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So, 23 Apr 2017
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Erdveränderungen
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Tornado1

Gefährlicher Zyklon ENAWO erreicht Madagaskar

Der Zyklon ENAWO hat am Vormittag die Insel Madagaskar erreicht. Er traf mit Spitzenböen von mehr als 200 Stundenkilometer auf die Nordostküste des zweitgrößten Inselstaates der Welt. Jetzt drohen schwere Verwüstungen vor allem durch die sintflutartigen Regenfälle, die ENAWO mitbringt. Zwar schwächt sich der Wind aufgrund von Reibung über der Insel rasch ab, doch stauen sich die Regenwolken an den Bergen, sodass in den nächsten Tagen voraussichtlich mehrere hundert Liter Regen pro Quadratmeter fallen.
© Wetter Online
Als tropischer Wirbelsturm der Kategorie 3 auf der fünfteiligen Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala hat der Zyklon ENAWO die Nordostküste der Insel Madagaskar erreicht.
So bewegt sich der Wirbelsturm über Madagaskar hinweg

ENAWO gilt schon jetzt als der schwerste ZYKLON seit Jahren, der Madagaskar voll trifft. Zwar sind derartige Wirbelstürme dort nicht außergewöhnlich, aber selten treffen sie mit solcher Wucht auf die Insel im Indischen Ozean.

Kommentar:




HRC Red

Frankreich: Sturm "Zeus" führte zu höchster Anzahl wetterbedingter Stromausfälle seit fast 20 Jahren

© Foto: GEORGES GOBET/AFP/Getty Images
Reparierungsarbeiten nach Sturm in Frankreich
In Frankreich wütete ein Sturm: In rund 600.000 Haushalten fiel der Strom aus, wie das Energieunternehmen Enedis mitteilte. Dies war die höchste Zahl wetterbedingter Ausfälle seit einem Sturm im Jahr 1999, der drei Millionen Haushalte von der Stromversorgung abschnitt.

Sturmböen mit Orkanstärke sind am Montag über Teile Frankreichs hinweggefegt und haben erhebliche Schäden angerichtet. Ein Lkw-Fahrer in den französischen Alpen und ein Pkw-Fahrer im Südwesten des Landes wurden nach Behördenangaben durch umstürzende Bäume in ihren Fahrzeugen getötet. Wegen massiven Regens musste eine Autobahn nahe Paris gesperrt werden.

In rund 600.000 Haushalten fiel der Strom aus, wie das Energieunternehmen Enedis mitteilte. Dies war die höchste Zahl wetterbedingter Ausfälle seit einem Sturm im Jahr 1999, der drei Millionen Haushalte von der Stromversorgung abschnitt.

Meteorologen zufolge erreichten die Böen des Sturms „Zeus“ im Westen Frankreichs Geschwindigkeiten von mehr als 190 Stundenkilometern. „Zeus“ hatte sich Frankreich vom Atlantik her genähert und vor allem den Westen und die Mitte des Landes seine ganze Kraft spüren lassen.

(afp)

Hardhat

Batagajka-Krater vergrößert sich weiter

  • Der Batagajka-Krater nordöstlich von Jakutsk ist der größte Krater in Sibirien: Fast 700 Meter lang und 85 Meter tief ist er inzwischen.
  • Die jüngste Vermessung ergibt: Der Erdspalt wächst infolge der Erderwärmung stetig weiter.
  • Für Wissenschaftler tut sich damit eine Möglichkeit auf, Sibiriens Klimageschichte zu erforschen - und daraus Erkenntnisse für die Gegenwart zu ziehen.
Ein Krater enormen Ausmaßes in Sibirien könnte Forschern neue Erkenntnisse über den Klimawandel ermöglichen.

Der Batagajka-Krater in der nordostsibirischen Taiga in der Republik Sacha (Jakutien) ist über Jahrzehnte hinweg entstanden: Seit das Gebiet in den Sechzigerjahren rapide abgeholzt wurde, trifft die Sonneneinstrahlung direkt auf den Permafrostboden und lässt ihn tauen. In der Folge rutschen immer mehr einzelne Sedimente nach unten ab und hinterlassen einen Krater im Boden.

Der Batagajka-Krater ist nicht der einzige, bislang aber der gewaltigste Krater in Sibirien: Der jüngsten Vermessung zufolge ist er inzwischen 696 Meter lang und 86 Meter tief und klafft mit jedem Jahr rund zehn Meter weiter auf - die Bewohner der Gegend nordöstlich der Republikhauptstadt Jakutsk sollen ihn deshalb schon als "Höllenschlund" oder "Tor zur Unterwelt" bezeichnen.

Kommentar: Zum Thema Erderwärmung:


Cloud Precipitation

Vier Tote bei Überschwemmungen in Indonesien

© Sputnik/ Mikhail Tsyganov
Symbolbild
Jakarta - Durch Überschwemmungen und Erdrutsche sind in der westindonesischen Provinz Sumatra vier Menschen ums Leben gekommen. Einige Bereiche im Bezirk Lima Puluh Kota stünden nach dem seit Donnerstag andauernden Regenfällen bis zu 1,5 Meter unter Wasser, sagte der Sprecher des Nationalen Katastrophenschutzamts, Sutopo Nugroho. Es habe mindestens 13 Erdrutsche gegeben. Während der Regenszeit sind Überschwemmungen in Indonesien üblich.

(dpa)

Kommentar:




Bizarro Earth

Riesige Schneelawine im Nordkaukasus - Vier Menschen sterben

© Screenshot
Mindestens vier Menschen sind beim Niedergang einer riesigen Lawine in der russischen Nordkaukasus-Republik Kabardino-Balkarien getötet worden. Ein weiterer Mensch konnte nach Angaben des Katastrophenschutzes lebend gerettet werden. Mit seinen zahlreichen Skiorten ist Kabardino-Balkarien im Winter ein beliebtes Urlaubsziel.

Blue Planet

Erdbeben der Stärke 5,5 erschüttert Japans Küste vor Katastrophenregion Fukushima

© Sputnik
Erdbeben in der Katastrophenregion Fukushima
Ein Erdbeben hat erneut die Küste vor der japanischen Katastrophenregion Fukushima erschüttert.

Das Beben mit einer Stärke von 5,5 ereignete sich nach Angaben des japanischen Wetterdienstes am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in einer Tiefe von 50 Kilometern unter dem Meer. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgesprochen. Auch in dem in der Nachbarprovinz Miyagi gelegenen Atomkraftwerk Onagawa seien keine Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben betroffenen Länder der Welt. Besonders die Region im Nordosten des Landes war im März 2011 von einem verheerenden Erdbeben und einem Tsunami getroffen worden. Mehr als 18.000 Menschen kamen damals ums Leben.

Kommentar: Erdbeben erschüttert Küste vor Fukushima (Video):




Tornado2

20 Tornados in den USA - Mindestens zwei Tote

Rund 20 Tornados sind über den mittleren Westen der USA hinweggefegt und haben laut Medienberichten mindestens zwei Menschen das Leben gekostet.

© SN/AP
Feuerwehreinsatz nach dem Tornado in der Kleinstadt Ottawa (US-Bundesstaat Illinois).
Im Bundesstaat Illinois wurde ein Mann am Dienstag von einem umstürzenden Baum getroffen, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei des Ortes Ottawa berichteten.

Weitere Bewohner der Kleinstadt seien verletzt worden. In Missouri starb Berichten zufolge ein weiterer Mann, als der Sturm zahlreiche Autos eines Schrottplatzes auf eine Autobahn wehte. In der Gegend im Verwaltungsbezirk Perry sollten die Schulen wegen großer Sturmschäden am Mittwoch geschlossen bleiben.

Auch die Bundesstaaten Tennessee und Iowa bekamen Wirbelstürme zu spüren. Fotos von großen Hagelkörnern wurden in sozialen Netzwerken verbreitet. Der nationale Wetterdienst warnte vor weiteren Unwettern am Mittwoch.
© SN/AP
Die Hagelschlossen hatten teilweise die Größe von Baseball-Bällen.

Kommentar:






Bizarro Earth

Verletzte, Vermisste und Schäden: Erdbeben und mehrere Nachbeben in Samsat, Türkei

© DHA
Mindestens fünf Menschen haben bei einem Erdbeben der Stärke 5,5 am Donnerstag in Samsat, südöstliche türkische Provinz Adiyaman, leichte Verletzungen erlitten, wie der TV-Sender NTV mit Hinweis auf die örtlichen Behörden berichtet.

Das Epizentrum befand sich laut der türkischen Agentur für Katastrophenschutz im Raum von Samsat. Danach wurden mehrere Nachbeben mit Stärken bis zu 4,4 registriert. Mehrere Menschen werden vermisst. In Samsat und den umliegenden Dörfern wurden viele Häuser beschädigt.


Cloud Precipitation

Schneerekord in Kalifornien - Mancherorts über 16m Schnee

Der Sonnenstaat ist froh um die dicke Schneeschicht: Kalifornien litt nämlich jahrelang unter einer Dürreperiode.
In der Sierra Nevada in Kalifornien ist so viel Schnee gefallen wie seit 22 Jahren nicht mehr. Das gaben auf die Wasserbewirtschaftung spezialisierte kalifornische Experten am Donnerstag bekannt. Eine solch dicke Schneedecke habe es seit 1995 nicht mehr gegeben.

Bei einer Messung der Schneedecke sagte der Behördenvertreter Frank Gehrke, dass dies angesichts der jahrelangen Dürre in Kalifornien zuversichtlich stimme. «Es gibt dem Ganzen deutlich günstigere Aussichten», sagte er. Die Schneedecke ist deshalb wichtig für den US-Staat, weil sie ein Drittel der jährlichen Wasservorräte darstellt.

Kommentar: Der Artikel stammt vom 03. Februar. Aktuellere Meldungen vom 23. Februar geben an, dass die Schneedecke teilweise knapp über 16m hoch ist.




Igloo

Schneewolke zieht über Homberg

Während die meisten Karnevalsverrückten am Donnerstagabend wild feiernd das Faschingswochenende eingeläutet haben, tobte vor den Türen der Narren das Sturmtief „Thomas“. Starke Windböen, Regen und sogar Schnee: Ein einzigartiges Naturspektakel.
© Stephanie Viehl
Homberg/Ohm - Schlecht staunte Stephanie Viehl aus Homberg/Ohm am Freitagmorgen nicht. Auch sie hatte den Sturm vom vorherigen Abend noch deutlich in Erinnerung. Vorbei war er allerdings noch nicht: Vielerorts spielte das Wetter auch am Freitagmorgen noch ziemlich verrückt. Sonne, Regen, Schnee und selbst Hagel - wäre es April, würde der Begriff „Aprilwetter“ passen. Doch neben dem alltäglichen Wetterspektakel gab es auch andere, weitaus seltenere zu sehen.