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Mi, 27 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
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Immer mehr Frauen ausgebrannt und krank durch Doppelbelastung Familie und Beruf

Auch Väter beantragen häufiger eine Kur
© kite_rin/fotolia.com
Das tägliche Ausbalancieren von Familie und Beruf bringt viele Frauen an die Grenze ihrer Belastbarkeit.
Familie und Job unter einen Hut zu bekommen, ist oft nicht einfach. Viele Eltern fühlen sich hin- und hergerissen und haben das Gefühl, mit der Situation überfordert zu sein. Wird die Erschöpfung immer größer, hilft meist nur eine Kur - um für einige Zeit aus dem Alltag auszusteigen und neue Kraft sammeln zu können. Der Bedarf wird offenbar immer größer. Allein im letzten Jahr haben laut dem aktuellen Jahresbericht des Müttergenesungswerks (MGW) rund 49.000 Frauen eine Kur gemacht. Knapp 90 Prozent leiden dabei an Erschöpfungszuständen bis hin zum Burn-out. Doch es sind nicht nur die Mütter betroffen - auch Männer beantragen immer häufiger eine Auszeit.

Kommentar:


Health

Bei Stress am Arbeitsplatz: Selbst aktiv werden, Umstände ändern oder akzeptieren und Resilienz stärken

Gestresste Arbeitnehmer sollten Umstände ändern oder akzeptieren
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Wer durch die Arbeit ständig gestresst ist, kann schnell krank werden. Daher ist es wichtig, frühzeitig zu reagieren.
Stress am Arbeitsplatz kann krank machen. Denn ständiger Druck, Überforderung und Konflikte mit Vorgesetzten oder Kollegen kann zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Ängsten oder Schlafstörungen führen. Dauerhafter Stress im Job wirkt sich auch aufs Herz aus und kann das Risiko für einen Herzinfarkt deutlich erhöhen. Umso wichtiger ist es also, dass man sich die eigene Situation genau anschaut und im Bedarfsfall selbst etwas ändert statt nur zu jammern und auf Impulse von außen zu warten.

Rechtzeitig die Notbremse ziehen

Ob Termindruck, Kritik vom Chef oder eine scheinbar nicht zu lösende Aufgabe: Fast jeder kennt diese Tage, an denen man frustriert von der Arbeit nach Hause kommt und sich eigentlich nur die Decke über den Kopf ziehen will. Passiert dies hin und wieder, besteht normalerweise kein Grund zur Sorge. Doch wenn der Stress bei der Arbeit zu permanenter Unzufriedenheit führt, sollte man unbedingt „die Notbremse“ ziehen.

Kommentar:


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Gesundheit und Wohlbefinden: Die Ultra-Simple Diät: Nahrung als Medizin

"Essen sei deine Medizin, und Medizin dein Essen"

~ Hippocrates
In unserer letzten Gesundheits-Radioshow diskutierten wir die Probleme der westlichen "ausgewogenen" Standard-Ernährung, die bei vielen Menschen zu unterschwelligen Entzündungserscheinungen und Vergiftungen, und somit zu chronischen Krankheiten und allgemeinem Unwohlsein führen kann. Doch was sind die Alternativen? Ist es nicht schwierig und gar unmöglich, die eigene Ernährung umzustellen?

In dieser Radiosendung diskutieren wir die Ultra-Simple Diät, die von Dr. Mark Hyman (U.S.A.) gestaltet wurde. Es handelt sich hier nicht um eine schwierige Hunger-Diät, die nur dem Abnehmen dient, sondern um eine gesündere und gleichzeitig sehr einfache Ernährungsweise, die nur 1 Woche dauert. Diese Woche gibt dem Körper bereits eine Pause, in der er sich von unterschwelligen Entzündungen und Giftstoffen erholen kann, und ein neues Wohlbefinden stellt sich ein. Menschen, die dieses neue Wohlbefinden am eigenen Körper erfahren, wollen oft nicht zurück zu ihrer alten Ernährungsweise gehen.

Der Trick liegt darin, für eine gewisse Zeit problematische Nahrungmittel auszulassen, und sich auf einige wenige unproblematischen Nahrungsmittel -- köstlich zubereitet -- zu fokussieren. Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin C, Magnesium, tägliche Bäder und leichte Körperübungen vervollständigen das Programm.

Igloo

Aktivierung von braunem Fettgewebe als Hilfe bei Übergewicht, Diabetes und Insulinresistenz

Forscher entdecken neuen Behandlungsansatz gegen Übergewicht und Diabetes
© Kurhan/fotolia.com
Eine Aktivierung des braunen Fettgewebes mit Hilfe eines speziellen Substrats ermöglicht eine deutliche Gewichtsreduktion.
Die Aktivierung des braunen Fettgewebes mittels eines speziellen Substrats bietet den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge einen vielversprechenden Ansatz für Patienten mit Übergewicht und Diabetes. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Leipzig haben in einer aktuellen Studie an menschlichen Zelllinien nachgewiesen, dass durch das „Substrat MP-10“ eine Aktivierung des braunen Fettgewebes sowie eine deutliche Gewichtsabnahme und Verbesserung der Insulinresistenz erreicht werden kann. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift EMBO Molecular Medicine.

Kommentar: Die Aktivierung von braunen Fettzellen ist auch ohne Medikamente möglich: z.B. durch kaltes Duschen und/oder Baden. Erfahren Sie mehr:


Bulb

Lichtverschmutzung des Planeten: 80 Prozent der Menschheit lebt unter unnatürlich hellem Nachthimmel

80 Prozent der Menschheit lebt unter einem anomal hellen Nachthimmel
© Falchi et al.
Das dicht besiedelte Europa produziert viel nähchtliches Streulicht, einer der Hotspots: Ein Gebiet vom Ruhrgebiet bis nach Belgien.
Streulicht statt Sterne: Die Lichtverschmutzung hat weltweit besorgniserregende Ausmaße angenommen, warnen Forscher anlässlich ihres neuen Atlas der Lichtverschmutzung. Demnach leben bereits mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung unter einem anomal hellen Nachthimmel, ein Drittel der Menschheit hat keine Chance, die Milchstraße zu sehen. Das aber schade nicht nur Mensch und Tier, es nehme uns auch unseren Bezug zum Kosmos.

Wir machen die Nacht zum Tag: Die künstliche Beleuchtung von Straßen, Gebäuden und Industrieanlagen überlagert vielerorts den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Die Folgen davon: Das nächtliche Streulicht stört die innere Uhr von Mensch und Tier und macht uns blind für den Nachthimmel.

Kommentar: Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass das Schlafen bei Licht durch die negative Beeinflussung des circadianen Rhythmus vielfältige gesundheitliche Nachteile mit sich bringt. Besser also, man achtet darauf, in vollständiger Dunkelheit zu schlafen, so z.B. durch Außenrollos oder lichtdichte Vorhänge.


Info

Antibiotika im Säuglingsalter machen die positiven Effekte des Stillens zunichte

Antibiotika im Säuglingsalter schmälern deutlich die positiven Effekte des Stillens
© taramara78/fotolia.com
Durch die Einnahme von Antibiotika im Säuglingsalter gehen die Vorteile des Stillen verloren.
Stillen hat viele gesundheitliche Vorteil für die Entwicklung von Kindern. Hierzu zählen beispielsweise ein verringertes Infektionsrisiko und eine geringere Wahrscheinlichkeit von Übergewicht im späteren Lebensverlauf, berichten finnische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift JAMA Pediatrics. Allerdings könnte die Einnahme von Antibiotika im Säuglingsalter diese Effekte zunichte machen, erläutert das Forscherteam um Katri Korpela von der Universität Helsinki.

Kommentar: Nicht nur Antibiotika können die Wirkung des Stillens beeinträchtigen, auch eine Belastung der Mutter u.a. mit Schwermetallen ist problematisch:


Pills

Anti-Durchfall-Mittel „Imodium akut" und Loperamid können zum Herzstillstand führen

Missbräuchliche Verwendung kann im Ernstfall zu Herzstillstand führen
© denisismagilov/fotolia.com
Die US-Aufsichtsbehörde warnt eindringlich vor der missbräuchlichen Einnahme von Anti-Durchfall-Mitteln.
Hohe Dosen des Anti-Durchfall-Mittels Loperamid können offenbar schwerwiegende bzw. sogar tödliche Herzprobleme hervorrufen. Davor warnt die amerikanische Aufsichtsbehörde „Food and Drug Administration“ (FDA). Laut der Behörde sollten Verbraucher den Arzneistoff dementsprechend nur im Rahmen der zugelassenen Dosierung einnehmen. Das Antidiarrhoikums Loperamid ist auch in Deutschland rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Es wird zur symptomatischen Behandlung von Durchfallerkrankungen verschiedener Ursache bei Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt.

Kommentar:


People 2

Beziehungsprobleme lösen: Die Stärken der Beziehung suchen und Bereitschaft für Veränderungen

Wenn die Trennung droht: Stärken in Partnerschaften herausarbeiten
© WavebreakmediaMicro/fotolia.com
Paare, in deren Beziehungen es kriselt, bekommen oft gut gemeinte Ratschläge zu hören. Sinnvoller kann es sein, professionelle Beratungsstellen aufzusuchen. Dort können Stärken der Partnerschaft herausgearbeitet werden.

Wenn es bei Paaren nicht mehr so richtig rund läuft, bekommen Betroffene von Bekannten oft Tipps zu hören, wie sich eine Auszeit zu nehmen oder vorübergehend in getrennten Betten zu schlafen. Eine Expertin hat in einem Interview einen hilfreichen Tipp parat: Paare sollten die Stärken der Partnerschaft herausarbeiten.

Kommentar:


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Kreuzkontamination mit Gluten: Achten Sie auf die gründliche Reinigung von Küchenutensilien

Töpfe, Geschirrtücher und Co: Verunreinigung mit Gluten an Küchenutensilien
© Africa Studio/fotolia/com
Menschen, die an Zöliakie leiden, müssen dauerhaft auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten, um Krankheitssymptome zu vermeiden. Bei der Küchenhygiene müssen sie besonders vorsichtig sein.
Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leiden, müssen sich lebenslang konsequent glutenfrei ernähren, um keine Beschwerden zu haben und Spätfolgen zu vermeiden. Auch bei Küchenutensilien ist Vorsicht angebracht.

Kommentar:


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Arzt fordert Umstellung der offiziellen kohlenhydratlastigen Empfehlungen auf diesjährigem Kongress des DGIM

„Jetzt geht´s los“ hallt es im Stadion, wenn es der Heimmannschaft gelingt, das Spiel umzudrehen. Wir, die vor Kohlenhydraten gewarnt haben und uns für gute Fette entschieden haben, bekommen Unterstützung von höchster Instanz. Der Spielverlauf beginnt sich zu wenden.

Kongress Deutsche Geselschaft für innere Medizin 2016 in Mannheim
Die kohlenhydratlastigen DGE-Empfehlungen sollten nach Meinung von Dr. Scholl zügig überarbeitet werden: „Es ist höchste Zeit.“

Dr. Johannes Scholl, Internist, Sport- und Ernährungsmediziner, fordert auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für interne Medizin (DGIM), die Ernährungsempfehlungen an der vorhandenen Evidenz anzupassen und alte Zöpfe abzuschneiden:
„Insbesondere für Menschen mit wenig Bewegung, mit Insulinresistenz, Adipositas und/oder Fettleber ist kohlenhydratreiche Kost kontraproduktiv. Sie erhöht den Insulinspiegel, fördert die Leberverfettung, erschwert das Abnehmen und lässt den Blutdruck ansteigen.“

Kommentar: Wichtige Studie: Low Fat größter Fehler der modernen Ernährung - Gesättigte Fette gesund, Zucker und Kohlenhydrate machen krank