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Fr, 24 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Blue Planet

Erdrutsch in Hollywood gefährdet mehrere Luxus-Villen

Los Angeles - Ein Erdrutsch in den Hügeln von Hollywood gefährdet mehrere Luxus-Villen am Rand von Los Angeles.
© Flickr/Eva Luedin
Fünf Häuser wurden vorsichtshalber geräumt, nachdem ein "großes Stück Garten" in dem Wohngebiet am Montag abgebrochen war, wie die Feuerwehr der Westküstenmetropole mitteilte. Die Schlammlawine sei in die Vorgärten von Häusern am Fuße des Hügels gerutscht.

Dabei wurden nach Angaben der Behörde auch ein Fahrzeug begraben und Strommasten beschädigt. Mehrere Anrainer seien in ihren Häusern eingeschlossen gewesen, es sei aber niemand verletzt worden, hieß es.

Blue Planet

Neues Erdbeben in Amatrice, Italien: Teil einer Kirche eingestürzt

Amatrice - Nach einem Erdbeben der Stärke 3,8 am Sonntagvormittag mit Epizentrum Amatrice in Mittelitalien ist ein Teil der Kirche des Heiligen Augustins eingestürzt.
© INGV
Dies berichteten die Feuerwehrmannschaften auf Twitter. Beim Einsturz wurden keine Personen verletzt.

Zu der Kirche gehörte auch ein mittelalterlicher Turm, dessen Uhr um 3.36 Uhr - dem Zeitpunkt des verheerenden Bebens am 24. August - stehen geblieben war. Er galt als Symbol des zerstörten Amatrice und war bei einer neuen Erdbebenserie vor zwei Wochen komplett eingestürzt. In Amatrice waren bei einem Erdstoß am 24. August mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen.

Black Cat

Tiger zerfleischen Zoobesucher in China

Zahlreiche Zoobesucher sind ungewollt Zeugen einer schrecklichen Szene in einem chinesischen Wildpark geworden: Vor ihren Augen haben drei Tiger einen Mann angefallen und zu Tode gebissen. Wie der Besucher ins Gehege gelangen konnte, weiß niemand. Doch die „Zuschauer“ zeigten keine Hemmungen und filmten den tödlichen Vorfall bis zum Ende.
© Imagen ilustrativa/Pixbay
Im chinesischen Youngor Wildlife Park in der Stadt Ningbo spielte sich dieses Drama ab: Ein Augenzeugen-Video zeigt, wie ein Mann blutverschmiert und gekrümmt am Boden liegt und von mehreren Tigern totgebissen wird.

Erst nach einiger Zeit wurden die Raubkatzen von Wärtern mit Feuerwerkskörpern von dem bereits bewegungslosen Park-Besucher vertrieben.

Kommentar: Trotz Warnungen: Frauen verließen Auto und eine wurde von Tiger zerfleischt


Wolf

Verirrtes Wildschwein rannte durch Siegen und suchte Schutz im Friseursalon

Ein verirrtes Wildschwein hat am Nachmittag für Aufregung in der Siegener Innenstadt gesorgt. Das Tier wurde in einem Friseursalon erschossen.
© dapd/Symbolbild
Ein freilaufendes Wildschwein hat am Samstag in Siegen die Innenstadt unsicher gemacht. Das Tier habe eine stark belebte Straße voller Autos und Fußgänger überquert, teilte die Polizei mit.

Ein Streifenwagen verfolgte das Tier, das dann durch die gläserne Eingangstür eines Friseursalons sprang. In dem leeren, bereits geschlossenen Laden versteckte sich das Wildschwein in den hinteren Räumen. Zur Sicherheit verbarrikadierte die Polizei das Geschäft mit einem Streifenwagen. Da die Gefahr bestand, dass das verletzte Tier bei der Flucht Menschen verletzen könnte, erlegte ein Jäger das Wildschwein in dem Friseursalon.

(dpa)

Cloud Precipitation

Schwere Regenfälle treffen Peru: Überschwemmungen und Erdrutsche

Durch sintflutartige Regenfälle ausgelöste Erdrutsche und Überschwemmungen haben in Peru zum Tod von mindestens elf Menschen geführt. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, erlitten mehr als 11.000 Familien Schäden. In der Region Arequipa, etwa tausend Kilometer südlich der Hauptstadt Lima, kamen laut AFP fünf Menschen durch Lawinen aus Schlamm und Geröll ums Leben.
© dpa
Die durch die Unwetter verursachten Schäden sind erheblich. Zahlreiche Abschnitte der Straße von Lima ins Zentrum des Landes waren durch Schlamm- und Gerölllawinen blockiert. Brücken wurden zerstört, landwirtschaftliche Anbauflächen verwüstet, Häuser beschädigt oder zerstört.

Black Cat

Wildgewordener Keiler verletzt zwei Menschen in Berlin-Reinickendorf

Ein wildgewordener Keiler hat in Berlin-Reinickendorf und im Wedding mehrere Menschen angegriffen und verletzt. Das Wildschwein wurde am Samstagnachmittag von der Polizei erschossen, wie die Behörde mitteilte. Eine Wildschwein-Rotte tauchte demnach gegen 14.00 Uhr am Kurt-Schumacher-Platz, in der Nähe des Flughafens Tegel, auf.
© Sputnik/ Dmitri Debabow
Symbolbild
Ein Tier habe sich abgesondert und an einem Vereinsheim am Volkspark Rehberge (Wedding) eine Frau am Oberschenkel sowie zwei Männer leicht verletzt. Um zu verhindern, dass weitere Menschen verletzt werden, sei der Keiler in dem Park mit 18 Schüssen getötet worden. Der Rest der Rotte sei da bereits wieder weg gewesen. Die B.Z. hatte zuerst über den Vorfall berichtet.

Rainbow

"Lichtsäulen" erstrahlen auch über Rostow am Don

© Flickr/Julie Falk
Die Einwohner von Rostow am Don in Südrussland haben in der Nacht auf Samstag zahlreiche Fotos von Lichtsäulen am Himmel über der Stadt in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Lokalen Medienberichten zufolge lösten sie bei manchen Menschen Angst aus.


Für dieses ungewöhnliche Naturschauspiel kann es laut dem Vizevorsitzenden des Südlichen Wissenschaftszentrums der Russischen Akademie der Wissenschaften, Oleg Stepanjan, zwei Gründe geben. Zum einen könne es sich bei den Lichtsäulen einfach um eine so genannte optische Täuschung handeln. „Es gibt solche Lichterscheinungen, die wir als Säulen wahrnehmen. Dies hängt mit den atmosphärischen Prozessen zusammen“, sagte Stepanjan.

Kommentar: Ein ähnliches Phänomen trat kürzlich in Kanada auf: Mehr Auskunft über atmosphärische Phänomene wie dieses gibt das bald in Deutsch erscheinende Buch "Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung", das derzeit als Artikelserie auf de.sott.net übersetzt wird.


Umbrella

Eine Woche Extremregen setzt Mallorca unter Wasser

Die Insel soll dafür zum Katastrophengebiet erklärt werden

© Bergas, Durán, Obrador
Überschwemmungen nach den heftigen Regenfällen am Freitag (20.1.) auf Mallorca. Ortsweise ging auch Hagel nieder
Die Balearen-Regierung prüft, ob sie von den Überschwemmungen betroffene Teile von Mallorca zum Katastrophengebiet deklarieren und entsprechende Soforthilfen aus Madrid beantragen soll. Umweltminister Vicenç Vidal trage zur Zeit die nötigen Informationen zusammen, um einen solchen Antrag zu prüfen, teilte er am Dienstag (24.1.) mit.

Ein fast einwöchiger Dauerregen hatte große Teile der Insel unter Wasser gesetzt. Die Vertreter der Landwirtschaftsverbände schätzen den Ernteausfall - insbesondere auf den Getreide- und Kartoffelfeldern - auf rund 8 Millionen Euro.

Mit den Rekordregen im Dezember und dem erneuten Unwetter zwischen Donnerstag (19.1.) und Sonntag (22.1.) habe die Insel schnell hintereinander zwei extreme Regenfälle erlebt. Während sich die Niederschläge im Dezember vor allem positiv auf die Grundwasserspeicher ausgewirkt hätten, konnte der Boden so viel Wasser nicht so schnell absorbieren, sodass der erneute Wolkenbruch der vergangenen Woche verheerende Überschwemmungen zur Folge hatte.

Cloud Precipitation

Ausnahmezustand wegen heftigen Überflutungen auf Südsee-Inseln

Zerstörte Häuser und verletzte Personen nach Stürmen und Überschwemmungen

© Unbekannt
Sydney - Stürme und Überschwemmungen haben teils schwere Schäden auf den pazifischen Inseln Französisch-Polynesiens hinterlassen. Mehr als 800 Häuser seien beschädigt oder zerstört worden, berichtete Radio New Zealand am Mittwoch. Mehr als 4.000 Menschen seien betroffen, mindestens vier verletzt worden. Hunderte Häuser blieben demnach ohne Strom, Hauptstraßen und öffentliche Plätze versanken im Schlamm.

Die von besonders heftigen Überflutungen heimgesuchte Hauptinsel Tahiti hatte am Dienstag den Ausnahmezustand erklärt. Der einzige internationale Flughafen des französischen Überseegebiets, Tahiti-Faaa in der Hauptstadt Papeete, blieb wegen Überschwemmung zwischenzeitlich für mehr als 24 Stunden geschlossen. Die Südsee-Inseln haben rund 280.000 Einwohner. Jährlich besuchen zudem rund 180.000 Touristen die Region.
© apa/afp/gregory boissy
Die Infrastruktur Tahitis nahm schweren Schaden
(APA, 25.1.2017)

Kommentar: Stürme und Überschwemmungen der letzten Woche:




Better Earth

Erdbeben der Stärke 7,9 trifft die Salomonen und Papua-Neuguinea

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 hat die Region um die Inselgruppe der Salomonen und Papua-Neuguinea im Südpazifik erschüttert. Eine am Sonntag zunächst herausgegebene Tsunami-Warnung wurde wenig später wieder aufgehoben.
© USGS
Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum in Hawaii hatte vor gefährlichen Wellen bis ein Meter über dem Wasserstand vor den Küsten der Salomonen-Inseln, Papua-Neuguinea, Nauru und Indonesien gewarnt, gab aber kurz darauf Entwarnung. Auch der indonesische Katastrophenschutz erklärte: «Es gibt keine Tsunami-Gefahr.»

Die US-Geologiebehörde USGS gab die Stärke mit 8,0 an, das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam mit 7,8. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge 40 Kilometer westlich von Pangua in Papua Neuguinea.

Auf den Salomonen, auf denen etwa 570'000 Menschen leben, sind Beben auch grösserer Stärke keine Seltenheit. Die Inselgruppe liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans.

Hier schieben sich im Erdinnern verschiedene Platten untereinander. Bereits Anfang Dezember hatten mehrere starke Beben die Inselgruppe erschüttert. Grössere Schäden waren damals ausgeblieben.

(SDA)

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