ErdveränderungenS


Heart - Black

Krokodil packt und tötet zehnjährigen Jungen in Mexiko

Im Süden Mexikos hat ein Krokodil einen zehnjährigen Jungen getötet. Das Kind habe mit seinem 13 Jahre alten Bruder an einem Hochwasser führenden Fluss im Bundesstaat Oaxaca gespielt, als das vier Meter lange Reptil den Jungen am Kopf packte.

Nach einigen Metern habe das Krokodil den Zehnjährigen wieder losgelassen. Das tödliche Unglück ereignete sich bereits am Freitag.

28 Krokodile in bewohnten Gegenden gefangenEinen Tag später wurde das Krokodil gefangen und in einen Nationalpark an der Pazifikküste gebracht. Seit dem Durchzug der Tropenstürme "Ingrid" und "Manuel" vor zwei Wochen wurden in Mexiko den Angaben zufolge 28 Krokodile in bewohnten Gegenden gefangen. Die Tiere waren in den stark angeschwollenen Flüssen unterwegs.

Bug

Madagaskar im Kampf gegen die zunehmende Heuschreckenplage

Madagaskar - Mehr als ein Jahr nach der Heuschreckenplage in Madagaskar wird nun endlich ein Kontrollprogramm gestartet. Massive Schwärme der Insekten haben große Gebiete von Ackerflächen und Wiesen zerstört. Luft- und Bodenuntersuchungen wurden begonnen, um die wandernden Heuschreckenschwärme in Madagaskar zu lokalisieren.
Heuschreckenplage Madagaskar
Annie Monard, Verantwortliche für Maßnahmen gegen Heuschrecken für die U.N. Organisation für Ernährung und Landwirtschaft, befindet sich zur Zeit in Madagaskar. Monard war eine der Stimmen, die vor über einem Jahr Alarm schlugen. Es handelt sich um eine Plage, darüber besteht kein Zweifel. Es ist eine Plage, weil zahlreiche Heuschreckenschwärme aus dem Ausbruchsgebiet entkommen sind.

Die Bekanntgabe, dass es sich um eine Plage handelt, kam im April 2012. "Obwohl ein Heuschrecken-Notstand ausgerufen wurde, erfolgte eine Handlung darauf nur langsam. Dies ermöglichte es den Schwärmen, sich sogar noch weiter vom Südwesten aus auszubreiten, wo sie endemisch sind. Das Problem begann einige Jahre zuvor als das letzte Kontrollprogramm - gesponsert von der African Development Bank - endete.

Die FAO startete Notfallkampagnen in den Jahren 2010, 2011 und 2012, doch diese waren nicht genug, um die Heuschreckenplage daran zu hindern sich weiter auszubreiten. "Was wir und die FAO über viele, viele Jahre hinweg getan haben war immer eine - wie wir es nennen - vorsorgliche präventive Kontrollstrategie voranzutreiben. Leider gibt es immer Situationen, in denen es nicht möglich ist, eine präventive Strategie anzuwenden; und so hat sich die Heuschreckensituation zunehmend verschlimmert, bis zu dem Ausmaß, mit dem wir es jetzt zu tun haben", sagte sie.

Stock Down

45 Prozent Ernteausfall bei den Kartoffelbauern bei Neumarkt

Neumarkt - Das diesjährige Wetter hat in Bayern und auch im Landkreis Neumarkt die Erntesituation bei Kartoffeln stark beeinflusst.

Was sich schon Mitte des Jahres abzeichnete, kann nun mit konkreten Zahlen belegt werden. Die kartoffelverarbeitende Firma "Burgis" aus Neumarkt bestätigt einen Ernteausfall bei seinen Vertragslandwirten von 45 Prozent.

Trotz des schlechtesten Ernteergebnisses in der über 40jährigen Geschichte des Familienunternehmens könne durch vorausschauende Planung und Rohwarenmanagement die Produktion von qualitativ unverändert hohen Kartoffelprodukten weiterlaufen, hieß es in einer Stellungnahme am Montag.

Burgis verarbeitet ausschließlich Kartoffeln von regionalen Landwirten, mit denen seit über 25 Jahren eine "faire Partnerschaft" besteht.

Bereits im Juli zeichnete sich ab, was jetzt Realität ist: der zu lang andauernde Winter, das Hochwasser und anschließend trockene Hitze setzten den Kartoffeln zu. Deutschlandweit liegt die Kartoffelernte weit hinter den Erwartungen zurück - Bayern hat es am härtesten getroffen. "45 Prozent weniger Kartoffeln als zu Jahresbeginn mit unseren Erzeugergemeinschaften vereinbart stehen uns für die Produktion von Kartoffelspezialitäten wie Kloßteig oder geformte Knödel zur Verfügung", sagte Timo Burger von der Burgis-Geschäftsführung.

Attention

Bauernverband: Schlechteste Apfelernte seit zehn Jahren

Deutsche Obstbauern erwarten 2013 die schlechteste Apfelernte seit zehn Jahren. Wie die Bild-Zeitung (Montagausgabe) berichtet, rechnet der Deutsche Bauernverband deshalb insgesamt mit einem Preisanstieg von bis zu 20 Prozent.

In Deutschland werden 802.000 Tonnen Äpfel geerntet, 17 Prozent weniger als im Vorjahr. Grund dafür sei vor allem das feuchte und kühle Frühjahr. Zudem hätten die Apfelbäume im Juni ungewöhnlich viele Früchte abgeworfen. Nach Regionen rechnet der Bauernverband mit rund 201.000 Tonnen von der Niederelbe (minus 29 Prozent zum Vorjahr), 221.000 Tonnen am Bodensee (18 Prozent weniger als im Vorjahr), 81.000 Tonnen in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie mit 44.000 Tonnen im Rheinland.

Engpässe seien trotz der Ernteausfälle nicht zu befürchten, weil ein Ausgleich über die europäischen Nachbarländer erfolge. Weit über die Hälfte der Importe stammt dabei aus Polen, Italien und Frankreich. In der Europäischen Union wird die diesjährige Apfelernte für die 28 Mitgliedsstaaten auf 10.798.000 Tonnen geschätzt. Sie liegt damit um sieben Prozent höher als im letzten Jahr mit 10.087.000 Tonnen.

Boat

Taifun "Wutip": Mehr als 70 Fischer untergegangen

Womöglich sind Dutzende Seeleute durch den Taifun "Wutip" ums Leben gekommen. Von den insgesamt 88 Fischern seien bisher 14 gerettet worden, hieß es. Die Marinebehörden machten die Fahrlässigkeit der Seeleute für das Unglück verantwortlich.

Beim Untergang von drei Fischerbooten in einem Taifun im Südchinesischen Meer sind möglicherweise Dutzende Seeleute ums Leben gekommen. Während Helfer am Montag nach mehr als 70 Vermissten suchten, wurden in Vietnam etwa 70.000 Menschen vor dem Sturm "Wutip" in Sicherheit gebracht. Der Taifun wütete dort mit heftigem Regen und Windböen von bis zu 130 Stundenkilometern, entwurzelte Bäume und deckte Hausdächer ab.

Seit Sonntagnachmittag seien drei Fischerboote in dem Taifun Wutip gesunken, meldete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Schifffahrtsbehörden. Bis zu 75 Menschen würden vermisst. Das staatliche Fernsehen CCTV sprach von 74 Vermissten. Insgesamt gerieten den Angaben zufolge fünf Fischerboote mit 171 Besatzungsmitgliedern in den Sturm.

Snow Globe

Erster Schneefall in Moskau - Wetter erinnert an Ende Oktober

Bild
© Ballin/.rufoDer erste Schnee in Moskau fiel im Südwesten, doch auch das Dynamo-Stadion könnte in Kürze schon beflockt werden
In der russischen Hauptstadt ist am Mittwoch der erste Schnee gefallen. Liegen geblieben ist er aber vorerst noch nicht. Teile der Olympiastadt Sotschi stehen derweil unter Wasser. Die Bewohner nehmen es mit Ironie.

Es kam zwar nicht aus heiterem Himmel - die Wolkendecke über Moskau ist seit Wochen zumeist dicht geschlossen - doch etwas überrascht waren die Anwohner um die Moskauer Metrostation Jugo-Sapadnaja doch, als ihnen am Nachmittag einige Schneeflocken ins Gesicht flogen. Erschwerend hinzu kam ein Hagelschauer.

Kurzem Schneefall könnten längere folgen

Der Schneefall war glücklicherweise relativ kurz, nach fünf bis sieben Minuten war das selbst für einen Moskauer September ungewöhnliche Schauspiel vorbei. Die weiße Pracht blieb auch nicht lange liegen. Noch liegen die Temperaturen im Plusbereich.

Eye 2

Mandarinnatter stoppte Qantas Flug nach Tokyo - Flug wurde für ein Tag verschoben

Ganz so spannend wie im Kinofilm "Snakes on a Plane" war es zwar nicht - doch die Schlange, die jetzt an Bord eines Jumbojets in Sydney auftauchte, sorgte dennoch für viel Ungemach. Der Flug wurde abgesagt, 370 Passagiere mussten in Hotels übernachten.

Sydney - Eine kleine Schlange an Bord eines Jumbojets hat 370 Passagieren der Fluggesellschaft Qantas eine ungeplante Übernachtung im Hotel beschert. Wie die australische Airline bestätigte, wurde die etwa zwanzig Zentimeter lange Mandarinnatter kurz vor dem Boarding gefunden. Das Reptil habe sich in der Passagierkabine in der Nähe einer der Türen befunden.

Wegen des kuriosen Fundes konnte die Boeing 747 nicht wie geplant in Richtung Tokio starten. Laut Qantas wurden die Passagiere in Hotels untergebracht und konnten am Montagmorgen (Ortszeit) ihren Flug mit einer anderen Maschine antreten.

Nuke

Insektenangriffe in China: 18 Tote durch Hornissenstiche

Asiatische Riesenhornisse, Vespa-Mandarinia
© Takehiko Kusama; Fundort: Niigata - JapaAsiatische Riesenhornisse - Vespa-Mandarinia
Angriffslustige Riesenhornissen halten eine Region in Zentralchina in Atem. Bereits 18 Menschen seien durch Stiche der daumengroßen Insekten ums Leben gekommen, sagte ein Behördensprecher.

Peking - Durch Stiche von Hornissen sind in Zentralchina mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Ein Behördensprecher der Provinz Shaanxi sagte, es seien in den letzten Monaten mehr als hundert Personen nach Insektenangriffen im Zentralkrankenhaus der Stadt Ankang behandelt worden. 18 von ihnen seien gestorben.

Nach einem Bericht der staatlichen Lokalzeitung Huashangbao kamen in Krankenhäusern insgesamt 21 Menschen ums Leben. Der South China Morning Post zufolge handelt es sich bei den Insekten um die etwa daumengroße Asiatische Riesenhornisse. Ihre Stiche seien für den Menschen lebensbedrohlich.

Ice Cube

Extremer Zuwachs an arktischem Eis

Laut der Steven Goddard Webseite ist das arktische Eis in den letzten sechs Tagen sehr schnell angewachsen.

Die grünen Bereiche zeigen den Zuwachs an Eis seit dem 18. September. Die roten Bereiche zeigen den Rückgang von Eis.
Arktisches Eis,Eiszeit
Die nächste Karte zeigt den riesigen Zuwachs an Eis in der westlichen Arktis von heutigem Datum im letzten Jahr bis heute an.

Cloud Lightning

Vulkan Telica stößt Asche aus

Managua. Der Vulkan Telica in Nicaragua hat am Mittwoch eine rund 50 Meter hohe Aschewolke ausgestoßen. Zuvor habe sich in dem rund 90 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Managua gelegenen Berg eine heftige Explosion ereignet, sagte der Direktor des Katastrophenschutzes, Guillermo González. Die Lage sei relativ ruhig, Wissenschaftler überwachten die Aktivität des Vulkans. González forderte die Bewohner der Berghänge allerdings auf, sich für den Ernstfall mit Wasser und Lebensmitteln einzudecken. Im März waren der Telica und der Vulkan San Cristóbal in der Nachbarprovinz Chinandega sehr aktiv.

dpa