ErdveränderungenS


Bad Guys

Erdbeben auf Vanuatu - Tsunami-Warnung aufgehoben

Der Inselstaat Vanuatu im Südpazifik ist von einem Erdbeben erschüttert worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete sich das Beben mit einer Stärke von 6,9 am Sonntag rund 80 Kilometer vor der Küste des kleinen Inselstaates nordöstlich von Australien in einer Tiefe von mehr als 30 Kilometern.
vanatu
© dpa
Das Geoforschungszentrum Potsdam gab die Stärke zunächst mit 6,8 an. Eine Tsunami-Warnung des Pazifik-Tsunami-Warnzentrums PTWC gab es zunächst nicht. Medienberichten nach, wurde zunächst ein Tsunami befürchtet.

Der Geologische Dienst der USA (USGS) berichtet, dass sich das Erdbeben um 10.23 Uhr (Mitteleuropäische Sommerzeit) in einer Tiefe von etwa 35 Kilometern ereignete - damit war es nicht sehr tief. Seichtere Beben sind meist zerstörerischer. Bisher habe es aber keine Berichte von Schäden gegeben.

Erdbeben sind in dem Gebiet üblich.

cvh/mit dpa

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Fire

Vulkan Pavlof in Kanada überraschend ausgebrochen und zusätzlich löste sich ein Erdbeben

Mount Pavlof
© RTRDer Mount Pavlof ist der aktivste Vulkan Alaskas.
Der Vulkan Pavlof ist gestern Abend überraschend ausgebrochen. Der Vulkan speit eine 10 km hoch aufsteigende Aschewolke aus und der Alarmstatus wurde auf „rot“ gesetzt. Seismik und Wärmeabstrahlung sind extrem hoch. In etwa zeitgleich registrierte das EMSC ein Erdbeben M 5,8 in ca. 300 km Entfernung zum Vulkan. Das dürfte die wohl spannendste Eruption des bisherigen Jahres sein. Leider liegt der Vulkan sehr abgelegen und ist nur mit großem Aufwand erreichbar.

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Rainbow

Seltsamer Himmel: Irisierende "Feder"-Wolke über Australien

Regenbogen Cirrus-Wolken, auch bekannt als "Feder-Wolken", schauen wirklich wie Federn am Abendhimmel aus.
Rainbow cirrus clouds
© Kerri Trusz
Das Phänomen ist ziemlich selten und wird sehr oft bei Altocumulus- und auch Cirrocumulus-Wolken beobachtet. Die leuchtenden Farben entstehen durch kleine Eiskristalle, die das Licht brechen, in der hauchdünnen Wolke.

Rainbow cirrus cloud
© Terry Trusz
Die Wolke wurde von Kerri Trusz in Warwick, Australien aufgenommen.

Originalartikel von Strangesounds.

Document

Erdbeben vor Küste Japans - Keine Schäden oder Verletzte gemeldet

Beben vor der Halbinsel Kii - keine Tsunami-Gefahr gegeben.

erdbeben japan
© USGS


Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat am Freitag den Westen Japans erschüttert. Die Gefahr eines Tsunamis bestand nach Angaben der nationalen Meteorologischen Behörde jedoch nicht. Auch lagen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.

Das Zentrum der Erschütterung lag vor der Halbinsel Kii in zehn Kilometern Tiefe. Japan ist eines der am stärksten von Beben bedrohten Länder der Welt.

Snowflake

Kein Aprilscherz: Schnee in Hessen und Thüringen - im Alpenvorland fast schon Sommer

Für Auto- und Lkw-Fahrer in Hessen und Thüringen hat der April mit Schnee begonnen. Starke Schneefälle und eine Sperrung sorgten am frühen Morgen auf der Autobahn 5 in Nord- und Osthessen für lange Staus.

April startet in Hessen und Thüringen mit Schnee
© dpa / Hans-Hubertus Braune/Osthessennews
Bei Alsfeld rutschte ein 32-Jähriger mit seinem Lkw in zwei auf der Fahrbahn stehende Lastwagen, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Wegen der Bergungsarbeiten wurde die Fahrbahn in Richtung Frankfurt am Main voll gesperrt. Der Verkehr staute sich bis auf etwa zehn Kilometer. Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz.

Auch in Thüringen sorgte Schnee für Behinderungen auf den Straßen. Vor allem in der Mitte und im Süden des Landes standen Lastwagen quer, wie die Landeseinsatzzentrale mitteilte. Auch kleinere Unfälle gab es. Passend zum April: Es war kurz nach Mitternacht, als die Schneefälle einsetzten.

Einen fast sommerlichen Frühlingstag hatten dagegen die Menschen im Alpenvorland am Donnerstag genießen können. In Piding im Berchtesgadener Land ließ der Föhn die Temperatur am Nachmittag auf 23,7 Grad steigen lassen - März-Rekord für diese Station.

Bizarro Earth

Erdrutsch in Österreich - Ein Haus musste evakuiert werden

Riesenschock für ein Ehepaar in Fügen. Am späten Mittwochabend entstand im Garten ihres Einfamilienhauses durch eine Erdrutsch ein rund drei Meter tiefer und zwei Meter breiter Krater. Die Hausbewohner mussten evakuiert werden.
erdrutsch österreich
© Zoom-Tirol
Kurz nach 23 Uhr alarmierten das Ehepaar die Einsatzkräfte. Weil das Erdloch ständig größer wurde, mussten die 56 und 60 Jahre alten Hausbewohner evakuiert werden.

Die Situation wurde von einem verständigten Landesgeologen als äußerst bedenklich bewertet. Die Evakuierten bezogen eine vom Bürgermeister bereitgestellte Unterkunft. Ob Bauarbeiten, die unterhalb des Grundstücks durchgeführt wurden, am Erdrutsch schuld sind, wird derzeit ermittelt.

Bizarro Earth

Naturkatastrophe Great Barrier Reef: Schlimmste Korallenbleiche seit Beginn der Aufzeichnungen

In großen Teilen des Great Barrier Reef haben die Korallen ihre Farbe verloren. Experten sprechen von der schlimmsten Korallenbleiche, die je verzeichnet wurde.
Korallenbleiche Great Barrier Reef
© ARC Centre of Excellence for Coral Reef Studies / Terry Hughes (Ausschnitt)Bleiche am Great Barrier Reef -
Bei Erkundungsflügen haben Wissenschaftler Anzeichen für eine Korallenbleiche in bisher nicht gekanntem Ausmaß entdeckt. Grund dafür sind extrem hohe Wassertemperaturen, wie sie durch den El Niño ausgelöst werden.

Es sei die traurigste Forschungsfahrt seines Lebens gewesen
, berichtet Terry Hughes, Leiter der australischen National Coral Bleaching Taskforce: Bei Erkundungsflügen über das größte Korallenriff der Welt hat sein Team die Anzeichen für eine beispiellose Naturkatastrophe entdeckt. Auf über 4000 Kilometern sind die Korallen von der so genannten Korallenbleiche betroffen. Lediglich vier Riffabschnitte wurden von der Entfärbung verschont, schreibt die Forschungseinrichtung in einer Mitteilung.

Kommentar: Erdveränderungen: Größtes Riff der Erde verliert Hälfte seiner Korallen in nur 27 Jahren


Bizarro Earth

Sturmtief "Katie": Flugausfälle und insgesamt 160.000 Menschen ohne Strom in England und Frankreich

Unruhiges Ende des Osterwochenendes: In Großbritannien sorgt der Sturm "Katie" für Chaos auf Flughäfen und in Wohnungen. Auch Frankreich bekommt einiges ab.
sturm katie
London - Sturmböen mit Geschwindigkeiten von mehr als 170 Kilometern pro Stunde haben in Großbritannien am Ostermontag Chaos verursacht. Mehr als 100 Flüge an den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick wurden gestrichen oder umgeleitet. Zwischenzeitlich waren fast 100.000 Häuser ohne Strom. Fotos zeigten einen beschädigten Baukran in Greenwich in London. Regen ließ im Süden Englands und in den Midlands Flüsse über die Ufer treten. Allein die Londoner Feuerwehr rückte mehr als 100 mal wegen des Sturms "Katie" aus, wie ein Sprecher sagte. Laut Polizei wurde ein Mann vermisst, der mit einem Kajak auf einem Fluss südwestlich von London gekentert war.

Auch in Frankreich führten starke Winde und heftiger Regen.

Kommentar:




Cloud Lightning

Drei Schüler in Bangladesch von Blitz erschlagen

Lightning
© A Bola
Der Financial Express berichtet, dass drei Schüler in Ghagra, Bangladesh durch einem Blitzschalg getötet wurden. Alle drei Jungen waren erst 15 Jahre alt und besuchten dies selbe Schule.

Kommentar: Erst vor wenigen Tagen wurde eine Person auf einem Festival in den USA durch einen Blitz getötet:


Cloud Precipitation

Hafen von Dover gesperrt: Sturm "Katie" trifft auf England

Der Sturm „Katie“ hat Großbritannien voll erfasst. Wegen Windböen mit bis zu 112 Stundenkilometern und heftigem Regen wurden viele Straßen, die Dartford-Brücke sowie der Hafen von Dover wurden vorübergehend gesperrt.
sturm katie
© REUTERS/ Toby Melville
Mehrere Autostraßen wurden von umgestürzten Bäume blockiert, als der Sturm in der vergangenen Nacht an Stärke zunahm.

Wegen Überschwemmungen mussten auch Straßen im Nordwesten Englands gesperrt werden, in South Yorkshire kam es zu Zugverspätungen. Einige Flüge am Gatwick-Flughafen wurden wegen starkem Wind zunächst ausgesetzt.

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