ErdveränderungenS


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Wegen Kälte und Regen: 90% der Storchenküken in Raum Ludwigsburg gestorben und an anderen Orten

Der viele Regen, Nässe und die zusätzliche Kälte haben dazu beigetragen, dass viele Storchenküken verendet sind.

storch
© SWR.de
Ludwigsburger Kreiszeitung, 06.06.2024:
Von regional katastrophalen Umständen in den Horsten der Störche im Land, spricht die baden-württembergische Storchenbeauftragte Judith Opitz. Bis zu 90 Prozent der Storchenküken seien in der Kälte erfroren. Opitz hat gestern in der Tripsdriller Storchenkolonie Jungstörche beringt.
SWR.de, 23.05.2024:
Junge Störche in der Rheinebene drohen bei so häufigem starkem Regen wie derzeit zu verkühlen. Rund 80 Prozent der Storchjungen im Kreis Rastatt sind laut Storchenbeauftragtem in der vergangenen Woche gestorben.
Eine ähnliche Meldung wurden ebenso für den Untersee berichtet.

Cloud Precipitation

Schnee auf der Zugspitze und 29 Wanderer ignorieren Wetter

Garmisch-Partenkirchen - Mehrere Gruppe von Wanderer hatten sich trotz Dauerregen und Neuschnee zur Zugspitze aufgemacht - und saßen dann am Samstagmittag am Berg fest.
zugspitze
© Bergwacht Garmisch-PartenkirchenDie Wetterbedingungen an der Zugspitze waren sehr schlecht. Trotzdem hat sich die Bergwacht auf den Weg gemacht, um die Wanderer in Sicherheit zu bringen.
29 Menschen sollen die Wetterbedingungen außer Acht gelassen haben, teilte die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen mit.

Während der andauernder Regen die Einsatzkräfte in weiten Teilen Bayerns beschäftigte, fiel auf Deutschlands höchsten Berg stundenlang Schnee. Teilweise sollen sich die eisigen Massen am Berg zwei Meter hoch auftürmen.

Better Earth

Südwestpazifik: Bis zu 2.000 Tote nach Erdrutsch in Papua-Neuguinea

Bei einem Erdrutsch in Papua-Neuguinea wird die Zahl der Opfer nach zwei Tagen Bergungsarbeiten um ein Vielfaches höher als ursprünglich angenommen. Neuesten Angaben zufolge könnten bis zu 2.000 Menschen verschüttet worden sein. Viele von ihnen wurden offenbar unter Geröllmassen begraben.
Erdrutsch Papua Neuguinea
© Screenshot: YT/ReutersEin Erdrutsch in einem abgelegenen Dorf im Norden Papua-Neuguineas hat rund 150 Häuser unter sich begraben, 25.05.2024
Bei einem Erdrutsch in Papua-Neuguinea sind bis zu 2.000 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück hatte sich vor zwei Tagen in einem entlegenen Gebiet des Inselstaates ereignet. Die meisten betroffenen Häuser seien sechs bis acht Meter tief unter Geröll begraben worden, so die Angaben lokaler Rettungsdienste. Papua-Neuguinea liegt im südwestlichen Pazifik und umfasst die Osthälfte der Insel Neuguinea sowie mehrere vorgelagerte Inseln.

Laut der Nachrichtenagentur AFP wurden nach bisherigen Erkenntnissen bis zu 150 Häuser durch die Erd- und Schlammmassen verschüttet. Die UNO schätzte die Zahl der Toten bislang auf 670, mittlerweile geht man jedoch von über 2.000 Toten aus. Ein Mitarbeiter der UN-Behörde vor Ort erklärte, dass die Situation weiterhin sehr unsicher sei, da das Land immer noch abrutscht. "Das Wasser fließt und stellt eine große Gefahr für alle Beteiligten dar", so der Koordinator. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich daher sehr schwierig, weil es noch immer gefährliche Steinschläge gebe und unter den Trümmern Wasser fließe.

Binoculars

Schwere Regenfälle ziehen erneut über Deutschland

Blitz, Donner, Starkregen, Überschwemmungen! Dieser Frühsommer ist wirklich ungemütlich - und es ist keine Entwarnung in Sicht.
Regenfälle Brandenburg
© Georg Moritz/dpa
Gerade erst sind die schlimmsten Überschwemmungen im Südwesten zurückgegangen, da knallte es in der Nacht zu Donnerstag im Norden: Allein im südlichen Schleswig-Holsteinund in Hamburg rückte die Feuerwehr zu mehr als 80 Einsätzen aus.

In Mölln konnten die Gullys die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, Straßen und Keller wurden geflutet. Auf der Autobahn A1 bei Stapelfeld musste eine Fahrspur Richtung Hamburg gesperrt werden: zu viel Wasser, Aquaplaning-Gefahr! In Hamberge (Landkreis Stormarn) schlug der Blitz in ein Einfamilienhaus ein.

In Mecklenburg-Vorpommern gab es mehrere Unfälle: Auf der A20 geriet ein BMW-Fahrer (30) auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern, überschlug sich. Er kam verletzt ins Krankenhaus. Über Stunden waren die Feuerwehren auch in Brandenburg und Niedersachsen im Dauer-Einsatz.

Lightning

Blitzeinschlag in Dresden verletzt ca. 10 Menschen, 4 von ihnen schwer

In Dresden schlug am Montagabend am Elbufer der Blitz ein: Zwei Männer mussten nach einem Herzstillstand reanimiert werden, vier schweben in Lebensgefahr. Die Polizei sperrte das Gebiet ab, auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt, um mögliche weitere Verletzte zu finden.

Dresden: Polizei und Hilfskräfte am Elbufer nach Blitzeinschlag
© Benedict Bartsch/xcitepress/dpa (Bildquelle: Mindener Tageblatt)Nach dem Blitzeinschlag sperrte die Polizei das Gebiet ab, auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt, um mögliche weitere Verletzte zu finden.
Nach einem Blitzeinschlag am Elbufer in Dresden ist der Gesundheitszustand der vier lebensgefährlich verletzten Menschen weiter unklar. Neue Erkenntnisse lagen am Dienstagnachmittag nicht vor, wie die Polizei in Dresden mitteilte. "Uns wird nur mitgeteilt, wenn einer der Betroffenen stirbt", sagte ein Sprecher. Der Gesundheitszustand der Betroffenen unterliege der ärztlichen Schweigepflicht.

Bei einem Blitzeinschlag am Elbufer in Dresden waren am Montagabend zehn Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Vier von ihnen erlitten so schwere Verletzungen, dass sie in Lebensgefahr schwebten. Zwei 27 und 30 Jahre alte Männer wurden nach einem Herzstillstand reanimiert.

Der erste Blitz war um kurz nach 17.00 Uhr während eines Gewitters am Carusufer in der Nähe des Rosengartens eingeschlagen. Drei Frauen und sieben Männer im Alter zwischen 26 und 41 Jahren seien verletzt worden. Sie hätten über typische Symptome nach einem Blitzschlag wie Kribbeln in den Extremitäten geklagt. Den Angaben nach wurden alle Patientinnen und Patienten notärztlich erstversorgt und anschließend auf umliegende Krankenhäuser verteilt. Die Polizei sperrte das Gebiet ab, auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt, um mögliche weitere Verletzte zu finden.

Nach Angaben der Feuerwehr schlug noch während des Einsatzes auf der anderen Uferseite ein weiterer Blitz ein. Nach dem Unglück konnte nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Menschen betroffen sind. Demnach wandte sich die Feuerwehr mit der Bitte an die Bevölkerung, bei Symptomen unverzüglich einen Arzt aufzusuchen. Neben akuten Schäden komme es oft auch zu Spätschäden - etwa Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit oder Herzrhythmusstörungen.

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SOTT Fokus: SOTT Zusammenfassung Erdveränderungen - April 2024: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

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Mit dem Erreichen eines frühen Höhepunkts im gegenwärtigen Sonnenzyklus intensivieren sich anomale Wetterextreme und geologische Phänomene neben sozialen und geopolitischen Unruhen.

Eine seltene vierfache Sonneneruption explodierte am 23. April fast gleichzeitig, gefolgt von einem Sonnensturm der Klasse X am 30. April, welches zu großflächigen Funkwellenausfällen im Pazifikraum führte.

Diese Aktivität könnte für einige energiegeladene Ereignisse Ende April verantwortlich sein:
  • USA: Ungewöhnlicher Ausbruch von Tornados in mindestens 5 Staaten.
  • Guangzhou, China: Ungewöhnlich heftiger Tornado tötet 5 Menschen, 33 Verletzte.
  • Saudi-Arabien: Starkregenfälle und großflächige Überschwemmungen.
Ein unerwarteter Temperatursturz in einigen Teilen der nördlichen Hemisphäre hatte Mitte bis Ende April ungewöhnlich starke Schneefälle zur Folge. Es wird erwartet, dass das für die Jahreszeit ungewöhnlich kalte Wetter bis in den Mai hinein anhält.

El Niño verursachte jedoch extreme Hitze und Trockenheit in Teilen Nord-, Mittel- und Südamerikas, wirkte sich auf Nutzpflanzen aus und führte zur Rationierung von Wasser in einigen Ländern wie etwa Mexiko und Kolumbien.

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 auf der Richterskala traf die Ostküste Taiwans am 3. April. Mehr als 100 Nachbeben, einschließlich eines mit einer vorläufigen Stärke von 6,5, erschütterten die Insel. Bei dem stärksten Erdbeben, das Taiwan seit 25 Jahren traf, wurden mindestens neun Menschen getötet und mehr als 1.000 verletzt.

Es sollte hinzugefügt werden, dass Ventusky und andere Systeme zur Wetterkartierung am 10. und 25. April zwei große Wellenanomalien zwischen der Antarktis und Südafrika verzeichneten. Ventusky versuchte, die erste Anomalie unter den Teppich zu kehren, aber nach der zweiten wurde es still. Diese Ereignisse führten zu zahlreichen Spekulationen, doch die Muster und Messungen weisen höchstwahrscheinlich auf riesige Ausgasungen hin.
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All dies und mehr gibt es in unserer SOTT Videozusammenfassung Erdveränderungen für April 2024:


Cloud Lightning

Es regnet Fisch im Iran

Ein Einwohner von Yasuj teilte am Freitag einen Kurzclip auf seinem Instagram-Kanal und behauptete: "Es regnet heute Fisch". Obwohl so etwas übernatürlich erscheint, handelt es sich um ein bekanntes Naturphänomen.
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© Screenshot
Fachleute erklären das Phänomen damit, dass ein Tornado, der über die Oberfläche eines Gewässers hinwegzieht, Frösche, Krebse oder kleine Fische mitreißt und den "Fang" in eine große Höhe hebt.


Der Wirbelsturm trägt die Meeresbewohner dann über weite Strecken, bis sie irgendwann herabregnen.

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SOTT Fokus: SOTT Zusammenfassung Erdveränderungen - März 2024: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

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Eine Sonneneruption der Flare-Klasse X, welche sich in zwei Explosionen zugleich aufspaltete (eine sogenannte sympathische Sonneneruption - sympathetic solar flare, AdÜ), löste einen koronalen Massenauswurf aus, der in die Erde einschlug. Dies verursachte die größte Störung des Magnetfelds unseres Planeten seit mehr als sechs Jahren. Das letzte Mal erfuhr die Erde eine solch starke Störung im September 2017.

Der daraus resultierende geomagnetische Sturm erreichte eine Stärke der Klasse "intensiv" (G4), verursachte weltweit Kommunikationsstörungen und erhöhte die Möglichkeit schwerer Erdbeben.

Es ist erwähnenswert, dass dieser Höhepunkt im Sonnenzyklus früher als vorhergesagt eintraf; und wenn die Sonnenaktivität abnimmt, werden dies auch die Temperaturen auf der Erde tun.

Wie wir bereits häufig erwähnten, unterliegen das Klima und Erdveränderungen stark dem Einfluss der Sonnenaktivität und der elektrischen Wechselwirkung zwischen unserem Stern und der Erde. Und es ist interessant zu beobachten, dass wir sogar dann weltweite Rekordschneefälle und niedrige Temperaturen erleben, wenn die Sonnenaktivität auf ihrem Höhepunkt ist.

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Das Beste aus dem Web: Circa 80 Tornados ziehen über USA

Mindestens 60 Wirbelstürme haben in den USA schwere Schäden angerichtet. Die meisten Bewohner der betroffenen Gebiete kamen aber überwiegend glimpflich davon. Laut Experten könnten weitere Unwetter folgen.
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© Screenshot
Mehrere Tornados haben im Mittleren Westen der USA große Schäden angerichtet. Besonders schwer traf es die Stadt Omaha und deren Umgebung im Bundesstaat Nebraska. Dort seien Hunderte Häuser beschädigt worden, berichteten örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei. Von einigen Häusern seien nur noch Trümmer übrig. Auf Fotos und Videos waren Gebäude zu sehen, von denen nur ein Trümmerberg übrig blieb. Zudem fiel in Tausenden Haushalten der Strom aus.

Es gibt auch Berichte über einige Verletzte, Todesopfer wurden aber bislang nicht gemeldet. "Wir hatten großes Glück, dass es nur sehr wenige Verletzte gab", sagte Omahas Polizeichef Todd Schmaderer. Die Warnsysteme in der etwa eine halbe Million Einwohner zählenden Stadt hätten gut funktioniert. Das habe Menschenleben gerettet.

Kommentar:








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Wegen Kälte und Frost: Teilweise Ernteausfälle von 90 bis 100 Prozent erwartet

Frost und winterliche Temperaturen: Sachsens Obstbauer und Winzer erwarten in diesem Jahr massive Ernteausfälle bis Totalverluste. Um die Treibe und Blüten vor dem Erfrierungen zu retten, entzünden sie jetzt Feuer. Bei den empfindlichen Weinreben haben die Feuer bislang jedoch kaum gegen den Frost ankommen können.

winzer sachsen
© MDR Sachsen
Sachsens Obstbauern erwarten in diesem Jahr massive Ernteausfälle bis hin zu Totalverlusten. Wie der Landesverband Sächsisches Obst MDR SACHSEN mitteilte, sind bei Minustemperaturen in den vergangenen Nächten viele Blüten der Kulturen erfroren. Bei Steinobst - wie Kirschen und Pflaumen - liege der Schaden bei bis zu 100 Prozent, sagte Verbandsgeschäftsführer Udo Jentzsch. Darüber hinaus seien auch Erdbeeren, Äpfel und Birnen sowie Johannis- und Stachelbeeren erheblich geschädigt. Das gesamte Ausmaß werde sich erst in den kommenden Wochen abzeichnen. Laut Jentzsch ist der absehbare Ernteausfall für viele Obstbauern existenzbedrohend. Sie seien auf finanzielle Hilfen angewiesen. Mit dem Landwirtschaftsministerium würden bereits Gespräche geführt.

Um Ernteausfälle durch die Minusgrade zu verhindern, ist im Dresdner Elbtal Michael Görnitz vom gleichnamigen Obstbau aus Coswig mit seinen Mitarbeitern nachts auf den Beinen: Er zündet große Feuer unter seinen Obstbäumen und deckt die Erdbeeren mit großen Tüchern ab.