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Di, 19 Sep 2017
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Gesundheit & Wohlbefinden
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Candida auris: Neuer Hefepilz breitet sich vermehrt auch in Deutschland aus

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In Deutschland und anderen Ländern breitet sich derzeit ein gefährlicher Hefepilz aus. Candida auris kann für manche Personengruppen tödliche Folgen haben. Viele diagnostische Labors sind noch nicht auf den neuen Erreger vorbereitet.
Neue Pilzinfektion breitet sich in Deutschland aus

Vor rund acht Jahren wurde in Japan erstmals ein neuer Verursacher von Pilzinfektionen nachgewiesen. Mittlerweile grassiert der Hefepilz Candida auris unter anderem in den USA, Großbritannien und Indien. Nun wurden auch mehrere Fälle in Deutschland registriert. Für manche Personengruppen stellt der Pilz eine tödliche Gefahr dar.

Gefährlicher Hefepilz auf dem Vormarsch

Im vergangenen Herbst hatte die US-Gesundheitsbehörde CDC über eine neue Pilzkrankheit berichtet, die in manchen Fällen tödlich verläuft. Der Hefepilz Candida auris war demnach in den USA mit mehreren Todesfällen in Verbindung gebracht worden. Der Pilz wurde zum ersten Mal 2009 bei einem Patienten in Japan nachgewiesen. Doch mittlerweile grassiert er auch in zahlreichen anderen Ländern - unter anderem in Deutschland.

Yoda

Endlich! Die Cholesterin-Hypothese ist tot

Cholesterin ist schlecht, vor allem das böse Cholesterin, auch LDL genannt, da es für Herzinfarkte und Schlaganfälle verantwortlich ist. Also muss es gesund sein, beizeiten cholesterinarm zu essen und/oder medikamentös den bereits vorhandenen Cholesterinspiegel drastisch zu senken.

Auf der Basis dieser Hypothese (absolut unbewiesen, wie so viele andere auch) hat die Lebensmittelindustrie "gesunde" Lebensmittel auf den Markt geworfen, wo in großen Buchstaben der Vermerk "kein Cholesterin" den gesundheitsbewussten Kunden zum Kauf überredet.

Wer sein Augenmerk auf das Cholesterin legt, der wird selten einen Blick auf andere Inhaltsstoffe der industriell gefertigten Nahrungsmittel werfen, die in der Regel als alles andere als "gesund" angesehen werden können. Konservierungsstoffe, künstliche Aromen und vor allem Zucker sind hier die Inhaltsstoffe, die der Gesundheit auf lange Sicht gesehen abträglich sind, was aber niemanden interessiert beziehungsweise zu interessieren hat, solange man ein cholesterinfreies Produkt vor sich hat.

Und so kommt es, wie es kommen muss: Man ernährt sich (angeblich) gesund, weil cholesterinfrei und wird nach Jahren (angeblich) gesunder Ernährung trotzdem krank. Als Erklärung hierfür muss dann die Genetik herhalten, da ja die Eltern und Großeltern unter Umständen ähnliche gesundheitliche Probleme gehabt hatten.

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Cookie

Gluten: Einträgliches Geschäft der Lebensmittelindustrie zum Schaden der Verbraucher

Immer mehr Menschen meiden Gluten. Massenmedien und die Nahrungsmittelindustrie machen aber auch daraus ein Millionengeschäft. Der Umsatz mit "glutenfreien Industrieprodukten" stieg auf fast 100 Millionen Euro.

Experten wissen schon lange, dass Gluten ungesund ist und krank machen kann. In den USA wurde kürzlich gezeigt, dass die Behauptung, lediglich sogenannte "Zöliakie"-Erkrankte auf Gluten verzichten müssten oder sollten, falsch ist. Vielmehr gibt es zahlreiche Glutenempfindlichkeiten, die sich nicht auf diese diagnostizierte Zöliakie zurückführen lassen.


Deshalb ist Aufklärung über Gluten und die richtige glutenfreie Ernährung gerade angesichts der Industrie-Berichterstattung und der Verharmlosung wichtig.

Zudem lässt die EU immer noch zu, dass Lebensmittel, die maximal 20 Milligramm Gluten / KG enthalten, als "glutenfrei" bezeichnet werden können. Dies ermöglicht erst das Geschäft der Nahrungsmittelindustrie.

Wir beleuchten daher die Fakten.

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Bullseye

Höchster Anstieg der Masern-Fälle in NRW seit zehn Jahren

In keinem Bundesland sind im laufenden Jahr so viele Masern-Infektionen aufgetreten wie in NRW. Die Welle ebbt zwar ab. Aber Entwarnung gibt es nicht.
© beforeitsnews.com
Nordrhein-Westfalen hat im laufenden Jahr von allen Bundesländern die bisher höchste Zahl an Masern-Infektionen zu verzeichnen. Von Januar bis Mitte August zählte das Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt 511 Masernfälle im bevölkerungsreichsten Bundesland. Davon traten nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW allein 330 Erkrankungen in Duisburg und 53 in Essen auf. Damit gibt es in NRW 2017 die höchsten Fallzahlen seit 2006, als 1750 Masern-Infektionen gezählt wurden.

Die Krankenkasse DAK forderte am Freitag eine stärkere Impfbereitschaft in der Bevölkerung. "Unser Ziel muss ein Anstieg der Impfquoten sein, damit könnten wir in NRW den Gesundheitsschutz um ein Vielfaches verbessern", sagte Landesvertretungsleiter Peter Mager.

Bundesweit wurden nach RKI-Angaben bis Mitte August 860 Masern-Fälle bekanntdie aus NRW machen knapp 60 Prozent aus. Bei Masern-Ausbrüchen gebe es allerdings große Schwankungen in den Jahren und den Bundesländern, sagte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. So wurden etwa in NRW im vergangenen Jahr nur 28 Fälle gezählt.

Im laufenden Jahr rückte Duisburg in den Masern-Fokus. Dort habe es einen hohen Zuzug von Osteuropäern, vor allem Rumänen gegeben, die größtenteils nicht geimpft seien und sich gegenseitig angesteckt hätten, sagte Stadt-Pressesprecherin Gabi Priem. Seit Anfang Juli sei die Duisburger Masern-Welle auf nur noch vereinzelte Fälle abgeebbt. "Wir sind mit dem Impfmobil zu den Menschen in die Bezirke rausgefahren und haben geimpft und aufgeklärt", sagte Priem.

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Info

Erneute Falschinformation über gesättigte Fette - Warum du unbedingt weiter Kokosöl essen solltest

© highwaystarz – fotolila.com
...wenn es dir schmeckt (und du auf die Ökobilanz pfeifst).

Vor einigen Tagen ging mal wieder eine Horrormeldung durch die Presse, die so einige Paleo und Low Carb Freunde verunsichert hat. Die famose American Heart Association lies sich wieder einmal dazu hinreißen, die bösen gesättigten Fette in den Mittelpunkt der Debatte um Herzgesundheit, Infarktrisiko usw. zu stellen. Ganz klar: wer gesättigte Fette gegen mehrfach-ungesättigte Fette in seiner Ernährung austauscht, reduziert das Risiko an kardiovaskulären Erkrankungen zu sterben um satte 30%. Das, so der wunderbare Abstract der Studie (die ich mir ehrlicherweise gespart habe zu lesen), ist ein ebenso tolles Ergebnis, wie bei der Gabe von Statinen (Cholesterin-Senkern) erzielt werden kann. Wenn das nicht heißt, dass wir Kokosöl links liegen lassen sollten, dann weiß ich es auch nicht.

Gesättigte Fette machen uns also alle zu Herzpatienten.

Als ich die ersten Artikel zur Tödlichkeit von Kokosöl sah, dachte ich, dass das so eine Art content recycling aus den 70ern ist. Oder? So fühlt man sich doch manchmal in dieser Endlosschleife von Angstmache um das böse Fett. Früher die Butter und heute eben das Kokosöl, da ist schließlich noch viel mehr gesättigtes Fett drin, als in der Butter, die wir vor dreißig Jahren schon längst gegen die "gute" Margarine aus dem Labor ersetzt haben.

Kommentar:


Health

Mönchspfeffer - Die bewährte Heilpflanze bei Frauenbeschwerden

© North Toda – Shutterstock.com
Der Mönchspfeffer ist DIE Pflanze für Frauenbeschwerden nahezu jeder Art. Ob prämenstruelles Syndrom, Brustempfindlichkeit, Menstruationsstörungen oder schmerzhafte Monatsblutungen: Der Mönchspfeffer gilt seit Jahrtausenden als natürlicher Helfer für alle diese Beschwerden. Selbst bei psychischen Problematiken wie der prämenstruellen Dysphorie bescheinigen Studien dem Mönchspfeffer eine gute Wirkung. Auch in den Wechseljahren oder bei Fruchtbarkeitsstörungen kann der Mönchspfeffer hilfreich sein.

Mönchspfeffer: Uralte Heilpflanze

Der Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) gehört zur Familie der Lippenblütler, genau wie viele andere Gewürz- und Heilpflanzen, etwa das Basilikum, der Lavendel oder der Salbei. Im Gegensatz zu diesen eher kleinwüchsigen Stauden ist der Mönchspfeffer jedoch ein bis zu vier Meter hoher Strauch. Er ist im gesamten Mittelmeerraum bis hin nach Westasien verbreitet und fühlt sich insbesondere in wasserreichen Gebieten wie an Küsten, Flussläufen und in Auenwäldern wohl.

Der Mönchspfeffer wird schon seit Jahrtausenden medizinisch angewandt. Quellen zufolge war er bereits im Altertum eine sehr angesehene Pflanze. Während seine zähen und harten Zweige zur Herstellung von Flechtzäunen Verwendung fanden, wurden die Blüten, Blätter und Samen und vor allem die rotschwarz gefärbten, fleischigen Früchte (Agni casti fructus) bei Verletzungen und Blähungen, in erster Linie aber bei Frauenleiden der unterschiedlichsten Art eingesetzt. Darüber hinaus dienten die Früchte aufgrund ihres würzigen Geschmacks als Pfefferersatz.

Beaker

Wer hat all das Arsen in meinen Reis getan?

Reis - ein Grundnahrungsmittel. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schätzt Reis als ein "wertvolles Lebensmittel ein, das zahlreiche wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthält"(Fragen und Antworten zu Arsengehalten in Reis und Reisprodukten). Weiter schätzt das BfR Reis als positiv ein, da er kein Gluten enthält und somit eine Alternative zu glutenhaltigen Getreidesorten ist.

Über die Sache mit dem Gluten und der Glutenintoleranz hatte ich bereits auch öfter berichtet, unter anderem hier: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Glutenintoleranz.htm

Der liebe Reis...

Reis zählt in unseren Breitengraden eher zu den exotischen Grundnahrungsmitteln, ganz im Gegensatz zu Asien, wo es kaum Gerichte ohne Reis gibt. Wenn man sich den stereotypen Asiaten vorstellt, dann hat man immer eine schlanke Gestalt vor Augen und bringt dies nicht selten mit Reis als Ernährungsgrundlage in Verbindung.

Es gibt in der Tat eine Reisdiät, mit der man abnehmen und Bluthochdruck in den Griff bekommen soll: Abnehmen mit der Reisdiät?

Smoking

Jenseits der Propaganda: Nikotin und Rauchen - Ein erster Blick hinter den Schleier

Da der Artikel Rauchen schützt vor Lungenkrebs einige Aufmerksamkeit und auch Kritik hervorgebracht hat, wollen wir das Thema näher betrachten. Ausführlichere Artikel sind in Planung.

Die Anti-Raucher-Kampagne ist allgegenwärtig, Rauchen und Raucher werden verteufelt, und das Dogma selbst wird selten hinterfragt, da der Glaubenssatz 'Rauchen ist schädlich' den meisten von klein auf eingebleut wurde. Doch hat Ihnen jemals jemand vom wissenschaftlichen Skandal der Anti-Raucher-Kampagne erzählt? Oder, dass die Anti-Raucher-Hysterie erst in den 50er Jahren losgetreten wurde? Wer sich ein wenig mit den ineinandergreifenden Zahnrädern des Weltmechanismus auseinandergesetzt hat, wird die Finte bereits riechen können.

Joe Quinn, Redakteur von Sott.net, schrieb folgendes:
Was wenn alles, was dir erzählt wurde, eine Lüge ist? Vielleicht nicht alles, aber jene Glaubenssätze, die den Menschen mit größter Vehemenz aufgedrückt werden, sind die, die man sich genau anschauen sollte. Dies setzt natürlich einen Geist voraus, der zu allererst einmal offen dafür sein muss, dass uns einige riesige Lügen erzählt worden sind. Für jene, die das nicht können, wird kein Beweis dafür, dass sie belogen worden SIND, jemals ausreichen.
Den ersten Glaubenssatz, den man im Zusammenhang mit dem Rauchen sehr oft zu hören bekommt ist: "Rauchen verursacht eine 'schwarze Teerlunge'". Dazu ein Kommentar eines Rechtsmediziners:


Der Rechtsmediziner Michael Tsokos stellte diese Behauptung ein weiteres Mal in einem Zeitungsartikel der Berliner Zeitung auf. Ebenso kommentierte es ein Leser auf der englischen Seite von Sott.net:
[...] Meine Schwester arbeitete einmal mit einer Einwandererin, die in ihrem Herkunftsland Ärztin war. Sie hat viele Autopsien durchgeführt und sagte, dass wenn man den Brustkorb eines Rauchers öffnet, waren die Lungen gewöhnlich so rosa und gesund wie die von jedem Nicht-Raucher. Für mich war das eine fundierte Informationsquelle, viel fundierter als das statistische Säulendiagramm über Tote durch eine kanadische Packung Zigaretten. [...]
Und dies legt die Vermutung nahe, dass wir bewusst mit Dingen, die nicht der Wahrheit entsprechen, schockiert werden. Wie bereits von Joe Quinn formuliert, sind viele der Dinge die uns tagtäglich als "Wahrheit" verkauft werden letztendlich Lügen.

Kommentar: Sott.net empfiehlt folgende verwandte Artikel:


Bell

Fast jeder zweite Patient an deutscher Uniklinik hat Diabetes Typ II oder Prädiabetes

Tübingen - Jeder vierte Patient einer Universitätsklinik leidet an Diabetes, noch einmal so viele hatten in einer Prävalenzstudie in Experimental and Clinical Endocrinology & Diabetes (2017; doi: 10.1055/s-0043-112653) einen Prädiabetes. Beide Stoffwechsel­störungen waren mit einem erhöhten Komplikationsrisiko und mit einer längeren Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verbunden, weshalb die Autoren zu einem aktiven Screening raten, das bei über 50-jährigen Klinikpatienten kosteneffektiv sein könnte.
© Desconocido
Die Prävalenz des (vornehmlich) Typ 2-Diabetes in Deutschland wird derzeit auf 7,2 bis 9,9 Prozent der erwachsenen Bevölkerung geschätzt - Tendenz steigend. Da ein Diabetes und seine häufigen Begleitfaktoren wie Adipositas, Hypertonie und Hyper­lipidämie wichtige Morbiditätsrisiken sind, ist es an sich nicht erstaunlich, dass die Diabetes-Prävalenz unter Klinikpatienten höher ist als in der Allgemeinbevölkerung.

Die Zahlen, die eine Prävalenzstudie an der Universität Tübingen jetzt ermittelt, sind dennoch ernüchternd. Das Team um Andreas Fritsche von der Medizinischen Klinik IV der Universität Tübingen hatte Anfang letzten Jahres über vier Wochen bei allen Patienten mit verfügbaren Blutproben den HbA1c-Wert bestimmt. Dabei zeigte sich, dass fast jeder vierte Klinik-Patient an Diabetes leidet (22,15 Prozent), sprich einen Langzeitblutzucker-Wert (HbA1c-Wert) von 6,5 Prozent und mehr hatte. 23,68 Prozent der untersuchten Patienten hatten einen Langzeitblutzucker-Wert zwischen 5,7 und 6,4 Prozent, der als Prädiabetes eingestuft wird.

Die Prävalenz war auf den Krankenstationen verschieden hoch. Auf der internistischen Intensivstation wurde bei 43,24 Prozent ein Diabetes diagnostiziert, in der Frauen­heilkunde waren es nur 4,56 Prozent.

Health

Die Forschung zeigt's: Hochdosiertes Vitamin C wirksam gegen Leukämie

Hochdosiertes Vitamin C lässt Blutkrebsstammzellen reifen und sterben
© Yuliya/fotolia.com
Vitamin C ist wichtig für die Abwehr von Infektionen und übernimmt zahlreiche weitere Funktionen. Hochdosierte Vitamin-C-Infusionen könne außerdem zur Behandlung von Leukämie eingesetzt werden.
Vitamin C entfaltet im Körper eine Vielzahl positiver Effekte und trägt auch zur Abwehr von Krankheiten bei. In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler nun nachgewiesen, dass Vitamin C außerdem gegen Blutkrebs (Leukämie) eingesetzt werden kann. Hochdosierte Vitamin-C-Behandlungen können demnach das Absterben fehlerhafter Stammzellen bewirken.

Ascorbinsäure (Vitamin C) ist laut Aussage der Wissenschaftler des "Perlmutter Cancer Center" (USA) dazu in der Lage, fehlerhafte Stammzellen, die sich ansonsten vermehren und Blutkrebs verursachen würden, zum Reifen und Absterben zu bringen. Mit hochdosierten Vitamin-C-Injektionen konnte in Versuchen an Mäusen die Ausbreitung der Leukämie gestoppt und das Absterben der vorhanden Krebszellen erreicht werden, berichten die Forscher. Ihre Studienergebnisse wurden in dem Fachmagazin Cell veröffentlicht.

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