Willkommen bei SOTT.net
Mo, 16 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Cloud Lightning

Video: Spektakuläre Aufnahmen von "Monsterwellen" in Sotschi verbreiten sich im Netz

© RT
Im russischen Ferienort Sotschi an der Schwarzmeerküste hat es am Wochenende einen massiven Sturm gegeben. Berichten zufolge soll sich sogar ein Tornado gebildet haben, der eine Reihe von Dächern abdeckte. Der Sturm verursachte solch monströse Wellen, dass das olympische Dorf von Sotschi in einen riesigen Swimmingpool verwandelt wurde. Die Videos der „Monsterwellen in Sotschi“ verbreiten sich im Netz viral.

Sogar Betonmauern entlang der Promenade sollen durch die massive Kraft des Wassers zerstört worden sein. Über 150 Bäume wurden entwurzelt und Straßen sowie Schienen blockiert. Dutzende Autos wurden durch die umgestürzten Bäume beschädigt sowie eine Gas- und eine Stromleitung.

Cloud Precipitation

Unwetter auf Zakynthos, Griechenland: Flugzeug musste umkehren

Die westgriechische Insel Zakynthos wurde am zweiten Wochenende in Folge von einem schweren Unwetter heimgesucht. Das Gewitter war derart heftig, dass der Linienflug der griechischen Inlandsgesellschaft Olympic Air wieder abdrehen und nach Athen zurückfliegen musste, obwohl er sich schon in der Nähe der Insel befand, meldete die die amtliche Athener Nachrichtenagentur ANA-MPA am Sonntagabend.
© Eurokinissi
An mehreren Orten auf der Insel kam es zu Überschwemmungen, zahlreiche Straßen verwandelten sich in unpassierbare Sturzbäche, und die Feuerwehr musste acht Mal ausrücken, um von den Wassermassen mitgerissene Autos zu bergen. Der Bürgermeister von Zakynthos, Vassilis Kolokotsas, entschied am Sonntag, dass die Schulen auf der ganzen Insel am Montag geschlossen bleiben.

Bereits am vergangenen Wochenende war Zakynthos von einem schweren Unwetter getroffen worden. Ein 33-jähriger Mann wurde tot aus einer überfluteten Schlucht geborgen. Auch am letzten Montag und Dienstag waren die Schulen der Insel wegen der Überschwemmungen geschlossen worden.

Griechenland Zeitung / ak

Kommentar: Ebenso in Spanien und Italien gibt es zur Zeit sehr viele Unwetter und Überschwemmungen:




Attention

Antarktis: Leuchtende Nachtwolken erscheinen so früh wie nie zuvor

Saison beginnt dieses Jahr früher als jemals zuvor

Sie gehören zu den kältesten und höchsten Wolken der Erde - und leuchten in geisterhaft bläulichem Licht. Dieses Satellitenbild der Antarktis zeigt die ersten leuchtenden Nachtwolken der Saison als leuchtend hellblaue Schleier. 2016 bildeten sich diese Wolken dort so früh wie noch nie zuvor, wie die NASA berichtet.

© NASA/HU/VT/ CU-LASP/AIM/Joy Ng
Leuchtende Nachtwolken sind ein typisches Phänomen der Polargebiete und des dortigen Sommers.


Kommentar: Sie sind mittlerweile kein alleiniges Phänomen der Polargebiete mehr. Sie treten immer häufiger und auch in niedrigen Breitengraden auf. Kometenstaub wurde als Ursache dieser Wolken identifiziert. Siehe Buchempfehlung im Kommentar unten, für nähere Informationen.


Sie entstehen, wenn geringste Mengen Wasserdampf in der Mesosphäre bei bis zu minus 150 Grad gefrieren. Der Wasserdampf gelangt entweder durch zerfallende Meteore in diese Höhe oder durch Strömungen aus gemäßigten Breiten. Weil diese Wolken in teilweise mehr als 80 Kilometern Höhe schweben, werden sie von der Sonne angestrahlt, selbst wenn diese für Beobachter auf der Erdoberfläche schon lange unter dem Horizont verschwunden ist. Dadurch leuchten die Wolken in geisterhaft bläulich-weißem Licht.

Über der Antarktis bilden sich diese leuchtenden Nachtwolken kurz bevor der sommerliche Polartag beginnt. Denn dann ist die Mesosphäre dort am feuchtesten, gleichzeitig sinken die Temperaturen in dieser Schicht der oberen Atmosphäre dann am tiefsten. In diesem Jahr registrierte der NASA-Satellit Aeronomy of Ice in the Mesosphere (AIM) bereits am 17. November 2016 diese leuchtenden Nachtwolken über dem Südkontinent.

Kommentar: Wie und warum, wird in unserem neuen Buch erklärt, das nächstes Jahr auf Deutsch erscheinen wird:



Fire

Offenbar mehrere Tote bei Brand in Kalifornien

Bei einem Brand in der Stadt Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien sind in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) offenbar mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Örtliche Medien berichten von bis zu neun Toten, die Behörden sprachen zunächst nur von mehreren Opfern - ob es sich dabei um Tote oder Verletzte handelt, ist noch unklar. 13 Personen würden noch vermisst. Das Feuer war offenbar während einer Party ausgebrochen.

Question

Verheerende Waldbrände in Tennessee: Jesus-Statuen bleiben unversehrt

Der US-Bundesstaat Tennessee wurde vergangene Woche von verheerenden Waldbränden heimgesucht, denen allein in Sevier County über 700 Gebäude zum Opfer wurden und mindesten 13 Menschen das Leben kostete. Doch inmitten der abgebrannten Trümmerreste finden sich immer wieder nahezu vom Feuer verschonte religiöse Reliquien, die viele Menschen als ein Zeichen Gottes deuten.

Als die Aufräumdienste und Medien beispielsweise in den Städten Gatlinburg und Pigeon Forge die durch die Brände verursachten Schäden begutachteten, waren sie verblüfft, was sie in den verkohlten Trümmern vorfanden: An einer Stelle, wo ein komplettes Haus bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurde, war nur noch eine Jesusstatue von der Feuerbrunst verschont geblieben. Ein Beamter des Staates Tennessee bemerkte später ein ähnliches Phänomen an zwei anderen Häusern, die völlig abgebrannt worden aber deren religiöse Statuen ebenfalls unversehrt blieben waren.

Bad Guys

Kürzlich entstandener und reparierter Krater in Japan senkt sich erneut

Der erst kürzlich reparierte Straßenabschnitt in Fukuoka, welcher nach einem großen Erdfall wieder für den Verkehr geöffnet wurde, musste erneut abgesperrt werden.
© NHK World
Straßenabsperrung in Fukuoka
Am 8. November wurde die mehrspurige Straße im Handelsdistrikt Hakata wieder eröffnet. Ein ungefähr 30 mal 30 Meter großes und knapp 15 Meter tiefes Erdloch ist zwischen den Gebäuden aufgebrochen und hat mehrere Wasser- und Stromleitungen gekappt. Ungefähr 800 Haushalte waren vorübergehend davon betroffen. Die Reparaturen dauerten, zur Überraschung der Anwohner, weniger als sieben Tage an.


Kommentar:
© imago/Kyodo News

Nun musste die stark befahrene Straße jedoch kurzzeitig wieder für den Verkehr gesperrt werden. Grund dafür ist dafür ein Absinken des Erdbodens um ungefähr fünf Zentimeter. Später korrigierte das Verkehrsbüro von Fukuoka die Angaben auf einen Abfall von bis zu 6,9 Zentimetern.

Kommentar:




Bad Guys

Unwetter in Spanien setzen Malaga unter Wasser

Hunderte Notrufe rund um Málaga
Nach schweren Unwettern rund um die südspanische Stadt Málaga an der Costa del Sol sind Hilfskräfte unermüdlich im Einsatz, um Hunderten Betroffenen zu helfen. Eine Frau sei in der Stadt Estepona in der Nähe eines Einkaufszentrums aus noch ungeklärter Ursache in den Wassermassen ums Leben gekommen, berichtete die Zeitung El País. Die Helfer seien auch mit Hubschraubern im Einsatz, um Anwohner zu bergen, die sich auf ihre Dächer geflüchtet hätten.

Viele Straßen in Málaga sowie auch in anderen Gemeinden wie Marbella, Cartama und Alhaurín de la Torre waren völlig überflutet. Auch auf umliegenden Autobahnen kam es zu erheblichen Problemen. Insgesamt seien bis zum Sonntagmittag mehr als 600 Notrufe eingegangen. In manchen Gebieten sind innerhalb einer Stunde 60 l/qm gefallen.

Kommentar:




Tornado2

Seltene November-Tornados verwüsten Südstaaten der USA

Eine Unwetterfront mit Tornados hat in der Nacht zum Mittwoch im Süden der USA gewütet und mehrere Tote, Verletzte und Verwüstung hinterlassen. Im Bundesstaat Alabama riss der Wirbelsturm drei Menschen in den Tod, vier Kinder wurden schwer verletzt, wie das Portal USA Today berichtet.
© wokephotography / Instagram



Besonders hart traf es Jackson County, wo mehrere Häuser komplett zerstört oder stark beschädigt wurden. Ein starker Wind riss laut dem TV-Sender NBC News elektrische Leitungen heraus und hinterließ etwa 3.500 Personen ohne Strom. Der Verkehr an einigen Autobahnen war wegen entwurzelter Bäume gesperrt. Nach Medienangaben zerstörte der Tornado auch eine Kirche und ein Kindergarten, von einem Motel wurde das Dach abgedeckt.


Kommentar: Videos über Tornados in Alabama


und in Nebraska





Umbrella

Schwere Überschwemmungen im Süden Thailands fordern bereits drei Menschenleben

Die südlichen Provinzen Thailands wurden erneut von schweren Überschwemmungen getroffen, bei denen bereits drei Menschen ertrunken sind. Tausende Bewohner im Süden des Landes mussten sich und ihr Hab und Gut erneut vor den Wassermassen in Sicherheit bringen.

© Supapong Chaolan
Nach tagenlangen schweren Regenfällen stand die Hauptstraße um Koh Samui 60 Zentimeter unter Wasser
Die am schlimmsten von den Überschwemmungen betroffene Provinz ist Surat Thani. Hier machte das Hochwasser die Hauptstraße rund um die beliebte Ferieninsel Ko Samui unpassierbar. Der Flughafen und der Flugverkehr wurden ebenfalls von dem starken Regen beeinflusst. Einige Flüge hatten sich dadurch auf Ko Samui verzögert.

In der Provinz Nakhon Si Thammarat im Bezirk Kanchanadit ist der erst sechs Jahre alte Junge Natthaphol Manajak im Hochwasser auf der Nai Lai Straße ertrunken, meldet der Leiter des Landeskatastrophenschutz Büros Herr Jamnong Sawasdiwong.

Am Samstag kamen zwei weitere Menschen in der Provinz Nakhon Si Thammarat durch das Hochwasser ums Leben. Weitere Details zu dem Unglück sind noch nicht bekannt. Der 55 Jahre alte Fischer Herr Suthep Abmanee wird ebenfalls noch vermisst, nachdem sein Fischerboot in der Mündung des Phum Riang Kanal in Chaiya Bezirk in Surat Thani sank.

Der Leiter des Landeskatastrophenschutz Büros Herr Jamnong sagte, dass der Regen in Surat Thani unerbittlich war. Innerhalb von 24 Stunden fielen in Kanchanadit 315 Millimeter und im Don Sak Viertel sogar 355 Millimeter Niederschläge. Außerdem wirkte sich die Flut auf fünf weitere Bezirke aus. Betroffen waren die Bezirke Chaiya, Khiri Ratthanikhom, Phunphin, Tha Chang und Wipawadi.

Der Wasserstand lag in diesen Bereichen zwischen 50 und 150 Zentimeter hoch. Davon waren in 99 Dörfern etwa 5.300 Menschen betroffen.

Kommentar: Thailand ist nicht die einzige Gegend, die letzte Woche Überschwemmungen erlebte:




Bizarro Earth

Erdrutsch in Kolumbien fordert mehrere Opfer

Nach heftigen Regenfällen hat sich in der kolumbianischen Stadt Cali eine Schlammlawine gelöst. Mehrere Häuser wurden verschüttet, bislang wurden sechs Tote geborgen. Mehrere Menschen werden noch vermisst.
Verzweifelt suchen Rettungskräfte in der kolumbianischen Stadt Cali nach Überlebenden. Ein Erdrutsch hat am Donnerstag mehrere Häuser zerstört, mehrere Menschen sind in den Schlamm-Massen ums Leben gekommen. Heftiger Regen hatte zuvor den nahegelegenen Fluss anschwellen lassen. Die Bewohner der westkolumbianischen Stadt wurden von dem Erdrutsch völlig überrascht. "Es war, als ob Dynamit hochgehen würde, so laut. Ich habe mich zur Seite gedreht und die Wand stürzte ein. Ich dachte erst, das war es, nur ein paar Ziegelsteine aber dann kam meine Schwiegermutter und rief: Oh, Gott, das ganze Haus ist eingestürzt." In Berichten örtlicher Medien war am Donnerstag von mindestens sechs Toten die Rede, darunter auch ein erst wenige Tage alter Säugling. Drei Menschen konnten lebend geborgen werden, sie wurden ins Krankenhaus gebracht. In Kolumbien kommt es während der Regenzeit immer wieder zu schweren Erdrutschen. Erst im Oktober waren dabei 16 Menschen ums Leben gekommen.

Kommentar: Kommentar: