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Sa, 29 Apr 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Fire

Vulkan Poas in Costa Rica stößt Aschewolke aus

Am vergangenen Gründonnertag ist, wie jetzt bekannt wurde, der Vulkan Poás in der Nachbarschaft er Lahrer Partnerstadt Alajuela ausgebrochen.
© Xinhua
Alajuela/Lahr. Da er zuvor schon Anzeichen eines bevorstehenden Ausbruchs zeigte, sind keine Personen zu Schaden gekommen.

Der 21-jährige Isaac Molina, Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Alajuela, war vor kurzem noch in Lahr, um hier seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Er hat Text- und Bildmaterial zur Verfügung gestellt: "Rauchsäulen über dem Vulkan Poás", hat er seinen Beitrag betitelt. Der Poás habe am vergangenen Donnerstag, 14. April, um exakt 7.59 Uhr eine der größten Eruptionen der vergangenen Jahre gehabt. "Die Hauptgas- und Aschesäule ragte mindestens zwei Kilometer über dem Kegel in den tiefblauen Himmel. Noch am gleichen Tag folgten zwei weitere Eruptionen." Schäden seien gleich zu Beginn entstanden. Der Vulkan habe mit hoher Geschwindigkeit viele und auch große Felsen auf die Aussichtsplattform und auf den breit angelegten befestigten Fußweg zum Krater nach oben geschleudert. Der Niederschlag von Asche sei laut den Bewohnern der Umgebung nicht bemerkenswert, aber der ausbleibende Ausflugsverkehr gerade jetzt zur Osterzeit schlage zu Buche.

"Besitzer der Restaurants und Souvenirläden klagen über Geschäftseinbußen. Auch der Agrarbereich ist betroffen. Erdbeerfelder und Farnplantagen können nicht bestellt werden. Wohnhäuser und Touristenunterkünfte in der Nähe wurden evakuiert. Sieben Kantone befinden sich in Alarmbereitschaft. Da die Flüsse vermehrt Sedimente mit sich bringen können, werden sie mit Kameras überwacht." Vorhersagen über die weitere Entwicklung, so Isaac Molina Chorres, könnten derzeit noch nicht gemacht werden. An den sehr großen Ausbruch im Jahr 1956 erinnerten sich heute nur die älteren Menschen, für die Jüngeren der Region sei das eine neue Erfahrung.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Acht Tote nach Sturzfluten auf den Philippinen

Manila. Acht Menschen haben nach viel Regen und Sturzfluten auf den Philippinen ihr Leben verloren.
© Carmen PNP
In der Stadt Carmen in der Provinz Cebu ertranken sieben Menschen, als ihre Häuser von dem schlammigen Hochwasser weggespült wurden, wie eine Sprecherin der Katastrophenschutzbehörde am Sonntag sagte. Vier der Toten seien Kinder.

In der Stadt Danao habe es ebenfalls ein Opfer gegeben. Ein tropisches Tiefdruckgebiet hatte am Samstag in den Osten und das Zentrum des südostasiatischen Inselstaates viel Regen gebracht. Der Fährverkehr in der Region war unterbrochen, mehr als 4.800 Passagiere saßen fest.


Cloud Precipitation

Starke Niederschläge fordern mindestens 35 Todesopfer in Iran

Schwere Überschwemmungen haben im Nordwesten des Iran mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen, berichtet die Nachrichtenagentur IRNA. Weitere 37 Personen erlitten Verletzungen. Nach Angaben des Fernsehsenders IRIB konnten bisher 14 Leichen aus dem Wasser geborgen werden. Die Behörden vor Ort gehen davon aus, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen kann.
Mehrere Menschen werden immer noch vermisst. Die Rettungsoperation dauert an. Von dem Hochwasser sind besonders die Städte Asarschahr und Adschabschir in der Provinz Ost-Aserbaidschan betroffen. Die Ursache der Naturkatastrophe waren heftige Regenfälle.

Kommentar: Neueren Informationen zu Folge stieg die Anzahl der Toten mittlerweile auf 35.




Cloud Precipitation

Nach starkem Regen in Sri Lanka: Riesiger Müllberg setzt sich in Bewegung und begräbt mehrere Häuser unter sich

Es war eine Katastrophe mit Ansage: Dutzende Meter hoch türmt sich der Abfall auf einer Deponie am Rand von Sri Lankas Hauptstadt Colombo. Am Freitag geriet ein Teil davon ins Rutschen, die Bilanz ist verheerend.
© AP
Die Müllkippe im sri-lankischen Kolonnawa ist gigantisch, insgesamt sollen dort etwa 23 Millionen Tonnen Abfall gelagert sein. Und täglich kommen rund 800 Tonnen dazu. Schon lange gab es Sicherheitsbedenken, nun hat sich ein schweres Unglück ereignet.

Der am östlichen Stadtrand von Colombo aufgehäufte Müll kam am Freitag nach starken Regenfällen ins Rutschen und begrub zahlreiche Häuser eines angrenzenden Armenviertels unter sich. Nach Angaben der Polizei wurden 145 Hütten und Häuser zerstört, mindestens 16 Menschen kamen ums Leben.

Wie eine Krankenhaussprecherin mitteilte, waren unter den Toten auch vier Kinder und Jugendliche im Alter zwischen elf und 15 Jahren. 21 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Nach dem Unglück wächst die Kritik an den mangelnden Sicherheitsvorkehrungen im Umfeld der teils 90 Meter hohen Müllhalde.

Mehrere Hundert Soldaten durchsuchten das Gebiet um die Halde von Kolonnawa und versuchten, Überlebende und Opfer aus dem Unrat zu bergen. Bagger waren im Einsatz, um Wege freizuräumen. Nach Angaben der Polizei wurden 625 Menschen notdürftig in einer Schule untergebracht.

Cloud Lightning

Sturm "Cook" sorgte in einigen Gebieten von Neuseeland für Unruhe

Entwurzelte Bäume, blockierte Strassen und Tausende Menschen ohne Strom - der Sturm «Cook» hat in Neuseeland für Zerstörung gesorgt. Menschen kamen aber wohl nicht zu Schaden.
© KEYSTONE/AP NEW ZEALAND HERALD/JAMIE MORTON
Ein Erdrutsch blockiert eine Strasse auf der Nordinsel Neuseelands.
Auckland - Aufatmen in Neuseeland: Der Sturm «Cook» ist zwar mit bis zu 150 Kilometern pro Stunde über die Nordinsel des Pazifikstaats gezogen, hat aber weniger Schäden angerichtet als befürchtet.

Mehrere Strassen seien allerdings wegen umgestürzter Bäume unpassierbar, und es gebe leichte Schäden an der Küste, teilten die Behörden der am stärksten betroffenen Bezirke Opotiki und Whakatane am Freitag mit.

Am Donnerstag waren zeitweise mehr als 1000 Menschen wegen gekappter Leitungen ohne Strom. Mehr als 130 Schulen und Universitäten blieben sicherheitshalber geschlossen. Strände wurden gesperrt, weil bis zu fünf Meter hohe Wellen erwartet wurden. Überschwemmungen und Erdrutsche wurden gemeldet. Über mögliche Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.

Bell

Frau wird von einem Skorpion in einem Hamburger Hotel gestochen - Woher der Skorpion kommt, ist noch unklar

In einem Hotel am Hamburger Hauptbahnhof ist eine Frau nach eigenen Angaben von einem Skorpion gestochen worden. Die 35-Jährige habe am Donnerstagmorgen ihre Schuhe anziehen wollen als sie einen Widerstand spürte und kurz darauf einen stechenden Schmerz.
© Feuerwehr Hamburg
Als sie den Schuh ausschüttelte, kam das giftige Tier zum Vorschein, teilte die Feuerwehr mit. Geistesgegenwärtig habe die Frau es mit einem Becherglas festgehalten. Notfallsanitäter versorgten die Frau und brachten sie in ein Krankenhaus.

Stich kann tödlich sein

Bei dem etwa vier Zentimeter langen Tier handele es sich um einen Sandskorpion, wie er in Nord- und Mittelamerika vorkommt. Sein hochgiftiger Stich könne tödlich sein. Ob für die 35-Jährige Lebensgefahr bestand, konnte der Feuerwehrsprecher nicht sagen. Ihr Kreislauf sei stabil gewesen und sie habe sich „guten Mutes“ ins Krankenhaus bringen lassen.

Eye 2

Schlange fliegt durch Schlitz in der Tür und greift mehrere Menschen an

Seien Sie gewarnt, dieser Clip ist nichts für schwache Nerven.
Dieses Video ist nichts für zartbesaitete Menschen - schon gar nicht, wenn sie Angst vor Schlangen haben. Der Clip, der derzeit im Netz viral geht, zeigt einen arglosen jungen Mann, wie er ohne jegliche Vorahnung den Schock seines Lebens davonträgt.

Als der Mann das Cafe verlassen möchte, "springt" - besser gesagt FLIEGT - ihn plötzlich eine Schlange an. Die folgenden Szenen sind wohl nur mit dem Wort "Panik" zu beschreiben. Kein Wunder, beißt sich das Vieh doch glatt am Mann fest.

Bizarro Earth

Erdbeben in El Salvador mit Stärke 5,1: Ein Mensch stirbt

In El Salvador gab es am Montag ein Erdbeben der Stärke 5,1. Mindestens ein Mensch starb.
© dpa
Symbolfoto
Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat am Montag die Hauptstadtregion in El Salvador erschüttert. Mindestens ein Mensch kam ums Leben, wie die Behörden mitteilten. Nach Angaben der Polizei starb ein Autofahrer, als sein Wagen westlich der Hauptstadt San Salvador von einem Felsen getroffen wurde.

Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des Umweltministeriums in der etwa zehn Kilometer westlich der Hauptstadt gelegenen Stadt Antiguo Cuscatlán. Mehrere Bewohner mussten wegen Felsstürzen ihre Häuser verlassen. Laut Medienberichten kam es infolge des Bebens zu Stromausfällen und Staus.

afp

Kommentar:




Seismograph

Erdbeben der Stärke 6,0 erschüttert die Philippinen

Durch den Erdstoß der Stärke 6,0 seien zahlreiche Häuser beschädigt worden. Erst am Wochenende waren die Philippinen von drei Erdbeben erschüttert worden.
© Flickr/ Matt Katzenberger
Ein starkes Erdbeben hat am Mittwoch die südlichen Philippinen erschüttert. Durch den Erdstoß der Stärke 6,0 seien zahlreiche Häuser beschädigt worden, teilten die Behörden mit. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor.

In der ländlichen Region Lanao del Sur rund 800 Kilometer südlich von Manila fiel der Strom aus, Wasserleitungen barsten. Als Vorsichtsmaßnahme wurden Patienten aus einem örtlichen Krankenhaus in Sicherheit gebracht. Dem nationalen Erdbebenzentrum zufolge war das Beben auch in 16 anderen Städten und Ortschaften zu spüren.

Kommentar:




Fireball

SOTT Video Erdveränderungen - März 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

Das planetarische Umweltchaos ging diesen Monat unvermindert weiter. Mehrere spektakuläre Feuerbälle wurden von einem Ende der Welt zum anderen gesehen. Waldbrände verheerten mehrere Staaten des mittleren Westens der USA, während ungewöhnlich starke Winde Illinois und New York trafen. Madagaskar wurde von einem heftigen Sturm geschlagen, genauso wie Brasilien, Neuseeland und Frankreich.

Heftige Überschwemmungen trafen mehrere Teile der Erde, aber am meisten betroffen war Peru, wo Dutzende Menschen starben und Hunderttausende ohne Zuhause zurückblieben. Mit Monsterwellen von Iran nach Südafrika, seltsamen 'Gas'-Explosionen in Großbritannien und Methangaslecks in Russland, ganz zu schweigen vom Schnee vor der Küste von Afrika und Blitze, die Autos direkt treffen, war der März ein ziemlich heftiger Monat für den Planeten und seine Bewohner.