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Mi, 26 Jan 2022
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Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Superzelle entlädt sich über Dachau

Eine Superzelle mit Downburst, wie Wetterexperten sagen, hat Mittwochabend über dem Dachauer Land ihr Unwesen getrieben. Das Unwetter hinterließ Spuren der Verwüstung.

superzelle
© cf
Hageldurchsetzter Downburst: die Unwetterfront in der Nähe von Pullhausen.
  • Heftige Unwetter sind in der Wochenmitte über das Dachauer Land gefegt.
  • Eine Superzelle mit sogenanntem "Downburst" sorgte für Verwüstung.
  • Ein Blitz schlug ein, Straßen waren überschwemmt.
Dachau - Wer gestern kurz vor 19 Uhr bei der Anschlussstelle Dachau auf die Autobahn 8 in Richtung Stuttgart einbog, musste ein mulmiges Gefühl bekommen - denn er steuerte sein Gefährt geradewegs in einen immensen Platzregen. 20 Meter Sicht, zahlreiche Fahrzeuge rollten auf den Standstreifen oder blieben gar mitten auf der Fahrbahn stehen. Einige Lastwagenfahrer scherten sich nichts sondern aus - auf die linke der drei Fahrspuren. Das führte zu brenzligen Situationen, weil hinter ihnen einige Autos schneller fuhren.

Unwetter tobt über Dachau: BMW-Fahrer verliert Kontrolle und wird verletzt

Auf der Gegenfahrbahn war ein Wagen zu schnell. Ein 27-Jähriger aus Villingen im Schwarzwald verlor nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck zwischen Adelzhausen und Odelzhausen wegen Aquaplanings die Kontrolle über seinen BMW und touchierte die Mittelleitplanke. Der Mann wurde vom sich öffnenden Airbag leicht verletzt, seine 21-jährige Beifahrerin nicht. Schaden am BMW: rund 10 000 Euro.

Kommentar:




Bizarro Earth

Mysteriös: Mindestens 350 tote Elefanten in Botswana

Einige torkelten im Kreis, ehe sie verendeten: In Botswana sind überraschend Hunderte Elefanten gestorben. Wurden die Tiere vergiftet oder grassiert eine bisher unbekannte Krankheit?
Elefantensterben
© Reuters
Elefant in Botswana: Umweltschützer fürchten, dass das Massensterben anhält
Innerhalb weniger Wochen sind in Botswana Hunderte Elefanten verendet. Behörden prüfen nun, ob die Tiere vergiftet wurden oder eine bisher unbekannte Seuche unter Elefanten grassiert.

Das Massensterben begann laut Guardian Anfang Mai im Okavango-Delta im Norden des Landes, mittlerweile sind mehr als 350 Elefanten tot. Etwa zwei Drittel der Kadaver liegen in unmittelbarer Nähe von Wasserlöchern. Ob die Tiere sich beim Trinken vergiftet haben, ist jedoch unklar. Sowohl junge als auch ältere Tiere sind gestorben.

Im Okavango-Delta leben 15.000 Elefanten, etwa ein Zehntel der gesamten Population in Botswana. Sollte sich das Massensterben fortsetzen, wäre das eine Katastrophe für den Artenschutz, mahnen Umweltorganisationen.

Better Earth

Sandsturm verschlingt in Minutenschnelle chinesische Stadt

Anwohner haben den Moment in Bildern und Filmmaterial eingefangen, als ein Sandsturm die chinesische Stadt Hotan im Westen Chinas in Minutenschnelle verschlingt. Der Sandsturm begann am Sonntag gegen 16:50 Ortszeit mit hohen Windgeschwindigkeiten von über 46 Meilen pro Stunde und einer Sichtweite von weniger als 50 Metern (164 Fuß).

Sandstorm in Hotan, China
© Dragon Fruit Media
Ein Ortsansässiger, der Zeuge der Wetterkapriolen war, beschrieb den Sandsturm als "den schlimmsten seit Jahren". Das Bild zeigt die Stadt Hotan, die von dem Sandsturm verschlungen wird.
Apokalyptisches Filmmaterial zeigt die Stadt Hotan im Westen Chinas, die von dem fegenden Sandsturm verschlungen wird, den Himmel orange färbt und die Sonne durch dicken Staub verdeckt.


Ein weiteres von einem Autofahrer gefilmtes Video zeigt, wie sein Blick von der Windschutzscheibe vollständig vom Sand verdeckt wird, ohne dass etwas zu sehen ist.

Blue Planet

New York: Geparktes Auto fällt in ein Erdloch in East Village

A parked car fell into a sinkhole on 2nd Street.
© Christopher Sadowski
Ein geparkter Geländewagen wurde am frühen Sonntag in East Village, New York, von einem Erdfall verschluckt, als die Straße unter dem Wagen zusammenbrach.

Der silberne Toyota-Geländewagen befand sich am Sonntag gegen 2:30 Uhr morgens auf der East Second Street in der Nähe der Avenue A, als seine vordere Hälfte in die neu geformte Grube fiel, so die Polizei.

Die Fotos zeigten das leere, viertürige Fahrzeug am Rand des Kraters.

Bizarro Earth

Schwere Unwetter treffen Chiemsee

Wegen schwerer Unwetter hat die Feuerwehr am Sonntagabend rund um den Chiemsee etwa hundert Mal ausrücken müssen. In Chieming wurde eine Orkanböe mit 130 km/h gemessen. Jetzt gibt es erneut Warnungen vor Starkregen in der Region.
unwetter chiemsee
Die Feuerwehren am Chiemsee hatten nach einem Unwetter gestern Abend jede Menge zu tun. Bis Sonntagabend verzeichnete die Feuerwehr wegen des Unwetters knapp 100 Einsätze in der Region.

Mit rund 70 Einsätzen habe der Schwerpunkt in Prien und den umliegenden Gemeinden gelegen. Hauptsächlich sei es um umgestürzte Bäume, abgerissene Stromleitungen oder vollgelaufene Keller gegangen, hieß es von der Integrierten Leitstelle in Rosenheim.

Auch der Zugverkehr war betroffen: Die Strecke Rosenheim - Salzburg wurde zwischen Bad Endorf und Prien gesperrt, weil dort ein Baum auf die Gleise gestürzt war. Mittlerweile ist sie wieder einspurig befahrbar. Verletzt wurde durch die Unwetter laut Feuerwehr aber niemand.

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Attention

Update: Erdbeben in Mexiko - 1.700 Nachbeben

Noch in 700 Kilometer Entfernung schwankten die Hochhäuser: Mehr als 45 Millionen Menschen haben ein heftiges Erdbeben in Mexiko gespürt. Besonders betroffen war der Bundesstaat Oaxaca.
erdbeben mexiko
© El Universal/ dpa
Eingestürzte Kirche in Zapopan: Hunderte Nachbeben binnen 24 Stunden
In Mexiko ist nach einem Erdbeben der Stärke 7,5 die Zahl der Todesopfer auf zehn gestiegen. Weitere 23 Menschen wurden verletzt, wie der Chef des mexikanischen Zivilschutzes, David León, dem Fernsehsender Foro TV sagte. Ihm zufolge konnten 46 Millionen Menschen in dem Land den Erdstoß spüren. Der seismologische Dienst meldete innerhalb von 24 Stunden mehr als 1700 Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 5,5.

Das Zentrum des Erdstoßes am Dienstag lag vor der Pazifikküste des südlichen Bundesstaates Oaxaca, 23 Kilometer südlich der Ortschaft Crucecita in einer Tiefe von fünf Kilometern. Das Beben war aber auch in mehreren anderen Bundesstaaten deutlich zu spüren - auch in der etwa 700 Kilometer entfernten Hauptstadt Mexiko-Stadt.

Das Beben verursachte nach Angaben des Gouverneurs von Oaxaca, Alejandro Murat, allein in seinem Bundesstaat Schäden in 85 Ortschaften. Mehr als 2000 Wohnhäuser und 59 Schulen wurden demzufolge beschädigt. Einige Dutzend Menschen seien in Notunterkünften untergebracht worden. Murat sagte, es werde unter Trümmern noch nach möglichen weiteren Opfern gesucht. Alle zehn bisher bestätigten Todesfälle wurden in Oaxaca registriert.

Kommentar:

Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert Mexiko: Mindestens fünf Tote


Blue Planet

Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert Mexiko: Mindestens fünf Tote

Erdbeben
Ein Erdbeben der Stärke 7,5 erschütterte am Dienstag große Teile Zentral/- und Südmexikos. Um 10:29 Ortszeit traf das Beben den südlich gelegenen Staat Oaxaca. Das Erdbeben spürte man noch in der 400 Meilen entfernten Hauptstadt Mexico City, wo Gebäude schwankten und Einwohner panisch auf die Straße flohen.


Better Earth

Unwetter in Oberbayern: Erdrutsche und Überschwemmungen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Freitagnachmittag in Teilen Ostbayerns vor extremen Gewittern gewarnt. Regen, Hagel, Gewitter: das volle Programm. Und der DWD sollte Recht behalten. Vor allem im Raum Regensburg wütete ein heftiges Unwetter.
überschwemmung
© Alexander Auer
Ein schweres Unwetter wütete am Freitagnachmittag vor allem im Norden von Regensburg. Dabei wurden etliche Straßen überflutet.
Kurz vor 14 Uhr hatte sich im Raum Regensburg bereits ordentlich was zusammengebraut. Und dann ging's los: es goss wie aus Eimern. Dazu Donner, Blitze und vereinzelt Hagel. Bis 16 Uhr verzeichnete das Polizeipräsidium Oberpfalz etwa 20 unwetterbedingte Einsätze. "Der Schwerpunkt lag im Bereich Barbing", berichtet ein Polizeisprecher gegenüber idowa. Dort wurden nicht nur Keller, sondern auch einige Straßen überflutet. Die alte Bundesstraße B8 und jetzige Staatsstraße 2660 bei Barbing ist deshalb aktuell noch immer gesperrt.

Verkehrschaos auch auf der Autobahn A3 in Richtung Straubing. Auf Höhe Barbing rutschten durch die Wassermassen einige seitliche Erdwälle teilweise ab und landeten auf der Autobahn. Gegen 17 Uhr staute sich der Verkehr daher bereits zurück bis zur Anschlussstelle Burglengenfeld.

Cloud Lightning

Unwetter über Mönchengladbach

Das Unwetter am Mittwochabend war kurz und heftig. Sturm und Regenmassen trafen vor allem Neuwerk, Uedding und Bettrath. Im Rest des Stadtgebiet blieb es weitgehend ruhig. Die Feuerwehr war bis 23 Uhr im Einsatz.
unwetter
© Sascha Rixkens
Am Bendstieg in Bettrath wurde ein Baum entwurzelt.
Ein "punktuelles Unwetter" hat am Mittwochabend zu fünfzehn Einsätzen der Mönchengladbacher Feuerwehr geführt. Der Schwerpunkt lag im Norden der Stadt.

Innerhalb kürzester Zeit wurden Straßen überflutet. Starke Windböen beschädigten Bäume und Telefonleitungen. Betroffen waren die Stadtteile Neuwerk, Uedding und Bettrath, während es im übrigen Gebiet weitestgehend ruhig blieb.

Am Gatherskamp stürzte ein Baum auf einen Pkw, in dem sich zum Glück keine Personen befanden. Ebenfalls betroffen waren laut Feuerwehr die Autobahnen 52 (Höhe Cloerbruch) und 44 (vor dem Autobahnkreuz Neersen), jeweils in Fahrtrichtung Düsseldorf. Auch dort waren abgerissene Äste auf die Fahrbahn gestürzt.

Kommentar:




Cloud Lightning

Unwetter: Drei Personen am Wochenende vom Blitz getroffen - Zwei Verletzte und ein Toter

Blitz
© Fir0002 (via WikimediaCommons), GDFL
Symbolbild: Gewitterwolke mit Blitz.
Am Wochenende kam es in Deutschland gebietsweise zu schweren Unwettern und in Garmisch-Partenkirchen wurde der Notstand ausgerufen. Auffällig waren auch die menschlichen Opfer durch Blitzschläge. In Bayreuth wurde ein Paar von einem Blitz getroffen:
Zwei Menschen, eine 22-jährige Spaziergängerin und ihr 29-jähriger Begleiter, wurden zu Beginn des Unwetters gegen 18.45 Uhr durch einen Blitzschlag am Röhrensee verletzt, sagt Polizeisprecherin Anne Höfer am Montag.

- BR24.de
Beide mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Frau erlitt Verbrennungen, während ihr Partner glücklicherweise nur leicht verletzt wurde. In Höhnstedt (Sachsen-Anhalt) hingegen wurde ein Mann von einem Blitz tödlich getroffen:
Bei den schweren Gewittern am Wochenende ist in Sachsen-Anhalt mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. In Höhnstedt im nördlichen Saalekreis wurde ein Mann am Samstagabend vom Blitz getroffen, wie die Polizei mitteilt. Nach Bild-Informationen handelt es sich bei dem 44-jährigen Opfer um einen Politiker, der für die CDU im Ortschaftsrat Höhnstedt saß.

Der Mann hatte mit Bekannten in einer Gartenanlage gegrillt. Als die Gewitter aufzogen und die Gruppe die Gartenanlage verlassen wollte, habe er sich noch erleichtern wollen und sei zum Urinieren an den Strommast einer Hochspannungsleitung gegangen, wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet. Dann schlug der Blitz ein. Die anwesenden Bekannten versuchten, den 44-Jährigen wiederzubeleben, aber jede Hilfe kam zu spät. Die Ermittlungen zu den genauen Todesumständen dauern an.

- n-tv.de