ErdveränderungenS


Black Cat

Braunbären fallen Menschen an: Ein toter und zwei Verletzte

brown bears
© UnknownSymbolfoto
Ein Braunbär hat in Russland einen Jäger getötet. Während der Suche nach dem 63-Jährigen in einem Wald in der Teilrepublik Komi wurden ein weiterer Mann und eine Frau ebenfalls von einem Bären angefallen und schwer verletzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Vermutlich hatte der Jäger kein Gewehr dabei.

Bären sind vielerorts in Russland eine große Gefahr. Auf der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka wurden in den vergangenen Monaten allein nahe des Dorfes Esso 15 Raubtiere erschossen, weil sie auf der Nahrungssuche immer wieder Menschen zu nahe gekommen waren.

Quelle: dpa

TV

Bayern fährt schlechteste Kartoffel-Ernte der Nachkriegszeit ein

Kartoffeln werden dieses Jahr wegen des schlechten Ertrags teurer. Das Landesamt für Statistik spricht von der schlechtesten Ernte der Nachkriegszeit.

Viele Bauern im Landkreis haben bei der diesjährigen Kartoffel-Ernte große Ausfälle. Das spiegeln die Preise wider. „Die sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen“, sagt Josef Tremmel, Geschäftsführer des Dasinger Bauernmarkts. Die Nachfrage sei aber stabil und die Kunden hätten Verständnis. Tremmel sagt: „Die Gründe dafür sind den meisten ja bekannt.“

Grund: Nasser Frühling, trockener Sommer

Schuld an dem schlechten Ertrag sind der nasse Frühling und der trockene Sommer. Zuerst konnten die Kartoffeln nicht richtig keimen, in der Wachstumsphase fehlte ihnen dann der Regen. „Jetzt bei der Ernte im Oktober muss es dagegen wieder trocken bleiben, damit die Bauern zumindest alles von ihren Feldern holen können“, sagt Reinhard Herb, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands. Der Sielenbacher beschreibt die Situation als sehr schlecht. Der Ernteertrag im Landkreis liege 25 bis 30 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. „Darunter leiden die Landwirte sehr“, sagt Herb. Außerdem spüre der Verbraucher diese Entwicklung an den Preisen.

Bizarro Earth

Taifun "Fitow": Hundertausende auf der Flucht in China

Peking/Tokio - Der Taifun «Fitow» hat im Südosten Chinas mindestens fünf Menschen das Leben gekostet und umfangreiche Evakuierungen erzwungen.

In den Provinzen Zhejiang und Fujian mussten etwa eine Million Einwohner ihre Häuser verlassen, wie staatliche Medien am Montag berichteten. Bei einem der Toten handele es sich um einen 55 Jahre alten Mann, der bei Wenzhou vom Sturm weggeweht wurde und einen Hügel hinabstürzte. Auch in Japan herrschte angesichts eines herannahenden Taifuns eine Unwetterwarnung.

«Fitow» traf bei Shaocheng in der Provinz Fujian mit heftigen Winden und starken Regenfällen auf Land. Die Böen erreichten Spitzenwerte von 200 Stundenkilometern, wie Chinas Wetterdienst mitteilte. Auf seinem Weg landeinwärts solle sich der Sturm aber abschwächen. In ländlichen Gebieten zerstörte der Sturm Hunderte Häuser, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Auch sei vielerorts der Strom ausgefallen. In den drei Provinzen Zhejiang, Fujian und Jiangxi war der Luft-, Zug- und Busverkehr stark eingeschränkt.

Better Earth

400 Erdbeben in einem Monat in Spanien

An der spanischen Mittelmeerküste bebt seit Wochen die Erde. Die heftigsten Erdstöße hatten eine Stärke von 4,2. Kurz zuvor war in der Nähe eine ausgebeutete Erdöllagerstätte mit Gas befüllt worden.

Noch vor den Menschen haben es die Tiere bemerkt. „Vor einigen Tagen begannen die Hunde pausenlos zu bellen und an den Türen zu kratzen, um ins Haus gelassen zu werden“, sagt Marisa aus Vinaròs einer Reporterin der Zeitung El País.

In Vinaròs, einer Kleinstadt an der spanischen Mittelmeerküste im Norden der Provinz Castellón, bebt seit einem Monat die Erde. Seismografen registrierten am 8. September die ersten Stöße, die noch niemandem den Schlaf raubten. Doch seitdem hat es in der Gegend mehr als 400 Mal gebebt. Mit zunehmender Stärke. Am vergangenen Mittwoch verzeichneten die Seismografen einen Erdstoß der Stärke 4,2 auf der Richterskala - und den spürten auch die Menschen.

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Ernte in Thüringen mit großen regionalen Unterschieden

Der lange Winter, das nasse Frühjahr und der trockene und heiße Sommer haben in Thüringen zu großen Unterschieden bei den Ernteerträgen geführt.
combine harvester
© AP Photo/Ed Andrieski, File
"Ich kann mich an kein Jahr erinnern, in dem wir so krasse regionale Unterschiede hatten", sagte Helmut Gumpert, Präsident des Thüringer Bauernverbandes. Während die Landwirte im Norden und der Mitte Thüringens überdurchschnittliche Ernten etwa beim Getreide einfahren konnten, hätten Starkregen und Hochwasser vor allem Ostthüringen schwer getroffen.

Auch bei den verschiedenen Kulturen seien die Unterschiede groß, so Gumpert. Beim Winterweizen etwa - der wichtigsten Getreideart in Thüringen - sei der Ertrag mit 7,6 Tonnen je Hektar Anbaufläche der dritthöchste seit 1990. Rund ein Drittel davon sei "Eliteweizen" mit besonders guter Backqualität.

Weniger zufrieden waren die Landwirte mit der Wintergerste, die besonders unter der Feuchtigkeit im Frühjahr litt.

Cloud Lightning

32 Menschen durch Blitzeinschläge in Indien getötet

Im Osten Indiens sind am Wochenende mindestens 32 Menschen durch Blitzschläge getötet worden, darunter neun Kinder.

Die tragischen Unglücksfälle ereigneten sich in den Bundesstaaten Bihar und Jharkhand. Zudem wurden durch heftige Regenfälle und starke Windböen etliche Bäume entwurzelt, Häuser beschädigt und Stromleitungen abgerissen.

Blitzeinschläge während Regenzeit üblich

Zwar sind Blitzschläge während der Regenzeit zwischen Juni und Oktober durchaus üblich, die Opferzahl vom Wochenende fiel allerdings ungewöhnlich hoch aus. Besonders gefährdet sind im Allgemeinen die Bewohner von Bambus- und Grashütten in ländlichen Gegenden.

AP/dpa

Igloo

Es wird kalt in Deutschland: Erster Schnee für diese Woche erwartet

Die aktuell noch zweistelligen Temperaturen sinken am Donnerstag auf 7 bis 14 Grad, am Freitag werden es nur noch höchstens 5 bis 13 Grad. Der erste Schnee der Saison wird im Hochschwarzwald erwartet.

Offenbach. Regen und Dunst verziehen sich allmählich, dafür wird es schon bald erheblich kälter in Deutschland: Für Mittwoch erwarten die Meteorologen ein Tiefdruckgebiet, das aus dem Norden nach Deutschland zieht. "Dieses Tief bringt ordentlich Kaltluft mit sich und wird dadurch einen markanten Wetterwechsel einleiten", sagte Marcus Beyer vom Deutschland Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag. Der erste Schnee der Saison wird für Donnerstag im Hochschwarzwald erwartet.

Die Temperaturen, die am Dienstag und Mittwoch noch durchweg zweistellig sind und bei Sonnenschein sogar noch einmal 19 Grad erreichen können, sinken am Donnerstag auf 7 bis 14 Grad, am Freitag sind nur noch höchstens 5 bis 13 Grad zu erwarten.

Blue Planet

Erdbeben in Rumänien: Stärke 5.3

Ein Erdbeben der Stärke 5,3 hat heute früh den Osten Rumäniens heimgesucht, meldet der US-amerikanische geologische Dienst.

Seismologen zufolge befand sich der Herd des Bebens 135 Kilometer tief im Bezirk Vrancea, 14 Kilometer von der Stadt Nereju entfernt.

Von Verletzten und Zerstörungen wird nicht berichtet. Nach einigen Angaben waren die Erdstöße am frühen Sonntagmorgen in den Nachbarländern, der Moldau und der Ukraine, zu spüren.

Der Bezirk Vrancea liegt an der Biegung des mittelkarpatischen Höhenrückens und ist der seismisch aktivste in Rumänien. 1977 ereignete sich dort ein Erdbeben der Stärke 8, das etwa 1.500 Menschen das Leben kostete.

Fireball 5

Das Beste aus dem Web: Erdveränderungen im September 2013

funtown, flames
Seltsame Geräusche, Fluten, Stürme, Erdrutsche, Meteoriten, Massentiersterben und Erdbeben für den Monat September. Die biblischen Auszüge und die Szenen über NWO in dem Video sollten jedoch mehr kritisch betrachtet werden.


Health

Cholera breitet sich nach Unwettern in Mexiko aus

Im Zentrum Mexikos breitet sich nach den jüngsten Unwettern die Cholera aus. Nach 77 bestätigten Infektionen im Bundesstaat Hidalgo wurden am Wochenende erstmals auch Fälle im benachbarten Bundesstaat México registriert.
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© dpa / José Luis de la CruzIm Zentrum Mexikos breitet sich nach den jüngsten Unwettern die Cholera aus.
In der Ortschaft Lerma nahe der Provinzhauptstadt Toluca hätten sich zwei Menschen mit der Infektionskrankheit angesteckt, teilte die örtliche Gesundheitsbehörde mit.

Angesicht der räumlichen und zeitlichen Häufung der Fälle könne nun von einem Ausbruch der Cholera gesprochen werden, sagte Gesundheitsministerin Mercedes Juan nach dem Besuch eines Krankenhauses in der Stadt Huejutla. Derzeit würden weitere 78 Verdachtsfälle untersucht. Bislang ist ein Mensch an Cholera gestorben.