ErdveränderungenS


Ice Cube

Das Beste aus dem Web: Der Mainstream kann es nicht mehr verschweigen: Schwächster Sonnenzyklus seit 100 Jahren - Forscher befürchten eine neue Kleine Eiszeit

Der aktuelle Sonnenzyklus gibt Forschern Rätsel auf. Er war der schwächste der vergangenen hundert Jahre und zeigt weitere ungewöhnliche Veränderungen. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte eine neue Kleine Eiszeit bevorstehen.
Sonnenzyklus, Eiszeit
© NasaDie Grafik zeigt den aktuellen Sonnenzyklus mit seinen beiden Maxima.
Auf unserer Sonne geht etwas Merkwürdiges vor. Erst verschlief sie den Beginn ihres elfjährigen Zyklus, der 2008 beginnen sollte, um über zwölf Monate. Im ganzen Jahr 2009 verharrte ihre Aktivität dann auf einem extrem niedrigen Niveau. Später nahm der neue Zyklus - es ist der 24. Zyklus seit Beginn der systematischen Sonnenbeobachtung Mitte des 18. Jahrhunderts - zwar Fahrt auf, doch er erwies sich als außergewöhnlich schwach. „Er ist nicht nur der schwächste Zyklus im Weltraumzeitalter, sondern auch der schwächste in den vergangenen 100 Jahren“, erklärt der Sonnenforscher David Hathaway vom Marshall Space Flight Center der US-Raumfahrtbehörde Nasa.

Zugleich beobachteten Hathaway und seine Kollegen eine befremdliche Asymmetrie auf unserem Tagesgestirn: Dessen Aktivität erreichte laut dem Space Weather Prediction Center der US-Meeres- und Wetterbehörde NOAA ihr Maximum nicht 2013, wie zu erwarten gewesen wäre, sondern bereits Ende 2012. Danach nahm die Zahl der Sonnenflecken ab - aber nur, um im Frühjahr dieses Jahres erneut anzusteigen. Offenbar bildet sich in der Aktivitätskurve des Zyklus 24 eine Doppelspitze. Sonnenflecken sind dunkle Punkte auf der Sonne, verursacht von Magnetfeldern. Ihre Zahl gilt als Maß für den Aktivitätszustand unseres Muttersterns.

Ice Cube

Wetter: Eiswinter wegen schwachen Golfstroms?

Autofahren im Eiswinter
© picture-alliance / Reinhard Kung/Reinhard KungelVor allem Autofahrer zittern vor einem Eiswinter.
Hoffentlich haben Sie die sonnige Wärme der vergangenen Tage genossen, so schnell wird sie nämlich nicht wieder kommen. Der Winter rückt schnellen Schrittes näher. Und es gibt Anzeichen dafür, dass uns dieses Jahr ein wahrhaftiger Eiswinter bevorsteht, denn der Golfstrom schwächelt wie schon lange nicht mehr.

Bullseye

Sensationeller Fang: Mann fischt 75-Kilo-Aal aus der Weser

Riesenaal
© Fiedlers FischmarktAndré Vogt, Verkäufer bei „Fiedlers Fischmarkt“, mit dem Riesenaal
Stolze zwei Meter lang und so schwer wie ein erwachsener Mensch. Diesen rekordverdächtigen Fisch - einen Conger-Aal - zog ein Bremerhavener Fischer aus der Weser, als er dort auf der Jagd nach kleinen Stinten war. Schmecken wird ihm der Rekordfang aber nicht.

Mit solch einem ungewöhnlichen Riesenfang hatte Fischer Ulrich Willig (65) nicht gerechnet. Eigentlich war er mit seinem Boot auf der Jagd nach Stinten - die höchstens 30 Zentimeter lang werden. Doch dann zappelte ein zwei Meter langer Riesenaal in seinem Netz. Willig verkaufte ihn an Fiedlers Fischmarkt in Bremerhaven. Betreiber Hajo Fiedler berichtet: „Wir lassen das Tier jetzt präparieren und stellen es dann bei uns aus.“ Eine Delikatesse sei der Fang ohnehin nicht. „Conger-Aale schmecken nicht sonderlich gut.“

Cloud Lightning

Sturm "Christian" richtete viele Schäden in Europa an

Er kam, tobte und hinterließ etliche Schäden und viele Tote. Der Orkan "Christian" wütete über Europa. Besonders hart traf es Norddeutschland. Teilweise wurde hier der Bahnverkehr komplett eingestellt. Einige Ausläufer machten sich auch in Berlin bemerkbar.

Der erste heftige Herbststurm des Jahres hat am Montag im Nordwesten Europas gewütet. Dabei wurden mehrere Menschen getötet. Die Zahl der Unwettertoten stieg hierzulande seit Sonntag auf mindestens sieben. Europaweit sind es mindestens 14 Tote. Der Schaden ist nicht abzusehen. Das Sturmtief „Christian“ bewegte sich von Großbritannien über Frankreich und die Benelux-Staaten in Richtung Osten nach Skandinavien. Heftige Ausläufer waren auch in Berlin zu spüren. So wurden in Tegel und am Wannsee Böen mit Geschwindigkeiten von 94 km/h gemessen. Das entspricht den Windstärken 9 bis 10.

In Nordrhein-Westfalen fiel auf einer Verbindungsstraße zwischen Essen und Gelsenkirchen ein entwurzelter Baum auf ein fahrendes Auto, der 39-jähriger Fahrer und ein im Auto sitzendes Kind wurden getötet, zwei weitere Kinder wurden verletzt.

Bad Guys

Großbritannien traf stärkster Sturm seit 2002: Stromausfälle und gestrichene Flüge

Abgesagte Flüge und eingestellter Bahnverkehr: Großbritannien erreicht der stärkste Sturm seit Jahren. Auch für die deutsche Nordseeküste gibt es eine Unwetterwarnung.
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Großbritannien stellt sich auf den womöglich stärksten Sturm seit Jahren ein. Der britische Wetterdienst warnte, dass Sturmböen von bis zu 130 Stundenkilometern in Südengland und Wales schwere Schäden anzurichten drohen und den Verkehr empfindlich stören könnten. Auch im Nordwesten Frankreichs waren am Morgen bereits mehr als 30.000 Haushalte ohne Elektrizität. An der deutschen Nordseeküste wurden orkanartige Böen erwartet.

Der meteorologische Dienst in Großbritannien erwartet, dass sich heftiger Regen über den Süden Englands ergießen werde. Er könne sechs bis neun Stunden andauern. Bei Niederschlägen von 20 bis 40 Millimeter drohten Überschwemmungen. Es wurde die zweithöchste Alarmstufe ausgelöst und die Bevölkerung aufgerufen, am Montagvormittag das Haus soweit nicht notwendig nicht zu verlassen. An der Küste in Sussex wurde ein 14-jähriger Junge vermisst, der von den Wellen ins Meer gerissen wurde.

Blue Planet

Das Beste aus dem Web: 2013 ist seltsam: 'Erdveränderungen' und seltsame Ereignisse im Oktober

Bild
Es regnet Feuerbälle, merkwürdige Lichter erscheinen am Horizont, fast überall ereignen sich Tornados, große Erdbeben, Vulkaneruptionen; Buschfeuer, die die Sonne bedeckten, Massentiersterben durch plötzliche Kälteeinbrüche; Fische, die dort auftauchen, wo sie nicht auftauchen sollten...

Das folgende Video spiegelt nur einige Ereignisse des extremen Wetters, der Erdveränderungen und der anderen seltsamen Phänomene für den Monat Oktober wider.


Hourglass

Ebenfalls schlechte Kartoffelernte in Sachsen

Sachsen-Anhalts Landwirte haben in diesem Jahr deutlich weniger Kartoffeln geerntet als sonst. Nach Angaben des Landesbauernverbands fiel der Ertrag wegen der schlechten Witterung um fast ein Viertel geringer aus als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Verbandssprecher Christian Apprecht sagte MDR SACHSEN-ANHALT: "Wir hatten Winter bis in den April hinein. Ostern lag sogar noch Schnee." Dadurch seien die Kartoffeln verspätet in die Erde gelangt.

Kleinere Kartoffeln, geringere Erntemengen

Die verkürzte Vegetationsperiode, zeitweise zu geringe Niederschläge und fehlende Wärme seien für kleinere Kartoffeln und auch für geringere Erntemengen verantwortlich gewesen. Das bedeutet: Es gibt weniger Kartoffeln, dafür aber höhere Preise für den Verbraucher. Zwar lägen diese in den Hofläden der Erzeuger gegenwärtig noch auf Vorjahresniveau, im Supermarkt könnten Kartoffeln aber in diesem Jahr etwas mehr kosten. "Beim Standardsack von 2,5 Kilo liegt der Preis ungefähr bei 1,35 Euro. Zwischenzeitlich lagen die Preise sogar mal bei fast 1,90 Euro. Die Preise pegeln sich aber inzwischen langsam wieder nach unten ein", sagte Apprecht.

Bizarro Earth

Tropensturm "Raymond" sorgt für heftige Regenfälle

Mexiko kommt nicht zur Ruhe: Über 1000 Bewohner sind an der Pazifikküste vor Hurrikan "Raymond" geflüchtet. Der Tropensturm bleibt gefährlich, wurde aber auf Kategorie 1 abgestuft.

Hurrikan "Raymond" hat für heftige Regenfälle an der Pazifikküste Mexikos gesorgt. Mehr als 1000 Menschen mussten im südlichen Bundesstaat Guerrero in Sicherheit gebracht werden. In einer Gemeinde wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Auch der benachbarte Bundesstaat Michoacán ist bedroht.

Obwohl er sich abschwächte, blieb der Tropensturm gefährlich. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometer pro Stunde, wie der mexikanische Meteorologische Dienst mitteilte. Zuvor war "Raymond" zum Hurrikan der Kategorie 1 abgestuft worden. Seine weitere Zugrichtung blieb zunächst unklar.

Cloud Lightning

Hurrikan "Raymond" bewegt sich auf Mexiko

Mexiko-Stadt - Auf seinem Zug Richtung Mexiko ist der Tropensturm "Raymond" zu einem Hurrikan angeschwollen. Es seien Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde gemessen worden, teilte die nationale Wetterbehörde mit. "Raymond" sei damit ein Hurrikan der Stufe eins auf der fünfstufigen Skala. Er befand sich am Montagmorgen gegen 02.00 Uhr MESZ rund 250 Kilometer vor der Touristen-Hochburg Acapulco an der Pazifikküste des Landes.

AFP

Cheese

Schlechte Ernte für Kartoffeln in Sachen-Anhalt: Steigende Preise erwartet

kartoffel, erde, dreck
© dpa
Die Landwirte in Sachsen-Anhalt haben in diesem Jahr witterungsbedingt erheblich weniger Kartoffeln geerntet als in Jahren zuvor. „Der Ertrag lag um nahezu ein Viertel unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre“, sagte Christian Apprecht vom Landesbauernverband Sachsen-Anhalt.

Durch die langanhaltende Kälte im Frühjahr habe sich schon die Aussaat erheblich verzögert. „Die Böden waren lange gefroren und nach dem Auftauen zu nass für eine Aussaat“, sagte Apprecht. Dadurch kamen die Kartoffeln verspätet in die Erde, was die Vegetationsperiode für die Knollen verkürzte. Das hat nach Meinung der Landwirte auch zu kleineren Kartoffeln geführt. Die Pommes frites könnten entsprechend kürzer ausfallen.

Zudem seien durch fehlende Wärme auch die Erträge in diesem Jahr im Keller. Die Mengen-Einbußen könnten die Landwirte aber durch steigende Preise zum Teil ausgleichen, sagte Verbandssprecher Apprecht. „Die Preise waren in den zurückliegenden Jahren stark gesunken, da war eine Korrektur notwendig“, sagte Apprecht.