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Do, 14 Nov 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Cloud Lightning

Starke Unwetter zogen über Bayern und Sachsen: Teils 6 cm große Hagelkörner

hagelkörner münchen
© dpa
Über Deutschland zogen am Montag Abend teils heftige Gewitter. In Bayern gab es Orkanböen mit bis zu 120 km/h und Hagelkörner mit einer Größe von bis zu 6 cm. Besonders München wurde sehr stark getroffen; Autoscheiben und Dachfenster wurden zerschlagen. Auch Sachsen war betroffen:
Im Süden des Bundeslandes fielen 30 bis 50 Liter Regen pro Stunde, der DWD registrierte über Radargeräte Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern. Im Erzgebirgskreis meldete die Polizei mehrere überflutete Straßen. Diese seien zwischenzeitlich nicht passierbar gewesen, hieß es bei der zuständigen Polizeidirektion in Chemnitz.

- Der Tagesspiegel
Hier sehen Sie ein paar Bilder aus verschiedenen Regionen:

Cloud Lightning

Frankreich: Sturm Miguel hinterlässt 28.000 Haushalte ohne Strom - Winde bis 129 km/h

Nachdem Sturm "Miguel" am Freitag mit Windgeschwindigkeiten bis zu 129 Kilometer pro Stunde über die Westküste Frankreichs hinwegfegte, hat sich die Lage am Samstag wieder beruhigt. Etwa 28.000 Haushalte hatten wegen des Unwetters am Samstag noch keinen Strom.
Sturm
Drei Einsatzkräfte der französischen Seenotrettung waren bei dem Versuch ums Leben gekommen, einem Fischerboot nahe der Stadt Sable-d'Olonne an der Atlantikküste zur Hilfe kommen zu wollen. Die Suche nach dem Fischer wurde am Freitagabend abgebrochen. Ein Mann in Paris wurde nach Angaben der Feuerwehr von einer umkippenden Straßenlaterne schwer verletzt.

Die französische Seebehörde bekundete den Familien der Opfer ihr Beileid und lobte den Mut der Freiwilligen, die zu den Rettungseinsätzen beigetragen hatten.

~ Sputnik

Ice Cube

"Selten, aber auch nicht ungewöhnlich": 6,40 m Schnee auf der Zugspitze - Wirklich?

Das letzte Mal gab es am 31.05.1967 6,50 m Schnee auf der Zugspitze. Doch das war vor der Erderwärmung durch Menschenhand. In diesem Jahr waren es am 31.05.2019 6,40 m, trotz der "Erderwärmung".

schnee zugspitze
© dpa-infocom GmbH
Wer trotz Sonne und Wärme an diesem Wochenende ein wenig Wintergefühle haben möchte, ist auf der Zugspitze gut aufgehoben: Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitagmorgen auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) eine Schneehöhe von 6,4 Metern gemessen. Zu Beginn dieser Woche habe es erneut geschneit, sagte ein Sprecher. Dass auf dem Berg bei Garmisch-Partenkirchen im Mai so viel Schnee liegt, ist zwar selten, aber auch nicht ungewöhnlich: Der Behörde zufolge war am 31. Mai 1967 eine Schneehöhe von 6,50 Metern gemessen worden.

- Die Welt
Hätte es an diesem Tag 31 °C oder ein anderes warmes Wetterphänomen gegeben, wäre es sofort in die Kategorie der Erderwärmung gefallen. Doch bei so einem Fall gibt es nichts zu sehen und es ist auch nicht außergewöhnlich. Gehen Sie beruhigt weiter schlafen, denn es gibt nichts zu sehen.

Shoe

Südafrika: Leopard tötete Kleinkind

Der Kruger-Nationalpark zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen Südafrikas. Nun hat sich dort ein schwerer Unfall ereignet: Ein zweijähriger Junge wurde von einem Leoparden getötet.

leopard symbolbild
© Reuters
Symbolbild
In einem bei Touristen beliebten Nationalpark in Südafrika hat ein Leopard ein Kleinkind zu Tode gebissen. Der zweieinhalb Jahre alte Junge war das Kind eines Parkmitarbeiters, wie die Verwaltung des Kruger-Nationalparks mitteilte.

Das Kind war demnach am Dienstagabend im Süden des Parks in der Nähe der Malelane-Unterkunft für Angestellte von dem Raubtier angegriffen worden. Wildhüter verfolgten den Leoparden daraufhin und erlegten ihn, damit er keine Gefahr mehr für weitere Menschen darstellen kann.

"Solche Unglücke sind sehr selten, aber sie sind immer tragisch", sagte Parkchef Fundisile Mketeni. "Das ist ein Risiko, mit dem wir täglich leben, um unsere Arten für alle zu erhalten." Die betroffene Familie werde vom Park nun jede mögliche Unterstützung bekommen.

Kommentar:




Camera

Waldbrand: "Größte Feuer in Brandenburg seit der Wende"

Zu Beginn der Woche brechen in Brandenburg mehrere Waldbrände aus. Während einer von ihnen inzwischen gelöscht ist, brennt der Wald bei Jüterbog, 80 Kilometer südlich von Berlin, weiter - und die Flammen breiten sich weiter aus. Munitionsreste erschweren die Löscharbeiten.
waldbrand jüterborg
© dpa
Der Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg hat sich ausgebreitet. Mittlerweile brenne es auf einer Fläche von mehr 800 Hektar, teilte die Stadt mit. Am Mittwochabend hatte die betroffene Fläche noch 600 Hektar betragen. Nach Einschätzung des Umweltministeriums ist es das größte Feuer in Brandenburg seit der Wende. "Größere Brände gab es nur in den 70er-Jahren", sagt der Referatsleiter Wald und Forstwirtschaft im Ministerium, Carsten Leßner.

Seit dem Morgen unterstützt die Luftwaffe die Löscharbeiten mit einem CH53-Hubschrauber. Sie hilft eigenen Aussagen zufolge dabei, die Flammen auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände südwestlich von Berlin unter Kontrolle zu bringen. Der Hubschrauber trage den Löschbehälter "Smokey", aus dem 5000 Liter Wasser abgelassen werden könnten.

Am Mittwoch waren laut der Regionalleitstelle der Feuerwehr Brandenburg bereits 120 Feuerwehrleute vor Ort. Zudem waren zwei Löschhubschrauber der Bundespolizei über dem Waldgebiet im Einsatz. Laut Berliner Morgenpost wurden die Feuerwehrleute am heutigen Donnerstag auf 150 aufgestockt.

Kommentar: Erst im letzten Jahr gab es bereits einen großen Brand bei Jüterborg:

Südlich von Berlin: Riesiger Waldbrand


Cloud Lightning

Unwetter zogen über Hessen, Baden-Württemberg und Berlin

Gewitter und Starkregen haben am Frankfurter Flughafen für Verspätungen und Ausfälle gesorgt. Am Abend normalisierte sich der Betrieb wieder. In Teilen Deutschlands drohen weitere Unwetter.
taunus, wolken
© dpa
Dunkle Wolken hängen über den Ausläufern des Taunus.
Ein heftiges Gewitter hat den Betrieb am Frankfurter Flughafen für mehrere Stunden stark beeinträchtigt. Am Abend sollen sich die Abläufe einem Sprecher zufolge wieder normalisiert haben. "Der Betrieb läuft reibungslos", sagte er.

Zuvor waren 69 Starts und 70 Landungen annulliert worden. Für den Tag waren in Frankfurt ursprünglich rund 1500 Flugbewegungen geplant. Nach Aussage einer Sprecherin des Betreibers Fraport habe die Deutsche Flugsicherung für einige Zeit eine sogenannte "Nullsteuerung" festgelegt. Maschinen, die bereits in der Luft waren, konnten landen oder umgeleitet werden. An Flughäfen im europäischen Umfeld starteten aber währenddessen keine Flugzeuge in Richtung Frankfurt. Die Arbeit am Vorfeld wurde vorübergehend eingestellt.

Kommentar:




Cloud Lightning

Kurz nach dem Start: Blitz schlägt in russische Sojus-Rakete ein

Ein Blitz ist wenige Sekunden nach dem Start vom russischen Weltraumbahnhof Plessezk in eine Sojus-Rakete eingeschlagen. Ein Navigationssatellit war an Bord. Zum Zeitpunkt des Abschusses befand sich ein Gewitter über der Region.
Blitz Rakete
© Rogozin
Der Blitz fügte weder der Fracht noch der Rakete Schaden zu.

Gear

Indonesien: Vulkan Sinabung stößt Asche aus

Auf der indonesischen Insel Sumatra eruptierte der Sinabung erneut eine Aschewolke. Das VAAC Darwin registrierte Vulkanasche in einer Höhe von 6.400 m über dem Meeresspiegel. Der Alarmstatus für den Flugverkehr steht auf "orange". Das VSI gibt die Höhe der Aschewolke mit 2500 m über dem Gipfel an. Der Ausbruch manifestierte sich um 6.29 Uhr (WIB) und erzeugte ein seismisches Signal mit einer Amplitude von 41 mm. Die Eruption dauerte 6 Minuten und 24 Sekunden. Ob ein pyroklastischer Strom generiert wurde ist nicht bekannt.
Vulkan Sinabung
© PVMBG preko AP-a
Symbolbild
Schaut man sich die Seismik der vergangenen Tage an, erkennt man einen leichten Anstieg vulkanisch bedingter Erdbeben. Es sieht so aus, als würden wieder geringe Mengen Magma aufsteigen. Der Dom könnte wieder wachsen. Aktuelle Daten zum Volumen des Lavadoms werden nicht kommuniziert. Die Sperrzone beträgt zwischen 3-5 km um den Gipfel des Sinabungs. Hier findet ihr die Livedaten des Vulkans einschließlich Webcam und Histogramm.

Kommentar:




Blue Planet

SOTT Video Erdveränderungen - April 2019: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

snow spring
Während die Weltorganisation für Meteorologie weiterhin den Schwindel über die globale Erwärmung vorantreibt, mit der Behauptung, dass 2018 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen sei, während das britische Wetteramt meint, der 22. April wäre der heißeste Ostermontag überhaupt gewesen, werden wir von der Wirklichkeit mit weltweiten tiefen Temperaturen und Schneefällen hart getroffen ... weit in den Frühling hinein.

Während sich das Minimum an Sonnenaktivität intensiviert, fallen die Temperaturen. Ungewöhnlich kalte April-Temperaturen betrafen mehr als 100 Millionen Menschen nicht nur in den USA, als die Anpflanz-Saison auf der ganzen Welt einen schweren Schlag verkraften musste. Das Ergebnis davon ist, dass Landwirte in den USA bankrottgehen, während die Nahrungsmittelproduktion in Nord-Korea und China erhebliche Einbußen erleidet.

Spanien, Portugal, Italien und Deutschland wurden ebenfalls durch für die Jahreszeit unüblichen Schneefall getroffen, während französische Weingüter gefroren und damit die Weinherstellung für dieses Jahr beeinträchtigt wurde. Afrika war ebenfalls von ungewöhnlich tiefen Temperaturen betroffen, während Algerien und Marokko diesen Monat mit Schnee bedeckt wurden. Auf der Südhalbkugel hatte West-Australien den kältesten Apriltag überhaupt, aufgrund einer riesigen antarktischen Kaltfront. Die Kälte behinderte auch den Weizenanbau in dem Land, mit dem schlimmsten Erntetief seit elf Jahren.

Rekord-Regen und Hochwasser im Mittleren Osten begünstigten nicht nur ein Wüstenblühen zu einer äußerst seltsamen Zeit im Jahr, sondern richteten auch Verheerung unter der menschlichen Bevölkerung an, wobei Tausende im Iran und Afghanistan obdachlos wurden.

Bizarro Earth

Tief "Axel" bringt viele Überschwemmungen nach Deutschland

Das Tief "Axel" brachte über weite Teile Deutschlands sehr viel Regen und verursachte mancherorts Überschwemmungen. Dabei waren vor allem Süd- und Mitteldeutschland betroffen, davon besonders der Nordschwarzwald, Nordhessen und Kassel. Auch Berlin blieb nicht verschont.

überschwemmung
© Twitter/@CityReport
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gingen in Hessen und Nordrhein-Westfalen innerhalb von sechs Stunden teilweise bis zu 50 Liter Niederschläge pro Quadratmeter nieder. Im Alpenvorland hätten außerdem mehrere Stationen vier bis neun Liter pro Stunde gemeldet, zitiert die Nachrichtenagentur dpa die DWD-Sprecherin Christina Speicher.

- Sputniknews
Zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden und im niedersächsischen Helmstedt stürzte die Decke des Kreißsaales eines Krankenhauses aufgrund eines defekten Fallrohres ein. Das Krankenhaus musste deshalb teilweise evakuiert werden.


Ab morgen soll sich auch die Lage in Bayern und Baden-Württemberg wieder entspannen.