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Sa, 03 Dez 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Cloud Lightning

Drei Menschen sterben bei Unwetter in Odessa

Bei schweren Unwettern sind in der Region Odessa drei Menschen, darunter ein 11-jähriges Kind, ums Leben gekommen. Bäume und Strommasten, die durch den starken Wind umgestürzt waren, seien Todesursachen gewesen, teilte Gouverneur Micheil Saakaschwili auf Facebook mit.
In der Region wurde laut Saakaschwili der Notstand ausgerufen. In mehr als 100 Ortschaften sei der Strom ausgefallen.

Die Behörden empfehlen, die Schulen zu schließen und riefen Menschen auf, zu Hause zu bleiben, bis der Wind aufhört.

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Control Panel

Heftiges Unwetter zieht Richtung Côte d’Azur und Norditalien - Auch Frankreich ist bedroht

Ein Tief über dem westlichen Mittelmeer hat in Katalonien für Überflutungen gesorgt. Mehrere Wetterstationen meldeten rund 200 Liter Regen pro Quadratmeter.
© 123RF
Ein Unwettertief hat in Nordspanien schwere Regenfälle verursacht. Auch in der katalanischen Hauptstadt Barcelona gingen große Regenmengen nieder und es gab einige Überschwemmungen. Das Unwetter wird heute die Côte d’Azur und Teile von Norditalien erreichen. In den südlichen Alpen gibt es oberhalb von 2400 Meter beträchtliche Neuschneemengen. Das derzeit noch sehr warme Wasser des Mittelmeers führt dazu, dass sich enorme Quellwolken bilden. Diese stauen sich an den Küstengebirgen und bringen sehr große Niederschlagsmengen.

Besonders hart wurde Katalonien getroffen

Heftiger Starkregen hat in der spanischen Provinz Katalonien großes Chaos hinterlassen. Besonders die Region nordöstlich von Barcelona wurde schwer getroffen. Einige Wetterstationen haben über 200 Liter Regen pro Quadratmeter registriert. In Cabrils wurde gar ein neuer Rekord aufgestellt, 205 Liter! Kleine Flüsse verwandelten sich in reißende Ströme und schossen die Hänge hinab. Die Wassermassen rissen sogar Autos und Container mit, als sie sich ihren Weg durch die Straßen bahnten. Ein Mann kam in den Fluten ums Leben.

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Bizarro Earth

Erde sackt in Rottach-Egern ab - 20 Meter breiter und 2 Meter tiefer Krater

Die Kosten für die Komplettsanierung der abgesackten Straße in Rottach-Egern werden sich im fünf- wenn nicht gar sechsstelligen Bereich bewegen. Zunächst soll im Winter aber eine Übergangslösung her.
© Gaulke
Rottach-Egern - Der 20 Meter breite und zwei Meter tiefe Krater in der Lindenstraße wird den Menschen in Rottach-Egern noch ein paar Wochen erhalten bleiben. Glücklicherweise können die Leute wieder in ihre Häuser, befahrbar wird die Straße aber länger nicht sein. Während auch der Drogeriemarkt wieder geönnet werden kann, gibt es jedoch weiterhin Einschränkungen bei den Parkplätzen. Die Sperrung werde im Unglücksbereich längere Zeit andauern, sagte Gemeindesprecher Gerhard Hofmann am Donnerstag.

Noch vor dem Winter will die Gemeinde die Straße provisorisch herrichten. Zu der mehrere Hunderttausend Euro teuren Komplettsanierung werde es aber vermutlich erst im neuen Jahr kommen, so Hofmann. Das Geld dafür will sich die Gemeinde beim Bauherrn holen, der die Geothermiebohrung veranlasst hatte. Sollten auch Häuser in ihrer Statik beschädigt worden sein, könne sich die Schadenshöhe auf mehrere Millionen Euro summieren, erläuterte der Sprecher. Bei den Arbeiten war am Dienstag eine unter der Straße liegende Wasserblase angestoßen worden, was zum Einbruch der Fahrbahndecke führte.

dpa/AZ

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Better Earth

Russland: Vulkan Schiwelutsch auf Kamtschatka stößt sieben Kilometer hohe Rauchsäule aus

Der nördlichste aktive Vulkan der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands, Schiwelutsch, hat eine Aschesäule von sieben Kilometern über dem Meeresspiegel in die Luft steigen lassen, meldet TASS unter Berufung auf die örtliche Eingreifgruppe. Eine drei Kilometer lange Rauchwolke zieht sich in östlicher Richtung. Bisher setzt sich der Rauchausstoß fort, am Lavadom ist ein Lawinenabgang zu beobachten.
Nach dem Ausbruch des Vulkans Aso im Südwesten Japans am 8. Oktober sind 27.000 Familien in den Präfekturen Kumamoto und Oita ohne Strom geblieben, weil die Vulkanasche und Regenfälle mehrere Anlagen außer Betrieb gesetzt hatten. Die Rauchsäule stieg in eine Höhe von elf Kilometern. In elf Städten regnete es Vulkanasche. Das war der erste Ausbruch seit 36 Jahren.

Chart Bar

Usutu-Virus: Großes Amselsterben in NRW

Ruhrgebiet. Das Amselsterben geht weiter. Knapp 1000 Meldungen über Funde toter Vögel hat der Naturschutzbund (Nabu) in NRW bereits zusammengetragen, gerade im Kreis Kleve und im Raum Wesel sterben Amseln offenbar in Massen. Der Grund: Das Usutu-Virus wütet. Ursprünglich stammt das Virus, das von Mücken übertragen wird, aus Südafrika. Vor fünf Jahren kam es nach Deutschland, damals starben Amseln vor allem in Baden-Württemberg, im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Aktuell entfallen rund zwei Drittel aller deutschen Fälle auf NRW, sagt Nabu-Sprecherin Birgit Königs. Experten hoffen, dass das kühle Wetter den Mücken als Überträgern den Garaus macht.
© n/a
Ist das Usutu-Virus eine Gefahr für den Menschen?

Infizieren kann sich jeder, das Virus wird schließlich durch Mückenstiche übertragen. „Das bedeutet aber nicht, dass Menschen auch daran erkranken“, betont Dr. Jonas Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut, das sich auf die Erforschung des Virus spezialisiert hat. Wenn allerdings ein Mensch erkranke, bleibe es meist bei Fieber und Muskelschmerzen, ähnlich wie eine leichte Sommergrippe. Schwere Verläufe seien nur selten bei Vorerkrankungen, beispielsweise Krebs, bekannt. Die aktuelle Usutu-Welle habe zu einer engen Kooperation der Unikliniken gerade im Raum Köln und Düsseldorf geführt.

Besteht Gefahr, wenn mein Hund oder meine Katze mit einer verendeten Amsel in Berührung kommt?

Bisher gebe es keine Hinweise, dass Hunde oder Katzen geschädigt werden, sagt Schmidt-Chanasit. Leider seien keine Studien dazu vorhanden. Was alle Experten erstaunt: Die Fledermaus gehört zu den Tieren, die vom Usutu-Virus besonders oft befallen wird.

Kommentar: Besonders im Jahr 2012 kamen einige dieser Fälle vor:


Cloud Lightning

Unwetter steigen weiter an - Versicherungen müssen immer mehr Gelder ausschütten

Zahlungen in Milliardenhöhe sind das Ergebnis von Sturm und Hagel im Jahr 2015. Der Abstand zwischen Jahren mit hohen und niedrigen Schäden verkürzt sich. Versicherer warnen vor den Folgen des Klimawandels.
© Franziska Kraufmann/dpa
Wenn heftiger Regen auf zwei kleine Bäche trifft: Ein an eine Hauswand gespültes Auto im baden-württembergischen Braunsbach
Berlin - Die deutschen Versicherer haben im vergangenen Jahr wieder mehr Geld für Schäden durch Sturm, Hagel oder Starkregen zahlen müssen. Die Schadenbilanz stieg von knapp zwei Milliarden Euro im Jahr 2014 auf fast 2,6 Milliarden Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Besonders Sturm- und Hagelschäden nahmen zu.


Kommentar: Das Wetter stellt einen Spiegel unserer politischen Führer und dem Zustand unserer Gesellschaft dar. Besonders wenn sich die Politiker immer unmenschlicher und korrupter Verhalten (Beispiel USA), treten immer mehr Naturkatastrophen auf. Und Deutschland ist davon nicht ausgenommen.

© Sott.net

Der Gesamtschaden fiel allerdings noch deutlich niedriger aus als im Jahr 2013 mit 7,2 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr schlägt allein die Unwetterserie im Frühsommer bereits mit 1,2 Milliarden Euro zu Buche. Laut Verband ist zudem erkennbar, dass sich der Wechsel von Jahren mit hohen und niedrigen Schäden verkürzt.

Tornado1

Update: Hurrikan „Matthew“ traf USA weniger schlimm als erwartet - Über 470 Tote auf Haiti - Doch Gefahr ist noch nicht vorrüber

Die Schäden des tropischen Sturms sind in den USA geringer als befürchtet, auch wenn zehn Menschen starben. Das größte Problem sind die Überschwemmungen.
© Joe Raedle/Getty Images
Zerstörte Küstenstraße in Flagler Beach im US-Bundesstaat Florida
Hurrikan Matthew wird schwächer. In seinem Zentrum wurden nur noch Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde registriert. Der Wirbelsturm schrammte an der Küste der US-Bundesstaaten Florida und South Carolina und entlang und bewegt sich nun am Strand von North Carolina in Richtung Nordosten.

Entlang der Küste zwischen den Orten Surf City und Duck im US-Bundesstaat North Carolina bestehe in den kommenden 36 Stunden weiter die Gefahr lebensgefährlicher Überschwemmungen, schreibt das National Hurricane Center (NHC).

Kommentar: Leider tirfft es immer wieder besonders die armen Länder und in Haiti besteht jetzt zusätzlich Seuchengefahr durch verunreinigtes Trinkwasser.



Cloud Precipitation

Starke Unwetter trafen Griechenland

© 123RF
Athen - Starke Unwetter haben am Abend und in der Nacht vor allem im Westen Griechenlands Chaos verursacht. Betroffen waren unter anderem die Inseln Zakynthos, Kefalonia und Korfu sowie Teile der Halbinsel Peloponnes. Auf Kefalonia sei es wegen Überschwemmungen zu schweren Schäden gekommen, berichtete ein Radiosender. So seien Häuser und Geschäfte vollgelaufen, Wassermassen hätten Autos und Motorräder mit sich gerissen. Auch die Straßen von Athen füllten sich am Abend bei einem kurzen, starken Gewitter mit Wasserströmen.

dpa

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Bizarro Earth

Mann wird von Erdfall in Massenhausen verschluckt - Keine Verletzungen

Massenhausen - Ein 30-Jähriger trat an den Bauzaun, um sich auf einem Grundstück "An der Moosach" den Aushub anzusehen. Der Boden gab nach und er stürzte in die Tiefe.
© Gleixner
Auf einmal gab der Boden nach. Als der 30-Jährige gegen 13.10 Uhr das Nachbarhaus des Grundstücks "An der Moosach" verließ, ahnte er noch nicht, was ihm in wenigen Sekunden passieren würde. Am Donnerstag fanden tagsüber Aushubarbeiten statt, auch ein Bagger grub unter dem Betonpflaster. Vorsichtshalber ließ der Bauherr in der Mitte der Zufahrt drei Bauzaun-Segmente aufstellen - allerdings ohne jeglichen Gefahrenhinweis.

Der 30-Jährige trat auf der gepflasterten Zufahrt hinter den Bauzaun, um sich den Aushub anzusehen. Als er sich neben dem eingelassen Kanaldeckel befand, gibt der Boden auf einmal auf einer Fläche von 1,5 x 1,5 Meter nach. Es zieht ihm die Füße weg, der Mann stürzt mit den Pflastersteinen in einen vier Meter tiefen Krater, der sich unter der Zufahrt gebildet hatte. Eine ganze Mannschaft an Schutzengeln hat auf den 30-Jährigen aufgepasst: Er zog sich lediglich leichtere Abschürfungen und eine Prellung der linken Hand zu - ein Rettungsdienst-Einsatz war glücklicherweise nicht nötig. Die Neufahrner Polizei veranlasste in der Folge eine ordentliche Abzäunung der Gefahrenstelle und nahm gegen den Bauherrn Ermittlungen wegen einer fahrlässigen Körperverletzung auf.

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Bad Guys

Leichte Erdbeben im Allgäu, Österreich und der Schweiz

Garmisch-Partenkirchen - Im Allgäu hat sich am Freitagvormittag ein leichtes Erdbeben ereignet. Nach Angaben des bayrischen Erdbebendienstes in München erreichte es Magnitude 1.8. Das Epizentrum lag demnach knapp 6 Kilometer westlich der Stadt an der österreichischen Grenze. Der Schweizerische Erdbebendienst gibt ebenso wie das Geoforschungszentrum Potsdam Magnitude 2.6 an.
Uns liegen zur Zeit keine Meldungen über Spürbarkeit vor, was auf eine geringere Magnitude hindeutet. Das Beben trat um 11:42 Uhr auf. GFZ und der bayrische Erdbebendienst sprechen von einer Tiefe von rund 18 Kilometern. Damit ist selbst in der Nähe des Epizentrums nur mit leichten Erschütterungen zu rechnen. Schäden sind nicht zu erwarten.
© Dimas Ardian, Getty Images
Erst in der vergangenen Nacht hatte es laut dem österreichischen Erdbebendienst nahe Füssen ein Erdbeben der Stärke 1,9 gegeben. Am Morgen folgte im Schweizerischen Kanton Graubünden ein Erdbeben der Stärke 4,2.

Zeugenmeldungen

Garmisch-Partenkirchen


Es war kurz vor Mittag, ca. 1145 h, am 7.10.2016. Ich befand mich mit meiner Frau in unserer Wohnung im Zentrum von Garmisch-Partenkirchen in unserer Wohnung im 3. Stock (...). Bei dem Ereignis handelte es sich um eine einzige, kutze Erschütterung. Wir haben sie beide deutlich gespürt. Es fühlte sich so an, als sei unten auf Straßenhöhe ein LKW in unser Haus gekracht. Die Wände zitterten leicht. Geschirr klirrte nicht im Schrank. Unsere Interpretation war, dass auf de Baustelle in der Nachbarschaft wohl irgendetwas Großes (Stahlplatte???) umgestürzt sei. An ein Erdbeben dachten wir nicht.

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