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Sa, 26 Mai 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Cloud Precipitation

Der Winter naht: Zu viel Schnee in Norwegen, der mit einer Schmelzanlage beseitigt werden soll

erdabkühlung, schnee, winter
© Politicalcartoons.com
Momentan gibt es so viel Schnee in der norwegischen Hauptstadt Oslo, dass die Stadt nicht mehr weiß, wohin mit dem vielen Schnee. Dabei überlegt die Stadt eine Schmelzanlage zu errichten, damit sie wieder Herr der weißen Lage wird.
In Oslo musste in diesem Winter so viel Schnee von Straßen und Gehwegen geräumt werden, dass die bisherigen Lagermöglichkeiten nicht mehr ausreichten. Der oft stark verunreinigte Schnee kann nicht einfach in Wälder und Seen gekippt werden. Er ist unter anderem mit Mikroplastik, Salz, Müll und teils auch Schwermetallen belastet. Derzeit nutzt Oslo eine Art Lastkahn am Kreuzfahrtkai, auf dem Schnee geschmolzen und das Wasser gereinigt ins Meer geleitet wird. Die Kapazität der Anlage reicht aber nicht aus. Zudem läuft der Vertrag mit dem Betreiber im nächsten Jahr aus.

- OÖNachrichten
Es ist ironisch, wenn man bedenkt, dass immer von der globalen Klimaerwärmung gesprochen wird und es dann an manchen Orten Rekorde brechende Schneemassen gibt - oder es sogar zu Schnee an Orten kommt, wo es sonst nicht üblich ist. Dazu ein paar Artikel aus den letzten Wochen, die teilweise auf Englisch sind:

Bizarro Earth

Kleiner Erdfall in Gesmold entstanden

erdfall gesmold
© Karsten Gosser
Auf einem Feld in Gesmold ist eine Erdfall mit einem Durchmesser von zwei Metern und einer Tiefe von einem Meter entstanden. Der Erdfall wurde von einem ortsansässigen entdeckt:
Klaus Bextermöller hat das Loch vor Kurzem entdeckt und ein Foto davon bei Facebook gepostet. "Ich fahre hier immer lang, das Loch ist mir schon länger aufgefallen", sagt der Borgloher. Doch weil es bislang immer matschig gewesen sei, sei er erst jetzt über das Feld gegangen, um sich das mysteriöse Loch aus der Nähe anzusehen. Das liege etwa 20 Meter von der Straße entfernt mitten auf dem Acker in Gesmold, direkt vor der Ortsgrenze zu Hilter.
erdfall gesmold
© Klaus Bextemüller

Cloud Precipitation

SOTT Video Erdveränderungen - Januar 2018: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

sott erdveränderung januar 2018
© Hintergrundphoto: KAGAYA
Eine japanische Rakete startet.
Extreme Kälte wird weltweit zur neuen Normalität mit zahlreichen gebrochenen Schneefall-Rekorden jeden Winter bei äußerst eisigen Temperaturen. Dieses Phänomen hat bereits erhebliche globale Auswirkungen auf Ernten, die grundlegende Infrastruktur und den Alltag.

Der Großteil der USA durchlebte in diesem Jahr weiterhin einen der härtesten Winter ihrer Geschichte. Als die Temperaturen ein weniger kalt wurden, verursachte die Schnee- und Eisschmelze zerstörerische mit Eis beladene Überschwemmungen im Mittleren Westen und Nordwesten.

Mittlerweile hatten auch China, Japan und Taiwan Rekord-Schneefälle und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, und es gab extreme Kälte auch an unüblichen Orten wie Marokko, Tansania, Türkei, Iran, Israel und Saudi-Arabien. Und natürlich bekam Europa wie gewöhnlich seinen gerechten Anteil.

Diesen Monat richteten hurrikanartige Winde Verwüstungen in Europa, den USA, Asien und Lateinamerika an. Und in einigen Fällen waren sie von noch nie dagewesenen Tornados begleitet.

Kommentar: Sehen Sie sich auch die anderen Videos an, die wir 2017 und davor veröffentlicht haben.


Sun

Nebensonnen erscheinen über Harbin, China

Sun dog over China
© CCTV+
Die GB Times berichtete von einem atmosphärische "Nebensonnen" Phänomen oder Parhelion, der Anfang der Woche am Himmel über der Stadt Harbin in der Provinz Heilongjiang erschien. Das Schauspiel zeigte sich als Halo mit der Sonne in der Mitter und zwei Reflektionen auf jeder Seite. Das Phänomen dauerte etwa zwei Stunden und veranlasste die Einheimischen den denkwürdigen Anblick mit ihren Kameras festzuhalten.

Tornado1

Nach Zyklon "Gita" auf Neuseeland sitzen hunderte Touristen in Bucht fest

Unwetter neuseeland
© dpa/Naomi James/New Zealand Defence Force
Einsatzkräfte in Neuseeland bereiten sich auf das Eintreffen des Zyklons "Gita" vor: Inzwischen ist der Sturm überstanden, doch in der Golden Bay sitzen nach Erdrutschen Hunderte Menschen fest.
Vor wenigen Tagen zog der Zyklon "Gita" über Neuseeland, nun hat das Land mit mehreren Nachfolgen zu kämpfen. Unter anderem sitzen hunderte Touristen in einer Bucht fest und zehntausende Menschen waren ohne Strom.
Nachdem die Menschen in Neuseeland den Zyklon "Gita" überstanden haben, ziehen weitere Unwetter über den Inselstaat hinweg. In der bei Touristen beliebten Golden Bay auf der Südinsel saßen am Mittwoch bis zu tausend Urlauber fest, nachdem ein Erdrutsch die wichtigste Straße in die abgelegene Bucht versperrt hatte. Die Behörden erwogen die Entsendung von Schiffen, um die Touristen fortzubringen.

Die heftigen Stürme entwurzelten auch andernorts Bäume und unterspülten Straßen. Zehntausende Haushalte waren ohne Strom. Vergangene Woche hatte "Gita" in Tonga und Samoa als Wirbelsturm der höchsten Kategorie fünf schwere Schäden angerichtet. Danach schwächte er sich leicht ab, fegte nun aber noch mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde über Neuseeland. Sieben Bezirke, darunter die größte Südinselstadt Christchurch, erklärten am Dienstag den Ausnahmezustand. Am Mittwochmorgen hieß es, die schlimmsten Befürchtungen hätten sich nicht bewahrheitet.

- T-Online

Sun

Drei Sonnen: Atemberaubende Naturerscheinung über St. Petersburg

Einige Einwohner von St. Petersburg und im Gebiet Leningrad haben ein inzwischen nicht mehr so ungewöhnliches Phänomen am Himmel beobachtet und dokumentieren: Eine Halo-Erscheinung von "drei Sonnen".
Halo Petersburg

Halo: 3 Sonnen in St.Petersburg
Die Petersburger sind nicht von der Sonne verwöhnt. Für die russische Metropole ist schönes Wetter eher eine Seltenheit. Also sind drei Sonnen an einem Tag eine erfreuliche Überraschung für die Stadtbewohner.
Solche Halos erscheinen inzwischen regelmäßig überall auf dem Planten. Einige dieser Ereignisse haben wir auf unserer Sott World-Map aufgelistet:

Helle Punkte eines leuchtenden Regenbogenkreises um die Sonne erzeugen die Illusion, dass am Himmel drei Sonnen zugleich zu sehen sind. Dieses Phänomen kann immer an einem sehr frostigen und sehr sonnigen Tag beobachtet werden.

Eine Halo-Erscheinung unter dem Namen Parhelia (Nebensonne) wird durch Brechung und Spiegelung von Licht an hexagonalen Eiskristallen hervorgerufen, die sich meist in Höhe von acht bis zehn Kilometern in der Oberschicht der Troposphäre bilden.

Für die Nebensonnen sind dabei dünne Eisplättchen verantwortlich, die sich in ruhiger Luft horizontal ausrichten. Sie stellen für das Sonnenlicht ein Prisma dar. Das weiße Sonnenlicht tritt an einer Seite dieser Eisprismen ein und an der übernächsten Seite wieder aus.

Beim Ein- und Austritt wird das Licht in einem Winkel gebrochen, der von der Wellenlänge abhängt. Dadurch bekommt die Nebensonne den an einen Regenbogen erinnernden Farbverlauf.
Mehr Bilder dieser drei Sonnen in St. Petersburg finden Sie im Artikel von Sputnik (siehe Hyperlink oben).

Bad Guys

Riesiger Erdrutsch in Rom - Eine Straße ist um zehn Meter abgesackt

In Rom gab es am 16.02.2018 einen riesigen Erdrutsch, wo eine Straße um die zehn Meter abgesackt ist. Mehrere Autos wurden dadurch in die Tiefe gerissen und aus Sicherheitsgründen mussten 20 Familien ihre Häuser verlassen.

erdrutsch rom
© www.globallookpress.com
Als Ursache wird eine Baustelle genannt, aber genauere Untersuchungen müssen noch durchgeführt werden.


Bizarro Earth

Was hat über hundert riesige Bäume in einem Nationalpark wie Streichhölzer umknicken lassen?

Waren es wütende Yetis, UFOs, die ihre Waffen testeten, die über 100 riesige Bäume am Quinault-See im Bundesstaat Washington einfach wie Streichhölzer umknicken ließen? Spaß beiseite. Es ist momentan noch nicht ganz geklärt, was diese Bäume am 27. Januar umknicken ließ, aber es gibt eine plausible Lösung. Ebenso wurde in derselben Nacht ein kleines Erdbeben in der Gegend registriert.

Downed trees in Olympic National Park
© Bill Bacchus, Olympic National Park
Die Seite Terra Mystica veröffentlichte folgende Erklärung:
Noch vor wenigen Tagen hatte der Wetterexperte Cliff Mass behauptet, den Zwischenfall mit Meteorologen des National Weather Services analysiert zu haben und dass sie gemeinsam sie zu dem Ergebnis gekommen seien, dass ein Microburst diesen Schaden nicht verursacht haben konnte. Es müsse sich um andere Kräfte gehandelt haben, die man sich derzeit jedoch nicht erklären könne.

Mass hat zwischenzeitlich weitergehende Recherchen betrieben, die ihn schließlich zu dem Schluss führten, dass es sich offenbar um ein Phänomen handelt, das durch eine perfekt abgestimmte Kombination aus einer Luftfront, die ein Tal passiert, sowie einem spontanen Ausbruch starken Windes verursacht wurde. Meteorologisch gesehen, wurden die Bäume von einer "Rotorzirkulation, die mit einer starken Gebirgs-Leewelle in Verbindung steht", niedergestreckt, erklärt er auf seiner Webseite Cliff Mass Weather & Climate Blog.

Seismograph

Weiteres Erdbeben ereilt Mexiko: Stärke 7,2 - Und Vulkan Popocatepetl erwacht ein wenig zum Leben

Innerhalb kürzester Zeit erlebt Mexiko ein weiteres schlimmes Erdbeben. Die amerikanische Erdbebenwarte (USGS) gibt das Beben mit einer Stärke von 7,2 an.
mexico earthquake February 2018
© USGS
Das Beben ereignete sich im südlichen Staat Oaxaca und war auch in Mexikos Haupstadt zu spüren. Das Epizentrum befand sich ungefähr 53 Kilometer entfernt von der Stadt Pinotepa und hatte eine Tiefe von 24 km.
Nahe dem Zentrum in Oaxaca wurden einige Schäden an Gebäuden gemeldet. "Alle Leute sind auf die Straße gerannt. Es gab Alarm, Panik, Angst", sagte Roxana Hernández in der Stadt Juchitán. Einige Krankenhäuser wurden evakuiert. Die Marine flog Aufklärungsflüge und suchte aus der Luft nach Schäden.

Auch in der rund 500 Kilometer entfernten Hauptstadt war das über eine Minute dauernde Erdbeben noch deutlich zu spüren. Viele Menschen rannten in Panik auf die Straße, als die Sirene des Warnsystems ertönte. "Wir haben uns sehr erschreckt und haben das Gebäude verlassen", sagte eine junge Frau auf der Geschäftsstraße Paseo de la Reforma im Zentrum der Stadt. "Ich will mit meinem Vater sprechen. Ich will wissen, ob es allen gut geht." Hubschrauber kreisten über der Millionenmetropole, um mögliche Schäden zu orten. In den Stunden nach dem Erdstoß wurden 150 Nachbeben registriert.

Cow Skull

Seltsames Tierverhalten: Elefant trampelt Frauen zu Tode, gestrandete Delphine und eine angriffslustige Wildsau

In Nepal hat ein Elefant zwei Frauen niedergetrampelt, die auf einem Feld arbeiteten. Die Frauen waren 35 und 45 Jahre alt und überlebten den Angriff nicht. Erst am Montag tötete ebenso in Nepal ein Leopard ein sechsjähriges Kind. Ein möglicher Grund ist, dass einige Wälder abgeholzt werden und die Tiere flüchten mussten.

Wildschweine radioaktiv
© CC0
Auf der anderen Seite der Erde sind hingegen 54 Delfine am Strand der Halbinsel Baja California, Mexiko gestrandet und 21 von ihnen sind verendet.