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Sa, 26 Mai 2018
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Erdveränderungen
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Better Earth

Leichtes Erdbeben an der deutsch-französischen Grenze war bis in die Schweiz zu spüren

Ein Erdbeben, ausgelöst nahe des deutschen Müllheim, war am späten Freitagabend in weiten Teilen der Deutschschweiz zu spüren. Experten gehen nicht von Schäden aus.

Das Erdbeben ereignete sich rund 20 Kilometer nördlich von Basel an der deutsch-französischen Grenze
© ETHZ/Screenshot
Das Erdbeben ereignete sich rund 20 Kilometer nördlich von Basel an der deutsch-französischen Grenze
Am späten Freitagabend hat nördlich der Schweizer Grenze in Frankreich die Erde gebebt. Die Erschütterung mit einer Stärke von etwa 3,5 auf der Richterskala wurde in weiten Teilen der Deutschschweiz verspürt.

Vom Fricktal über Bern bis nach Schaffhausen wurden Leute aufgeweckt oder auf dem Weg in den Ausgang überrascht. «Gegen 23.37 Uhr habe ich das Beben in Rheinsulz AG verspürt», teilte uns BLICK-Leser Sascha Zinsstag mit. Auch auf Twitter gab es diverse Reaktionen auf das Beben:

Nach Angaben des Erdbebendienstes der ETH ereignete sich das Beben kurz nach 23.30 Uhr. Das Epizentrum lag demnach ungefähr elf Kilometer westlich von Müllheim an der deutsch-französischen Grenze. Der Ort liegt rund 20 Kilometer nördlich von Basel.

Bulb

Schweres Erdbeben in Hawaii nach Kilauea-Vulkanausbruch

Hawaii
© Reuters
Schweres Erdbeben erschüttert Hawaii
Im US-Bundesstaat Hawaii hat ein Erbeben der Stärke 6,9 die Gegend erschüttert. Das Zentrum des Bebens war mit nur fünf Kilometern Tiefe ziemlich nahe an der Erdoberfläche.
Nur eine Stunde zuvor war es an gleicher Stelle zu einem Beben der Stärke 5,4 gekommen. Dem Pacific Tsunami Warning Center zufolge bestand keine Tsunami-Gefahr. Angaben über Verletzte und mögliche Schäden lagen zunächst nicht vor.



~ RT Deutsch

Snowflake

Es schneit "wie im Winter" in Frankreich - Wanderer in den Pyrenäen geborgen

Bergung aus dem Schnee durch die Gendarmen von Luchon in den Pyrenäen.

Luchon, neige
© Facebook/PGHM von Luchon
Ein beeindruckendes Bild welches von der PGHM Luchon während dieser Rettung aufgenommen wurde.
Gendarmen von Luchon griffen diesen Montag ein, um einige unter dem Schnee begrabene Wanderer zu retten. Eine Wanderin der Gruppe hatte einen gebrochenen Knöchel. Die Rettung fand am Hang des Pic du Cagire (1912m) statt.

Die Wanderin rutschte am Nachmittag aus und verletzte ihren linken Knöchel nicht weit von dem Skigebiet Le Mourtis im Süden des Departements Haute-Garonne.

"Zuerst dachten sie, sie könnten noch zum Col de Mente zurückgehen, wo ihr Auto war. Aber mit zunehmenden Schmerzen und sich verschlechterndem Wetter, entschieden sie sich um etwa 17:30 Uhr sich mit unseren Hilfsdienst in Verbindung zu setzen", sagten die Gendarmen.

Obwohl es so "schneite wie im Winter", machte sich ein Team von fünf Gendarmen zu dem Ort auf. Die Verletzte wurde den Hang heruntergebracht, an dem sich 20cm Neuschnee angehäuft hatte.

Kommentar: Für diese Jahreszeit sind Schneefälle so weit südlich ungewöhnlich. Klimaerwärmung oder Eiszeit?


Snowflake Cold

Südfrankreich: Studenten evakuiert nachdem sie auf einer Wanderung von starken Schneefällen überrascht wurden

Mont-Ventoux
© Photo Francis Nicolas/MaxPPP
Der Mont-Ventoux mit fast 2000 Metern Höhe.
Schnee und Eis durch einen starken Sturms überraschte diesen Dienstag etwa 20 von den 174 Teilnehmern während einer von der Ecole SupElec in Paris organisierten Wanderung.

Sie waren nicht darauf vorbereitet und mussten von den Notdiensten evakuiert werden als sich die Wetterbedingungen verschlechterten.

Frühlingstemperaturen wurden von winterlichen Bedingungen abgelöst und konfrontierten die schlecht ausgerüsteten Jugendlichen mit einem für die Jahreszeit ungewöhnlichen Wetter. Das kalte Wetter überraschte sie so weit, dass sie nicht mehr weitergehen konnten,

Die Feuerwehr wurde gerufen um sie von den Hängen des Mont-Ventoux aufzusammeln, der im Departement Vaucluse in Südostfrankreich bis auf fast 2000 Meter ansteigt

Um 16:15 Uhr wurde niemand der Gruppe mehr vermisst, Die Wanderung endete ohne Verletzungen der Beteiligten.

Cloud Precipitation

Provinz von Thailand von plötzlichen sintflutartigen Regenfällen überflutet

Die nördliche Provinz Chiang Mai wurde heute Morgen von sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Der stundenlange heftige Dauerregen führte dazu, dass viele Gemeinden stark überflutet waren, berichtete die thailändische Nachrichtenagentur.

Chiang Mai von plötzlichen sintflutartigen Regenfällen überschwemmt
© Unbekannt
Das Hochwasser stand im Bezirk San Sai in einigen Gebieten bereits bis zu einem Meter hoch, und brachte den Verkehr zum Erliegen. In der Nähe der Universität Mae Jo und in der Gemeinde Hlin Mern im Unterbezirk Pa Phai, waren die Straßen für die kleineren Fahrzeuge nicht mehr befahrbar. Die Autofahrer mussten entweder ihre Fahrzeuge stehen lassen oder wieder umkehren. Allerdings mussten auch aufgrund der Überschwemmungen einige wichtige Straße vorübergehend gesperrt werden, berichtet die thailändische Nachrichtenagentur weiter.

Kommentar: Plötzliche extreme Niederschläge und darauf folgende Überflutungen häufen sich in letzter Zeit. Schauen Sie es sich hierzu auch diese oder andere SOTT Zusammenfassungen an! (Die deutschen Untertitel können eingeschalten werden.)




Black Cat

Zum „Tag des Wolfes“ hat angeblich ein Wolf 40 Schafe in Baden-Württemberg gerissen

wölfe
© dpa
Angeblich hat in der Nacht zum Mittwoch in dem kleinen Örtchen Bad Wildbad ein Wolf ungefähr 40 Schafe gerissen - ein Teil der Schafe soll durch ihre Flucht ertrunken sein. Es handelte sich um eine Schafherde mit ungefähr 150 Tieren. Nach Anette Wohlfarth, Geschäftsführerin des Landesschafzuchtverbandes, soll "es ein Bild des Grauens" gewesen sein. Ob es wirklich ein Wolf war, steht noch nicht fest. Seltsam ist nur, dass sich der Wolf ausgerechnet diesen "Tag des Wolfes" ausgesucht haben soll.
Die Herde mit rund 150 Tieren hielt sich in einem umzäunten Areal auf, erklärte Wohlfahrt. Die Schafe waren erst vor wenigen Tagen vom Stall auf die Weide gekommen. Der Wolf durchquerte wahrscheinlich den Fluss, um die Schafe anzugreifen. "Weidetierhaltung und Wolf zusammen funktioniert nicht flächendeckend in Baden-Württemberg", erklärte die Schäferpräsidentin.

Das baden-württembergische Umweltministerium bestätigte, dass "mit hoher Wahrscheinlichkeit" ein Wolf für die Attacke verantwortlich sei. Um die Vermutung endgültig bestätigen zu können, müssten noch einige Proben analysiert werden. Falls wirklich ein Wolf der Übeltäter war, werde der betroffene Schäfer schnell entschädigt.

~ RTL
Der Angriff, obwohl es noch nicht feststeht, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, wird erneut Debatten darüber auslösen, ob Wölfe geschossen werden dürfen. Wie es im oberen Zitat beschrieben wurde, werden Schäfer für solche Schäden und in solchen Fällen entschädigt.

Snowflake

Frankreich: Schnee am 30. April in der Normandie

neige, Normandie, 2018
© Instagram/@nono_basset_hound_et_steph
Diesen Montag gab es Schnee in einem Garten der Normandie.
Diesen Montag fiel wegen der die tiefen Temperaturen an einigen Stellen in Eure und Seine-Maritime Schnee, er blieb sogar liegen.

Nordfrankreich erlebte schwere Regenfälle. An diesem Montag gab es sogar Schnee an einigen Stellen in der Normandie.

Diese Schneeschauer betrafen besonders die Departements Eure und Seine-Maritime. Die Temperaturen waren nahe 0°C oder sogar leicht darunter. Wie in dieser Karte von Météociel von 11:20 Uhr gezeigt wird, lag die gefühlte Temperatur wegen des Wind-Chill-Effektes sowohl im größten Teil des Departements als auch im Süden von Seine-Maritime und im Osten der Oise mit -5°C im negativen Bereich.

Arrow Down

Riesiger Erdfall öffnet sich nach Rekordregenfällen auf Farm in Neuseeland

Colin Tremain next to the sinkhole

Colin Tremain neben dem Erdfall
Ein riesiger Erdfall tat sich auf einer Farm in der Nähe von Rotorua auf, nachdem Regenfälle am Sonntag den Regenrekord für die Gegend gebrochen hatten.

Der Erdfall war etwa 200 Meter lang, 30m breit und 20m tief, sagte Farm Manager Colin Tremain.

Er geht an einer Verwerfungslinie entlang und wurde von einem Mitarbeiter der Farm entdeckt, der am Montagmorgen als Erstes hinausging um die Kühe zu holen.

Es ist der neunte größere Erdfall mit mindestens 10 Meter Tiefe auf der Farm, sagte Mr. Tremain.


Fire

Zahl der Waldbrände in Sibirien verdoppelte sich innerhalb eines Tages

Große Waldflächen in Sibirien und in der Fernost-Region Russlands sind vom Feuer erfasst, das sich bei Trockenwetter und heftigem Wind immer weiter ausbreitet. Nach Angaben des TV- Senders "Mir 24" toben auf rund 190.000 Hektar Fläche Waldbrände.

Sibirien und Russlands Ferner Osten von verheerenden Waldbränden heimgesucht
© Sputnik / Maxim Blinow
Im Einzugsgebiet des Amur in der Fernost-Region sind 22 heftige Brände registriert worden. Bei den Löscharbeiten sollen dort 1.000 Menschen und Dutzende Einheiten Spezialtechnik im Einsatz sein.

Im Raum von Krasnojarsk in Ostsibirien, wo zwölf Brände registriert wurden, ist eine Rettungsmannschaft mit Fallschirmen gelandet.

Kommentar: Auch Blitze oder herabfallende Himmelskörper könnten bei der Entstehung dieser Brände beigetragen haben.


Tornado2

Wirbelsturm im Waldviertel durch trockensten April seit 200 Jahren in Österreich

Franz Müllner konnte am Sonntag im Waldviertel (NÖ) diesen Staubteufel auf Video festhalten.
© Franz Müllner (Facebook/AWÖ)
Franz Müllner konnte am Sonntag im Waldviertel (NÖ) diesen Staubteufel auf Video festhalten.
Der April war viel zu warm und trocken: Im Waldviertel wurde am Sonntag ein riesiger Staubteufel gefilmt. Trockenes Erdreich wurde Meterhoch in die Luft gezogen.

Während am Alpennordrand der Föhn entlang bläst, streicht eine milde Südströmung über den Alpenostrand. Diese Wettersituation bringt stellenweise sturmartige Böen mit sich. Im östlichen Niederösterreich wurden sogar wegen des starken Windes für den heutigen Montag Warnungen ausgegeben.

Am Sonntag (29. April) sorgte ein kräftiger Wind auch im Waldviertel für Wirbel. In einem am Montag durch den Verein Aktuelle Wetterwarnungen für Österreich (AWÖ) auf Facebook veröffentlichen Video ist ein riesiger Staubteufel zu sehen. Meterhoch wurde das trockene Erdreich durch die sogenannte Kleintrombe in die Luft gezogen und herumgewirbelt.

Kommentar: Extreme Temperaturen und Stürme gabe vergangene Woche nicht nur in Österreich: