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Do, 25 Aug 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Schlimme Entwicklung: Wissenschaftler berichten über die vom Aussterben bedrohten Tierarten

Werden keine geeigneten Maßnahmen ergriffen, sterben zahlreiche Tierarten laut einer internationalen Forschergruppe schon zum Ende dieses Jahrhunderts aus. Das Fachjournal „BioScience“ berichtet über die Ursachen der katastrophalen Entwicklung.
© AFP 2016/ Felix Kaestle
Die vom Aussterben bedrohten Tiere sind größtenteils Vertreter der Megafauna - also die größten Säugetiere. Die Ursache für das rasche Verschwinden ist die Ausrottung durch übermäßige Jagd und die Zerstörung der Lebensräume infolge massiver Waldrodungen. Besonders gefährdet sind Raubtiere sowie Nashörner und andere Grasfresser.

Kommentar: Nicht zu vergessen: Die Fälle von Massentiersterben überall auf der Welt:

Wissenschaftler ratlos über massenhaftes Tiersterben: Hunderte tote Meeresschildkröten, Austern, Vögel in verschiedensten Teilen der Welt


Cloud Precipitation

Flutwelle rollt über Kleinstadt in den USA hinweg

Im US-Bundesstaat Maryland kommen mindestens zwei Menschen ums Leben, als eine Flutwelle über die Kleinstadt Ellicott City hinweg rollt. Autos werden weggeschwemmt, Straßen brechen auf. Der historische Stadtkern ist schwer beschädigt.
© AP
Heftige Unwetter haben am Wochenende die Kleinstadt Ellicott City im US-Bundesstaat Maryland verwüstet, zwei Menschen kamen dabei nach Angaben der Polizei ums Leben. Heftiger Regen hatte in der Kleinstadt eine regelrechte Flutwelle ausgelöst. Autos wurden fortgerissen, Bürgersteige und Straßen aufgerissen und historische Gebäude zerstört. Marylands Gouverneur Larry Hogan erklärte den zwischen Washington und Baltimore gelegenen Bezirk Howard am Sonntag (Ortszeit) zum Notstandsgebiet.

In dem Bezirk waren am Samstagabend mehrere schwere Gewitter niedergegangen. Binnen zwei Stunden fielen laut Wetterdienst 15 Zentimeter Regen, soviel, wie normalerweise in einem Monat. Am schwersten traf das Unwetter die am Patapsco-Fluss gelegene Altstadt von Ellicott City. Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Stadtteil wurde von der Polizei evakuiert und bis auf weiteres abgesperrt.

Kommentar:




Compass

Australischer Kontinent wandert nach Norden: Neue Position auf der Weltkarte, Navis müssen aktualisiert werden

Navis und selbstfahrende Autos machen es nötig: Australien muss seine Position auf der Weltkarte korrigieren. Derzeit liegt der Kontinent um mehr als einen Meter daneben.
© DPA/NASA
Australischer Kontinent aus dem Weltall
Australien ist in Bewegung. Die Kontinentaldrift lässt den Erdteil jedes Jahr sieben Zentimeter wandern - gen Norden. In gut 15 Millionen Jahren wird sich die Landmasse laut australischer Behörde für Geowissenschaften etwa tausend Kilometer weit bewegt haben.

Wissenschaftler rechnen damit, dass Australien sich unter die Sunda-Inseln schieben wird. Die permanente Drift wirkt sich bereits jetzt auf den Alltag der Australier aus. Denn ihr Land ist nicht mehr im Einklang mit den globalen Navigationssystemen. Derzeit sind die Angaben um mehr als einen Meter unpräzise, erklärte die Behörde für Geowissenschaften dem australischen Rundfunksender ABC.

Cloud Precipitation

Überschwemmungen in Pakistan: Bus mit Hochzeitsgästen von Fluten mitgerrissen - 15 Tote

Das Hochwasser hat einen Verkehrsunfall im Nordwesten Pakistans verursacht, bei dem 15 Menschen den Tod fanden, wie die Agentur Associated Press am Samstag meldet.
© Flickr/ Shahzeb Younas
Nach Angaben der Lokalbehörden war ein Bus mit Hochzeitsgästen auf der Straße von den Fluten erfasst und mitgerissen worden. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt. Der Agentur zufolge sollen bei den vom Monsunregen verursachten Überschwemmungen in Pakistan im Juli bisher 55 Menschen ihr Leben verloren haben.

Bad Guys

Leichtes Beben der Stärke 2,2 trifft Tirol

© dpa
Symbolfoto
Ein leichtes Erdbeben hat sich Freitagvormittag bei Kematen in Tirol ereignet. Wie der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik meldete, erreichten die Erdstöße eine Stärke von 2,2 auf der Richterskala. Einige Menschen in einem Umkreis von etwa 15 Kilometern hätten das Beben schwach wahrgenommen. Schäden an Gebäuden seien bei dieser Magnitude nicht zu erwarten. Am vergangenen Freitag hatte sich eine Erdbebenserie bei Seefeld, rund elf Kilometer von Kematen entfernt, ereignet. Das stärkste von insgesamt vier Beben hatte die Stärke 3,3.

dpa

Kommentar:




Cloud Precipitation

Unwetter ohne Ende: Ist das alles die neue Normalität?

In der Nacht auf Donnerstag haben Starkregenfälle den Landkreis Ebersberg heimgesucht. Mindestens drei Menschen mussten gerettet werden. Und immer dringlicher wird die Frage: Ist das alles noch normal?

© Stefan Rossmann
Autos wurden vom Wasser herum gewirbelt oder verschwanden in den Fluten.
Ebersberg/München - Im nächsten Jahresrückblick hat sich einer seinen Platz längst gesichert: der Starkregen, der ja so was wie der Hauptdarsteller dieses durchnässten bayerischen Sommers ist. Seine Auftritte seit Anfang Juni sind inzwischen kaum mehr zu zählen. Am Dienstag tobte er sich über dem Landkreis Weilheim-Schongau aus. In der Nacht auf Donnerstag war der Kreis Ebersberg dran.

Die Drehbücher ähneln sich immer sehr: Über einem sehr kleinen Gebiet fällt besonders viel Regen herunter. Ort des Geschehens war diesmal das Gebiet zwischen Ebersberg und Grafing. Hier kamen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zeitweise bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. Eine Folge: Die B 304 verwandelte sich in einen Fluss. Am Donnerstag waren die Einsatzkräfte bis in den späten Nachmittag hinein damit beschäftigt, das Wasser abzupumpen und den Schlamm zu beseitigen. Außerdem mussten mindestens drei Menschen aus brenzligen Situationen befreit werden.

Cloud Lightning

Unwetter in Berlin: An einem Tag so viele Blitze wie für ein ganzes Jahr - Knapp Tausend Einschläge registriert

Das Unwetter in Berlin am Mittwochnachmittag brachte nicht nur ungewollte Duschen und Verkehrschaos, sondern auch einen neuen Blitz-Höchstwert für die Bundeshauptstadt.
© Johannes Klemt
Bei dem Unwetter über Berlin sind am Mittwoch fast 1000 Blitze eingeschlagen. Der Blitz-Informationsdienst des Elektrokonzerns Siemens registrierte 948 Einschläge.

Das waren mehr als im ganzen Jahr 2015, in dem 884 Blitztreffer in der Bundeshauptstadt registriert wurden, wie das Unternehmen mitteilte.

Kommentar:


Ice Cube

Etwas ungewöhnlich: Schnee und Schlitten fahren am Ende Juli auf der Zugspitze

Der Herbst kommt in diesem Jahr schon Mitte August, wenn die Wettermodelle richtig liegen.
© Zugspitze.de
Nach einem mehr oder weniger verkorksten Sommer 2016 - nicht nur - in großen Teilen Deutschlands ohne ein einziges beständiges Schönwetter-Sommerhoch und mit Schneefällen Mitte Juli bis in Lagen um 1500 m deuten die Wettermodelle derzeit übereinstimmend einen ebenfalls durchwachsenen August mit erstem kräftigem Herbsttief bereits Mitte August an.

© netweather.tv
Die GFS-Prognose vom 29. Juli für den Bodenluftdruck und die Temperaturen in 850 hPa (ca. 1500 m) für den 13. August 2016. Zwischen einem ausgeprägten Tiefdrucksystem über Spitzbergen und Skandinavien sowie hohem Druck über dem Nordatlantik strömt in breitem Strom mit nördlichen Winden hochreichende arktische Meeresluft von Grönland über das Nordmeer Richtung Europa.
Ob sich danach der Herbst schon vorzeitig festsetzt oder aber das Azorenhoch doch noch Richtung Europa vorrückt und dort erstmals in diesem Sommer 2016 für eine späte längere warme Schönwetterphase sorgt, ist in der erweiterten Mittelfrist von mehr als 14 Tagen naturgemäß noch völlig offen...

Kommentar: Wie Schneefan schreibt, muss man abwarten, wie ungewöhnlich der Schnee am Ende Juli auf der Zugspitze ist, da es bereits viele Jahre davor auch immer wieder Schnee auf der Zugspitze gab und manchmal sogar mehr als 200cm.


Cloud Precipitation

Hochwasser in Nepal bringt riesige Hängebrücke zum Einsturz

Augenzeugen in Nepal haben den Einsturz einer riesigen Hängebrücke über dem Tinau-Fluss in der südlichen Stadt Butwal aufgenommen, nachdem starke Regen ein Flussufer weggespült hatten.
Nepal wird derzeit von heftigen Monsun-Regen heimgesucht, die landesweit zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen. Laut Regierungsangaben sind bereits 58 Menschen wegen Hochwasser ums Leben gekommen, 20 weitere werden vermisst.

Tornado2

Österreich: Ein Tornado wütete im Waldviertel mit 200 km/h

Nachuntersuchungen haben ergeben, dass ein seltenes Wetterphänomen über Karlstein im Waldviertel fegte.

© www.wetter-waldviertel.at/M. Web
Der Wirbelsturm hat mehrere Bäume in Karlstein regelrecht abgedreht.
Erst vor wenigen Wochen wurde im Raum Gmünd ein Tornado gesichtet. Drei Tage nach dem verheerenden Hagelunwetter in Karlstein, Bezirk Waidhofen an der Thaya, haben erste Nachuntersuchungen des Schadensbildes ergeben, dass erneut ein Tornado wütete. Bäume seien regelrecht abgedreht oder samt den Wurzelstöcken herausgerissen worden, berichten Feuerwehrleute: Das Ausmaß lasse auf außergewöhnliche Windgeschwindigkeiten schließen. Meteorologen glauben, dass die Zahl der Wirbelstürme in Österreich zunehmen wird, sollte die Erderwärmung anhalten.


Was die Experten so sicher macht, dass in der Nacht auf Freitag ein Tornado über das Gebiet von Karlstein zog, erklärt der Waldviertler Meteorologe Manuel Weber bei einem Lokalaugenschein mit Rainer Kaltenberger von der Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG): "Bäume liegen auf engem Raum in alle Richtungen. Viele Laubbäume - wie Weiden, Kastanienbäume oder Pappeln - wurden abgerissen und lassen die Kraft, die dahinter gesteckt haben muss, erahnen. Denn Laubbäume sind in der Regel deutlich stabiler als beispielsweise Fichten, die schnell mal umfallen", sagt Weber. Angesichts des vorhandenen Schadensbildes seien Windgeschwindigkeiten von rund 200 Stundenkilometern oder mehr dafür verantwortlich.

Kommentar: Mehr Informationen zur "Erderwärmung", Co2 und der wahrscheinlich bevorstehenden Eiszeit: