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Fr, 24 Mär 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Cloud Precipitation

Regenfälle in Kalifornien: "Glory Hole" wird zum ersten Mal seit über zehn Jahren wieder benötigt

Zum ersten Mal seit über zehn Jahren ist der Stausee Berryessa im Norden Kaliforniens so voll, dass sein Ablauf zum Einsatz kommt. Mit rund 21 Metern Breite ist es der größte Überlauftrichter der Welt. Weil es in Kalifornien seit Wochen stark regnet, sind hunderte Menschen in ihren Häusern eingeschlossen. Feuerwehrleute bringen die Bewohner mit Booten in Sicherheit.
Zuvor war Südkalifornien von schweren Regenstürmen betroffen - fünf Menschen starben. Die sintflutartigen Niederschläge führten zu zahlreichen Straßensperrungen, verbreiteten Stromausfällen und Schlammlawinen. In einigen Gebieten wurden bis zu 2,5 Zentimeter Regen in einer Stunde gemessen. Während es im Süden des US-Westküstenstaates am Sonntag wieder trocken war und mit dem Aufräumen begonnen wurde, mussten die Menschen im Norden mit heftigem Regen kämpfen.

Schneeschmelze brächte neue Probleme

Schlagzeilen machte auch der Oroville-Stausee in Nordkalifornien, dessen Damm zu brechen drohte. Mehr als 180.000 Menschen am Fuße der höchsten Staumauer in den USA hatten die Gefahrenzone sicherheitshalber räumen müssen. Im Wettlauf mit der Zeit waren Arbeiter rund um die Uhr im Einsatz, um die Stauanlagen zu befestigen. Und dank kontrollierter Abflüsse war es schließlich gelungen, den Wasserspiegel in dem Reservoir um mehrere Meter zu senken.

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Ermittlungen laufen: Mann in Spanien offenbar von fünf Hunden totgebissen

Madrid. Im Südosten von Spanien ist ein 66-jähriger Mann offenbar von den fünf Hunden seines Nachbarn totgebissen worden.

© dpa
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Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, muss sich der Nachbar wegen fahrlässiger Tötung verantworten, sollten die DNA-Proben der Hunde mit den Spuren auf der Leiche übereinstimmen. Der tragische Vorfall ereignete sich am Samstag in Beniarbeig in der südöstlichen Provinz Alicante.

Der 66-Jährige war in seinen Gemüsegarten gegangen, um dort zu arbeiten. Als er lange Zeit nicht zurückkehrte, machte sich sein Sohn auf die Suche nach ihm und fand ihn tot im Garten. Der Polizei zufolge bot sich ihm ein "entsetzliches Bild". Die Leiche war übersät mit Tierbissen, die Verletzungen an Armen und Beinen ließen darauf schließen, dass er sich heftig gegen den Angriff wehrte.

Sun

Hitze in Australien: Tausende Flughunde fielen tot aus den Bäumen

Rekordverdächtige Temperaturen suchten in den letzten Tagen Australien heim. Was Badetouristen vielleicht erfreute, sorgte an anderer Stelle für ein Massensterben.
© Reuters
Die schlimmste Phase der jüngsten Hitzewelle in Australien ist vorerst vorüber: Die australische Wetterbehörde sagt nur eine geringe Hitzeintensität über das Wochenende bis Montag voraus. Die rekordverdächtigen Werte der vergangenen Tage haben jedoch zumindest bei den Graukopf-Flughunden (Pteropus poliocephalus) im Bundesstaat New South Wales einen heftigen Tribut gefordert. Zu Hunderten und Tausenden fielen die Tiere tot aus den Bäumen, weil sie durch Überhitzung ums Leben gekommen sind. Und die Opferzahlen werden weiter steigen, da viele verendete Flughunde noch mit ihren Füßen festgekrallt im Geäst hängen, wie australische Medien berichten. Südostaustralien, und damit das Hauptverbreitungsgebiet der Art, erlebte während der letzten Wochen starke Hitzewellen, die am vergangenen Wochenende (11. und 12. Februar 2017) in rekordverdächtigen 47,6 Grad Celsius gipfelten.


Ab 42 Grad Celsius bekommen die Flughunde jedoch Probleme mit ihrem Organismus, da sie rasch dehydrieren und sich nicht durch Schwitzen abkühlen können. Stattdessen versuchen sie, sich mit ihren Flughäuten kühlende Luft zuzufächeln, und sie speicheln sich ein, um über die Verdunstung die Körpertemperatur zu senken. Verschärft wird das Problem, weil die Graukopf-Flughunde in den letzten Jahren verstärkt in städtisches Gebiet eingewandert sind, nachdem ihre natürlichen Lebensräume abgeholzt und zersiedelt wurden. Statt in geschlossenen Wäldern leben sie nun vermehrt in offeneren Parklandschaften, Gärten oder Alleen, die weniger Schatten bieten. Zudem heizen sich Städte stärker auf als große Waldflächen. Immer wieder kam es deshalb in den vergangenen Jahren zu Massensterben der Flughunde, und Klimaökologen befürchten zukünftig eine weitere Verschärfung der Situation durch die Erderwärmung. Die Zahl und Länge von Hitzewellen in Australien hat während der letzten Jahrzehnte zugenommen. Die Art Pteropus poliocephalus gilt deshalb mittlerweile als bedroht; ihr Bestand ist von mehreren Millionen Tieren im letzten Jahrhundert auf aktuell etwa 300 000 zurückgegangen.

Kommentar:


Camera

Wunderschöne Perlmuttwolken über Lappland aufgenommen

© Mia Stålnacke
Über dem Norden Skandinaviens konnten am Montag spektakulär schillernde Wolken, sogenannte polare Stratosphärenwolken beobachtet werden. Solche offiziell als PSC (polar stratospheric clouds) bezeichnete Wolken sind selten und bilden sich nur, wenn die Temperaturen zwischen 22 und 29 Kilometer Höhe in der Atmosphäre unter minus 78 Grad sinken. Dies geschieht nur in den polaren Gebieten jenseits des 80. Breitengrades. Wegen ihres auffälligen Schimmerns in perlmuttartigen Farben werden diese Wolken auch Perlmuttwolken genannt. Weil in der Stratosphäre kaum noch Wasserdampf enthalten ist, bestehen sie zumeist aus winzigen Schwefelsäure- oder auch Salpetersäurekristallen, an denen Sonnenlicht gebeugt wird.

Seismograph

Erdbeben der Stärke 6,4 trifft Bolivien - Keine Berichte über Schäden und Verletzte bekannt

Im Süden Boliviens hat sich am Dienstag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,4 an.
© Flickr/ Matt Katzenberger
Diese Werte werden oft später korrigiert. Das Beben ereignete sich um 10:09 Uhr Ortszeit (15:09 Uhr deutscher Zeit) etwa 100 Kilometer östlich der Stadt Sucre. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten.

Kommentar:




Seismograph

Zwei Beben am Ätna registriert: Stärke 2,7 und 2,6

Am Ätna auf Sizilien manifestierten sich in den letzten 24 Stunden 2 Erdbeben der Magnituden 2,7 und 2,6. Die Hypozentren lagen in 1 km und 2 km Tiefe, was eigentlich das Besonderer an diesem Vorkommen ist. Die Epizentren lagen am westlichen Stadtrand des Ortes Zafferana. Zudem wurden zahlreiche Mikrobeben registriert.
© DPA
Symbolbild
Die strombolianischen Eruptionen aus dem NSC halten weiterhin an. Gestern Abend war zu beobachten, dass zahlreiche glühende Bomben auf der Außenflanke des Kegels landeten. Zudem war ein Förderschlot im Zentralkrater aktiv und erzeugte kleine Explosionen, die sich innerhalb des Kraters abspielten.

Auffällig ist, dass diese Form der Aktivität nun schon zu lange anhält, um direkt als Vorläufer neuer Paroxysmen interpretiert zu werden. Die Paroxysmen könnten auf sich warten lasse, weil sich nicht genug Gasdruck im Inneren des Vulkans aufbauen kann, da das Fördersystem seit den letzten größeren Eruptionen im Mai 2016 offen ist. Dies erkennt man am Jahresverlauf der thermischen Strahlung auf Mirova: die hohen Ausschläge Ende Mai markieren die letzten Paroxysmen am Ätna. Seitdem wird fast ständig eine schwache Wärmesignatur registriert, was vor den Paroxysmen nicht der Fall war.

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  • Kleineres Beben der Stärke 4 trifft Mittelitalien - Keine Verletzten oder Schäden bekannt





Seismograph

Kleineres Beben der Stärke 4 trifft Mittelitalien - Keine Verletzten oder Schäden bekannt

Sechs Monate nach Beginn einer starken Erdbebenserie hat erneut ein Beben der Stärke 4 die Region erschüttert. Unter dem Slogan "Unsere Erde wackelt, wir nicht!" hat sich ein Komitee von Bürgermeistern gebildet.
© Flickr/ Matt Katzenberger
L'Aquila - Das teilte die nationale Erdbebenwarte INGV am Montag mit. Der Erdstoß habe sich um 4.13 Uhr in elf Kilometern Tiefe unweit der Gemeinde Montereale, 20 Kilometer von der Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila entfernt, ereignet. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

Noch kein Neustart in Mittelitalien in Sicht

"Unsere Erde wackelt, wir nicht!" Unter diesem Slogan hat sich ein Komitee von Bürgermeistern in der italienischen Erdbebenregion gebildet. Sie machen sich gegenseitig Mut und kämpfen gemeinsam gegen Resignation und Frust. Denn sechs Monate nach dem Erdbeben am 24. August in Mittelitalien mit 300 Todesopfern ist der Notstand immer noch nicht zu Ende.

Die Erde bebt immer noch auf der Bruchlinie zwischen Marken, Umbrien und Latium. In der Nacht auf Montag wurde unweit von L'Aquila eine Erschütterung der Stärke 4 registriert. "Wir haben gelernt, mit den Erdbeben zusammenzuleben, doch daran gewöhnen werden wir uns nie", seufzte der Bürgermeister der Ortschaft Leonessa unweit von Amatrice, Paolo Trancassini. Die Sorge unter den Bewohnern, die die Erdbebenregion nicht verlassen wollen, ist groß. Seit dem schweren Erdstoß am 24. August haben die Erschütterungen nie aufgehört.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Unwetter in Kalifornien: Starkregenfälle, Fluten und Autos von Erdloch verschluckt

Heftige Regenfälle, Schlammlawinen und tiefe Krater in den Straßen: Südkalifornien ist in der Nacht zum Samstag von einem schweren Sturm heimgesucht worden. Nach Angaben des Senders ABC News kamen mindestens vier Menschen ums Leben, CNN sprach von zwei Todesopfern.
© Unbekannt

In Sherman Oaks riss ein umstürzender Baum Stromleitungen mit sich und krachte auf ein Auto. Der 55-jährige Fahrer starb an einem Stromschlag, wie CNN und ABC News unter Berufung auf Behördenangaben berichteten. In Victorville östlich von Los Angeles sei ein Autofahrer tot in seinem überfluteten Auto gefunden worden.


Kommentar: Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien: Evakuierungen, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen




Rainbow

Grünes Polarlicht erhellt den Himmel über den Lofoten

Das Polarlicht hat den Himmel im hohen Norden Europas erhellt. Auf den zu Norwegen gehörenden Lofoten riss der anfänglich wolkenverhangene Himmel in der Nacht zu Samstag auf und gab den Blick auf das beeindruckende Naturschauspiel frei.
© zumnordlicht.com

Snowflake

Klimaerwärmung? Rekordschnee - Riesige Berge von Schnee und Eis türmen sich in Kalifornien auf

Schneemassen soweit das Auge reicht! In den Bergen im östlichen Kalifornien liegt mittlerweile mehr als 8 Meter Schnee.
© Snow-Forecast.com
Seit Dezember sind am rund 2.000 Meter hoch gelegenen Donner Pass unweit des Lake Tahoe bereits unvorstellbare 13,5 Meter vom Himmel gekommen.
© @snowschoolers via twitter

Kommentar: Es gab in den letzten Tagen nicht nur Schneefall-Rekorde in Kalifornien: Auch in anderen Weltgegenden kämpfte man mit Schnee und Eis: