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So, 31 Mai 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Cloud Precipitation

Schwere Unwetter in Südeuropa: Mindestens 19 Tote binnen eines Monats

Seit Wochen halten schwere Unwetter den Südwesten Europas in Atem. Erneut sind dabei auch Menschen ums Leben gekommen. In Madrid starb eine Südkoreanerin, als sie von einem Bauteil getroffen wurde.
unwetter spanien
© AP/dpa/Paul White)
Sturm in Madrid: Vor einem Lotterie-Shop ist ein Bereich mit Absperrband blockiert, weil ein Bauteil herabzustürzen droht.
In Frankreich, Spanien und Portugal haben am Samstag erneut schwere Unwetter gewütet. In Spanien gab es nach Behördenangaben zwei Tote, in Frankreich einen Vermissten. Wie spanische Behörden am Samstag mitteilten, starb in Madrid eine 32-jährige Südkoreanerin, die von einem herunterfallenden Gebäudeteil getroffen worden war.

Der Unfall geschah am Freitagnachmittag gegen 14.30 Uhr nur wenige hundert Meter von Touristenattraktionen wie dem Platz Puerta del Sol oder dem Prado-Museum entfernt. Zudem ertrank am selben Tag ein 68-jähriger Surfer aus den Niederlanden in der südwestlichen Provinz Huelva. Schon am Donnerstag hatte es zwei weitere Tote gegeben. Auch im Nachbarland Portugal kamen zwei Menschen ums Leben.

Auf dem Mittelmeer nahe der südfranzösischen Hafenstadt Marseille wurde am Samstag weiterhin ein Mann vermisst, der am Freitag von einem Segelschiff ins Meer gestürzt war. Ein weiterer mit ihm verunglückter Mann konnte von den Einsatzkräften lebendig geborgen werden.

Kommentar:




Bad Guys

Zwei Tote, Stromausfälle und Überschwemmungen in Südfrankreich nach schwerem Sturm

Nach starken Regenfällen und Windböen stehen in Südfrankreich ganze Ortschaften unter Wasser, in zehntausenden Haushalten fällt der Strom aus. Zwei Menschen verlieren ihr Leben. In mehreren Departements gilt weiterhin die zweithöchste Unwetterwarnstufe.
Überschwemmung Frankreich
© picture alliance/dpa
Land unter in Frankreich: Heftige Sturmböen und starke Regenfälle sorgten vielerorts für Überschwemmungen.
Bei schweren Unwettern sind im Süden Frankreichs mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Ergiebige Regenfälle sorgten Medienberichten zufolge unter anderem für Überschwemmungen in mehreren Departements.

Am Samstag hatten Sturmböen und anschwellende Wassermassen in Flüssen und Bächen bereits zu schweren Stromausfällen geführt. Vorübergehend waren 40.000 Haushalte ohne Strom, wie der Energieversorger Enedis mitteilte. Am Abend seien noch 25.000 Haushalte betroffen gewesen. In elf Departements galt vorerst weiterhin die zweithöchste Warnstufe.

Der Wintersturm kostete zwei Anwohnern der Unwetterregion das Leben: Ein 70-Jähriger verunglückte am Freitag im französischen Baskenland, als er mit seinem Auto gegen einen auf die Landstraße gestürzten Baum fuhr.

Kommentar:






Better Earth

Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert die Philippinen

Erdbeben
Am Sonntag erschütterte laut dem geologischen Dienst der USA (USGS) ein Erdbeben der Stärke 6,8 auf der Richterskala die Philippinen. Das Epizentrum des Bebens befand sich fünf Kilometer südostlich der Siedlung Magsaysay und ereignete sich um 06:11 Ortszeit. Bisher gibt es keine Berichte über Schäden oder Opfer.

In sozialen Medien wurden Videos des Ereignisses von Einwohnern veröffentlicht. Darunter das folgende von einem Swimmingpool.

​Laut dem Seismologischen Zentrum Europa-Mittelmeer (European-Mediterranean Seismological Centre, EMSC) hatte das Beben eine Stärke von 6,6 und ereignete sich in einer Tiefe von 80 Kilometern.

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SOTT Video Erdveränderungen - November 2019: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

secs nov
Als ob sie die Propaganda der Befürworter eines menschengemachten Klimawandels zum Narren halten wolle, hat die Natur - wieder einmal - den Bewohnern des Planeten Erde im November einen wilden und abwechslungsreichen Ritt beschert.

Der Winter, ganz dem Muster der letzten paar Jahre folgend, traf in vielen Bereichen der Nordhalbkugel erneut früh ein, brachte den normalen Alltag und auch die Lebensmittelproduktion zum Erliegen. Die USA sahen neue Kälte- und Schneefallrekorde in weiten Teilen ihres Landes, auch als Eiferer von "Extinction Rebellion" weitere menschengemachte CO2-Reduzierungen forderten, um "den Planeten vor Überhitzung zu schützen". Außergewöhnliche Schneefälle und frühe eisige Temperaturen hinterließen ihre Spuren auch in Europa sowie in Teilen Afrikas, Asiens und dem Nahen Osten.

Schwere Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche richteten diesen Monat ebenfalls verheerenden Schaden an, wobei der Süden Sudans, Kenia, Kongo, Algerien, Großbritannien, Frankreich, die Philippinen, Australien und der Norden Mexikos alle von Hunderten von Toten, Tausenden Vertriebenen und erheblichem Schaden an ihrer lokalen Infrastruktur betroffen waren. Italien wurde in diesem Monat erneut von Extremwetter getroffen: Stürme, Überschwemmungen und frühzeitiger Schnee hinterließen eine Schneise der Verwüstung in mehreren Provinzen.

Unsere Zuschauer werden nicht überrascht sein zu erfahren, dass im letzten Monat eine bedeutende Anzahl Feuerbälle und unerwartete NEOs [Abk. f. Near-Earth Objects = erdnahe Objekte, AdÜ] an unserem Himmel ebenfalls in Erscheinung traten. Dabei erfreuten sie zahlreiche Augenzeugen und viele Experten fragten sich, ob ihre Behauptung, alle gefährlichen erdnahen Objekte verfolgen zu können, in Wirklichkeit eine unrealistische Hoffnung ist.

All dies und mehr erfahren Sie in dem SOTT Video Erdveränderungen für den vergangenen Monat...

(Die deutschen Untertitel können mit dem Knopf "Untertitel" unten im YouTube-Player eingeschaltet werden. Gegebenenfalls müssen Sie über die Einstellungen noch Deutsch als Sprache auswählen.)


Snow Globe

Eisbären-Invasion: Dutzende Polarbären belagern russisches Dorf

Eine ganze Horde von Eisbären ist in ein Dorf im hohen Norden Russlands eingedrungen, um nach Nahrung zu suchen. Die Bären belagern die Siedlung und haben das öffentliche Leben dort quasi zum Stillstand gebracht. Behörden und Freiwillige setzen nun alles daran, Vorfälle zwischen Mensch und Bär zu verhindern.
eisbären russland
© Maksim Dyominov / WWF Russia
Die ungewöhnlich große Eisbärenpräsenz plagt das Dorf Ryrkaipij, das an den schneebedeckten Ufern des Chukchi-Meeres in der nördlichen Region Tschukotka liegt. In den letzten Jahren war es in Ryrkaipij, wo rund 600 Menschen leben, eher ruhig. Im vergangenen Jahr wurden "nur" 28 Eisbären registriert. In diesem Jahr ist die fleischfressende Horde jedoch riesig.

Und die Zahl der Bären wächst. Bislang wurden am Kap Kozhevnikov mindestens 64 einzelne Eisbären gesichtet. Um die Raubtiere aus dem Dorf zu locken, wird mit einer Fütterungsstelle versucht, die Bären vom Dorf fernzuhalten, schilderte der stellvertretende Direktor der Landestierschutzbehörde Egor Vereschagin.

Phoenix

Vulkanausbruch bei Neuseeland: Mindestens fünf Tote vermutet - Frühe Warnungen wurden scheinbar missachtet

white island
Auf der White Island, Neuseeland, ist es heute zu einem plötzlichen Vulkanausbruch gekommen. Zurzeit wurden fünf Todesopfer und mehrere Verletzte gemeldet, es wird aber befürchtet, dass es noch viel mehr Opfer geben kann.
Der Vulkan auf der neuseeländischen Insel White Island brach gegen 14.11 Ortszeit (2.11 Uhr MEZ) aus. Möglicherweise zwei Dutzend Menschen kamen nach Angaben der Polizei bei der Eruption ums Leben. Bis zum Abend wurden fünf Tote geborgen. Auch 18 Verletzte haben man bergen können, hieß es.

...

Bei dem Vulkanausbruch am Montag in Neuseeland sind vermutlich deutsche Touristen verletzt worden. "Wir müssen davon ausgehen, dass Deutsche unter den Verletzten sind", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin am Nachmittag auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit habe man keine Erkenntnisse, dass sich Deutsche auch unter den Toten befänden.

- Berliner Zeitung
Die Insel White Island befindet sich im Nordosten von Neuseelands Nordinsel und ist etwa 50 Kilometer von der Küste entfernt gelegen. Die Insel ist ein beliebtes Ausflugsziel, wo jährlich ca. 10.000 Touristen hinfahren und an Tagestouren zum Vulkan teilnehmen. Leider wurden keine frühen Warnungen und Signale eines Ausbruchs beachtet und die Insel durfte weiter bereist werden:
Bei Neuseelands Ureinwohnern, den Maori, heißt der Vulkan Te Puia O Whakaari. Das bedeutet: "Der dramatische Vulkan". Die Insel ragt etwa 320 Meter in die Höhe. Der weitaus größte Teil des Vulkans ist unter Wasser. Der letzte größere Ausbruch war 2016. Damals wurde niemand verletzt. In den vergangenen Wochen wurde bemerkt, dass der Vulkan wieder aktiver wurde. Dies führte aber nicht zu, dass die Touren verboten wurden. Das Betreten ist grundsätzlich nur im Beisein von Führern erlaubt.

- Berliner Zeitung

Fire

"Mega-Brand" nördlich von Sydney: Flächenbrand kann vorerst nicht gelöscht werden

Seit Wochen wüten Buschbrände in Australien. Jetzt haben sich mehrere Feuer zu einem riesigen Flächenbrand nahe Sydney vereint.

buschfeuer sydney
© dpa
Der Wald steht in Flammen: Acht kleine Buschfeuer sind in der Nähe von Sydney zu einem großen Brand verschmolzen.
Nördlich von Sydney haben sich mehrere Buschfeuer zu einem riesigen Flächenbrand vereint, den die Feuerwehr nicht mehr löschen kann. Eine Gesamtfläche von 300.000 Hektar stehe in Flammen, sagte der stellvertretende Brandschutzbeauftragte des Bundesstaats New South Wales, Rob Rogers, am Freitag. Die rund eine Autostunde von dem Brand entfernte größte Stadt Australiens war erneut von einer giftigen Rauchwolke eingehüllt.


Die Feuerwehr könne nichts mehr unternehmen, um die Brände zu löschen, sagte Rogers. "Sie werden so lange brennen, bis sich die Bedingungen verbessern, dann werden wir wieder unser Bestmögliches tun, um sie unter Kontrolle zu bekommen." Die Feuerwehr tue aber alles, um wenigstens Menschenleben und Privateigentum zu schützen.

Kommentar: Im Bundesstaat Victoria, Australien kam es indes zu ungewöhnlichen Schneefällen.


Cloud Grey

Schwere Unwetter trafen Kenia

Nach schweren Unwettern in Kenia ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 50 gestiegen. Die starken Regenfälle lösten Erdrutsche aus, welche die schlafenden Menschen in ihren Häusern verschütteten.
unwetter kenia
© dpa
Menschen begutachten die Lage nach einem Erdrutsch. Sintflutartige Regenfälle haben in Kenia Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst.
In Kenia sind nach Unwettern mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, starben die meisten Menschen bei Erdrutschen, die durch starke Regenfälle im Westen des ostafrikanischen Landes ausgelöst wurden. Bislang seien 52 Leichen geborgen worden, sagte der Gouverneur des Bezirks West Pokot, John Lonyangapuo. Die Zahl der Toten könne aber noch steigen.

Die Erd- und Geröllmassen hatten am Samstag Häuser in West Pokot und darin schlafende Menschen verschüttetet. Die Rettungskräfte haben Probleme, an einige der Unglücksorte zu gelangen, weil das Hochwasser auch Straßen und Brücken zerstört hat. Die kenianische Regierung schickte Militär- und Polizeihubschrauber in das Katastrophengebiet an der Grenze zu Uganda.

Kommentar:




Bulb

Venedig wieder unter Wasser: Schäden in dreistelliger Millionenhöhe

Nach dem Rekordhochwasser, das Venedig vor zwei Wochen heimgesucht hat, steigen in der Stadt, die zum UNESCO-Welterbe zählt, wieder die Pegel.
Venedig Hochwasser
© Reuters
Das Hochwasser ist zurück: Helfer errichten einen Übergang auf einem überschwemmten Marktplatz in Venedig (24. November 2019).
Die zum UNESCO-Welterbe erklärte Stadt Venedig ist am Sonntag erneut überschwemmt worden. Der Pegel lag mit 130 Zentimetern aber deutlich unter den 187 Zentimetern vom 12. November.

~ RT Deutsch
Es ist die Rede von weiteren Hunderten Millionen Euro an Schäden durch das Hochwasser.
Dabei wird das ganze Ausmaß der Zerstörung an Gebäuden und Denkmälern durch das Salzwasser erst nach vollständiger Trocknung zu sehen sein.


~ RT Deutsch

Cloud Precipitation

Weitere schwere Unwetter in Italien: Autobahnbrücke wegen Erdrutsch eingestürzt

Eine Autobahnbrücke ist nach den heftigen Unwettern der vergangenen Tage in Norditalien eingestürzt. Es handele sich um einen Abschnitt der Autobahn A6 in Richtung Turin unweit der Stadt Savona (Ligurien) westlich von Genua, teilte die Feuerwehr mit. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Ursache war ein Erdrutsch, der etwa 30 Meter der Autobahn mit sich gerissen habe.

autobahnbrücke eingestürzt, italien
© dpa
Unglaubliche Regenmengen: 300 Liter in 3 Stunden!!

Der Nordwesten Italiens ist am Samstag wieder von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen heimgesucht worden. In Genua machten Erdrutsche mehrere Straßen unpassierbar, Keller, Unterführungen und Geschäftsräume wurden überschwemmt. Im Polcevera-Tal in Genua fielen in drei Stunden knapp 300 Liter Regen pro Quadratmeter, wie die Region Ligurien auf Twitter mitteilt. Dies entspricht etwa der Hälfte des Jahresniederschlags in Berlin. Im Video oben sehen Sie, wie es weitergehen soll.