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Do, 17 Aug 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
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Die Aminosäure Tyrosin: Das natürliche Aufputschmittel

Steht eine Prüfung an? Erfordert Ihr Job Kopfarbeit? Lässt Ihre Stimmung zu wünschen übrig? Sehnen Sie sich gelegentlich nach einem Mittel, das Sie wach macht und Ihnen den geistigen Durchblick verschafft? Natürlich ohne Nebenwirkungen. Tyrosin könnte die Lösung sein. Die Aminosäure steigert nachweislich die Denkleistung, die Konzentrationsfähigkeit und die geistige Fitness. Tyrosin könnte daher in Zeiten hoher Anforderungen als natürliches Aufputschmittel eingesetzt werden.

Tyrosin erhöht Denkleistung

Viele Studenten und Berufstätige, vereinzelt sogar schon Schüler, leiden unter enormem Leistungsdruck.

Sie greifen zu Aufputschmitteln, von denen Koffein noch das harmloseste ist. Viele haben sich längst mit verschreibungspflichtigen Psychopharmaka eingedeckt, um noch mehr und noch länger Leistung bringen zu können.

Gesund ist das natürlich nicht. Und da es Alternativen gibt, ist es auch nicht wirklich nötig.

Eine dieser Alternativen heisst Tyrosin.

Tyrosin (auch L-Tyrosin genannt) ist eine nichtessentielle Aminosäure, die in vielen Proteinen enthalten ist und im menschlichen Körper für die Herstellung von z. B. Thyroxin (Schilddrüsenhormon) oder Dopamin (Botenstoff im Gehirn) verwendet wird.

Bullseye

Tod auf Rezept und kein Medikament ohne Nebenwirkungen: Aber nicht verraten!

Wir kennen den gebetsmühlenartigen Anspruch der Schulmedizin und der mit ihr verbandelten Pharmaindustrie, dass nur „ordnungsgemäß“ zugelassene Medikamente in der Lage sind, zu heilen.

Natürliche Heilmittel gibt es demnach nicht, beziehungsweise kann es nicht geben, da diese keine Zulassung haben und damit unwirksam sein sollen - entgegen aller Studien und Erfahrungswerte.

Schon hier kristallisiert sich die Lächerlichkeit des Anspruchs auf eine Monopolstellung in Sachen Heilung heraus. Denn die Kritik, dass die Schulmedizin nicht heilt, sondern Symptome verarztet, wird mit solchen formalisierten Argumenten bestätigt.

Wenn man diese krude Logik für sich vereinnahmt hat, dann hat man auch die idealen Scheuklappen auf, die die Sicht auf die negativen Folgen zahlreicher „Mediziner“-Verordnungen ausblenden. Und damit wäre das rosarote Bild der klassischen Medizin Wirklichkeit geworden.

Und bevor mir wieder was unterstellt wird: Es geht hier nicht darum, dass ich gerne einen guten Chirurgen hätte, der mich operiert, wenn mein Bein nicht mehr da ist, wo es eigentlich hingehört. Es geht hier um die Millionen chronisch Kranken (und auch um akut Kranke), die täglich irgendwelche Tabletten, Arzneimittel und Medikamente einnehmen sollen.

Dollars

Betrug? Krankenkassen ermuntern Ärzte zu „schlimmeren“ Diagnosen

Die gesetzlichen Krankenkassen ermuntern Ärzte ihre Patienten kränker zu machen, als diese es sind. Grund: Das bringt den Krankenkassen mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds ein. Den Beitragszahlern entsteht dadurch ein Schaden in Milliardenhöhe!

Angeblich beträgt der Schaden bereits über 290 Milliarden Euro!
Diesmal geht es nicht um Medikamente, deren unterschätzte oder bewusst ignorierte Nebenwirkungen Tausende von Menschen in den Tod getrieben haben. Diesmal geht es um ein merkwürdiges Finanzgebaren von Krankenkassen, die direkt auf Kosten der Patienten ihren finanziellen Vorteil einheimsen. Nein, diesmal geht es um etwas ganz anderes...

Anatomie eines Kassenbetrugs

Über die Zusammenhänge wurde in verschiedenen Medien bereits berichtet.

In der online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen erfahren wir, dass der Chef der Techniker Krankenkasse in einem Interview mit der Zeitung sein eigenes Unternehmen und eine Zahl von anderen Krankenkassen beschuldigt hat, Betrug im großen Stil durchzuführen. Denn die Kassen würden Ärzte animieren, „bei den Abrechnungen ihre Patienten auf dem Papier kränker zu machen, als es tatsächlich der Fall sei“.

Arrow Down

Reserveantibiotikum verliert weltweit an Wirkung

© USGS
Der Einsatz von Antibiotika in der Tiermast führt zu einer steigenden Resistenz beim Menschen. Das zeigt der Fall Colistin.

Ein Gen, das Krankheitserregern Resistenz gegen das Reserveantibiotikum Colistin verleiht, breitet sich in erschreckend hohem Ausmaß über den Globus aus. Das wurde nun auf dem Treffen der American Society for Microbiology (ASM) deutlich, wie Nature berichtet. Das Resistenzgen mit der Bezeichnung mcr-1 ist bereits länger bekannt: Schon vor anderthalb Jahren wurde es in Bakterien entdeckt, die Forscher aus Proben von chinesischen Mastschweinen isolierten.

Nun zeigt sich jedoch, dass es sich auch auf Bakterien in Nutztieren aus anderen Teilen der Welt übertragen hat. Fündig wurden Forscher sowohl in Brasilien als auch in Portugal. Zudem scheinen Bakterien, die im Menschen leben, das Resistenzgen ebenfalls übernommen zu haben. Damit ist die Verbreitung dieses Gens ein Paradebeispiel für den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Antibiotika in der Tiermast und der Bildung entsprechender Resistenzen gegen solche Wirkstoffe, die ursprünglich für die Humanmedizin gedacht waren, meint Lance Price, ein Antibiotika-Forscher an der George Washington University.

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Syringe

Impfpflicht in Europa weitet sich aus: Nach Italien, jetzt auch in Frankreich

© dpa
  • Frankreich führt eine Impfpflicht gegen acht weitere Erreger ein. Kleinkinder müssen ab 2018 gegen Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten, Pneumokokken, Meningokokken, Haemophilus influenzae Typ b und Hepatitis B immunisiert werden.
  • Gegen drei Erreger war eine Impfung in Frankreich bereits Pflicht. Italien beschloss wegen einer Masern-Epidemie kürzlich ebenfalls eine verpflichtende Impfung.
  • Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Masern-Epidemien, wie derzeit in Nordrhein-Westfalen. Bislang sind Impfungen in Deutschland freiwillig, eine Impf-Pflicht wird kontrovers diskutiert.
Die Masern haben Nordrhein-Westfalen im Griff: Nachdem Ende Mai bereits rund 400 Masernfälle in dem Bundesland gemeldet worden waren, nähert sich die Zahl jetzt der Marke von 500. Im Mai war in Essen eine 37-jährige Frau an den Masern gestorben. Eine wirksame Impfung gibt es zwar. Aber wer sich impfen lässt, diese Entscheidung ist in Deutschland freiwillig.

Kommentar:


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Multiple Sklerose: Alpha-Liponsäure verlangsamt Verlauf

Die Alpha-Liponsäure ist ein körpereigener Stoff mit antioxidativer Wirkung. Schon sehr lange gibt es die Alpha-Liponsäure auch als Nahrungsergänzung im Handel. Sie bietet sich aufgrund ihrer chelatierenden Eigenschaften zur Entgiftung von Schwermetallen an. Auch zur Prophylaxe und Therapie der diabetischen Neuropathien wird die Alpha-Liponsäure erfolgreich eingesetzt. Studien vom Juni 2017 zeigen, dass die Alpha-Liponsäure offenbar auch bei der Multiplen Sklerose hilfreich ist und bei langfristiger Einnahme deren Verlauf bremsen und Symptome bessern kann.

Alpha-Liponsäure bremst Multiple Sklerose

In einer randomisierten doppelblinden Pilot-Studie der Oregon Health & Science University School of Medicine in Portland/Oregon beobachteten Forscher rund um Dr. Rebecca Spain, dass die Alpha-Liponsäure - ein freiverkäufliches Antioxidans - den Verlauf der sog. sekundär progredienten Multiplen Sklerose (SPMS) verlangsamen kann. Ihre Studienergebnisse wurden im Juni 2017 im Fachjournal Neuroimmunology & Neuroinflammation veröffentlicht.

Die Teilnehmer hatten über zwei Jahre hinweg täglich 1.200 mg Alpha-Liponsäure eingenommen. Anschliessend stellten die Forscher fest, dass bei Patienten, die an der SPMS - einer bestimmten Form der Multiplen Sklerose - litten, die Gehirnatrophie (Gehirnschwund) im Vergleich zur Placebogruppe deutlich verringert werden konnte.

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Warum die Haarpflege mit einer Wildschweinborstenbürste so gut ist

Nachts befindet sich der Körper in einer intensiven Ausscheidungsphase. Über die Schweissdrüsen werden Mineralstoffe und Stoffwechselendprodukte ausgeschieden, lagern sich auf der Kopfhaut ab und verstopfen mit dem Fett aus den Talgdrüsen die Hautporen.

Die Kopfhautreinigung - das Bürsten

Die in der Kopfhaut befindlichen Mineralstoffe binden die Feuchtigkeit an sich und verändern dadurch den natürlichen pH-Wert der Kopfhaut. Sie wird trocken, und oft reagieren die Talgdrüsen dann zum Ausgleich mit vermehrter Produktion. Je nach individueller Veranlagung kann die Kopfhaut ausserdem spannen, jucken, es kann zu Schuppenbildung oder gar Haarausfall kommen. Vor allem, wenn auch noch zu häufiges Waschen und aggressive Produkte das Milieu der Kopfhaut stören. Ebenso kommen noch die Ablagerungen durch zusätzliche Finish-Produkte wie Haarspray, Festiger, Gel usw. hinzu.

Auch die abgestorbenen, natürlichen Hornhautpartikel müssen von der Kopfhaut entfernt werden. Am restlichen Körper geschieht dies durch die Reibung der Kleidung oder beim Abfrottieren nach dem Waschen, auf der Kopfhaut bleibt alles liegen.

Attention

Säureblocker bei Sodbrennen und Co.: Erhöhtes Sterberisiko und viele andere Nebenwirkungen

© ZDG
Millionen Menschen schlucken sie täglich: Die beliebten Säureblocker (Protonenpumpeninhibitoren). Sie werden gegen Sodbrennen und viele anderen Verdauungsbeschwerden verordnet. Auch unter der Bezeichnung Magenschutz sind die Pillen bekannt. Denn sie werden begleitend verschrieben, wenn magenschädliche Medikamente (wie etwa Schmerzmittel oder Antibiotika) eingenommen werden müssen. Die Säureblocker jedoch sind alles andere als harmlos. Die Liste ihrer Nebenwirkungen ist lang. Ein erhöhtes Sterberisiko kam jetzt (Juli 2017) noch hinzu.

Säureblocker können die Magensäurebildung nahzu vollständig stoppen

Säureblocker vom Typ der Protonenpumpeninhibitoren werden sehr häufig verschrieben. Ursprünglich insbesondere bei schwerwiegenden Magen-Darm-Problemen, wie z. B. Magenbluten, der Refluxkrankheit oder Speiseröhrenkrebs, inzwischen bei fast jedem Magenproblem.

Wer überdies längerfristig magenschädliche Medikamente wie z. B. bestimmte Antibiotika oder NSRI (entzündungshemmende Schmerzmittel z. B. bei Rheuma) einnimmt, bekommt - ob Mensch, Hund oder Katze - die Säureblocker ebenfalls verordnet.

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Alternative Süßungsmittel: Erythrit hat keinen Einfluss auf Blutzuckerspiegel und nahezu keine Kalorien

Kein Einfluss auf den Blutzuckerspiegel: Süßungsmittel Erythrit hat kaum Kalorien
© Sebastian Studio/fotolia.com
Weißer Haushaltszucker ist besonders ungesund. Die Nachfrage nach Alternativen zum Süßen ist daher groß. Ein Zuckerersatzstoff ist Erythrit. Das Süßungsmittel hat kaum Kalorien.
Süße Lebensmittel und Getränke sind in der Regel nicht nur ungesund, sondern sorgen auch schnell für eine Gewichtszunahme. Der Zuckeraustauschstoff Erythrit hat fast keine Kalorien. Allerdings ist das Süßungsmittel umstritten, nicht nur weil es bei höherem Verzehr abführend wirken kann.

Alternativen zu weißem Haushaltszucker

Da weißer Haushaltszucker als besonders ungesund gilt, setzen immer mehr Menschen auf alternative Süßungsmittel, die gesünder als Zucker sein sollen. Eines davon ist der Zuckeraustauschstoff Erythrit. Dieser Stoff wurde im vergangenen Jahr von der EU auch für Bio-Lebensmittel zugelassen. Er hat zwar eine geringere Kalorienzahl als beispielsweise Xylit oder Stevia, ist aber dennoch umstritten.

Kommentar: Hier noch andere Alternativen zum gesünderen Süßen:


Black Magic

Frankenstein-Food: USA erlauben weitere GMO-Kartoffeln und Brasilien genehmigt den weltweit ersten genmanipulierten Zuckerrohr

Die Gentechnik kann zur größten Katastrophe der Welt werden und die Angst vor Gentechnik ist bei dem Verbraucher riesig, doch trotz weltweiter Proteste werden weitere genmanipulierte Kartoffeln zugelassen. Letzten Monat wurde in den USA die Registrierung dreier neuer GMO-Kartoffelsorten beschlossen, die von dem großen Idaho Agrarbusiness-Unternehmen J.R. Simplot Co entwickelt wurden. Und gestern die Meldung, dass in Brasilien jetzt weltweit zum ersten Mal die kommerzielle Nutzung eines genetisch veränderten Zuckerrohrs genehmigt wurde.

USA erlauben GMO-Kartoffeln

In den letzten drei Jahren ist die Anbaufläche in den Vereinigten Staaten auf 6000 Hektar genmanipulierte Kartoffeln angewachsen und die Kartoffeln werden in etwa 4000 Supermärkten in 40 Staaten verkauft, so ein aktueller Bericht aus Kanada. Und obwohl Kanada letztes Jahr bereits die genmanipulierte Kartoffel genehmigt hat, bestätigte Simplot Plant Sciences, die Firma, die die genmanipulierte Kartoffel entwickelte, dass für 2017 noch keine angebaut wurden. In Kanada wird weiterhin protestiert. Aber auch in Neuseeland gibt es Protest, nachdem bekannt wurde, dass dort und auch in Australien jetzt eine Freigabe von genmanipulierten Kartoffeln erfolgen soll.