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So, 04 Dez 2016
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Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Große Schäden nach Unwetter in Paraguay

Im Süden Paraguays hat das Unwetter gestern Abend große Schäden hinterlassen. Mehrere Departements waren betroffen. Vielerorts sind die Einsatzkräfte noch beim Aufräumen.
Gegen 19:00 Uhr traf es Salto del Guairá. Mehr als 50 Bäume wurden entwurzelt, die Stromversorgung brach zusammen. Mittlerweile hat der staatliche Versorger ANDE 70% der Anschlüsse wieder hergestellt. Bei einer Tankstelle wurde das Dach weggerissen, mehrere Häuser wurden abgedeckt. Auch andere Ortschaften in der Umgebung wurden durch das Unwetter schwer getroffen.

Heute soll es im ganzen Land so weiter gehen. Aktuell besteht eine Warnung vor Hagel und Stürmen durch die Meteorologiebehörde für vier Departements, Itapúa, Ñeembucú, Paraguarí und Caazapá. Im Laufe des Tages zieht aber die Schlechtwetterfront weiter nach Norden und wird alle Bereiche im Land beeinflussen.

Quellen: Ultima Hora, ABC Color

Kommentar:




Cloud Precipitation

Starkregen und Überschwemmungen töten 29 Menschen in Ägypten

Nach heftigen Regenfällen in Provinzen im Norden

© Ahram Arabic
Starke Regenfälle überfluten eine Straße in Ras Gharib in der Provinz Rotes Meer
Kairo - Bei Überschwemmungen sind im Norden Ägyptens in den vergangenen Tagen 26 Menschen ums Leben gekommen. Besonders schlimm betroffen waren die Provinzen Sinai, Rotes Meer und Sohag, wie das staatliche Fernsehen am Samstag auf seiner Website unter Verweis auf das Gesundheitsministerium berichtete. Die Region war seit Donnerstag von starken Regenfällen heimgesucht worden.

Regierungschef Scherif Ismail besuchte am Samstag die Stadt Ras Gharib am Roten Meer, um die Schäden zu inspizieren. Dabei blockierten Dutzende Bewohner, die über die zögerliche Reaktion der Regierung aufgebracht waren, die Strecke des Politikers, wie eine unabhängige Zeitung berichtete.

Kommentar:





Better Earth

Heftiges Erdbeben erschüttert erneut Italien: Stärke 7,4

Wenige Tage nach den Erdstößen in Italien hat am Sonntagmorgen erneut ein Beben der Stärke 7,41 Mittelitalien erschüttert. Der Erdstoß war bis in die Hauptstadt Rom zu spüren.

Der örtliche Sender RAI TV gab die Stärke am Sonntagmorgen mit 7,1 an. Die europäische Erdbebenwarte EMSC sprach von 6,6 in 10 Kilometern Tiefe.

Bulb

Totale Dunkelheit: Stromausfall in Tadschikistan - In 90 Prozent vom Land kein Strom

In Tadschikistan ist es am Freitag zu einer Havarie in einem Wasserkraftwerk gekommen. Die Folge: 90 Prozent des gesamten Territoriums des Landes sind von der Stromversorgung abgeschnitten.

Laut vorläufigen Angaben ereignete sich der Unfall am Nurek-Staudamm, der 100 Kilometer östlich der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe liegt. Wegen der Havarie soll es zu einer Betriebsstörung im Energiesystem gekommen sein. Etwa um 18.35 Uhr (Ortszeit) wurde die Stromversorgung in Duschanbe unterbrochen.

Camera

Tornadorückblick für 2016: Höchste Tornadoanzahl seit 2007 und meiste Verdachtsfälle seit Aufzeichnungen

Die Tornadosaison war in diesem Jahr in Deutschland aktiver als in den Jahren zuvor. Mehr als 50 Tornados sind bisher bestätigt, davon zwei bei uns in Thüringen, die einige Schäden anrichteten. Dazu kommen zahlreiche noch ungeklärte Verdachtsfälle.
© 2016 Kachelmann GmbH
Vor allem während der Unwetterlagen im Juni und Juli wurden bei uns in Thüringen mehrfach Tornados oder Trichterwolken gemeldet. „Insgesamt zwei Tornados in diesem Jahr sind uns bisher aus Thüringen bekannt“, sagt der Tornadoexperte Thomas Sävert vom Wetterdienst Kachelmannwetter. Schäden durch Tornados gab es am 15.06. in Ellrich (Landkreis Nordhausen) und am 04.09. in Friedebach im Saale-Orla-Kreis. Der Tornado in Ellrich beschädigte die Dächer von etwa 50 Häusern, während der zweite bestätigte Fall in Friedebach erst im Nachhinein aufgeklärt werden konnte. „Untersuchungen vor Ort unter anderem mit einer Drohne zeigten das eindeutige Schadensbild, es handelte sich sogar um einen starken Tornado mit Windspitzen von 200 km/h und mehr“, erläutert Sävert. Die Luftaufnahmen von Torsten Stein waren eindeutig. Zu den beiden bestätigten Tornados kommen noch mindestens 12 Tornadoverdachtsfälle allein bei uns in Thüringen.

Kommentar: Thomas Sävert betreibt ebenso die Webseite Tornadoliste Deutschland, wo insgesamt 384 Verdachtsfälle für 2016 aufgelistet wurden und wie im Artikel genannt 55 bestätigte Tornados. Die Verdachtszahl für 2016 für Tornados ist momentaner Rekord seit den Aufzeichnungen.


Bug

Riesenkrabbenspinne erbeutet erfolgreich eine Maus in Australien

Eine Spinne im eigenen Heim ist für viele schon der absolute Horror. Doch das hier übertrifft selbst schlimmste Ängste: Am Kühlschrank eines Australiers sitzt nicht nur eine riesige Spinne - sie hat auch noch eine ganze Maus gefangen.
© Screenshot
Diesen Arbeitstag wird Jason Womal aus Queensland in Australien wohl nicht so schnell vergessen. Auf dem Weg zum Büro spricht ihn ein Nachbar an - er müsse unbedingt etwas sehen. Und dann zeigt er Womal diese Spinne mit ihrer Beute, einer ganzen Maus.

Bei der Spinne handelt es sich um eine „Huntsman" Spinne, zu Deutsch: Riesenkrabbenspinne. Die Art ist in Australien weit verbreitet. Ihr Gift hat die Maus getötet - und sorgt anschließend für eine Zersetzung der innere Organe, so dass die Spinne ihr Opfer einfach aussaugen kann.


Huntsman-Spinnen fressen außer Mäusen auch Eidechsen, Grillen oder Kakerlaken. Das macht sie zu nützlichen Schädlingsbekämpfern.

Trotz ihrer Größe sind die Tiere für den Menschen ungefährlich. Ihr Biss ruft nur eine leichte Schwellung hervor, sie gelten außerdem als sehr scheu.

Kommentar: Für die Riesenkrabbenspinne gehören Mäuse auf den natürlichen Speiseplan.


Archaeology

Glück im Unglück: Durch ein Vorbeben wurden viele italienische Bürger gewarnt und brachten sich in Sicherheit

Mittelitalien wurde von extremen Erschütterungen getroffen, Ortschaften sind zerstört. Die meisten Menschen konnten sich retten - dank eines geologischen Zufalls.
© Google/ AFP
Vor dem Beben und danach: Ein Wohnblock in Borgo Sant'Antonio
Zwei gewaltige Erdbeben haben am Mittwochabend Mittelitalien erschüttert - und das zweite war so ziemlich das gefährlichste Beben, das dort geschehen kann.

Es ließ den Boden weiträumig so stark wackeln wie das verheerende Beben, das die südliche Nachbarschaft der Region im August erschütterte und 300 Todesopfer gefordert hatte. Das Ruckeln war auch ähnlich heftig wie in Haiti im Januar 2010, als mehr als hunderttausend Menschen bei Erdstößen starben*.

Diesmal aber wurden weitaus weniger Menschen verletzt, als angesichts der Erschütterungen und Schäden zu vermuten wäre. Ein geologischer Zufall war die Ursache.
© INGV Terremoti
Zwar wurden zahlreiche Ortschaften in der bergigen Region Umbrien schwer getroffen, Hunderte Gebäude schwer beschädigt. Seine Stadt sei "erledigt", sagte der Bürgermeister von Ussita, angesichts der Zerstörungen.

Doch die meisten Bewohner blieben anscheinend unverletzt. Sie waren von dem ersten Beben um kurz nach 19 Uhr gewarnt und hielten sich im Freien auf. Sie hatten ihre Häuser verlassen, um in ihren Autos zu übernachten, als um 21:18 Uhr der schwerste Schlag folgte.

Das zweite Beben, vielfach stärker noch als das erste, riss beschädigte Bauten ein, Betondecken kollabierten. Tausende sind nun obdachlos.

Kommentar: Pierre Lescaudron und Laura Knight-Jadczyk erörtern in ihrem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung (engl. Originaltitel: Earth Changes and the Human-Cosmic Connection), dass es für diese Zunahme von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Erdfällen folgende Gründe geben könnte:
  1. Die Erdrotation hat sich verlangsamt und das wirkt sich auf die Erdkruste aus indem erhöhter Druck auf die Kruste entsteht.
  2. Der Erdmantel hat eine höhere Dichte als die Erdkruste und hat deshalb auch eine größere Schwungkraft und wird sich nicht so schnell verlangsamen wie die Erdkruste. Dieser Unterschied in den Fließgeschwindigkeiten kann ebenso zu Spannungen innerhalb der Erdkruste und des Erdmantels führen und Vulkanaktivität und Erdbeben verursachen.
  3. Die Abnahme des elektrischen Feldes vom Oberflächen-Kern reduziert die Bindungswirkung und löst die tektonischen Platten voneinander. Die Platten werden somit relativ frei und können sich bewegen. Und diese relative Freiheit ist einer der Hauptgründe für Vulkan- und Erdbebenaktivität.
  4. Ein letzter Punkt und wie bereits oben erwähnt, bezieht sich auf dem Elektromagnetismus, und dass dieser Erdbeben und Vulkanausbrüche verursachen kann. Dabei spielt besonders die Sonnenaktivität eine wichtige Rolle und die unser Erdmagnetfeld beeinflussen kann. Die Rolle die dabei unsere Sonne spielt, ist jedoch noch nicht vollkommen geklärt.
Eine andere Verbindung die sich daraus ergeben kann, ist unsere "kosmische Verbindung" und das wir eventuell Erdveränderungen mit beeinflussen können. Denn zum Beispiel in Amerika geht in letzter Zeit wirklich einiges schief, jedoch scheint es momentan einen negativen Höhepunkt zu erreichen. Da ist Beispielsweise die fassungslose Polizeibrutalität, die unzählige Unschuldige Menschen ermordete und misshandelte. Es scheint, als ob Amerika nicht nur wirtschaftlich, sondern ebenso ökologisch und gesellschaftlich verfällt, und dass sich diese Faktoren gegenseitig bedingen und verursachen.


Arrow Up

Philippinen: Vulkan Bulusan speit 2,5 km hohe Aschesäule

Sorsogon, Philippinen - Am Sonntagnachmittag, gegen 15:30 Uhr spie der Vulkan Bulusan eine 2,5 Kilometer hohe, dampfgetriebene Aschewolke aus. Der Ausbruch dauerte etwa 15 Minuten und kam aus einem Krater auf der südöstlichen Seite des Vulkans.
© Phivolcs
Personen kamen diesmal nicht mit der Asche in Kontakt.

Dies war der 4. Ausbruch in einer Woche, nach 17., 19., und 21. Oktober.

Kommentar:




Black Cat 2

Nicht nur niedlich: Robbe greift Surfer in Australien an

Dass in Australien Surfer aus dem Meer heraus attackiert werden, ist keine große Überraschung. Schließlich befindet sich der Mensch dort im Hoheitsgebiet des Weißen Hais. Was aber dem Surfer Nathan Shepard passierte, ist äußerst ungewöhnlich.
© jaime Rojo
Hai-Attacken sind an der australischen Küste nichts Ungewöhnliches, das weiß auch Nathan Shepard. Doch der Surfer wurde am australischen Shelly Beach nicht etwa von einem Weißen Hai angegriffen, sondern von einer Robbe.

Was den Niedlichkeitsfaktor anbelangt, können Haie mit Robben nicht mithalten, das ist klar. Dabei wird aber schnell vergessen, dass auch die putzigen Tierchen ihr Revier mit aller Vehemenz zu verteidigen wissen.

Das haben am Shelly Beach nun gleich mehrere Surfer zu spüren bekommen. Die Robbe rammt einen von seinem Surfboard und biss einem anderen ins Brett. Am schlimmsten erwischte es jedoch Nathan Shepard, ihm biss die Robbe in den Arm und verursachte dabei eine tiefe Fleischwunde.

Kommentar: Es kommt immer öfters vor, dass scheinbar harmlose Tiere übergriffig werden.




Seismograph

Erneutes Beben trifft Italien - Es war auch in Rom spürbar

Zwei Monate nach der Erdbeben-Katastrophe in Mittelitalien mit fast 300 Toten haben erneut mehrere schwere Erdstöße die Region erschüttert. Der Zivilschutz schätzte die Folgen aber weniger dramatisch als befürchtet ein.
© AP/dpa
Die Kirche von San Sebastiano steht nach einem heftigen Erdbeben inmitten beschädigter Häuser in Castelsantangelo sul Nera.

Nach offiziellen Angaben starb ein Mann, weil er wohl in Folge der Beben vom Mittwochabend einen Herzinfarkt erlitten hatte. Es gab Schäden an Gebäuden in der Gegend nahe der Grenze der Regionen Marken und Umbrien. Das Ausmaß der Schäden dürfte am Morgen deutlich werden.

Der heftigste Erdstoß wurde nahe der Ortschaft Visso südöstlich von Perugia gemessen. Die Stärke variierte nach Angaben unterschiedlicher Erdbebenwarten zwischen 5,9 und 6,1 auf der Richter-Skala. Viele Menschen hatten da wegen eines Vorbebens schon ihre Häuser verlassen und hielten sich im Freien auf.

Region gerade erst betroffen

Die Erdstöße ereigneten sich in jener Region, die erst Ende August von einem heftigen Beben getroffen worden war. Damals kamen 298 Menschen ums Leben, die meisten davon in der Ortschaft Amatrice. Italien wird häufig von Erdstößen heimgesucht, oftmals mit verheerenden Folgen.

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