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So, 23 Apr 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Cloud Precipitation

Unsere seltsame und verändernde Atmosphäre: Wissenschaftler erkennen neue Wolkenarten an

Eine Wolkenwalze wie ein Nudelholz, das sich dem Anschein nach um seine eigene Achse dreht: Das ist eine neue Wolkenart namens Volutus, die die Weltwetterorganisation (WMO) jetzt erstmals beschreibt. Sie hat ihren Platz im aktuellen Wolkenatlas, den die WMO diese Woche nach 30 Jahren neu aufgelegt hat.
© National Weather Service Baltimore/Washington
Wie eine gigantische Walze bahnt sich die neue Wolkenart Volutus ihren Weg durch den Himmel.
Der Atlas gilt als das wichtigste Standard-Werk für Wolkenspezialisten. Volutus ist lateinisch für wälzen oder auch rollen. Neben der neuen Art beschreibt die WMO auch mehrere neue Ausprägungsformen von Wolken. Dazu gehört auch die Asperitas, auch bekannt unter Asperitas undulatus. Diese Wolken sehen aus wie von unten betrachtete Wellen im Meer (undulatus heißt wellenförmig).

Klassifizierung von Wolken wichtig für Klimabeobachtung

„Das ist jetzt nicht wie die Entdeckung eines neuen Elefanten im Dschungel“, sagte der Leiter der WMO-Abteilung Klima und Wasser, Johannes Cullmann. Vielmehr handele es sich um neue einheitliche Beschreibungen, um bestimmte Wolkenformen zu klassifizieren, was wichtig sei für die Klimabeobachtung. Meteorologen in aller Welt müssten Wolkenphänomene nach einheitlichen Kriterien beschreiben. „Das hilft, um Wettervorhersagen zu verbessern und Warnungen vor Hochwasser zu präzisieren.“

Kommentar:


Attention

"Bemerkenswerte Veränderungen" auf der Erde: Wissenschaftler sind perplex

Polare Hitzeepisoden beeinflussen Jetstream und führen zu Wetterextremen in Nordamerika und Nordafrika.
© NASA
Polarlicht aus dem All aufgenommen
So wie das vergangene Jahr endete, so begann leider auch das neue: Klimaforscher haben nach dem neuen Wärmerekord im Jahr 2016 im Winter, der gerade auf der Nordhalbkugel zu Ende ging, weitere alarmierende Wetterdaten aufgezeichnet. Mindes-ens drei Mal sei es in den vergangenen Wochen in der Arktis zu so etwas wie Hitzewellen gekommen, berichtete die Welt- wetterorganisation (WMO) in Genf.


Mächtige atlantische Stürme haben demnach warme, feuchte Luft in die Arktis transportiert. Auf dem Höhepunkt des Winters und der eigentlichen Gefrierperiode wurden Tage mit Temperaturen fast am Schmelzpunkt registriert. Diese Situation habe nach Angaben der Forscher den polaren Jetstream - einen der Windströme, die sich in großer Höhe um den Planeten ziehen - und damit das Wetter global beeinflusst.

Kommentar: Was hier wahrscheinlich wirklich vor sich geht beschreibt Pierre Lescaudron in seinem Buch "Erdveränderungen und die Mensh-Kosmos Verbindung":



Bizarro Earth

Wegen "anomaler Wellen": Peru schließt 23 Häfen

Regionale Ausformung von El Nino führt zu Überschwemmungen
© Reuters / Mariana Bazo
Viele Küstenabschnitte in Peru sind zerstört.
Lima - Die Behörden in Peru haben wegen "anomaler Wellen" 23 Pazifikhäfen vorübergehend geschlossen. Wie das Katastrophenzentrum mitteilte, geht diese Maßnahme auf eine Forderung der Schifffahrtsdirektion der Marine zurück. Der größte und wichtigste Hafen des Landes, Callao bei der Hauptstadt Lima, bleibt aber vorerst offen.

Hintergrund

Hinter dem Phänomen steckt eine regionale Ausformung von El Nino, die sich bisher auf die peruanische Küste beschränkt. Das Meereswasser vor der Küste ist derzeit um rund fünf Grad wärmer als um diese Jahreszeit üblich. Stellenweise wurden sogar zehn Grad mehr gemessen.

Kommentar: Wenn Sie sich unsere monatlich erscheinenden Videos zu den Erdveränderungen anschauen, die den gesamten Globus umfassen, werden Sie sehen, dass Wetterextreme wie z.B. diese Riesenwellen an Perus Küsten keine Seltenheit mehr sind. Auch deuten alle Zeichen auf eine herannahende Eiszeit für unseren Planeten und deren Bewohner.


Bizarro Earth

Zwei Erdbeben innerhalb eines Tages an der Schweizer Grenze

Innerhalb eines Tages hat an der Schweizer Grenze im Wallis die Erde zweimal gebebt. Der erneute Erdstoss bei Chamonix F am Montagabend hatte eine Stärke von 3.0 und dürfte in der Nähe des Epizentrums deutlich verspürt worden sein.

© Schweizerischer Erdbebendienst
Bei Chamonix-Mont-Blanc (schwarz) an der Grenze zum Wallis hat am Montag die Erde zweimal gebebt.
Nachdem der Schweizerische Erdbebendienst (SED) um 01.30 Uhr ein Beben der Stärke 3.3 elf Kilometer nördlich von Chamonix-Mont-Blanc registriert hatte, bebte es um 22.09 Uhr erneut. Das Epizentrum lag dieses Mal zwölf Kilometer nördlich, wie der SED am Abend mitteilte. Martigny ist rund 30 Kilometer entfernt, die Bewegung dürften dort schwach verspürt worden sein. Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten.

Anfang März hatte ein Beben der Stärke 4,6 vier Kilometer westlich von Linthal GL mit über 30 Nachbeben für tausende besorgte Anrufe gesorgt. Grössere Schäden gab es aber keine.

Kommentar: Beben der Stärke 2,9 in der Zentralschweiz schreckte Tausende Menschen auf




Snowflake

Frühlingsanfang bringt Schneesturm nach Schottland

© dpa
Ein kurzer Schneesturm hat in Schottland am Dienstagmorgen den gerade begonnenen Frühling wieder begraben. Stromausfälle, Unfälle und Straßensperrungen waren die Folge. Auf der A82 in Glencoe in den Highlands brauchten Autofahrer durch viel Geduld.
© dpa
© dpa

Cloud Precipitation

Heftige Gewitter mit Hagelschlag in Saudi-Arabien

© severe-weather.EU
Über die Arabische Halbinsel sind am Wochenende heftige Gewitter mit Hagelschlag hinweggezogen. Die Aufnahmen stammen aus der Provinz al-Qasim nordwestlich der saudi-arabischen Hauptstadt Riad.


Fire

Evakuierungen in Boulder, USA wegen Waldbrand

Boulder - Wegen eines Waldbrandes haben im US-Bundesstaat Colorado mehr als 1000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen.
© louisville_colorado_love / Instagram
Das Feuer war in den Bergen außerhalb des Stadtzentrums von Boulder ausgebrochen, wie die Denver Post am Sonntag (Ortszeit) berichtete. Der für US-Verhältnisse kleine Brand zerstörte bislang 24 Hektar Wald.

Die Notfallbehörde der Stadt befürchtete, dass Wind das Feuer wieder anfachen könnte. Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Gegend ist bei Wanderern beliebt. Die Behörden gehen daher davon aus, dass der Brand von Menschen verursacht wurde. Die Feuerwehr hofft, die Flammen heute unter Kontrolle zu bringen.

Smoking

Seltene Rauchringe entstehen über dem Ätna

Rauchkringel wie aus Bilbo Beutlins Pfeife - diesen märchenhaften Anblick konnte man am Ätna bewundern, als der Vulkan große weiße Rauchkringel in den Himmel stieß.
Ätna produziert Rauchringe mit 200 Meter Durchmesser

Mitten im Sturm hat der 3.300 Meter hohe Vulkan seine Lavafontänen ausgespuckt und heiße Dampfwolken verbreitet. Zwischendurch sollen laut Spiegel.de eisige Winde den Himmel immer wieder aufgeklärt haben. So gaben sie den Blick auf einseltenes und wundervolles Naturspektakel frei: Die Rauchringe über dem Ätna.

Der Vulkanologe Tom Pfeiffer berichtete, dass Dutzende der Ringe mit dem Wind in Richtung Osten getrieben seien.

Kommentar:
  • Ausbruch des Ätna in Sizilien: Mehrere Menschen leicht verletzt



Hiliter

Peru: 72 Tote bei Erdrutschen und Überschwemmungen

Lima - Das Klimaphänomen El Nino hat in Teilen Perus durch Überschwemmungen und Erdrutsche verheerende Zerstörungen angerichtet.
© Reuters
Rettung mittels Seilsicherung
Dabei seien in Lima und im Norden des Landes seit Jahresbeginn bereits mindestens 72 Menschen ums Leben gekommen, teilte das "Nationale Katastrophenschutzzentrum" am Wochenende mit. Zehntausende Menschen wurden obdachlos, Millionen weitere drohten von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten zu werden. Staatschef Pedro Pablo Kuczynski sagte Millionenhilfen für den Wiederaufbau zu.

Nach wochenlangen heftigen Regenfällen traten in Peru viele Flüsse über die Ufer. Bei einem Erdrutsch in der nordperuanischen Stadt Otuzco kamen bis Freitag zehn Menschen ums Leben. Die meisten waren Lkw-Fahrer, die von den Erdmassen überrascht worden waren. Schlammlawinen verschütteten auch Teile der Hauptverkehrsstraße zwischen Lima und dem Zentrum des Landes.

Kommentar:
  • Starke Regenfälle in Peru führen zu Überschwemmungen und Erdrutschen - Tausende Menschen betroffen



Fireball

SOTT Video Erdveränderungen - Februar 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

Der Februar 2017 setzte sich fort, wie der Januar begonnen hatte. Gewaltige Überschwemmungen in Kalifornien laden dank "atmosphärischen Flüssen" große Mengen an Regen in Küstengebieten und Schnee über den Sierra Nevadas ab. Die davon stammende Schnee-Schmelze verursachte weitere Überschwemmungen in Nevada. Der Osten Kanadas durchlebte ebenfalls Rekord-Schneefall, ebenso der Iran, Kasachstan, Afghanistan und Japan.

Wildfeuer brachen im Osten Australiens und Neuseeland aus, während Rekord-Niederschlag den Westen Australiens unter Wasser setzte. Größere Überschwemmungen trafen auch südamerikanische Nationen einschließlich Chile, Peru und Kolumbien.

Mindestens 30 Vulkane sind derzeit weltweit aktiv, einschließlich eines wirklich eindrücklichen in Guatemala. Gewaltige Erd-Risse öffneten sich in Pakistan und Italien.

Dies sind nur einige der chaotischen Ereignisse, die wir in SOTTs Video-Zusammenfassung "Erdveränderungen" für diesen Monat präsentieren.