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Do, 29 Sep 2016
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Erdveränderungen
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Mit Kind und Kegel: Zehn Eisbären belagern russische Forschungsstation - Rettung erst in mehreren Wochen möglich

Eine entlegene russische Forschungsstation kämpft mit Problembären: Die Tiere verhindern, dass die Mitarbeiter ihre Unterkunft verlassen können. Hilfe kommt erst in Wochen.
© Colourbox
Auf der russischen Arktisinsel Troynoy 150 Kilometer vor der sibirischen Küste kämpft ein Meteorologenteam momentan mit einer besonderen Herausforderung: Wie die Washington Post unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, wird seine Forschungsstation von einer Eisbären-Gruppe belagert. Zehn erwachsene Eisbären sowie einige Jungtiere hielten sich permanent im Umfeld der Gebäude auf und verhinderten meist, dass die Wissenschaftler ihre Unterkünfte verlassen können. Ein Weibchen soll nachts sogar direkt unter den Fenstern der Station ruhen; zudem fiel einer der Schlittenhunde der Station den Raubtieren zum Opfer. Erschwerend komme hinzu, dass die Forscher alle Leuchtgeschosse aufgebraucht haben, mit denen sie die Bären zumindest auf Abstand halten konnten. Eisbären sind nach russischen Gesetzen streng geschützt und dürfen nicht geschossen werden. Die Besatzung der Station könne daher kaum mehr ihren Aufgaben nachkommen und Wetterdaten sammeln, so ihr Vorgesetzter Vassiliy Shevchenko in einer Stellungnahme.

The five researchers have been camped out inside a weather station on the remote Troynoy island in the Kara Sea off Russia since August with 10 adult bears said to be circling the base

Mittlerweile befindet sich das Forschungsschiff Mikhail Somov auf dem Weg zu der kleinen Inselgruppe, zu der Troynoy gehört. Es soll neben Leuchtspurmunition auch neue Schlittenhunde zur Station schaffen. Bis das Schiff die Region erreicht, werde es aber noch rund einen Monat dauern, so Shevchenko. Selbst mit den Abschreckungswaffen dürften sich die Eisbären bis Ende Oktober im Umkreis der Station aufhalten: Erst dann friert das Meer um die Insel zu und erlaubt den Tieren, wieder auf dem Eis nach Robben zu jagen.

Fire

Größter Lavasee schwillt in Hawai an - Droht er wieder überzulaufen? - Wissenschaftler stehen vor Rätsel

Einer der größten Lavaseen schwellt im Krater des Vulkans Kilauea auf Hawaii. Jetzt steht er bis zum Rand - und liefert spektakuläre Bilder.
© Getty images
Damit hatte niemand gerechnet. Erst im April 2015 war der Lavasee übergelaufen. Seither steht sein Rand zehn Meter höher - die übergelaufene Lava ist am Rand des Sees zu Gestein erstarrt.

Trotzdem ist es schon wieder so weit: Die Lava schwappt bereits wieder gegen den Rand. Besucher des Jaggar Museum im Hawaii Volcanoes National Park berichten von dramatischen Ansichten.

Der rotschwarze See, einer der größten der Welt, brodelt in einem 160 Meter breiten Schlot des Vulkans Kilauea auf der Hauptinsel von Hawaii. Der kreisrunde Halemaumau-Schlot ("Haus des Feuers") ist ein vergleichsweise kleiner sogenannter Pitkrater.

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Bizarro Earth

Unwetter ließ Champions-League Spiel ins Wasser fallen

Land unter in Manchester: Sintflutartiger Regen bricht am Abend in der englischen Metropole aus. Dem Schiedsrichter bleibt keine Wahl - die Partie wird nicht angepfiffen. Nachgeholt wird das Spiel am Mittwochabend - was Gladbach gar nicht passt.
© Imago/BPI
Das Champions-League-Spiel des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach bei Manchester City ist am Abend abgesagt worden. Nach einem heftigen Gewitter mit Dauerregen und der Platzbegehung durch Schiedsrichter Björn Kuipers (Niederlande) wurde das Spiel verlegt. Zuvor hatten die Verantwortlichen noch mit einem späteren Beginn geliebäugelt.

Nachgeholt wird die Partie am Mittwoch um 20.45 Uhr deutscher Zeit (19.45 Uhr Ortszeit). Das entschied die Europäische Fußball-Union Uefa nach einer Besprechung am späten Dienstagabend. Damit erfüllte sich die Hoffnung der Gladbacher auf einem Anpfiff am Mittwochnachmittag nicht. "Wir hatten einen anderen Wunsch: Anstoß 18.00 Uhr Ortszeit. Angeblich kann das nicht gewährleistet werden. Wir sind davon nicht angetan, müssen das jetzt aber schlucken", sagte Vizepräsident Rainer Bonhof.

Der neue Termin bringe womöglich erhebliche Schwierigkeiten mit sich. "Wir müssen jetzt versuchen, alles so zu regeln, dass wir zumindest hierbleiben können. Es kann passieren, dass neue Gäste kommen und wir unser Hotel verlassen müssen", sagte Bonhof: "Generell wäre 18.00 Uhr für alle Beteiligten vernünftig gewesen." Diese Anstoßzeit hätte der Borussia einen Rückflug noch am Mittwochabend ermöglicht. Nun erwartet Sportchef Max Eberl ein Spiel "unter erschwerten Bedingungen mit wenigen Fans".

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Cloud Lightning

Schwere Gewitter treffen Südfrankreich - 80.000 Menschen ohne Strom

Nach schweren Gewittern an der französischen Atlantikküste ist in Zehntausenden Haushalten der Strom ausgefallen. Besonders betroffen ist die Stadt Bordeaux.
© STÉPHANE LARTIGUE
Nach schweren Gewittern an der französischen Atlantikküste ist in etwa 80 000 Haushalten der Strom ausgefallen. In 19 Départements im Westen und Südwesten des Landes gaben die Behörden Unwetterwarnungen aus.

Betroffen war zunächst vor allem die Küstenregion Aquitanien von Bordeaux über das Baskenland bis zur spanischen Grenze. Dort seien innerhalb von drei Stunden 21 000 Blitze gezählt worden, berichtet die regionale Zeitung Sudouest. Es wurde erwartet, dass die Stürme mit einer Geschwindigkeit von 70 bis 90Kilometern pro Stunde anhalten.

Während der Unwetter stürzten Bäume um und Keller liefen voll Wasser. Menschen kamen nicht zu Schaden.

dpa/ees/odg

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Tornado2

Weltgrößter Taifun "Meranti" legt öffentliches Leben in Taiwan lahm - 270.000 Menschen ohne Strom

Flüge gestrichen, Schulen geschlossen, das Stromnetz weitflächig ausgefallen: Mit heftigen Windböen und Regenfällen hat der Taifun "Meranti" im Süden Taiwans das öffentliche Leben lahmgelegt.
© NOAA
Super Typhoon Meranti
Taipeh - Wie lokale Behörden berichteten, fiel in mindestens 270.000 Haushalten der Strom aus, als der Sturm der höchsten Kategorie knapp an der Südspitze der asiatischen Inselrepublik entlangzog. Hunderte Menschen mussten demnach in Sicherheit gebracht werden.

Schulen im Süden des Landes blieben geschlossen, auch der Zugverkehr wurde teilweise eingestellt. Der Sturm erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 370 Stundenkilometern und ließ Straßenschilder und Bäume umknicken. Mindestens neun Menschen wurden verletzt.

Die 23 Millionen Bürger des Landes sind taifunerprobt, weil sie regelmäßig von Wirbelstürmen heimgesucht werden. Dennoch waren die Behörden vor dem Eintreffen von "Meranti" besonders alarmiert. Laut Wetterexperten handelte es sich nicht nur um den weltweit größten Taifun des Jahres, sondern den heftigsten Sturm, der sich Taiwan seit 1959 genähert habe. Die Inselrepbulik sei noch bis zum frühen Donnerstagmorgen betroffen, bevor der Sturm weiter auf das chinesische Festland ziehe.

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Cloud Lightning

Überschwemmung bei Unwettern in Tirol

In Tirol ist am Samstagabend aufgrund eines Hagelunwetters eine Mure abgegangen. Dadurch wurde die Sanna verlegt, das Wasser staute sich. Es kam zu massiven Überflutungen. Zivilschutzalarm wurde ausgelöst, Gebäude mussten evakuiert werden. Zudem wurde eine Tirolerin (28) bei einem Blitzschlag verletzt.

© APA/ZEITUNGSFOTO.AT
Das Wasser stand bis zu zwei Meter hoch.
Das heftige Unwetter ging in der Gemeinde Grins im Bezirk Landeck nieder. Betroffene Gebiete standen zeitweise bis zu zwei Meter tief unter Wasser. Nach Angaben der Landesregierung wurden alle Straßen und Brücken im betroffenen Gebiet gesperrt. 73 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden zwischenzeitlich in der Kaserne in Landeck untergebracht. Personen kamen nicht zu Schaden.

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Seismograph

Starkes Erdbeben in Mazedonien - 131 Verletzte gemeldet

Juskis Erdbebennews berichtet, dass sich in der Hauptstadt von Mazedonien am 11. September ein moderates Erdbeben ereignete. Es hatte eine Stärke von 5,1. Ebenso spürten die Nachbarländer Albanien und Kosovo das Beben.
© dpa
Symbolfoto
Weiter berichtet Erdbebenews, dass sich das Epizentrum in der näher der Hauptstadt Skopje befand. Es gab insgesamt 131 Verletzte und mehre Schäden an Gebäuden wurde berichtet.


Question

Vögel fallen in Massachusetts vom Himmel - Augenzeugen berichten über rätselhafte Details

Die Wildtierbeauftragten des US-Bundesstaates Massachusetts sind wegen eines rätselhaften Vorfalls beunruhigt, denn Dutzende Vögel fielen vom Himmel.

Das ungewöhnliche Ereignis ereignete sich am vergangenen Donnerstag im Bostoner Stadtteil Dorchester. Gegen 14 Uhr fielen insgesamt 47 Vögel vom Himmel auf die Bakersfield Street und blieben auf der Fahrbahn sowie Bürgersteigen liegen. Glücklicherweise konnten einige Vögel noch gerettet werden, doch 32 Tiere erlagen ihren schweren Verletzungen und kamen offenbar durch den Sturz aus großer Höhe ums Leben.


Ein beteiligter Tierretter beschrieb die grausige Szene als ziemlich rätselhaft. Laut Augenzeugen sollen die Vögel in der Luft kränklich gewirkt und krampfhaft versucht haben, sich in der Luft zu halten, bevor sie schließlich zu Boden stürzten. Die Geschichte wird dadurch noch mysteriöser, als das nur eine bestimmte Vogelart davon betroffen zu sein scheint, nämlich ausschließlich Grackeln, Vögel aus der Familie der Stärlinge.

Die mit dem Fall beauftragten Beamten haben noch keine Erklärung, was dieses beunruhigende Ereignis verursacht haben könnte und können nur spekulieren, dass es entweder ein Virus, eine zufällige kollektive Vergiftung durch verdorbenes bzw. falsches Futter oder dass die Tiere absichtlich vergiftet wurden. Einige Anwohner vermuten, dass dieses unerklärliche Vogelsterben mit dem Tod einiger Katzen in Verbindung stehen könnte, die ebenfalls am selben Tag plötzlich verstarben. Deshalb planen die Behörden jetzt, die schwer verletzten Vögel sowie die Katzen genauer zu untersuchen, um festzustellen, ob es einen Zusammenhang zwischen ihren Tod gibt.

Fish

Delfin in Förde: Dutzende Menschen schwimmen mit ihm - Polizei spricht Warnung aus

© Danfoto
Der Delfin am Sonntag in der Schleuse an der Kieler Förde: Dutzende Menschen sprangen ins Wasser, um ihm nahe zu sein.
Oh wie süß! Seit einigen Tagen tummelt sich ein Delfin in der Kieler Förde - zum Entzücken der Menschen. Doch nachdem am Sonntag dutzende Menschen zu dem Tier ins Wasser gesprungen sind, spricht die Kieler Polizei nun eine klare Warnung aus.

Er schwimmt vor einem Boot her, erkundet sein neues Revier, begrüßt seine menschlichen Besucher: Der Delfin in der Kieler Förde sorgt gerade für viel Aufmerksamkeit. Sein Lieblingsort ist offenbar die Schleusenanlage. Schaulustige kommen daher vorbei, um ihn zu beobachten und zu filmen.

Cloud Precipitation

Überschwemmungen in Nordkorea: Über 130 Menschen getötet und fast 400 Vermisste

Fast 400 Vermisste - Zehntausende Menschen auf Hilfe angewiesen
© KCNA/AFP/Archiv
133 Menschen bei Überschwemmungen in Nordkorea getötet
Durch schwere Überflutungen sind in Nordkorea mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen, knapp 400 werden noch vermisst. Über hunderttausend Menschen seien zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen worden, meldete die UNO am Montag. Der Fluss Tumen, der teils die Grenze Nordkoreas zu Russland und China markiert, war nach heftigen Regenfällen im Gefolge des Taifuns "Lionrock" Ende August über seine Ufer getreten.

Die Zahl der Toten nach der Unwetterkatastrophe im Nordosten des isolierten Staats sei auf 133 gestiegen, teilte die UN-Organisation für humanitäre Hilfe (OCHA) mit. Etwa 107.000 Menschen hätten ihre Wohnungen und Häuser entlang des Tumen verlassen müssen. Mindestens 140.000 Menschen seien dringend auf Unterstützung angewiesen. Mehr als 35.500 Häuser seien überschwemmt worden; von ihnen seien 69 Prozent komplett zerstört. Rund 16.000 Hektar Ackerland seien überflutet.

Kommentar: UN eingeschaltet: Nordkorea vermeldet abgeblich „erfolgreichen“ Atomwaffentest