Der lange Winter, das nasse Frühjahr und der trockene und heiße Sommer haben in Thüringen zu großen Unterschieden bei den Ernteerträgen geführt.

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"Ich kann mich an kein Jahr erinnern, in dem wir so krasse regionale Unterschiede hatten", sagte Helmut Gumpert, Präsident des Thüringer Bauernverbandes. Während die Landwirte im Norden und der Mitte Thüringens überdurchschnittliche Ernten etwa beim Getreide einfahren konnten, hätten Starkregen und Hochwasser vor allem Ostthüringen schwer getroffen.
Auch bei den verschiedenen Kulturen seien die Unterschiede groß, so Gumpert. Beim Winterweizen etwa - der wichtigsten Getreideart in Thüringen - sei der Ertrag mit 7,6 Tonnen je Hektar Anbaufläche der dritthöchste seit 1990. Rund ein Drittel davon sei "Eliteweizen" mit besonders guter Backqualität.
Weniger zufrieden waren die Landwirte mit der Wintergerste, die besonders unter der Feuchtigkeit im Frühjahr litt.