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Fr, 22 Jun 2018
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Erdveränderungen
Karte

Snowflake Cold

Südfrankreich: Studenten evakuiert nachdem sie auf einer Wanderung von starken Schneefällen überrascht wurden

Mont-Ventoux
© Photo Francis Nicolas/MaxPPP
Der Mont-Ventoux mit fast 2000 Metern Höhe.
Schnee und Eis durch einen starken Sturms überraschte diesen Dienstag etwa 20 von den 174 Teilnehmern während einer von der Ecole SupElec in Paris organisierten Wanderung.

Sie waren nicht darauf vorbereitet und mussten von den Notdiensten evakuiert werden als sich die Wetterbedingungen verschlechterten.

Frühlingstemperaturen wurden von winterlichen Bedingungen abgelöst und konfrontierten die schlecht ausgerüsteten Jugendlichen mit einem für die Jahreszeit ungewöhnlichen Wetter. Das kalte Wetter überraschte sie so weit, dass sie nicht mehr weitergehen konnten,

Die Feuerwehr wurde gerufen um sie von den Hängen des Mont-Ventoux aufzusammeln, der im Departement Vaucluse in Südostfrankreich bis auf fast 2000 Meter ansteigt

Um 16:15 Uhr wurde niemand der Gruppe mehr vermisst, Die Wanderung endete ohne Verletzungen der Beteiligten.

Cloud Precipitation

Provinz von Thailand von plötzlichen sintflutartigen Regenfällen überflutet

Die nördliche Provinz Chiang Mai wurde heute Morgen von sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Der stundenlange heftige Dauerregen führte dazu, dass viele Gemeinden stark überflutet waren, berichtete die thailändische Nachrichtenagentur.

Chiang Mai von plötzlichen sintflutartigen Regenfällen überschwemmt
© Unbekannt
Das Hochwasser stand im Bezirk San Sai in einigen Gebieten bereits bis zu einem Meter hoch, und brachte den Verkehr zum Erliegen. In der Nähe der Universität Mae Jo und in der Gemeinde Hlin Mern im Unterbezirk Pa Phai, waren die Straßen für die kleineren Fahrzeuge nicht mehr befahrbar. Die Autofahrer mussten entweder ihre Fahrzeuge stehen lassen oder wieder umkehren. Allerdings mussten auch aufgrund der Überschwemmungen einige wichtige Straße vorübergehend gesperrt werden, berichtet die thailändische Nachrichtenagentur weiter.

Kommentar: Plötzliche extreme Niederschläge und darauf folgende Überflutungen häufen sich in letzter Zeit. Schauen Sie es sich hierzu auch diese oder andere SOTT Zusammenfassungen an! (Die deutschen Untertitel können eingeschalten werden.)




Black Cat

Zum „Tag des Wolfes“ hat angeblich ein Wolf 40 Schafe in Baden-Württemberg gerissen

wölfe
© dpa
Angeblich hat in der Nacht zum Mittwoch in dem kleinen Örtchen Bad Wildbad ein Wolf ungefähr 40 Schafe gerissen - ein Teil der Schafe soll durch ihre Flucht ertrunken sein. Es handelte sich um eine Schafherde mit ungefähr 150 Tieren. Nach Anette Wohlfarth, Geschäftsführerin des Landesschafzuchtverbandes, soll "es ein Bild des Grauens" gewesen sein. Ob es wirklich ein Wolf war, steht noch nicht fest. Seltsam ist nur, dass sich der Wolf ausgerechnet diesen "Tag des Wolfes" ausgesucht haben soll.
Die Herde mit rund 150 Tieren hielt sich in einem umzäunten Areal auf, erklärte Wohlfahrt. Die Schafe waren erst vor wenigen Tagen vom Stall auf die Weide gekommen. Der Wolf durchquerte wahrscheinlich den Fluss, um die Schafe anzugreifen. "Weidetierhaltung und Wolf zusammen funktioniert nicht flächendeckend in Baden-Württemberg", erklärte die Schäferpräsidentin.

Das baden-württembergische Umweltministerium bestätigte, dass "mit hoher Wahrscheinlichkeit" ein Wolf für die Attacke verantwortlich sei. Um die Vermutung endgültig bestätigen zu können, müssten noch einige Proben analysiert werden. Falls wirklich ein Wolf der Übeltäter war, werde der betroffene Schäfer schnell entschädigt.

~ RTL
Der Angriff, obwohl es noch nicht feststeht, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, wird erneut Debatten darüber auslösen, ob Wölfe geschossen werden dürfen. Wie es im oberen Zitat beschrieben wurde, werden Schäfer für solche Schäden und in solchen Fällen entschädigt.

Snowflake

Frankreich: Schnee am 30. April in der Normandie

neige, Normandie, 2018
© Instagram/@nono_basset_hound_et_steph
Diesen Montag gab es Schnee in einem Garten der Normandie.
Diesen Montag fiel wegen der die tiefen Temperaturen an einigen Stellen in Eure und Seine-Maritime Schnee, er blieb sogar liegen.

Nordfrankreich erlebte schwere Regenfälle. An diesem Montag gab es sogar Schnee an einigen Stellen in der Normandie.

Diese Schneeschauer betrafen besonders die Departements Eure und Seine-Maritime. Die Temperaturen waren nahe 0°C oder sogar leicht darunter. Wie in dieser Karte von Météociel von 11:20 Uhr gezeigt wird, lag die gefühlte Temperatur wegen des Wind-Chill-Effektes sowohl im größten Teil des Departements als auch im Süden von Seine-Maritime und im Osten der Oise mit -5°C im negativen Bereich.

Arrow Down

Riesiger Erdfall öffnet sich nach Rekordregenfällen auf Farm in Neuseeland

Colin Tremain next to the sinkhole

Colin Tremain neben dem Erdfall
Ein riesiger Erdfall tat sich auf einer Farm in der Nähe von Rotorua auf, nachdem Regenfälle am Sonntag den Regenrekord für die Gegend gebrochen hatten.

Der Erdfall war etwa 200 Meter lang, 30m breit und 20m tief, sagte Farm Manager Colin Tremain.

Er geht an einer Verwerfungslinie entlang und wurde von einem Mitarbeiter der Farm entdeckt, der am Montagmorgen als Erstes hinausging um die Kühe zu holen.

Es ist der neunte größere Erdfall mit mindestens 10 Meter Tiefe auf der Farm, sagte Mr. Tremain.


Fire

Zahl der Waldbrände in Sibirien verdoppelte sich innerhalb eines Tages

Große Waldflächen in Sibirien und in der Fernost-Region Russlands sind vom Feuer erfasst, das sich bei Trockenwetter und heftigem Wind immer weiter ausbreitet. Nach Angaben des TV- Senders "Mir 24" toben auf rund 190.000 Hektar Fläche Waldbrände.

Sibirien und Russlands Ferner Osten von verheerenden Waldbränden heimgesucht
© Sputnik / Maxim Blinow
Im Einzugsgebiet des Amur in der Fernost-Region sind 22 heftige Brände registriert worden. Bei den Löscharbeiten sollen dort 1.000 Menschen und Dutzende Einheiten Spezialtechnik im Einsatz sein.

Im Raum von Krasnojarsk in Ostsibirien, wo zwölf Brände registriert wurden, ist eine Rettungsmannschaft mit Fallschirmen gelandet.

Kommentar: Auch Blitze oder herabfallende Himmelskörper könnten bei der Entstehung dieser Brände beigetragen haben.


Tornado2

Wirbelsturm im Waldviertel durch trockensten April seit 200 Jahren in Österreich

Franz Müllner konnte am Sonntag im Waldviertel (NÖ) diesen Staubteufel auf Video festhalten.
© Franz Müllner (Facebook/AWÖ)
Franz Müllner konnte am Sonntag im Waldviertel (NÖ) diesen Staubteufel auf Video festhalten.
Der April war viel zu warm und trocken: Im Waldviertel wurde am Sonntag ein riesiger Staubteufel gefilmt. Trockenes Erdreich wurde Meterhoch in die Luft gezogen.

Während am Alpennordrand der Föhn entlang bläst, streicht eine milde Südströmung über den Alpenostrand. Diese Wettersituation bringt stellenweise sturmartige Böen mit sich. Im östlichen Niederösterreich wurden sogar wegen des starken Windes für den heutigen Montag Warnungen ausgegeben.

Am Sonntag (29. April) sorgte ein kräftiger Wind auch im Waldviertel für Wirbel. In einem am Montag durch den Verein Aktuelle Wetterwarnungen für Österreich (AWÖ) auf Facebook veröffentlichen Video ist ein riesiger Staubteufel zu sehen. Meterhoch wurde das trockene Erdreich durch die sogenannte Kleintrombe in die Luft gezogen und herumgewirbelt.

Kommentar: Extreme Temperaturen und Stürme gabe vergangene Woche nicht nur in Österreich:




Cloud Precipitation

Überschwemmungen in Israel - 2 Tote und 9 von Wassermassen mitgerissen

Bei schweren Überschwemmungen im Süden Israels sind am Donnerstag mindestens neun Jugendliche getötet worden. Dies teilte der Rettungsdienst Zaka bei Twitter mit. Laut Rundfunk wurden weitere Teenager vermisst, man fürchte um ihr Leben. Bereits am Mittwoch waren bei Überschwemmungen in Israel und in den Palästinensergebieten zwei junge Menschen getötet worden.

Neun Jugendliche in Israel umgekommen - Von Wassermassen mitgerissen
© AFP
Neun Jugendliche in Israel umgekommen - Von Wassermassen mitgerissen
Die Gruppe von 25 Teenagern im Alter von 17 und 18 Jahren sei bei einem Ausflug in der Arava-Wüste von Wassermassen mitgerissen worden, berichtete der Rundfunk. Seit den Morgenstunden hatte es im Süden Israels heftige Regenfälle gegeben. Eine israelische Polizeisprecherin sprach im Rundfunk von einer "Tragödie, die hätte verhindert werden können". Man habe angesichts der Wetterlage ausdrücklich vor Ausflügen in der Gegend gewarnt.

Cloud Lightning

Hunderte Notrufe nach schwerem Unwetter in der Eifel und am Niederrhein

In der Eifel und am Niederrhein hat ein schweres Unwetter in der Nacht zum Montag hunderte Notrufe und viele Feuerwehreinsätze ausgelöst.
Unwetter Hagel
© Reuters
Schweres Unwetter in Deutschland: Hunderte Notrufe in der Eifel und am Niederrhein (Symbolbild)
In Aachen wurden Einsatzkräfte zu überschwemmten Straßen, vollgelaufenen Kellern und von Hagel und Wind beschädigten Dächern gerufen, wie ein Polizeisprecher sagte.

~ RT Deutsch
Allein in der Leitstelle der Aachener Polizei sind über 300 Notrufe eingegangenen und in Stolberg musste der Europa-Tunnel gesperrt werden.

Cloud Lightning

Blitzeinschlag legte 323 Ampeln in Hamburg lahm

Auch bei der Polizei fielen kurzzeitig die Computer aus. Meteorologen sprachen von einer Blitzstärke von 285 Kilo-Ampere.
Blitze
© Fir0002 (via WikimediaCommons) GFDL
Symbolbild: Blitz
Hamburg - Nach einem Unwetter sind am Donnerstagabend in Hamburg Hunderte Ampeln ausgefallen. Ein Blitzeinschlag sorgte schwerpunktmäßig im Südwesten der Hansestadt für den Ausfall von 323 Ampeln, bestätigte die Polizei.

Auch bei der Polizei seien kurzzeitig nach einem Spannungsabfall die Computer ausgefallen. Die Verkehrsleitzentrale arbeite mit Hochdruck daran, alle Ampelanlagen wieder hochzufahren.