ErdveränderungenS


Snowflake

Pünklich zum Frühlingsbeginn: Super-Schneesturm legt Moskau lahm

Heavy snowfall in Sivas, Turkey
© Turan Temel
Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang haben heftige Schneefälle die russische Hauptstadt heimgesucht und den Straßenverkehr am Morgen fast komplett lahmgelegt. Um 8.00 Uhr erreichte die Straßenbelastung laut dem Internet-Portal „Yandex-Probki“ neun von maximal zehn Punkten.


„Das ist die schwierigste Vormittags-Situation auf den Straßen dieses gesamten Winters“, heißt es auf der Twitter-Seite des Portals.

Auf Moskauer Flughäfen wurden Medienberichten zufolge wegen des Schneesturms über 100 Flüge gestrichen.


Bad Guys

Erneute Explosion in der selben Grube in Russland - Keine Hoffnung auf Überlebende

In dem russischen Bergwerk, in dem seit Tagen nach verschütteten Kumpeln gesucht wurde, hat es eine weitere Explosion gegeben. Mehrere Rettungskräfte wurden in den Tod gerissen. Auch für die 30 noch vermissten Bergleute sehen die Behörden keine Überlebenschance mehr.
grubenunglück russland
Bei dem seit Tagen andauernden Grubenunglück in Russland sind nach Einschätzung der Behörden 36 Menschen ums Leben gekommen, darunter sechs Rettungskräfte. Schon am Donnerstag hatten zwei Methangas-Explosionen das Bergwerk Workutaugol in der Region Komi erschüttert, als 110 Bergleute unter Tage waren. 80 von ihnen wurden gerettet. Nun ereignete sich eine dritte Explosion, die die Mine einstürzen ließ, wie Bergwerksdirektor Denis Paikin sagte. Angesichts der Gaskonzentration und des Feuers unter Tage sei davon auszugehen, dass alle vermissten Kumpel und Retter tot seien.

Schacht könnte geflutet werden

Die jüngste Explosion ereignete sich offiziellen Angaben zufolge genau an der Stelle, an der die Vermissten vermutet wurden. Weil der Brand in 780 Meter Tiefe weiter loderte, erwog die Grubenleitung, den Schacht mit den Leichen entweder teilweise zu fluten oder luftdicht abzuschließen. Der Unglücksort liegt etwa 2000 Kilometer östlich von Moskau.

Kommentar:

  • Methangas: Grubenunglück in Russland - Meisten der Kumpel konnten gerettet werden



Wolf

Das erste Mal: Wilder Wolf in Schweden gefilmt

Wild wolf in Sweden
© Länsstyrelsen Skåne / YouTube
Zum erstem Mal überhaupt wurde in Schweden ein wilder Wolf gefilmt, wie er durch das Land streift.

Aufgenommen in dem abgelegenen Dorf Lonsboda ist diese Sichtung schon sehr selten, ganz zu schweigen, sie auch noch auf Video zu bannen.

Die geschätzte Population der wilden Wölfe in Schweden beläuft sich nach Angaben der schwedischen Umweltschutzbehörde auf etwas über 400, aber die lokalen Behörden wollen heraus finden, wie viele Tiere sich in der Skane Region aufhalten und stellten deshalb einige versteckte Kameras auf.

Skanes Wildlife Officer Nils Carlsson sagte gegenüber The Local: "Wir konnten Exkremente des Wolfes sicher stellen und haben sie für eine Analyse eingeschickt. Bald werden wir das Geschlecht des Wolfes kennen und woher er kam."


Attention

Toter Wal am Strand von Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten gefunden

The remains of a decomposing whale
© Sharjah Environment and Protected Areas AuthorityDie Überreste eines verwesenden Wals am Strand von Sharjah.
Nach Berichten der arabischen Zeitung Al Bayan wurde am Strand von Al Qarm nahe Kalba im Emirat Sharjah der Körper eines 15 Meter langen Wals aufgefunden.

Der Kadaver des Wals war fast 2 Meter hoch.

Die Umweltschutzbehörde von Sharjah und die Gemeindeverwaltung von Kalba kümmerten sich gemeinsam um die Überreste des Wals.

Augenzeugen berichteten, dass der Wal seit Gesten in den Gewässern des Golfes schwimmend gesehen wurde.

Die Gemeindeverwaltung von Kaiba stellte die Maschinen und Ausrüstung um den Wal an Land zu ziehen und ihn zu begragen.

Gemeindearbeiter begruben die Überreste des an den Strand gespülten Wals.

Das Tier wurde aufgrund des Verwesungsgeruches vergraben. Es wird davon ausgegangen, dass das Tier seit etwa vier Tagen tot ist.

Die Umweltschutzbehörde von Sharjah nahm Proben des Tieres und schickte diese an Laboratorien um die Spezies des Tieres festzustellen.

Eine Gemeindearbeiter berichtete gegenüber UAE Medien: "Dem Wal fehlen Teile seiner Schwanzflosse, was uns vermuten lässt, dass er möglicherweise mit einem Schiff kollidiert ist."

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Attention

Warnung vor Ausbruch des Mount Io in Japan

Mount Io
© Wikipedia/ Miya.mMount Io
Am Sonntag gab die japanische Wetterbehörde einen Alarm über den möglichen Ausbruch eines Vulkans im Südwesten des Landes.

Die japanische Agentur für Meteorologie (JMA) teilte mit, dass im Hinblick auf die spürbar gestiegenen seismischen Aktivitäten und basierend auf anderen Ausbrüchen in jüngster Zeit, für den Vulkan Mount Io, der die Präfekturen Miyazaki und Kagoshima verbindet, ein Zugangsverbot verhängt wurde.

Cloud Precipitation

Überschwemmungen und Unwetter setzen Italien zu

In Süditalien wüteten Stürme, Venedig kämpft mit dem Hochwasser.
überschwemmung venedig
© AP/Luigi Costantini
Fünf Menschen sind bei schweren Unwettern in Italien ums Leben gekommen. Zwei der Todesopfer wurden unweit der süditalienischen Stadt Caserta gemeldet. Ein Baum stürzte auf das Auto, in dem zwei Männer saßen, und tötete sie auf der Stelle. Ein drittes Opfer gab es in Macerata in der norditalienischen Region Marken. Das Auto des Mannes stürzte in einen Fluss, er konnte sich nicht retten.

Ein 51-jähriger Landwirt starb am Sonntag unweit von Candidoni in der süditalienischen Region Kalabrien, als ein Baum wegen des Sturms auf sein Auto fiel. Der Mann war ebenfalls sofort tot, berichteten italienische Medien. Ein 50-Jähriger ertrank in den Gewässern des Flusses Tione unweit von Verona, nachdem sein Auto ins Wasser gestürzt war. Die Feuerwehr konnte erst nach Stunden die Leiche bergen.

Kommentar:




Attention

Hunderte toter Seelöwen in Chile angespült

Dead sea lion
Die meisten der an die nördlichen Strände Chiles angespülten Seelöwen sind Jungtiere. Die Toten sind Teil eines weitreichenden Aussterbens, die bereits an anderen Stellen der südamerikanischen pazifischen Küstenlinie beobachtet wurde.
Während den letzten drei Monaten haben Meeresforscher mehr als 100 tote Seelöwen -- die meisten davon Jungtiere -- entlang einer relativ kleinen Halbinsel im Norden Chiles gestrandet vorgefunden. Die Toten sind Teil eines weitreichenden Aussterbens, das bereits an anderen Stellen der südamerikanischen pazifischen Küstenlinie beobachtet wurde.

Der Forscher Carlos Guerra-Correa sagte gegenüber CNN: "Das passiert in Chile entlang der gesamten nördlichen Küste und wir bekommen auch von unserem Nachbar im Norden, Peru, Berichte, dass dort das gleiche abläuft. Wir könnten hier über hunderte von toten Seelöwen reden, die in der ganzen Region angeschwemmt werden."

Der südamerikanische Seelöwe (Otaria flavescens) ist die Spezies, die von einem Aussterben in den Gebieten der Mejillones Halbinsel und in der Antofagasta Provinz betroffen ist, wie sie von Forschern während den regelmäßig durchgeführten Meeresstudien beobachtet wurde.


Butterfly

Wissenschaftlicher Bericht der UN warnt vor Rückgang der Population von Bienen und anderer Bestäuber

A bee collects nectar from a flower on April 24, 2012 in Los Angeles, California.
Eine Biene sammelt Nektar von einer Blume am 24. April 2012 in Los Angeles, Kalifornien
Tiere, die Pflanzen bestäuben, sichern Menschen jährlich Milliarden Euro und sind ein wichtiger Bestandteil der Landwirtschaft. Der Weltrat für Biologische Vielfalt hat den Zustand der Arten zusammengefasst.

Weltweit sind immer mehr Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber-Tiere vom Aussterben bedroht. Das könnte schwere Konsequenzen für die Nahrungsmittelsicherheit haben, warnte der Weltrat für Biologische Vielfalt (IPBES) der Uno in einer ersten weltweiten Bestandsaufnahme der Bestäuber, die im malaysischen Kuala Lumpur vorgestellt wurde.

Nach Einschätzung des Rats hängen vom Bestäubungsvorgang zwischen fünf und acht Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Produktion ab. Nahrungsmittel im Wert von 235 bis 577 Milliarden US-Dollar (213 bis 523 Milliarden Euro) im Jahr entstehen demnach mithilfe der bestäubenden Tiere. Das Artensterben gefährde damit auch die Existenzgrundlage von Millionen Menschen, die von der Landwirtschaft leben.

Laut dem Bericht sind 16 Prozent der Wirbeltier-Bestäuber vom Aussterben bedroht. Für die Insekten gebe es keine globalen Analysen. In einigen Regionen seien jedoch mehr als 40 Prozent der Bienen- oder Schmetterlingsarten gefährdet. Vor allem in Nordamerika und Nordwesteuropa beobachtete das Uno-Gremium einen Rückgang der Bienen- und Schmetterlingspopulationen. In Europa seien neun Prozent dieser Arten vom Aussterben bedroht.

Attention

Kurze Übersicht der weltweiten Vulkanaktivität

Nicaragua’s Momotombo Volcano continues to erupt after a century of inactivity, on Sunday, Feb. 21, 2016.
© Álvaro Sánchez/The Tico Times
Gestern wurde eine erneute Warnung für den japanischen Komplexvulkan Kirishima ausgegeben: unter dem Mount Io wurde erhöhte Seismik festgestellt. Die Erde bebte 37 Mal. Erst vor wenigen Tagen gab es eine Warnung für den Shinmoe-dake.

Der Momotombo in Nicaragua meldete sich mit erneuten explosiven Eruptionen. Glühende Tephra bedeckte Teile des Vulkankegels und ein pyroklastischer Strom wurde generiert.

Am Tungurahua in Ecuador ereigneten sich in den letzten 2 Tagen mehrere Ascheeruptionen. Vulkanasche stieg bis zu 8 Kilometer über den Krater auf. Es entstand ein kleiner pyroklastischer Strom und es regnete Asche. Der Alarmstatus wurde auf „orange“ erhöht.

Auf Island ereigneten sich wieder zahlreiche Schwarmbeben und verschiedenen Vulkanen. Betroffen waren vor allem die Gegend um den Herdubreid, Bardarbunga-Grimsvötn-System und die Gegend um Katla und Torfajökull.

Massive Schwarmbeben gibt es derzeit auch in der Karibik: besonders betroffen ist die Region um den Virgin Islands und Puerto Rico.

Cloud Grey

Hypnotische von Karman Wirbel erscheinen vor Südkorea

Von Karman vortices captured via satellite on Feb. 25, 2016, south of Jeju Island.
© CIRA/Colorado StateVon Karman Wirbel, aufgenommen per Satellit am 25. Februar 2016 südlich der Jeju Insel.
Der Wind über Südkoreas Jeju Insel ließ am Donnerstag eine Kette von faszinierenden Wolkenwirbeln, auch bekannt als von Karman Wirbelstraßen, entstehen.

Satellitenbilder zeigen die großartigen Whirlpool artigen Wolkenformationen vor der Insel in der ostchinesischen See. Die Wirbel reihen sich aneinander und erzeugen den Eindruck einer "Straße" im Himmel.

Die NASA schrieb in einer Erklärung über die Entstehung dieser Wirbel: "Wenn Fluide auf Hindernisse treffen, können sie Spiralformen bilden."

In diesem Fall sind die Hindernisse das vulkanische Hochland der Jeju Insel, um das der Wind herum fließt und ein Gebiet aus Unterdruck auf der gegenüber liegenden Seite der Insel zurück lässt, welche dann Abwinde erzeugt und die Luft anfängt, sich entgegen des Uhrzeigers zu drehen und Wirbel zu bilden beginnt. Wenn sich ein Wirbel gebildet hat und beginnt, sich in Richtung Süden weg zu bewegen, folgt in seinem Windschatten bereits der nächste und es entsteht eine Wirbelstraße.

Von Karman vortices
© CIRA/Colorado StateVon Karman Wirbel, aufgenommen per Satellit am 25. Februar 2016 südlich der Jeju Insel.
Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net