ErdveränderungenS


Bad Guys

Leichtes Erdbeben südlich von Wien

In Österreich hat sich in der Nacht zum Freitag ein leichtes Erdbeben ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 4,6 an.

Diese Werte werden oft später korrigiert. Das Beben ereignete sich um 04:06 Uhr Ortszeit. Beben dieser Stärke können bei Gebäuden in westlichen Ländern in der Regel nur sehr leichte oder gar keine Schäden anrichten, sind aber spürbar. Das Epizentrum lag nach Angaben von Geologen rund 40 Kilometer südlich von Wien.

In sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook berichten viele Nutzer davon, das Erdbeben gespürt oder davon wach geworden zu sein.

dts

Phoenix

Vulkanausbruch in Indonesien: 15.000 Menschen müssen fliehen

Nach dem Ausbruch des Vulkans Sinabung in Indonesien sind mitlerweile 15.000 Menschen auf der Flucht. Sie wurden in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, kehrten jedoch teilweise in ihre Häuser zurück um ihr Vieh zu versorgen.

Nach dem Ausbruch des Vulkans Sinabung im Westen Indonesiens sind mehr als 15.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die Betroffenen seien in 16 Notunterkünften im Bezirk Karo in der Provinz Nord-Sumatra untergebracht worden, sagte ein Sprecher der Bezirksverwaltung. Einige Anwohner des Vulkans seien aber vorübergehend nach Hause zurückgekehrt, um ihr Vieh zu versorgen.

Der Vulkan war am Sonntag ausgebrochen und hatte Geröll und rot glühende Asche auf umliegende Dörfer gespuckt. Seine Rauchsäule war bis zu drei Kilometer hoch.

Apple Red

Äpfel in Schleswig-Holstein werden teurer: Schlechte Ernte wegen Wetterbedingungen

äpfel
Äpfel aus Schleswig-Holstein werden in diesem Jahr etwas teurer. "Bei uns gibt es eine Preissteigerung gegenüber dem letzten Jahr von 20 Prozent", sagte der Leiter des Fruchthofes Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg), Martin Tramm. Auch Ilka Früchtnicht vom Obsthof in Seester (Kreis Pinneberg) kündigte an, die Preise für das Lieblingsobst der Deutschen um etwa zehn Prozent anzuheben. Grund ist der geringere Ertrag bei der Ernte.

Winter zu kalt, Frühjahr zu nass

Das Wetter war nicht optimal für die Äpfel. Bei tiefen Temperaturen im Winter erfroren viele Knospen. Im Mai hat es dann zu sehr geregnet und die Bienen sind nicht geflogen. So fiel die Blütenbestäubung quasi ins Wasser. Für das Alte Land meldet die Obstbau-Versuchsanstalt im niedersächsischen Jork die schwächste Ernte seit zehn Jahren. Aktuelle Zahlen für Schleswig-Holstein kommen laut Landwirtschaftsministerium erst im November heraus. Früchtnicht vom Obsthof in Seester sagte, die Ernte hänge in diesem Jahr von den Sorten ab. Elstar zum Beispiel trage gut, bei Holsteiner Cox und Jonagold werde die Ernte aber geringer ausfallen.

Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 5.4 bei Fukushima

In Japan hat sich am Freitagmorgen (Ortszeit) ein Erdbeben ereignet. Geologen gaben einen Wert von 5,4 auf der Magnituden-Skala an.

Diese Werte werden oft später korrigiert. Das Beben ereignete sich um 19:25 Uhr deutscher Zeit etwa auf halber Strecke zwischen Tokio und Fukushima. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können bei anfälligen Gebäuden ernste Schäden anrichten.

Bei robusten Gebäuden gibt es aber in der Regel nur leichte oder gar keine Schäden.

dts

Snow Globe

Erde hat einen Rekord im Zuwachs von Meereis seit den Aufzeichnungen

Die Erde hat genau an diesem Tag seit letztem Jahr 19.000 Manhattans an Meereis dazugewonnen - der größte Rekord seit den Aufzeichnungen. Es gibt momentan mehr Eis als zum selben Tag im Jahr 2002.
timeseries.global.anom.1979-2008
h/t to Marc Morano

Übersetzung: de.Sott.net

Question

Seltsame Geräusche über Bratislava, Slowakei - Ein schreiendes Tier?

Diese Geräusche wurden an verschiedenen Stadtteilen von Bratislava aufgenommen und heute morgen im Internet veröffentlicht. Es hörte sich wie Schreie eines riesigen Tieres an und verängstigte Menschen.


Bad Guys

58 Menschen nach Erdrutsch vermisst in Mexiko

Nach den schweren Unwettern kommt Mexiko nicht zur Ruhe. In einem Bergdorf in der besonders schlimm betroffenen Region um den Badeort Acapulco ereignete sich ein offenbar verheerender Erdrutsch. Mindestens 58 Menschen werden dort vermisst. Bereits zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, dass die Zahl der Todesopfer auf 80 gestiegen sei.
Bild
© afp
Zudem gewann "Manuel" an Stärke und wurde inzwischen zum Hurrikan hochgestuft. "Es sieht nicht gut aus, wenn man sich die Bilder ansieht, die uns vorliegen", sagte Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong zur Lage in La Pintada. Zahlreiche Häuser seien unter Schlamm und Geröll verschüttet. Bereits 344 Menschen habe man evakuiert. Viele seien verletzt. Es drohten weitere Erdrutsche. Verschärft wird die Lage durch den wiedererstarkten Sturm "Manuel".

Apple Red

Teilweise 80 Prozent weniger Äpfel für Nördlingen

Bei der Mosterei Binninger in Nördlingen wird in diesem Jahr nur wenig Obst angeliefert. Das Wetter hat den Ertrag nachhaltig beeinflusst

Nördlingen - Ende August bis Ende Oktober ist normalerweise die Zeit, in der die Pressen der Mosterei Binninger in Nördlingen auf Hochtouren laufen. Nicht jedoch in diesem Jahr. Das Wetter in diesem Jahresverlauf hat die Obsternte gründlich verdorben. Gravierend seien die Ernteausfälle vor allem bei Äpfeln, sagt Geschäftsführer Karl Altmann und schlägt Alarm: „Wir brauchen jeden Apfel.“

Das kalte Frühjahr, kein oder nur kaum Bienenflug während der Blüte, der nasse Juni und der extrem heiße Juli - das Wetter hat auch den Obstbäumen im Ries übel mitgespielt. Karl Altmann kennt die Gründe, warum bei ihm in diesem Jahr extrem wenig Obst abgegeben wird, nur zu gut. „Der Ertrag liegt in diesem Jahr nur bei 15 bis 20 Prozent gegenüber dem Ertrag des guten Obstjahres 2012“, sagt er mit sorgenvoller Miene.

Cloud Precipitation

Verheerendes Hochwasser im russischen Fernen Osten betrifft über 135.000 Menschen

Über 135 000 Menschen sind durch das extreme Hochwasser im russischen Fernen Osten zu Schaden gekommen, teilte Juri Trutnew, bevollmächtigter Vertreter des russischen Präsidenten im Föderationsbezirk Fernost, am 17.September mit. Die Flut habe 14 000 Häuser, 1 600 Kilometer Straßen, 174 Brücken und 825 soziale Objekte beschädigt, so Trutnew.
Flut, Überschwemmung, Russland
© RIA Novosti
Das verheerende Hochwasser entlang des Amur-Flusses hatte die Regionen Amur, Chabarowsk und Primorje sowie das Jüdische Autonome Gebiet heimgesucht. In den überfluteten Gebieten mussten insgesamt 32 000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, so Trutnew. „In den fernöstlichen Notunterkünften befinden sich momentan rund 2 400 Personen, von denen 1 858 in „für Daueraufenthalt geeigneten beheizten Wohnräumen einquartiert sind“.

Igloo

Arktische Luftmassen und bevorstehender Kälteeinbruch: Europa muss sich auf Jahrhundertwinter gefasst machen

Der kommende Winter kann für Europa der kälteste in den letzten 100 Jahren werden. Das geht jedenfalls aus den Prognosen mehrerer westlicher Wetterdienste hervor. Dem deutschem Wetterforscher Dominik Jung wird jetzt schon „allein vom Anblick der meteorologischen Karten und Modelle kalt“. Die stärksten Fröste sollen auf Januar und Februar fallen, so Jung. Mit Wärme dürfe man dabei erst zum April rechnen.
eiszeit,schnee,kälte
© Sylvie Bouchard, Malyshev Maksim / Shutterstock
Dem deutschen Experten stimmen seine europäischen Kollegen zu. Die Kälte sei durch die Vorstöße von arktischen Luftmassen nach Europa bedingt, die niedrigere Sonnenaktivität trage zum beispiellosen Kälteeinbruch nur noch weiter bei, erklären die Wetterforscher.