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Di, 19 Sep 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Massives Eschensterben in Österreich: Jeder zweite Baum muss gefällt werden

Das Eschensterben ist mittlerweile nicht nur in den Donau-Auen, sondern in ganz Niederösterreich zum Problem geworden. Mit einer landesweiten Kampagne werden deshalb Bäume gesucht, die gegen den verantwortlichen Pilz resistent sind.

Wegen des Eschensterbens ist die Korneuburger Au bereits seit Wochen Sperrgebiet. Durch die erkrankten Bäume, die ohne Vorwarnung einfach umfallen können, herrscht nämlich Lebensgefahr für Wanderer oder Radfahrer - mehr dazu in Eschensterben: Lebensgefahr für Spaziergänger (noe.ORF.at; 17.2.2017). Mittlerweile weiß man, dass das Eschensterben kein Phänomen ist, das auf die Auen beschränkt ist.
© unbekannt

Kommentar: Das durch einen Pilz hervorgerufene Eschensterben begann bereits in den 1990er Jahren. Laut "Eschensterben" in Wikipedia sind ...
... in Dänemark bis Ende 2013 mindestens 95 % aller Eschen dem Eschensterben zum Opfer gefallen und für Deutschland rechnen Forscher damit, dass etwa ein Drittel des Eschenbestandes bis 2017 zugrunde gehen wird. Eine im März 2016 publizierte großangelegte wissenschaftliche Studie ... kam zu der Schlussfolgerung, dass es "hochwahrscheinlich" sei, dass die gesamten europäischen Eschenbestände in den kommenden Jahrzehnten [dieser Krankheit] zum Opfer fallen werden.
Ist nur der Pilz daran schuld? Oder reduzieren sich die Abwehrkräfte im Allgemeinen für viele Pflanzen und Lebewesen? Führt die Natur im Moment eine "natürliche Selektion" durch?


Tornado2

Das Zeltfest in Österreich - Zwei Tote und über hundert Verletzte nach Sturmböe

Der heftige Sturm am Freitagabend in St. Johann am Walde, Bezirk Braunau, hat mindestens zwei Tote und 120 Verletzte gefordert. "Es sind zahlreiche blutüberströmte Personen bei uns vorbeigelaufen, es ist ein absolutes Krisengebiet", so ein Augenzeuge.
© Daniel Scharinger
Sankt Johann am Walde - Mindestens zwei Tote, Dutzende Verletzte, mindestens zwanzig davon schwer - das ist die vorläufige Bilanz nach dem Unwetter, das am Freitagabend über das Innviertel gezogen ist. Das Zeltfest in Frauschereck (Gemeinde St. Johann am Walde) wurde von einer mehr als 100 km/h schnellen Sturmböe abrupt gestoppt und endete in einer Katastrophe. Ein Zelt stürzte ein, dabei wurden mehr als hundert Personen verletzt. Für zwei Personen kam jede Hilfe zu spät. Gerüchte, wonach es zwei weitere Todesopfer geben soll, konnten weder das Rote Kreuz noch die Staatsanwaltschaft gegen 13.45 Uhr bestätigen. Mindestens zwei Festbesucher sollen sich in Lebensgefahr befinden.

28-Jähriger Ortsansässiger starb

Die Polizei gab am Samstagvormittag per Pressemitteilung bekannt, dass es sich bei einem der beiden Toten um den 28-jährigen Christoph A. aus Sankt Johann am Walde handelt. Bestürzung herrscht auch in der Gemeinde Höhnhart (Bezirk Braunau). Dort hat die ums Leben gekommene 19-Jährige mit ihrer aus Rumänien stammenden Familie gelebt. "Es ist einfach nur tragisch. Die Familie ist im Ort gut integriert, soviel ich weiß hat Alexandra P. heuer die Matura gemacht. Die Familie hat vor einigen Jahren im Ort ein Haus gekauft, es sind sehr fleißige Leute", sagt Bürgermeister Erich Priewasser. Sie wurde von ihren Eltern identifiziert. Laut Polizei wurden 120 Personen medizinisch versorgt.

Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 4,5 trifft Lissabon

© imago stock&people / imago/ZUMA Press
Symbolbild
In Portugal bebte heute die Erde mit einer Magnitude von 4,5. Das Hypozentrum lag in 12 km Tiefe und nur 47 km nordwestlich der Hauptstadt Lissabon. Diese wurde am 1. November 1755 von einem verheerenden Erdbeben (geschätzte Magnitude zwischen 8,5 und 9), einem daraus resultierenden Großbrand und folgendem Tsunami zerstört. Es starben zwischen 30.000 und 100.000 Menschen. Dieses Ereignis zählt zu den folgenschwersten Naturkatastrophen in der Geschichte Europas. Hoffen wir, dass das heutige Erdbeben nur ein Einzelfall bleibt und nicht Vorzeichen eines neuen katastrophalen Erdbebens ist.

Kommentar:




Cloud Lightning

Unwetter am Freitagabend legte mehrere Festivals, Deutsche Bahn und teilweise Bundesliga lahm

München/Großpösna - S-Bahnen und Züge standen still, mehrere Musikfestivals wurden unterbrochen, und auch die Bundesliga war betroffen: Unwetter mit Starkregen und Gewitter sind am Freitagabend über mehrere Bundesländer gezogen.
© 123RF
Allein in Bayern rückte die Feuerwehr zu mehr als 1000 Einsätzen aus, mindestens 20 Menschen wurden allein dort bei den Unwettern verletzt.

In München wurde der komplette S-Bahn-Verkehr für rund 40 Minuten eingestellt - unter anderem wegen Bäumen auf den Gleisen. Auch die Bahnstrecke München-Salzburg sowie die Autobahnen 3, 7 und 8 waren nach Angaben der Polizei zeitweise gesperrt. Einsatzkräfte waren in der Nacht zu Samstag damit beschäftigt, Schäden zu beheben und Straßen wieder freizuräumen.

Das Chiemsee-Summer-Festival in Übersee und das Echelon-Festival in Bad Aibling bei Rosenheim (beide in Bayern) wurden wegen Sturms und Regens abgebrochen. Bei dem Fest in Übersee ließen sich rund 50 Menschen in Folge des Unwetters ärztlich behandeln, einige davon psychologisch. Zehn Menschen erlitten so starke Verletzungen, dass sie ärztlich behandelt werden mussten. Auch beim Echolon wurden mindestens zehn Menschen verletzt und behandelt. Die Campingplätze in Übersee seien total verwüstet, Notunterkünfte würden geöffnet, teilte die Polizei mit.


Better Earth

Chiemsee-Festival nach Unwetter abgesagt: 50 Menschen medizinisch behandelt

Nach einem heftigen Unwetter über Südbayern haben die Veranstalter des Chiemsee-Summer-Festivals in Übersee am Samstag den letzten Tag des Events abgesagt, wie Focus-Online am Samstagmorgen meldet.

Das habe die Bestandsaufnahme des Geländes mit Schäden an den Bühnen und der Infrastruktur ergeben, zitiert die Online-Zeitung die Organisatoren.


Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks wurden zwischen 21.00 und 1.00 Uhr über 700 Einsätze mit Unwetterbezug verzeichnet, Notrufe waren teilweise überlastet. Knapp 50 Personen seien behandelt worden. Der Großteil sei vom Unwetter völlig verängstigt und habe eine psychische Betreuung gebraucht.

Cloud Lightning

SOTT Video Erdveränderungen - Juli 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

Während kältere Sommertemperaturen und jahreszeitenuntypischer Schneefall weltweit zur neuen Normalität werden, brechen heftiger Regen und schwere Überschwemmungen seit langem bestehende Rekorde, bewirken ausgedehnte Zerstörungen von Besitz und Ernten und verursachen den Tod einer zunehmenden Anzahl von Menschen.
Während mehr und mehr Tiere von Blitzschlägen getötet werden, treten auch Plasma-Ereignisse, 'Rote Kobolde' und nachtleuchtende Wolken in zunehmender Anzahl auf - zusammen mit Meteor- und Feuerball-Sichtungen.

In diesem Juli versengten Großbrände Kalifornien, British Columbia, Kroatien, Montenegro, Indonesien, Frankreich und Portugal. Fluten verwüsteten Gebiete von Indien bis nach Indonesien und heftige Hagelstürme trafen so ziemlich jeden Kontinent.

Es war ein weiterer wilder Monat auf dem Planeten Erde. Doch wie viele schenken dem Aufmerksamkeit?

Schauen Sie es sich selber an, und danke für das Ansehen!


Kommentar: Sehen Sie sich auch die anderen Videos an, die wir 2017 veröffentlicht haben:


Cloud Precipitation

Starkregen in Bayern setzte ganzes Dorf unter Wasser

Starker Regen hat über Nacht in Hamburg und Bremen zahlreiche Keller unter Wasser gesetzt. Auch im Süden machten heftige Gewitter den Rettungsdiensten zu schaffen: In Bayern stand ein ganzes Dorf unter Wasser.
© Matthias Stark/Donau-Ries-aktuell/dpa
Der Ort Otting stand zum Teil bis zu einen Meter unter Wasser.
Am Dienstagabend entluden sich starke Gewitter über dem Norden und Süden Deutschlands. Heftig traf es die kleine bayerische Gemeinde Otting. Auch in Hamburg und Bremen hatte die Feuerwehr viel zu tun. Das Wasser stand dort in Kellern und auf Straßen. Allein in einer einzigen Bremer Straße gab es 35 Einsätze.

Dorf bis zu einem Meter hoch unter Wasser

Nach Hagel und Starkregen standen in Otting rund 80 Haushalte bis zu einem Meter hoch unter Wasser. Dutzende Keller wurden ausgepumpt. "Der Ort liegt in einer Mulde, in der sich das Wasser schnell gesammelt hat", erklärte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die 800 Einwohner des Ortes rund 67 Kilometer südlich von Nürnberg blieben unverletzt.

Cloud Lightning

Unwetter legt Bahn- und Flugverkehr in Frankfurt lahm

Wer heute durch Frankfurt gereist ist, musste sich eine Weile gedulden: Hauptbahnhof und Flughafen waren wegen eines Unwetters mit Starkregen, orkanartigen Böen und Hagel gesperrt.
© ANTIN/EPA/REX/Shutterstock
Wegen eines heftigen Unwetters war der öffentliche Verkehr im Raum Frankfurt am Dienstag weitestgehend lahm gelegt. Der Hauptbahnhof war am Nachmittag für rund eine halbe Stunde gesperrt. Auch am Frankfurter Flughafen ruhte eine Weile die Arbeit. Es kam zu Verspätungen und Ausfällen.


Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für das Rhein-Main-Gebiet eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe drei im vierstufigen Warnsystem herausgegeben. Voraussichtlich bis 16 Uhr müsse mit schwerem Gewitter, orkanartigen Böen und Starkregen gerechnet werden, hieß es.

Binoculars

Nur ausgesetzte Schlangen? Schlangenplage auf Mallorca

Mallorca und andere Baleareninseln kämpfen mit einer Schlangenplage. Die Reptilien haben sich in den letzten Jahren so stark vermehrt, dass die Behörden die Bevölkerung zum Aufstellen von Fallen aufgefordert haben.
© Pete Oxford/naturepl.com
Symbolfoto
Das berichtet das Mallorca Magazin. Dr. Samuel Piña Fernández, Professor an der Universität der Balearen in Palma, sagte dem Magazin: "Seit April wurden 200 Schlangen auf der Insel eingefangen. Auf Formentera 600 seit November." Fünf Schlangenarten sind demnach auf Mallorca bekannt, doch nur zwei davon sind heimisch.

Mehrere Nattern-Arten seien auf die Baleareninseln eingeschleppt worden, wo sie keine natürlichen Feinde haben. Zwar sind sie für Menschen nicht gefährlich, die teilweise 2 Meter langen Reptilien machen den Bewohnern dennoch Angst. Um dem Problem Herr zu werden, haben die Behörden auf der beliebten Ferieninsel bereits 200 Fallen aufgestellt.

Ambulance

200 Jahre alte Eiche stürzt auf religiöse Feier in Portugal - Mindestens zwei Tote

  • Ein umstürzender Baum hat bei einer religiösen Feier auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira mehrere Menschen getötet und viele weitere verletzt.
  • Berichten zufolge war eine 200 Jahre alte Eiche auf eine Menge vor einer Kirche gestürzt.
© AFP 2017/ DPA/Philipp Schulze
Symbolbild
Bei einem religiösen Volksfest auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira ist ein Baum auf eine Menschenmenge gestürzt und hat mehrere Gläubige in den Tod gerissen. Die genaue Zahl der Opfer war zunächst unklar. Laut Zivilschutz sollen mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und fünf schwer verletzt worden sein. Das staatliche Fernsehen (RTP) sprach hingegen von elf Toten und mehr als 30 Verletzten, die aber von den Behörden zunächst nicht bestätigt wurden.

Bei dem Baum handelte es sich lder Zeitung Público zufolge um eine 200 Jahre alte Eiche. Den Angaben zufolge war sie schon seit drei Jahren als gefährlich und umsturzgefährdet eingestuft worden. Die Eiche kippte offenbar plötzlich mitsamt ihres Wurzelwerks um und traf mehrere Gläubige, die vor einer Kirche in der Nähe an einem Verkaufsstand Kerzen erwerben wollten. Zahlreiche Helfer waren im Einsatz, darunter ein Team von Ärzten, mehrere Krankenwagen und die Feuerwehr. Das Fest wurde nach dem tragischen Vorfall abgebrochen.