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So, 24 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Sun

Kühle Sommertemperaturen - Die Erde erwärmt sich weiterhin nicht

Update 21.6.2016 (kalend. Sommeranfang): Die globale Abkühlung kommt im Juni 2016 weiter voran.

© climexp.knmi.nl
KNMI Time series weekly SSTA NINO3.4, print 17.6.2016. Die Abweichungen beziehen sich auf das international übliche und von der WMO empfohlene moderne Klimamittel 1981-2010.
Mitte Juni 2016 ist das vorübergehend global wärmende Wetterphänomen „El Niño“ Geschichte, die kalte La Niña ist auf dem Weg, die Erde kühlt ab.

Die Wochen-Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 haben Anfang Juni 2016 bereits negative Werte erreicht und liegen Mitte Juni im Wochenmittel nahe Null K im neutralen Bereich zwischen + 0,5 und -0,5 K.

Die globalen Temperaturen folgen nach dem El Niño-Peak Ende November 2015 zeitversetzt seit März 2016 mit einem deutlichen Rückgang.

Die Satellitentemperaturen von RSS in der unteren Troposphäre (TLT) mit Schwerpunkt der Messungen um 1500 m Höhe (850 hPa) stürzen von Februar bis Mai 2016 regelrecht ab:

Cloud Lightning

Verheerende Unwetter suchen auch Südwesten Deutschlands heim

© dpa
Überflutetes Parkhaus in Reutlingen

Im Südwesten Deutschlands hat Starkregen harmlose Bäche anschwellen lassen und zu schweren Überschwemmungen geführt. In Pfullingen - südlich von Stuttgart - traten zwei Bäche über die Ufer. Ähnliche Szenen spielten sich im rheinland-pfälzischen Stromberg ab. Zwischen Bacherach und Oberwesel entgleiste infolge des Starkregens ein Zug. Zehn Menschen wurden verletzt.


Gewitter und ein Hagelsturm überraschten Pfullingen in den späten Abendstunden. Die Feuerwehr war ununterbrochen im Einsatz, um überflutete Keller und Tiefgaragen abzupumpen, weggespülte Fahrzeuge zu bergen und einen Kellerbrand zu löschen. In kurzer Zeit traten in der 18.000-Einwohner-Gemeinde zwei Bäche über die Ufer und überfluteten Teile der Stadt.

"Großflächige Schäden entstanden"

"Es sieht verheerend aus im Stadtgebiet", sagte Bürgermeister Michael Schrenk in der Nacht. Besonders öffentliche Gebäude wie Sporthallen und ein Museum seien betroffen. "Es sind großflächig große Schäden entstanden."

Menschen kamen aber in Pfullingen am Fuße der schwäbischen Alb nicht zu Schaden, wie Dietmar All von der örtlichen Feuerwehr berichtete. Allerdings seien fünf Personen im Obergeschoss eines Gebäudes eingeschlossen gewesen, die sich wegen der Gefahr eines Stromstoßes nicht mehr hinaus getraut hätten. Eine Person saß zwei Stunden lang im Aufzug fest. Im Einsatz waren 261 Feuerwehrleute auch aus Nachbarkommunen mit 42 Fahrzeugen.

Kommentar: Heftige Unwetter suchen derzeit viele Teile Deutschlands und auch die Welt heim:



Cloud Precipitation

"Schlimmste Flut seit 100 Jahren" in West Virginia und Notstand in Kalifornien wegen Waldbränden

Der Bundesstaat erlebt die schlimmsten Hochwasser seit hundert Jahren. In Kalifornien starben zwei Menschen bei schweren Waldbränden.
© Sam Owens/ap/dpa
Straßenschilder in dem Ort Elkview im US-Bundesstaat West Virginia.
Bei schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat West Virginia sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte ein Sprecher des Katastrophenschutzes dem Sender CNN. Gouverneur Earl Ray Tomblin sagte am Freitag, ein verheerendes Tief habe seit Donnerstag zu Erdrutschen, Überflutungen und Schlammlawinen geführt. Es sei womöglich die schlimmste Flut in dem Staat seit 100 Jahren. Unter den Toten waren auch Kinder.

Kommentar: Schauen Sie sich einen Überblick über die weltweiten Erdveränderungen in unseren monatlichen Video-Zusammenfassungen an:




Cloud Lightning

"Hurricane"-Festival wegen Unwetter unterbrochen - Katastrophenalarm im Hunsrück

In vielen Teilen Deutschlands geht Starkregen herunter und toben heftige Gewitter. Aufgrund des Unwetters ist auch das "Hurricane"-Festival unterbrochen worden. Aktuell wird in zwölf Landkreisen vor schweren Unwettern gewarnt.
© Getty Images
"Hurricane"-Festivalbesucher in Scheeßel
Das "Hurricane"-Festival im niedersächsischen Scheeßel ist wegen eines schweren Unwetters unterbrochen worden. "Wir unterbrechen für zwei Stunden den Veranstaltungsbetrieb aufgrund eines schweren Unwetters", teilten die Veranstalter mit. Dies sei keine Absage des Festes.

Die Festivalmacher riefen zu Rücksicht und Hilfe auf. "Bitte verlasst das Veranstaltungsgelände zu euren Fahrzeugen und nehmt andere Besucher in euren Fahrzeugen auf. Bleibt ruhig und achtet auf eure Mitmenschen."

Die 20. Ausgabe des Festivals hatte am Nachmittag begonnen. Bereits am Donnerstag, als viele Teilnehmer anreisten, waren heftige Gewitter über die Gemeinde hinweggezogen und hatten auch das Festivalgelände in Mitleidenschaft gezogen. Bei dem ausverkauften Event werden rund 75.000 Zuschauer erwartet.

Kommentar: Scheinbar haben ein paar Veranstalter daraus gelernt, die Teilnehmer vor Unwettern zu warnen und das Festival zu unterbrechen, denn das Rock am Ring Festival wurde zwei Jahre in Folge in Mitleidenschaft gezogen, wo es mehrere Verletzte gab.




Cloud Lightning

Entladungen der Natur - Schwere Stürme treffen auch die Niederlande

Heftige Gewitter bringen Starkregen und Sturmböen
© dpa bildfunk
An einer Straße am Amsterdam-Rijnkanaal in Breukelen knickten mehrere Bäume durch heftige Gewitterböen komplett ab
Land unter in den Niederlanden: Heftige Unwetter haben im Westen des Landes zu großen Überschwemmungen geführt. Keller, Straßen, Tunnel und Parkhäuser waren nach ungewöhnlich starken Regenfällen überflutet. Größere Schäden richteten heftige Windböen bereits am Morgen in der Nähe von Amsterdam an. An einer Straße am Amsterdam-Rijnkanaal in Breukelen knickten mehrere Bäume durch heftige Gewitterböen komplett ab.

Mehrere Häuser bei Rotterdam fingen nach Blitzeinschlägen Feuer. Auch das Depot des berühmten Kunstmuseums Boijmans Van Beuningen in Rotterdam ist betroffen, teilte das Museum mit. Das Wasser sei in den Keller eingedrungen, in dem vor allem archäologische Kunstschätze aufbewahrt werden. Nach ersten Schätzungen der Versicherungen beläuft sich der Schaden bisher auf mehr als 20 Millionen Euro.

Kommentar: Ja, Teile von Norddeutschland und NRW wurden ebenfalls von starken Gewittern getroffen:
  • Kräftige Unwetter treffen Norden Deutschlands und NRW



Cloud Grey

Kräftige Unwetter treffen Norden Deutschlands und NRW

Ein heftiges Unwetter hat in der Nacht zu Freitag große Schäden in Stadt und Landkreis Osnabrück, im Emsland und im Nordosten von NRW verursacht. Eine erste Bilanz.
© Nord-West-Media TV
Ein überflutetes Auto steht nach einem Unwetter in Georgsmarienhütte neben einem Haus.
Osnabrück. Nach Polizeiangaben sorgte das Unwetter in Stadt und Landkreis Osnabrück bis 22:15 Uhr für 33 Einsätze der Polizei und circa 170 Feuerwehreinsätze. Überwiegend mussten die Einsatzkräfte wegen aufgetriebener Gullideckel, umgestürzter Bäume und Überschwemmungen der Fahrbahn ausrücken. Betroffen waren auch Teilstücke (bei den Abfahrten Nahne, Sutthausen, Fledder) der A30 und 33. Zurzeit ist die B 68 Stadtgebiet Bramsche voll gesperrt. Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden. Der Schwerpunkt des Unwetters lag in Bramsche. Dort verzeichnete die Feuerwehr bis 23.30 Uhr rund 50 Einsätze.

Nach Angaben der Regionalleitstelle der Feuerwehr Osnabrück schlug direkt in ein Gebäude gegenüber der Feuerwache an der Nonnenburger Straße ein Blitz ein, der zum Glück aber keine Schäden verursachte.

Kommentar:




Tornado1

Tornado traf Yancheng in China - Mindestens 51 Tote

Die Staatsmedien melden, dass es bei dem Unglück mindestens 51 Tote gegeben habe.
© Reuters
Bei einem Tornado im Osten Chinas sind nach Berichten der Staatsmedien mindestens 51 Menschen ums Leben gekommen. In der Provinz Jiangsu seien auch zahlreiche Häuser zerstört worden, hieß es. Das tatsächliche Ausmaß der Schäden war noch nicht abzuschätzen. Viele Personen seien verletzt und Straßen blockiert.

Der Tornado bildete sich den Berichten zufolge nahe der Stadt Yancheng. Bewohner sagten laut chinesischen Staatsmedien, es sei "wie das Ende der Welt" gewesen. Extreme Wetterbedingungen seien besonders aus den Gemeinden Funing und Sheyang vor den Toren der Stadt berichtet worden. Die Windböen hätten in Funing Geschwindigkeiten von 125 Stundenkilometern erreicht, in Sheyang bis zu 100 Stundenkilometer, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Kommentar: Hier sind ein paar aktuelle Bilder von der Katastrophe:




Snowflake

Wetter der Extreme: Erster Schneefalll in Australien und Hitzewelle in den USA

Wie jeden Sonntag werfen wir wieder einen Blick auf den gesamten Globus und picken uns die Wetter-Highlights heraus, die für markantes Wetter in der kommenden Woche sorgen können. Zum einen schauen wir nach Australien, zum anderen in die USA...
© Emma Hamblin

Wintereinbruch in den Australischen Alpen


Während bei uns am Dienstag kalendarisch der Sommer beginnt, wird es Down Under langsam winterlich. Im Verlauf der Woche drücken aus Süden mehrere Kaltfronten nach Norden und bringen so kalte Polarluft vom Südpol auch nach Australien. Zwar wird sich die Polarluft über dem Pazifik noch etwas erwärmen, doch auch jede Menge Feuchtigkeit aufsaugen. Insbesondere die südlichen Regionen werden jede Menge Regen abbekommen, für die Australischen Alpen werden die ersten Schneefälle der Saison erwartet. Dort befinden sich auch die einzigen Skigebiete (Snowy Mountains) des Kontinents und mit 2228 Metern auch der höchste Berg, der Mount Kosciuszko. Auch für den weiteren Wochenverlauf bleibt es in den Bundesstaaten South Australia, Victoria, New South Wales unbeständig, kräftige Zyklogenese kann in den Bergregionen zusätzlich Sturmböenbringen.

Kommentar:




Bad Guys

Einsetzende Regenzeit in Indien: Circa 53 Tote durch Blitzschläge

Neu Delhi - Die einsetzende Regenzeit hat in vier Bundesstaaten für starke Gewitter und heftige Niederschläge gesorgt. Alleine im Bundesstaat Bihar gab es mindestens 53 Tote - die meisten getötet durch Blitzeinschläge.
© afp
Nach heftigen Unwettern in Ost- und Nordindien sind mindestens 94 Menschen gestorben. Das bestätigten die Katastrophenschutzbehörden der Bundesstaaten Bihar, Madhya Pradesh, Uttar Pradesh und Jharkand. Die einsetzende Regenzeit hat seit Dienstag in vielen Distrikten der vier Bundesstaaten für starke Gewitter und heftige Niederschläge gesorgt.

Am stärksten betroffen ist Bihar, wo mindestens 53 Menschen starben. Laut Behördensprecher Aniruddh Kumar waren die meisten Opfer Landwirte und Obdachlose, die unter freiem Himmel von Gewittern überrascht wurden. Die meisten von ihnen starben demnach durch Blitzeinschläge. Mindestens 22 weitere Menschen wurden durch Blitze verletzt. Die meisten Opfer wurden in und um Patna gemeldet, der Hauptstadt von Bihar.

Kommentar: Ebenso schlägt die Regenzeit in Bangkog zu:
  • Bangkok: Den stärksten Regenfällen seit 25 Jahren folgen schwere Überschwemmungen



Cloud Precipitation

Bangkok: Den stärksten Regenfällen seit 25 Jahren folgen schwere Überschwemmungen

© Unbekannt
Bangkok. Am Montagabend und am Dienstagmorgen sorgten die stärksten Regenfälle seit 25 Jahren in Bangkok dafür, dass große Teile der Stadt wieder einmal hoffnungslos überschwemmt wurden. Ministerpräsident Prayuth Chan-ocha hat sich bereits zu den neuerlichen Überschwemmungen geäußert und eine Änderung und Verbesserung des Hochwasserschutzsystems angeordnet.

© Unbekannt
Bangkoks Gouverneur, Herr Sukhumbhand Paripatra ist jedoch anderer Ansicht und glaubt nicht, dass sich grundsätzlich etwas an der Überschwemmungs-Situation nach solch starken Regenfällen ändern wird.

„Wir entschuldigen uns bei den Einwohnern von Bangkok für die Überschwemmungen. Aber das Problem wird wieder auftreten, da Bangkok nun mal eine Stadt des Wassers, des Regens und der Überschwemmungen ist“, sagte er.

Der starke Regen hatte bereits am Montagabend begonnen und bedeutete für viele Berufstätige dass sie nach Feierabend in einem Stau festsaßen. Auch noch am Dienstagmorgen standen viele Teile der Hauptstadt unter Wasser und bedeuteten weitere Verspätungen für Pendler und Arbeitnehmer. Viele steckten im Verkehr fest und kamen einige Stunden zu spät zur Arbeit.

Kommentar: Bangkok istweiterer Ort, der in letzter Zeit nach Extremregenfällen Überschwemmungen erleidet.