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Mi, 31 Aug 2016
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Erdveränderungen
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Snowflake Cold

Mitten im August - Kälterekorde und Bodenfrost für Teile Deutschlands

An diesem 11. August 2016 haben Meteorologen neue Temperaturrekorde gemessen: In Teilen Norddeutschlands sei es noch nie so kalt gewesen wie an diesem Donnerstag, meldeten sie. Im Osten wurde sogar Bodenfrost gemessen.
© Michelangelus | Shutterstock
Frieren im Sommer: In vielen norddeutschen Orten seien es am Donnerstag so kalt wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen, berichten Meteorologen.

Hamburg. Am Donnerstagmorgen schrieb eine Frau auf Twitter. "Mein Freund hat die Fenster über Nacht offen gelassen ... In der Früh ist die Heizung angesprungen." Und die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein fragte vorsichtshalber: "Heizung richtig eingestellt?" Dazu verlinkte sie auf ihren "WärmeCheck", mit dem Verbraucher ihren Energieverbrauch überprüfen können. Und das mitten im Sommermonat August.

Kommentar: Kachelmannwetter stellte folgende Tabelle online:
© Kachelmannwetter.com



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Überschwemmungen im Niger - 46.000 Menschen verloren ihr Zuhause

Niamey - Bei Überschwemmungen im westafrikanischen Niger sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen und zehntausende weitere obdachlos geworden.
Heftige Regenfälle hätten besonders in den Wüstengegenden von Tahoua im Westen des Landes sowie in Agadez im Norden schwere Schäden angerichtet, teilte die Regierung am Freitag in Niamey mit. Unter den Todesopfern waren demnach auch mehrere Kinder.

Mehr als 46.000 Menschen verloren durch die Überschwemmungen ihr Zuhause. Die Behörden hätten zunächst Lebensmittel zu den Hochwasseropfern gebracht, weitere Hilfsgüter seien unterwegs, hieß es in der Mitteilung.

Die Vereinten Nationen hatten vergangenen Monat mitgeteilt, durch Überschwemmungen seien in den beiden am schlimmsten betroffenen Gebieten 19.500 Stück Vieh verendet und hunderte Hektar Ackerland zerstört worden. Niger hatte gerade mit einer Hungersnot als Folge einer Dürre zu kämpfen, als die heftigen Regenfälle einsetzten.

apa

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Bad Guys

Kleines Erdbeben erschüttert Griechenland

© dpa
Symbolfoto
Um 8.32 Uhr hat sich am Donnerstagmorgen auf der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki ein eher schwaches Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag 6 Kilometer nördlich von Sarti und 97 Kilometer südwestlich von Thessaloniki in einer Tiefe von 10 Kilometern unter der Erdoberfläche. Menschen vor Ort berichten, dass das Beben deutlich spürbar gewesen ist.

Es gab weder Verletzte noch Sachschäden. Dem geodynamischen Institut Athen zufolge erreichte das Beben eine Stärke von 3,7 auf der Richterskala. Seismologen zeigen sich unter dem Hinweis, dass es in der Region öfters kleinere Erdstöße gebe, nicht besorgt.

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Fire

Feuer in Frankreich, Spanien und Portugal: Vier Tote und 300 Verletzte durch Waldbrände in Südeuropa

Starke Winde und hohe Temperaturen fachen die Feuer in Südwesteuropa weiter an. In Portugal gab es vier Tote und 300 Verletzte. Rund um die südfranzösische Stadt Marseille wurden rund 2700 Hektar Wald zerstört. Flüge mussten umgeleitet werden.
Schwere Waldbrände haben in Südfrankreich und in Portugal für Chaos und Zerstörung gesorgt. Mindestens vier Menschen wurden getötet, Feuer zerstörten zahlreiche Häuser, Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht, wie die Behörden mitteilten.

Besonders dramatisch ist die Lage rund um Marseille am Mittelmeer: Der zweitgrößten französischen Stadt näherte sich eine Feuersäule. Auf dem Weg nach Marseille zerstörte der Brand nach Behördenangaben mindestens 2700 Hektar Land. Zwei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer, wie die Feuerwehr mitteilte.

Bizarro Earth

Erdbeben erschüttert Hauptstadt Ecuadors - Menschen rennen panisch aus Häusern

Ein Erdbeben der Stärke 4,6 hat sich in der Nacht zum Dienstag Ecuador ereignet. Im April waren durch ein Erdbeben mehr als 670 Menschen in dem Land gestorben.
© USGS
Quito. Die Erdstöße wurden in geringer Tiefe nahe Ecuadors Hauptstadt Quito gemessen, teilte die Erdbebenwarte des Landes mit. Das Beben löste Panik bei den Bewohnern der Hauptstadt aus. Zahlreiche Menschen strömten kurz vor Mitternacht auf die Straßen.

Erst im April waren bei einem schweren Erdbeben in dem Andenstaat 673 Menschen getötet und mehr als 6200 verletzt worden. Das Beben der Stärke 7,8 hatte am 16. April weite Teile des Landes erschüttert und große Zerstörungen angerichtet. Dutzende Nachbeben folgten.

(AFP)

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Fire

Feuerwehr kämpft gegen über 700 Waldbrände in Portugal

In Portugal kämpft die Feuerwehr derzeit gegen mehr als 700 Waldbrände. Sie breiten sich nach wochenlanger Trockenheit in den Eukalyptuswäldern rasch aus. Die Einsatzkräfte versuchen der Feuerfront Herr zu werden - doch stoßen dabei an ihre Grenzen.
© dpa
Mehr als 4400 Feuerwehrleute sind im Einsatz, wie hier bei Viseu im Norden des Landes. Auch die Armee ist im Einsatz. Nach Wochen der Trockenheit breiten sich die Flammen in den Pinien- und Eukalyptuswäldern aus.
Kaum sind die Feuer auf der Kanareninsel La Palma unter Kontrolle, brennt es in Portugal: An mehr als 700 Stellen sind Waldbrände ausgebrochen, vor allem in der Mitte und im Norden des Landes - aber auch in den Touristenregionen an der Algarve.

Pedro Barreirinha kommt gar nicht mehr nach. Der Feuerwehr-Hauptmann koordiniert die Notrufe in der Region Agueda, eine Autostunde südlich von Porto. "Die Front ist sehr groß und unsere Leute sind überall verstreut", sagt er. "Ich kann noch nicht sagen, wann wir die Lage unter Kontrolle haben."

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Tornado2

Update: Hurrikane "Earl" forderte 39 Menschenleben und ein neuer Sturm braut sich bereits zusammen

Mexiko-Stadt. Mindestens 39 Menschen hat "Earl" das Leben gekostet. Meteorologen warnen bereits vor einem nächsten Sturm.
© dpa, jn mag ay
Die Zahl der in Mexiko durch Ausläufer des Hurrikans "Earl" getöteten Menschen ist am Sonntag auf mindestens 39 angestiegen. Gleichzeitig formierte sich an der mexikanischen Pazifikküste ein neuer Tropensturm, der im Land Schäden anrichten könnte.


Mindestens 28 Personen starben während einer Reihe von Erdrutschen im gebirgigen Norden des Bundesstaates Puebla, wie der Koordinator des nationalen Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, in einem Interview des Senders ForoTV sagte. Allein 25 davon seien in der Gemeinde Huauchinango ums Leben gekommen, drei weitere in Tlaola.

In Veracruz starben elf Menschen

Auch im Golfküstenstaat Veracruz sorgten starke Regenfälle für Schlammlawinen. Dabei kamen nach Behördenangaben insgesamt elf Menschen ums Leben. Gouverneur Javier Duarte zufolge waren die Städte Coscomatepec, Tequila und Huayacocotla von den Erdrutschen betroffen. Da es in dem Gebiet weiterhin stark regnete, musste ein Teil der wichtigen Schnellstraße gesperrt werden, die die Region mit der Hauptstadt Mexiko-Stadt verbindet. Innerhalb von 24 Stunden kam hier so viel Niederschlag herunter wie sonst in einem ganzen Monat.


Kommentar: Solche Meldungen liest man in den letzten Monaten sehr oft.
  • So viel Regen wie in einem Monat: Ausnahmezustand für Teile Berlins



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Cloud Precipitation

Schweres Unwetter in Mazedonien forderte mindestens 20 Tote

In der mazedonischen Hauptstadt Skopje sind bei Überschwemmungen mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Laut Medienberichten stieg das Hochwasser nach heftigen Gewittern mit Starkregen in einigen Vororten auf anderthalb Meter.
© dpa
Bei heftigen Gewittern und Überschwemmungen sind in Mazedonien mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben dauert die Suche nach weiteren möglichen Opfern an.

Ein heftiger Gewittersturm hatte am Samstagabend die Hauptstadt Skopje getroffen. Die starken Regenfälle wurden von Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 70 Stundenkilometer begleitet. Besonders betroffen waren die nordöstlichen Vororte von Skopje.

Binnen zwei Stunden fielen laut dem Wetterdienst 93 Liter Regen pro Quadratmeter in Skopje - rund die Hälfte der durchschnittlichen Niederschlagsmenge für den gesamten Monat August. Der Starkregen führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen.

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Christmas Tree

Unbeständiges Wetter macht Bauern Probleme: Schlechte Ernte für 2016 erwartet

Das ganze Jahr ackern die Landwirte auf diese Wochen hin und dann dieses Wetter. Durch den Regen gehen Ernte, Ertrag und Qualität in diesem Jahr vielerorts baden.
© chrisberic/Fotolis
Niedrige Erträge, enttäuschende Qualitäten und eine Ernte, die immer wieder unterbrochen wird. In vielen Regionen Deutschlands zeigt das Wetter in diesen Wochen, wie essentiell es trotz allen wissenschaftlichen Fortschritts in Pflanzenbau, Züchtung und Landtechnik für die Landwirtschaft ist.

"Aufgrund des unbeständigen Wetters mit häufigen Niederschlägen musste die Getreideernte immer wieder unterbrochen werden. Das ist nervenaufreibend und belastet unsere Bauern zusätzlich, nachdem die Ernteergebnisse bei Wintergerste und Raps alles andere als zufriedenstellend sind", erklärte der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, beim Pressegespräch am Donnerstag in Eschborn im Main-Taunus-Kreis.

Während die erste Jahreshälfte 2015 viel zu trocken gewesen sei, sei es in diesem Jahr, insbesondere in Südhessen, viel zu nass gewesen. Bei den Niederschlagsmengen ergebe sich ein auffälliges Süd-Nord-Gefälle.

Fire

Feuer auf La Palma hat bereits 3.600 Hektar Pinienwald zerstört

© Reuters/Borja Suarez
Santa Cruz de La Palma - Das vermutlich von einem Deutschen fahrlässig verursachte Feuer auf der Kanaren-Insel La Palma hat bereits rund 3.600 Hektar Pinienwald zerstört. In der Nacht auf Samstag sei die vernichtete Fläche aber nicht mehr größer geworden, erklärte die auf die Insel geflogene spanische Umweltministerin Isabel Garcia Tejerina. Das sei "eine gute Nachricht".

Die seit Mittwoch in einer hügeligen und schwer zugänglichen Gegend um den Naturpark Cumbre Vieja wütenden Flammen waren Freitagabend der 5.000-Einwohner-Gemeinde Villa de Mazo im Südosten der Insel bedrohlich nahegekommen. Häuser seien aber nicht mehr in Gefahr, eine Evakuierung nicht nötig, sagte Bürgermeister Jose Pestana. wald

Kommentar: Großer Waldbrand auf La Palma anscheinend durch brennendes Klopapier entfacht - Schuld soll ein Deutscher sein, der in einer Höhle wohnt