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Mi, 20 Sep 2017
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Erdveränderungen
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Sozialministerin von Brandenburg wird durch Baumschlag in Italien schwer verletzt

Bei schweren Unwettern über Norditalien sind mehrere Menschen verletzt worden. Zu den Opfern gehört auch Brandenburgs Sozialministerin Golze. Sie war im Campingurlaub, nun liegt sie im Krankenhaus.
© DPA
Ein umstürzender Baum hat Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Die Linke) schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am späten Donnerstagabend auf einem Campingplatz in Norditalien. Dort war es zu schweren Unwettern mit mehreren Verletzten gekommen.

Ministeriumssprecherin Marina Ringel sagte, Golze sei in einem Krankenhaus sofort operiert worden, es gehe ihr den Umständen entsprechend gut. "Sie liegt jetzt auf einer normalen Krankenstation", sagte Ringel. Weitere Einzelheiten nannte die Sprecherin nicht.

Die 42-jährige Golze ist seit Herbst 2014 Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Bundeslands. Zuvor war sie seit 2005 Bundestagsabgeordnete.

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Unwetter in Hessen zerstörte ungefähr 30.000 Bäume

Tausende zerstörte Bäume, versperrte Wege: Eine Woche nach dem Unwetter im Raum Wiesbaden fällt die Bilanz verheerend aus. Ein Förster ist den Tränen nahe. Die Aufräumarbeiten dürften Monate dauern.
Einzelne, an der Spitze abgerissene oder zersplitterte Buchenstämme ragen in den Himmel. Drumherum ein unzugängliches Gewirr aus Stämmen, Sträuchern und Laub von herabgestürzten Baumkronen. Hier im Revier Altenstein zwischen Taunusstein und Wiesbaden hat das Unwetter vor einer Woche besonders heftig zugeschlagen.

Revierförster Achim Garth blickt auf kahle Buchenstämme, die vor wenigen Tagen noch gesund waren: "Umgefallen, aufgesplittert - selbst unterständige, kleinere Bäume, die sehr vital stehen, sind einfach abgebrochen. Das habe ich noch nie gesehen." Eine 140-jährige Buche, deren Krone abgebrochen ist, hätte noch 60 bis 80 Jahre stehen können, sagt Garth.

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Blitzschlag auf einem Campingplatz in Frankreich

Auf einem Campingplatz im Westen Frankreichs ist am Montagabend ein Blitz eingeschlagen. Acht Jugendliche wurden dabei verletzt.
© dpa
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Poitiers - Ein Blitzeinschlag auf einem Campingplatz in Westfrankreich hat acht Jugendliche verletzt, ein 15-Jähriger ist in einem kritischen Zustand. Die Jugendlichen gehörten zu einer Gruppe, die in einem Ferienlager untergebracht war, berichtete der Nachrichtensender Franceinfo.

Der Blitzeinschlag ereignete sich am Montagabend in Lathus südöstlich von Poitiers. Für mehrere französische Départements hatte es Unwetterwarnungen gegeben, aber nicht für das Département Vienne, in dem der Ort Lathus liegt.

dpa

Kommentar: In den letzten Tage gibt es ähnliche Ereignisse:


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Blitzschläge verursachten mehrere Brände in Bayern und Sachsen

Unwetter haben in der Nacht in Sachsen und Bayern Schäden verursacht - vor allem durch Blitzschlag. Menschen wurden dabei nicht verletzt.
© Gemeinfrei
In Sachsen und Bayern hat es in der Nacht Unwetter gegeben. Im ostsächsischen Lauta schlug ein Blitz in ein Haus ein und setzte den Dachstuhl in Brand, wie die Polizei mitteilte.

Das Gleiche geschah im fränkischen Thalmässing in der Nähe von Nürnberg. In der Nähe von Passau löste zudem ein Blitz einen Brand in Stall und Scheune eines Bauernhofs aus. Beide Gebäude brannten nieder.

Menschen waren den Angaben zufolge bei keinem der Brände in Gefahr. Bei den beiden Feuern in Bayern entstand jeweils ein Sachschaden von rund 150.000 Euro, bei dem Brand in Sachsen ist die Schadenshöhe unklar.

wit/dpa

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Blitzschlag sorgte im Landkreis Augsburg für Blackout

Unwetter und kräftige Regengüsse haben die Einsatzkräfte in der Nacht auf Mittwoch auf Trab gehalten. In Königsbrunn im Landkreis Augsburg sorgte mindestens ein Blitzschlag für einen Blackout.
© dpa
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Der Strom fiel aus und etliche Anlagen schlugen Alarm. Laut Polizei handelte es sich in allen Fällen um Fehlalarme. Wieviele Haushalte betroffen waren, ist noch nicht klar. Auch einen Brand in einer Garage verursachte vermutlich der Stromausfall. An einem Elektrogerät kam es wegen einer Überspannung zu einem Kurzschluss. Verletzt wurde aber niemand.

Unfälle auf der A8

Auf der Autobahn A8 gab es infolge des Gewitters mehrere Unfälle. Laut Polizei wurde zwar niemand verletzt, es handelte sich nur um Blechschäden. Dennoch waren sie so massiv, dass die Autobahn für die Aufräum- und Bergungsarbeiten längere Zeit gesperrt werden musste. Ein Unfall ereignete sich am späten Abend zwischen Burgau und Zusmarshausen. Ein Auto kollidierte mit einem LKW und riss dabei offenbar den Tank auf, so dass die Autobahn aufwändig vom auslaufenden Diesel gereinigt werden musste. Zu einem zweiten größeren Unfall kam es am frühen Morgen zwischen Dasing und Adelzhausen. In beiden Fällen vermutet die Polizei zu schnelles Fahren bei kräftigem Regen als Ursache.

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Gigantische Arcus-Wolke zieht in Kalifornien über den Strand

© Screenshot Youtube
Im Netz sind zahlreiche Fotos und Videos aufgetaucht, die zeigen, wie eine gigantische Wolke Besucher eines Strands im kalifornischen Santa Cruz überrumpelt hat.

Die Aufnahmen von Augenzeugen zeigen, wie Schirme und Handtücher umherflogen, der Sand Menschen ins Gesicht flog, sich Bäume durch den starken Wind bogen und Badegäste schnell den Strand verließen. Plötzlich war die Wolke wieder weg.

Bad Guys

Erdbeben der Stärke 6,5 trifft chinesische Provinz - Vermutlich über hundert Opfer

Bei einem starken Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden sprachen von möglicherweise bis zu hundert weiteren Opfern.
© Reuters
Nach einem starken Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan befürchten die Behörden zahlreiche Opfer und schwere Sachschäden. Bis zu hundert Menschen könnten in der bei Urlaubern beliebten Region getötet worden sein, die Zahl der Verletzten könnte in die Tausende gehen, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Dienstag mit. Zu den Opfern zählten auch Touristen in einem Nationalpark.

Fünf Todesopfer wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua bestätigt. Die zuständige Behörde schätzte, dass bis zu 130.000 Häuser beschädigt worden sein könnten. Dies geht aus einer vorläufigen Bewertung der Lage in dem abgelegenen und dünn besiedelten Erdbeben-Gebiet hervor. Nicht weit entfernt hatte es im Jahr 2008 ein Beben der Stärke 8,0 gegeben, bei dem 87.000 Menschen ums Leben gekommen waren.

Kommentar:




Health

Meeresflöhe bissen australischen Jungen blutig

  • Mit blutüberströmten Füßen kam ein 16-Jähriger am Wochenende in Melbourne ins Krankenhaus.
  • Als er seine Beine im Meer abkühlen wollte, hatten ihn Tiere mehrfach gebissen.
  • Nun hat eine Meeresbiologin die Tiere identifiziert.
© Screenshot
Das Rätsel um die winzigen Meerestierchen, die einem australischen Schüler am Strand die Beine blutig gebissen hatten, ist offenbar gelöst. Die Meeresbiologin Genefor Walker-Smith identifizierte die Tiere am Dienstag als Flohkrebse. Sie sind eine Unterart von Amphipoden, die in allen Weltmeeren vorkommen und nur zwischen sechs und 13 Millimeter groß sind. Die Art, die den Schüler angriff, wird Meeresfloh oder Meereslaus (sea flea, sea louse) genannt.

Normalerweise gehen die Tiere auf tote Fische oder Seevögel los. "Eigentlich greifen sie keine Menschen an", sagte die Biologin dem Fernsehsender ABC. "Das war ein dummer Zufall." Walker-Smith erklärte die starken Blutungen des 16-jährigen Sam Kanizay damit, dass der Junge nach einem anstrengenden Fußballspiel eine halbe Stunde lang in kaltem Meerwasser stand, um seine Beine abzukühlen.

Wegen der niedrigen Temperaturen habe er die Bisse vermutlich nicht bemerkt. "Normalerweise spürt man das und reibt die Tiere einfach weg", sagte sie. Kanizay hatte mit zahlreichen Bisswunden in Krankenhaus gebracht werden müssen. Die Ärzte stellten fest, dass der Junge zahlreiche stecknadelgroße Bisswunden an den Füßen hatte. Erst nach Stunden gelang es ihnen, die Blutungen zu stillen.

Sun

Wetterkapriolen überall in Europa: Rekordhitze, Unwetter, Schlammlawinen, Brände

Schwere Gewitter, Waldbrände, Hitze - in vielen Teilen Europas schlägt das Wetter Kapriolen. Das betrifft auch Touristen. Die Prognosen sind unterschiedlich, aber vielerorts ist keine Besserung in Sicht. Und auch in Deutschland soll das Wetter schlechter werden.

© epa/Homem De Gouveia
Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet.
Hitzewellen in Ungarn, Bulgarien, Griechenland und Spanien, viel Regen in Skandinavien, gestrandete Urlauber auf Madeira und Waldbrände in Italien: Das Wetter sorgt in vielen Teilen Europas derzeit für Schlagzeilen und macht Einheimischen und Touristen zu schaffen. Eine Übersicht:

- Auf der portugiesischen Urlaubsinsel MADEIRA sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet. Seit dem Wochenende gibt es auf dem Flughafen von Funchal an der Küste chaotische Zustände mit annullierten Verbindungen. Betroffen waren rund 5.500 Passagiere. Die «Blumeninsel» Madeira liegt etwa 950 Kilometer südwestlich von Lissabon und ist vor allem auch bei Deutschen sehr beliebt. Wann die Winde nachlassen und wieder Normalität einkehren sollte, war am Montagnachmittag nicht abzusehen.

- In den Unwettergebieten ÖSTERREICHS entspannte sich die Lage am Montag langsam. Es regnete nicht mehr und sollte laut Prognosen auch in den kommenden Tagen trocken bleiben. So konnten auch die Menschen im von der Umwelt abgeschnittenen Großarltal wieder aufatmen: Seit dem frühen Montagmorgen kann das Tal mit dem Auto zumindest auf einer Spur wieder verlassen werden. Das bei Urlaubern beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen. Auch die Lage in der Steiermark entspannte sich langsam. In Tirol starb dagegen ein deutscher Urlauber in einem Hochwasser führenden Bach.

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Unwetter: Abgeschnittenes Großarltal in Österreich wieder erreichbar und Notstand in Italien wegen Wasserknappheit

Nach den heftigen Unwettern vom Wochenende hat sich in Österreich die Lage in der Nacht zum Montag deutlich gebessert. Das von der Umwelt abgeschnittene Großarltal kann seit 5.00 Uhr früh mit dem Auto auf einer Spur wieder verlassen werden. Auch Italien kämpft weiter gegen die Wetterkapriolen. Im Nordosten des Landes gab es mehrere Todesopfer durch Blitze oder herabstürzende Geröllmassen. Wegen der Wasserkrise in Italien hat die Regierung in Rom den Notstand für Latium und Umbrien ausgerufen.

© Unbekannt
Ein deutscher Urlauber ist in Österreich in einen Hochwasser führenden Bach gestürzt und gestorben. Der Münchner wollte am Sonntag das Wasser mit Hilfe eines über den Bach gespannten Drahtseils überqueren, stürzte ab und wurde von der reißenden Strömung sofort abgetrieben. Der 57-Jährige konnte am Montag nur noch tot geborgen werden.