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Mo, 20 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Ice Cube

"Erwärmungsschock" in Italien: Kanäle teilweise in Venedig zugefroren

Am Freitag verstarb eine obdachlose Frau in Rom.
Schneefälle und Eis haben Italien zu schaffen gemacht. In Trentino Südtirol, sowie in größeren Städten des Nordens wie Mailand und Bologna kam es zu Schneefällen. In Bozen gab es seit 48 Tagen keine Niederschläge mehr.

Wegen schwerer Stürze infolge von Glatteis herrschte beim Roten Kreuz in Mailand Hochbetrieb. Vorwiegend ältere Personen erlitten Brüche und Prellungen, berichteten italienische Medien. Übernachtungsmöglichkeiten für 2.000 Obdachlose gab es in der lombardischen Metropole, unter anderem im Mailänder Hauptbahnhof.

Schwierig ist auch die Lage in Rom, wo es am Freitag heftig regnete. Eine 54-jährige Obdachlose wurde in ihrem Wohnwagen tot aufgefunden. Die Frau soll infolge der niedrigen Temperaturen gestorben sein.

Ein Mittelmeer-Tief führte in Venedig zu heftigen Niederschlägen, die das Wasser stark steigen ließen. Freitagfrüh wurde ein Pegelstand von 103 Zentimetern über dem normalen Meeresspiegel gemessen. Am Samstag waren schließlich sogar die Kanäle zum Teil eingefroren.

Cloud Grey

Wellenwolken über Australien aufgenommen

Diese Bilder machen einen echt sprachlos. Man sieht ein Flugzeugtriebwerk, den Flügel der Maschine und darunter ein Wolkenmeer, das so akkurat angeordnet ist, dass es wie gemalt aussieht.
Adelaide - Die Bilder gehen im Netz gerade richtig ab. Aufgenommen wurden sie von Passagieren während eines Fluges von "Virgin" auf dem Weg von Perth nach Adelaide in Australien.

Die Wolken haben sich so geradlinienförmig zusammengefunden, dass einige User im Netz schon wieder böse Chemtrails dahinter vermuten. Verschwörungstheoretiker vermuten hinter Chemtrails eine chemische Spur, die Flugzeuge in der Luft hinterlassen.


Doch in diesem Fall kann Neil Bennet vom Amt für Meteorologie aufklären: "Es handelt sich um Wellenwolken, die entstehen, wenn Luft beispielsweise an einem Berg vorbeizieht, der sie dann darüber drängt. Vergleichbar ist das auch mit einem Stein, den man ins Wasser wirft, der dann diese tollen Wellen um sich bildet."

Kommentar:
© Bureau of Meteorology
Wellenwolken über Tasmanien



Ambulance

Albanien: Schafbock greift Hirtin an

Albanien - Dass es in jeder Herde ein "schwarzes Schaf" gibt, musste eine Hirtin in Albanien ziemlich schmerzhaft erfahren. Ein Deutscher nahm die brutale Bock-Attacke zufällig auf Video auf.

Ein Deutscher hat auf einer Straße in Albanien eine fiese Schaf-Attacke gefilmt. Dabei wurde die Hirtin schmerzhaft gerammt.
Der Clip wurde bereits im Sommer 2014 gefilmt, ging jetzt aber plötzlich weltweit viral.

Laut Video-Beschreibung war der unbekannte deutschsprachige Filmer gerade zusammen mit einem anderen Mann auf einer Offroad-Fahrt in Albanien unterwegs, als er hinter einer Kurve auf eine Schafherde samt Hirtin traf.

Zuerst wird das Auto der beiden deutschen Insassen aufgeregt bellend von einem Hütehund begrüßt. Dann geht alles ganz schnell:

Die aufgeschreckte Herde rennt auf einmal los, dann sieht man, wie ein Bock die Schäferin zu Boden rammt. "Jetzt fällt die auch noch um und wird von ihren Schafen überrannt... Scheiße!", hört man den Autofahrer im Hintergrund sagen.


Kommentar: Anstatt die Szene weiter zu kommentieren, hätten die Fahrer eher auf sich aufmerksam machen können, um den Bock zu erschrecken.


Rainbow

Das Elektrische Universum - Teil 25: Merkwürdige Wolken

Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm

Kapitel 25: Seltsame Wolken

© Martin Koitmae
Abbildung 122: Leuchtende Nachtwolke über Estland - 59° Nord
Da wir jetzt ein bisschen mehr über Wolken wissen, konzentrieren wir uns nun auf die Vielzahl von ‘seltsamen’ Wolken, die seit Kurzem an unserem Himmel erscheinen. Wolken gibt es in vielen seltsamen Formen, wie z.B. Arcus-Wolken (english: Roll Clouds), Mammatuswolken und Wellenwolken. In diesem Kapitel werden wir uns jedoch nur mit zwei dieser Wolkenarten beschäftigen: Der leuchtenden Nachtwolke und der Kondensstreifen.

Leuchtende Nachtwolken

Leuchtende Nachtwolken wurden zum ersten Mal 1885 bemerkt444 , was im Vergleich mit anderen Wolkenarten eine relativ späte Entdeckung ist. Darüber hinaus erscheinen diese Wolken sehr hoch am Himmel - mit ca. 80 Kilometern (50 Meilen) über der Erdoberfläche - und sind damit tatsächlich die höchsten (Höhenlage) bekannten Wolken. Für die Mainstream-Wissenschaft ist die Ursache dieser Wolken unklar:
Leuchtende Nachtwolken sind erst kürzlich entdeckte meteorologische Phänome, die man noch nicht vollständig versteht. Leuchtende Nachtwolken können nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen enstehen: Ihr Erscheinen kann als eine sehr empfindliche Richtschnur über Veränderungen in der oberen Atmosphäre verwendet werden. Sie repräsentieren eine relativ neue Klassifikation. Das Erscheinen von leuchtenden Nachtwolken scheint in der Frequenz, Helligkeit und im Ausmaß anzusteigen. Es wird vermutet, dass dieser Anstieg mit dem Klimawandel in Verbindung steht.445

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Windsock

Wintersturm "Egon" hinterlässt Schäden in Europa

Das Sturmtief «Egon» hat in mehreren europäischen Ländern Schäden hinterlassen. In Nordfrankreich etwa waren Hunderttausende ohne Strom.

© KEYSTONE/dpa/A9999/_WIESBADEN112 GBR
Ein wegen des Sturms auf ein Auto gestürzter Baum in Wiesbaden
In mehr als 330'000 Haushalten fiel in Frankreich vorübergehend der Strom aus. Betroffen waren vor allem die nordfranzösischen Regionen Normandie und Picardie, wie der Netzbetreiber Enedis am Freitag mitteilte.

Heftige Winde fegten mit Geschwindigkeiten von teilweise mehr als 130 Kilometern pro Stunde über das Land, entwurzelten Bäume, rissen Stromkabel herunter und beschädigten zahlreiche Dächer. Tausende Feuerwehrleute und Techniker rückten zu zahlreichen Einsätzen aus.

In der südfranzösischen Gemeinde Saint-Jeannet nahe Nizza wurde am Freitagmorgen eine 43-jährige Mutter vor den Augen ihrer Kinder von einer entwurzelten Zypresse erschlagen, als sie die Kinder zur Schule bringen wollte. Der Ehemann versuchte vergeblich, die Frau zu befreien.

In Nordfrankreich mussten 180 Passagiere eines Thalys-Schnellzugs auf dem Weg von Brüssel nach Paris die Nacht im Zug verbringen. Grund waren gleich zwei Oberleitungsschäden, wie ein Sprecher der französischen Staatsbahn SNCF sagte.

Kommentar: Sturmtief "Egon" zog über Deutschland - Erwartete starke Schneefälle blieben aus




Cloud Precipitation

Sturmtief "Egon" zog über Deutschland - Erwartete starke Schneefälle blieben aus

Das Sturmtief "Egon" ist in Teilen Nordrhein-Westfalens angekommen - allen Vorwarnungen zum Trotz zunächst aber ohne Schneemassen im Tiefland. Einige Unfälle mit Blechschäden, meldete die Polizei in NRW. Am Morgen hob der Wetterdienst die Unwetterwarnung weitgehend auf.
Neben Sturmböen brachte "Egon" lediglich in einigen Gebieten wie dem Münsterland Schnee, in Höhenlagen wie dem Bergischen Land und in der Eifel liegt eine geschlossene Schneedecke. Schnee gab es auch im Sauerland und im Siebengebirge. Der Deutsche Wetterdienst hob seine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall für weite Teile von NRW am Morgen auf. Nur im Bergischen Land könne es noch ein wenig stärker schneien, sagte Meteorologe Thomas Gerwin. "Aber wo es den dicken Berufsverkehr gibt, da ist das Thema Schnee durch."

Kommentar:




Ice Cube

Fuchs bricht auf Eis ein und gefriert zu einem Eisblock

Eingebrochen und eingefroren: Ein Jäger fand einen Fuchs im Donaueis und stellt ihn hinter seinem Haus im Eisblock aus. Es ist nicht das erste Tier, das er im Eis der Donau entdeckte.
© dpa
Als Warnung vor gefährlichen Eisflächen hat ein Jäger in Fridingen bei Tuttlingen einen tiefgefrorenen Fuchs ausgestellt. Das Tier sei ins Eis der Donau eingebrochen, ertrunken und dann eingefroren, berichtete Franz Stehle am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben den Eisblock mit dem Fuchs am 2. Januar herausgesägt und als Mahnung auf dem Hof des Jägerhauses zur Schau gestellt.“

Dass Tiere in der Nähe in der vereisten Donau einbrechen, sei gar nicht so selten, berichtete Stehle aus seiner Jägerpraxis. „Einmal habe ich ein tiefgefrorenes Reh entdeckt, Wildschweine in den letzten 40 Jahren schon drei, vier Mal.“

Ice Cube

Extremwetter: Schnee in der Türkei, wie seit 30 Jahren nicht mehr, Papst ruft zur Kältehilfe auf

Türkei: In den vergangenen Tagen wurde nach Angaben der Zeitung Hürriyet in manchen Bezirken der Millionenmetropole mehr als ein Meter Schnee gemessen. Das Blatt sprach vom stärksten Schneefall in Istanbul seit 30 Jahren. Seit Beginn der starken Schneefälle in Istanbul in der Nacht zu Samstag wurden am Atatürk-Flughafen Hunderte Flüge gestrichen. Das Wetter-Chaos hat unschöne Konsequenzen für viele Urlauber. Wegen des Schneechaos in Istanbul sitzen weiter Hunderte Urlauber auf dem Flughafen Atatürk fest.
Griechenland: Selbst in manchen Regionen Kretas brauchten die Griechen am Dienstag Schneeketten, um voranzukommen. In der nördlichen Hafenstadt Thessaloniki ging es dann erst richtig los. Dick eingeschneit sind außerdem weiter die Insel Euböa und die Sporaden-Inseln in der Ostägäis. Dort lagen bis zu zwei Meter Schnee, viele Häuser blieben ohne Strom und Wasser.

Bulgarien: Bulgarien stellte die Donau-Schifffahrt wegen Eisschollen auf dem gemeinsamen Abschnitt mit Rumänien ein. Der Fluss sei bis zu 70 Prozent mit Treibeis bedeckt, teilte die bulgarische Flussaufsicht mit. Das Verbot trat am Dienstagmittag (Ortszeit) in Kraft. Die Maßnahme sei mit Rumänien abgestimmt. Schiffe dürften nur bei Rettungsaktionen ausnahmsweise fahren. Im bulgarischen Russe sank die Lufttemperatur in der Nacht zum Dienstag auf minus 16,2 Grad. Außerdem machte den Bulgaren viel Schnee zu schaffen. Im Raum Burgas blieben Fahrzeuge in Schneeverwehungen stecken. Die Behörden riefen im mehreren Regionen die zweithöchste Alarmstufe Orange aus. In Sofia und an vielen anderen Orten wurden die Schulferien erneut verlängert: Die Klassenräume konnten nicht ausreichend beheizt werden.

Alarm Clock

Wahrzeichen von Kalifornien durch Sturm umgestürzt

Durch ein Unwetter hat der Calaveras Big Trees State Park in Kalifornien sein Wahrzeichen verloren: Ein vermutlich mehr als 1000 Jahre alter Baum, durch den kleine Autos fahren hätten können, wurde entwurzelt. "Wir haben heute einen alten Freund verloren", teilte ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des Parks über Facebook mit.
© California State Parks, Associated Press
Der als "Pioneer Cabin Tree" bekannte Baum war eine Touristenattraktion in dem südöstlich von Sacramento gelegenen Park. Seit den 1880ern-Jahren befand sich in dem Mammutbaum eine Öffnung, die groß genug für die Durchfahrt eines kleinen Autos war.
© California State Parks, Associated Press
Alldays Frau Joan berichtete, der größtenteils abgestorbene Baum habe sich bereits seit einigen Jahren stark zur Seite geneigt. Starke Stürme, die am Wochenende über den nördlichen Teil Kaliforniens hinwegfegten und für Überschwemmungen, Erdrutsche und Stromausfälle sorgten, wurden dem Baum schließlich zum Verhängnis.

Igloo

Stärkster Schneefall seit sieben Jahren trifft Istanbul

Seit Tagen fällt in Istanbul Schnee. An den beiden Flughäfen der türkischen Metropole fallen deshalb täglich Hunderte von Flügen aus.
© TAV Airports Holding
110 Zentimeter, Pulver gut. Was für viele Wintersportorte in den Alpen ein Traum bleibt, ist am Bosporus Realität. In der türkischen Metropole liegt inzwischen mehr als ein Meter Schnee. Seit vier Tagen fallen fast ununterbrochen dicke Flocken vom Himmel. Bürgermeister Kadir Topbas spricht vom stärksten Schneefall seit sieben Jahren.

Das Winterwetter trifft die Flughäfen der türkischen Metropole hart. «Es ist ein intensiver Kampf gegen den Winter, der nicht aufhört», schreibt der Flughafen Istanbul Atatürk auf seiner Facebook-Seite. Mehrere Hundert Flüge fielen in den vergangenen Tagen aus. Zudem kommt es zu Verspätungen.

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