Willkommen bei SOTT.net
Di, 27 Sep 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Cloud Lightning

Blitzeinschlag? Windkraftanlage in Münsterland abgebrannt

Diesen Anblick hat man nicht alle Tage: Im Münsterland steht ein Windrad in Flammen. Löscharbeiten haben in 100 Metern keine Chance. Die Feuerwehr muss die Anlage kontrolliert abbrennen lassen.
© dpa
Der Brand einer Windkraftanlage im Münsterland hat einen Schaden von mehreren Hunderttausend Euro angerichtet. Die rund 100 Meter hohe Anlage an der Autobahn 3 habe stundenlang in Flammen gestanden, berichtete ein Polizeisprecher.

Rotorblätter brachen bei dem Feuer ab und fielen zu Boden. Löscharbeiten in dieser Höhe seien nicht möglich gewesen, so dass man sich für ein kontrolliertes Abbrennen entschieden habe, hieß es. In der Nacht sei eine Störungsmeldung von der Anlage bei Isselburg registriert worden, wonach sich insgesamt vier Windkraftanlagen automatisch abgeschaltet hätten.

Cloud Lightning

Blitzschläge: 322 tote Rentiere in Nowegen

Schwere Gewitter gab's am Wochenende nicht nur in Deutschland. Auch in Norwegen zuckten zahlreiche Blitze vom Himmel. Mit schlimmen Folgen für eine Rentierherde.
Blitze haben auf einer Hochebene im Süden Norwegens mehr als 300 wilde Rentiere getötet. Nach einem Unwetter hätten Wildhüter auf der Hardangervidda-Ebene bis Sonntag 322 tote Tiere gezählt, die meisten von ihnen innerhalb eines Radius' von 50 bis 80 Metern. Diese Zahl sei ungewöhnlich hoch, sagte ein Sprecher der Naturaufsicht dem Sender NRK.

Wahrscheinlich hätten sich die Tiere während des Gewitters aneinander gedrängt. Einigen der toten Rentiere wurden die Gehirne entnommen, um sie auf die chronische Auszehrungskrankheit CWD hin zu untersuchen, die bei einigen Rentieren in Norwegen festgestellt worden war. Die Krankheit attackiert das zentrale Nervensystem.

Tornado2

Tornado richtet verheerende Schäden in Nordrussland an

Ein Tornado hat sich am Mittwoch seinen Weg durch die Umgebung der nordrussischen Stadt Syktywkar in der Republik Komi gebahnt und viel Schaden angerichtet: Der Sturm hat Transporter umgekippt, eine Fabrik beschädigt, einen Hebekran in Bewegung gesetzt und vieles mehr angerichtet, wie russische Medien berichten.

© Евгений Торлопов/YouTube
Besonders viel Schaden hat die Ortschaft Tschowje davongetragen. Der Sturm wirbelte einen Kran um, zerstörte Zaun und Dach einer Fabrik. Auch Stromleitungen wurden beschädigt.

Ein gigantischer Luftschlauch entwurzelte mit Leichtigkeit Bäume und hob einen Transport-Wagen in die Luft und schleppte ihn einige Meter weit.


Kommentar: Dieser Tornado war nicht der einzige Sturm in der letzten Woche:




Cloud Lightning

Hoch „Gerd“ wird von teilweise kräftigen Unwettern abgelöst - Temperatursturz für Anfang der Woche vorhergesagt

Die Hitzewelle in Deutschland ist zu Ende - der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Unwettern. In Hamburg musste die Feuerwehr zur mehr als 100 Einsätzen ausrücken und in Weimar hat es nach einem Blitzeinschlag in ein Schwimmbad Verletzte gegeben.
© dpa
Das Hoch „Gerd“ hat Deutschland am Wochenende eine Hitzewelle beschert wie seit Jahrzehnten nicht in den letzten Augusttagen. „Das war schon sehr ungewöhnlich“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. In Nordrhein-Westfalen gab es nach Angaben des DWD in Essen in den vergangenen 80 Jahren Ende August keine vergleichbare Periode von fünf heißen Tagen.

An diesem Sonntag sollte sie laut Vorhersagen aber zu Ende gehen - der DWD sagte für den Südosten kräftige Gewitter mit Hagel und schweren Sturmböen voraus. Die Wetterforscher erwarten zudem einen Temperatursturz: Fast überall in Deutschland gehen mit Beginn der neuen Woche die Temperaturen schlagartig um acht bis zehn Grad zurück.

Kommentar: Die Motorengeräusche sprechen zumindest dagegen, dass es sich um ein UFO handelte.


Sun

Rekordhitze und Jahreshöchsttemperatur in Deutschland: 37,9 Grad in Saarbrücken

Am Samstag kletterte das Thermometer in Saarbrücken auf 37,9 Grad. Damit wurde die Jahreshöchsttemperatur vom Vortag übertroffen.
© Shutterstock
Jahreshöchstwert in Deutschland
Bereits am Freitag gab es in Saarbrücken 37,5 Grad. Dieser bisherige Jahreshöchstwert wurde am Samstag aber noch einmal getoppt. Denn in Saarbrücken-Burbach stieg das Thermometer am Samstag auf 37,9 Grad - eine neue deutschlandweite Rekordtemperatur für dieses Jahr.

Bizarro Earth

Leichtes Beben in der Steiermark

Österreich - Im Norden der Steiermark hat sich nach Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik am Freitagmorgen ein leichtes Erdbeben ereignet. Demnach lag das Epizentrum nahe der Stadt Mürzzuschlag an der Grenze zu Niederösterreich, etwa 80 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Wien. Es wurde Magnitude 2.9 registriert. Die Erschütterungen waren rund um das Epizentrum deutlich spürbar. Mit Schäden muss jedoch nicht gerechnet werden.

Bereits in den vergangenen Tagen wurden rund um Mürzzuschlag einige leichte Erdbeben registriert, die aber nicht von der Bevölkerung verspürt wurden.
Haben Sie dieses Erdbeben gespürt? Falls ja, teilen Sie uns dies bitte über das verlinkte Meldeformular oder per Kommentar mit. Ihre Meldung hilft uns dabei, unsere Berichterstattung und die Auswertung von Erdbeben zu verbessern. Persönliche Daten werden dabei nicht veröffentlicht. Vielen Dank.

Kommentar:




Bad Guys

Update Beben in Italien: Ort Amatrice ist nicht mehr zu retten - Opferzahl bei insgesamt 267

Geröll, zersplitterte Fenster und zerborstenes Holz: Im Zentrum der Kleinstadt Amatrice ist nach dem Erdbeben laut Bürgermeister Pirozzi kein Haus zu retten. Doch der Ort soll neu aufgebaut werden. Insgesamt stiegt die Zahl der Todesopfer auf 267.
© AP
Amatrice gehörte einst zu den "schönsten Dörfern Italiens" - eine Auszeichnung für Orte mit besonderen kulturellen und architektonischen Merkmalen. Doch seit dem schweren Erdbeben vor zwei Tagen steht in dem Jahrhunderte alten Städtchen mit ihrem mittelalterlichen Zentrum kein Stein mehr auf dem anderen.

Die Stadt wurde so verwüstet, dass Bürgermeister Sergio Pirozzi nun erklärte, sie sei nicht mehr zu retten. "Amatrice muss komplett dem Erdboden gleichgemacht werden", sagte er. Doch die Stadt soll wieder auferstehen: "Wir wollen Amatrice am gleichen Ort, vielleicht in gleicher Form und mit der gleichen Ästhetik wieder aufbauen."

Kommentar:




Question

Sharknado? - Polizisten finden Hai lebend in einer Pfütze bei Adelaide

Wie der Hai in die Pfütze gelangte, kann die Polizei nur vermuten. Inzwischen ist das Tier verstorben.
© dpa
Adelaide - Etwa 25 Kilometer vom Meer entfernt hat die Polizei in Australien einen Hai in einer Pfütze gefunden. Der kleine Port-Jackson-Stierkopfhai habe noch gelebt, sagte die Polizei in One Tree Hill, einem Vorort von Adelaide, am Freitag. Leider sei das Tier später gestorben.

Wie der Hai in die Pfütze gelangt sei, wisse niemand: „Es ist ein Rätsel, aber die Polizei schließt die Möglichkeit eines Sharknados aus“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Kommentar: Um vielleicht der Sache näher zu kommen: Gab es in den letzten Tagen einen Tornado bei Adelaide, der diesen Hai in eine Pfütze getragen haben könnte? Nach aktuellen Informationen erst einmal nicht.


Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 6.8 in Myanmar - Tempel teilweise eingestürzt

Myanmar - Vor wenigen Minuten hat ein schweres Erdbeben den Süden von Asien erschüttert. Das Epizentrum lag nach ersten Meldungen in der Region Magwe im Südwesten von Myanmar. Es erreichte nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam Magnitude 7.0. Der Erdbebenherd lag demnach in knapp 90 Kilometern Tiefe. Dies verringert die maximale Intensität des Erdbebens ein wenig. Dafür war das Beben in weiten Teilen von Südasien spürbar. Das United States Geological Survey gibt Magnitude 6.8 an.
© EPA
Starke Intensitäten werden von Zeugen aus dem Osten von Indien und aus Bangladesh gemeldet, unter anderem aus Kolkata und Dhaka. Auch Thailand (Bangkok) und Bhutan spürten die Auswirkungen.

Die Epizentralregion in Myanmar ist ziemlich dicht besiedelt. Die Großstadt Chauk liegt nur 25 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Auch in der kulturell bedeutenden Stadt Mandalay war das Beben stark spürbar.

Es ist nahe des Epizentrums mit schweren Schäden und Opfern zu rechnen.

Bereits im April hatte es in der Region Sagaing in Myanmar ein tiefes Beben der Stärke 6.9 gegeben. Der Herd lag damals noch ein wenig tiefer als aktuell. Es verursachte zwei Tote und 247 Verletzte in Bangladesch und Indien.

Kommentar:




Black Cat 2

Riesenwels griff Schwimmerin in Bayern an - Vermutlich wollte er sein Nest schützen

Kirchroth. In Bayern hat ein Riesenwels hat eine Schwimmerin attackiert. Die Frau wurde dabei leicht verletzt.
© privat, Johann Groß
Der große Fisch habe die Frau offenbar attackiert, weil sie seinem Nest mit den Eiern zu Nahe gekommen sei, sagte Johannes Schnell vom Landesfischereiverband Bayern am Mittwoch.


Kommentar: Das wäre eine logische Erklärung.


Er geht anhand eines Fotos, welches das Opfer selbst gemacht hatte, davon aus, dass der Fisch bis zu zwei Meter groß ist.

Zuvor hatten Medien über den Fall in Kirchroth berichtet. Ein solcher Angriff ist laut Schnell nicht ungewöhnlich. Ernsthafte Verletzungen gebe es dabei aber nicht.

das/dpa