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Do, 19 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
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Health

Traditionelles Nahrungsergänzungsmittel: Lebertran als Lieferant für Omega-3, Vitamine A und D

© Shutterstock
Vor gar nicht allzulanger Zeit war es üblich, dass Mütter ihren Kindern täglich einen Löffel Lebertran verabreichten. Das war zwar nicht besonders beliebt bei den lieben Kleinen, aber dafür umso sinnvoller: Lebertran ist vielleicht eines der besten natürlichen Nahrungsergänzungsmittel überhaupt.

Warum Lebertran?

Grund für die Lebertran-Welle, die vom 19. Jahrhundert bis vor ca. 50 Jahren anhielt war die Entdeckung, dass Lebertran wirksam gegen Rachitis vorbeugt, einer gefürchteten Knochenkrankheit.

Rachitis ist (wie so oft) keine Krankheit (im Sinne eines Krankheits-Erregers), sondern eine Mangelerscheinung: Fehlt das Vitamin D, kann der Körper kein Kalzium in den Knochen einlagern und folglich bilden sich Knochenschäden. Vor allem bei Kindern, die im Wachstumsalter sind.

Syringe

HIV-Forschungsinstitut eröffnet in Deutschland - Ziel: HIV-Impfstoff?

ESSEN. Heute eröffnet die Universität Duisburg-Essen das erste deutsche Institut für HIV-Forschung. Das Ziel: einen Impfstoff gegen die Immunschwächekrankheit zu entwickeln.
© Thomas Brugger/fotolia.com
Kommt ein HIV-Impfstoff aus Deutschland?
Die wissenschaftliche Leitung übernimmt Prof. Dr. Hendrik Streeck. Der Immunschwäche-Experte will die bundesweiten Impfstoff-Forscher besser miteinander vernetzen. Laut Mitteilung erklärt er, "nur im Team können wir HIV besiegen".

Kommentar: Wenig überraschend, dass, ganz abgesehen von der Zweifelhaftigkeit der Existenz von HIV, so wie öffentlich dargestellt, hier ein weiterer Impfstoff entwickelt werden soll. Die Kassen sollen schließlich klingeln für Big Pharma:


Syringe

Impf-Studien, die nicht von Big Pharma sind: Geimpfte Kinder anfälliger für chronische Krankheiten

© karelnoppe - Fotolia.de
Geimpfte Kinder sollten eigentlich gesünder sein als ungeimpfte. Schliesslich lässt man Kinder extra impfen, damit sie künftig ein möglichst unbeschwertes Leben geniessen können. Mittlerweile wurden zwei inoffizielle Studien durchgeführt, in denen die Erkrankungsraten von geimpften mit jenen von ungeimpften Kindern verglichen wurden. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede: Kinder, die ordnungsgemäss durchgeimpft wurden, sind bis zu einem Vielfachen anfälliger für viele chronische Krankheiten als ihre ungeimpften Altersgenossen.

Machen Impfungen krank?

In der Schweiz sieht der empfohlene Impfplan bis spätestens zum Abschluss des zweiten Lebensjahres die Verabreichung von annähernd 30 Impfstoffen (teilweise in Mehrfachimpfungen) vor. In Deutschland und Österreich sieht die Lage ähnlich aus. Und auch amerikanische Kinder werden nicht gerade selten geimpft. Bei ihnen sind allein im ersten Lebensjahr schon 26 Impfungen fällig.

Nun erhalten Kinder natürlich deshalb Impfungen, weil wir sie vor Krankheit und Leid schützen möchten. Stimmt das aber auch? Sind geimpfte Kinder wirklich gesünder? Oder könnte es nicht vielmehr sein, dass die Impfungen sie anfälliger für jene chronischen Krankheiten machen, die sich immer weiter auszubreiten scheinen?

Wie häufig also leiden geimpfte Kinder - im Vergleich zu ungeimpften - an Asthma und chronischer Bronchitis? Wie oft ereilt sie eine Neurodermitis und wie oft Heuschnupfen? Wie viele der ordnungsgemäss geimpften Kinder sind hyperaktiv und wie viele der ungeimpften? Wie sieht es bei Migräne aus, wie bei Autismus?

Kommentar:


Health

Rhodiola rosea - Stresskiller und natürliches Antidepressivum

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Rhodiola rosea heisst auch Rosenwurz. Es ist eine Pflanze, die gerne im Kühlen wächst, am liebsten in Sibirien. Für uns Menschen ist sie ein Adaptogen: ein Mittel, das stressresistent macht. Stress kann jetzt viel besser toleriert werden. Rhodiola hilft ausserdem bei depressiven Verstimmungen und Angstzuständen. Sie nimmt chronische Müdigkeit und macht leistungsfähiger - auch im Sport. Rhodiola rosea ist eine jener Pflanzen, bei denen man sich fragt: Warum nur habe ich sie erst jetzt kennengelernt.Rhodiola rosea - Natürliches Mittel bei psychischen Beschwerden

Rhodiola (Rhodiola rosea) - auch Rosenwurz genannt - taucht in der deutschsprachigen Literatur nur selten auf. Ganz anders in der englischsprachigen. Dr. Richard P. Brown, Professor für Psychiatrie, hat der Pflanze ein ganzes Buch gewidmet: The Rhodiola Revolution.

Darin beschreibt er - neben vielen Hintergrundinformationen - unzählige Fallbeispiele mit Rhodiola rosea aus seiner Praxis und der Praxis seiner Frau Dr. Patricia L. Gerbarg (ebenfalls Psychiaterin).

Kommentar: Anti-Stress-Heilpflanze Rosenwurz: Zahlreiche nützliche Anwendungsgebiete


Question

Niederländische Studie: Lohnt sich kaltes Duschen wirklich?

Kaltes Duschen soll munter machen und abhärten. Ob das wirklich stimmt, haben Forscher nun untersucht.
© sodapix sodapix / F1online / Thinkstock
Nichts für Warmduscher: Einmal kalt abbrausen wirkt bei manchen wie ein Kaffee.
AMSTERDAM. Dem Team um Geert A. Buijze vom Academic Medical Center in Amsterdam gelang es, 3018 Teilnehmer für die erste randomisierte kontrollierte Studie zum Effekt von Kaltduschen auf die Gesundheit zu gewinnen (PLoS ONE 2016; 11(9): e0161749).

Die Teilnehmer wurden via Werbespots und soziale Medien rekrutiert. Gesucht wurden gesunde Erwachsene im Alter zwischen 18 und 65. Bestehende Herz- oder Lungenerkrankungen sowie sonstige ernstere Komorbiditäten waren Ausschlusskriterien.

Die Teilnehmer sollten sich vom 1. bis 30. Januar 2015 täglich zu einer beliebigen Tageszeit duschen, und zwar erst nach Belieben warm oder heiß, dann so kalt, wie es aus der Leitung kam.

Kommentar:


Info

Energy-Drinks schaden der Leber enorm: Mann mit akuter Hepatitis eingeliefert

Akute Hepatitis nach exzessivem Konsum von Energy-Drinks?

Dass Energy-Drinks gesundheitsgefährdend sind, ist lange bekannt. Nach höherem Konsum kann es beispielsweise zu Herzrasen und Bluthochdruck kommen. Ein Fall aus den USA lässt nun die Vermutung zu, dass die Wachmacher auch eine Gefahr für die Leber darstellen könnten.

US-amerikanische Mediziner berichten über einen Patienten, dessen akute Hepatitis womöglich auf den exzessiven Konsum von Energy-Drinks zurückzuführen ist.
Energy Drinks gefährden die Gesundheit

Ein hoher Konsum von Energy Drinks kann der Gesundheit schaden. So ist etwa bekannt, dass solche Getränke - vor allem in Kombination mit Alkohol - ein Risiko fürs Herz sein können. Doch auch pur sind die zuckersüßen Drinks nicht ohne, wie auf der Internetseite „personalise.co.uk“ berichtet wird. Dort ist eine Grafik zu sehen, auf der erklärt wird, was im Körper nach einer Dose Red Bull passiert.

Kommentar:


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Weissmehl macht unfruchtbar, dick und süchtig - Vollkorn ist auch nicht besser

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Weissmehl ist natürlich ungesund und Vollkornmehl ist sehr gesund. Sind Sie auch dieser Ansicht? Einerseits haben Sie Recht, denn viele Studien beweisen, wer Vollkornmehl dem Weissmehl vorzieht, hat eindeutig die besseren Chancen, möglichst lange gesund und munter zu bleiben. Andererseits gibt es da die „bösen“ Lektine, die besonders im Vollkornmehl enthalten sind und denen echte Schauermärchen nachgesagt werden. Wenn Sie sich jetzt fragen, was soll man denn dann noch essen, lesen Sie einfach weiter. Wir sagen es Ihnen :-)


Weissmehl im alten Ägypten

Schon die alten Ägypter sollen es geliebt haben, das Weissmehl. Natürlich nicht das blütenweisse und staubfeine Weissmehl, wie wir es heute kennen, aber eine altertümliche Variante davon. Mit mehr oder weniger feinen Sieben konnten sie die groben Teile vom Mehl abtrennen und erhielten eine Art Weissmehl.

Aber glauben Sie jetzt bitte nicht, man habe im alten Ägypten landauf landein tagtäglich ofenfrische Tafelbrötchen aus Antik-Weissmehl verspeist. Keinesfalls. Das Weissmehl war ein Privileg der reichen Oberschicht. Die breite Masse musste Brot aus Vollkornmehl essen.

TV

Kein Wunder: Die Nazis erschafften den Mythos vom "gesunden Vollkornbrot"

Mythos Vollkornbrot: nationalsozialistisches Erbe der DGE

Vorletzte Woche habe ich schon einmal über die Geschichte der Ernährungspyramide geschrieben, die im Wesentlichen seit den 1980er Jahren ihren Lauf nimmt.
© foodlinx.de
Die Geschichte der öffentlichen Ernährungsempfehlungen begann jedoch viel früher und ist so gut wie überhaupt nicht bekannt. Für die DGE beginnt ihre eigene Geschichte erst mit der Gründung 1953. Damit fällt ein wesentlicher Teil der Geschichte unserer offiziellen Ernährungsempfehlungen unter den Tisch, denn sie sind tief verwurzelt im Nationalsozialismus.

Wie auch in vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens haben die Menschen, die ihr Fähnchen um der Karriere und des Überlebens Willen in den jeweiligen Wind hängten, nach Ende des Nazi-Regimes keinesfalls ihre Plätze geräumt, sondern Wege gesucht ihre (wissenschaftlichen) Karrieren zu retten. Einen Teil der Geschichte, die uns zu unseren heutigen Vollkornbrot-Empfehlungen führt, möchte ich dir in diesem und im nächsten Artikel vorstellen. Denn nur wer weiß, warum Vollkornbrot historisch und politisch so eine große Rolle spielt, kann es guten Gewissens einfach weglassen. (Oder denen, die meinen, dass deine Großeltern froh gewesen wären, wenn sie so viel tolles Brot gehabt hätten, etwas über deutsche Geschichte erzählen.)

Kommentar:




Info

Es geht nicht nur um glutenfrei: Warum Getreide krank macht

In: Eine Gluten-Intoleranz ist etwas ganz Normales haben wir gesehen, dass Gluten nicht nur schädlich sein kann, sondern von der Pflanze mit Absicht als eine Art Biowaffe entwickelt wurde, um Fraßfeinde abzuwehren.
© Pixabay-User wobogre, CC0 1.0 Lizenz
Grund genug für eine wachsende Anzahl von Menschen, auf glutenhaltige Getreide zu verzichten, und lieber auf Produkte zurückzugreifen, die als „glutenfrei“ gekennzeichnet sind.

Andere wiegen sich in Sicherheit, denn sie haben bisher keine nachteiligen Effekte von Gluten gespürt. Keine Zöliakie, Glück gehabt!

Doch das Arsenal von Weizen, Getreide & Co. ist mit Gluten alleine nicht ausgeschöpft: Es gibt weitere gute Gründe, auf Getreideprodukte zu verzichten, ob glutenfrei oder nicht.

Lektine fördern Entzündungen und schaden Darm- und Immunzellen

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Umbrella

Resilienz trainieren: Stress kann uns helfen stärker zu werden, zu wachsen und zu lernen

Hektik? Raubt uns Lebensenergie! Anstrengung? Macht krank! Lange galt die Devise, dem Stress lieber aus dem Weg zu gehen. Nun zeichnen Forscher ein versöhnlicheres Bild: Wer dieses Monster in sein Leben lässt, kann daraus sogar Kraft schöpfen.
© Peopleimages/GettyImages
Termine, Druck, Hektik - wie es uns gelingt, aus Belastung Kraft zu schöpfen
Wo seine Gedanken an dem Morgen hingen, weiß er nicht mehr. Vielleicht beim ersten Kaffee, den er dringend brauchte. Elke wartete schon auf ihn, sie hatten frei und wollten zum Brunch fahren. Nur noch schnell das Auto ausladen, Dachlatten und Werkzeug hinauf in die Werkstatt schaffen und dann wieder runter.

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