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Fr, 24 Mär 2017
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Erdveränderungen
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Tornado1

Wirbelsturm „Dineo“ trifft Mosambik

Der tropische Wirbelsturm „Dineo“ hat die Küste Mosambiks erreicht. Mit einer Windgeschwindigkeit von rund 160 Kilometern pro Stunde traf der Zyklon auf das Festland, berichtete das mosambikanische Nationale Institut für Meteorologie (INAM) gestern. Vereinzelt wurden Sturmstärken von 180 Stundenkilometern gemessen, sagte Meteorologe Acacio Tembe der dpa.

„Dineo“ erreichte zunächst die bei Touristen beliebte Region um den Ort Inhambane. Daraufhin sollte der Zyklon begleitet von starken Regenfällen weiter ins Inland ziehen. In den Stunden zuvor hatte der Sturm stark an Fahrt aufgenommen.

Der Zyklon habe das Potenzial, starke Schäden an Gebäuden und Straßen im Küstengebiet und auch im Inland anzurichten, warnte die südafrikanische Wetterbehörde (SAWS). Es werden heftige Regenfälle und Überflutungen erwartet.

Kommentar: Laut der nationale Katastrophenschutzbehörde INGC hat der Zyklon «Dineo» in Mosambik tausende Menschen vertrieben und sieben Personen das Leben gekostet. Die Menschen wurden von auf Häuser stürzende Bäume erschlagen. 51 Personen wurden verletzt. Auch sollen Hilfsorganisationen und INGC zufolge durch Starkregenfälle und heftige Winde etwa 20.000 Häuser, Strassen, Strom- und Handymasten zerstört worden sein.

Ereignisse wie diese sind im Leben der betroffenen Menschen einschneidende Erlebnisse. Von manchen dieser Ereignisse wird in unseren Medien ausgiebig berichtet. Von anderen hingegen so wie beispielsweise dem Wüten von Dineo in Afrika hören und sehen wir kaum etwas...


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Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien: Evakuierungen, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen

Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien hat im Süden des US-Bundesstaats zu Evakuierungen, Stromausfällen und erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen, wie die Behörden am Freitag mitteilten.
© APA
In Los Angeles starb ein Mensch an einem Stromschlag, als eine Stromleitung von einem umstürzenden Baum zu Boden gerissen wurde. In der Stadt wurden Berichten zufolge insgesamt 150 Leitungen beschädigt, so dass zahlreiche Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten waren.

Am internationalen Flughafen von Los Angeles wurden 64 Verbindungen gestrichen, 269 Flüge verzögerten sich wegen des Sturms. Die nationale Wetterbehörde warnte vor Erdrutschen und Überflutungen. Am Los Angeles River mussten Einsatzkräfte mehrere Menschen mit Schlauchbooten aus dem Wasser retten.

Kommentar:




Fire

Neuseeland: Waldbrand auf der Südinsel breitet sich aus

Auf Neuseelands Südinsel sind bei einem riesigen Waldbrand mindesten elf Häuser den Flammen zum Opfer gefallen. Mehrere Hundert Einwohner mussten rund um Christchurch an der Ostküste der Südinsel ihre Häuser verlassen. Die Feuerwehr setzt alles daran, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen - bisher jedoch ohne Erfolg. Teilweise versucht man mit Hubschraubern das Feuer zu löschen. Am Dienstag kam beim Absturz eines Helikopters ein Feuerwehrmann ums Leben.

© imago/Xinhua, imago stock&people
In den Randbezirken Christchurchs mussten bereits die Bewohner von etwa 450 Häusern evakuiert werden. Die Menschen helfen sich gegenseitig in dieser Katastrophe, so wurde über das Internet eine Nachbarschaftsgruppe ins Leben gerufen, die Unterkünfte vermittelt.


Bereits am Montag war das verheerende Feuer ausgebrochen und ist inzwischen auf eine Fläche von 18 Quadratkilometern angewachsen. Möglicherweise wird es noch Tage dauern, bis der Brand gelöscht ist.

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Arrow Down

Sydney: Plötzlich war im Gehweg ein großes Erdloch

In einem Vorort von Sydney hat sich ein großes Erdloch aufgetan - ganz in der Nähe des Hauses von Premierminister Malcolm Turnbull.

© epa/ REX/ Shutterstock
Die Aufregung ist groß in Point Piper, einem noblen Vorort von Sydney. Der Grund: ein großes Loch, das sich nach starken Regenfällen in der Erde aufgetan hat. Ein Teil eines Gehwegs ist abgesackt, die Stelle liegt weniger als einen Kilometer vom Haus des australischen Premierministers Malcolm Turnbull entfernt.

Verletzt wurde bei dem Vorfall offenbar niemand, auch private Grundstücke sollen durch das Erdloch nicht beschädigt worden sein. Die Polizei sperrte jedoch Teile der betroffenen Straße. Vier Häuser seien evakuiert worden, berichtete der australische Sender ABC.

"Bislang haben wir keine sichere Erkenntnis darüber, was dieses Erdloch verursacht hat", sagte die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Susan Wynne.

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Cloud Lightning

Rekord-Erosion: Kaliforniens Küste verzeichnet größten Strandverlust seit Beginn der Messungen

Extrem starker El Nino führte zu größtem Strandverlust der jüngeren Geschichte
© Christine Hegermiller/USGS
Sturmwellen nahe Santa Cruz in Kalifornien. Im El Nino Winter 2015/2016 war die Erosion der Küsten hier höher als jemals zuvor.
Vorgeschmack auf kommende Zeiten: Der letzte El Nino hat an der Westküste der USA eine beispiellose Erosion hinterlassen: In Kalifornien erlebten die Strände den schlimmsten Schwund seit Beginn der Messungen. Insgesamt lag die Küstenerosion um 76 Prozent über dem normalen winterlichen Maß, wie Forscher im Fachmagazin Nature Communications berichten. Durch den Klimawandel könnte dies künftig häufiger vorkommen.

Das Phänomen El Nino bringt alle zwei bis sieben Jahre das Klima im Pazifikraum durcheinander - so auch im Winter 2015/2016. Sehr schnell zeigte sich, dass dieser El Nino zu den drei schlimmsten der jüngeren Geschichte gehören würde. Bereits kurz nach seinem Beginn verursachte er ungewöhnlich viele Wetterextreme und trieb die Meerestemperatur auf neue Höhen.

Bizarro Earth

Raupenplage in Afrika: Krisensitzung zur Gefahr massiver Ernteausfälle und Hungersnot

© Reuters/ Siphiwe Sibeko
Lässt sich nicht ausrotten und droht in Afrika eine weitere Hungerkatastrophe auszulösen: der Heerwurm.
Die Welternährungsorganisation FAO hat eine Krisensitzung mit 16 afrikanischen Ländern einberufen. Der Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda) befällt primär Mais, das wichtigste Grundnahrungsmittel in der Region und bedroht auch den europäischen Mittelmeerraum.

Die südlichen Länder Afrikas leiden derzeit unter einer bedrohlichen Raupenplage. Der Herbst-Heerwurm ist als einer der gefährlichsten Schädlinge bereits aus Nord- und Südamerika bekannt. Wissenschaftler vermuten, dass Raupen 2016 versehentlich über Flugzeuge nach Westafrika gelangt sind. Diese verwandeln sich nach ihrer Verpuppung in Eulenfalter (Noctuidae).

Bei günstigem Wind können sich die Schmetterlinge über Hunderte von Kilometern verbreiten und Tausende von Eiern legen. In Sambia sollen bereits 130.000 Hektar an Maisfeldern in Mitleidenschaft gezogen sein. Dort sind bereits neun von zehn Provinzen betroffen. Auch der größte Maisproduzent der Region, Südafrika, vermeldet mittlerweile erste Schäden. Hinzu kommt eine der schlimmsten Dürren seit drei Jahrzehnten.

Cloud Lightning

USA droht angeblich gefährliche „Wetter-Bombe“

Diese Satellitenaufnahmen einer gefährlichen „Wetter-Bombe“, die die USA zu treffen droht, haben US-Geophysiker zusammengefasst. Dabei wird gezeigt, wie sich ein mächtiger Sturm überm Nordatlantik zusammenbraut.
Der US-Wettersatellit GOES-16 lieferte die Bilder eines heftigen Sturmes, der sich zurzeit über dem Nordatlantik zu bilden beginnt.


So sorgte dieser im US-Bundesstaat Maryland bereits für stürmische Böen, deren Geschwindigkeit bis zu 80 Stundenkilometer erreichte. Diese „explosive“ Wetterlage kann man mithilfe des Satelliten gut verfolgen.

Fire

Sengende Hitze und starker Wind befeuern Buschbrände in Australien

Bei sengender Hitze und starkem Wind sind mehrere Buschbrände im Südosten Australiens ausser Kontrolle geraten. Die Flammen zerstörten im Bundesstaat New South Wales zahlreiche Häuser, Landwirte verloren ganze Viehherden.

© Keystone/AP NSW Rural Fire Service/
Ein Buschfeuer am Montag nahe Mudgee.
Ein kleines Dorf etwa 350 Kilometer nordwestlich von Sydney brannte fast vollständig nieder, wie die lokale Feuerwehr am Montag mitteilte. Die Bewohner von Uarbry hatten am Wochenende völlig übereilt ihre Häuser verlassen müssen, um sich vor den Flammen zu retten. «Wir haben nur noch das, was wir anhatten», sagte ein Bewohner beim Anblick der Überreste seines Hauses am Montag dem «Sydney Morning Herald».

In der Gegend herrschten am Wochenende Temperaturen um 45 Grad Celsius. Vielerorts waren noch heissere und extrem trockene Luft in den Rauchschwaden der Buschfeuer elektrostatisch aufgeladen. Dadurch hätten sich mehrere Gewitter entwickelt, hiess es. Zahlreiche Blitze seien durch den Rauch gezuckt.

Seit Freitag kämpfen bis zu 2500 Feuerwehrleute gegen die Flammen. Am Montag loderten bis zu 70 Brände. 26 davon seien noch nicht eingedämmt, hiess es. Die Einsatzkräfte hofften auf sinkende Temperaturen, um die Brände in den Griff zu bekommen.

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Cloud Precipitation

Indonesien kämpft gegen starke Überschwemmungen - Mindestens 13 Tote

Ungefähr 40.000 Menschen sind von einem starken Hochwasser in zentralen Teilen des Inselstaates Indonesien betroffen. Die Naturgewalt löste unter anderem im Touristenparadies Bali Erdrutsche aus, denen mindestens 13 Menschen zum Opfer fielen, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press. Außerdem ließen starke Regenschauer auf der Insel Sumbawa die Flüsse über die Ufer treten.

© Reuters
Indonesien kämpft gegen eine starke Überschwemmung in zentralen Teilen des Landes
Nach Angaben der örtlichen Katastrophenschutzbehörde sind mit den Folgen der Überschwemmung mehr als 40.000 Einwohner konfrontiert. Die meisten von ihnen werden provisorisch in Moscheen und Staatseinrichtungen beherbergt. Inzwischen sind ungefähr 8.000 Menschen in zwei überfluteten Gebieten von der Außenwelt abgeschnitten.

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Tornado2

Glück im Unglück: Truck wird von Windböe auf Polizeiauto geschleudert

Truck wird von einer Windböe auf Polizeiauto geschleudert
© Screenshot Police
Weltweit ereignen sich täglich erstaunliche Dinge: In den USA hatten diese Polizisten einen wahren Schutzengel. Als ein Truck von einer Windböe erfasst wurde schleuderte er das ganze Gespann auf einen Wagen der Highway-Patrol. Verletzt wurde bei diesem spektakulären Zusammenprall weder die Fahrer des Trucks, noch die Polizisten oder andere Umstehende.


Von Winde verweht - Truck fliegt über Polizeiauto

Diese Videoaufnahme vom 7. Februar wurde von einer Polizeikamera auf einem Highway in der der Nähe von Elk Mountain in Wyoming, einem Bundesstaat der USA aufgenommen. Die drei Officers, die zu dem Wagen gehörten, befanden sich zu ihrem Glück gerade außerhalb des Polizeiautos um einen Unfall aufzunehmen, als der LKW von einer extrem starken Windböe erfasst und auf das parkende Auto der Polizei gedrückt wurde. Man sieht, wie der große Lastwagen mit Anhänger gleich noch ein paar Meter weiter geschliffen wurde. Nach Angaben der ‚Wyoming Highway Patrol‘, die auf Facebook ein Video des Unfalls veröffentlichte, waren sofort Helfer zur Stelle und es wurde niemand verletzt. Bei dem Anblick des Videos ist das wirklich kaum zu glauben.

Kommentar: Was leider nicht beantwortet wird, ob der Truck beladen war oder nicht.