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Mi, 31 Aug 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
Karte

Cell Phone

Blindheit durch regelmäßige Nutzung des Smartphones im Dunkeln

Vorübergehende Blindheit durch nächtliche Smartphone-Nutzung
© Syda Productions/fotolia.com
Wer abends im Bett noch sein Handy nutzen möchte, sollte immer mit beiden Augen schauen. Andernfalls droht eine kurze „Smartphone-Blindheit“.
Das Schlafzimmer sollte eigentlich in der Nacht für Smartphones tabu sein. Das helle Licht der Bildschirme bringt die innere Uhr des Menschen durcheinander und kann dadurch zu Schlafproblemen führen. Doch das ist offenbar nicht die einzige Störung, die von dem kleinen Gerät ausgeht. Denn wer im Dunkeln zu lange auf sein Telefon guckt, kann unter Umständen für einen kurzen Zeitraum erblinden. Davon berichtet ein Ärzte-Team aus Großbritannien aktuell im Fachmagazin The New England Journal of Medicine.

Kommentar: Kunstlicht mit erhöhtem Blauanteil: Smartphone Display verstellt innere Uhr des Menschen


Beer

Deutsche trinken überdurchschnittlich viel Alkohol

Volksdroge: Deutsche trinken überdurchschnittlich viel Alkohol
© Monkey Business/fotolia.com
Anlässlich des Weltdrogentages warnen Gesundheitsexperten vor zu hohem Alkoholkonsum. Wer zu viel trinkt, riskiert seine Gesundheit. Deutsche konsumieren deutlich mehr Alkohol als andere.

Sei es das Glas Wein zum Essen in Frankreich, ein Grappa nach der Mahlzeit in Italien oder das Feierabendbier in Deutschland: Alkohol gehört für viele Menschen in Europa zum Alltag. Wenn der Konsum „geistiger Getränke“ jedoch zur Gewohnheit wird, drohen gesundheitliche Gefahren. Anlässlich des Weltdrogentages warnen Experten vor dem überdurchschnittlichen Alkoholkonsum der Bundesbürger.

Kommentar:


Info

Sorgen, Kummer, Stress: Seufzen ist biologischer Mechanismus und bringt Erleichterung

Forscher finden biologische Ursache: Seufzen, um zu überleben
© pressmaster/fotolia.com
Häufig sind es Sorgen oder Kummer, die dafür sorgen, dass wir immer wieder mal laut aufseufzen. Seufzen hat aber auch biologische Ursachen. Es ist sogar überlebenswichtig.
Stress in der Arbeit oder Sorgen zu Hause: Oft sind es belastende Situationen, die dafür sorgen, dass wir seufzen. Meist hat so ein Seufzer eine befreiende oder erleichternde Wirkung.Gibt es aber noch mehr Gründe dafür?

Clipboard

Wirksamkeit der Craniosacral-Therapie bei chronischen Nackenschmerzen nachgewiesen

Wissenschaftler konnten in einer Studie die Wirksamkeit der Craniosacralen Therapie bei chronischen Nackenschmerzen nachweisen. Die Schmerzen und der allgemeine Zustand der Patienten besserten sich insgesamt deutlich.
© contrastwerkstatt- fotolia
Die Studienautoren teilten 54 Probanden mit unspezifischen Nackenschmerzen radomisiert auf zwei Gruppen auf. Gruppe 1 erhielt acht 45-minütige Behandlungs-Einheiten Craniosacralen Therapie, die zweite Gruppe eine ähnlich anmutende Schein-Therapie. Acht Wochen nach Studienbeginn und drei Monate nach Beendigung der Studie erhoben die Forscher Daten zur durchschnittlichen Schmerzintensität über die letzten sieben Tage. Darüber hinaus werteten sie die Zielkriterien Bewegungsschmerz, Druckschmerzschwellen, funktionelle Einschränkungen, Lebensqualität und habituelles Wohlbefinden, Ängstlichkeit und Depressivität, Stresswahrnehmung, Schmerzakzeptanz, Körperachtsamkeit sowie die globale Verbesserung aus.

Music

Heilende Töne: Klassische Musik senkt Blutdruck und Herzfrequenz

Kann eine Beschallung mit klassischer Musik Menschen mit Bluthochdruck helfen?
© DeshaCAM/fotolia.com
Musik ist dafür bekannt, unsere Stimmungslage ändern zu können, aber wirkt sich Musik auch direkt auf unseren Körper aus? Forscher entdeckten jetzt, dass bestimmte Arten von Musik sogar unseren Blutdruck und unsere Herfrequenz ändern können.

Es gibt sicherlich einige Menschen, die klassische Musik als sehr entspannend empfinden. Doch wirkt sich diese Entspannung auch positiv auf unsere Gesundheit aus? Forscher stellten jetzt fest, das klassische Musik von Mozart und Strauss in der Lage ist, den Blutdruck und die Herzfrequenz zu senken.

Kommentar:


Fire

Entzündung im Gehirn: Alzheimer und Diabetes stehen in enger Verbindung zueinander

Diabetes und Erkrankungen wie Alzheimer haben eine starke Verbindung
© the_lightwriter/fotolia.com
Forscher entdecken einen Zusammenhang zwischen Diabetes und Hirnschäden. Darum ist es nicht verwunderlich, dass etwa 80 Prozent aller älteren Menschen mit Alzheimer auch unter Diabetes leiden.
Alzheimer ist eine Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Viele dieser Personen haben zusätzlich auch Probleme mit ihrem Blutzucker. Forscher stellten jetzt fest, dass eine weitaus stärkere Verbindung zwischen Alzheimer und Diabetes besteht als bisher vermutet. Die Abweichungen des Blutzuckerspiegels führen demnach zu einer Degeneration unseres Gehirns.

Kommentar: Im folgenden (englischen) Video erklärt Dr. Datis Kharrazian, dass alle möglichen Erkrankungen mit einer Entzündung des Gehirns zu tun haben, die in der Folge zu einer Degeneration des Gehirns führt. Selbst wenn man sich gesund ernährt sind für eine optimale Gesundheit komplexere Maßnahmen notwendig, um wirklich optimal zu funktionieren. Während eine Entzündungsreaktion im Körper durch T-Suppressor Zellen herunterreguliert werden kann, gibt es einen solchen Mechanismus nicht fpr das Gehirn: sobald es einmal entzündet ist, schreitet die Entzündung nur weiter fort und beeinflusst degenerative Erkrankungen im ganzen Körper. Dr. Kharrazian und Kollegen haben jedoch viel Erfahrung sammeln können und Methoden gefunden, wie sich solche Entzündungsprozesse rückgängig machen lassen. Jedoch ist die Behandlung für jeden Menschen spezifisch und kann nicht generalisiert werden. Ein wichtiger Bestandteil ist neben einer Paleo-Ernährung die Aktivierung des Vagusnervs, so z.B. mehrmals tägliches Gurgeln, den Würgereflex auslösen, sowie lautes Singen. Schauen Sie sich folgendes Video an oder lesen Sie sein bahnbrechendes Buch Why Isn't my Brain Working? A revolutionary understanding of brain decline and effective strategies to recover your brain's health (Warum funktioniert mein Gehirn nicht? Ein revolutionäres Verständnis von Gehirnabbau und effektive Strategien Ihre Gehirngesundheit wieder zu erlangen)




Roses

Buchweizen ist die gesunde Alternative zu Weizen


Buchweizenmehl
Buchweizen ist kein Getreide, auch wenn seine Name und seine Verwendung dies auf den ersten Blick vermuten ließe. Vielmehr zählt er zu den Knöterichgewächsen, die zum Zwecke der Ernährung seit vielen tausend Jahren angebaut werden. Der Großteil der geernteten Früchte stammt aktuell aus China und Japan, da das Klima in diesen Regionen den Ansprüchen der Pflanze am besten gerecht wird.

Wirkung des Buchweizens auf die Gesundheit

Buchweizen beinhaltet weder Gluten noch Lektin. Dies ist ein Grund dafür, dass er insbesondere von Menschen mit derartigen Unverträglichkeiten, wie beispielsweise Zöliakie gern verwendet wird. Doch auch der gesunde Organismus kann vom Fehlen dieser Inhaltsstoffe profitieren, werden sie doch mit vielfältigen Darmbeschwerden in Verbindung gebracht. Auch die Entstehung diverser chronischer Entzündungsprozesse wird häufig auf Lektine zurückgeführt.

Stattdessen enthält Buchweizen viele hochwertige Eiweiße, die nicht nur den Sportlern als Energiequelle dienen. Unter anderem ist der Anteil an diversen lebenswichtigen Aminosäuren in diesem Pseudogetreide besonders hoch. Das Chino-Inositol kann dafür sorgen, dass sich die Blutzuckerwerte stabilisieren und dass die bei einem Diabetes mellitus auftretenden hohen Werte reduziert werden.

Kommentar: Hören Sie sich die folgenden Radio-Shows an, die Ihnen andere Fakten über unsere Ernährung geben:


Fish

Ist Fisch noch gesund? Schadstoffe in Fisch blockieren Entgiftungsfunktion im menschlichen Körper

Im Fisch stecken Umweltschadstoffe, die das Immunsystem des Menschen blockieren.
© wiseGEEK
Fisch gilt als gesundes Lebensmittel. Zwar weiss man, dass Fisch auch schädliche Umweltschadstoffe enthalten kann, wie z. B. Quecksilber. Doch dachte man bisher, dass langfristig der Nutzen des Lebensmittels Fisch überwiege. In einer Studie der University of California zeigte sich aber jetzt, dass die Schadstoffe im Fisch die körpereigene Entgiftung des Menschen derart blockieren, dass er nicht mehr so gut in der Lage ist, gefährliche Gifte auszuleiten. Eine solche Blockade erschwert nicht nur die Ausleitung von Schadstoffen, sondern auch die Abwehr von Krankheiten aller Art.

Info

Oft übersehen: Magersucht kann auch bei Normalgewichtigen vorliegen

Bei Magersucht denken die meisten an knochendürre Menschen: Das stimmt aber nicht immer. Wenn übergewichtige Mädchen zu schnell zu viel Gewicht verlieren, kann das genauso gefährlichsein - trotz Normalgewichts.
© RioPatuca Images / fotolia.com
Eine gestörte Körperwahrnehmung ist typisch für Patienten mit Essstörungen.
MELBOURNE. Bei Anorexie denken die meisten an knochendürre Menschen. Doch auch bei relativ normalem Gewicht können Anorexiesymptome vorliegen, wenn übergewichtige und adipöse Personen plötzlich drastisch abnehmen.

Sind bis auf das Untergewicht alle Kriterien für eine Anorexie erfüllt - also etwa gestörtes Körperschema, ausgeprägte Furcht vor Gewichtszunahme und Fixierung auf die Kalorienvermeidung -, dann wird nach dem DSM 5 von atypischer Anorexie ausgegangen.

Diese Essstörung wird oft als weniger riskant angesehen. Nach Resultaten einer australischen Studie unterscheiden sich psychische und körperliche Beschwerden jedoch kaum von denen bei klassischer Anorexie.

Clock

Doppelbelastung der Frau: Überstunden machen Frauen eher krank als Männer

Überstunden sind ungesund. Wer viel arbeitet, hat öfter Schlafstörungen und Probleme mit der Verdauung. Zugleich sinkt die Arbeitsleistung und das Verletzungsrisiko im Job steigt. Nun zeigt eine neue Studie: Überstunden haben häufig auch gefährliche Langzeitfolgen - besonders für Frauen.
© Coloourbox.de
Wer viel arbeitet, leidet später häufiger an lebensbedrohlichen Krankheiten. Das haben Wissenschaftler der Ohio State Universität in einer jüngst im Journal of Occupational and Evironmental Medicine publizierten Studie ermittelt.

Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen Arbeitszeit und schweren chronischen Erkrankungen: Herzerkrankungen, Krebs, Arthritis, Diabetes, chronische Lungenerkrankungen wie Bronchitis, Asthma, Depression und hoher Blutdruck. Dafür werteten sie Daten von über 12.000 Amerikanern aus, die 32 Jahre lang über ihre Wochenarbeitszeit und ihre Gesundheit Auskunft gegeben hatten.

Kommentar: