ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Buschfeuer in Australien außer Kontrolle - Bereits im Frühling

Tausende Feuerwehrleute kämpfen gegen die Buschfeuer rund um Sydney. Noch immer sind zwölf von ihnen außer Kontrolle. Den Einsatzkräften läuft die Zeit davon. Aufkommender Wind könnte die Brandherde weiter anfachen. Eine gewaltige Flammenfront wird befürchtet.
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© dpaFeuerwehrleute in der Nähe von Bell westlich von Sydney. Allein am Montag sind 2000 Feuerwehrleute im Einsatz, um die Buschbrände rund um Sydney zu bekämpfen.
Bei den schweren Buschbränden in Australien ist die Feuerwehr im Dauereinsatz. Dutzende Einsatz-Teams legten in der Nacht zum Montag in den Blue Mountains im Hinterland von Sydney kontrollierte Feuer, teilte die Feuerwehr mit. Die abgebrannten Schneisen sollen die Ausbreitung der Feuer stoppen. Befürchtet wird, dass drei separate Buschbrände zu einer Feuerfront zusammenwachsen könnten.

Von 56 Bränden waren noch zwölf außer Kontrolle. Die Brände breiten sich sowohl Richtung Sydney als auch nach Westen aus. Die Feuerfront bei Springwood ist keine 25 Kilometer mehr von Penrith, einem Vorort von Sydney, entfernt. Von dort bis zum mitten in Sydney gelegenen Opernhaus sind es nur 60 Kilometer.

Cloud Grey

Schwere Herbststürme in der Türkei

Nach einen Unwetter mit einem Tornado ist ein Hotel in Dalaman unbewohnbar geworden.

Schwere Unwetter mit Herbststürmen haben die türkische Riviera heimgesucht. In Dalaman hat ein Tornado das Iberotel Sarigerme Park so stark beschädigt, das die komplette Hotelanlage unbewohnbar geworden ist.

Bei dem Tornado wurden zahlreiche Fensterscheiben des Hotels zerstört. Zudem wurden etliche Bäume umgeknickt und das Dach der Ferienanlage beschädigt.

Nuke

Vulkan Klutschewski auf Kamtschatka stößt Asche aus

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© vesti.ru
Der Vulkan Klutschewski, der sich auf Kamtschatka befindet, hat eine neue Aschesäule in eine Höhe von zehn Kilometern über dem Meeresspiegel ausgestoßen, teilte die Filiale des geophysischen Dienstes der Russischen Akademie der Wissenschaften auf Kamtschatka mit.

Kljutschewski wurde am Morgen, den 17. Oktober, beispiellos aktiv. In der Nacht zum Mittwoch spuckte der Vulkan eine Aschesäue in eine Höhe von bis acht Kilometern über dem Meeresspiegel.

In den naheliegenden Ortschaften wurde kein Aschefall registriert. Die Bevölkerung ist nicht bedroht.

Die zweite Alarmstufe „Orange“ für die Luftfahrt wurde ausgerufen.

Eagle

Schlechtester Weißstorchnachwuchs seit Beginn der Aufzeichnungen in Sachsen

Dresden. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen vor 63 Jahren sind so wenig junge Weißstörche aus Sachsen in den Süden gezogen wie in diesem Jahr. Nur 127 Jungstörche seien ausgeflogen, teilte Sylvia Siebert vom Artenschutzprogramm Weißstorch am Mittwoch in Dresden mit. Fast drei Viertel aller brütenden Storchenpaare hätten keinen Erfolg gehabt.

Die bereits im Frühsommer geäußerte Befürchtung, dass es durch das nasse und kalte Wetter in diesem Jahr nur wenig Storchennachwuchs gebe, habe sich damit noch erheblich schlimmer bestätigt. Obwohl sich in diesem Jahr mit 328 Brutpaaren 11 mehr angesiedelt hätten als vor einem Jahr, habe die Zahl der erfolgreichen Brutpaare nur bei 32 Prozent des Vorjahreswertes gelegen. „Das ist gemessen an der Vermehrungsrate das schlechteste Ergebnis seit Beginn der Nachkriegs-Aufzeichnungen im Jahre 1950“, sagte Siebert. Das letzte sogenannte „Störungsjahr“ 1997 sei mit 341 erfolgreichen Brutpaaren und durchschnittlich einem Jungen pro Paar weit besser gewesen.

Better Earth

Massivste Regenfälle in 24 Stunden bei Taifun "Wipha" in Japan

Der Taifun "Wipha" war weniger schlimm als befürchtet: Tokio und das Atomkraftwerk Fukushima blieben verschont. Dennoch hat der Sturm in Japan mindestens 14 Menschen getötet. "Wipha" traf mit bis zu 180 Stundenkilometern auf die Region südlich der Hauptstadt Tokio. Besonders hart wurde die vorgelagerte Insel Izu Oshima getroffen.

Dort begruben Schlammlawinen, die durch das Unwetter ausgelöst worden waren, zahlreiche Menschen. Viele Häuser wurden zerstört. Rettungskräfte rechnen damit, dass die Zahl der Opfer weiter steigen wird. Auf der Insel leben insgesamt mehr als 8000 Menschen. Auf Izu Oshima fiel innerhalb von 24 Stunden so viel Regen wie seit 1991 nicht mehr. Teilweise war der Niederschlag so heftig, dass "man weder hören noch sehen konnte", wie japanische Meteorologen mitteilten.

Bizarro Earth

Wegen schlechter Hilfe: Tausende Chinesen protestieren nach Unwetter

Nach schweren Überschwemmungen haben Tausende Demonstranten in Ostchina der Regierung fehlende Hilfe vorgeworfen. Bei den Protesten in der Stadt Yuyao sind nach Angaben der staatlichen Zeitung „Global Times“ vom Mittwoch mehrere Menschen festgenommen worden.
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© dpa/Larry LeungMehr als 6000 Wohnhäuser und Geschäfte sowie zahlreiche Straßen und Brücken wurden zerstört.
Die Polizei wollte sich auf Anfrage nicht äußern. Taifun „Fitow“ hatte Anfang des Monats das verheerendste Hochwasser seit Jahrzehnten über die Region in der Provinz Zhejiang gebracht.

Nach dem Bericht sind am Dienstag Tausende Demonstranten zum Gebäude der Stadtverwaltung in Yuyao gezogen und haben eine öffentliche Entschuldigung der Politiker gefordert. Die Regierung habe ihrer Bevölkerung in höchster Not nicht ausreichend geholfen, klagen sie. Hunderte Militärpolizisten bewachten das Provinzgebäude und verhinderten, dass Demonstranten den lokalen Regierungssitz stürmten.

Cardboard Box

Schlechteste Hopfenernte seit 10 Jahren

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© WeigertMehr als ein Viertel weniger Hopfen wurde 2013 auch in der Hallertau geerntet.
Das Statistische Landesamt bestätigt, was Experten vom Hopfen-Pflanzerverband im August vorhersagten. 2013 wurde mehr als ein Viertel weniger „grünes Gold“ eingefahren.

Hallertau. Das Statistische Landesamt unterstreicht in seiner aktuellen Pressemitteilung zur Hopfenernte, was die Experten vom Hallertauer Pflanzerverband schon vor Erntebeginn Ende August prognostiziert hatten. Wegen der diesjährigen ungünstigen Witterungsverhältnisse hat es 2013 in Bayern nach derzeitigen Schätzungen nur eine unterdurchschnittliche Hopfenernte von rund 22 300 Tonnen (t) gegeben. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, ist dies die schlechteste Ernte seit zehn Jahren. Sie liegt um 27 Prozent unter dem mehrjährigen Durchschnitt der vorangegangenen sechs Jahre (30 500 t). Die Hopfenernte des Vorjahres (30 300 t) wurde um 8 000 t bzw. gut 26 Prozent verfehlt. Der im Mittel je Hektar (ha) erzielte Ertrag blieb 2013 mit 15,4 Dezitonnen (dt) um 21,6 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt (19,7 dt/ha). Der Hektarertrag des Vorjahres (20,7 dt/ha) wurde um gut ein Viertel unterschritten.

Cloud Lightning

Taifun „Wipha“ bedroht Tokio und Fukushima

wipha
© afpDer bereits dritte große Sturm innerhalb kürzester Zeit im asiatischem Raum.
Japan bereitet sich derzeit auf einen möglicherweise verheerenden Wirbelsturm vor. Ein gewaltiger Taifun zog am Dienstag über den Pazifik direkt auf die Hauptstadt Tokio zu. Am AKW Fukushima wurden Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

Tokio - Ein gewaltiger Taifun bedroht Tokio. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 194 Kilometern pro Stunde zog „Wipha“ am Dienstag über den Pazifik direkt auf die japanische Hauptstadt zu. Rund 400 Flüge mussten abgesagt werden. Zahlreiche Züge fielen aus. Öllieferungen wurden unterbrochen. Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima rund 200 Kilometer nordöstlich von Tokio wurden Sicherungsmaßnahmen ergriffen, um Sturmschäden und den Austritt radioaktiven Wassers zu verhindern.

Wetterexperten rechneten damit, dass der tropische Wirbelsturm am Mittwochmorgen auf Land treffen dürfte - vermutlich mitten im dichten Berufsverkehr in der Metropole. Im Großraum Tokio leben rund 30 Millionen Menschen. Der Autohersteller Nissan strich in seinen Werken Oppama und Yokohama vorsorglich die Frühschicht am Mittwoch.

Bad Guys

Mehr als 90 Tote bei Erdbeben auf den Philippinen

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© AFPDie zerstörte Kirche. Auch damals beim Erdbeben in Christchurch wurde eine Kirche zerstört - ein Zeichen unserer Zeit?
Allein 77 Todesopfer auf beliebter Urlaubsinsel Bohol

Bei einem schweren Erdbeben auf den Philippinen sind mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen. Es seien bisher 93 Todesopfer gezählt worden, teilte das nationale Katastrophenzentrum am Abend mit. Das Beben der Stärke 7,1 hatte am frühen Morgen eine auch von vielen Touristen besuchte Region im Zentrum des Landes erschüttert. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt, die Stromversorgung brach teilweise zusammen.

Allein 77 Todesopfer wurden den Angaben zufolge auf der bei Urlaubern beliebten Insel Bohol geborgen, wo das Epizentrum des Bebens lag. Weitere Todesopfer gab es auf den benachbarten Inseln Cebu und Siquijor. Die Behörden rechnen mit weiteren Toten. Ausländische Touristen sind ersten Berichten zufolge nicht unter den Opfern.

Snowflake

Bis zu 100.000 tote Milchkühe durch starken Schneesturm in South Dakota erwartet

Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung Daily Mail hat vor kurzem ein heftiger Schneesturm das US-Bundesland South Dakota heimgesucht. Das hat in den ländlichen Gebieten zu fatalen Szenen geführt: Überall liegen Kadaver von toten Milchkühen auf dem Boden.
tote milchkuh, schneesturm
Laut der Meldung sollen rund 20.000 Tiere während der Naturkatastrophe gestorben sein. Dies richtete vor allem einen großen Schaden für die lokalen Viehzüchter an. Nach Angaben von Karl Knutson, einem 25-jährigen Züchter, ist es das größte Desaster, das er je erlebt hat. Gegenüber CNN berichteten manche sogar, dass sie durch den Schneesturm alle gezüchteten Kühe verloren hätten. Gary Cammack, der einen Weideplatz etwa 40 Meilen nordöstlich der Black Hills bewirtschaftet, sprach in einem Interview von einem Verlust von 70 Milchkühen und weiteren Jungtieren. Eine junge Kuh kann zu einem Preis von 1.000 US-Dollar verkauft werden, während eine ausgewachsene Milchkuh für mindestens 1.500 Dollar erhältlich ist. "Es ist wirklich schlimm. Ich bin eigentlich ein Optimist, aber das hier ist katastrophal. Dieser Sturm raubte alles, wovon ich lebe".

Kommentar: Einem Bericht von Inquisitr.com zufolge, wird eine Zahl von 100.000 toten Tieren bis zum Ende der Woche erwartet.