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Do, 14 Nov 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Health

Japan: Hitzewelle forderte bislang 57 Tote und 18.000 Hospitalisierte

Hitzewelle Japan
© AFP
57 Tote und über 18.000 Hospitalisierte durch Hitzewelle in Japan
Seit dem 29. Juli sind in Japan insgesamt 57 Menschen an den Folgen der Hitzewelle gestorben. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Menschen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht, wie Behörden am Dienstag berichteten.

Im Vergleich zur vergangenen Woche stieg die Zahl der Menschen, die in Krankenhäusern behandelt werden mussten, von 5.664 auf 18.347, teilte die Online-Zeitung Japan Today mit. Laut der Agentur für Brand- und Katastrophenmanagement sei dies der zweitgrößte Wert seit der Hitzewelle im Jahr 2008.

Von den insgesamt 18.347 Patienten wiesen 729 schwere Symptome auf, die mindestens drei Wochen stationäre Behandlung erforderten. Weitere 6.548 benötigten mit weniger ernsten Gesundheitszuständen einen kürzeren Krankenhausaufenthalt. In 54,3 Prozent der Fälle handelte es sich um Menschen von über 65 Jahren.

Tokio lag zunächst mit 1.857 Krankenhauseinweisungen vorn, gefolgt von den Präfekturen Aichi mit 1.342 Fällen und Saitama mit 1.307 Fällen. Berichte über Hitzetote gäbe es aus insgesamt 24 Präfekturen, mit der Höchstzahl von sieben Todesfällen in Hokkaidō und je fünf Toten in Ibaraki und Saitama.

Kommentar: Dennoch muss diese Hitzewelle noch lange kein Indikator für eine allgemeine und "menschengemachte" Klimaerwärmung sein, auch wenn derartige Hitze (sowie hohe Temperaturen im Sommer allgemein) von deren Befürwortern gerne als "Beweis" dafür angeführt wird:


Bizarro Earth

Schwere Unwetter zogen am Mittwoch über Baden-Württemberg

Nach heftigen Gewittern war Baden-Württemberg in Teilen am Mittwoch recht lahmgelegt. Die Bahnstrecke von Karlsruhe nach Rastatt bleibt noch bis mindestens Freitag gesperrt.

unwetter bw

Zahlreiche Einsätze: Die Feuerwehr in Mannheim beschäftigte vor allem umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und beschädigte Autos.
Wegen Sturmschäden bleibt die Bahnstrecke von Karlsruhe nach Rastatt über Muggensturm (Kreis Rastatt) und Malsch (Kreis Karlsruhe) mindestens bis Freitag gesperrt. Ein Oberleitungsschaden auf der Strecke und zahlreiche umgestürzte Bäume sind der Grund. Der S-Bahn-Verkehr auf diesem Abschnitt bleibt bis dahin eingestellt, es wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Grund für die Sperrung ist ein Oberleitungsschaden. Außerdem liegen auf einer Länge von drei Kilometern umgestürzte Bäume auf dem Gleis. Ein Busersatzverkehr kann laut Albtalverkehrsgesellschaft (AVG) auf dem betroffenen Abschnitt noch nicht eingerichtet werden, weil auch die Straßen von Sturmschäden betroffen sind. Der Fern-, Nah- und Güterverkehr der Deutschen Bahn wird über die parallel verlaufende Strecke über Durmersheim geleitet. Auch auf diesem Streckenast gibt es Einschränkungen im S-Bahnverkehr.

Die ICE- und TGV-Züge zwischen Frankfurt und Paris werden umgeleitet, sodass die Haltestellen Karlsruhe und Straßburg entfallen.

Umgestürzte Bäume behindern Autoverkehr

Laut Polizei stand in der Nacht auf der A5 zwischen Karlsruhe und Rastatt zeitweise das Wasser bis zu 30 Zentimeter hoch. Es kam zu Aquaplaning. Zudem behinderten zahlreiche Äste den Verkehr, die Autobahn musste für rund sechs Stunden gesperrt werden.

An der angrenzenden B3 bei Ettlingen (Kreis Karlsruhe) mussten Autofahrer über Nacht ihre Autos stehen lassen, weil kein Fortkommen mehr möglich war. Auf der Bundesstraße mussten Dutzende Bäume weggeräumt werden.

Ebenfalls in Ettlingen verursachte ein heruntergerissenes Blechdach einen Schaden von rund 150.000 Euro. Nach Angaben der Polizei flog das rund 150 Quadratmeter große Dach am späten Dienstagabend auf ein benachbartes Autohaus und beschädigte neben dem Gebäude zahlreiche Fahrzeuge.

Kommentar:




Bad Guys

Riesige Waldbrände in Sibirien: Über 3 Millionen Hektar bereits zerstört

Im Osten Russlands brennen Wälder. Die Menschen in den betroffenen Regionen leiden unter giftigem Smog. Nun hilft auch das Militär bei den Löscharbeiten.
waldbrand sibirien
© RIA Nowosti/dpa
Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände in Sibirien verzeichnen die Einsatzkräfte erste Erfolge. Innerhalb von 24 Stunden seien 25 Brände auf einer Fläche von fast 6900 Hektar beseitigt worden, teilten die Forstbehörden am Freitag mit. Das sind demnach deutlich mehr als am Vortag, als die Löschtrupps Feuer auf einer Fläche von 400 Hektar löschten. Dennoch lodern immer noch 160 Waldbrände, die meisten in den Regionen Irkutsk und Krasnojarsk.

Die Einsatzkräfte werden auch vom russischen Militär unterstützt. Das Verteidigungsministerium in Moskau rechnete damit, dass an diesem Freitag in Krasnojarsk weitere Löschhubschrauber eintreffen.

Kommentar:




Seismograph

Erneut bei Fukushima: Erdbeben der Stärke zwischen 6,2 und 6,5 in Japan

Erdbeben Japan
© earthquake.usgs.gov
Starkes Erdbeben erschüttert Präfektur Fukushima
Am Sonntag hat sich vor der Ostküste Japans ein starkes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag ungefähr 60 Kilometer vor der Präfektur Fukushima. Die Erde bebte auch in der 250 Kilometer entfernten Hauptstadt Tokio. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgerufen.

Örtliche Medien gaben die Stärke des Erdstoßes zunächst mit 6,5 an, während die US-Erdbebenwarte USGS die Stärke 6,2 vermeldete. Das Epizentrum lag demnach in einer Tiefe von etwa 38,6 Kilometern. Berichte über mögliche Sachschäden oder Opfer lagen anfangs noch nicht vor.


"Erdbeben der Stärke 6,5 erschüttert die Präfektur Fukushima http://jtim.es/cRNh50vmO3K"

~ Übersetzung Redaktion de.sott.net

"Vorläufig: Erdbeben der Stärke 6,3 vor der Ostküste von Honshu, Japan, Aug-04 10:23 UTC, Updates go.usa.gov/xyz85"

~ Übersetzung Redaktion de.sott.net
In der nächstgelegenen Präfektur befindet sich das berühmt-berüchtigte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, das 2011 infolge eines Erdbebens vom darauf folgenden Tsunami schwer beschädigt worden war.

"Ein starkes Erdbeben hat Japans nordöstliche Präfekturen Fukushima und Miyagi erschüttert. Die Japanische Meteorologische Agentur sagt, dass bei dem Erdbeben 5 minus auf der seismischen Intensitätsskala des Landes von null bis sieben registriert worden seien. Die Agentur sagt, dass keine Bedrohung durch einen Tsunami bestünde."

~ Übersetzung Redaktion de.sott.net

Tornado1

Wasserhose über dem Bodensee aufgenommen

wasserhose bodensee
© Glomex/Facebook/Pascal Müller
Auf einer Fährfahrt über dem Bodensee hat ein Mitarbeiter des Fährunternehmens am Sonntag eine Wasserhose auf dem See aufgenommen.
Bei den Aufnahmen handelt es sich tatsächlich um einen Tornado auf dem Wasser, wie Andreas Friedrich, Meteorologe des Deutschen Wetterdiensts (DWD) auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt. In dem speziellen Fall von gestern spricht man von einer Wasserhose, was einen tornadoähnlichen Sturm auf dem Wasser meint.

- Stuttgarter Zeitung
Am Bodensee werden Wasserhosen laut Friedrich alle ein bis zwei Jahre gesichtet.

- Stuttgarter Zeitung
Das ist nicht ganz korrekt. Bereits im letzten Jahr und dem Jahr zuvor wurden ebenso Wasserhosen über dem Bodensee aufgenommen.

Cloud Lightning

Extreme Hitze dominiert Schlagzeilen, doch Rollercoaster-Wetter sollte uns mehr Sorgen bereiten - Was ist los?

Snow Germany May 5th

Schnee fiel in Teilen von Deutschland am 5. Mai 2019
Während Gebiete Europas in diesem Sommer in eine zweite Hitzewelle eintreten und zum Trommelschlag von Wetterwarnungen und Klimawandel-Alarm gegen Wildfeuer zu kämpfen haben, schauen andere Teile der Welt neidisch zu, während sie in ihren Sommerhosen zittern.

Belgien, Deutschland und die Niederlande haben gerade einen Allzeit-Hitzerekord gebrochen. Großbritannien könnte es ebenfalls tun. Frankreich schaffte es im letzten Monat, doch könnte diese Woche ebenfalls wieder nahe dran kommen. Portugal hat gerade ein Wildfeuer unter seine Kontrolle gebracht und warnt vor einem "sehr hohen" Risiko eines weiteren, ebenso wie Spanien und Italien.

Doch früher im Juli hatten Deutschland und die Niederlande eine Rekordtiefen-Nachttemperatur von unter -1 C° erreicht und in der Schweiz lag die Temperatur ein paar Grade unter ihrem Sommerdurchschnitt.

Und währenddessen wird Moskau von einem Juliregen durchgeweicht, welcher daran ist, der kälteste in über 40 Jahren zu werden. Wir fragten Klima- und Wetterexperten, was los ist.

Kommentar: Mehr zur jüngsten Hitzewelle: Für ein umfassenderes Bild über das, was klima- und wettertechnisch derzeit auf unserem Planeten geschieht, können Sie das Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung von Pierre Lescaudron lesen (die deutsche Übersetzung ist auch als Rohfassung auf Sott.net verfügbar).

Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung, echcc werbung
Und schauen Sie auch in unsere monatlichen Videozusammenfassungen rein: SOTT Video Erdveränderungen - Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle


Evil Rays

Stier tötet zwei Menschen in Bayern - Bereits der vierte Vorfall innerhalb weniger Wochen

In Gleißenberg in Bayern kam es zu zwei tödlichen Unfällen, dort hat ein Stier zwei Menschen getötet.

weide bayern
© Alexander Auer
Ein Stier hat am Samstag auf dieser Weide in Gleißenberg zwei Menschen getötet.
Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt, hat ein Stier in Gleißenberg gegen 11 Uhr zwei Menschen getötet. Laut der Passauer Neuen Presse wurde ein 60 Jahre alter Bauer auf der Weide von dem Stier attackiert. Als der Mann nach einiger Zeit nicht nach Hause zurückkehrte, sah sein Vater nach dem Rechten. Auch er wurde auf der Weide von dem Stier angegriffen und tödlich verletzt.

- Merkur.de
Der Merkur berichtet weiter, dass die eintreffenden Rettungskräfte ebenso angegriffen wurden. Aus Sicherheitsgründen hat ein Polizist das Tier letztendlich erlegt. Warum es zu dem aggressiven Verhalten kam, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

Cloud Lightning

Indien: Mindestens 39 Menschen durch Blitze ums Leben gekommen

In Südasien ist Monsunzeit. Bei Gewittern in Indien sind durch Blitzeinschläge mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen, berichtet der Katastrophenschutz.
Blitz
© Fir0002 (via WikimediaCommons), GDFL
Symbolbild: Gewitterwolke mit Blitz.
Blitze haben mindestens 39 Menschen im ostindischen Bundesstaat Bihar getötet. Viele der Todesopfer seien Bauern oder Obdachlose, die sich im Freien aufgehalten hätten, sagte ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes.

Damit stieg die Zahl der Toten als Folge von Unwettern während der Monsunzeit in Bihar auf über 100. In ganz Indien sind seit Juli mehr als 250 Menschen bei Unwettern und Überschwemmungen ums Leben gekommen - die meisten davon in Bihar und im nordöstlichen Bundesstaat Assam.

dpa

Sun

41,5 Grad in Deutschland: Hitzerekord gebrochen, nicht nur in Deutschland

Bereits gestern ist der Hitzerekord in Deutschland mit 40,5 Grad in Geilenkirchen gebrochen worden. Heute wurde diese Temperatur mit 41,5 Grad in Lingen noch übertroffen. Somit stieg die heutige Temperatur in Deutschland zum ersten Mal in der aufgezeichneten Geschichte über die 41 Grad-Marke.
Thermometer
© www.globallookpress.com
Nach vorläufigen Messergebnissen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden am Donnerstag im niedersächsischen Lingen 41,5 Grad verzeichnet. Dieser Wert wurde um 15.10 gemessen, sagte ein Sprecher.


~ Sputnik
Es handelt sich jedoch nur um ein vorläufiges Ergebnis, das noch höher ausfallen könnte in der derzeitigen Hitzewelle, die auch in anderen europäischen Staaten zu Hitzerekorden geführt hat.

Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 5,1 trifft Athen - Zwei alte Gebäude eingestürzt, keine Meldung über Schwerverletzte

Nahe der griechischen Hauptstadt kommt es zu einem schweren Erdbeben. Zahlreiche staatliche Gebäude werden aus Sicherheitsgründen evakuiert, Tausende Menschen rennen auf die Straßen. Schwer verletzt ist bislang niemand.
erdbeben athen
© Reuters
Die griechische Hauptstadt Athen ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. "Zwei alte, unbewohnte Häuser sind eingestürzt. Es gibt keine schweren Verletzungen", sagte der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas. Lediglich drei Menschen seien durch herabfallenden Putz von Häusern leicht verletzt worden, hieß es seitens des Rettungsdienstes. Hubschrauber zogen ihre Kreise über Athen, um Schäden festzustellen. ERT berichtete von kleineren Erdrutschen. Dem Beben seien zudem Nachbeben gefolgt, die die Menschen erneut in Angst versetzten.

Das Epizentrum lag rund 25 Kilometer nordwestlich Athens in einer Tiefe von rund 15 Kilometern, sagten Seismologen. Aus diesem Grund wurde das Beben als so stark empfunden, bestätigte der Chef des Geodynamischen Instituts, Manolis Pleionis. Sein Institut gab die Stärke des ersten Bebens mit 5,1 an, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete. Das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam veröffentlichte auf seiner Internetseite die Erdbebenstärke 4,8.

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