ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Seit Menschengedenken schlimmstes Unwetter in Sardinien: "Cleopatra" forderte 16 Menschenleben

Unwetter haben in der Nacht in mehreren Teilen Italiens für Überschwemmungen gesorgt. Besonders betroffen waren Latium, Apulien und Kalabrien. Straßen wurden überflutet, Bäume stürzten um. Allein in der Hauptstadt der süditalienischen Region Kalabrien, Catanzaro, liegen die Schäden nach ersten Schätzungen der Kommune bei etwa zehn Millionen Euro. Nach den schweren Unwettern auf Sardinien verbrachten rund 2300 Menschen die Nacht in Notquartieren, bei Verwandten oder Freunden. Dort waren nach dem verheerenden Unwetter 16 Menschen gestorben. Einwohner und Behörden streiten um die Verantwortung. Klar ist, immer häufiger gibt es in Italien schwere Unwetter.
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Eines der schwersten Unwetter jemals suchte Sardinien heim.
Am Tag nach der Sintflut wird das ganze Ausmaß der Katastrophe offensichtlich. Eine Brücke, die im Nichts endet, Fahrzeuge, die von den Wassermassen wie Spielzeugautos verschoben wurden, und Häuser, die wie Inseln aus dem Wasser ragen. Am schlimmsten traf es die Hafenstadt Olbia im Nordosten Sardiniens. Dort fiel am Montagnachmittag innerhalb weniger Stunden mehr Regen als sonst in einem halben Jahr. Die Einwohner wurden von den Regengüssen offenbar überrascht.

"Um sieben Uhr abends rief mich meine Frau in der Arbeit an. Sie war verzweifelt und weinte. Sie saß mit den Kindern auf dem Küchentisch. Da konnten sie nicht weg. Ich raste von der Arbeit heim, mein Schwager kam auch, er öffnete die Tür. Das Wasser lief rein, es war verheerend! Die Kinder schafften es, die Treppe hochzukommen. Ich musste schwimmen! Schwimmen! Das Wasser ging mir bis zum Hals. Eine Schande", berichtet ein Familienvater.

Better Earth

Die großen Erdbeben in Japan und Chile ließen die Vulkane in diesen Gebieten absinken

Feuerberge senkten sich nach Japan-Beben um bis zu 15 Zentimeter

Das Tohoku-Erdbeben im März 2011 in Japan löste nicht nur einen verheerenden Tsunami aus, es ließ auch Vulkane schrumpfen: Einige der Feuerberge in der Region verloren bis zu 15 Zentimetern an Höhe. Gleiches geschah auch 2010 nach einem Beben in Chile. Über den Mechanismus, der Beben und Vulkane verbindet, sind sich die beiden Forscherteams, die darüber in "Nature Geoscience" berichten, allerdings uneins.

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© WHOI Subduktion
Die weltweit stärksten Erdbeben ereignen sich entlang der Subduktionszonen, an den Stellen der Erdkruste, an denen eine ozeanische Platte und eine Kontinentalplatte kollidieren und die ozeanische Platte in die Tiefe gedrückt wird. Jüngste Beispiele sind Erdstöße der Stärke 8,8 in der Region Maule in Chile im Jahr 2010 und das Tohoku-Beben der Magnitude 9,0 vom März 2011 in Japan. In beiden Fällen hatte sich die im Untergrund aufgestaute Spannung ruckartig entladen, als das Gestein zwischen den ineinander verhakten Platten brach. Dabei rutschen die Platten plötzlich in eine neue Position und als Folge kann sich der Meeresboden entlang der Plattengrenze um mehrere Meter heben oder senken.

Cloud Lightning

Zyklon "Cleopatra" verwüstet Mittelmeerinsel Sardinien: 14 Tote, viele Vermisste, reißende Fluten, eingestürzte Brücken

Ein Zyklon hat die italienischen Mittelmeerinsel Sardinien verwüstet. Die Opferzahl erhöhte sich auf 14, viele Menschen werden vermisst. Flüsse wurden zu reißenden Fluten, Straßen sind unpassierbar, Brücken stürzten ein - ein Polizist starb, als er einen Krankenwagen eskortierte.
Zyklon Cleaopatra, sardinien
© dpaDiese Brücke nahe Oliena konnte den Fluten, die „Cleopatra“ entfesselte, nicht standhalten. Medienberichten zufolge kamen mehrere Menschen beim Einsturz von Brücken um.
Fassungslosigkeit in Italien: Der Zyklon „Cleopatra“ hat auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien mindestens 14 Menschen in den Tod gerissen. Der Präsident der Region, Ugo Cappellacci, sprach am Dienstagmorgen von 14 Toten. „Die Situation ist leider wirklich dramatisch“, sagte er in einem Live-Telefoninterview mit Rai News. Es würden immer noch mehrere Menschen vermisst.

Hunderte Menschen mussten ihrer Wohnungen verlassen, Straßen wurden überschwemmt, Orte von der Außenwelt abgeschnitten. Teilweise fiel der Strom aus. Züge konnten nicht weiterfahren, Flüge und Fähren waren verspätet, Rettungskräfte waren die ganze Nacht im Einsatz. Ein großer Teil der rund 55 000 Einwohner zählenden Stadt Olbia stand nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa unter Wasser.

Binoculars

Extremes Wetter, Feuerbälle und UFOs im November 2013

Wie der Titel bereits andeutet, hat es weiterhin noch mehr extremes Wetter und mehr Erdfälle gegeben; den Ausbruch eines Vulkans, der 400 Jahre lang inaktiv war, sowie weitere Feuerbälle, UFOs und merkwürdige Geräusche. Es handelt sich definitv um Zeichen der Zeit.


Bizarro Earth

Über 60 Tornados zogen über Mittleren Westen der USA: Mindestens 6 Tote und mehrere Verletzte

Eine Sturmfront mit mehr als 60 Tornados ist durch den Mittleren Westen der USA gezogen und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Autos wurden umgestürzt, Bäume entwurzelt, Stromleitungen rissen. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben.

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© Jin Young/ReutersCirca 68 Tornados verwüsten Mittleren Westen
Eine breite Sturmfront mit zahlreichen Tornados hat am Sonntag im Mittleren Westen der USA schwere Verwüstungen angerichtet. Hinzu kamen vielerorts schwere Gewitter, Regenfälle und heftiger Hagel. Mindestens fünf Menschen seien ums Leben gekommen, sagte der Leiter der Katastrophenschutzbehörde von Illinois, Jonathon Monken.

Nach einem Bericht des Senders NBC wurden alleine in Peoria 37 Verletzte in Krankenhäusern behandelt. Die Zahl der Verletzten könne noch erheblich steigen, warnte Monken. Nach seinen Angaben wurden in zwei Regionen von Illinois 70 Häuser vollständig zerstört und Hunderte weitere Gebäude beschädigt. Das Rote Kreuz richtete in den betroffenen Zonen vier Notunterkünfte ein.

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Vulkan Ätna sendet Rauchzeichen

Zuletzt ist der Ätna am 26. Oktober erneut ausgebrochen - und seitdem brodelt es an dem aktivsten Vulkan in Europa oberhalb von Catania auf Sizilien immer wieder.
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Und erstmals am 11. November war dann die Rauchzeichen zu sehen: vom Ätna aufsteigende Rauch-Ringe. Auch wenn es schwer ist, ohne Maßstab am Himmel die exakte Größe zu ermitteln, wird der Durchmesser der Rauch-Ringe auf 50 bis 100 Meter geschätzt.

Der deutsche Vulkanologe und Touristenführer Tom Pfeiffer, der unser Foto aufgenommen hat, zeigt noch mehr beeindruckende Vulkan-Bilder auf seiner Internet-Seite Volcano Discovery. Er glaubt, dass die Rauch-Ringe aus einem relativ neuen Krater aufsteigen, der sich durch die jüngsten Ausbrüche verändert hat.

Cloud Lightning

Apokalyptische Wolken zogen über Surfers Paradise auf in Australien

Am Donnerstag sind bizarre dunkle Wolken in Australiens Surfers Paradise aufgezogen, die einen sonnigen Tag in eine düsteren Himmel verwandelten.

dunkle wolken
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Gigantischer Erdfall in Florida verschluckt Boot und Swimmingpool, bedroht Wohnhäuser und wird immer größer

In Florida hat sich ein weiterer riesiger Erdfall aufgetan, der ein Boot und einen Swimmingpool verschluckte und dazu führte, dass Teile von zwei Wohnhäusern zusammenstürzten. Der Erdfall wird von Stunde zu Stunde größer.

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Die Anwohner erwachten durch ein lautes Geräusch, um dann herauszufinden, dass sich die Erde unter ihnen auftat.

Der Erdfall in Dunedin, Florida, tat sich am frühen Donnerstag Morgen zwischen zwei Häusern auf, und Mittags war er bereits auf eine Größe von ca. 21 Meter Breite und 16 Meter Tiefe angewachsen.



Kommentar: Erdfälle und Sinkholes - Ein Zeichen der Zeit?


Bizarro Earth

Schildkrötensterben in Mittelamerika und Italien

Zahlreiche Unechte Karettschildkröten tot an den Strand gespült - Ursache noch unklar

Wasserschildkröte
© ap photo/wilfredo lee, fileMan möchte es kaum glauben, aber diesen majestätischen Tieren könnte man theoretisch auch in den vor Menschen wimmelnden Küstengewässern von Grado bis Rimini begegnen.
Grado/Rimini - Seit Beginn des Jahres kommen immer wieder Berichte aus Mittelamerika, denen zufolge hunderte tote Meeresschildkröten an die Küsten geschwemmt wurden. Ein ähnliches Phänomen trägt sich derzeit in der Oberen Adria, einem Hot-Spot des Sommertourismus, zu.

Weit verbreitet und doch in Gefahr

Italienischen Zeitungen zufolge handelt es sich bei der in diesem Fall betroffenen Spezies um die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta), die über einen Meter lang und bis zu 110 Kilogramm schwer werden kann. Die Tiere haben an sich ein riesiges Verbreitungsgebiet: Sie leben in Küstengewässern von den britischen Inseln südwärts um ganz Europa, Afrika und Asien herum ebenso wie in der Neuen Welt mit Ausnahme von Südamerikas Pazifikküste.

Allerdings wurde die Unechte Karettschildkröte lange Zeit so stark bejagt, dass sie heute als bedrohte Art gilt. Schlechte Nachrichten also, wenn Tiere in großer Zahl tot an die Strände gespült werden. Allein im Raum Grado wurden an die 40 tote Tiere gefunden, in der Gegend von Rimini und Cattolica waren es weit mehr als 100 Kadaver, die in den vergangenen eineinhalb Monaten angeschwemmt wurden.

Music

Seltsame Geräusche in Saskatoon, Kanada: Weitere unerklärte Geräusche auf Video

Die Huffington Post Alberta berichtete über seltsame Geräusche in Saskatoon in Kanada, die am letzten Samstag, den 09. November 2013 gegen 5:00 Uhr morgens von einem Anwohner aufgenommen wurden.


Werezak zufolge, der das Video auf YouTube gepostet hat, ist er durch die Geräusche, die "in der Luft" zu sein schienen, aus dem Bett hochgeschreckt.