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Mi, 20 Sep 2017
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Gesundheit & Wohlbefinden
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Black Magic

Frankenstein-Food: USA erlauben weitere GMO-Kartoffeln und Brasilien genehmigt den weltweit ersten genmanipulierten Zuckerrohr

Die Gentechnik kann zur größten Katastrophe der Welt werden und die Angst vor Gentechnik ist bei dem Verbraucher riesig, doch trotz weltweiter Proteste werden weitere genmanipulierte Kartoffeln zugelassen. Letzten Monat wurde in den USA die Registrierung dreier neuer GMO-Kartoffelsorten beschlossen, die von dem großen Idaho Agrarbusiness-Unternehmen J.R. Simplot Co entwickelt wurden. Und gestern die Meldung, dass in Brasilien jetzt weltweit zum ersten Mal die kommerzielle Nutzung eines genetisch veränderten Zuckerrohrs genehmigt wurde.

USA erlauben GMO-Kartoffeln

In den letzten drei Jahren ist die Anbaufläche in den Vereinigten Staaten auf 6000 Hektar genmanipulierte Kartoffeln angewachsen und die Kartoffeln werden in etwa 4000 Supermärkten in 40 Staaten verkauft, so ein aktueller Bericht aus Kanada. Und obwohl Kanada letztes Jahr bereits die genmanipulierte Kartoffel genehmigt hat, bestätigte Simplot Plant Sciences, die Firma, die die genmanipulierte Kartoffel entwickelte, dass für 2017 noch keine angebaut wurden. In Kanada wird weiterhin protestiert. Aber auch in Neuseeland gibt es Protest, nachdem bekannt wurde, dass dort und auch in Australien jetzt eine Freigabe von genmanipulierten Kartoffeln erfolgen soll.

Bullseye

Aufgepasst: Gesättigte Fette nicht für Arteriosklerose verantwortlich

Weit verbreitet ist die Ansicht, dass gesättigte Fette wie Butter oder Kokosöl zu Ablagerungen an den Blutgefässwänden führen, die Blutgefässe auf diese Weise langsam aber sicher verstopfen und so zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen könnten. In einem Artikel im Fachmagazin British Journal of Sports Medicine schreiben drei Kardiologen jedoch, dass diese Sicht der Dinge schlicht falsch sei, denn gesättigte Fette seien eben nicht die Schuldigen dafür, dass es zu einer Arteriosklerose komme. Verstopfte Blutgefässe hätten hingegen eine ganz andere Ursache.

Gesättigte Fette und die Herzgesundheit

Erst im Juni 2017 zog wieder einmal eine Warnung vor gesättigten Fetten durch die Medienwelt. Grund dafür war eine Übersichtsarbeit der American Heart Association, die im Fachmagazin Circulation veröffentlicht wurde (Dietary Fats and Cardiovascular Disease). Wir sind darauf schon hier eingegangen (Kokosöl bessert Darmentzündungen, Abschnitt "Kokosöl in den Schlagzeilen des Mainstreams").

Kommentar:


Bacon

Studie: Rotes Fleisch hängt mit längeren Telomeren in der DNA zusammen

Normalerweise schalte ich bei Studien über rotes Fleisch ab, weil dort häufig Korrelation mit Kausalität verwechselt wird und weil solche Studien oft die Agenda der Autoren widerspiegeln und wenig nützliche Informationen beinhalten.

In dieser Studie lief es anders: Die Forscher waren eher ergebnisoffen und wollten die Wirkung verschiedener Lifestyle-Faktoren auf die Telomere als Maßstab für die Lebenserwartung von Körperzellen untersuchen. Dabei stellten sie Erstaunliches fest: Allein rotes Fleisch schien als einziger Faktor eine Auswirkung auf die Länge der Telomere zu haben, und zwar positiv.

Was sind Telomere?

Jede Zelle (bis auf wenige Ausnahmen, wie z. B. rote Blutkörperchen) hat einen Zellkern, der die DNA als „Bauplan“ der Zelle enthält. Bei der Zellteilung wird dieser Bauplan kopiert, damit jede Tochterzelle einen eigenen Bauplan bekommt.

Kommentar:


Document

Studie belegt biologischen Effekt von Akupunktur

© Gemeinfrei
Los Angeles (USA) - Die Wirkung des schon jahrtausendealten asiatischen Heilverfahrens der Akupunktur, bei dem durch das Setzten feinster Nadeln an bestimmten Punkten des Körpers eine therapeutische Wirkung erzielt werden soll, ist von jeher umstritten. Während unzählige Anwender über und unter der Nadel auf die Wirkung korrekt gesetzter Stiche schwören, vermuten Kritiker lediglich - wenn überhaupt - einen Placeboeffekt. Eine neue Studie zeigt nun, dass und was tatsächlich durch die Akupunktur im Körper biologisch ausgelöst wird.

Wie das Team um Sheng-Xing Ma und Paul C. Lee von der University of California at Los Angeles aktuell im Fachjournal Evidence-based Complemetary and Alternative Medicine (DOI: 10.1155/2017/4694238) berichten, haben sie in ihrer vom National Institutes of Health teilfinanzierten Studie den biologischen Effekt der Akupunktur-Prozedur gemessen und dabei festgestellt, dass bei korrekter traditioneller Anwendung der Akupunktur, der Körper mehr Stickoxide an den Einstechpunkten freisetzt.

Kommentar:


Health

Desmodium adscendens - Die Heilpflanze für Leber und Atemwege

© contrastwerkstatt – Fotolia.com
Desmodium (Desmodium adscendens) - auch Bettlerkraut genannt - ist eine Pflanze, die in Afrika und Südamerika heimisch ist. In der dortigen Volksheilkunde wird sie seit vielen Jahren bei den unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass die Pflanze insbesondere in Sachen Leberschutz aktiv ist. Desmodium kann also die Leber vor Schäden durch Chemikalien oder Alkohol schützen. Da Desmodium ferner eine entspannende Wirkung auf die Bronchien hat, kann die Heilpflanze auch bei Asthma und Bronchitis eingesetzt werden.

Desmodium adscendens schützt die Leber und hilft bei Asthma

Desmodium adscendens ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler. Sie gedeiht bevorzugt in den tropischen Regionen Afrikas, Südamerikas, Asiens, Australiens und Ozeaniens. Als Heilpflanze wird Desmodium seit Jahrhunderten insbesondere in Westafrika (der Elfenbeinküste, im Kongo, im Senegal und in Ghana) sowie im Regenwald Perus und Brasiliens eingesetzt. Dort ist die Pflanze noch heute ein fester Bestandteil der Volksheilkunde - vor allem für jene Menschen, die keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung haben.

Besonders schätzt man Desmodiums hepatoprotektive Wirkung, was bedeutet, dass die Pflanze die Leber schützt. Aber auch bei Asthma und Bronchitis ist Desmodium eine gute Wahl - wie Forscher im Juni 2011 im Journal of Ethnopharmacology schrieben.

Info

Haarfärbemittel enthalten schädliche Chemikalien, erhöhen Risiko für Brust- und Blasenkrebs

© Viacheslav Iakobchuk – Fotolia.com
Haarfärbemittel enthalten meist eine bunte Vielfalt der unterschiedlichsten Chemikalien. Ein Teil davon gilt als schädlich, manche als krebserregend. Kein Wunder sollen insbesondere Friseure, die tagtäglich mit Haarfärbemitteln und anderen Chemikalien arbeiten, aber auch Menschen, die einmal monatlich ihr Haar färben, einem höheren Blasenkrebsrisiko ausgesetzt sein. In einer Studie vom Juni 2017 entdeckte man, dass auch das Brustkrebsrisiko mit häufigem Haarefärben steigen kann.

Haarfärbemittel enthalten schädliche, teils krebserregende Chemikalien

Schönes Haar ist gleichbedeutend mit Jugend und Gesundheit. Wenn daher die ersten grauen Haare erscheinen, greift man nur allzu gern zur nächstbesten Haarfarbe. In Deutschland sind es etwa 70 Prozent der Frauen, die regelmässig ihre Haare färben. Und auch jeder dritte Mann hat in Sachen Kopfschmuck schon einmal farblich nachgeholfen.

Haarfarben sind jedoch alles andere als gesund. Meist müssen sie 20 bis 40 Minuten oder noch länger einwirken - genügend Zeit für die enthaltenen Chemikalien, um über die Kopfhaut in den Blutkreislauf zu wandern. Natürlich werden die Gifte auch eingeatmet und gelangen so auch über die Atemwege in den Körper. Bei zahlreichen dieser Substanzen weiss man, dass sie Allergien verursachen können, einige weitere - so vermutet man - wirken erbgutschädigend und/oder krebserregend.

Kommentar: Auch Tattoos/Tätowierungen sind auf Grund ihrer Inhaltstoffe sehr bedenklich:

Lang bekanntes Gesundheitsrisiko durch Tattoos: Quecksilber, Schwermetalle und Gifte, die sich im Körper ablagern


Brain

Smartphone reduziert die Gehirnleistung

© Antonioguillem – Fotolia.com
Smartphones lenken ab. Ständig treffen Nachrichten oder Anrufe ein. Kinder werden dank der heute üblichen Smartphonenutzung häufig unkonzentriert, hyperaktiv und sogar fettleibig. Doch zeigen sich die Folgen der allgegenwärtigen Smartphones nicht nur bei Kindern. Auch Erwachsene werden durch Smartphones nicht gerade intelligenter, im Gegenteil: Die blosse Gegenwart des eigenen Smartphones - auch dann, wenn es ausgeschaltet ist - reduziert offenbar die Gehirnleistung, so eine Studie vom Juni 2017.

Smartphone-Folge: Geringere Gehirnleistung

Eine nachlassende Gehirnleistung ist nicht gerade erstrebenswert. Aber genau das soll die Folge des häufigen Smartphone-Konsums sein, entdeckten unlängst Forscher aus Texas.

Durchschnittlich 85-mal pro Tag nutzt ein Smartphone-Besitzer sein Handy und 91 Prozent der Bevölkerung verliessen laut der Deutschen Telekom schon im Jahr 2012 niemals ohne Smartphone das Haus. Denn Smartphones sorgen dafür, dass wir ständig online sein können.

Info

Meditation für Anfänger: Wie lerne ich Meditieren und Achtsamkeit?

Was haben Fußball-Stars, Business Leader und Shaolin Mönche gemeinsam? Sie meditieren!

Du möchtest gelassener, ruhiger, freundlicher und humorvoller werden? Probiere es mit Meditation
Und das Tolle einer Meditation: jeder kann sofort anfangen. Keine lange Vorbereitung, Wissensaneignung und teure Ausrüstung nötig - was du brauchst sind lediglich Offenheit Neues auszuprobieren und etwas Geduld.

Die Leistung im Beruf und Sport verbessern, Gewicht abnehmen, mehr Achtsamkeit im Alltag, die Verbindung zu sich selbst - all dies kann man sich davon versprechen, wenn man mit regelmäßiger Meditation anfängt. Zusätzlich kann man einfach mal vergessen, wie kompliziert das Leben eigentlich ist und welche Verpflichtungen auf einen warten.

In diesem Artikel erfährst du:
  • ... wie du mit dem Meditieren anfängst
  • ... was für Effekte du durchs Meditieren erwarten kannst
  • ... ob Meditation etwas für dich ist und was es für Alternativen gibt

Kommentar: Hier eine weitere Fülle von Informationen:


Alarm Clock

Naturmedizin bei Schlafstörungen: Nur so kann Baldrian wirklich helfen

Gegen Schlafstörungen: Baldrian entfaltet volle Wirkung nach bis zu zwei Wochen
Immer mehr Menschen in Deutschland haben Schlafprobleme. Wer nachts nicht zur Ruhe kommt, ist tagsüber nicht nur müde, sondern gefährdet auch seine Gesundheit. Experten warnen davor, vorschnell zu Schlafmitteln zu greifen. Einfache Hausmittel sind bei Schlafstörungen oft ausreichend. Bewährt hat sich auch Baldrian. Dieses Mittel wirkt aber nicht unmittelbar.

Schwerwiegende gesundheitliche Probleme

Schlafstörungen können nicht nur Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zur Folge haben, sondern auch schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Gesundheitsexperten zufolge erhöht sich dadurch das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und psychische Erkrankungen wie Depressionen. Wer nachts ruhig schlafen will, sollte es mit Baldrian versuchen. Dieses Pflanzenheilmittel hilft bei Schlafproblemen. Allerdings braucht man etwas Geduld.

Kommentar:


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Hohe Blutdruckwerte: Magnesium kann helfen

Bluthochdruck mit Magnesium senken
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Bluthochdruck kann unserer Gesundheit schaden. Mediziner suchten nach neuen Möglichkeiten, um den Blutdruck zu senken. Sie stellten fest, dass die tägliche Aufnahme von Magnesium Betroffenen helfen kann.
Bluthochdruck gehört in Deutschland zu den Volkskrankheiten. Er macht kaum Beschwerden, kann aber schwere Folgen auslösen. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine Arterielle Hypertonie zu senken. Das funktioniert durch aktive Bewegung, Gewichtsabnahme, Blutdrucksenkern, aber auch mit Magnesium.

Die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. unterstreicht die Bedeutung der Magnesium-Versorgung für den Blutdruck. Studien zeigten, dass ein erheblicher Anteil der Bluthochdruckpatienten unter einem Magnesium-Mangel leidet, der Gefäßverengungen begünstigt und auf diese Weise den Blutdruck steigert, erläuterte die Experten. Da Bluthochdruck als Hauptrisikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen gilt, könnte durch eine ausreichende Magnesium-Versorgung der Betroffenen deren Gesundheitsrisiko deutlich verringert werden, so die Mitteilung der Gesellschaft für Biofaktoren.

Kommentar: