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Mi, 23 Aug 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Umweltverschmutzung: Die Todeszone im Golf von Mexiko wächst

Vor der Küste der US-amerikanischen Südstaaten erstreckt sich im Sommer ein riesiges Gebiet, in dem kaum noch Sauerstoff im Wasser gelöst ist. Die Fläche, in der Meeresbewohner keinen Lebensraum mehr finden, ist noch riesiger als bisher angenommen. Das Übel ist menschengemacht.

Die grösste hypoxische, also sauerstoffarme Gewässerregion der Vereinigten Staaten reicht in ihren Ausläufern von Texas bis nach Florida. Die Todeszone umfasst eine Fläche von 23'000 Quadratkilometer - mehr als die Hälfte der Schweiz.

Dem Magazin «Spektrum» zufolge übertrifft die Ausdehnung damit die schon pessimistische Schätzung der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA von 21'000 Quadratkilometer im Juni dieses Jahres.

Bizarro Earth

Vulkane: Gigantische Magmakammer unter US-Bundesstaat Washington entdeckt - weltweite Aktivität

Im US-Bundesstaat Washington wurden Hinweise auf eine bislang unentdeckte "heiße Zone" gefunden und das inmitten der drei aktiven und gefährlichen Vulkane Mount Adams, Mount Rainier und Mount St. Helens, allesamt auf der rund 1.130 Kilometer langen Kaskadenkette gelegen, die zum Pazifischen Feuerring gehört.

Dass unter dem Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming ein Supervulkan mit einem gigantischen Magmareservoir brodelt, ist bekannt. Nicht bekannt war hingegen bislang, dass er ein feuriges Pendant in Washington haben könnte. Doch die Hinweise darauf verdichten sich.

Die "heiße Zone" soll gigantische Ausmaße haben

Die "heiße Zone" in Washington wird von Forschern der Universität von Rhode Island und dem United States Geological Survey in einer Tiefe vermutet, in der sich flache Magmakammern mit den aufsteigenden Magmaströmen, die die Erdkruste durchbrechen, treffen.

Sie soll riesig sein und 12.800 Kubikkilometer Magmavolumen führen. Das ist doppelt so viel, wie bislang für die drei Vulkane angenommen, denen sie als Nachschubspeicher dienen könnte. Dies hat das Forschungsteam jetzt im Fachmagzin Scientific Reports publik gemacht.

Bullseye

Schwere Unwetter über Polen und Tschechien: Stromausfälle und viele Verletzte

In Polen sind bei heftigen Stürmen mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, mehr als 30 wurden verletzt. Im Osten Tschechiens wurden zahlreiche Häuser beschädigt. Auf Korsika und in Portugal wüten dagegen Waldbrände.
© imago
Bei heftigen Stürmen sind in Polen mindestens fünf Menschen getötet worden. Fernsehsender berichten zudem von mehr als 30 Verletzten. Rund 340.000 Haushalte haben derzeit keinen Strom.

Pfadfinderinnen von Baum erschlagen

Nach Informationen des TV-Senders TVP Info gab es allein drei Tote nahe der nordpolnischen Stadt Chojnice. In einem Pfadfinderlager seien zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren von einem umstürzenden Baum getötet worden. Auch ein 30-Jähriger sei von einem Baum erschlagen worden, als dieser auf sein Zelt stürzte.

Kommentar:




Better Earth

Indonesien: Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttert Sumatra

Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat am Sonntag die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Das teilt das Europäische Mittelmeer-Erdbebenzentrum (EMSC) mit.

© REUTERS/ Antara Foto/ Irwansyah Putra
Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat am Sonntag die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Das teilt das Europäische Mittelmeer-Erdbebenzentrum (EMSC) mit.

Das Epizentrum lag 75 Kilometer von der Stadt Bengkulu an der Südwestküste von Sumatra entfernt. Der Bebenherd befand sich rund 54 Kilometer unter der Erdoberfläche.

Es liegen noch keine Angaben über Opfer oder Schäden vor.

Fire

Unwetter in Italien führten zu Stromausfällen - 70.000 Menschen ohne Strom - Im Süden wüten Waldbrände

  • Über den Nordosten Italiens sind am Donnerstag schwere Unwetter hinweggezogen.
  • In der Region um Venedig wurden mehrere Menschen verletzt, darunter womöglich auch eine deutsche Politikerin.
  • Im Süden des Landes gab es allein am Freitagvormittag mehr als 100 Wald- und Buschbrände.
© dpa
Der Campingplatz Sant'Angelo Village in Cavallino bei Venedig (Italien) - dort sind durch das Unwetter Bäume umgestürzt.
Heftige Unwetter mit starkem Wind, Regen, Hagel und Gewitter sind über Norditalien hinweggezogen. Im äußersten Nordosten des Landes saßen 70 000 Menschen am Donnerstagabend im Dunkeln. Campingplätze an der Adriaküste nahe Venedig wurden unter Wasser gesetzt, zahlreiche Bäume stürzten um. Mehrere Menschen wurden verletzt.

"Ich habe das Gewitter über dem Meer heranziehen sehen und bin zum Campingplatz gelaufen. Die Bäume um mich herum stürzten um, und einer traf eine 42-jährige Touristin", sagte ein Feuerwehrmann, der in dem Ort Jesolo Ferien machte, der Zeitung Corriere della Sera am Freitag. Zusammen mit einem Arzt habe er am Donnerstag die Äste durchbrochen, bis die Frau befreit war. Die Verletzte hätten sie dann auf einem Surfbrett zum Strand transportiert, von wo aus sie mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde.

Ob es sich dabei um die im Italien-Urlaub verletzte Sozialministerin Brandenburgs, Diana Golze (Linke), handelte, war zunächst unklar. Die Politikerin wurde in Norditalien von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer verletzt. Der Vorfall habe sich am späten Donnerstagnachmittag bei einem Unwetter auf einem Campingplatz in Norditalien ereignet, hieß es aus dem Ministerium. Golze sei in einem Krankenhaus sofort operiert worden, und es gehe ihr den Umständen entsprechend gut.

Cloud Lightning

Sozialministerin von Brandenburg wird durch Baumschlag in Italien schwer verletzt

Bei schweren Unwettern über Norditalien sind mehrere Menschen verletzt worden. Zu den Opfern gehört auch Brandenburgs Sozialministerin Golze. Sie war im Campingurlaub, nun liegt sie im Krankenhaus.
© DPA
Ein umstürzender Baum hat Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Die Linke) schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am späten Donnerstagabend auf einem Campingplatz in Norditalien. Dort war es zu schweren Unwettern mit mehreren Verletzten gekommen.

Ministeriumssprecherin Marina Ringel sagte, Golze sei in einem Krankenhaus sofort operiert worden, es gehe ihr den Umständen entsprechend gut. "Sie liegt jetzt auf einer normalen Krankenstation", sagte Ringel. Weitere Einzelheiten nannte die Sprecherin nicht.

Die 42-jährige Golze ist seit Herbst 2014 Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Bundeslands. Zuvor war sie seit 2005 Bundestagsabgeordnete.

Umbrella

Unwetter in Hessen zerstörte ungefähr 30.000 Bäume

Tausende zerstörte Bäume, versperrte Wege: Eine Woche nach dem Unwetter im Raum Wiesbaden fällt die Bilanz verheerend aus. Ein Förster ist den Tränen nahe. Die Aufräumarbeiten dürften Monate dauern.
Einzelne, an der Spitze abgerissene oder zersplitterte Buchenstämme ragen in den Himmel. Drumherum ein unzugängliches Gewirr aus Stämmen, Sträuchern und Laub von herabgestürzten Baumkronen. Hier im Revier Altenstein zwischen Taunusstein und Wiesbaden hat das Unwetter vor einer Woche besonders heftig zugeschlagen.

Revierförster Achim Garth blickt auf kahle Buchenstämme, die vor wenigen Tagen noch gesund waren: "Umgefallen, aufgesplittert - selbst unterständige, kleinere Bäume, die sehr vital stehen, sind einfach abgebrochen. Das habe ich noch nie gesehen." Eine 140-jährige Buche, deren Krone abgebrochen ist, hätte noch 60 bis 80 Jahre stehen können, sagt Garth.

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Magnify

Blitzschlag auf einem Campingplatz in Frankreich

Auf einem Campingplatz im Westen Frankreichs ist am Montagabend ein Blitz eingeschlagen. Acht Jugendliche wurden dabei verletzt.
© dpa
Symbolbild
Poitiers - Ein Blitzeinschlag auf einem Campingplatz in Westfrankreich hat acht Jugendliche verletzt, ein 15-Jähriger ist in einem kritischen Zustand. Die Jugendlichen gehörten zu einer Gruppe, die in einem Ferienlager untergebracht war, berichtete der Nachrichtensender Franceinfo.

Der Blitzeinschlag ereignete sich am Montagabend in Lathus südöstlich von Poitiers. Für mehrere französische Départements hatte es Unwetterwarnungen gegeben, aber nicht für das Département Vienne, in dem der Ort Lathus liegt.

dpa

Kommentar: In den letzten Tage gibt es ähnliche Ereignisse:


Cloud Lightning

Blitzschläge verursachten mehrere Brände in Bayern und Sachsen

Unwetter haben in der Nacht in Sachsen und Bayern Schäden verursacht - vor allem durch Blitzschlag. Menschen wurden dabei nicht verletzt.
© Gemeinfrei
In Sachsen und Bayern hat es in der Nacht Unwetter gegeben. Im ostsächsischen Lauta schlug ein Blitz in ein Haus ein und setzte den Dachstuhl in Brand, wie die Polizei mitteilte.

Das Gleiche geschah im fränkischen Thalmässing in der Nähe von Nürnberg. In der Nähe von Passau löste zudem ein Blitz einen Brand in Stall und Scheune eines Bauernhofs aus. Beide Gebäude brannten nieder.

Menschen waren den Angaben zufolge bei keinem der Brände in Gefahr. Bei den beiden Feuern in Bayern entstand jeweils ein Sachschaden von rund 150.000 Euro, bei dem Brand in Sachsen ist die Schadenshöhe unklar.

wit/dpa

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Blitzschlag sorgte im Landkreis Augsburg für Blackout

Unwetter und kräftige Regengüsse haben die Einsatzkräfte in der Nacht auf Mittwoch auf Trab gehalten. In Königsbrunn im Landkreis Augsburg sorgte mindestens ein Blitzschlag für einen Blackout.
© dpa
Symbolbild
Der Strom fiel aus und etliche Anlagen schlugen Alarm. Laut Polizei handelte es sich in allen Fällen um Fehlalarme. Wieviele Haushalte betroffen waren, ist noch nicht klar. Auch einen Brand in einer Garage verursachte vermutlich der Stromausfall. An einem Elektrogerät kam es wegen einer Überspannung zu einem Kurzschluss. Verletzt wurde aber niemand.

Unfälle auf der A8

Auf der Autobahn A8 gab es infolge des Gewitters mehrere Unfälle. Laut Polizei wurde zwar niemand verletzt, es handelte sich nur um Blechschäden. Dennoch waren sie so massiv, dass die Autobahn für die Aufräum- und Bergungsarbeiten längere Zeit gesperrt werden musste. Ein Unfall ereignete sich am späten Abend zwischen Burgau und Zusmarshausen. Ein Auto kollidierte mit einem LKW und riss dabei offenbar den Tank auf, so dass die Autobahn aufwändig vom auslaufenden Diesel gereinigt werden musste. Zu einem zweiten größeren Unfall kam es am frühen Morgen zwischen Dasing und Adelzhausen. In beiden Fällen vermutet die Polizei zu schnelles Fahren bei kräftigem Regen als Ursache.