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So, 23 Apr 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
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Coffee

Warum dein Kaffee dich dick macht

© foodlinx.de
Laut der meisten Kalorientabellen, die Abnehmwillige konsultieren, enthält Kaffee genau 1kcal. Für viele Frauen auf Diät ist das nicht selten ein Grund den Appetit und das Unwohlsein, die Erschöpfung und auch das alltägliche Zufriedenheitsfeuerwerk im Kopf über Unmengen Kaffee zu regulieren. Ich bin jedenfalls eine davon. Ganz klar, ich bin eine Kaffeetante. Und damit in bester Gesellschaft.

Kaffee schmeckt nach einer Gewöhnungsphase den meisten Menschen. Er ist überall und jederzeit erhältlich und kann seit einigen Jahren auch „to go“ ständig und überall konsumiert werden. Zudem ist er für die Gastronomie natürlich ein Geschenk. Für wenige Cent Einsatz lassen sich ziemlich viele Euros umsetzen.

Kaffee gehört einfach zum Erwachsen sein dazu. Aber: Kaffee macht dick und das, obwohl er nur eine einzige Kalorie enthält. Aber wie funktioniert das?

Die, die diesen Blog schon eine Weile verfolgen, wissen, dass unser Essen viel mehr ist, als nur die Kalorien, die es enthält. Es löst immer eine hormonelle Kaskade in uns aus, die bestimmte Funktionen in unserem Körper beeinflussen. Das Gleiche gilt natürlich auch für unsere Getränke.

Kommentar: Kaffee hat allerdings auch sehr wichtige gesundheitliche Wirkungen - allerdings nicht, wenn man ihn trinkt, sondern nur, wenn man ihn zum Entgiften benutzt:


Brick Wall

Pharmabranche fordert Zulassungspflicht für Nahrungsergänzungsmittel

BONN. Nachdem kürzlich die Verbraucherzentralen mehr Risikobewusstsein gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) angemahnt haben, meldet in gleicher Sache nun auch der Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) Kritik an. Konsumenten insbesondere pflanzlicher NEM seien "derzeit nicht ausreichend geschützt".

Viele NEM würden mit ungeprüften Gesundheitsaussagen beworben. Patienten könnten oftmals nicht erkennen, "ob es sich bei einem pflanzlichen Produkt um ein geprüftes und zugelassenes Arzneimittel oder um ein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel handelt".

Shoe

In Bewegung bleiben! Ständiges Sitzen verringert unsere Lebenserwartung um mehrere Jahre

Studie: Häufiges Sitzen erhöht das biologische Alter
© Jacek Chabraszewski/fotolia.com
Die meisten Menschen verbringen viel Zeit am Tag sitzend. Zu langes regelmäßiges Sitzen kann negative Auswirkungen auf unseren Alterungsprozess haben. Mediziner stellten fest, wenn wir viel sitzen erhöht dies unser biologisches Alter.
Ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens ist, das wir altern. Ist es möglich, dass wir unseren Alterungsprozess beeinflussen, indem wir zu viel sitzen? Forscher fanden jetzt tatsächlich heraus, dass Menschen viel schneller altern, wenn sie viel ihrer Zeit im Sitzen verbringen. Die Zellen von Betroffenen hatten ein biologisch erhöhtes Alter, verglichen mit dem tatsächlichen Alter des Probanden.

Die Wissenschaftler der San Diego’s School of Medicine an der University of California stellten bei einer Untersuchung fest, dass langes Sitzen zu einer schnelleren Alterung führen kann. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift American Journal of Epidemiology.

Bacon

Intensives Kauen stimuliert unser Immunsystem

© madhourse/fotolia.com
Es hat gesundheitliche Vorteile seine Nahrung anständig zu zerkauen. Der bekannteste Effekt ist wahrscheinlich eine verbesserte Verdauung. Bei einer aktuellen Studie wurde nun festgestellt, dass Kauen auch zu einem verbesserten Immunsystem des Mundes beiträgt.
Kauen auf Nahrung stärkt das Immunsystem des Mundes

Ausreichendes Zerkauen unserer Nahrung ist nicht nur gut für die Verdauung. Forscher fanden jetzt heraus, dass auch das Immunsystem unseres Mundes vom Zerkauen der Nahrung profitiert. Durch das Kauen wird eine bestimmte Art von Immunzellen stimuliert. So werden Sie durch einfaches Zerkauen Ihrer Mahlzeiten besser vor bestimmten Erkrankungen geschützt.

Die Wissenschaftler von der University of Manchester stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass sorgfältiges Zerkauen unserer Nahrung zu gesundheitlichen Vorteilen führt. Das Kauen ist gut für die Verdauung und stärkt zusätzlich noch das Immunsystem in unserem Mund. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift Immunity.

Umbrella

Dutzende Menschen sterben durch Gelbfieber in Brasilien

Im vergangenen Jahr bereitete Zika den Brasilianern Sorge, nun ein Gelbfieber-Ausbruch. Mit Millionen Impfdosen versucht das Land, die Krankheit einzudämmen. Dutzende Menschen sind bereits gestorben.
© Desconocido
Rio de Janeiro - Ein Gelbfieber-Ausbruch mit bereits Dutzenden Toten beunruhigt die Menschen in Brasilien. Rund ein Jahr nach der landesweiten Zika-Epidemie ist erneut besonders der Bundesstaat Minas Gerais betroffen. Das dortige Gesundheitsministerium habe in den letzten Wochen 272 Gelbfieber-Verdachtsfälle registriert, bis zu 71 Todesfälle seien auf die Virusinfektion zurückzuführen, berichtete das Portal „Folha de S. Paulo“.

25 der Betroffenen sind demnach definitiv an der von der Moskitoart Aedes aegypti übertragenen Infektion gestorben, wie Laboruntersuchungen ergaben. Über zwei Millionen zusätzlich bereitgestellte Impfdosen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern helfen.

Gelbfieber tritt in tropischen Gebieten auf beiden Seiten des Atlantiks auf. In Südamerika sind besonders Bolivien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Peru betroffen. Weltweit gibt es nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich bis zu 200.000 Erkrankungs- und 60.000 Sterbefälle, die meisten davon in Afrika. Schon seit langem steht eine Impfung zur Verfügung, die für zahlreiche Länder empfohlen oder sogar bei der Einreise vorgeschrieben ist.


Health

Schmerzhafte Hämorrhoiden: Ab wann eine Therapie sinnvoll ist

© absolutimages/fotolia.com
Hämorrhoiden sind noch immer ein Tabuthema. Dabei leider etwa jeder zweite Erwachsene unter Afterschmerzen, Afterjuckenund Afternässen. Hämorrhoiden hat jeder Menschen. Das Leiden beginnt, wenn sie anschwillen. Doch die meisten Menschen scheuen sich, rechtzeitig zum Arzt zu gehen. Dabei wäre eine frühe Behandlung viel weniger unangenehm, bevor weiter Symptome wie dauerhafte Afterschmerzen, ungewollter Stuhlabgang und Blutungen auftreten.

Thema Hämorrhoiden oft mit Scham besetzt

Hämorrhoiden sind für die meisten Menschen ein unangenehmes Thema, denn Juckreiz, Afterbrennen, harter Stuhlgang oder Blut im Stuhl sind Beschwerden, über die niemand gerne spricht. „Bloß für mich behalten“ denken sich da viele, obwohl das Problem alles andere als selten ist. Vielmehr handelt es sich mittlerweile um ein „Volksleiden“, von dem schätzungsweise mindestens ein Drittel der Bevölkerung jenseits des 30. Lebensjahrs betroffen ist, etwa 3,5 Millionen Fälle werden jedes Jahr allein hierzulande ärztlich behandelt.

Aus Scham gehen viele Betroffene jedoch erst spät zum Arzt und versuchen stattdessen, erste Anzeichen und Beschwerden zu ignorieren. Das kann jedoch böse Folgen haben, denn Hämorrhoiden sind zwar nicht lebensbedrohlich, dennoch können sie unbehandelt zu Komplikationen wie Analfissuren, Analfisteln, stärkeren arterielle Blutungen oder einem Abszess führen.

Kommentar: Weder Ballaststoffe noch Weizenkleie sind zu empfehlen. Bezüglich der ganzheitlichen Behandlung von Hämorrhoiden:


Beaker

Legale Gifte in Lebensmitteln: Zusatzstoffe, die Sie unbedingt vermeiden sollten

© dpa/Armin Weigel
Dass ein Pudding cremig ist und eine Limonade fruchtig-gelb, liegt unter anderem an chemischen Zusatzstoffen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit stellt sicher, dass nur unbedenkliche Stoffe in unserem Essen landen. Trotzdem legen Untersuchungen nahe, dass auch erlaubte Zusatzstoffe Organe schädigen und Krebs erregen können.

Aromen, Farbstoffe, Konservierungs- und Verdickungsmittel machen Lebensmittel für den Verbraucher attraktiv. Sie lassen ein geruchsneutrales Lebensmittel besser duften, verschönern durch eine intensivere Farbe das Produkt oder machen es länger haltbar. Einige Zusatzstoffe sind völlig unbedenklich, andere wiederum sollten Sie lieber meiden, weil sie in Verdacht stehen, Krankheiten wie Allergien, ADHS und Krebs auszulösen.

Grundsätzlich prüft die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, ob ein Zusatzstoff schädlich ist. Besteht kein Zweifel an der Unbedenklichkeit, wird der Stoff zugelassen. Für bestimmte Zusatzstoffe gilt allerdings eine Mengenbeschränkung und Warnhinweispflicht.

Kommentar:


Attention

Mehr Fast Food in China - Deutlich mehr Diabeteskranke

Asiens Küche gilt als eine der gesündesten. Der Siegeszug von Fast Food schafft aber auch in Asien zunehmende Probleme. Die weltweit größten Zuwächse an Diabetes-Erkrankungen werden für China und Indien vorhergesagt. China hat mittlerweile die USA überholt.
© Reuters
Laut neuesten Daten leiden 11,6 Prozent der chinesischen Erwachsenen unter Diabetes. Das sind rund 114 Millionen Menschen - etwa ein Drittel aller Menschen mit Diabetes-Erkrankung weltweit. Bis 2030 wird im Reich der Mitte ein Zuwachs auf bis zu 130 Millionen prognostiziert. Weltweit sollen dann 552 Millionen Menschen an der Krankheit leiden. Eine Studie stellt einen klaren Zusammenhang zwischen der Zunahme an Erkrankungen und Fast Food her.

Doch nicht nur China ist betroffen. Mittlerweile ist fast jeder zehnte Asiate derzeit von der häufigsten Form der Zuckerkrankheit, dem Typ-2-Diabetes, betroffen. Etwa genauso hoch ist die Quote in den USA.

Doch während die US-Amerikaner ungefähr 40 Jahre benötigten, um die Rate zu verdoppeln, verbreitet sich die Diabetes-Erkrankung in Asien deutlich schneller: In Korea, Indonesien und Thailand hat sich die Anzahl der Betroffenen in den letzten 30 Jahren verdreifacht bis verfünffacht. Und ein Ende ist bisher nicht abzusehen.

Neben Fast Food ist auch der gestiegene Fleischkonsum ein Faktor. Wissenschaftler der Catholic University of Korea machen vor allem die veränderten Lebensbedingungen dafür verantwortlich: Immer mehr Menschen zogen in die Städte und änderten ihre Ernährung in einem relativ kurzen Zeitraum. So aß jeder Südkoreaner schon 1995 sieben Mal so viel Fleisch wie noch 25 Jahre zuvor.


Kommentar: Fleisch hat mit Diabetes wenig zu tun, sondern Kohlenhydrate und schlechte Fette tragen zur Erkrankung bei.

Info

Feinstaub kann schlafende Viren in der Lunge aktivieren

© Helmholtz Zentrum München
Nanopartikel aus Verbrennungsmotoren (hier gezeigt) können Viren aktivieren, die in Lungengewebe ruhen.
Nanopartikel aus Verbrennungsmotoren können Viren aktivieren, die in Lungengewebszellen ‚ruhen‘. Das fanden Forscher des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), heraus.

Um dem Immunsystem zu entgehen, verbergen sich einige Viren in Zellen ihres Wirtes und verharren dort. Im Fachjargon nennt sich dieser Zustand latente Infektion. Wird das Immunsystem geschwächt oder ändern sich bestimmte Bedingungen, werden die Viren wieder aktiv, beginnen sich zu vermehren und zerstören die Wirtszelle. Wissenschaftler um Dr. Tobias Stöger vom Institut für Lungenbiologie und Prof. Dr. Heiko Adler, stellv. Leiter der Abteilung Lung Repair and Regeneration am Helmholtz Zentrum München, berichten nun, dass auch Nanopartikel diesen Prozess auslösen können.

„Aus vorangegangenen Modellstudien wussten wir bereits, dass das Einatmen von Nanopartikeln eine entzündliche Wirkung hat und das Immunsystem verändert“, so Studienleiter Stöger. Gemeinsam mit seinen Kollegen Heiko Adler und Prof. Dr. Philippe Schmitt-Kopplin konnte er nun zeigen, dass „eine Exposition mit Nanopartikeln in der Lunge latente Herpesviren reaktivieren kann.“

Attention

Schwere Nebenwirkungen bei Medikament für Multiple-Sklerose festgestellt

© stevepb, pixabay.com, CC0
Zehn verschiedene Substanzklassen sind für die Therapie der Multiplen Sklerose zugelassen.
Die Substanz Alemtuzumab kommt bei Multiple-Sklerose-Patienten mit schweren Krankheitsschüben zum Einsatz. Diese kann es scheinbar noch verschlimmern.

Das Multiple-Sklerose-(MS)-Medikament Alemtuzumab kann schwere, unberechenbare Nebenwirkungen auslösen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team um Prof. Dr. Aiden Haghikia und Prof. Dr. Ralf Gold von der Klinik für Neurologie der Ruhr-Universität Bochum im Katholischen Klinikum Bochum (St. Josef-Hospital). In der Zeitschrift Lancet Neurology berichten die Wissenschaftler von zwei Patienten, bei denen die Infusion von Alemtuzumab die Symptome erheblich verschlimmerte. Das Team beschreibt außerdem eine Therapie, die die schädlichen Nebenwirkungen erfolgreich eindämmte. „Dieser therapeutische Algorithmus könnte vielen MS-Patienten weltweit helfen, die unter ähnlichen Nebenwirkungen von Alemtuzumab leiden“, sagt Haghikia.

Kommentar: