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So, 31 Mai 2020
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Erdveränderungen
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Naturkatastrophen weltweit kosteten 2019 136 Mrd. Euro

Taifune, Gewitter, Hitzewellen: Naturkatastrophen verursachten im vergangenen Jahr Schäden in Milliardenhöhe. In Deutschland war München besonders betroffen.
Super Typhoon Hagibis
© Himawari-8 / Japan Meteorological Agency (JMA)
Super-Taifun "Hagibis" im Oktober
Naturkatastrophen haben im vergangenen Jahr nach Angaben des Rückversicherers Munich Re weltweit gesamtwirtschaftliche Schäden in Höhe von 150 Milliarden Dollar, umgerechnet etwa 136 Milliarden Euro, verursacht. Am schwersten war Japan betroffen. "Dort hatten wir im zweiten Jahr hintereinander Rekordschäden durch Taifune", sagte Ernst Rauch, Chef der Klimaforschung und Geowissenschaften bei dem Münchner Unternehmen.

Dort seien in manchen Gebieten während des Taifuns "Hagibis" innerhalb von 24 Stunden mehr als 1000 Milliliter Regen gefallen. "Das ist mehr als der durchschnittliche Niederschlag eines ganzen Jahres in Deutschland." "Hagibis" war mit Schäden von 17 Milliarden Dollar auch die teuerste Naturkatastrophe des vergangenen Jahres.

Bizarro Earth

Schwere Winterstürme in den USA: Mehrere Tote und großflächige Stromausfälle

Mindestens sieben Tote, mehr als 250.000 Häuser ohne Strom und viele abgesagte Flüge - in den USA haben Winterstürme für chaotische Zustände gesorgt. In mehreren Bundesstaaten zerstörten Tornados zahlreiche Gebäude.
winterstürme in den usa
Bei schweren Unwettern in den USA sind mehrere Menschen gestorben. Von Texas und Louisiana im Süden bis Iowa und Illinois im Norden wurden Winterstürme gemeldet. Regional entstanden Tornados. Die Zahl der Todesopfer wird mit sieben bis elf angegeben - je nachdem, ob nur der Samstag oder die Zeit seit Freitag betrachtet wird.

Drei Menschen starben im Bundesstaat Alabama bei einem Tornado und einer Reihe schwerer Gewitter, wie die dortige Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Im weiter westlich gelegenen Louisiana starb ein Ehepaar in seinem Wohnwagen. Der Sturm sei so heftig gewesen, dass Trümmer rund 60 Meter weit getragen wurden, teilte der Sheriff mit. Eine weitere Person sei von einem Baum erschlagen worden.

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SOTT Video Erdveränderungen - Dezember 2019: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Die Weltklima-Konferenz der Vereinten Nationen 2019, auch bekannt als COP25, fand im vergangenen Monat in Madrid, Spanien, statt. Doch nicht einmal Greta und ihre pflichtvergessenen Schulfreunde konnten das weltweite Klimachaos im letzten Monat aufhalten.
ss 2019 12 ger dezember
Nach einem ungewöhnlich kühlen Start in den Sommer erlebt Australien rekordbrechende Buschbrände, die im Dezember 2019 verheerenden Schaden anrichteten. Die Feuer haben Städte niedergebrannt, Tausende obdachlos gemacht und den Tod von bislang etwa einer Milliarde Tieren verursacht.

Im vergangenen Monat wurden auch 150 Häuser in der chilenischen Stadt Valparaíso durch rasch vordringende Waldbrände zerstört. Wieder einmal! Diese Stadt wurde nun zum dritten Mal von Wildfeuern in den letzten 5 Jahren getroffen. Am Weihnachtstag brannten Wohngebiete noch immer.

Im vergangenen Monat bedeckte Schnee beinahe die Hälfte der Lower 48-Staaten der USA - 46,2 Prozent der US-Landmasse - der weitflächigste Bereich für Anfang Dezember seit Beginn der Schneedecken-Aufzeichnungen in 2003. Die Schneedecke reichte so weit südlich, das sie Mexikos Nordregionen erreichte.

Seismograph

Erdbeben der Stärke 6,4 vor Puerto Rico

Ein starkes Erdbeben hat sich am 07.01.2020 um 08:24 UTC vor Puerto Rico ereignet.
richterskala symbolbild
Das Epizentrum lag ca. 8,7 km nördlich von Indios (Guayanilla), Puerto Rico, ca. 11,7 km nordnordöstlich von Guayanilla (Guayanilla), Puerto Rico, ca. 13,8 km nordnordwestlich von Yauco (Yauco), Puerto Rico, ca. 22,5 km von Ponce (Ponce), Puerto Rico und ca. 100 km von San Juan, Puerto Rico entfernt.

Das Beben hatte eine Stärke von 6,4 und die Bebentiefe lag bei ca. 10 km.

Kommentar:




Better Earth

Kräftiger Schneefall in der Türkei und Griechenland

schneefall ankara
© Twitter / @cancelloCSGO
In Ankara liegt Schnee
Während in Deutschland nur in vereinzelten Gebieten von Winter gesprochen werden kann, schneit es hingegen in der Türkei, in der Balkan-Region bis hin zu Griechenland. Dabei ist die Temperatur um ca. 12 Grad unter der Norm gesunken.
Die Lufttemperaturen in der Balkan-Region sanken um sechs bis zwölf Grad Celsius unter die Januar-Norm. Auf dem Balkan sind 40 Zentimeter Schnee und in der Türkei doppelt so viel gefallen. In den nächsten zwei Tagen wird mit noch mehr Niederschlag gerechnet.

- Sputnik

Fire

Verheerende Buschbrände halten in Australien an: Erneuter Notstand ausgerufen

Buschbrände in Australien
© EUROPEAN UNION, COPERNICUS SENTINEL DATA/Handout via REUTERS
Seit mehreren Wochen dauern die Buschbrände in Australien an und bisher gibt es 17 Todesopfer. Australien rief deshalb erneut den Notstand aus. Am Wochenende gab es Berichte, dass sich tausende Touristen und Einheimische an Stränden vor den Flammen in Sicherheit bringen mussten und der Himmel war glutrot:

Tourists and locals attempt to flee brush fires in Mallacoota, Australia, December 31, 2019
© Reuters / Instagram / @IDASHOPE4STROKE
Touristen und Einheimische versuchen den Flammen zu entkommen. Mallacoota, Australien, 31. Dezember, 2019.

Bizarro Earth

Lawinenunglück in Südtirol forderte drei deutsche Opfer

Eine Frau und ein Kind aus Thüringen sind am Samstag bei einen Lawinenunglück in Südtirol ums Leben gekommen. Laut einem Tweet des Verteidigungsministeriums handelt es sich um eine Soldatin und deren Tochter.
rettungshubschrauber
© dpa
Das Mädchen aus Thüringen wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht, verstarb aber später an seinen Verletzungen.
Bei einem Lawinenunglück in Südtirol sind am Samstag eine Frau und ein Kind aus Thüringen ums Leben gekommen. Sie stammten aus Hauteroda im Kyffhäuserkreis. Die junge Frau war nach Angaben des Verteidigungsministeriums Bundeswehrsoldatin. Bei dem Kind handele es sich um die siebenjährige Tochter der Frau. Außerdem starb bei dem Unglück ein weiteres Kind aus Nordrhein-Westfalen.

Das Unglück ereignete sich auf der Teufelsegg-Piste im Skigebiet Schnalstal in Italien. Laut Polizei ging dort am Mittag eine Lawine nieder und begrub mehrere Skifahrer unter sich, die gerade auf der Piste unterwegs waren. Die 35 Jahre alte Frau aus Thüringen konnte nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden.

Die siebenjährige Tochter der Frau wurde laut Polizei am Unglücksort wiederbelebt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Trient gebracht. Sie starb jedoch am Abend im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen.

Kommentar: Erst in den letzten Tagen kam in der Schweiz und Österreich zu Lawinenabgängen:

Lawinenabgänge in Schweiz und Österreich: Unbekannte Anzahl von Vermissten


Cloud Precipitation

Lawinenabgänge in Schweiz und Österreich: Unbekannte Anzahl von Vermissten

lawine schweiz
© Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa
In der Schweiz ist es heute Vormittag auf einer Skipiste zu einem Lawinenabgang gekommen. Bisher konnten zwei verschüttete Personen geborgen werden, es wird aber von weiteren Vermissten ausgegangen.
Eine Lawine ist am Donnerstagvormittag an einer Skipiste im Schweizer Skigebiet Andermatt niedergegangen. Die Kantonspolizei teilte mit, dass bisher zwei Verschüttete geborgen werden konnten. Sie seien leicht verletzt und von der Alpinen Rettung Zentralschweiz (Rega) in ein Krankenhaus geflogen worden. Vier weitere Menschen hätten sich unverletzt aus dem Schnee befreien können oder seien von Rettern während einer großangelegten Suchaktion herausgezogen worden.

- T-Online
Die Lawine ist auf einer markierten Piste niedergegangen und die Kantonspolizei spricht von einer "Lawine von beachtlicher Größe". Zeugen nahmen unter anderen das folgende Video auf:


Cloud Grey

Beeindruckende irisierende Wolken in Sibirien aufgenommen

iridescent cloud
© Svetlana Kazina
In dem Altai-Gebirge wurden von der Fotografin Svetlana Kazina beeindruckende irisierende Wolken aufgenommen. Die Wolken wurden über den höchsten Gipfel des Gebirges - den Belucha-Berg - aufgenommen.

Clipboard

Buschbrände in Australien fordern weitere Todesopfer

Noch immer kämpfen die Einsatzkräfte in Australien gegen die Buschfeuer, extreme Hitze erschwert ihnen die Arbeit. Zwei Feuerwehrmänner kamen ums Leben. Unterdessen wächst die Kritik am australischen Premier Morrison.
buschbrände australien
Beim Kampf gegen die verheerenden Buschfeuer in Australien sind zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Die beiden waren nahe der Stadt Buxton mit ihrem Fahrzeug von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt, wie die Feuerwehr im betroffenen Bundesstaat New South Wales (RFS) mitteilte.

Mindestens acht Tote

Bei dem Unfall seien drei weitere Einsatzkräfte verletzt worden. Damit stieg die Zahl der Opfer, die im Zusammenhang mit den seit Oktober wütenden Bränden ums Leben kamen, auf mindestens acht.

Die Feuerwehrleute waren auf dem Weg zu einem Brand, der rund 90 Kilometer südwestlich der Metropole Sydney außer Kontrolle geraten war. Dort kämpften Einsatzkräfte gegen 60 Meter hohe Feuerfronten. Der Sauerstoff in der Luft sei knapp geworden, so die Feuerwehr. Dazu seien Böen mit Windgeschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern gekommen.