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Mi, 22 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Ice Cube

Mehr als 20 Tote durch Lawinen in Afghanistan

Nach tagelangen Schneefällen sind in Afghanistan mehrere Lawinen abgegangen. Mehr als 20 Menschen kamen dabei ums Leben.
© Keystone/GAETAN BALLY
Kabul - In Afghanistan sind mindestens 25 Menschen in Schnee und Kälte ums Leben gekommen. Nach drei Tagen heftigen Schneefalls seien in verschiedenen Landesteilen Lawinen abgegangen, die Häuser unter sich begraben und Straßen unpassierbar gemacht hätten, teilten die örtlichen Behörden am Samstag mit. Rettungskräfte bemühten sich, eingeschlossene Menschen unter den Schneemassen zu befreien.

In der nordöstlichen Provinz Badachschan wurden einem Provinzsprecher zufolge 18 Menschen von Lawinen getötet, die in der Nacht Häuser überrollt hatten. Unter den Toten seien drei Frauen und zwei Kinder. Mehrere dutzend Menschen seien noch eingeschlossen.

In der Provinz Sari Pul im Norden des Landes wurden den Angaben zufolge fünf Menschen durch Lawinen getötet, 70 hätten aus den Schneemassen befreit werden können. In der westlichen Provinz Badghis erfroren mindestens zwei Menschen und mehr als hundert Tiere.

Kommentar: Mindestens 30 Tote: Lawine stürzt auf Hotel in Italien


Better Earth

Erdfall in Pfullendorf? - Alter Gewölbekeller bricht ein

Ein eingestürzter Gewölbekeller verursacht ein vier Meter tiefes Loch in der Straße.
© Siegfried Volk
Frühmorgens war die Welt für SÜDKURIER-Austrägerin Theresia Kustermann nicht mehr in Ordnung. Sie entdeckte in der Metzgergasse, wenige Meter von der Telefonzelle entfernt, ein großes Loch im Boden und im Erdreich einen hinabgestürzten Blümenkübel. Schnell alarmierte sie das Bürgerbüro und wenige Minuten später standen Wolfgang Braunschweig vom Tiefbauamt und Bauhofchef Klaus Hötz vor dem vier Meter tiefen Krater. Völlig unklar war, wie es zu dem plötzlichen Absacken des Bodens kommen konnte und erst die schnell mit Bagger und Lastwagen angerückten Beschäftigten der Firma Strobel lösten das Rätsel. Sie verbreiterten die Grube und gruben tiefer hinab, bis sie auf einen Gewölbekeller stießen, der teilweise eingestürzt war. Der Keller führt in das Nachbargebäude und auf der Fläche stand nach Angaben von Strobel-Geschäftsführer Siegfried Strobel vor vielen Jahren das so genannte „Muffler-Haus“. Das auf dem Sandstein errichtete Gebäude wurde irgendwann abgerissen, aber der unterirdische Keller mit seinen Gewölbegängen blieb bestehen. „Wir stehen für solche Notmaßnahmen der Stadt immer zur Verfügung“, ergänzte Strobel im SÜDKURIER-Gespräch.

Über diese Kanäle und Gänge wurde gestern eine Stahlplatte verlegt, dann die Grube mit Kies aufgefüllt und der Boden wird dann wieder gepflastert, erläuterte Stadtbaumeister Jörg-Steffen Peter das Vorgehen. Ein Befüllen der Grube ohne die Plattenabedeckung mache keinen Sinn, denn das Material könnte unbegrenzt in den Hohlräumen verschwinden. Den Eingang des Gewölbes konnte man nicht ausfindig machen, womöglich handelte es sich auch um einen Lüftungsschacht für die Keller.

Kommentar:




Snowflake Cold

Riesige Ernteausfälle in Südeuropa wegen Extremwetter und Gemüsepreise explodieren

Gemüse wird zum Luxusgut: In Supermärkten kostet ein Salatkopf bis zu 2,99 Euro, Zucchinis und Auberginen sind Mangelware. In Großbritannien wird das Gemüse nun rationiert - und die Kunden gehen auf die Barrikaden. Besserung ist erst einmal nicht in Sicht.
© Unbekannt
Sie schauen aus dem steinharten Boden heraus und sind mit Schnee bedeckt. Dieses spanische Gemüse wird es nicht in unsere Supermärkte schaffen.
Normalerweise sind die Auslagen der Obst- und Gemüseabteilungen prall gefüllt, selbst im Winter. Doch in den letzten Tagen herrscht in vielen Supermärkten gähnende Leere: Frische Blattsalate suchen Kunden vielerorts vergeblich, und wenn bekommt man sie nur zu Wucherpreisen. 2,99 Euro für einen mittelgroßen Eisbergsalat sind keine Seltenheit.

Die Gemüsepreise explodieren: Eine Gurke kostet bis zu zwei Euro, Tomaten und Kürbisgewächse sind doppelt so teuer. Auberginen, Zucchinis und Brokkoli kosten auf Biomärkten bis zu acht Euro pro Kilogramm, berichtet die "Dattelner Morgenpost". Gemüse, eigentlich das Fundament einer gesunden Ernährung, wird zum Luxusgut.

Riesige Ernteausfälle in Südeuropa

Grund für die Preisexplosion ist der extrem harte Winter, der Südeuropa fest im Griff hat. Denn um diese Jahreszeit kommen Salate, Gurken und mediterranes Gemüse zum großen Teil aus Spanien, Italien und Griechenland, aber auch aus Marokko. Weil die Temperaturen dort in der Regel deutlich milder sind, können viele Sorten unter freiem Himmel angebaut werden, oft sind sie nur durch Plastiktunnel geschützt.

Kommentar: Spanien erlebt die stärksten Schneefälle seit 35 Jahren und die Temperaturen fallen in den Keller:




Ice Cube

Schweiz: Plötzliche Eisschollen-Flut in der Zulg

Am Dienstagnachmittag schwoll die Zulg in Steffisburg plötzlich an und führte in einer Flutwelle unzählige Eisschollen mit sich. Ein Anwohner hielt das Spektakel auf Video fest.
© Sam Veyre
Eis-Flutwelle, die sich durch Steffisburg wälzt.
Eindrückliche Bilder an der Zulg: Am Dienstagnachmittag rollt urplötzlich eine Flutwelle mit unzähligen Eisschollen durch Steffisburg, begleitet von lautem Grollen. Der Anwohner Sam Veyre hat das Spektakel mit seiner Kamera eingefangen.

«Ich wohne schon mein ganzes Leben lang an der Zulg und hatte das Gefühl, dass noch mehr Wasser kommen müsste», so Veyre. «Ich habe dann die Welle gehört und konnte sie so einholen.»

Regen lässt Zulg anschwellen

Die Zulg sei über Wochen gefroren gewesen, erklärt Veyre. Wegen des starken Regens sei sie dann stark angeschwollen und habe die dicke Eisschicht auf der Oberfläche weggespült. Seine Aufnahmen machte er bei der Einmündung der Zulg in die Aare und beim Bahnhof Steffisburg.

Video: Sam Veyre

Cloud Lightning

Sturm "Leiv" sorgt für Stromausfälle in Südfrankreich

Über die südwestliche Atlantikküste ist am Samstag ein heftiger Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 148 Stundenkilometern hinweggefegt. Nach Angaben der französischen Behörden waren 250.000 Haushalte wegen des Unwetters ohne Strom.
© afp, FT
Paris. Die Feuerwehr musste in der Nacht zum Samstag mehr als 140 Mal ausrücken, meist um umgeknickte Bäume zu beseitigen und sich um beschädigte Stromleitungen zu kümmern.

Am stärksten von dem Sturmtief namens "Leiv" betroffen waren die Regionen Gironde, Charentes und Charentes-Maritime. Für diese Gebiete galt zwischenzeitlich Alarmstufe rot, sie wurde am Samstagvormittag dann auf orange gesenkt. Über Verletzte wurde in den Regionen zunächst nichts bekannt.

"Leiv" sollte sich am Samstag abschwächen. Für Sonntag sagten die Wetterbehörden aber erneut heftige Unwetter an der westlichen Küste voraus.

(AFP)

Kommentar:




Bizarro Earth

Australien: Tausende giftige Quallen an Land gespült - "Strand war wie mit Luftpolsterfolie bedeckt"

© AP Photo/ Mark Schiefelbein
Tausende giftige Quallen sind an die australische Küste im Bundesstaat Queensland gespült worden, wie BBC berichtet.

Die Anwohnerin Charlotte Lawson hatte sich laut BBC zuerst über die ungewöhnliche Farbe des Wassers am Strand gewundert. Als sie näher gegangen sei, habe sie bemerkt, dass die ganze Küste mit Quallen übersät war. „Der Strand war wie mit Luftpolsterfolie bedeckt“, sagte Lawson gegenüber BBC.


Trotz des schönen Anblicks waren viele Anwohner jedoch von dem Geruch der verwesenden Quallen nicht allzu begeistert. Obwohl giftige Quallen eine gewöhnliche Erscheinung an der Ost-Küste Australiens sind, sind sie in solchen Mengen nur sehr selten zu sehen.

Kommentar:


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SOTT Video Erdveränderungen - Dezember 2016: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

© Sott.net
Feuerball-Fragmente, wie sie von Guatemala aus am 28. Dezember 2016 zu sehen sind
Während wir mit der Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump in ein neues und unsicheres geopolitisches Klima eintreten, scheinen wir auch in ein neues und unsicheres natürliches Klima zu kommen.

Die unbarmherzige Eskalation extremen Wetters, geologischen Aufruhrs und kosmischen Bombardements ging im vergangenen Monat weiter und schloss ein Jahr ab, von dem Obrigkeiten (wieder) behaupten, es wäre "das wärmste jemals" gewesen, und das sei "die Schuld des Menschen."

Noch immer keine Erklärung von ihnen, wie 'menschengemachtes CO2' - neben anderen neuen oder stärker auftretenden natürlichen Phänomenen - für all die sich öffnenden Erdfälle und das Sterben von Menschen verantwortlich sein kann, sowie für die vom Himmel regnenden Feuerbälle, die Umlenkung der Verläufe von Jetstreams in großen Höhenlagen und den zwei- oder dreifachen Anstieg der Erdbeben-Häufigkeit.

Doch zollen Sie diesen Details keine Aufmerksamkeit - sie sind vermutlich nur Anzeichen, dass wir uns am Beginn einer neuen Eiszeit befinden.

Höhepunkte unserer Video-Zusammenfassung über Erdveränderungen für Dezember 2016 beinhalten:
  • Dauerhafter, schwerer Nebel auf der ganzen Welt im vergangenen Monat - Nordeuropa, Indien, China und der Persische Golf
  • Rückkehr des 'Polarwirbels' nach Nordamerika und Russland, mit rekordbrechendem Schnee und kalten Temperaturen
  • Schnee in der Sahara-Wüste, der Arabischen Wüste und Syrien
  • Donnerschnee, Schnee-Nados, 'Nebelwände', 'Nebel-Kuppeln', 'sich drehende Eisscheiben' und andere bizarre Phänomene in Verbindung mit kaltem Wetter
  • Schwere Blitzflut (und ein Tornado) im Süden des 'sonnigen' Spaniens
  • Ausbrüche von Waldbränden in den Schweizer Alpen... im Winter!?
  • Mindestens ein halbes Dutzend spektakulärer Feuerball-Ereignisse in Nord- und Südamerika, Europa und Zentralasien
  • Eine Serie starker Erdbeben und Vulkanausbrüche um den Pazifischen Feuerring
  • Großflächige Überschwemmungen in Südost-Asien während der 'Trockenzeit'
  • Rekordverdächtiger Niederschlag in Australiens Wüstenregionen

Snowflake Cold

Eiseskälte soll Deutschland bis Ende Februar weitflächig einfrieren - Zweistellige Minusgrade möglich

© picture-alliance/dpa: Bernd Thissen
Eisschollen werden sich in der nächsten Woche nicht nur am Biggersee wieder bilden können.

Zweistellige Minusgrade fast im ganzen Land möglich


Der Winter 2016/2017 nimmt sich wohl nur eine kleine Auszeit. Schon in der nächsten Woche kommen strenge Nachtfröste und der Dauerfrost zurück. Und die neuesten Berechnungen sagen auch für den Westen Minusgrade am Tage voraus. In den Nächten sind in vielen Teilen wieder zweistellige Minusgrade zu erwarten. Und diese Eisekälte wird auch ein paar Tage anhalten. Deutschland friert wieder ein.

Kältehoch eindeutiger Sieger

Der Grund für den neuerlichen Kälteeinbruch ist, dass das Kältehoch über Osteuropa einfach zu stark ist. Deswegen kommen die Tiefdruckgebiete nicht so recht nach Mitteleuropa voran. Sie weichen schon vorher weit nach Norden ab und bringen die mildere Luft Richtung Nordpol und nicht zu uns. Gleichzeitig kann sich über Nord-/Nordosteuropa ein neues kräftiges Hochdruckgebiet bilden, das ein Vordringen atlantischer Tiefausläufer mit milderer Luft verhindert.

Das bedeutet erneut strenge Nachtfröste und am Tage fast überall Dauerfrost. Ab Dienstag friert Deutschland von Osten her wieder richtig ein. Mittwoch liegen nur noch wenige Gebiete am Rhein in den Plusgraden, ab Donnerstag sind positive Werte nur noch Einzelerscheinungen. Selbst im Westen werden Richtung zweites Februarwochenende knackige Nachtfröste (um die -10 Grad) berechnet. Im Osten und Südosten sieht es ähnlich kalt aus, teilweise geht es aber noch tiefer. Immerhin sind ab der Wochenmitte kaum Niederschläge berechnet, so dass wir uns auf ruhige Wintertage freuen können und kein Winter-Chaos in Sicht ist.

Diese Frostperiode wird dann mindestens bis Sonntag halten. Danach sind im Westen zumindest am Tage wieder leichte Plusgrade zu erwarten. In den Nächten bleibt es auch im weiteren Verlauf saukalt. Immerhin kann es in günstigen Lagen mit Sonnenunterstützung ein paar Plusgrade geben.

Februar bleibt wohl auch bis zum Ende kalt

Und auch im letzten Februardrittel stehen die Zeichen auf Winter. Nach unserer 28-Tage-Temperaturprognose liegen die Prognosen im letzten Februardrittel und zum Monatswechsel in den März deutschlandweit unter dem Durchschnitt, in Sachsen sogar den kompletten Zeitabschnitt (von Mitte Februar bis zum ersten März-Wochenende).

(Quelle: wetter.de)

Kommentar: Diese Kälte könnte mit der kaum vorhandenen Aktivität der Sonne einhergehen und mit dem Beginn einer neuen Eiszeit zusammenhängen.


Igloo

Lawine in Tadschikistan forderte sieben Menschenleben

Eine Lawinenserie hat am Wochenende in Tadschikistan mindestens sieben Menschen getötet. Das teilten tadschikische Behörden am Montag mit.
© Keystone/GAETAN BALLY
Nach Angaben von Rettungsdiensten starben mindestens fünf Menschen durch eine Lawine auf einer Überlandstrasse, welche die Hauptstadt Duschanbe mit Chuschand, der zweitgrössten Stadt des Landes, verbindet. Zwei weitere Personen starben laut Rettungsdiensten durch Lawinen in der abgelegenen Region Pamir im Osten des Landes.

Nach Behördenangaben dauerten die Bergungsarbeiten am Montag an, die Zahl der Todesopfer könnte weiter steigen. Wegen der Lawinengefahr seien am Sonntag etwa 800 Menschen evakuiert worden, sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes.

Seismograph

Vulkan Ätna: Schwarmbeben unter der Südflanke registriert

Update 31.01.2017: In der Nacht lebten die strombolianischen Eruptionen aus dem Sattelvent im Neuen Südostkrater wieder auf. Zudem stimmt auch mindestens 1 Schlot in der Bocca Nuova mit ein und eruptierte Vulkanasche. Aus einem weiteren Schlot war Rotglut zu sehen. Heute Morgen scheint die Aktivität wieder abgenommen zu haben. Allerdings sieht man auf der Thermalcam des INGV eine heiße Fumarole am Neuen Südostkrater. Mirova registriert eine thermsiche Strahlung von 19 MW. Diese wird recht kontinuierlich aufgezeichnet und deutet darauf hin, dass das Magma hoch im Fördersystem steht.
© dpa
Symbolfoto
Update: Das INGV Catania veröffentlichte soeben einen ersten Bericht zum Schwarmbeben. Dort ist von ca. 60 Einzelbeben die Rede. Bei den meisten dieser Beben handelt es sich um Mikrobeben, die auf der allgemein zugänglichen Seismik nicht dargestellt werden.

Originalmeldung: Heute Vormittag manifestierte sich ein Schwarmbeben unter der Südflanke des Ätnas. Es wurden bisher 8 Erdbeben mit Magnituden größer als 2 registriert. 5 davon brachten es auf Magnituden im 3er Bereich. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 3,5. Die Beben lagen in Tiefen zwischen 12 und 14 km bei „Casa Milia“ an der westlichen Umrundungsstraße, einige Kilometer oberhalb von Nicolosi. Laut Dr. Boris Behncke sind diese Erdbebenschwärme in der Vergangenheit typisch gewesen, wenn sich größere Mengen Magma auf den Weg machten. Diese Aussage deckt sich mit meiner Vermutung von letzter Woche, im Zusammenhang mit dem tiefer gelegenen Schwarmbeben im Norden des Vulkans.