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Fr, 24 Mär 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
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Bullseye

Kranker Körperkult: Schluss mit Body Shaming!

Hand auf’s Herz: Wie oft hast du heute schon in den Spiegel gesehen? Wie oft warst du zufrieden mit dem, was du gesehen hast? Man könnte meinen, mit nichts seien wir Menschen kritischer als mit unserem eigenen Körper. Doch ich wage eines zu behaupten: Mit dem Körper eines anderen Menschen gehen wir noch härter ins Gericht. Body Shaming ist nämlich nicht nur ein Begriff, der sich auf viele Werbekampagnen anwenden lässt. Nein, Body Shaming findet täglich und überall statt - in Familien, zwischen Freunden und Kollegen, völlig Fremden gegenüber und vor allem in den sozialen Medien.

Dreiste Ansage nach dem Sex

Kürzlich hat eine anonyme Gastautorin bei uns darüber berichtet, wie ihr jemand nach dem Sex sagte, sie sei zu dick. Ich war schockiert. So sehr, dass ich den Artikel zwei Mal lesen musste, um völlig zu verstehen, was genau dort passiert war. Dann wurde ich wütend. Unendlich wütend. Wie krank ist unsere Gesellschaft eigentlich mittlerweile, dass sich jemand mit den Maßen der Autorin als dick bezeichnen lassen muss? Sie gab 72kg auf 170cm an. Wie krank ist unser Körperideal, dass der Typ noch nicht einmal peilte, dass er zu weit gegangen war? Stattdessen rechnete er ihr vor, wie viel sie monatlich abnehmen müsse, damit sie das perfekte Paar seien.

Kommentar: Künstliche Schönheitsideale: "Body-Shaming" hat negative Folgen für Gesundheit


Heart - Black

Künstliche Schönheitsideale: "Body-Shaming" hat negative Folgen für Gesundheit

Fettleibige Menschen, die negative Stereotype verinnerlichen, verfügen über ein höheres Risiko bei Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen. Zu dem Fazit kommen Forscher der Perelman School of Medicine. Beim "Body-Shaming" handelt es sich um eine allgegenwärtige Form von Vorurteilen, die sich in Cybermobbing, der Kritik am Aussehen von bekannten Persönlichkeiten, am Arbeitsplatz, in der Schule und in der Öffentlichkeit in den USA äußert.

Menschen, die mit einer Fettsucht kämpfen, sehen sich mit Stereotypen wie faul, unfähig, unattraktiv, fehlender Willensstärke konfrontiert und werden für ihr Übergewicht verantwortlich gemacht. Laut dem Team um Rebecca Pearl könnte die Bösartigkeit dieser Botschaften nicht nur die Seele verletzen, sondern auch gesundheitliche Folgen haben.

Die im Magazin Obesity veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass über die Auswirkungen des BMI und von Depressionen eine größere Verinnerlichung des Gewichtsproblems mit einem erhöhten Risiko bei Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen in Zusammenhang stand. Laut Pearl ist der Trugschluss weit verbreitet, dass das Stigma Übergewichtige dazu motivieren könnte, Gewicht zu verlieren und mehr auf ihre Gesundheit zu achten.

Health

Intermittierendes Fasten tötet Krebszellen

Intermittierendes Fasten hemmt die Entwicklung und das Wachstum einer bestimmten Krebsart, die besonders Kinder befällt. Es handelt sich um die Kinderleukämie - wie Forscher von der Universität Texas im Dezember 2016 herausfanden. Das intermittierende Fasten ist eine Essmethode, bei der man täglich nur in einem kleinen Zeitfenster isst, z. B. zwischen 11 und 17 Uhr. Eine andere Variante des Intermittierenden Fastens ist, dass man pro Woche ein bis zwei Tage fastet oder - zu Heilzwecken - eine Zeitlang nur jeden zweiten Tag isst.

Intermittierendes Fasten verleiht ein unbeschreibliches Wohlgefühl

Das Intermittierende Fasten ist eine Ernährungsform, die zahlreiche gesundheitliche Auswirkungen hat. Sie ist ideal für Menschen geeignet, die früh am Morgen noch nie gerne gegessen haben und meist das Frühstück ausfallen liessen. Aber auch alle anderen gewöhnen sich rasch an den neuen Essrhythmus. Denn das entstehende Wohlgefühl will man bald nicht mehr missen.

Kommentar:


Heart - Black

Wie das System möglichst viel an Sterbenden verdient und dazu Angehörige psychisch unter Druck setzt

Es gab ein Interview mit einem Arzt, der mich gleich dazu veranlasste, hierzu einen Beitrag zu verfassen:
© dpa
Dr. med. Matthias Thöns bei Markus Lanz - Patient ohne Verfügung

Um es gleich vorweg zu schicken: Diesen Beitrag auf YouTube habe ich mir sofort zweimal angesehen. UND: ich könnte ähnliche Dinge von Angehörigen berichten, die eine Tortur mit sterbenden Angehörigen in Krankenhäusern durchgemacht haben.

Eigentlich geht es hier um einen Zweig der Medizin, wo man ein wenig Pietät und Mitgefühl erwarten dürfte. Gemeint ist die Palliativmedizin, wo Patienten, die im Sterben liegen, soweit medizinisch versorgt werden, dass ihnen das Leiden erspart bleibt und sie in Frieden und Würde das irdische Leben hinter sich lassen können.

Der in o.a. Beitrag befragte Palliativmediziner, Dr. Thöns, weiß aber zu berichten, dass sogar in diesem Segment der Schulmedizin das ökonomische Interesse Vorrang vor den Bedürfnissen der Sterbenden und deren Angehörigen zu haben scheint - denn anderes kann er sich viele Dinge wohl auch nicht mehr erklären.

Kommentar:


Health

Multiple Sklerose: Wie Sie großen Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen können

Unheilbar und Ursache unbekannt: Diese Worte haben sicherlich viele Betroffene und Angehörige nach der Diagnose Multiple Sklerose (MS) gehört und gelesen. Doch sind die Optionen etwas gegen eine Autoimmunerkrankung zu unternehmen wirklich so rar, wie sie erscheinen? Denn: Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass der Lebensstil und eben auch die Ernährungsweise einen größeren Einfluss auf chronische, entzündliche Krankheiten haben, als viele wahrhaben möchten.

Wissenschaftler und selber Betroffene wie Dr. Terry Wahls und der Pharmakologe Christoph Lenz haben nach der eigenen Diagnose Multiple Sklerose die Literatur gewälzt, Neues ausprobiert und die Erfahrung gemacht: Das Leben zu ändern lohnt sich, und zwar so richtig. Durch die Anwendung ihres Wissens konnten Symptome erfolgreich verbessert und Krankheitsverläufe gebremst (sogar in Remission gebracht) werden.

Was wir ausdrücken wollen: Die Gesundheit und der Verlauf von MS in die eigene Hand zu nehmen kann sich lohnen. Das Leben ändern und sich auf den eigenen Weg begeben - vielleicht ist es auch das Richtige für dich?

Kommentar:


Arrow Down

EU bestätigt Krebsgefahr durch Mineralöl in Lebensmitteln - Will aber nichts dagegen tun

© Reuters/ Ilya Naymushin
Mineralöl in Reinform
Laut der Organisation Foodwatch hat die Europäische Kommission die Gesundheitsgefahren durch Mineralölverunreinigungen in Lebensmitteln offiziell anerkannt. Dennoch möchte die Kommission offenbar keine konkreten Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher ergreifen.

Gefährdung ja, Schutzmaßnahmen nein: Die Europäische Kommission hat in einer Empfehlung die Gesundheitsgefahren durch Mineralölverunreinigungen zwar offiziell anerkannt. Sie empfiehlt aber dennoch keine Schutzmaßnahmen. Das Problem soll vielmehr in den nächsten Jahren weiter überwacht werden.

In der Empfehlung wird das Problem klar benannt:
Aromatische MKW [Mineralölkohlenwasserstoffe] können als genotoxische [DNA schädigende] Karzinogene wirken, während einige gesättigte MKW sich im menschlichen Gewebe anreichern und zu Nebenwirkungen in der Leber führen können.

Kommentar:


Coffee

Warum dein Kaffee dich dick macht

© foodlinx.de
Laut der meisten Kalorientabellen, die Abnehmwillige konsultieren, enthält Kaffee genau 1kcal. Für viele Frauen auf Diät ist das nicht selten ein Grund den Appetit und das Unwohlsein, die Erschöpfung und auch das alltägliche Zufriedenheitsfeuerwerk im Kopf über Unmengen Kaffee zu regulieren. Ich bin jedenfalls eine davon. Ganz klar, ich bin eine Kaffeetante. Und damit in bester Gesellschaft.

Kaffee schmeckt nach einer Gewöhnungsphase den meisten Menschen. Er ist überall und jederzeit erhältlich und kann seit einigen Jahren auch „to go“ ständig und überall konsumiert werden. Zudem ist er für die Gastronomie natürlich ein Geschenk. Für wenige Cent Einsatz lassen sich ziemlich viele Euros umsetzen.

Kaffee gehört einfach zum Erwachsen sein dazu. Aber: Kaffee macht dick und das, obwohl er nur eine einzige Kalorie enthält. Aber wie funktioniert das?

Die, die diesen Blog schon eine Weile verfolgen, wissen, dass unser Essen viel mehr ist, als nur die Kalorien, die es enthält. Es löst immer eine hormonelle Kaskade in uns aus, die bestimmte Funktionen in unserem Körper beeinflussen. Das Gleiche gilt natürlich auch für unsere Getränke.

Kommentar: Kaffee hat allerdings auch sehr wichtige gesundheitliche Wirkungen - allerdings nicht, wenn man ihn trinkt, sondern nur, wenn man ihn zum Entgiften benutzt:


Brick Wall

Pharmabranche fordert Zulassungspflicht für Nahrungsergänzungsmittel

BONN. Nachdem kürzlich die Verbraucherzentralen mehr Risikobewusstsein gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) angemahnt haben, meldet in gleicher Sache nun auch der Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) Kritik an. Konsumenten insbesondere pflanzlicher NEM seien "derzeit nicht ausreichend geschützt".

Viele NEM würden mit ungeprüften Gesundheitsaussagen beworben. Patienten könnten oftmals nicht erkennen, "ob es sich bei einem pflanzlichen Produkt um ein geprüftes und zugelassenes Arzneimittel oder um ein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel handelt".

Shoe

In Bewegung bleiben! Ständiges Sitzen verringert unsere Lebenserwartung um mehrere Jahre

Studie: Häufiges Sitzen erhöht das biologische Alter
© Jacek Chabraszewski/fotolia.com
Die meisten Menschen verbringen viel Zeit am Tag sitzend. Zu langes regelmäßiges Sitzen kann negative Auswirkungen auf unseren Alterungsprozess haben. Mediziner stellten fest, wenn wir viel sitzen erhöht dies unser biologisches Alter.
Ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens ist, das wir altern. Ist es möglich, dass wir unseren Alterungsprozess beeinflussen, indem wir zu viel sitzen? Forscher fanden jetzt tatsächlich heraus, dass Menschen viel schneller altern, wenn sie viel ihrer Zeit im Sitzen verbringen. Die Zellen von Betroffenen hatten ein biologisch erhöhtes Alter, verglichen mit dem tatsächlichen Alter des Probanden.

Die Wissenschaftler der San Diego’s School of Medicine an der University of California stellten bei einer Untersuchung fest, dass langes Sitzen zu einer schnelleren Alterung führen kann. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift American Journal of Epidemiology.

Bacon

Intensives Kauen stimuliert unser Immunsystem

© madhourse/fotolia.com
Es hat gesundheitliche Vorteile seine Nahrung anständig zu zerkauen. Der bekannteste Effekt ist wahrscheinlich eine verbesserte Verdauung. Bei einer aktuellen Studie wurde nun festgestellt, dass Kauen auch zu einem verbesserten Immunsystem des Mundes beiträgt.
Kauen auf Nahrung stärkt das Immunsystem des Mundes

Ausreichendes Zerkauen unserer Nahrung ist nicht nur gut für die Verdauung. Forscher fanden jetzt heraus, dass auch das Immunsystem unseres Mundes vom Zerkauen der Nahrung profitiert. Durch das Kauen wird eine bestimmte Art von Immunzellen stimuliert. So werden Sie durch einfaches Zerkauen Ihrer Mahlzeiten besser vor bestimmten Erkrankungen geschützt.

Die Wissenschaftler von der University of Manchester stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass sorgfältiges Zerkauen unserer Nahrung zu gesundheitlichen Vorteilen führt. Das Kauen ist gut für die Verdauung und stärkt zusätzlich noch das Immunsystem in unserem Mund. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift Immunity.