ErdveränderungenS


Cloud Precipitation

Ungewöhnlicher Hagelsturm in Oman und Saudi Arabien

Am 1. März 2016 wurden in Samai, Oman und Saudi Arabien schwere Regenfälle und Hagelstürme beobachtet.

Hier einige Bilder und Videos dieses ungewöhnlichen Wetterereignisses.

Hail snowman!
© via VK.com
Blankets of hail
© via VK.com
Offroader needed
© via VK.com

Blackbox

Seltsame Geräusche aus dem Nachthimmel über l'Assomption in Quebec

Strange sound in the sky at l'Assomption Quebec
Merkwürdige Geräusche aus dem Himmel:

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Bizarro Earth

Argentinien: Tod von 23 Delfinen wird durch Meeresbiologen untersucht

Dead Dolphin
© Fundacion Mundo Marino via Associated PressEin von der Fundacion Mundo Marino veröffentlichtes Photo vom 24. Februar zeigt einen toten Delfin an einem Strand im La Costa Distrikt in der Provinz Buenos Aires in Argentinien. Meeresbiologen in Argentinien sagen aus, dass sie versuchen zu verstehen, warum fast 24 Franciscaner Delfine tot an mehrere Strände angespült wurden. Die Franciscaner gelten als eine bedrohte Spezies und leben ausschließlich in den Gewässern von Argentinien, Uruguay und Brasilien.
Buenos Aires -- Meeresbiologen gaben am Mittwoch bekannt, dass sie versuchen zu verstehen, warum 23 bedrohte Franciscaner Delfine tot an mehrere Strände angespült wurden. Loria Veira, Sprecherin der Mundo Marino foundation sagte gegenüber der Associated Press, dass die Tiere letzte Woche gefunden wurden.

Veira gab an, dass die Mehrheit seltsame Male an ihren Schnauzen aufwiesen. Sie sagte, sie wurden an den Stränden südlich von Buenos Aires wie La Lucila, Aguas Verdes, Santa Teresita und Las Toninas gefunden. Spezialisten waren von der Anzahl überrascht, sowie von der Tatsache, dass sie alle zur gleichen Zeit starben.

Zusätzlich sagte Veira, dass Meeresbiologen glauben, der Klimawandel oder die Großfischerei könnten Faktoren sein. Die Franciscaner sind eine bedrohte Spezies und zeichnen sich durch ihren langen, schlanken Schnabel aus. Sie leben ausschließlich in den Gewässern vor Argentinien, Uruguay und Brasilien.

Quelle: Associated Press
Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Snowflake Cold

Globale Erwärmung im antarktischem Sommer- Eisbrecher bleibt im wachsenden Eis stecken

Update 29.2.2016: Aurora Australis: Forscher von Eisbrecher in der Antarktis gerettet. Eisbrecher steckt mit Riss im Rumpf noch fest.
eisbrecher
In der sommerlichen Antarktis steckt der australische Eisbrecher Aurora Australis mit 68 Menschen an Bord im Meereis fest, ein Schneesturm verhindert die Rettung.

Dies berichtet die Rheinische Post heute in ihrer Online-Ausgabe: Eisbrecher Aurora Australis sitzt mit 68 Menschen an Bord fest.
In der Antarktis steckt ein australischer Eisbrecher mit 68 Menschen an Bord fest. Die Aurora Australis setzte in West Arm in Horseshoe Harbour auf, während ein Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 130 Stundenkilometern tobte, wie die australische Antarktis-Behörde AAD am Donnerstag erklärte. Allen 68 Forschern und Crewmitgliedern gehe es gut.

Attention

Erdbeben der Stärke 8,3 vor Sumatra: Tsunami-Warnung wurde aufgehoben

earthquake sumatra map
© DPA/ USGSDas Erdbeben vor Sumatra
Ein Beben der Stärke 7,9 hat Teile der indonesischen Insel Sumatra erschüttert. Berichten zufolge gibt es mehrere Tote. Die Tsunami-Warnungen für die Region wurden nun aber aufgehoben.

Vor der Küste Indonesiens hat sich ein starkes Erdbeben ereignet. Die Erschütterungen waren nach offiziellen Angaben in Teilen der Insel Sumatra zu spüren. Indonesien und Australien sprachen zunächst Tsunami-Warnungen aus, hoben diese jedoch später wieder auf.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf indonesische Behörden von mehreren Toten. Weitere Details wurden nicht bekannt. Die Such- und Rettungsarbeiten würden durch die Dunkelheit behindert. Auf den vorgelagerten Mentawai-Inseln habe die schwere Erschütterung nach ersten Angaben keine Schäden verursacht.

Die

Wildes Schwein rannte quer durch Kaufhaus und demolierte Scheiben

Ein Wildschwein ist in Hagen in Nordrhein-Westfalen wie wild geworden durch die Innenstadt, ein Kaufhaus und einen Kiosk gerannt. Am Ende wusste sich ein Polizist nicht mehr anders zu behelfen, als das Tier zu erschießen. Zuvor demolierte es mehrere Scheiben.
wildschwein
© dpa/F. von Erichsen
Ein Wildschwein hat mit einem wilden Lauf durch die Hagener Innenstadt für Aufregung gesorgt. Das etwa 40 Kilo schwere Tier hatte sich am Dienstagnachmittag offensichtlich verirrt, rannte quer durch ein großes Kaufhaus und die belebte Fußgängerzone, demolierte in seiner Panik Scheiben und drang in einen Kiosk ein, sehr zum Schrecken der Kunden und des Verkäufers.

Ein Polizist streckte das Wildschwein schließlich mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe nieder. Nach Polizeiangaben soll das Tier unter anderem einen Mann von einer Leiter gestoßen und in der Fußgängerzone ein Kind leicht am Bein verletzt haben.

lob/dpa

Kommentar:




Cow Skull

Elefant läuft Amok in Indien: 20 Fahrzeuge zerstört

Während einer Festival-Parade in Indien hat einer der Festtags-Elefanten eine Schneise der Verwüstung hinter sich gelassen. Der Dickhäuter wurde plötzlich aggressiv und begann jedes Fahrzeug in Sichtweite zu zerstören - während einer vierstündigen Randale.
elephant amok indien
© Screenshot Youtube
Kaladissan, so sein Name, war einer von 11 Tempel-Elefanten. Die Elefantenführer auf dem Rücken des Tieres hatten keine Chance, den wütenden Dickhäuter zu beruhigen oder wieder unter Kontrolle zu bringen.


sn

Kommentar: Erst vor wenigen Wochen:
  • Elefant zerlegt wegen Hunger indische Stadt



Clipboard

El Nino: Teile von Peru sind überflutet

Peru wird von schweren Überschwemmungen heimgesucht. 250 Soldaten sollen zu einem Hilfseinsatz in die betroffenen Gebieten abkommandiert werden, gab der Verteidigungsminister des südamerikanischen Landes bekannt.
überschwemmung peru
© Lu Mula/twitter
Starke Niederschläge hatten Ortschaften unter Wasser gesetzt, Hunderte Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Die Wetterkapriolen sind auf El Niño zurückzuführen. Diese meteorologische Besonderheit sorgt an der Pazifikküste Südamerikas in unregelmäßigen Abständen für veränderte ozeanische und atmosphärische Strömungen und kann extreme Wetterverhältnisse zur Folge haben. In den vergangenen Monaten war El Niño nach Angaben der Weltwetterorganisation ganz besonders stark ausgeprägt, sollte seinen Höhepunkt aber überschritten haben und allmählich abflauen.

Kommentar:




Snowflake

Schwerer Schneesturm in Japan lässt 130 Flüge ausfallen und tausende Haushalte ohne Strom zurück

Snow in Japan
© Flickr/Takeshi Kuboki
Japans meteorologische Behörde gab am Dienstag bekannt, dass die japanische Insel Hokkaido von einem schweren Schneesturm getroffen wurde, der 4000 Haushalte ohne Strom zurück ließ aufgrund des starken Schneefalls und über 130 Flüge gestrichen werden mussten.

Die meteorologische Behörde des Landes zeichnete 50 cm Niederschlag innerhalb der letzten 24 Stunden auf, während weitere 38 cm Neuschnee für den frühen Mittwoch erwartet werden.

Der Schneesturm wird von starken Winden begleitet, die Geschwindigkeiten bis zu 125 km/h erreichen. Die Wellen an den Küsten des Landes erreichten über acht Meter Höhe.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Kommentar: Heute warnt die meteorologische Behörde die Bewohner, sich auf den schlimmsten Blizzard seit Jahren vorzubereiten.


Sun

Levante erlebte Dürre wie seit 900 Jahren nicht mehr

So trocken war es Jahrhunderte nicht mehr: Die seit Jahren im östlichen Mittelmeer grassierende Dürreperiode ist die schlimmste seit mindestens 900 Jahren. Das haben Forscher anhand von Baumring-Vergleichen festgestellt. Zwar gibt es in dieser Region große natürliche Schwankungen, aber die jüngsten Klimaveränderungen gehen über das übliche Maß hinaus, wie die Wissenschaftler berichten. Sie sehen darin ein klares Signal des anthropogenen Klimawandels.

drough mediteranien sea
© NASAVon 1998 bis 2012 war es im östlichen Mittelmeerraum außergewöhnlich trocken
Dürreperioden und starke Klimaschwankungen sind in der Mittelmeerregion nichts Ungewöhnliches. Schon in der Bronzezeit trug ein Klimawechsel zum Niedergang mehrerer Hochkulturen bei. Und auch später gab es immer wieder Dürreperioden, gefolgt von regenreicheren Zeiten. Ursache dafür ist der Einfluss von zwei Zirkulationsmustern der Atmosphäre, der Nordatlantik-Oszillation (NAO) und der Ostatlantik-Oszillation (EA).

Baumringe als Klimazeugen

In den letzten Jahren haben der Nahe Osten und auch Teile Syriens und der Türkei erneut eine schwere Dürre erlebt. Die durch Missernten ausgelöste Landflucht trug wahrscheinlich zu den Unruhen in der Region und auch zum syrischen Bürgerkrieg bei, wie kürzlich US-Forscher ermittelt haben. Inwieweit diese schon seit 1998 anhaltende Trockenperiode schon ein Signal des Klimawandels ist, haben nun Ben Cook vom Goddard Space Science Center der NASA und seine Kollegen näher untersucht.

Für ihre Studie analysierten und verglichen sie die Jahresringe von Holz und von Bäumen, die in den letzten 900 Jahren im östlichen Mittelmeerraum, aber auch in Spanien, Südfrankreich und Italien gewachsen waren. Aus der Dicke der Baumringe rekonstruierten die Forscher die Klimaentwicklung seit dem Jahr 1100.

Kommentar: Während die Dürren dankbar als Beweis der globalen Erwärmung herangezogen werden, sind Kälterekorde und Schneemassen scheinbar nicht so interessant, passen sie doch nicht wirklich ins Bild: Keine Frage, das Klima wandelt sich, aber wohin und warum? Sehen sie auch: