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Di, 16 Jan 2018
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Erdveränderungen
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Black Cat

Wildschweinangriff in Heide: "Gebäude dürfen nicht verlassen werden" - Vier Verletzte

Einer der Keiler drang sogar in eine Bank ein: Zwei wütende Wildschweine sind an diesem Freitag urplötzlich mitten in der Innenstadt von Heide aufgetaucht und haben bei ihren Angriffen vier Menschen verletzt.
wildschweinangriff heide
© dpa
Heide - Besonders in der Sparkasse spielten sich dramatische Szenen ab, nachdem dort ein Keiler hineingelangt war.

Kunden und Mitarbeiter versuchten, sich in Sicherheit zu bringen. Der Filialleiter erlitt laut offiziellen Angaben Verletzungen an den Beinen. Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurde schließlich eines der Wildschweine erschossen. «Der erste Schuss hat gesessen», sagte Bürgermeister Ulf Stecher (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Stecher war als Augenzeuge dabei, als ein alarmierter Jäger das Tier tötete.

Die Polizei hatte Heides Bevölkerung am Morgen notgedrungen aufgerufen, die Innenstadt zu meiden und Gebäude nicht zu verlassen, nachdem die Wildschweine aufgetaucht waren. Die ausgewachsenen Tiere liefen den Angaben zufolge ab etwa 9.00 Uhr durch die Kreisstadt. Nach dem Todesschuss hatte das zweite Wildschwein am Mittag das Stadtgebiet verlassen, so dass die Polizei Entwarnung gab.

Kommentar:




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76 Prozent: Dramatischer Insektenschwund in Deutschland

Wanze, Insekten
Nijmegen (Niederlande) - Im Rahmen einer Langzeitstudie haben Wissenschaftler einen dramatischen Rückgang der Insekten in Deutschland festgestellt. Selbst in Naturschutzgebieten sei demnach die Biomasse an Insekten in den vergangenen 27 Jahren um 76 Prozent zurückgegangen. In landwirtschaftlich genutzten Gebieten könnte die Zahl sogar noch deutlich höher sein. In welchem Umfang dieser Rückgang uns alle betrifft zeigt hingegen eine andere Zahl...

Bei dieser Zahl handelt es sich um jene Pflanzen, und damit auch unsere pflanzlichen Grundnahrungs- und Lebensmittel, die für ihre Bestäubung auf Insekten angewiesen sind und die bei rund 80 Prozent liegt.

Wie die Agrarwissenschaftler um Caspar Hallmann von der niederländischen Radboud Universitet aktuell im Fachjournal PLoS One (DOI: 10.1371/journal.pone.0185809) berichten, seien nicht nur Schmetterlinge, Käfer und Wildbienen betroffen, sondern auch Hummeln und Honigbienen.

Bulb

Estland: Schwarzer Regen und Himmel dunkel wie am Abend

Einwohner des baltischen Staates sind am Dienstag durch eine seltsame meteorologische Erscheinung überrascht worden. Der Himmel wurde dunkel wie am Abend und es begann zu regnen. Aber die Farbe des Regens war schwarz.
Schwarzer Regen
© www.delfi.ee
Schwarzer Regen überrascht Einwohner Estlands [FOTOS]
"Wir haben die Angaben analysiert, die wir von Satelliten bekommen haben, und stellen fest, dass zu uns Rauch von Waldbränden in Portugal und teilweise Sand aus der Wüste Sahara gekommen sind. Der finnische meteorologische Dienst hat das auch bestätigt", teilte eine Expertin lokalen Medien zufolge mit. Wie der Chef des estnischen Zentrums für Umweltforschung sagte, befanden sich die Staub- und Sandpartikeln in den oberen Schichten der Atmosphäre und waren deshalb nicht gefährlich für die Gesundheit der Menschen.


Sun

Sturm "Ophelia" färbte Sonne auch über Deutschland orange

In mehreren Teilen Deutschlands sieht die Sonne am Dienstag ungewöhnlich orange aus. Ursache für das Naturschauspiel sind Hurrikan "Ophelia" sowie Sand aus der Sahara.
orangene sonne deutschland
© dpa, bom kno
Offenbach. Wer kann, sollte das sonnige und warme Wetter in den nächsten ein, zwei Tagen genießen. Danach ist Schluss mit dem goldenem Oktober. Spätestens zum Wochenende weicht der strahlend blaue Himmel laut Vorhersage einem trüben Grau in Grau. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach erwartet einen Temperatursturz um bis zu zehn Grad, Wolken und Regen. Dazu weht ein kräftiger Wind.

Am besten morgens oder abends zu sehen

Dieser sorgt derzeit dafür, dass die Sonne vielerorts wie ein orangeroter Feuerball am Himmel leuchtet: Ein Ausläufer des Sturms "Ophelia" treibt Sand aus der Sahara und Staub von den Waldbränden auf der iberischen Halbinsel nach Deutschland. "An den Partikeln wird der Blaulichtanteil gestreut. Der übrig bleibende Rotlichtanteil lässt die Sonne so intensiv rot erscheinen", erläutert DWD-Meteorologe Adrian Leyser.

Kommentar: Es kann durchaus an dem Sturm "Ophelia" liegen, dass sich der Himmel orange verfärbt. Andere Ursachen können auch die sich verändernde Erdatmosphäre sein.


Tornado1

SOTT Video Erdveränderungen - September 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

sott zusammenfassung september 2017
September war ein weiterer äußerst heftiger Monat aus Sicht der 'Erdveränderungen'.

Eine Reihe von Sonnen-Eruptionen der Klasse X waren scheinbar Vorboten beispielloser Naturphänomene, sowohl in Quantität als auch in Intensität.

Zwei geschichtsträchtige Erdbeben trafen Mexiko, führten zu mehr als 300 Toten, zerstörten Hunderte von Gebäuden und richteten Schaden an Tausenden weiteren an.

Die 2017er Saison atlantischer Hurrikans liegt über den Top 10 der aktivsten in der Geschichte, und sie ist noch nicht vorbei. Der wirkliche Schocker bestand insofern in drei Hurrikans zur selben Zeit, von denen zwei - Irma & Maria - eine Schneise der Verwüstung durch die Karibik und bis nach Mittelflorida hinein rissen.

Jahreszeitlich untypischer Schnee und kalte Temperaturen trafen in diesem September auch Nordeuropa und die US-Nordstaaten, während übergroßer Hagel, heftiger Regen und Überschwemmungen Europa, Südasien und Afrika ebenfalls heimsuchten.

Sehen Sie sich das Video unten an, und vielen Dank für's Anschauen. Und vergessen Sie nicht, ein "Gefällt mir" zu hinterlassen und den Kanal zu abonnieren, damit Sie das sich fortsetzende Drama nicht verpassen!


Kommentar: Sehen Sie sich auch die anderen Videos an, die wir 2017 und davor veröffentlicht haben.


Better Earth

Hurrikan "Ophelia" trifft auf England und verursacht Marslandschaft: Rote Sonne über Großbritannien

Der Himmel wurde rot und die Sonne - tief orange. Diese optische Änderung, die viele Einwohner Großbritanniens am Montag sehr erstaunte, wurde von Hurrikan Ophelia verursacht. Über ganz England hatte man das Gefühl, als ob man in der Mitte eines Sandsturms in der Sahara Wüste wäre. Teilweise stimmte das sogar - weil an dem Farbwechsel eben Sand und Staub aus Afrika "schuld" waren.
Sonne rot
© www.globallookpress.com
Marslandschaft in Albion: Rote Sonne über Großbritannien nach Hurrikan Ophelia
"Der Hurrikan Ophelia hat mit sich die Luft aus der Sahara gebracht, mit Sand und Staub, die auch Rauch-Partikeln von Waldbränden in Portugal und Spanien enthielt", zitierte die Zeitung Sun den Experten aus dem britischen meteorologischen Dienst Met Office, Grahame Madge. Als sich die Sonne durch den Staub bewegte, reflektierte und brach sich das Licht. Beim Sonnenuntergang streuten die Partikel die blauen Wellen des Lichtspektrums und ließen mehr rotes Licht durch.

Fire

Sturm "Ophelia" wütete in Irland - Öffentliches Leben wurde teilweise lahmgelegt

Der Sturm "Ophelia" legt das öffentliche Leben in Irland weitgehend lahm. Zwei Menschen sterben. Tausende sind von der Stromversorgung abgeschnitten. Schulen und Behörden bleiben geschlossen.
Hurricane Ophelia
© Handout/AFP/Getty Images
A satellite image shows Hurricane Ophelia approaching the Azores in the Atlantic Ocean.
Zwei Menschen sind bei Unfällen an diesem Montag im Zusammenhang mit dem Ex-Hurrikan "Ophelia" ums Leben gekommen. Eine etwa 50-jährige Frau starb, als ihr Auto im Südosten des Landes von einem umstürzenden Baum getroffen wurde.

Ein Mann Anfang 30 kam bei einem Unfall mit einer Motorsäge im Süden des Landes um. Er hatte versucht, einen umgestürzten Baum zu beseitigen, wie die Polizei mitteilte.

Der Sturm erreichte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern die irische Küste. Dem Energieunternehmen ESB Networks zufolge waren um die Mittagszeit etwa 120 000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten.

Irlands Ministerpräsident Leo Varadkar leitete eine Sitzung des nationalen Krisenstabs. "Bleiben Sie drinnen, bis der Sturm vorbeigezogen ist", sagte Varadkar bei einer Pressekonferenz in Dublin. "Es ist ein sehr gefährlicher Sturm. Als es zuletzt so einen heftigen Sturm gab, verloren elf Menschen ihr Leben."

Ark

Schwere Regenfälle in Vietnam - Bisher 37 Tote

Im Norden und Zentrum Vietnams treiben schwere Regenfälle die Pegel nach oben und lockern das Erdreich: In der Folge sterben Dutzende Menschen, viele weitere werden vermisst. Das Hochwasser zerstört eine Brücke und reißt mehrere Menschen in den Tod.
regenfälle vietnam
© Reuters
Schwere Unwetter haben in Teilen von Vietnam mindestens 37 Menschen das Leben gekostet. Weitere 40 galten nach heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen als vermisst, wie die Nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Die Regierung in Hanoi hat 7000 Hilfskräfte und Soldaten mobilisiert, um Betroffenen zu helfen.

Ein tropisches Tiefdruckgebiet war seit Anfang der Woche mit starkem Regen über den Norden und die Mitte des Landes hinweggezogen. Vielerorts zerstörten die Überschwemmungen Häuser, Straßen und Brücken. Das Tiefdruckgebiet nahm Kurs auf das benachbarte Laos. Meteorologen erwarteten aber auch für Vietnam weitere heftige Regenfälle. Örtliche Medien zeigten Bilder von Menschen, die sich vor den Fluten auf die Dächer ihrer Häuser gerettet hatten.

Kommentar:




Bizarro Earth

Felssturz in der Schweiz: Drei Wanderer werden vermisst

Spezialisten säubern den Felsen oberhalb der Unfallstelle bei der Ruosalp. Erst wenn diese Arbeiten erledigt sind, kann die Suche nach den Vermissten fortgesetzt werden.
felssturz
© PD/Kantonspolizei Uri
Unterschächen - Seit 8 Uhr sind Spezialisten damit beschäftigt, den Felsen oberhalb der Unfallstelle zu säubern. Das meldet die Kantonspolizei Uri. Erst wenn diese Arbeiten erledigt seien, könne die Suche nach den beiden Vermissten fortgesetzt werden. Die Kantonspolizei macht auch Angaben zu den beiden Verschütteten: Es handelt sich um zwei Urner im Alter von 26 und 62 Jahren. Ein weiterer Urner konnte sich am Dienstag selber befreien. Die drei waren auf dem Felsweg zwischen der Ruosalp und Alplen mit dem Ausbau des Weges beschäftigt.

Die Suche musste am Dienstag um 19 Uhr eingestellt werden, weil die Situation am Fels sehr instabil war. «Es gibt noch zu viel loses Felsmaterial», sagte Polizeikommandant Reto Pfister am Dienstagabend. Weshalb es zum Felsabbruch kam, ist noch unklar. «Momentan hat aber die Suche nach den Vermissten Priorität», so Pfister.

Kommentar: Erst im September ereigneten sich die folgenden Felstürze in der Schweiz:

Erneut zwei Felsstürze in Graubünden, Schweiz
Felssturz in der Schweiz: Acht Wanderer werden vermisst



Tornado2

Seltener Feuertornado in Portugal gefilmt

Feuertornado Portugal
Während Portugals Feuerwehrleute am Wochenende gegen die verheerenden Waldbrände im Land ankämpften und dabei ihr Leben riskierten, erzeugte diese fürchterliche Katastrophe auch ein sehr seltenes Naturphänomen: Einen Feuertornado.

Wie der portugiesische Fernsehsender TVI berichtete, waren allein Sonntag 1.500 Feuerwehrleute damit beschäftigt, die sechs Waldbrände im Land zu löschen. Dabei entstand am Samstagabend die spektakuläre Aufnahme eines sehr seltenen Feuertornados.

Der Begriff Feuertornado ist ein wissenschaftlich nicht korrekter, aber im Sprachgebrauch verwurzelter Begriff für einen vertikalen, mit Flammen erfüllten Luftwirbel, der bei größeren Bränden entstehen kann. Anders als bei einem echten Tornado, entstehen diese Feuersäulen, wenn ein vertikaler Luftwirbel mit Flammen gefüllt wird - ähnlich wie bei einer Wasserhose. Durch diese Luftverwirbelungen werden die Flammen mit reichlich Sauerstoff gespeist, was zu einer noch stärkeren Brandsäule führt. Haben sie diesen Status erstmal erreicht, gelten sie als nicht mehr löschbar, allerdings lösen sich Feuertornados in der Regel bereits nach wenigen Minuten wieder auf.