadian Press
Ottawa - Heftige Regenfälle haben in Kanada schwere Überschwemmungen verursacht und zu dramatischen Notfällen geführt. Medienberichten zufolge gab es mindestens einen Toten und mehrere Vermisste. Behörden sprachen von den schlimmsten Niederschlägen seit mehr als 50 Jahren. Auch werden in den kommenden Tagen weitere Regenfälle erwartet.

In Quebec im Osten soll ein Mann in den Fluten ums Leben gekommen sein, nachdem er und sein zweijähriges Kind sich zunächst auf das Dach ihres Autos hatten retten können, wie der kanadische Sender CBC berichtete. Demnach war auch die Ehefrau des Mannes zum fraglichen Zeitpunkt mit im Wagen, konnte sich aber in Sicherheit bringen. Nach dem zwei Jahre alten Mädchen wurde noch gesucht.

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