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Mo, 20 Nov 2017
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Erdveränderungen
Karte

Cloud Lightning

Schwere Unwetter treffen weitere Teile Südeuropas

In Südeuropa und Kleinasien toben derzeit heftige Gewitter. Sturzfluten und schwere Überschwemmungen sind die Folgen. Besonders betroffen sind Teile Italiens und der Türkei.
© MeteoNetwork @meteonetwork via twitter
In Süditalien wüteten die Unwetter am Mittwoch und Donnerstag besonders heftig. Auf Sizilien standen in Syrakus Straßen bis zu einem Meter hoch unter Wasser. Autos blieben stecken oder kamen kaum noch voran. In Apulien ergossen sich in der Region um Lecce nach Gewittern reißende Fluten durch kleine Ortschaften. Auch in Bari und in Teilen Kalabriens gab es schwere Überflutungen.

© wetter online
Das WetterRadar-Bild von Mittwochnachmittag zeigt die starken Gewitter über Sizilien.
In der türkischen Millionenmetropole Istanbul gingen ebenfalls heftige Gewitter nieder. Die Unwetter setzten Teile der Stadt unter Wasser. Straßen und öffentliche Plätze wurden überschwemmt, zahlreiche Keller liefen voll. Im Osten der Türkei kam es in der Provinz Rize am Schwarzen Meer zu Erdrutschen. Dort sind Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten, weil viele Straßen durch Schlamm- und Geröllmassen blockiert sind.

Better Earth

Erdbeben der Stärke 2,6 in Südhessen

Im hessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg hat es am Donnerstagmorgen ein leichtes Erdbeben der Stärke 2,6 gegeben. Die Erdstöße waren Medienberichten zufolge allerdings stark genug, um Menschen in der Region zu wecken.
© AP Photo
Über Schäden ist bislang nichts bekannt.


​Das Erdbeben hatte sein Epizentrum laut dem hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) nahe der Ortschaft Ober-Ramstadt in einer Tiefe von sieben Kilometern. Die Erdstöße seien auch noch leicht in Darmstadt zu spüren gewesen, wie ein Polizeisprecher dem Hessischen Rundfunk mitteilte.

Cloud Lightning

Starke Regenfälle bei Köln - Blitzeinschlag in einem Stellwerk

Wesseling - Dauereinsatz für Feuerwehren in der Region: Ein Schwerverletzter bei einem Unfall aufgrund von Aquaplaning, etliche vollgelaufene Keller und ein Blitzeinschlag in ein Stellwerk hielten die Rettungskräfte am Dienstagabend in Atem.
Am schwersten wurde Wesseling von dem Unwetter getroffen. Für rund eine Stunde regnete es so stark, dass mehrere Straßen überfluteten und etliche Keller vollliefen. An der Kettelerstraße drohte sogar ein Hang abzurutschen.

"Es handelte sich offenbar um eine schmale, aber äußerst ergiebige Unwetterzelle", sagte ein Pressesprecher der Feuerwehr Wesseling am Mittwochmorgen. Die starken Regenfälle konzentrierten sich demnach vor allem auf ein Wohngebiet. Betroffen waren die Gleiwitzer Straße, die Oppelner Straße und die Ketteler Straße. Das Problem war hier, dass ein Feld, welches gerade erst abgeerntet worden war, die großen Wassermassen nicht aufnehmen konnte. Als Folge schoss ein Schlamm-Wasser-Gemisch in das nahe gelegene Wohngebiet.

Etwa zehn Keller liefen voll. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot fast sechs Stunden im Einsatz. Unterstützung bekamen sie von den Berufsfeuerwehren aus Köln und Erftstadt. Gegen 23.30 Uhr war das Wasser, das zum Teil über einen Meter hoch in den Kellern stand, endlich abgepumpt.

Bullseye

Sturzbäche im Norden Griechenlands

Seit Juni war kein einziger Tropfen Regen in vielen Regionen Griechenlands gefallen - jetzt viel zu viel. Ein schweres Unwetter mit heftigen Regenfällen hat in der Nacht zum Dienstag erhebliche Schäden im Norden des Landes angerichtet. Am schlimmsten sei die Lage auf der Insel Samothraki in der Nordägäis, berichtete der griechische Zivilschutz.
© Screenshot
Stromversorgung zusammengebrochen

Erdrutsche hatten etliche Straßen beschädigt und blockiert, wie das Video mit Aufnahmen von der Insel zeigt. Das Wasser stürzte durch die Straßen und riss alles mit sich, was nicht fest verankert war. Wie das örtliche Nachrichtenportal e-evros.gr berichtete, brach in vielen Orten die Stromversorgung und das Telefonnetz zusammen.

Samothraki gehört nicht zu den beim Massentourismus so beliebten Inseln wie Rhodos in der Südägäis. Die 180 Quadratkilometer große Insel wurde aber in den Atlas für nachhaltigen Tourismus, destinet.eu, aufgenommen.

Book 2

Kleiner Erdfall auf einem Sportplatz in Thüringen entstanden

VfL Ellrich sperrt den Trainingsplatz, nachdem ein junger Fußballer plötzlich eingesackt war. Ursache des Lochs unklar.
© Hansestadt Lüneburg
Symbolbild
Ellrich - Die Warnung ist unmissverständlich: "Nicht betreten! Lebensgefahr! Erdfall!" steht auf einem Zettel am rot-weißen Absperrband. Mit dem sind auf dem Trainingsplatz des Ellricher VfL zwei etwa zehn Quadratmeter große Felder markiert.

Das eine ist wegen einer Senke abgesperrt, die noch zu Monatsbeginn kein Grund zu größerer Sorge war. Seit Montag voriger Woche aber ist das anders: Denn im zweiten Feld klafft seitdem ein etwa 30 Zentimeter breites Loch. Wie tief es ist, ist nicht zu erahnen.

An besagtem Montag tat es sich plötzlich auf, als die C-Jugend trainierte. "Ein Junge sackte bis zu den Knien ab. Gott sei Dank ist ihm nichts passiert", sagt VfL-Vorstand Uwe Schabacker. Nicht nur ihn treibt die Frage um, ob es zu weiteren Löchern auf dem Platz kommen könnte. Senken immerhin gibt es auf diesem einige. Vorerst ist der Platz jedenfalls für den Trainingsbetrieb gesperrt. "Wir wollen, dass nichts Schlimmes geschieht", so Schabacker.

Am Dienstagnachmittag ist ein Experte der Gesellschaft für Ingenieur-, Hydro- und Umweltgeologie IHU aus Leimbach vor Ort. Schnell kann er einen Erdfall ausschließen. Denn der Platz liege außerhalb des Karstgebiets mit seinem löslichen Gipsgestein, vielmehr in der Zone des Rotliegenden. Allerdings gab es anstelle des Platzes einst die Mönchsteiche. Alten Ellrichern zufolge wurden die vor Jahrzehnten verfüllt. Möglicherweise sei diese Auffüllung durch Grundwasser aufgeweicht worden, sagt IHU-Prokurist Konrad Rose. Dass dadurch entstehende Hohlräume dazu führen, dass die Erdoberfläche durchbricht, sei "relativ selten".


Am Dienstag ermittelte er die Tiefe des schräg nach unten führenden Lochs, beziffert sie mit etwa 1,50 Meter. Noch diese Woche soll das umliegende Gelände mittels Bagger geöffnet werden, um zwei Fragen zu klären: Womit wurde der frühere Teich hier aufgefüllt? Und in welcher Tiefe steht das Grundwasser an?

Bizarro Earth

Manaro Voui: Vulkanausbruch auf Ambae

© Facebook
Im Archipel von Vanuatu ist der Vulkan Manaro Voui (Aboa) ausgebrochen. Dieser liegt auf der Insel Ambae und wird auch Aoba genannt. In den letzten Tagen wurde der Alarmstatus bereits hochgestuft, die Eruption kam also nicht überraschend. 8000 der 11500 Einwohner der Insel werden evakuiert. Um den Krater wurde eine 6,5 km durchmessende Sperrzone eingerichtet. Es wird vor pyroklastischen Strömen und Lahare gewarnt. Auf MIROVA wird eine hohe thermische Strahlung registriert. In den letzten Wochen wurde eine Warnung für 4 Vulkane des Archipels ausgegeben: Ambae, Ambrym, Gaua, Lopevi.

Popocatepetl eruptierte 2 Aschewolken

Der größte Vulkan Mexikos eruptierte gestern 2 Aschewolken. Die Eruptionen fanden nach dem Erdbeben in Oxaca statt. Ob ein direkter Zusammenhang zwischen den Erdstößen und den Eruptionen besteht lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Der Vulkan ist sowieso in einer aktiven Phase und eruptiert sporadisch Vulkanasche.

Gunung Agung auf Bali ohne Neuigkeiten

Seit gestern Vormittag wurde auf VSI nichts neues mehr über den Status des Vulkans auf der Insel Bali berichtet. Leider gibt es keine Livedaten, die eine eigenständige Interpretation ermöglichten. The Guardian veröffentlichte heute Morgen einen Bericht, nachdem nun 34.000 Menschen auf der Flucht seien, da die Tremor-Amplitude stieg. Es ist allerdings unklar, ob damit ein aktueller Anstieg gemeint ist, oder ob man sich auf den Anstieg der letzten Tage bezieht. Hier geht es zu den Hintergrundinformationen zum Gungung Agung.

Better Earth

Erdbeben in Japan und Indonesien: Stärke 5,9 und 5,3

An der östlichen Küste von Japan hat es ein Erdbeben der Stärke 5,9 nach der Richterskala gegeben. Das meldet die wissenschaftliche US-Behörde für Kartografie.

Das Beben sei um 20.22 Uhr Ortszeit registriert worden. Das Epizentrum befand sich den Angaben zufolge 77 Kilometer südwestlich von der Stadt Hachinohe. Der Erdbebenherd lag nach Angaben der US-Behörde "United States Geological Survey" (USGS) in einer Tiefe von 32,4 Kilometern.

Ein Erdbeben der Stärke 5,3 hatte am Mittwoch um 4:13 Uhr Ortszeit Indonesien erschüttert, wie ebenfalls berichtet wurde. Das Zentrum des Erdbebens liege 14 Kilometer von der Provinz Abepura. Dabei habe sich der Erdbebenherd in einer Tiefe von 60,4 Kilometern befunden.

Cloud Lightning

Blitz schlug auf der Wiesn ein - Keine Verletzten gemeldet

Ein Unwetter in München hat die Straßen der Theresienwiese überspült - zeitweise mussten die Fahrgeschäfte des Oktoberfests pausieren. Ein Festzelt wurde von einem Blitz getroffen.
© dpa
Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Abend während eines kurzen, aber heftigen Unwetters ein Blitz in ein Festzelt eingeschlagen. Dabei ist nach Angaben der Feuerwehr niemand verletzt worden.

Das Festzelt auf der Oide Wiesn habe lediglich einen kleinen Schaden davongetragen. Der sei aber so klein gewesen, dass das Zelt nicht geräumt werden musste und der Betrieb regulär weitergehen konnte. Auf der Wiesn müssen dem Feuerwehrsprecher zufolge alle Zelte mit einem Blitzschutz ausgestattet sein.

Gear

Leopardenweibchen griff weiteren Pfleger in Chemnitz an

Ein Leopard hat am Freitagmorgen einen Pfleger des Chemnitzer Tierparks angegriffen. Der Mann konnte sich noch aus dem Käfig retten und wurde mit Bissverletzungen im Gesicht aufgefunden. Das Leopardenweibchen "Cleopatra" hatte schon 2006 eine Pflegerin angegriffen und getötet.

© MDR/Harry Härtel
"Cleopatra" hatte schon 2006 eine Pflegerin angegriffen. Die 23-Jährige überlebte den Angriff nicht. Das Leopardenweibchen soll Besuchern nun zunächst nicht mehr gezeigt werden und erst einmal zur Ruhe kommen.
Im Chemnitzer Tierpark ist ein Raubtierpfleger von einem Leopardenweibchen angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Chemnitzer Stadtverwaltung mitteilte, kam der Pfleger noch aus dem Gehege heraus und konnte die Türen hinter sich schließen. Eine Kollegin habe den unter Schock stehenden Mann, der Bissverletzungen im Gesicht hatte, aufgefunden und Erste Hilfe geleistet. Der 56-Jährige wurde operiert, Lebensgefahr besteht laut einem Stadtsprecher nicht. Die Auszubildende stand unter Schock und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Sie konnte inzwischen wieder entlassen werden.

Leopardenweibchen tötete schon eine Pflegerin

Der Vorfall ist nicht der erste dieser Art im Chemnitzer Tierpark. Schon 2006 hatte die Leopardin "Cleopatra" eine 23-jährige Tierpflegerin angegriffen und getötet. Auch der neue Angriff geht auf das 19 Jahre alte Leopardenweibchen zurück. Das Tier war damals nicht eingeschläfert worden.

Seismograph

Nach schwerem Erdbeben: Weitere heftige Stöße vor Mexikos Pazifik-Küste registriert

© Reuters / Claudia Daut
Nach dem starken Erdbeben in Mexiko ist es nun zu weiteren Stößen der Stärke 5,7 vor der mexikanischen Küste gekommen. Das teilte das Europäische Seismologie-Zentrum (EMSC) am Sonntag mit.

Das Epizentrum befinde sich im Meer 51 Kilometer südlich der Stadt Paredon im Bundesstaat Chiapas, hieß es.

Kommentar: Und gegenwärtig weiter nördlich, im Pazifik direkt vor der Küste Nordkaliforniens: