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Mi, 28 Sep 2016
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Erdveränderungen
Karte

Bad Guys

Update Beben in Italien: Ort Amatrice ist nicht mehr zu retten - Opferzahl bei insgesamt 267

Geröll, zersplitterte Fenster und zerborstenes Holz: Im Zentrum der Kleinstadt Amatrice ist nach dem Erdbeben laut Bürgermeister Pirozzi kein Haus zu retten. Doch der Ort soll neu aufgebaut werden. Insgesamt stiegt die Zahl der Todesopfer auf 267.
© AP
Amatrice gehörte einst zu den "schönsten Dörfern Italiens" - eine Auszeichnung für Orte mit besonderen kulturellen und architektonischen Merkmalen. Doch seit dem schweren Erdbeben vor zwei Tagen steht in dem Jahrhunderte alten Städtchen mit ihrem mittelalterlichen Zentrum kein Stein mehr auf dem anderen.

Die Stadt wurde so verwüstet, dass Bürgermeister Sergio Pirozzi nun erklärte, sie sei nicht mehr zu retten. "Amatrice muss komplett dem Erdboden gleichgemacht werden", sagte er. Doch die Stadt soll wieder auferstehen: "Wir wollen Amatrice am gleichen Ort, vielleicht in gleicher Form und mit der gleichen Ästhetik wieder aufbauen."

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Question

Sharknado? - Polizisten finden Hai lebend in einer Pfütze bei Adelaide

Wie der Hai in die Pfütze gelangte, kann die Polizei nur vermuten. Inzwischen ist das Tier verstorben.
© dpa
Adelaide - Etwa 25 Kilometer vom Meer entfernt hat die Polizei in Australien einen Hai in einer Pfütze gefunden. Der kleine Port-Jackson-Stierkopfhai habe noch gelebt, sagte die Polizei in One Tree Hill, einem Vorort von Adelaide, am Freitag. Leider sei das Tier später gestorben.

Wie der Hai in die Pfütze gelangt sei, wisse niemand: „Es ist ein Rätsel, aber die Polizei schließt die Möglichkeit eines Sharknados aus“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Kommentar: Um vielleicht der Sache näher zu kommen: Gab es in den letzten Tagen einen Tornado bei Adelaide, der diesen Hai in eine Pfütze getragen haben könnte? Nach aktuellen Informationen erst einmal nicht.


Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 6.8 in Myanmar - Tempel teilweise eingestürzt

Myanmar - Vor wenigen Minuten hat ein schweres Erdbeben den Süden von Asien erschüttert. Das Epizentrum lag nach ersten Meldungen in der Region Magwe im Südwesten von Myanmar. Es erreichte nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam Magnitude 7.0. Der Erdbebenherd lag demnach in knapp 90 Kilometern Tiefe. Dies verringert die maximale Intensität des Erdbebens ein wenig. Dafür war das Beben in weiten Teilen von Südasien spürbar. Das United States Geological Survey gibt Magnitude 6.8 an.
© EPA
Starke Intensitäten werden von Zeugen aus dem Osten von Indien und aus Bangladesh gemeldet, unter anderem aus Kolkata und Dhaka. Auch Thailand (Bangkok) und Bhutan spürten die Auswirkungen.

Die Epizentralregion in Myanmar ist ziemlich dicht besiedelt. Die Großstadt Chauk liegt nur 25 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Auch in der kulturell bedeutenden Stadt Mandalay war das Beben stark spürbar.

Es ist nahe des Epizentrums mit schweren Schäden und Opfern zu rechnen.

Bereits im April hatte es in der Region Sagaing in Myanmar ein tiefes Beben der Stärke 6.9 gegeben. Der Herd lag damals noch ein wenig tiefer als aktuell. Es verursachte zwei Tote und 247 Verletzte in Bangladesch und Indien.

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Black Cat 2

Riesenwels griff Schwimmerin in Bayern an - Vermutlich wollte er sein Nest schützen

Kirchroth. In Bayern hat ein Riesenwels hat eine Schwimmerin attackiert. Die Frau wurde dabei leicht verletzt.
© privat, Johann Groß
Der große Fisch habe die Frau offenbar attackiert, weil sie seinem Nest mit den Eiern zu Nahe gekommen sei, sagte Johannes Schnell vom Landesfischereiverband Bayern am Mittwoch.


Kommentar: Das wäre eine logische Erklärung.


Er geht anhand eines Fotos, welches das Opfer selbst gemacht hatte, davon aus, dass der Fisch bis zu zwei Meter groß ist.

Zuvor hatten Medien über den Fall in Kirchroth berichtet. Ein solcher Angriff ist laut Schnell nicht ungewöhnlich. Ernsthafte Verletzungen gebe es dabei aber nicht.

das/dpa

Bizarro Earth

Update Erdbeben in Italien: Opferanzahl steigt auf 247

Im Erdbebengebiet in Mittelitalien waren die Rettungskräfte auch die Nacht über im Einsatz und ziehen eine traurige Bilanz: Die meisten Opfer, die sie bergen, sind tot.
© Stefano Rellandini/Reuters
Die Bergungsteams in den von einem schweren Erdbeben zerstörten Dörfern in Mittelitalien finden immer mehr Opfer unter den Trümmern. Nach Angaben der Zivilschutzbehörde vom Donnerstagmorgen ist die Zahl der Toten inzwischen auf 247 gestiegen. Die Helfer seien weiterhin mit schwerem Gerät und mit bloßen Händen im Einsatz, um weiter nach Verschütteten zu suchen, hieß es.

Am Mittwochmorgen um 3.36 Uhr hatte das Beben der Stärke 6,0 Einheimische und Touristen aus dem Schlaf gerissen und im Gebiet zwischen den Regionen Latium, Marken und Umbrien viele Dörfer zerstört. Vor allem drei Orte sind betroffen: Amatrice und Accumoli bei Rieti in Umbrien sowie Pescara del Tronto in der Adriaregion Marken.

Kommentar:




Bad Guys

Schweres Beben trifft Italien - Zwei Orte wurden fast vollständig zerstört - Mindestens 63 Tote

Ein schweres Erdbeben hat sich in der Nacht auf Mittwoch in Mittelitalien ereignet. In den Regionen Latium und Marken sind mindestens 63 Erwachsene und Kinder ums Leben gekommen, Tausende wurden obdachlos. Die Orte Amatrice und Accumoli wurden praktisch völlig zerstört. Schwerste Schäden richtete das Beben auch in der kleinen Gemeinde Arquata an. Allein dort wurden bisher 35 Tote gezählt.
© APA/APA (AFP)/FILIPPO MONTEFORTE
Das Beben in einer Tiefe von vier Kilometern hatte nach Angaben der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) in Wien eine Magnitude von 6,2. Es war vereinzelt sogar in grenznahen Regionen von Kärnten und der Steiermark zu spüren. Panik riefen die Erdstöße - dem ersten Beben um 3.36 Uhr folgten mehrere zum Teil heftige Nachbeben - auch in der umbrischen Stadt Norcia hervor. In der Geburtsstadt des Heiligen Benedikt (geb. 480) wurde der Dom in Mitleidenschaft gezogen. Zu spüren waren die Erdstöße auch im rund 140 Kilometer vom Epizentrum entfernten Rom, wo Menschen aus dem Schlaf gerissen wurden. Das Kolosseum in Rom soll auf mögliche Schäden überprüft werden.

Am Nachmittag war dann in Arquata ein Nachbeben mit der Magnitude 4,9 auf der Richterskala zu spüren. Das neue Beben löste Angst unter der Bevölkerung aus, berichteten italienische Medien.

“Amatrice existiert nicht mehr, unsere ganze Gemeinde liegt in Trümmern”, sagte Bürgermeister Sergio Pirozzi. In dem Ort mit seinem mittelalterlichen Zentrum, der sich auf der Liste der schönsten Dörfer Italiens befindet, haben viele Römer ihre Urlaubsdomizile. Amatrice galt als Gastronomie-Hochburg und ist Namensgeber der Pasta all’ Amatriciana. 2.600 Einwohner wurden obdachlos. “Es ist eine Tragödie wie in L’Aquila vor sieben Jahren”, sagte der Bürgermeister der Stadt in den Abruzzen. Dort kamen bei einem Erdbeben 2009 fast 300 Menschen ums Leben.

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Tornado1

Erdveränderungen: Schäden nehmen immer mehr zu und Wirtschaft wächst nicht schnell genug, um sie auszugleichen

Weil Unwetter immer schlimmer werden, steigen die Kosten weiter an. Das steigt eine neue Studie.
© AP
1800 Menschen hat Hurrikan Katrina das Leben gekostet, als er im August 2005 auf die amerikanische Golfküste traf. Der Sturm gilt bis heute als eine der verheerendsten Naturkatastrophen in den USA, er richtete Schäden in Höhe von 108 Milliarden US-Dollar an. Drei Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) haben am Beispiel von Katrina nun ausgerechnet, dass die Schäden zukünftiger Wirbelstürme schneller wachsen als die Wirtschaftsleistung. Schuld daran, so die Forscher, sei der fortschreitende Klimawandel.

„Bisher hat sich gezeigt, dass historische Schäden durch tropische Wirbelstürme schwächer als das Bruttosozialprodukt eines betroffenen Landes stiegen“, sagt der leitende Autor der Studie, Tobias Geiger. Ein anderes Bild ergebe sich jedoch, wenn man sich die Verluste in Bezug auf das Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens und der Bevölkerung getrennt anschaue: Die Schäden stiegen dann schneller als das Einkommen, so die Wissenschaftler.

Im Interview mit Wiwo Green spricht Professorin Dr. Daniela Jacob, Leiterin des Climate Service Center Germany, über die Auswirkungen des Klimawandels und welchen Einfluss Unternehmen und Industrie darauf nehmen können.

Für ihr Modell haben Tobias Geiger, Katja Frieler und Anders Levermann unterschiedliche Daten wie Windgeschwindigkeiten und Angaben zum Pro-Kopf-Einkommen benutzt. Eingeflossen sind zudem Informationen über die Zugbahnen und die Schäden, die vergangene Hurrikans an der amerikanischen Ostküste angerichtet haben. So konnten die Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der betroffenen Menschen, dem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen der betroffenen Region und den entstandenen Schäden herstellen.

Kommentar: Viele Informationen über den Klimawandel können im Artikel gestrichen werden, da der Mensch nur indirekt Schuld daran hat.
  • Erdveränderungen beeinflussen zunehmend Wirtschaft negativ



Info

Größter Antarktis-Gletscher stark angewachsen - Riesiger Eisberg droht abzubrechen

Forscher haben in einem der weltweit größten Schelfeis-Gletscher in der Antarktis einen Riss entdeckt, der allein in den letzten fünf Monaten um 22 Kilometer gewachsen und nun schon 130 Kilometer lang ist. Wie das Online-Portal Thestar.com schreibt, steht den Experten zufolge der Abbruch eines etwa 6.000 Quadratkilometer großen Eisbergs bevor.
© Flickr/ Christian Stocker
Dieses Schelfeis — Larsen C - wird demnach ganz sicher eine riesige Eisplatte verlieren. Das sei nur eine Frage der Zeit. Der dann entstehende Eisberg werde, so die Forscher, der drittgrößte derer sein, die je von Antarktis-Eis abgebrochen waren.

Cloud Precipitation

Winter-Look - Schwere Unwetter mit Hagel und Starkregen im Burgenland

Am Montag und in der Nacht auf Dienstag hat schwerer Hagel den Ort St. Martin im Burgenland in eine Winterlandschaft verwandelt. Auch in Niederösterreich und der Steiermark mussten Feuerwehren wegen heftiger Unwetter ausrücken. Ebenso Kärnten, wo Straßen schwer beschädigt wurden. Videos zeigen die Hagel-Unwetter, die Schäden sind gewaltig.

© Einsatzdoku.at
Schwere Unwetter mit Hagel ziehen über Ostösterreich und bringen Überflutungen.
Abgedeckte Dächer, überflutete Keller, kaputte Kürbis- und Maisfelder, beschädigte Brücken. Im Raum Hartberg-Fürstenfeld waren die Unwetter besonders extrem. "Die Wiesen waren komplett weiß“, sagte der Kommandant der Feuerwehr Vorau, Ewald Perl. Die Lafnitz führte annähernd ein 100-jährliches Hochwasser (HQ100), der Voraubach wurde zu einem reißenden Strom. Im Raum Grafendorf, Lafnitz und Vorrau rückte die Feuerwehr wegen Überflutungen aus.

In St. Johann im Saggautal rutschte ein 53-jähriger Mann bei Aufräumarbeiten auf einem Dach aus und stürzte auf den Asphaltboden. Er zog sich schwere Kopfverletzungen und zahlreiche Frakturen zu.

Besonders schwer wurde der Bezirk Oberwart heimgesucht, dort gingen am Montag Nachmittag traubengroße Hagelkörner nieder. Im Burgenland waren in Güssing auf einer Fläche von mehr als 2.200 Hektar Hagelschäden für die Landwirtschaft entstanden. Der ORF berichtet von mehr als 800.000 Euro an Schäden bei Mais-, Soja-, Kürbis- und Wein-Kulturen.

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Tornado2

Taifun "Mindulle" zog über Japan und Vietnam - Verkehr kam teilweise zum Stillstand

Ein Taifun hat in Japan den Bahn- und Flugverkehr stark beeinträchtigt. Derzeit rollt der Wirbelsturm auf die Insel Hokkaido zu. In Vietnam hatte bereits am Wochenende ein Taifun gewütet und mindestens elf Menschen in den Tod gerissen.
Tokio - Ein Taifun hat im Großraum Tokio die Absage von mehr als 400 Inlandsflügen in Japan erzwungen. Auch der Eisenhahnverkehr wurde beeinträchtigt. Der Wirbelsturm „Mindulle“ brach am Montagnachmittag von See kommend mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern die Stunde in der Metropolregion ein, in Böen sogar bis zu 180 Kilometern pro Stunde.

Das japanische Fernsehen zeigte Bilder von einigen beschädigten Häusern, eines davon mit fast komplett abgedeckten Dach. Heftiger Regen ließ Flusspegel ansteigen, was zu Hochwasserwarnungen führte. Der Taifun zog Richtung Norden und sollte am Dienstag die Insel Hokkaido erreichen.

Mindestens elf Menschen sind am Wochenende bei Überschwemmungen durch einen Taifun im Norden Vietnams ums Leben gekommen. Weitere acht Menschen wurden durch Erdrutsche, umfallende Bäume und einstürzende Häuser verletzt, wie das staatliche Nothilfe-Komitee am Montag mitteilte.

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