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Mo, 29 Mai 2017
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Erdveränderungen
Karte

Bizarro Earth

Erdbeben in El Salvador mit Stärke 5,1: Ein Mensch stirbt

In El Salvador gab es am Montag ein Erdbeben der Stärke 5,1. Mindestens ein Mensch starb.
© dpa
Symbolfoto
Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat am Montag die Hauptstadtregion in El Salvador erschüttert. Mindestens ein Mensch kam ums Leben, wie die Behörden mitteilten. Nach Angaben der Polizei starb ein Autofahrer, als sein Wagen westlich der Hauptstadt San Salvador von einem Felsen getroffen wurde.

Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des Umweltministeriums in der etwa zehn Kilometer westlich der Hauptstadt gelegenen Stadt Antiguo Cuscatlán. Mehrere Bewohner mussten wegen Felsstürzen ihre Häuser verlassen. Laut Medienberichten kam es infolge des Bebens zu Stromausfällen und Staus.

afp

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Seismograph

Erdbeben der Stärke 6,0 erschüttert die Philippinen

Durch den Erdstoß der Stärke 6,0 seien zahlreiche Häuser beschädigt worden. Erst am Wochenende waren die Philippinen von drei Erdbeben erschüttert worden.
© Flickr/ Matt Katzenberger
Ein starkes Erdbeben hat am Mittwoch die südlichen Philippinen erschüttert. Durch den Erdstoß der Stärke 6,0 seien zahlreiche Häuser beschädigt worden, teilten die Behörden mit. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor.

In der ländlichen Region Lanao del Sur rund 800 Kilometer südlich von Manila fiel der Strom aus, Wasserleitungen barsten. Als Vorsichtsmaßnahme wurden Patienten aus einem örtlichen Krankenhaus in Sicherheit gebracht. Dem nationalen Erdbebenzentrum zufolge war das Beben auch in 16 anderen Städten und Ortschaften zu spüren.

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Fireball

SOTT Video Erdveränderungen - März 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

Das planetarische Umweltchaos ging diesen Monat unvermindert weiter. Mehrere spektakuläre Feuerbälle wurden von einem Ende der Welt zum anderen gesehen. Waldbrände verheerten mehrere Staaten des mittleren Westens der USA, während ungewöhnlich starke Winde Illinois und New York trafen. Madagaskar wurde von einem heftigen Sturm geschlagen, genauso wie Brasilien, Neuseeland und Frankreich.

Heftige Überschwemmungen trafen mehrere Teile der Erde, aber am meisten betroffen war Peru, wo Dutzende Menschen starben und Hunderttausende ohne Zuhause zurückblieben. Mit Monsterwellen von Iran nach Südafrika, seltsamen 'Gas'-Explosionen in Großbritannien und Methangaslecks in Russland, ganz zu schweigen vom Schnee vor der Küste von Afrika und Blitze, die Autos direkt treffen, war der März ein ziemlich heftiger Monat für den Planeten und seine Bewohner.


Tornado2

USA: Extremes Wetter kurz vor Ostern - Riesenhagel und mehrere Tornados hinterlassen Zerstörungen

Schwere Unwetter mit Riesenhagel haben in einigen Regionen der Südstaaten große Schäden hinterlassen. Zudem wüteten auch Tornados, die mehrere Gebäude beschädigten. Bilder der Eisgeschosse und Verwüstungen haben wir in der Fotostrecke zusammengestellt.

In den USA haben am Mittwoch schwere Unwetter gewütet. Dabei prasselten baseballgroße Hagelgeschosse vom Himmel, die wie hier in Munford im Nordosten des Bundesstaates Alabama enorme Schäden verursachten.
© dpa

Fire

Wegen andauernder Trockenheit: Waldbrände in mehreren Regionen Deutschlands

© dpa
Feuerwehrkolonnen in der Wahner Heide: Eine Fläche von gut 40 Fußballfeldern brannte am Mittwoch nieder, die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Am Mittwoch kam es in der Nähe des Köln-Bonner Flughafens zu einem großen Heidebrand. Auch in anderen Regionen gab es in den letzten Tagen Waldbrände. Die derzeitige Trockenheit wird somit allmählich problematisch.

Rund 30 Hektar der Wahner Heide bei Köln sind am Mittwoch ein Raub der Flammen geworden. Der Großbrand in dem weitläufigen Naturschutzgebiet unweit des Flughafens musste von einem Großaufgebot der Feuerwehr gelöscht werden, die Brandbekämpfung gestaltete sich als schwierig und langwierig. Begünstigt wurde das Feuer durch den starken Wind und die derzeit herrschende Trockenheit. Am Abend war der Heidebrand unter Kontrolle, kleinere Glutnester loderten immer immer wieder auf.

© dpa
Achtung, Waldbrandgefahr: Glasscherben oder eine aus dem Autofenster weggeworfene Zigarette können in vielen Regionen aktuell schon reichen, um ein Feuer auszulösen.
In den vergangenen Tagen gab es weitere Waldbrände. Bei Alzenau im Grenzgebiet Hessen-Bayern brannten am Dienstag 2000 Quadratmeter Wald ab. Am 30. März wurden im Landkreis Bad Tölz-Wolfrathausen an der Isar 6,5 Hektar Wald ein Raub der Flammen. Weitere Waldbrände gab es unter anderem am hessischen Edersee, an der Hohensyburg im Ruhrtal, bei Albstadt in Baden-Württemberg und in Breitenstein in Rheinland-Pfalz.

Die Waldbrandgefahr ist aktuell vor allem im Südwesten und Nordosten relativ hoch. In den kommenden Tagen wird sich die Lage aufgrund der andauernden Trockenheit weiter verschärfen. Da die meisten Bäume noch nicht belaubt sind, kann die Sonne derzeit ungehindert auf den Waldboden vordringen und diesen stark austrocknen. Dürres Laub und totes Gras bieten dann einen idealen Nährboden für einen Waldbrand. Oft genügt dann schon ein Funke, manchmal sind aber auch Glasscherben, die wie ein Brennglas wirken können, der Auslöser eines Feuers.

Cloud Grey

Wolkenatlas mit neuen, seltsamen Wolkenphänomenen vorgestellt

Nach 30 Jahren ist einer neuer Internationaler Wolkenatlas erschienen. Viele Wolkenphänomene lassen sich nun auch offiziell zuordnen. Darunter sind die kuriosen Lochwolken oder dramatische Wolkenwellen.

© Michael Bruhn/ WMO Cloud Atlas
Neu hinzugekommen ist die Wolkenart Voltus - eine horizontale Röhre die vorwärts zu rollen scheint.
Seit mehr als 100 Jahren ist der Internationale Wolkenatlas der WMO (World Meteorological Organisation) die Referenz für Meteorologen, um die verschiedenen Wolken zu bestimmen. Die erste Neuauflage seit 1987 war nötig, um den neuesten Stand des Wissens widerzuspiegeln. Neben unzähligen neuen Fotos enthält er auch einige neue Wolkenarten, Begleit- und Sonderformen. Erstmals ist das Werk komplett im Internet verfügbar.

© Unbekannt
Ein dramatischer Anblick: Ebenfalls neu aufgenommen wurde die Sonderform der Asperitas-Wolke.
Neu hinzugefügt wurde die Wolkenart Volutus- oder Rollenwolke. Sie ist wie eine horizontale Röhre geformt und scheint vorwärts zu rollen. Ebenfalls neu ist die Sonderform der Asperitas-Wolke. Eine dramatische aussehende Formation von Altocumulus oder Stratocumulus. Erst im Jahr 2009 wurde sie zur Aufnahme in den Internationalen Wolkenatlas vorgeschlagen. Der Name bedeutet in etwa "aufgeraut" oder "aufgewühlt".

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Cloud Precipitation

Nach rekordverdächtigen Regenfällen in Argentinien mussten Tausende Menschen evakuiert werden

Nach tagelangen starken Regenfällen sind in Argentinien tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden.

© APA/AFP
Tausende Menschen müssen wegen starker Regenfälle in Argentinien ihr Haus verlassen.
Eine der am stärksten betroffenen Städte war Comodoro Rivadavia, eine Hafenstadt in Patagonien an der Atlantikküste mit 180.000 Einwohnern, 1.760 Kilometer südlich von Buenos Aires.

Dort befanden sich am Sonntag noch 1.500 Einwohner in 26 Notunterkünften, wie der Bürgermeister der Stadt, Carlos Linares, vor Fernsehkameras sagte.

In der Stadt seien binnen drei Tagen 286 Millimeter Regen gefallen, mehr als der Jahresdurchschnitt von 238 Millimetern. „Erst müssen wir den Menschen helfen, danach müssen wir die Stadt wieder aufbauen“, sagte der Bürgermeister. Straßen, Brücken und Kanalisation seien zerstört worden, in den Stadtvierteln liege der Schlamm meterhoch.

In der Stadt Santa Rosa 600 Kilometer südlich von Buenos Aires mussten seit Donnerstag 3.000 Menschen ihre Häuser verlassen. In der 103.000 Einwohner zählenden Stadt fielen 300 Millimeter Niederschlag, während die durchschnittliche Niederschlagsmenge im März bei 92 Millimetern liegt.

In der nordöstlichen Provinz Catamarca war der vergangene Monat der regenreichste März seit 32 Jahren: Flüsse traten über die Ufer, zerstörten Straßen und schlossen die Bewohner entlegener Dörfer von der Außenwelt ab.

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Hardhat

Kleiner kalifornischer Silberdachs vergräbt fünf tagelang ein 23kg schweres Kalb

23 Kilo wog das Kalb, das ein kleiner Silberdachs in den USA unter die Erde gebracht hat. Fünf Tage buddelte er bei Tag und bei Nacht, zeigt ein Video. Danach sitzt er glücklich in seiner Erdmulde.
© Evan Buechley
So etwas haben Forscher noch nie gesehen. Im Great Basin im US-Bundesstaat Utah verteilten sie im Januar 2016 Kadaver junger Kühe, um zu untersuchen, welche Aasfresser sich daran zu schaffen machen. Die Forscher hofften vor allem auf Vögel. Am Ende tappte jedoch ein ganz anderes Tier in ihre Videofalle: Ein Silberdachs, der auf den Bildern ein gut 23 Kilogramm schweres Kalb vergräbt.

Zum Vergleich: Silberdachse wiegen maximal zwölf Kilo, einige erreichen auch nur vier. Die kleine Kuh war also mindestens doppelt so schwer wie der Dachs, wahrscheinlich wog sie sogar das Drei- bis Vierfache. Fünf Tage brauchte der tierische Totengräber, um seinen Fund in Sicherheit zu bringen. Anschließend verbrachte er weitere zwei Wochen in der Grabhöhle, bevor er für einige Zeit verschwand und im März 2016 für einige Wochen zurückkehrte.

Ein Video zeigt die Buddelei im Zeitraffer. Indem der Dachs kontinuierlich unter und neben dem Kadaver Erde wegschaufelt, senkt er das Kalb nach und nach ab, bis es vollständig verschwunden ist. Am Schluss liegt der Silberdachs völlig entspannt und auf den Rücken gedreht auf dem Grab.

Bizarro Earth

Botswana: Erdbeben der Stärke 6,8

© Screenshot
In Botswana hat sich am Montag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,8 an. Diese Werte werden oft später korrigiert. Das Beben ereignete sich um 19:40 Uhr etwa 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Gaborone.

Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten.

Cloud Lightning

Unwetter fegt über die Region Hannover

Ein Unwetter mit heftigem Regen und Hagel hat die Feuerwehren in Teilen Niedersachsens auf Trab gehalten. Besonders stark betroffen war Wunstorf in der Region Hannover, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit.
© dpa
Hannover. Das erste Gewitter des Jahres ist am Sonnabend über die Region gezogen. Über dem Stadtgebiet hingen Blitz und Donner für mehrere Stunden. Vor allem in Wunstorf entlud sich Hagel und starker Regen: Insgesamt 19 mal mussten die Einsatzkräfte ausrücken. Grund dafür waren vollgelaufene Keller und Garagen, überschwemmte Gärten, Straßen und Unterführungen. Auch in den Landkreisen Uelzen, Lüneburg und Celle hinterließ das Unwetter seine Spuren.

Das untere Ende der Wunstorfer Hochstraße war nicht zu passieren. Auch die Feuerwehren aus Steinhude, Großenheidorn und Mesmerode mussten ausrücken, um die Folgen der großen Wassermassen zu bewältigen. Im Stadtgebiet blieb die Lage allerdings ruhig - die Feuerwehr hatte wegen des Unwetters keine Einsätze zu verzeichnen.