ErdveränderungenS


Bug

Invasion der Käfer entlang eines Strandes in Argentinien

Beetle invasion
© Marce RodriguizKäfer Invasion
Eine Käferinvasion biblischen Ausmaßes sucht die Strände entlang von Mar de Ajó und San Bernardo in Argentinien heim.

Das seltsame Phänomen überraschte Anwohner und Touristen, aber die Ursache dieser Insektenplage bleibt ungeklärt.

Beetles
Käferwahnsinn
Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Tornado1

Wasserhose trifft auf Land in Mersin, Türkei

Faszinierend und doch bedrohlich
wasserhose türkei mersin
Eine beachtliche Wasserhose wurde vor der türkischen Stadt Mersin, an der Mittelmeerküste aufgenommen. Vom Meer kommend, steuert sie geradewegs auf die Küste zu. Einige Meter an Land, fegt sie noch über eine Straße mit Autos hinweg, um sich dann nach wenigen Metern aufzulösen.


Eine Wasserhose ist ein Luftwirbel in der Erdatmosphäre und einer von vielen gleichbedeutenden Namen für einen Tornado. Sie weist eine senkrechte Drehachse auf und erstreckt sich vom Boden bis zur Wolkenuntergrenze.

Bedingungen für eine Wasserhose sind eine vertikale Temperaturabnahme, ausreichendes Feuchteangebot in den unteren 1-2 km der Atmosphäre und eine Hebung der Luftmasse.

(Quelle: wetter.de)

Cloud Grey

Warnstufe Orange für Spanien - Kältewelle und Schnee in einigen Regionen

Wetteralarm in Spanien: Während in einigen Regionen zentimeterdick Schnee fiel, entwurzelte eine Wasserhose Palmen im Nobelbadeort Sitges. Noch gibt es keine Entwarnung.
schnee spanien
© dpa
Eine Kältewelle hat mehrere Regionen Spaniens in weiß gehüllt. Die Schneegrenze ging am Samstag zum Teil auf 200 Meter herunter, wie das Meteorologische Institut Aemet mitteilte. Die Bewohner von Segovia rund 70 Kilometer nordwestlich von Madrid wurden zum Beispiel schon beim Aufwachen von einer zehn Zentimeter dicken Schneeschicht überrascht. Auch in anderen etwas höher gelegenen Städten und Gemeinden mussten die Behörden tonnenweise Salz, Streufahrzeuge und auch Schaufelbagger einsetzen, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien.

Im Nobelbadeort Sitges rund 30 Kilometer südwestlich von Barcelona riss eine Wasserhose unterdessen am Samstag einige Palmen und Straßenlaternen aus der Erde. Für 25 der 50 Provinzen des Landes wurde Wetteralarm der zweithöchsten Stufe „Orange“ ausgerufen, der zunächst bis Montag gilt. Der Zivilschutz riet von längeren, unnötigen Fahrten mit dem Pkw ab. Gewarnt wurde vor Unwetter mit Schnee- und Regenfällen, kräftigen Winden sowie hohem Wellengang.

Quelle: dpa

Kommentar: In letzter Zeit schneite es in einigen Regionen, wo es normalerweise keinen oder nur sehr wenig Schnee gibt:




Attention

Tungurahua Vulkan in Ecuador explodiert und schleudert Aschesäule 5 Kilometer hoch in den Himmel

Eruption plume of Tungurahua volcano
© J.L Espinosa-Naranjo @Ambalaser / twitter)Die Aschewolke des Tungurahua Vulkans.
Zwei mäßig große Explosionen fanden Gesten Nachmittag von 12:12 Lokalzeit an statt. Die erste und größere Explosion erzeugte eine Aschwolke, die ungefähr 5000 Meter über den Kraterrand stieg.

Die Aschewolke verteilte sich hauptsächlich in Richtung Westen und Nordwesten wo die Asche auf die Regionen Choglontús, Pillate, Cahuaji und El Manzano nieder ging.

Nach Angaben des IGEPN war die Eruption - welche nach einer drei monatigen Ruhepause seit letzten November auftrat - höchstwahrscheinlich nicht die Folge neuen Magmas, sondern stammte von aufgestautem Gasdruck im oberen Kanal. Magmatische Gase (H2O, CO2), die noch im altem Magma innerhalb des Kanals enthalten war, wurden durch die Abkühlung und Kristallisation leise entlassen und sammelten sich unterhalb eines festen Verschlusses. Mit der Zeit nahm der Gasdruck bis zum kritischen Punkt immer weiter zu, bis der Verschluss nachgab und die Explosion von Gestern die Folge war.

Die Explosion selbst war eine typische "vulkanische" Explosion, welche sich nur durch ein kurzes (wenig mehr als eine Stunde andauerndes) oberflächliches Schwarmbeben, ausgelöst durch Flüssigkeitsbewegungen und durch den aufsteigenden Druck ausgelösten Felsbrüchen, ankündigte.

Tungurahua volcano eruption in Ecuador on February 26, 2016
© TwitterDie Tungurahua Eruption in Ecuador vom 26 Februar 2016
Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Fireball

Feuerball über Luxemburg gesichtet

Meteor
© LW archive
Am Donnerstagmorgen wurde um 11.32 Uhr am Himmel über Luxemburg und Lothringen ein Meteorit gesichtet. Nachdem die Beobachtung vor allem in den sozialen Medien die Runde gemacht hatte, wurde sie inzwischen auch offiziell bestätigt.

Die Webseite der "International Meteor Organization (IMO)" verzeichnete bis Donnerstagabend 56 Berichte von Zeugen, die den Meteoriten gesehen hatten. Paul W. aus Reckingen etwa meldete einen "gelb bis weiß" leuchtenden Schweif, dann mehrere Minuten später einen schwaches Donnergeräusch.

Nach offiziellen Angaben der IMO hat der Meteorit einen Teil Ostfrankreich zwischen Reims und Nancy überflogen.

Laut dem deutschen "Arbeitskreis Meteore e.V." ist ein Meteor "die kurze Leuchterscheinung, die sich am Himmel zeigt, wenn ein Meteoroid in die Erdatmosphäre eindringt. Im Volksmund wird ein normaler Meteor als Sternschnuppe bezeichnet."

Ein so genannter Bolide, wie er über Luxemburg gesichtet worden ist, ist demnach "der hellste und auffälligste Meteor und übertrifft das Erscheinungsbild einer Feuerkugel bei weitem."

Kommentar: Die American Meteor Society (AMS) hat für die Sichtung eines Meteors am 15. Februar 2106 über 250 Berichte über diesen Meteor aus Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland bekommen.

Während den letzten paar Tagen gab es in der Region mehrfach andere Meteor Sichtungen, darunter in Spanien, Portugal, Marokko und Südfrankreich.

Die Daten der NASA bestätigen die Beobachten der Menschen, dass Meteore und Feuerbälle dramatisch zunehmen!


Fire

Methangas: Grubenunglück in Russland - Meisten der Kumpel konnten gerettet werden

bergwerk

Im russischen Wortuga hat sich gestern Nachmittag im Bergwerk „Sewernaja“ ein tragisches Unglück ereignet. In einer Tiefe von 780 Metern ist Methangas ausgetreten und hat zwei Explosionen verursacht, die zu Bergabbrüchen und einem Brand führten. Insgesamt waren 110 Personen dadurch unter Tage gefangen, acht von ihnen direkt an der Unfallstelle. Die Einsatzkräfte konnten schon in den ersten Stunden 80 Bergleute retten, vier weitere starben allerdings.



Das Schicksal der 26 verbliebenen Bergleute ist zur Zeit noch unbekannt. Im Video ist zu sehen, wie der Minister für Zivilverteidigung und Katastrophenschutz, Wladimir Putschkow, in die Kohle-Mine absteigt.

Arrow Up

Indonesiens Mount Sinabung bricht zwei mal an einem Tag aus, schleudert Aschelawinen bis 3000 Meter hoch

Mount Sinabung eruption
© Youtube/BBC News
Der Sinabung Vulkan in Indonesien brach Gestern zwei mal aus und spie Aschelawinen bis zu 3000 Meter hoch in Richtung Osten.

Offizielle Stellen beobachten den Vulkan genau, der einer der Festland Vulkane Sumatras ist, nachdem sie für ihn im Juni 2010 die höchste Alarmstufe ausriefen.

Der Vulkanologe am Sinabung Observatorium Agus Salihin sagte, dass die Eruption eine der stärksten seit Beginn letzten Jahres war.

Der Sinabung Vulkan ist seit 2010 ununterbrochen aktiv, nachdem er 400 Jahre schlief.

Die indonesische Regierung stufte einen Bereich von 3,5 Kilometern um den Vulkan als eine hoch-Risiko Gefahrenzone ein.

Die Regierung hat einen Evakuierungsplan für die Einwohner des Gebietes ausgearbeitet und evakuiert jeden aus der Gefahrenzone.


Windsock

20 Meter hohe Wellen treffen Hawaii

Giant wave
© Clark Little/FacebookNordküste
Nach Angaben der Hawaii News Now brandeten am Montag Sturmwellen mit bis zu 20 Metern Höhe gegen Oahus Nordküste und führten zur Sperrung des Kamehameha Highway sowie zu Beschädigungen an Häusern.

Sprecher des National Weather Service teilten am Dienstag mit, dass Seegang in Hawaii die stärkste Brandung sei 50 Jahren mit sich brachte und warnte, dass ein weiterer hoher Seegang im Anmarsch sei.

Die offiziellen Stellen gaben an, dass mindestens ein Haus durch die Wellen schweren Schaden nahm und befürchtet wird, dass weitere Häuser in Gefahr seien.

Die Wellen überspülten die Kaimauer eines Hauses, untergruben das Fundament und schwemmten einen Baum davon. Die Wellen trafen auch fahrende Autos, erzeugten gefährliche Straßenbedingungen und spülten sogar Felsen auf die Fahrbahn.


Ice Cube

10 Zentimeter große Hagelkörner fielen aus dem Himmel von Pembroke, North Carolina

Large hail
© Adrienne Locklear
Nach einem schweren Sturm wurden riesige Hagelkörner über den ganzen Staat North Carolina gefunden.

Der US National Weather Service Wilmington NC veröffentlichte ein Photo, auf dem zwei Hagelkörner zu sehen sind die rund 4 inches (ca. 10 cm) messen neben einem Lineal, um die Maßstäbe zu verdeutlichen.

Large hail fell in Pembroke, NC
© Jason LloydGroße Hagelkörner fielen im Pembroke NC.
Wilmington NC kommentierte das Bild mit den Worten: "Große Hagelkörner fielen in Pembroke NC aus einer Tornado-gefährlichen Superzelle an diesem Morgen in Robeson County - seht euch das an!"

Ein Kommentator veröffentliche ein Bild, auf dem sieben große Stücke zu sehen sind, die ebenfalls rund 8 cm maßen.

Der Sturm ließ in quer durch North Carolina mehrere beschädigte Gebäude zurück währen für verschiedene Teile des Staates Tornado-Warnungen heraus gegeben wurden.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Camera

Symbolisch? Nordlicht nimmt die Gestalt eines Phönix über Island an

northern lights phoenix
© Hallgrimur P. Helgason/CatersDie dramatischen Bilder zeigen die Auroral Borealis, die wie ein aufsteigender Phönix aussieht.
Was denken sie? Ist das obere Bild nicht das beste, was kürzlich von den Nordlichtern geschossen wurde.

Aufgenommen in Island zeigt dieses Bild einen großen Phönix, wie er mit ausgebreiteten Flügeln in den Nachthimmel steigt.

Photographiert wurden diese Bilder von Hallgrimur P. Helgason in Kaldársel, der angab, dass er eine Stunde lang photographierte bis dieses Wesen erschien.

Der 64 jährige sagte: "Es ist wirklich aufregend, die Aurora zu photographieren, insbesondere wenn sie so verspielt sind wie in dieser Nacht.