ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Wissenschaftler ratlos über massenhaftes Tiersterben: Hunderte tote Meeresschildkröten, Austern, Vögel in verschiedensten Teilen der Welt

Während in Mittelamerika Hunderte von toten Meeresschildkröten an die Strände gespült werden, türmen sich Massen an toten angeschwemmten Austern am Khairan Strand in Kuwait. In Neuseeland wurden fast 200 tote Vögel an den Stränden Waikatos gefunden. Und die Wissenschaftler wissen nicht, was dieses Sterben verursacht.
Meeresschildkröte
In El Salvador bspw. wurden vom späten September bis Mitte Oktober 114 tote Schildkröten an den Stränden des Pazifischen Ozeans gefunden; in Guatemala 115, in Costa Rica 280, und eine unveröffentlichte Anzahl in Nicaragua.

Wissenschaftler in ganz Zentralamerika sind alarmiert und das einzige Labor, das auf die Tiere spezialisiert ist untersucht nun Gewebeproben um herauszufinden, was hier vor sich geht.

Neben den toten Austern sind in Kuwait auch andere tote Meerestiere, wie Krabben angeschwemmt worden.
tote Austern, Tiersterben
© Kuwait TimesMassenweise tote Meerestiere am Khairan Strand in Kuwait.

Cloud Lightning

Kein Aufatmen: Neuer Sturm bewegt sich auf Philippinen zu

Der tropische Sturm „Zoraida“ ist am Dienstagmorgen über den Süden der Philippinen hereingebrochen und bewegt sich in nordwestlicher Richtung mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h.
Sturm Philippinen
© EPA
Der Sturm der schwachen Stufe "tropische Depression", der Windböen von 55 km/h mit sich bringt, wird sich bald in einen richtigen Sturm verwandeln und die vom Supertaifun betroffenen Gebiete heimsuchen. In 30 Regionen des Landes wurde eine Sturmwarnung ausgegeben, in einigen davon sind Schulen geschlossen.

Clock

Geringere Ernte - Italien benötigt mehr Importe

Die diesjährige teils sehr schlechte Getreideernte in Italien wird den Importbedarf des Landes steigern. Davon geht zumindest der Verband der landwirtschaftlichen Familienbetriebe (Coldiretti) aus.

Nach seinen Angaben wurden in diesem Jahr rund 4 Mio. Tonnen Hartweizen geerntet, das sind 3 Prozent weniger als 2012. Der Rückgang ist vor allem auf die Situation in Nordund Mittelitalien zurückzuführen, wo ein Minus von 16% beziehungsweise 27% zu verzeichnen war. Im Süden des Landes, wo sich drei Viertel der Hartweizenanbaufläche befinden, gab es dagegen im Jahresvergleich ein Plus von 11%. Die insgesamt schlechtere Hartweizenernte wird nach Einschätzung von Coldiretti zu einem Importanstieg von 6 Prozent führen. Die Ausfuhren sollen dagegen stabil bleiben.

Die Weichweizenernte liegt mit 3,4 Mio. Tonnen rund 2% unter dem Vorjahresniveau. Das Minus lässt sich vor allem auf Mittelitalien zurückführen, wo die Erntemenge um 15% kleiner ausfiel. Zuwächse gab es dagegen im Norden und Süden des Landes. Beim Aussenhandel mit Weichweizen werden kaum Veränderungen erwartet. Die Importe sollen sogar leicht sinken.

Snow Globe

Erster Schnee auf der Alb und im Schwarzwald

Freiburg/Freudenstadt - Vor ein paar Tagen gab es noch viel Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad, doch jetzt schlägt der Winter zu: Mit den ersten größeren Schneefällen in dieser Saison im Südwesten sind viele Autofahrer gestern nicht zurechtgekommen.
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© Schwark/Fritsch/Kommert/SchwarzWintereinbruch im Südwesten: Eine Frau freut sich im Freudenstädter Stadtteil Kniebis über den Schneefall; verschneite Fahrbahn auf der B 294 Besenfeld-Freudenstadt; Winterlandschaft in Schönwald im Schwarzwald-Baar-Kreis; Kinder bauen einen Schneemann in Meßstetten.
Auf mit Schnee bedeckten Fahrbahnen gab es zahlreiche Unfälle und Behinderungen, teilte die Polizei in Freiburg mit. Viele Autofahrer seien mit Sommerreifen unterwegs gewesen. Die weiße Pracht bedeckte gestern auch im Kreis Freudenstadt, dem Schwarzwald-Baar-Kreis und in Teilen des Zollernalbkreises die Landschaft.

Im Schwarzwald wird es auch heute verbreitet weiß sein, in den Gipfellagen können teils über 25 Zentimeter Schnee fallen. Auf den Kammlagen der Schwäbischen Alb gibt es etwa zehn Zentimeter Neuschnee.

Bizarro Earth

"Apokalyptische Zustände" nach Taifun "Haiyan" - Mindestens 10.000 Tote

Vier Tage nach Taifun "Haiyan" dringen erste Helfer mit Militärmaschinen in die Katastrophenregion auf den Philippinen vor, auch ein Flugzeugträger ist unterwegs. Ausgenzeugen berichten von apokalyptischen Zuständen - nach UN-Angaben musss "mit dem Schlimmsten" gerechnet werden.
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© AFP
Vier Tage nach dem Taifun "Haiyan" läuft die Hilfe für die Opfer der Naturkatastrophe auf Hochtouren. Die USA und Großbritannien schickten Militärschiffe zur Unterstützung der Rettungsmaßnahmen in die philippinischen Katastrophengebiete geschickt. Erste internationale Helfer erreichten am Montag mit Militärmaschinen die besonders schwer getroffene Stadt Tacloban.

Zwei US-Transportflugzeuge landeten mit ersten Hilfsgütern auf dem Flugplatz der Provinzhauptstadt. Beim Anflug wurde die Verwüstung in der Region sichtbar. "Jedes Dorf, jedes Gebäude ist entweder schwer beschädigt oder zerstört", sagte Kennedy, der mit 90 Marineinfanteristen eintraf. Zuerst würden nun die Straßen freigeräumt, um weitere Hilfe zu ermöglichen. Mit 90 Soldaten an Bord starteten weitere US-Militärmaschinen von Japan aus in Richtung Philippinen.

Bad Guys

Erdfall in Rottenbuch

Über drei Meter tief und mindestens zwei Meter breit: Ein riesengroßes Erdloch am Schmauzenberg bei Rottenbuch sorgt bei den Entdeckern für großes Erstaunen.
erdfall rottenbuch
Rottenbuch - Es ist ein idyllisches, ruhiges Plätzchen, das in der Regel nur durch den Lärm von Mäh- oder Baumfällarbeiten gestört wird. Doch am Schmauzenberg bei Rottenbuch arbeitet offensichtlich nicht nur der Landwirt. Auch unterirdisch scheint sich einiges zu bewegen. Darauf weist nämlich ein fast schon unheimlicher Fund von Alfred Speer aus Rottenbuch hin.

Vor rund zwei Wochen mähte er eines seiner Felder am Schmauzenberg. „Als ich mit dem Heuwender ein weiteres Mal über diese Stelle gefahren bin, ist plötzlich das rechte Vorderrad meines Schleppers eingesunken.“ Speers Glück war der Heuschwender. „Wenn ich den anhebe, hat der Bulldog vorne fast kein Gewicht mehr.“ So konnte er wieder rückwärts herausfahren und sich die Stelle genauer ansehen. Was er dann entdeckte, war schier unglaublich: ein riesengroßes Erdloch. Und das inmitten des Feldes, über das er den ganzen Tag über mit seinem schweren Bulldog gefahren ist. „Im Nachhinein betrachtet war das natürlich sehr gefährlich.“

Bizarro Earth

Super-Taifun "Haiyan": Mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen

Allein in der Küstenstadt Tacloban könnten 1.000 Menschen durch den Wirbelsturm Haiyan ums Leben gekommen sein. Rettungskräfte kommen teils nur zu Fuß in die Gebiete.
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© Reuters
Mehr als 1200 Menschen sind bei dem Taifun Haiyan auf den Philippinen ums Leben gekommen. Erst allmählich wird deutlich, welche Schäden der Wirbelsturm verursacht hat. Vier Millionen Menschen waren von dem Unwetter betroffen, insgesamt mussten fast 800.000 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Allein aus der besonders stark getroffenen Küstenstadt Tacloban würden mindestens 1.000 Tote gemeldet, erklärte das Rote Kreuz. Die philippinischen Behörden gingen zunächst von 100 Toten aus, rechneten aber mit deutlich höheren Zahlen. Die Stadt mit rund 220.000 Einwohnern liegt in der Region, die der Sturm am schwersten getroffen hatte.

Cow Skull

Invasion von Seesternen bedroht Great Barrier Korallenriff in Australien

Dornenkronen sind gefräßig und lassen kahle Riffe zurück
Seestern, dornenkrone
© apa/christiane oelrich
Sydney - Eine Invasion von Seesternen bedroht das Great Barrier Korallenriff in Australien. Die sogenannten Dornenkronen fressen Korallen und lassen kahle Riffe zurück. Wenn nicht dringend Eindämmungsmaßnahmen ergriffen würden, werde das Riff in fünf bis zehn Jahren auf seiner ganzen Länge von 2.300 Kilometern befallen, sagte der australische Korallenforscher Morgan Pratchett am Freitag.

"Einen Dornenkronen-Ausbruch gibt es alle 14 bis 15 Jahre", sagte Pratchett vom Korallenforschungsinstitut der James-Cook-Universität in Townsville. "Normalerweise erholen sich die Riffe in der Zwischenzeit. Aber das funktioniert nicht mehr, weil sie durch viele andere Störungen geschwächt sind." Pratchett nennt als Ursachen unter anderem Zyklone, Korallenbleiche und Ablagerungen auf den Korallen durch den Ausbau von Häfen und Städten entlang der Küste.

Cloud Lightning

Der stärkste Taifun der Geschichte: Fast 700.000 Zwangsevakuierungen als 300 km/h Winde und Fluten Zerstörung bringen

Ein Meteorologe stuft den mehr als 300 km/h schnellen Taifun in Südostasien als den stärksten ein, der jemals auf Land getroffen ist. Drei Menschen starben bislang, mehr als 680.000 Philippiner mussten ihre Häuser verlassen.
Taifun Philippinen
© AFP"Haiyan" traf an fünf Orten der Philippinen auf Land
Bangkok/Offenbach/Berlin. Der Taifun "Haiyan" mit Spitzen-Windgeschwindigkeiten von mehr als 300 Kilometer pro Stunde gehört laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zu den vier heftigsten Taifunen, die je gemessen wurden.

"Die Böen können über 360 Kilometer pro Stunde erreichen. Damit ist dieser Taifun der stärkste, der jemals auf Land getroffen ist", sagte DWD-Meteorologe Christian Herold am Freitag in Offenbach.

Zum Vergleich: Das Orkantief "Christian" vor einigen Wochen in Deutschland brachte Windgeschwindigkeiten von 190 km/h in Böen. "Im Vergleich zu diesem Taifun war das ein Kindergeburtstag", sagte Herold.

Die Lage auf den Philippinen sei sehr kritisch: "Es wird verbreitet schwere Schäden geben, und im Freien ist man dort wirklich nirgends mehr sicher." Dazu kämen kräftige Niederschläge und Fluten.

Nuke

28 Belege dafür, dass die ganze Westküste der USA durch radioaktiven Fallout aus Fukushima belastet ist

Die nachfolgend abgedruckte Karte wurde vom Nuclear Emergency Tracking Center erstellt und zeigt, dass viele Strahlungswerte, die an Strahlungsmessstationen in den ganzen USA erhoben wurden, erhöht sind.
radioaktiver Fallout US-Westküste
Michael Snyder, der Betreiber der US-Website “The Truth”, hat 28 Belege dafür gesammelt, dass bereits die ganze Westküste Nordamerikas durch radioaktiven Fallout aus Fukushima belast ist.

Wie Sie bemerken werden, gilt das besonders entlang der Westküste der USA. Jeden Tag strömen bei Fukushima 300 Tonnen radioaktives Wasser in den Pazifischen Ozean. Das bedeutet, dass sich die von Fukushima ausgehende Radioaktivität ständig weiter ausbreitet und dadurch auch zunehmend in unsere Nahrungskette gelangt. Man sagt uns, dass es bis zu 40 Jahre dauern könnte, bis die zerstörten Reaktoren in Fukushima gesichert sind; in dieser Zeit werden aber unzählige Menschen an Krebs und anderen Leiden erkranken, weil sie einer zu hohen Strahlendosis ausgesetzt sind. Wir sprechen über die Folgen einer beispiellosen Atomkatastrophe, die immer gravierender werden. Die folgenden 28 Beispiele belegen, dass die gesamte Westküste Nordamerikas durch radioaktiven Fallout aus Fukushima belastet ist: