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Mi, 28 Okt 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Cloud Lightning

Unwetter: Teile des Taj Mahal beschädigt

Blitz
© Fir0002 (via WikimediaCommons), GDFL
Symbolbild: Gewitterwolke mit Blitz.
Teile des weltberühmten Grabmals Taj Mahal in Indien sind durch ein Unwetter beschädigt worden. Nach Aussage der Behörden traten vor allem am Haupttor Schäden auf. Auch eine Sandstein-Brüstung aus dem 17. Jahrhundert sowie eine nachträglich eingebaute Brüstung müssten restauriert werden, hieß es. Das Hauptgebäude sei unbeschädigt. Das Taj Mahal zieht pro Jahr von rund acht Millionen Touristen an. Der Großmogul Shah Jahan ließ es im 17. Jahrhundert für seine verstorbene Frau Mumtaz Mahal bauen.

Tornado1

Tropenstürme in den USA: Sturmsaison beginnt zwei Wochen früher - Zuletzt vor 40 Jahren geschehen

Bereits Mitte Mai, also zwei Wochen vor dem offiziellen Start in die atlantische Hurrikan-Saison, hatte sich der erste tropische Sturm gebildet. Damit war Arthur der früheste Sturm seit über 40 Jahren, der US-Amerikanischen Boden mit seinen Ausläufern bedrohte. Und derzeit dreht sich bereits der zweite Tropensturm im Südosten der USA: Bertha. Sehen Sie mehr dazu im Video. Ein schlechtes Omen könnte man denken. Und das sehen auch viele Experten und Institutionen so.
sturmsaison usa
© dpa, Lynne Sladky, LS frd
Stürmisches Wetter in Florida: Ein Tief sorgt in Florida für Starkregen.
Tropensturm Arthur hat es gezeigt: Das Potenzial ist für die Sturmsaison 2020 nicht zu unterschätzen. Er hat zwar das Festland nicht ernsthaft bedroht und ist auch rasch auf den Atlantik heraus gezogen. Dennoch war es - so früh im Jahr - ein erstes Ausrufezeichen. Und so stuften auch Behörden und Institute die Saison 2020 mit einem überdurchschnittlichen Verlauf ein. So schätzen die Forscher der North Carolina State University, das sich 18 bis 22 benannte Stürme bilden könnten - darunter 8 bis 11 Hurrikane.

Kommentar:




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SOTT Video Erdveränderungen - April 2020: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

April 2020 hat uns einige frostige Überraschungen in Sachen Erdveränderungen beschert - von Rekordschnee in Teilen der USA und Europas, bis hin zu gewaltigem Hagel in Asien und dem Mittleren Osten.

sott zusammenfassung 2020 04
Ein arktisches System hat Kanada, dem Mittleren Wesen, dem Nordosten und dem Süden der USA eine Kältewelle gebracht. Es verursachte Stromausfälle in Manitoba und Maine, und ließ Hunderte ohne Strom zurück. Schneerekorde wurden in Colorado (26 cm), Süd-Dakota (38 cm) und Iowa (28 cm) gebrochen.

Schnee fiel auch in Duschanbe, Tadschikistan - zum ersten Mal seit 26 Jahren... im Frühling!

Die globale Nahrungsmittelproduktion wurde nicht nur durch die Pandemie als Wirtschaftskiller unterbrochen; starke Kälte und Frost zerstörten ebenfalls Ernten über Europa und die USA hinweg.

Hagel hat im letzten Monat weltweit ebenfalls an Unangenehmheit gewonnen, tötete 5 Menschen, verheerte Ernten und zerstörte 6.000 Wohnhäuser in Vietnam. Hagelstürme hinterließen auch 4.200 Menschen ohne Obdach in Tripura, Indien, und deckten Teile von Saudi-Arabien, Iran und China weiß ein... mit Überschwemmungen noch dazu, als der Hagel schmolz.

Heftige Stürme, Hagel, Tornados und Starkwinde fegten durch Teile des mittleren Westens und Südens der USA, verursachten Schaden an vielen Wohnhäusern - insbesondere in Indiana und Arkansas.

Während all dieses Wasser weltweit abgeladen wurde, sieht sich die Tschechische Republik mit der schlimmsten Trockenheit seit 500 Jahren konfrontiert.

All dies und mehr gibt es in der SOTT Videozusammenfassung für den vergangenen April:


(Die deutschen Untertitel können mit dem unteren Knopf im YouTube-Player eingeschaltet werden. Gegebenenfalls müssen Sie über die Einstellungen noch Deutsch als Sprache auswählen)

Bizarro Earth

Sturm "Amphan" trifft auf Indien und Bangladesch - Einer der stärksten Stürme seit 20 Jahren

Es ist einer der stärksten Stürme der Region in der jüngeren Geschichte - und er trifft zwei dicht besiedelte Länder mitten in einer Pandemie. In Notunterkünften mit mehr als drei Millionen Menschen versuchen Behörden irgendwie für Abstand zu sorgen.
sturm amphan
Neu Delhi/Dhaka - Menschenleer ist die Promenade entlang der Küste des Golfes von Bengalen bei Chandbali im ostindischen Bundesstaat Orissa vor dem Landfall von Zyklon «Amphan».

Ein starker Wirbelsturm hat das Festland in Indien und Bangladesch mit viel Wind und Regen erreicht. Fernsehbilder zeigen, wie Bäume und Strommasten zusammenbrechen und Häuser beschädigt werden.

Örtliche Medien berichteten von ersten Toten. Mehr als drei Millionen Menschen waren davor in Notunterkünfte gebracht worden, wie es in Behördenangaben heißt. Laut dem indischen meteorologischen Dienst ist Zyklon «Amphan» einer der schlimmsten Stürme in der Region der vergangenen 20 Jahre. Der Wind habe bis zu 185 km/h erreicht.

Betroffen sind unter anderem die dicht besiedelte Stadt Kolkata mit ihren 15 Millionen Einwohnern und Küstenregionen mit vielen schlecht gebauten Hütten. Auch das Rohingya-Flüchtlingslager mit mehr als einer Million Bewohnern könnte getroffen werden. Einige Menschen hätten aber trotz der Gefahr nicht ihre Zuhause verlassen wollen, da sie um Hab und Gut fürchteten.

Kommentar:




Cow

Kuh flüchtet vor Schlachter und verwüstet Wohnhaus

Auf der Flucht aus einer Schlachterei in Rheinland-Pfalz in einen benachbarten Garten verwüstete eine Kuh Teile eines Wohnhauses.
kühe auf der weide
© Keystone
Symbolbild
Mainz - Wie die Polizei am Montag mitteilte, durchbrach die Kuh an dem Haus im Moselstädtchen Bernkastel-Kues vermutlich in Panik die geschlossene Terrassentür und verwüstete mehrere Zimmer im Erdgeschoß.

Glücklich für die Kuh ging die Flucht nicht aus: Das Tier wurde der Polizei zufolge auf einer Weide am Ortsausgang gefunden. Sie sei dort von dem Schlachter, der auch Inhaber eines Jagdscheins sei, "fachmännisch erlegt" worden, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Die Hausbewohner blieben unverletzt - sie hatten sich ins Obergeschoß in Sicherheit gebracht und kamen mit dem Schrecken davon.

Control Panel

Sturm "Vongfong" trifft auf Philippinen - Corona-Zwangsmaßnahmen erschweren Evakuierung

Am Donnerstag erreichte ein tropischer Wirbelsturm die Küste der Zentralphilippinen. Die Evakuierungsaktion gestaltet sich wegen der Corona-Pandemie schwierig.

typhoon Vongfong
© AP
  • Der Taifun «Vongfong» ist am Donnerstag auf die Philippinen getroffen.
  • Laut philippinischem Wetterdienst hat er eine Windgeschwindigkeit von 190 km/h.
  • Wegen der Virusgefahr gestaltet sich die Evakuierungsaktion sehr schwierig.
Der «Vongfong», ein tropischer Wirbelsturm, ist auf die Philippinen getroffen und hat angesichts der Corona-Pandemie zu schwierigen Evakuierungsaktionen geführt.

Der Taifun erreichte am Donnerstag die Küste der Zentralphilippinen mit heftigem Wind und starken Regenfällen. In der Region leben mindestens 200'000 Menschen in teils notdürftig errichteten Unterkünften. Millionen weitere Menschen leben entlang der voraussichtlichen Route des Taifuns, der bis in die Nähe der Hauptstadt Manila ziehen dürfte.

Wegen der Virusgefahr stellen die Notunterkünfte in der Region lediglich die Hälfte ihrer Kapazitäten zur Verfügung. Die in Sicherheit gebrachten Menschen müssen zudem Gesichtsmasken tragen.


Kommentar: Erneut verursacht Covid-19 zusätzliche Probleme für Menschen in Not.



Kommentar:




Bizarro Earth

Schwere Unwetter ziehen über Hessen

Über Hessen zogen Ende letzter Woche und Anfang dieser Woche teils schwere Unwetter, wo es zu umgestürzten Bäumen, Schlammlawinen und Überschwemmungen kam. Die Kreise Limburg-Weilburg, Hochtaunuskreis, Gießen und Aschaffenburg wurden am meisten betroffen.
unwetter hessen
© Freiwillige Feuerwehr Langgöns
Unwetter sorgen am Muttertag in einigen Landkreisen für Überschwemmungen, vollgelaufene Keller und Schlammlawinen.
In mehreren Kellern war aufgrund des extremen Wetters in Deutschland zusätzlich Wasser eingedrungen. An einem Haus konnte das eindringende Wasser noch rechtzeitig aus den Lichtschächten abgepumpt und somit ein größerer Schaden verhindert werden.

Die umfangreiche Einsatzlage, die durch das extreme Wetter in vielen Kreisen Deutschlands ausgelöst wurde, bewältigte die Freiwillige Feuerwehr Langgöns mit Einsatzkräften aus den Ortsteilen Dornholzhausen, Langgöns und Niederkleen.

- op-online.de

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Wüstenheuschreckenplage in Ostafrika - Neben Corona eine weitere Krise, die Nahrungsmittel und Menschen gefährdet

Im Kampf gegen die Heuschrecken in Ostafrika und im Jemen gibt es laut der UN-Landwirtschaftsorganisation (FAO) Erfolge.
heuschreckenplage afrika
Nach vorläufigen Schätzungen seien in zehn Ländern 720 000 Tonnen Getreide - wovon sich fünf Millionen Menschen pro Jahr ernähren könnten - gerettet worden, indem die Ausbreitung der Wüstenheuschrecken eingedämmt worden sei, teilte die FAO am Montag mit. "Unsere Gewinne sind signifikant aber der Kampf ist lang und noch nicht zu Ende", sagte Qu Dongyu, der Chef der Organisation.

Seit Monaten fallen Millionen von Wüstenheuschrecken über Ostafrika und die Arabische Halbinsel her und zerstören Ackerland und Weiden. Ein kleiner Schwarm der Insekten kann theoretisch an einem Tag so viel vertilgen wie 35 000 Menschen. Mithilfe unter anderem der FAO sprühen die Länder in den betroffenen Regionen Insektizide. Doch die Corona-Krise hat die Arbeiten und den Zugang zu den Mitteln erschwert.


Nach wie vor seien die Bedingungen für die Heuschrecken günstig, teilte die FAO mit. Derzeit herrscht in Ostafrika eine Regenzeit und somit finden die Insekten viel Nahrung. Bald steht in der Region die wichtigste Erntezeit des Jahres an. Es müsse mehr getan werden, um eine Nahrungsmittelkrise zu verhindern, sagte der FAO-Chef. Millionen von Menschen in Ostafrika haben schon jetzt nicht genug zu Essen. Neben Ostafrika und dem Jemen kämpfen laut der FAO der Iran und Pakistan mit Ausbrüchen der Wüstenheuschrecken und auch Afrikas Sahelregion könnte betroffen sein.

dpa-AFX

Cloud Precipitation

Eisheilige: Schnee in Bayern und Baden-Württemberg

Die Eisheiligen machen in diesem Jahr ihrem Namen alle Ehre und sorgen in Bayern für Schneelandschaften, die man wohl eher im Januar als im Mai vermuten würde. Wir haben einige Schneemotive in einer Bildergalerie gesammelt.
eisheilige 2020
© dpa/Karl-Josef Hildenbrand
München/Stuttgart - Wer zu Wochenbeginn in den frühen Morgenstunden aus dem Haus musste, sehnte sich wohl nicht nur in Bayern nach der längst verräumten Winterjacke zurück. In München kletterte das Thermometer am Dienstag nur knapp über die 0 Grad Celsius. Und auch so mancher Autofahrer im Freistaat fühlte sich Mitte Mai eher an den zu kurz gekommen Winter erinnert.

Schneematsch und Frost bescherten Bayern teils winterliche Straßenverhältnisse. Oberhalb von etwa 800 Metern gab es am Dienstagmorgen gebietsweise glatte Straßen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Der Temperatursturz kommt genau rechtzeitig zu den Eisheiligen. Das Wetterphänomen ist Mitte Mai häufig zu beobachten, bevor der Sommer an Boden gewinnt.

Bulb

Video aus China: Sehr lange Brücke schwankt gefährlich und wird geschlossen

In China schwankt eine 16 Kilometer lange Hängebrücke in der südchinesischen Stadt Guangzhou so heftig, dass der Verkehr eingestellt werden musste.
Brücke Bridge
Die Brücke schwankte offenbar bereits seit zwei Tagen. Die Videos, die von Augenzeigen aufgenommen worden waren, zeigten, wie die sechsspurige Autobahn, die über die Brücke verläuft, sich wellenartig auf und ab bewegt. Die Internetnutzer zeigten sich über die ungewöhnlichen Erschütterungen besorgt, und befürchteten, die erste große Hängebrücke in China könnte einstürzen.

~ Sputnik


Experten sehen jedoch keinen Grund zur Besorgnis. Die Schwankungen sollen durch Wind ausgelöst worden sein.
Experten versuchten diese Besorgnisse zu zerstreuen: Die Sicherheit und Haltbarkeit der Brücke sei nicht beeinträchtigt worden, hieß es.

Ge Yaojun, Präsident des Internationalen Verbandes für Brücken- und Konstruktiven Ingenieurbau (International Association for Bridge and Structural Engineering), sagte am Mittwoch vor den Medien, dass die Erschütterungen wahrscheinlich auf Wirbelschwingungen zurückzuführen seien, die durch den Wind verursacht worden seien.

~ Sputnik