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Di, 09 Aug 2022
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Sturm "Ylenia" richtet schwere Schäden deutschlandweit an, "Zeynep" soll noch stärker sein

Nach einer stürmischen Nacht befinden sich weite Teile Deutschlands »zwischen den Orkanen«: Einsatzkräfte kämpfen noch mit den Auswirkungen von »Ylenia«, Meteorologen warnen schon vor »Zeynep«.
sturm ylenia
© B&S/Bernd März / imago images/Bernd März
Umgestürzter Baum in Chemnitz: In fast allen Teilen Deutschlands mussten die Rettungskräfte dauernd ausrücken
Ein paar Menschen sitzen an Bord eines Schiffs, als eine Welle die Scheibe am Bug trifft. Die Scheibe birst. Die Menschen springen auf, innerhalb von Sekunden steht Wasser auf dem Boden: Ein Video, das in den sozialen Netzwerken kursiert, zeigt diese Szene, die sich am Morgen auf einer Hafenfähre in Hamburg abgespielt hat. Ein Polizeisprecher bestätigte dem SPIEGEL den Vorfall, bislang gibt es keine Informationen über Verletzte.


Die Polizei und das Betreiberunternehmen Hadag wollen nun rekonstruieren, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Das zerschlagene Glas ist nur eine - wenn auch aufsehenerregende - Folge des heftigen Sturmtiefs »Ylenia«, mit dem Menschen in weiten Teilen Deutschlands am Donnerstag zu kämpfen haben. Aktuell hat sich das Wetter etwas beruhigt, man befinde sich »zwischen den Orkanen«, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdiensts (DWD) dem SPIEGEL.

Hier ein Überblick über die (Wetter-) Lage, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Bizarro Earth

Sturm "Roxana" richtet Schäden in Baden-Württemberg an

Unwetter haben in der Nacht zum Montag an mehreren Orten in Baden-Württemberg für gesperrte Straßen und umgestürzte Bäume gesorgt. Der Albaufstieg der A8 wurde gesperrt.
sturmtief roxana
© 7aktuell/Alexander Hald
Besonders die A 8 bei Gruibingen war vom Wintergewitter betroffen.
Ein Gewitter hat in Baden-Württemberg am Albaufstieg mit Schnee und massiven Regenfällen für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die A8 musste von der Polizei bei Gruibingen (Kreis Göppingen) am Drackensteiner Hang in der Nacht zum Montag immer wieder in beide Richtungen für insgesamt knapp neun Stunden gesperrt werden.

Liegengebliebene wie querstehende Laster machten selbst für Räumfahrzeuge ein Durchkommen problematisch. Unfälle habe es im Bereich der Autobahn nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Am Vormittag konnte der Verkehr zunächst in Richtung Stuttgart freigegeben werden, dann in Richtung München. In der Region wurden in der Nacht laut Polizei viele Unfälle gemeldet. Meist seien die Menschen zu schnell auf glatter Fahrbahn unterwegs gewesen. Vereinzelt habe es auch Verletzte gegeben. Auch an den anderen Albaufstiegen im Kreis Reutlingen gab es laut Polizei teils starke Verkehrsbehinderungen. Viele Straßen waren schneebedeckt.

Überflutungen und starke Sturmböen im Enzkreis

Im Enzkreis warfen Windböen Bäume um, Dauerregen führte zu Überflutungen. Bereits ab Sonntagmittag kam es zu Einsätzen aufgrund umgewehter Gegenstände, herabfallender Äste und umgestürzter Bäume, wie ein Sprecher der Polizei in Pforzheim am Montagmorgen sagte.

Bad Guys

Tropensturm in Mosambik und Uganda: Mehrere Tote und Verletzte

mosambik unwetter
© Tsvangirayi Mukwazhi/AP/dpa
Mosambik, Nhamatanda: Menschen stehen 2019 vor ihren durch einen Zyklon zerstörten Hütten. (Archivbild)
Heftige Unwetter in Mosambik und Uganda: Mehrere Tote und mehr als 100 Verletzte
  • Die afrikanischen Länder Mosambik und Uganda werden wie zuvor schon Südafrika von heftigem Sturm und Regen getroffen.
  • Elf Menschen sterben in Mosambik, mehr als 100 werden verletzt.
  • In Uganda sterben mindestens neun Personen, darunter auch ein Kind.
Maputo. Im Osten Afrikas sind durch schwere Unwetter zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Ein Tropensturm hat in Mosambik nach Behördenangaben mindestens elf Menschen das Leben gekostet und mehr als 100 weitere verletzt. Nach heftigen Regenfällen in Uganda starben neun Menschen, darunter auch ein Kind, wie Irene Nakasiita, eine Sprecherin des Roten Kreuzes, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch sagte. Im Südwesten des Landes seien am Hang stehende Häuser durch Schlammlawinen weggerissen worden, sagte Nakasiita.

In Mosambik habe der Sturm "Ana" am Montag und Dienstag Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometer pro Stunde entwickelt, sagte der Sprecher des Nationalen Instituts für Katastrophenmanagement (INGD), António de Beleza. Heftige Regenfälle verursachten schwere Schäden im Norden und im Zentrum des Landes mit knapp 32 Millionen Einwohnern. Nach INGD-Angaben wurden viele Häuser zerstört und wichtige Verkehrswege unterbrochen, Bäume und Strommasten stürzten um.

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SOTT Video Erdveränderungen - Dezember 2021 - Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Ein weiterer Rekorde brechender kalter Dezember mit historischen -61°C in Sibirien und ungewöhnlich heftigen Schneefällen, die Menschen in ihren Häusern in NY einschlossen, und einige weitere in einem Ikea-Kaufhaus in Aalborg, Dänemark.
sott zusammenfassung 12 21
Nördliche Teile Kaliforniens wurden von einer Rekordmenge an Schnee getroffen, einem Jahr der Hitze und Dürre folgend, das Wasserknappheit und Wildfeuer ausgelöst hat. Lake Tahoe bekam 5 Meter Schnee ab, und die Sierra Nevadas vermeldeten 5,2 Meter diesen Monat, welcher somit der schneereichste Dezember seit Beginn der Aufzeichnungen (1970) wurde.

Extreme Schneestürme und Rekordschnee wurden auch in nördlichen Teilen Spaniens und in Frankreich gemeldet. Arette La Pierre Saint-Martin registrierte 1,6 Meter Schnee, ein Rekord für diesen Monat seit Beginn der Aufzeichnungen 1971, sowie 2,4 Meter in Lac d'Ardiden, das Höchste seitdem die Aufzeichnungen dort 1995 begannen.

In Asien lud ein machtvoller Sturm 70 cm Schnee im Westen von Japan ab, führte zu Störungen im Reiseverkehr und ließ Hunderte ohne Strom zurück. Die Stadt Obama in Fukui, Japans Küstenregion, bekam für diese Jahreszeit Rekordschnee ab.

Better Earth

Tonga: Vermutlich größter Vulkanausbruch des Satellitenzeitalters mit Tsunami - Knall Tausende von Kilometern zu hören

Wie eine Mondlandschaft

Nach dem Ausbruch eines Unterwasservulkans in der Nähe des Inselstaates Tonga haben Neuseeland und Australien Hilfs- und Aufklärungsflüge geschickt. Jetzt wird das Ausmaß der Katastrophe langsam sichtbar.
Tonga Vulkan
Von Lena Bodewein, ARD-Studio Singapur

Totaler Schock und Panik bei den Menschen, die zufällig den Moment filmten, als der unterseeische Vulkan am Wochenende ausbrach. Von Booten und Inseln, die in sicherer Entfernung liegen, konnten andere Beobachter aufnehmen, wie eine riesige Aschewolke in den Himmel stieg, grau getürmt, gewaltig, furchterregend.

Der Ausbruch des Hunga Tonga Hunga Ha'apai war selbst aus dem Weltall per Satellit zu erkennen, der Knall Tausende von Kilometern weit zu hören, und die Erschütterungen konnten auf der anderen Seite des Erdballs gemessen werden.


Kommentar: Die Netzfrauen berichten:
[...]

Außergewöhnliche Satellitenbilder, die den Moment eingefangen haben, als ein Unterwasservulkan ausbrach. Selbst in einer aktiven Vulkanregion schätzen Wissenschaftler, dass dieser Ausbruch nur einer in einem 1000-jährigen Ereignis war - mit einer geschätzten Kraft, die größer ist als mehrere Atombomben.

[...]

Himawari 8 zeigt die Schockwellen
  • Tsunamiwellen wurden nicht nur in Tonga, sondern auch in Neuseeland, Japan und Fidschi registriert. Auch Überschwemmungen in Santa Cruz im US-Staat Kalifornien wurden auf den Ausbruch zurückgeführt.
  • Wie japanische Medien am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) berichteten, wurden an der Küste der nordöstlichen Präfektur Iwate sowie im südwestlichen Amami Flutwellen von rund einem Meter Höhe registriert.
Himawari 8 ein Wettersatellit der japanischen Meteorologiebehörde JM vom 15 Januar 2022 zeigt die Schockwellen von 16:10 bis 20:50.


Der Vulkanausbruch in Tonga hat unfassbare Ausmaße erreicht

Chile – Dichato y Coquimbo Tsunami

Chile – Dichato y Coquimbo Tsunami- wie sich das Meer zurückzog.
Nach Ausbruch des Vulkans Hunga-Tonga-Hunga-Ha'apai wurde ein Tsunami-Warnung in 13 Regionen Chiles ausgerufen. Bis auf zwei südliche Regionen musste die 4.000 Kilometer lange chilenische Küste evakuiert werden. Etwa 500 Kilometer südlich von Santiago konnte beobachtet werden, wie sich das Meer zurückzog und mehrere Meter Sand freilegte, die normalerweise unter Meerwasser bleiben.
Während Ecuador und Chile Tsunami-Warnungen auslösten, wurde in Peru keine solche Maßnahme ergriffen, was zu zusätzlichen Schäden führte.
Mehr als zwei Meter hohe Wellen überschwemmten den Strand von Nyalamp in der Nähe der nordwestlichen Stadt Lambayeque rissen ein Fahrzeug ins Meer, in dem zwei Frauen in Küstennähe unterwegs waren. Beide Frauen starben laut lokalen Medien.


Überschwemmungen in Santa Cruz, Kalifornien infolge eines Tsunamis, der durch den Ausbruch des Tonga-Vulkans verursacht wurde.


Vulkanausbruch könnte der größte sein, der je aus dem Weltraum gesehen wurde


Das Ausmass der Schäden in dem Südseearchipel ist weiter unklar
Zwei Tage nach dem gewaltigen Ausbruch eines unterseeischen Vulkans in der Nähe des Inselreichs Tonga im Pazifik haben Militärflugzeuge aus Neuseeland und Australien die Lage aus der Luft erkundet.
Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern sagte, es seien erhebliche Schäden entstanden, das volle Ausmaß sei jedoch unklar.
Unklar sei, ob der jüngste Ausbruch den Höhepunkt der Aktivität darstelle. Es könne auch sein, dass der Vulkan noch mehrere Wochen oder sogar Jahre unruhig bleiben, so Experten.

[...]



Better Earth

Seltener Schneefall in Rimini

So kann es kommen, wenn der Winter dort Einzug hält, wo man ihn am wenigsten erwartet. In Rimini, Italiens beliebter Urlaubsort, liegt Schnee statt Sand am Strand.

schneefall rimini
© Twitter/FaNaTiKo
An der Adria ist solch ein Wintereinbruch ein seltener Anblick.
Tief brachte Schneeluft vom Polar in den Stiefel

Mehrere Zentimeter Neuschnee an der Adria sind ein echter Hingucker. Der Grund für den Schnee ist ein Tief, das aus Süditalien kalte Polarluft an die Adria gebracht hat. Der Schnee bleibt allerdings nur ein kurzes Vergnügen, schon am Dienstag dürfte der weiß verschneite Strand Vergangenheit sein, Temperaturen um die 10 Grad lassen die Schneedecke schnell dahinschmelzen.

Italien im Winterkleid

Die Adria war nicht der einzige Ort, wo es in Italien geschneit hat. In der Region rund um Ancona fielen ebenfalls ungewohnte Schneeflocken vom Himmel. Besonders kräftig zog der Winter mit starken Schneefällen in der Region Emilia-Romagna ein.

(avo)

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SOTT Video Erdveränderungen - November 2021: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Im vergangenen Monat November ging es scheinbar nur um Feuer am Himmel und Eis auf der Erde. Eine Rekordanzahl von Feuerballsichtungen weltweit wurde letzten Monat registriert, wobei sie die Anzahl der letzten Jahre weit übertrafen. Die Tauriden und Leoniden beteiligten sich an dieser Show, aber die jahreszeitlichen Meteoridenschauer allein konnten nicht all die Ereignisse dieses Monats verursacht haben. Kommt etwas Schlimmes auf uns zu?
sott-zusammenfassung-21-11-de
Frühe Schneefälle und Rekord-Kältetemperaturen trafen diesen Monat weltweit viele Länder, aber die USA, China und Teile Europas waren am meisten betroffen.

Der Mittlere Westen sowie der Nordosten der USA wurden von einem seltenen November-Blizzard getroffen, der Winde von 50 bis 65 Stundenkilometer mit sich brachte, und Rekordschnee sowie eisige Temperaturen. Diese frühen Kältetemperaturen erregen Besorgnis für einen harten ins Haus stehenden Winter.

Bizarro Earth

Schlimmster Tornado-Vorfall in der Geschichte der USA? Mehrere Tornados richten schwere Schäden an

In Mayfield im US-Bundesstaat Kentucky ist bei einer Serie von Tornados eine Kerzenfabrik zusammengebrochen - viele Mitarbeiter werden vermisst. Auch in anderen Staaten ist noch unklar, wie viele Opfer es gibt und wie hoch die Schäden sind.
kerzenfabrik kentucky
"Wir sind eingeschlossen, bitte helft uns, wir sind in der Kerzenfabrik in Mayfield", flehte Kyanna Parsons-Perez über Facebook live, und im Hintergrund waren weinende, betende Kolleginnen zu hören. Parsons-Perez wurde später aus der zusammengebrochenen Fabrik gerettet. Im Fernsehen beschrieb sie, wie der Tornado über sie hinwegzog: Es war, als ob das Gebäude, als ob alle hin und her schaukelten, und dann, "bumm", sei alles auf sie drauf gefallen.

Noch ist nicht abzusehen, wie hoch die Zahl der Opfer und wie groß der Schaden ist, nachdem in der Nacht zum Samstag mehrere Tornados durch mehrere Bundesstaaten zogen - darunter Tennessee, Missouri, Arkansas und Illinois. Am härtesten getroffen wurde Kentucky, wo ein einzelner Wirbelsturm offenbar eine Strecke von mehr als 350 Kilometern zurücklegte. Das sei wohl das tödlichste Tornado-System gewesen, das je über Kentucky hinweggezogen sei, sagte Gouverneur Andy Beshear. Seinen Angaben zufolge starben in dem Bundesstaat mehr als 70 Menschen.

Kommentar: Es könnte sich dabei um den schlimmsten Tornado-Vorfall in der Geschichte der USA handeln.






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SOTT Video Erdveränderungen - Oktober 2021: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Überschwemmungen, für die Jahreszeit untypischer Schnee und abnormale elektrische Phänome haben über den Oktober hinweg weltweit Chaos gestiftet.
sott erdveränderungen 10 2021
Mindestens 15 Menschen starben und 1,7 Millionen wurden von den schweren Überschwemmungen in der chinesischen Provinz Shanxi, einem der wichtigsten Kohlefördergebiete des Landes, betroffen. War dies auch mit der Grund dafür, dass mindestens 60 Kohlebergwerke ihren Betrieb einstellten und es zu "rollenden Stromausfällen" in China kam? Auch geschätzte 190.000 Hektar Erntepflanzen wurden durch diese Überflutungen in China vernichtet, was die weltweite Nahrungsmittelknappheit weiter verschärft.

Andernorts forderte der Taifun "Kompasu" auf den Philippinen mindestens 26 Todesopfer, und mindestens 150 Menschen starben bei verheerenden Sturzfluten und Erdrutschen in Nordindien und Nepal, als 100-jährige Niederschlagsrekorde gebrochen wurden. Ebenfalls im vergangenen Monat wurde Italien von einem neuen europäischen Rekordregen heimgesucht, der Straßen und Plätze in Flüsse und Seen verwandelte. In den USA lösten ein "Bombenzyklon" und ein "atmosphärischer Fluss" Überschwemmungen in Kalifornien, Washington und Oregon aus.

Alaska, Kanada, die Schweiz, Griechenland und Finnland vermeldeten heftigen "Winter"-Frühschnee im Oktober, aber die USA waren am meisten betroffen, wobei Teile der West- und Südstaaten mit Weiß überzogen wurden. South Dakota vermeldete 69 cm Frühschnee in 24 Stunden, während um die 90 Läufer in Utah gerettet werden mussten, nachdem Schnee einen dortigen Ultra-Marathon zum Stillstand gebracht hatte.

Bad Guys

Sturmböen treffen Norden von Deutschland

Hamburg/Berlin (dpa) - Schwere Sturmböen haben gestern und bis zum frühen Morgen vor allem im Norden Deutschlands für zahlreiche Feuerwehr- und Polizeieinsätze gesorgt.
sturmböen
© NDR
Auf der B4 in der Nähe vom niedersächsischen Wesendorf endete gestern ein Unfall mit einem entwurzelten Baum für einen Autofahrer tödlich. Ein aufgrund schwerer Sturmböen umgekippter Baum war auf das Auto des 63-Jährigen gestürzt - ein Cabrio mit Stoffdach, wie die Polizei mitteilte. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Sein 35-jähriger Sohn kam mit leichten Verletzungen davon.

Die Hamburger Feuerwehr verzeichnete bis zum frühen Abend 36 Sturmeinsätze, die nach Angaben des Lagedienstes von heruntergefallenen Ästen über herumfliegende Planen bis zu umgestürzten Baugerüsten reichten. Die Lage sei überschaubar, hieß es. Verletzt worden sei niemand. Die Nacht blieb trotz leichten Hochwassers und weiteren kleineren Einsätzen wegen umgestürzter Gegenstände ruhig, wie der Sprecher des Lagezentrums am frühen Donnerstagmorgen sagte.

Umgestürzte Bäume und Sachschäden

In Schleswig-Holstein sorgten Sturmböen für umgestürzte Bäume auf Fahrbahnen und umgefallene Gegenstände wie Absperrgitter, wie ein Sprecher sagte. Verletzte gab es demnach nicht. Allein im Süden des Landes mussten die Einsatzkräfte fast 180 Mal ausrücken, teilte der dortige Sprecher der Leitstelle mit. Auf der A1 zwischen Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) und dem Autobahnkreuz Bargteheide müsse nach einem Lkw-Unfall noch das Fahrzeug geborgen werden. Aufgrund des starken Windes war dies am Mittwochabend nicht möglich gewesen. Die Bergung werde auf den Donnerstagvormittag verlegt, hieß es weiter.