ErdveränderungenS


Cow Skull

Artensterben im Turbotempo

Feldlerche
© unbekanntVom Aussterben bedroht sind bekannte Arten wie die Feldlerche
Der Mensch macht sich die Erde untertan - auf Kosten der übrigen Bewohner des Planeten. Immer mehr Tier- und Pflanzenarten haben keinen Lebensraum mehr und sterben aus. Das Artensterben läuft derzeit mit tausendfacher Beschleunigung ab, mehr als 17.000 Arten sind davon akut bedroht.

Niemand weiß genau, wie schnell der Artenschwund voranschreitet. Manche Experten glauben, dass pro Tag zwischen 50 und 100 Tier- und Pflanzenarten von der Erde verschwinden. Allerdings lässt sich nicht sagen, wann bei dieser Geschwindigkeit die Erde wüst und leer ist - die Zahl der Arten, die es auf der Erde gibt, ist unbekannt. In der Biologie sind 1,5 Millionen Tier- und Pflanzenarten beschrieben. Wie viele tatsächlich existieren, darüber gehen die Schätzungen auseinander: Manche Wissenschafter rechnen mit drei Millionen verschiedener Spezies, andere glauben, dass es 200 Millionen Arten auf unserem Planeten gibt.

Bad Guys

Sieben Tote bei Erdbeben nahe Atomkraftwerk in Iran

Ein Erdbeben hat die iranische Provinz Buschehr erschüttert. Dort steht das umstrittene Atomkraftwerk der Islamischen Republik. Angeblich wurde es nicht beschädigt. Allerdings starben sieben Menschen, Dutzende wurden verletzt.

Bei einem Erdbeben im Süden Irans sind sieben Menschen ums Leben gekommen. 60 weitere wurden verletzt. Iranische Behörden berichteten am Freitag auch von erheblichen Schäden. Das Beben der Stärke 5,7 erschütterte am Donnerstag die Buschehr Provinz, wo auch das erste iranische Atomkraftwerk (Akw) steht. Das Kraftwerk blieb nach Angaben der iranischen Atomorganisation unversehrt.

Präsident Hassan Ruhani ordnete am Freitag sofortige Aufbauarbeiten in der Stadt Borasdschan an. Sie war das Zentrum des Bebens. Borasdschan liegt ungefähr 60 Kilometer östlich des Atomkraftwerks und hat rund 100.000 Bewohner. Schon im April dieses Jahres gab es in der Provinz ein Erdbeben, bei dem mehr als 30 Menschen ums Leben kamen. Auch damals waren am Akw keine Schäden gemeldet worden.

brü/dpa

Snowflake

Heftiger Hagelsturm in Südafrika führt zu großen Schäden

Hagelkörner groß wie Golfbälle
© Matthews Baloyi/Pretoria NewsHagelkörner so groß wie Golfbälle in Pretoria.
Am Donnerstag Nachmittag gab es einen heftigen Hagelsturm in Pretoria und Witwatersrand, der Windschutzscheiben, Fenster und Dächer zerstörte und mehrere Millionen Rand an Schäden verursachte.

Der schwere Niederschlag und Hagel führte in einigen Teilen der Stadt zu erheblichem Schaden. Zerstörte Fenster, weggefegte Dächer und eingesackte Decken resultierten in einer Überflutung von Wohnräumen.

Auch Autos wurden beschädigt, wie das von Ali Manchidi: "Mein Auto wurde durch den Sturm ebenfalls schwer beschädigt. Die Lampen, Scheiben und der Kühler sind verschwunden."

Die Hagelkörner in Südafrika hatten die Größe von Trauben, und sogar Golfbällen und Äpfeln.

Attention

Nach super Ernteprognose teilweise Totalschaden bei südafrikanischer Obsternte durch Hagelschlag

Eine Woche nach der Vorhersage eines Rekordertrages an Äpfeln und Birnen werden die Schätzungen wahrscheinlich kräftig nach untern korrigiert, weil Hagel in den primären Obstanbauregionen Verwüstungen anrichtete. Äpfel, Birnen, Steinobst und Zwiebeln gehören zu den betroffenen Erträgen. Ein Erzeuger erzählte am Montag der Cape Times, er hat wahrscheinlich seinen gesamten Jahresumsatz von 70 Millonen ZAR (5,15 Millionen EUR) verloren. Kräftiger Regen schlug am Freitag und Samstag auf die Provinz ein, was zu dem Tod von drei Menschen, Straßenschließungen, Erdrutschen und 18.000 geschädigten Einwohnern führte.

Am Montag (18. November) sagte der Geschäftsführer von „Agro Wes-Cape“, Carl Opperman, 90% der Farmen in den Gebieten Ceres und Witzenberg und die Hälfte der Farmen in Koue Bokkeveld und Warm Bokkeveld erlitten zwischen 50 und 100% Schaden. Er sagte, in Wolseley erlitten einige Erzeuger zwischen 80 und100% Schaden. Er wurde zitiert, dass neben Obst auch Gemüsepflanzungen geschädigt wurden. Aber er sagte, ein wärmeres Wetter setzte sich fort und das Land trocknete, sodass die Schäden verringert werden konnten. Er konnte nicht genau sagen, wie viele Erzeuger beeinträchtigt waren, da die Erzeuger die Nachwirkungen des Hagels noch bewerten.

Snowflake Cold

Plötzlicher Temperaturrückgang in Italien: Teilweise Ertragsschäden

Der kräftige und plötzliche Rückgang der Temperaturen nach einem heißeren Start in den November als normal wird wahrscheinlich einen enormen Schaden für die Erträge in den Feldern verursachen, während Schnee die traditionelle Herbstaussaat blockierte, kommentierte Coldiretti die Auswirkungen der plötzlichen Welle schlechten Wetters. „Die Sturktur der Vegetation war überhaupt nicht auf den plötzlichen Rückgang der Temperaturen vorbereitet, wobei viele Pflanzen noch ihre Blätter hatten“, berichtete ilpuntocoldiretti.

Insbesondere Gemüse, das im Freiland angebaut wird, wurde geschädigt, und in Gewächshäusern müssen sie mit den erhöhten Kosten für die Beheizung zurechtkommen. In dieser Hinsicht wurde trotz des Auftretens von Frost für Gewächshäuser, die für den Anbau von Pflanzen, Blumen und Gemüse genutzt werden, noch kein Erlass herausgegeben, der die Festlegungen umsetzt, die in dem „Decreto del Fare“ enthalten sind, das für diese Einrichtungen die Verringerung der Steuer für Diesel möglich macht, so Coldiretti.

Der führende Agrargeschäftssektor „Made in Italy“ ist in Gefahr, der den Inlandmarkt bedient und auch einen konstanten Exportfluss liefert. Insgesamt trägt die Gartenbauindustrie zu einem Umsatz von über 3 Milliarden EUR und mehr als 6% der gesamten nationalen Landwirtschaftsproduktion bei. Das aktive Gleichgewicht Import/Export belief sich 2012 auf mehr als 160 Millionen EUR und es ist wichtig, die Wettbewerbsfähigkeit des Systems sicherzustellen, um bei der wirtschaftlichen Erholung mitzumachen, die bereits in anderen Ländern läuft, sagte Coldiretti abschließend.

Quelle: Coldiretti

Arrow Down

Ernteausfälle bei Zuckerrüben in der Schweiz

BREAKING: FBI Calls Destruction of GMO Sugar Beets in Oregon 'Economic Sabotage'
© Greenmedinfo
In der Schweiz können in diesem Jahr nur 220000 Tonnen Zucker produziert werden. Das sind 30000 Tonnen weniger als im Vorjahr und sogar 70000 Tonnen weniger als im Rekordjahr 2011.


Die Zuckerrüben-Ernte wird auf etwas mehr als 1,4 Millionen Tonnen Rüben geschätzt, ein Fünftel weniger als im vergangenen Jahr.

Der Inlandbedarf an Zucker kann zwar auch in einem schlechten Jahr gedeckt werden, wie Guido Stäger, CEO der Zuckerfabriken Aarberg BE und Frauenfeld, in einer Mitteilung des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes von Freitag zitiert wird.

Die Nachfrage der Verarbeitungsindustrie nach Schweizer Zucker könne aber nicht vollständig gedeckt werden. Schweizer Zucker sei gerade wegen der Swissness-Vorgaben sehr gefragt.

Cloud Lightning

Das Beste aus dem Web: Zeichen der Veränderung im Oktober und November 2013

Taifun Philippinen
Nach dem Super-Taifun Haivan sahen die Philippinen aus als wären sie von einem Tsunami erfasst worden.
Große Überschwemmungen und Erdrutsche in Indien; ein massives Erdbeben bei Japan; ein heftiger über Nordeuropa hinwegfegender Sturm; weitere Massentiersterben; Überschwemmungen in Texas, die die Flüsse auf die höchsten Stände seit 100 Jahren bringen; sich rot verfärbende Kanäle in den Niederlanden; Sichtungen von Meteor-Feuerbällen auf der ganzen Welt; ein verheerender Super-Taifun, der Teile der Philippinen ausradierte; ein tödlicher Wirbelsturm in Somalien; Erdfälle, die weitere Häuser in Florida verschlucken; ein Ausbruch von heftigen Tornados im Mittleren Westen der USA "zum zweiten Mal in der Saison"...

Ein weiterer Monat voll von merkwürdigem Wetter und Ereignissen am Himmel auf einem Planeten, der immer weiter durchgeschüttelt wird.



Snowflake

Starke Schneefälle bringen Stromausfälle in Österreich

500 Haushalte in Osttirol ohne Strom. Schwerer PKW-Crash in Tirol.

Der Winter hält Einzug im Westen und bringt Schnee und Chaos - vor allem Tirol ist stark betroffen. Nach starken Schneefällen ist es Samstagabend in zwei Osttiroler Gemeinden zu Stromausfällen gekommen. Im Stubai tal kam es zu einem schweren Verkehrsunfall. In Kärnten regnet es. In Velden verursachten starke Regenfälle Murenabgänge.

Den ganzen Sonntag regnet und schneit es verbreitet, der Schwerpunkt des Niederschlags liegt weiterhin im Bergland sowie an der Alpensüdseite. Die Schneefallgrenze pendelt im Westen zwischen Tallagen und 700m Seehöhe, im Osten liegt sie anfangs zwischen 800m und 1200m, sinkt aber auch hier bis zum Abend rasch in tiefe Lagen ab.

Attention

Rückschau Vulkanausbruch in Kamtschatka: Luftverkehr bedroht

Der seit geraumer Zeit aktive Vulkan Schiwelutsch auf der russischen Kamtschatka-Halbinsel im Pazifik hat eine 10 Kilometer hohe Aschesäule ausgestoßen.

Wie ein Sprecher des regionalen Geophysischen Dienstes der Russischen Akademie der Wissenschaften mitteilte, dauerte der Ascheauswurf 50 Minuten.

Bad Guys

Erdfall verschlingt Bäume, Teich und Fische in Bosnien

Früher war an dieser Stelle ein Teich mit Bäumen gewesen, wo unter anderem gefischt wurde. Doch von einem zum anderen Tag war diese Idylle verschwunden, wo sich jetzt ein "Mondkrater" befindet.

erdfall
© AP Photo/Amel Emric