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Sa, 03 Dez 2016
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HAL9000

Es ist soweit: Notfall-Antibiotika helfen nicht mehr


Antibiotika - werden zu viel, zu oft und auch gegen Erkrankungen verordnet, bei denen diese gar nichts nützen.
An den Antibiotika scheiden sich die Geister: die einen halten diese für einen Segen, andere meinen, dass diese viel zu häufig verordnet werden und selbst Krankheiten produzieren. In diesem Beitrag stelle ich unbequeme Fragen und gehe auf Fakten und Nebenwirkungen zu Antibiotika, sowie auf einige Alternativen.

Eigentlich ist das Penizillin ein richtiges "Naturheilmittel", weil es aus den Wirkstoffen eines Pilzes gewonnen wird. Leider wurde dieses "Wundermedikament" in den letzten 60 Jahren zu einem der am meisten "missbrauchten" Mittel.

Dabei ist es ein Mittel, dass wirklich "gesund" machen kann. Eine Tatsache, die mir von keinem weiterem Medikament, das in der Schulmedizin eingesetzt wird, bekannt ist.

Wenn Sie ein Medikament kennen, das wirklich "gesund" macht, schreiben Sie mir bitte! Alle anderen Medikamente behandeln nämlich nur Symptome.

Kommentar: Jetzt ist es soweit: Erster Antibiotika-resistenter "Super-Erreger" in den USA gemeldet


Beaker

Körperfett ist abhängig von der Art unserer Darmbakterien

Geringe Artenvielfalt bewirkt deutlich mehr ungesunde Ablagerungen

London - Der Aufbau der Bakterien in menschlichen Fäkalien beeinflusst die Mengen an gefährlichem Fett im Körper, sagen Forscher des King's College London. Das Team um Michelle Beaumont analysierte Stuhlproben von über 3.000 Zwillingspaaren und fand Beweise dafür, dass manche dieser Bakterien vererbt werden. Was in den Fäkalien eines Menschen enthalten ist, könnte daher, zumindest teilweise, erklären, wie Fettleibigkeit innerhalb von Familien weitergegeben wird.

Kommentar:


Health

Studie zur Immunität gegen AIDS: Eines von zehn Kindern ist immun gegen HIV

Immunsystem von Heranwachsenden reagiert einfach nicht auf HI-VirusSüdafrika: Kinder oft immun gegen HIV
© Rupak De Chowdhuri / Reuters
Oxford - Jedes zehnte Kind verfügt über ein "affenähnliches" Immunsystem, das eine mit HIV verbundene Aids-Erkrankung verhindert. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of Oxford http://ox.ac.uk . Die in Science Translational Medicine veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass das Immunsystem der Betroffenen "ruhig" blieb und so eine Zerstörung verhindert wurde.

Völlig neue Therapien denkbar

Eine unbehandelte HIV-Infektion tötet in der Regel 60 Prozent der Kinder innerhalb von zweieinhalb Jahren. Eine vergleichbare Infektion bei Affen endet jedoch nicht tödlich. Daher könnten die Erkenntnisse zu völlig neuen Behandlungsansätzen gegen HIV führen. Die Forscher haben das Blut von 170 südafrikanischen Kindern mit HIV untersucht, die nie eine antiretrovirale Therapie erhalten hatten und nicht an Aids erkrankt waren.

Kommentar: Zitate aus dem englischen Artikel:
Die Kinder werden "paediatric non-progressors" (PNPs) gennant. Es gibt eine kleine Anzahl von Erwachsenen (-0,3 Prozent), sogenannte "Eliten-Kontrollen" mit einer ähnlichen Art der Immunität, doch sie zeigen normalerweise geringe Virenmengen, während die Kinder hohe Virenmengen aufzeigten.
Das HIV Plus Magazin schlägt vor, dass eine AIDS-resistente, genetische Mutation von Vorfahren weitervererbt worden sein könnte, die die Beulenpest oder den "Schwarzen Tod" überlebt hatten, die im 14. Jahrhundert in Europa, Asien und Afrika grassierte und der schätzungsweise 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen.
Hier weitere Artikel zum Thema:


Pills

Ibuprofen & Co.: Schmerzmittel führen zu erhöhtem Risiko für Herzinsuffizienz

Ältere Menschen sollten besonders vorsichtig bei der Einnahme von Schmerzmitteln sein
© Sherry Young/fotolia.com
Die Einnahme von Schmerzmittel kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Besonders ältere Menschen sind durch die Einnahme von sogenannten NSAIDs gefährdet. Die Verwendung dieser Medikamente kann bei Betroffenen zu einer Herzinsuffizienz führen.
Schmerzmittel sollen eigentlich bei gesundheitlichen Problemen und starken Schmerzen helfen. Forscher fanden jetzt aber heraus, dass die Einnahme solcher sogenannten nicht-steroidalen entzündungshemmenden Medikamente zu einem erhöhten Risiko für eine Herzinsuffizienz führen kann.

Die Wissenschaftler der University of Milano-Bicocca stellten bei einer Untersuchung fest, dass nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs) mit einem erhöhten Risiko für eine Herzinsuffizienz verbunden sind. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift British Medical Journal (BMJ).

Kommentar:


Life Preserver

Zahl der an Demenz erkrankten Menschen hat sich in den letzten 13 Jahren verdoppelt

Immer mehr Menschen erkranken an Demenz und sterben an den Auswirkungen
© Ocskay Mark/fotolia.com
Demenz betrifft meist alte Menschen. Mediziner stellten fest, dass immer mehr verstorbene Menschen auf der Welt zuvor an Demenz litten.
Demenz ist eine weitverbreitete Erkrankung unter älteren Menschen. Es scheinen allerdings immer mehr Menschen an Demenz zu erkranken. Forscher stellten jetzt fest, dass sich die Zahl der verstorbenen Menschen mit Demenz in den letzten 13 Jahren verdoppelt hat.

Die Wissenschaftler von Public Health England (PHE) stellten bei einer Untersuchung fest, dass sich die Zahl der verstorbenen Menschen mit Demenz in den letzten 13 Jahren verdoppelt hat. Die Mediziner veröffentlichten jetzt eine Pressemitteilung zu den Ergebnissen ihrer Untersuchung.

Kommentar: Die derzeitige Studienlage zeigt auf, dass Demenz mit Zucker und kohlenhydratreicher Ernährung zusammenhängt. Besonders bezeichnend ist das Ergebnis, dass bei Demenz eine Entzündung des Gehirns vorliegt. Leider wird der Großteil der Forschungen zum Thema durch die Pharmaindustrie bezahlt, die sich wie üblich Gewinne durch den Verkauf von Medikamenten erhofft. Gleichzeitig gibt es einige vielversprechende Methoden, Demenz zu verlangsamen und scheinbar sogar rückgängig zu machen (siehe Material in der Artikel-Auflistung).


Info

Neue Studie: Wunderknolle Kurkuma hilft bei Arthritis

Das im Kurkuma (Gelbwurz) enthaltene Curcumin ist bekannt für seine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung. Es wird daher bei entzündliche rheumatische Erkrankungen wie z.B. die chronische Arthritis eingesetzt. Koreanische Wissenschaftler konnten nun in einer Meta-Analyse die Wirksamkeit zur Linderung der Symptome belegen.

Studie zeigt Wirkung von Kurkuma bei Arthritis.
Im Rahmen ihrer Meta-Analyse werteten die Wissenschaftler acht Studien aus, die festgelegten Einschlusskriterien entsprachen. In den meisten Studien wurde der Kurkuma-Extrakt in einer Dosis von 1000 mg pro Tag über einen Zeitraum von acht bis zu zwölf Wochen eingenommen.

Kommentar:


Attention

Vorsicht, Vegetarier und Veganer: Fleischersatzprodukte können mit Mineralöl belastet sein

Stiftung Warentest: Manche Veggie-Produkte mit Schadstoffen belastet
© PhotoSG/fotolia.com
Vegetarische Schnitzel, Würstchen oder Burger werden immer beliebter. Die Stiftung Warentest hat nun einige Fleischersatzprodukte getestet und in manchen Mineralölbestandteile gefunden.
Vegetarische Schnitzel und Würstchen haben in den vergangenen Jahren einen wahren Boom erlebt. Nicht nur Vegetarier greifen zu den Fleischersatzprodukten. Die Stiftung Warentest hat nun verschiedene solcher Produkte genauer unter die Lupe genommen. Das Fazit fällt laut den Experten „durchwachsen aus“.

Markt für Veggie-Produkte boomt

Umfragen zeigen, dass immer weniger Menschen Fleisch essen. Viele von ihnen greifen stattdessen auf Fleischersatz aus Tofu, Seitan, Quorn, Weizengluten und Co zurück. Solch vegetarische Alternativen haben in den vergangenen Jahren einen wahren Boom erlebt, laut Experten steigt der Marktanteil fleischloser Nahrungsmittel weiter. Die Stiftung Warentest hat nun einige Fleischersatz-Produkte getestet. Das Testfazit fällt durchwachsen aus.

Kommentar:


Info

Was tun, wenn ein Angehöriger depressiv zu sein scheint?

Wenn ein Familienmitglied an Depressionen erkrankt, sind viele Angehörige ratlos. Sie wollen helfen, doch gutes Zureden reicht oft nicht. Ein Leitfaden.
© dpa
Woran kann ich erkennen, dass ein Angehöriger depressiv ist?

Hauptsymptome sind Antriebsverlust, Freudlosigkeit und gedrückte Stimmung. Betroffene haben keine Lust mehr auf Dinge, die sie früher gern gemacht haben und kapseln sich ab: Freunde und Bekannte sehen sie immer seltener. Dazu kommen Schlafstörungen, mangelndes Selbstwertgefühl, Konzentrationsstörungen, verminderter Appetit, Libidoverlust und verschiedene körperliche Symptome. Der Zustand dauert mehrere Wochen.

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Beaker

Gonorrhoe bald nicht mehr heilbar? Tripper-Erreger werden immer resistenter gegen Antibiotika

Vielleicht ist Gonorrhoe schon bald nicht mehr behandelbar sein
© CrazyCloud/fotolia.com
Mediziner auf der ganzen Welt fürchten sogenannte ultiresistente Bakterienstämme. In der letzten Zeit gab es vermehrt Fälle in den USA, bei denen Gonorrhoe-Bakterien resistent gegen viele Formen von Antibiotika waren.
Viele Experten auf der ganzen Welt sind besorgt, dass Antibiotika bald nicht mehr in der Lage sein werden, eine Gonorrhoe-Infektionen zu heilen. Forscher fanden jetzt heraus, dass uns wahrscheinlich noch viel weniger Zeit als erwartet bleibt, bis die Gonorrhoe-Erreger komplett gegen Antibiotika resistent sind.

Die Wissenschaftler der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und des Hawaii Department of Health stellten bei einer Untersuchung fest, dass es Fälle von Gonorrhoe gibt, die einen sehr hohen Widerstand gegen Antibiotika aufweisen. Dies könnte schon bald zu einer kompletten Resistenz gegen Antibiotika führen. Die Mediziner veröffentlichten eine Pressemitteilung mit den Ergebnissen ihrer Untersuchung.

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Info

Schwankungen der Sehstärke möglicher Hinweis auf Diabetes

Veränderungen der Sehschärfe im Tagesverlauf möglicher Hinweis auf Diabetes
© Henrik Dolle/fotolia.com
Oft sind Schwankungen der Sehschärfe auf Diabetes zurückzuführen. Bei einer augenärztlichen Untersuchung können die Schäden durch die Erkrankung schnell festgestellt werden.
Viele Menschen leiden im Tagesverlauf unter Schwankungen der Sehkraft, was bei deutlich wahrnehmbaren Beeinträchtigungen der Sehstärke dringend ärztlich überprüft werden sollte. Denn Ursache kann eine unbemerkte Diabetes-Erkrankung sein. Verändert sich die Sehschärfe innerhalb eines Tages, ist dies ein mögliches frühes Warnzeichen für Diabetes mellitus, so die aktuelle Mitteilung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).

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