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Mo, 18 Dez 2017
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Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Felssturz in der Schweiz: Drei Wanderer werden vermisst

Spezialisten säubern den Felsen oberhalb der Unfallstelle bei der Ruosalp. Erst wenn diese Arbeiten erledigt sind, kann die Suche nach den Vermissten fortgesetzt werden.
felssturz
© PD/Kantonspolizei Uri
Unterschächen - Seit 8 Uhr sind Spezialisten damit beschäftigt, den Felsen oberhalb der Unfallstelle zu säubern. Das meldet die Kantonspolizei Uri. Erst wenn diese Arbeiten erledigt seien, könne die Suche nach den beiden Vermissten fortgesetzt werden. Die Kantonspolizei macht auch Angaben zu den beiden Verschütteten: Es handelt sich um zwei Urner im Alter von 26 und 62 Jahren. Ein weiterer Urner konnte sich am Dienstag selber befreien. Die drei waren auf dem Felsweg zwischen der Ruosalp und Alplen mit dem Ausbau des Weges beschäftigt.

Die Suche musste am Dienstag um 19 Uhr eingestellt werden, weil die Situation am Fels sehr instabil war. «Es gibt noch zu viel loses Felsmaterial», sagte Polizeikommandant Reto Pfister am Dienstagabend. Weshalb es zum Felsabbruch kam, ist noch unklar. «Momentan hat aber die Suche nach den Vermissten Priorität», so Pfister.

Kommentar: Erst im September ereigneten sich die folgenden Felstürze in der Schweiz:

Erneut zwei Felsstürze in Graubünden, Schweiz
Felssturz in der Schweiz: Acht Wanderer werden vermisst



Tornado2

Seltener Feuertornado in Portugal gefilmt

Feuertornado Portugal
Während Portugals Feuerwehrleute am Wochenende gegen die verheerenden Waldbrände im Land ankämpften und dabei ihr Leben riskierten, erzeugte diese fürchterliche Katastrophe auch ein sehr seltenes Naturphänomen: Einen Feuertornado.

Wie der portugiesische Fernsehsender TVI berichtete, waren allein Sonntag 1.500 Feuerwehrleute damit beschäftigt, die sechs Waldbrände im Land zu löschen. Dabei entstand am Samstagabend die spektakuläre Aufnahme eines sehr seltenen Feuertornados.

Der Begriff Feuertornado ist ein wissenschaftlich nicht korrekter, aber im Sprachgebrauch verwurzelter Begriff für einen vertikalen, mit Flammen erfüllten Luftwirbel, der bei größeren Bränden entstehen kann. Anders als bei einem echten Tornado, entstehen diese Feuersäulen, wenn ein vertikaler Luftwirbel mit Flammen gefüllt wird - ähnlich wie bei einer Wasserhose. Durch diese Luftverwirbelungen werden die Flammen mit reichlich Sauerstoff gespeist, was zu einer noch stärkeren Brandsäule führt. Haben sie diesen Status erstmal erreicht, gelten sie als nicht mehr löschbar, allerdings lösen sich Feuertornados in der Regel bereits nach wenigen Minuten wieder auf.

Bizarro Earth

Fahrbahn der A20 bei Tribsees weggebrochen - Autobahn gesperrt

Was aussieht wie die Folgen eines Erdbebens, ist ein noch nicht mal 15 Jahre alter Abschnitt der A20. Autos fahren dort so schnell keine mehr.

Die A20 nahe der Trebeltalbrücke bei Tribsees. Die Autobahn ist für den Verkehr in Fahrtrichtung Rostock voll gesperrt. Erdfall Oktober 2017
© Polizei Stralsund
Die A20 nahe der Trebeltalbrücke bei Tribsees. Die Autobahn ist für den Verkehr in Fahrtrichtung Rostock voll gesperrt.
Der Standstreifen und die rechte Spur sind schon komplett weg, die linke Fahrbahn steht nur noch zur Hälfte. Die Leitplanken sind in den Straßengraben geplumpst, Erdreich, Sand und Asphaltbrocken sind eine Etage tiefer gerutscht. Ein rund 30 Meter lange Abschnitt der Ostsee-Autobahn 20 bei Tribsees an der Trebeltalbrücke bietet zurzeit ein äußerst jämmerliches Bild.

Der Zustand der Bundesautobahn ist mittlerweile derart schlimm, dass die Polizei selbst die Umleitung des Verkehrs in Richtung Rostock auf der Gegenfahrbahn nicht mehr zulassen kann. Nur der Gegenverkehr in Fahrtrichtung Stettin darf auf einer Spur noch rollen. Autofahrer in Richtung Rostock müssen stattdessen die Umleitung über die Abfahrt 21 Tribsees und die L19 nutzen, meldete die Polizei Stralsund bei Twitter. Der betroffene Teilabschnitt der A20 war im November 2003 fertiggestellt worden.

Ice Cube

Schweres Unwetter mit Riesenhagel im Norden Argentiniens

Cars damaged after freak hailstorm hit Corrientes in Argentina

Beschädigte Autos nach Hagelunwetter, das Corrientes in Argentinien traf.
Ein schweres Hagelunwetter hat im Norden Argentiniens große Schäden hinterlassen. In der 320.000 Einwohner zählenden Stadt Corrientes am Parana-Fluss prasselten riesige Eisbrocken vom Himmel und demolierten mehr als ein Dutzend Autos. Dazu kam es zu heftigen Regengüssen, die Überschwemmungen auslösten.

Sturm mit Riesenhagel in Argentinien
© MeteOne/Facebook
Die Gewitter bildeten sich am Sonntagnachmittag in der schwülheißen Luft wie aus dem Nichts und formierten sich zu einem riesigen Komplex, der dann Richtung Paraguay und Südbrasilien weiterzog. Das Gewittertief war in der Nacht zum Montag (MESZ) noch lange aktiv, wie im WetterRadar zu sehen ist.


Kommentar:


Kommentar: Am Montag den 9. Oktober 2017 richtet ein Hagelunwetter in Johannesburg, Südafrika, verheerende Schäden an.

Andere schwere Hagelunwetter der vergangenen Monate weltweit schließen folgende mit ein: Es ist wahrscheinlich, dass Staublast in der Atmosphäre durch zunehmende Kometen- und Vulkanaktivität zu diesen "starken" oder "verrückten" Hagelunwettern beiträgt und auch die Kühlwirkung, die zur Bildung von Eiskristallen beiträgt.


Tornado2

Heftige Waldbrände und ein seltener "Feuerteufel" in Portugal

Fire devil / Feuer-Tornado in Portugal
Auch in Portugal wüten heftige Waldbrände. Über 1000 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Feuer, die bereits mindestens einen Menschen getötet und große Gebiete verbrannt zurückgelassen haben. Bei den Bränden in Portugal ist ein seltenes Naturphänomen gefilmt worden: Ein sogenannter "Feuerteufel" oder auch Feuer-Tornado schraubt sich plötzlich in die Höhe. Solche Feuer-Tornados entstehen nur bei bestimmten Windverhältnissen.

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Seismograph

Kräftiges Erdbeben der Stärke 6,3 erschüttert den Norden Chiles

Ein kräftiges Erdbeben hat den Norden Chiles erschüttert. Es erreichte nach Angaben des Nationalen Erdbebenzentrums des südamerikanischen Landes eine Stärke von 6,3.

Erdbeben der Stärke 6,3 erschüttert den Norden Chiles
© USGS
Das Zentrum lag östlich der Hafenstadt Arica in knapp 100 Kilometern Tiefe. Das Beben ereignete sich um 8:32 Uhr MESZ.

Fire

Mindestens zehn Tote bei Waldbränden in Kalifornien - Lokaler Notstand ausgerufen

Im US-Bundesstaat Kalifornien wüten weiter schwere Waldbrände. Mindestens zehn Menschen kamen bereits ums Leben. Viele Häuser sind abgebrannt. Tausende sind vor den Flammen auf der Flucht.

USA Kalifornien Waldbrände Großbrand
© picture-alliance/AP/R. Pedroncelli
Es brennt vor allem in den kalifornischen Weinregionen um Napa und Sonoma Valley, nördlich der Bucht von San Francisco. Allein im Bezirk Sonoma habe es sieben Tote gegeben, teilte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Feuerwehr meldete zwei Todesopfer im Bezirk Napa und eines in Mendocino.

Karte USA Kalifornien Sonoma Napa Mendocino DEU
© DW
Die schnell um sich greifenden Buschbrände haben außerdem Tausende Anwohner in die Flucht getrieben. Rund 20.000 Menschen hätten ihre Häuser verlassen und in Sicherheit gebracht werden müssen, so die Behörden.

Kommentar:



Tornado2

Riesige Wasserhose in Thailand gesichtet

Am Dienstagmorgen genossen Touristen und Zuschauer vor der vor Rayong gelegenen Insel Samet den ungewöhnliche Anblick einer riesigen Wasserhose. Gegen 10 Uhr am Vormittag drängten sich bei bewölktem Wetter die Touristen als auch die Einheimischen am Strand und zückten ihre Kamera- und Video Handys, um das ungewöhnliche Natur Schauspiel in Bildern und Videos festzuhalten.

riesige Wasserhose vor Ko Samet
© Unbekannt
Schon kurz darauf tauchten die ersten Bilder und Videos des Natur Schauspiels in den sozialen Netzwerken auf. Laut den Berichten in den thailändischen Medien hatte die riesige Wasserhose bereits eine Strecke von gut fünf Kilometern durch die dichten Regenwolken und die Wellen im Meer zurückgelegt, bevor das natürliche Phänomen vom Mae Ram Phueng Strand auf der Insel Samet aus zu sehen und zu bewundern war.

Die Wasserspiele dauerten etwa gut 15 Minuten, bevor sie sich wieder im nichts auflösten und mitten im Meer auch wieder spurlos verschwanden. "Wir hatten dieses Mal das große Glück, dass dieses Natur Schauspiel weit draußen auf See passierte und vom Land aus gut zu sehen war", sagte der 35 Jahre alte Herr Peerapong Kraiint, ein lokaler Notfall Beamter auf der Insel Samet.

Kommentar:
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Tornado2

Seltene Trichterwolke in Japan gefilmt

Ein atemberaubendes Video zeigt eine seltene Trichterwolke, die sich am Himmel über Japan bildete und anschließend langsam gespenstisch auflöste.
Trichterwolke Japan
© WeatherNews
Die faszinierende Aufnahme entstand diese Woche in der Stadt Niigata und wurde von der japanischen Medienagentur WeatherNews online zur Verfügung gestellt, wo es sehr schnell eine riesige Menschenmenge erreichte, die sich von dem Phänomen begeistern ließen.

Im Video sieht man den ungewöhnlichen Trichter, der sich wie ein aschfahler Regenbogen durch den Himmel schneidet und sich deutlich von der stürmischen Lufthülle abhebt, aus der es kam. Das Ende der Trichterwolke beginnt sich dann zu aufzulösen und sich scheinbar wieder in den dunklen Himmel zurückzuziehen, bis nur noch ein fast gespenstischer Lichtpunkt übrig bleibt.

Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 5,9 vor Fukushimas Küste

Fukushima
© Sputnik
In Nordostjapan hat sich vor der Küste von Fukushima ein Erdbeben der Stärke 5,9 ereignet, berichtet der Sender NHK.

Das Zentrum des Bebens sei am Freitag gegen Mittag (Ortszeit) vor der Küste von Fukushima in 50 Kilometern Tiefe geortet worden.Schwächere Beben seien auch in anderen Präfekturen registriert worden. Die Regierung meldet keine Schäden oder Opfer - die Einwohner der betroffenen Orte seien vorgewarnt gewesen.

Am heutigen Morgen hat es bereits an der Ostküste von Japan ein Erdbeben der Stärke 6,3 nach der Richterskala gegeben.