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So, 31 Jul 2016
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Gesundheit & Wohlbefinden
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Alarm Clock

Schichtarbeit: Ständig wechselnde Arbeitszeiten stören circadianen Rhythmus und erhöhen Risiko für Herzkrankheiten

Ständig wechselnde Arbeitszeiten stören unseren circadianen Rhythmus
© i-picture/fotolia.com
Schichtarbeiter leiden unter dem ständigen Wechsel ihrer Arbeitszeit. Durch diesen Vorgang wird auch ihr Schlaf stark beeinträchtigt. Die Folgen davon sind ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen.

Viele Menschen in Deutschland arbeiten als Schichtarbeiter. Der ständige Wechsel der Arbeitszeit stört dabei den Tagesrhythmus. Dadurch entstehen häufig Schlafprobleme und andere gesundheitliche Schwierigkeiten. Forscher fanden jetzt heraus, dass Schichtarbeiter durch ihre unregelmäßigen Arbeitszeiten sogar ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen haben.

Wissenschaftler von der Northwestern University in Chicago stellten jetzt bei ihrer Untersuchung fest, dass abnormale Schlafmuster von Schichtarbeitern den körpereigenen natürlichen Rhythmus stören. Dadurch haben die Betroffenen ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Herzerkrankungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Hypertension.

Kommentar: Falls Sie in Schichten arbeiten, kann besonders die Stimulation des Vagusnervs durch spezielle Atemübungen sehr hilfreich sein. Probieren Sie es aus.

Auch der Blauanteil im Licht von Smartphone und PC stört die innere Uhr. Eine Gegenmaßnahme wäre eine Brille, die Blaulicht herausfiltert.


Bacon n Eggs

Schwedischer Arzt spricht über seine Erfahrungen mit einer kohlenhydratarmen fettreichen Ernährung

Zwei Ärzte im Gespräch: Dr. Andreas Eenfeldt (links im Bild) interviewt seinen Kollegen Dr. Peter Randmaa (rechts im Bild). Sie gehen der Frage nach, wie es Ärzten geht, wenn sie beginnen, ihre Patienten über LCHF zu informieren.


Dr. Andreas Eenfeldt (links im Bild) interviewt seinen Kollegen Dr. Peter Randmaa (rechts im Bild)
Es zeigt sich, dass immer mehr Menschen die Vorzüge einer kohlenhydratarmen fettreichen Ernährung entdecken. Diese Entwicklung macht auch vor Ärzten nicht halt. Abgesichert durch immer mehr qualifizierte wissenschaftliche Studien, beraten sie ihre Patienten in Ernährungsfragen. Das Umfeld für eine offene Diskussion ist in Schweden günstig, so dass Ärzte nicht Ihren Beruf riskieren.

Der Allgemeinmediziner und Leiter eines Gesundheitszentrums in Schweden, Dr. Peter Randmaa, verlor 15 Kilo mit LCHF und hat begonnen, seine Diabetespatienten dementsprechend zu beraten. Er erzählt, wie seine Patienten gestehen: „zum ersten Mal war mein Besuch beim Arzt wirklich aufschlussreich“, und welche beeindruckenden Ergebnisse in kurzer Zeit erzielt wurden.

Kommentar:


Clipboard

Überprüfung alter Ernährungs-Studie entbößt zahlreiche Fehler: Je mehr Pflanzenöl, desto schlimmer

© Thinkstock by Getty-Images
Unglaubliches geschieht. Eine ganze Generation hielt tierische Fette für schädlich und pflanzliche Öle für gesund. Die Argumente stützten sich auf sichere Studien, wie man glaubte. Eine Überprüfung einer solchen Basisstudie aus den Jahren 1968 - 73 entdeckte erstaunliche Mängel. Die Minnesota Heart Study ließ große Datensätze unter den Tisch fallen, die nicht zur gewünschten Hypothese passten.

Je mehr Pflanzenöl und je niedriger das Gesamtcholesterin desto größer die Sterblichkeit!

Jetzt hat ein Team um Prof. Christopher E Ramsden, vom National Institutes of Health, Bethesda, MD, USA, die Minnesota Herz Studie samt den aufgetauchten Datensätzen neu evaluiert und kam zu folgendem Ergebnis:

Je mehr Pflanzenöl und je niedriger das Gesamtcholesterin desto größer die Sterblichkeit!

Kommentar:


Clock

Intermittierendes Fasten für Einsteiger: Wie es funktioniert und was dahinter steckt

Intermittierendes Fasten - der Schnellstart-Guide für Einsteiger
© Contrail – Shutterstock.com
Seit einiger Zeit gibt es einen neuen Trend, dessen positive Effekte in fast allen namhaften Zeitschriften, Blogs und Youtube Kanälen im Bereich Fitness und Ernährung hochgelobt werden: Intermittierendes Fasten.

Natürlich sollte man generell erst einmal vorsichtig sein, wenn wieder einmal eine neue „Zauberlösung“ propagiert wird, die die Muskeln wachsen und die Fettpölsterchen schmelzen lässt.

Tatsächlich ist die hohe Beliebtheit von intermittierendem Fasten gar nicht mehr so überraschend, wenn man sich die zahlreichen Forschungsergebnisse und Erfolgsberichte zum Thema ansieht.

Gesundheitlich betrachtet senkt intermittierendes Fasten nämlich nachweislich die Erkankungswahrscheinlichkeit an Demenz, Herzerkrankungen, Diabetes Typ 2 und chronischen Entzündungen.

Kommentar:


Bacon n Eggs

Auch deutsche Experten fordern zum Umdenken: Ernährungsregeln basierend auf Kohlenhydraten sind falsch

Langsam wird auch in deutschsprachigen Medien Kritik an den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) laut. Einige führende Experten fordern zum Umdenken auf. Nicht mehr das Fett, weder tierisches noch pflanzliches, sollte als Problem gesehen werden, sondern die verarbeiteten Kohlenhydrate und versteckten Zucker in unserer Nahrung.
Haben die Ernährungsrichtlinien bald ausgedient?

Die Wissen schaftler fordern ohnehin nur so wenig, wie die amerikanischen Leitlinien zur Ernährung in diesem Jahr umgesetzt haben: Freispruch für Cholesterin in der Nahrung. Zwischen Nahrungsfett und Herzkrankheit kann aus wissenschaftlicher Sicht kein Zusammenhang erkannt werden. Verarbeitete Kohlenhydrate bilden nachweislich die eigentliche Gefahr für unsere Gesundheit. Sie stellen die Hauptursache von Übergewicht dar.

Kommentar:


Attention

Leberschäden durch Energy-Drinks: Red Bull veränderte Leber einer Britin so stark wie Alkohol

Die Britin Mary Allwood kam November 2015 in das Krankenhaus. Ihre Leber hatte sich nämlich massiv vergrößert. Das ist typisch für Alkoholiker, und so dachten die Ärzte auch zuerst an Alkoholismus.
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Die Zuckermengen in Kombination mit dem Koffein wirken wie eine Droge
Zu viel Red Bull

Mary trank zwar wirklich zu viel, aber keinen Alkohol. Sie schüttete jeden Tag 20 Dosen Red Bull in sich hinein. Diese Energydrinks tragen in Deutschland einen Warnhinweis - wegen ihrem hohen Gehalt an Koffein und Zucker.

Red Bull greift die Leber an

Die Ärzte waren sich einig: Die Energydrinks hatten die Leber so stark angegriffen wie sonst Alkohol.

Kommentar:


Bad Guys

Angststörungen bei Frauen nehmen zu

Frauen, junge Erwachsene und chronisch Kranke besonders häufig von Angst betroffen
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Frauen sind laut einer aktuelle Studie deutlich häufiger von Angststörungen betroffen als Männer.
Viele Menschen leiden unter Angststörungen, die sie im Alltag stark belasten und auch körperliche Beschwerden verursachen können. Wissenschaftler der University of Cambridge fanden nun heraus, dass Frauen fast doppelt so häufig wie Männer von solchen Ängsten betroffen sind. Auch leiden Menschen in Westeuropa und Nordamerika deutlich öfter unter Angst, als Personen aus anderen Kulturen, so die Mitteilung der Universität Cambridge.

Kommentar: Fragt sich inwieweit die diversen, vielschichtigen Einflüsse aus der Umgebung eine Ursache hierfür sind. Ein Aspekt hiervon ist die Ernährung: Isst man entzündungsfördernde oder giftstoffhaltige Lebensmittel, so wirkt sich das auf die Darmflora aus, die wiederum einen großen Einfluss auf unsere Stimmungen hat.


Pills

Ritalin erhöht Risiko für Herzerkrankungen schon nach kurzer Einnahme

ADHS-Medikament hat negative Wirkung auf den Herzrhythmus
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Bei einer sogenannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wird Kindern und Jugendlichen oft Ritalin verschrieben. Forscher fanden jetzt heraus, dass das Medikament die Wahrscheinlichkeit für Herzrhythmusstörungen erhöht.

Das umstrittene Medikament Ritalin wird zur Behandlung von Hyperaktivität genutzt. Insbesondere bei Kindern wird Ritalin häufig bei einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) eingesetzt. Jetzt fanden Forscher aber heraus, dass die Einnahme von Ritalin Herzrhythmusstörungen bei Jugendlichen und Kindern auslösen kann.

Kommentar:


Pills

Update: Mann, der durch Vollnarkose starb, nahm täglich bis zu fünf Ibuprofen und Paracetamol ein

Dominik A. nahm regelmäßig Ibuprofen und Paracetamol ein
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Ein junger Mann aus Hamburg verstarb Ende letzter Woche nach einer Zahn-OP. Nun wurde bekannt, dass der 18-jährige zuvor täglich größere Mengen Schmerzmittel eingenommen hatte.
Der Fall des 18-jährigen Dominik A. aus Hamburg geht derzeit durch alle Medien. Der junge Mann war nach einer mehrstündigen Wurzelbehandlung unter Vollnarkose gestorben. Das vorläufige Obduktionsergebnis ergab zunächst als Todesursache Herzversagen aufgrund einer Vorerkrankung sowie der Belastung durch den lang andauernden Eingriff. Doch nun hat sich die Mutter des Verstorbenen zu Wort gemeldet und berichtet, dass ihr Sohn wegen seiner Zahnarzt-Phobie täglich mehrere Schmerzmittel einnahm.

Kommentar: Erhebliche Herzinfarkt und Schlaganfall-Risiken durch Diclofenac (Voltaren, Aspirin, Ibuprofen etc.)


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Ärzte warnen: Immer mehr Kinder in Europa erkranken an Fettleber und Darmkrankheiten

Ärzte sorgen sich um die dicken, kranken Bäuche von Europas Kindern. Ein neuer Bericht zeigt, dass schon jedes dritte Kind bis neun Jahre übergewichtig ist. Das hat dramatische Folgen für zwei Organe.
Kinder haben Bauchweh. Weil sie nicht in die Schule wollen, weil sie mit dem besten Freund gestritten haben, weil die letzte Kugel Eis doch zu viel war. Kinder bekommen dann eine Wärmflasche und einen Tee. Das gehört zum Kleinsein dazu.

Nicht dazu gehören sollten: ernsthaftes Übergewicht, verfettete Lebern, schmerzhaft entzündete Darmschlingen. Diese Krankheiten treffen aber immer mehr Kinder in Europa.

Das liest man in einem soeben veröffentlichten Report der Gesellschaft der Europäischen Gastroenterologen. Und erschrickt. Fettleber, bei Kindern? Das ist sonst eine Krankheit, die schwere Alkoholiker trifft. Nun sollen schon Dreijährige betroffen sein.

Kommentar: Bei der heutigen Ernährungsweise ist diese Zunahme an Leber- und Darmerkrankungen bei Kindern wirklich kein Wunder. Das einzig hilfreiche wäre, diese Kinder an echte Nahrung zu gewöhnen.