Willkommen bei SOTT.net
Fr, 29 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
Karte

Cupcake Pink

Finger weg von Aspartam: Der Süßstoff ist hochtoxisch und kann zu Insulinresistenz und Diabetes führen

Süssstoffe sind kalorienarm und daher eine beliebte Zutat in den meisten Diäten. Wer abnehmen möchte oder eine Gewichtszunahme verhindern will, greift zu Aspartam & Co. Beim Abnehmen mag diese Massnahme helfen, gesund ist sie aber nicht - so eine Studie der York University vom Mai 2016. Ja, der Glucosestoffwechsel wird mit Süssstoffen offenbar schlimmer beeinträchtigt als bei Menschen, die ganz normalen Zucker verwenden. Mit Aspartam steigt somit auch deutlich das Diabetesrisiko.
© Monika Wisniewska - Shutterstock.com
Aspartam: Risiko für Diabetes steigt

Normalerweise gilt es als sehr gesund, wenn man Übergewicht abbaut und sich langsam aber sicher dem Idealgewicht nähert. Die Blutfettwerte normalisieren sich, chronische Entzündungen gehen zurück, der Blutdruck sinkt, Gelenkschmerzen werden besser und der Blutzuckerspiegel pendelt sich wieder ein. Letzteres reduziert dann natürlich auch das Diabetesrisiko. Verwendet man aber künstliche Süssstoffe, dann könnte dies das Diabetesrisiko sogar noch erhöhen.

Clipboard

Häufige Schwankungen des Blutdrucks können zu Schäden am Gehirn und kognitivem Abbau führen

Häufige Veränderungen des Blutdrucks können das Gehirn schädigen
© Picture-Factory/fotolia.com
Bisher warnten Mediziner besonders vor zu hohem Blutdruck, jetzt stellten Wissenschaftler aber fest, dass eine besondere Gefahr von häufigen Schwankungen des Blutdrucks ausgeht.
Bluthochdruck wird schon seit langer Zeit als bedenklich für unsere Gesundheit angesehen. Jetzt fanden Forscher heraus, dass auch ein schwankender Blutdruck einige negative Auswirkungen uf unsere Gesundheit haben kann. Wenn der Blutdruck bei älteren Menschen häufiger Schwankungen unterliegt, droht sogar der Abbau von Gehirnfunktionen.

Wissenschaftler vom Rutgers Cancer Institute stellten jetzt bei einer Untersuchung fest, dass Schwankungen im Blutdruck besonders für ältere Menschen gefährliche Folgen mit sich bringen. Wenn sich der Blutdruck oft verändert, steigt das Risiko für den Verlust beziehungsweise Abbau von Gehirnfunktionen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Hypertension.

Kommentar:


Pills

Hälfte der Antidepressiva wird Menschen verschrieben, die keine Depression haben

Mediziner warnen vor gesundheitlichen Auswirkungen von Antidepressiva
© Zerbor/fotolia.com
Antidepressiva sollen Menschen helfen, die unter Depressionen leiden. Viele Mediziner verschreiben diese Medikamente aber auch bei Erkankungen, die mit Depressionen nichts zu tun haben. Dadurch können Gefahren für die Gesundheit entstehen.
Millionen von Menschen weltweit nehmen Antidepressiva, um ihre Depressionen zu lindern. Forscher fanden jetzt allerdings heraus, dass auch viele Personen solche Medikamente verschrieben bekommen, obwohl sie nicht unter Depressionen leiden. Die Nebenwirkungen von Antidepressiva könnten Betroffenen erhebliche gesundheitliche Probleme bereiten, warnen die Wissenschaftler.

Medikamente sollten nur eingesetzt werden, wenn die Auswirkungen auf die Erkrankung bekannt sind und eine Wirksamkeit erprobt wurde. Wissenschaftler von der McGill University in Montreal fanden bei ihren Untersuchungen jedoch heraus, dass Medikamente gegen Depressionen oft eingesetzt werden, um andere Beschwerden zu behandeln, die eigentlich nicht als Depressionen bezeichnet werden können. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA).

Kommentar: Ein weiteres Beispiel, das die Pseudowissenschaft der Psychiatrie aufzeigt.

Ist Depression ein Beispiel für eine fabrizierte Krankheit? Zwei Jahrzehnte nach der Einführung von Antidepressiva ist es normal geworden, anzunehmen, dass unsere Traurigkeit mit einer Krankheit namens Depression erklärt werden kann. Weltweit wird die Anzahl der von Depression betroffenen Menschen laut WHO auf etwa 121 Millionen Menschen geschätzt, davon etwa 4 Millionen in Deutschland und mehr als 14 Millionen in den USA. Antidepressiva gelten als Mittel der Wahl. Bedenkt man, wer an den Medikamenten verdient, dass die Nebenwirkungen gravierend sein können, es sogar eine lange Liste an anderen Medikamenten gibt, deren Nebenwirkungen Depression und Suizid sind, und dass Antidepressiva auch verschrieben werden, wenn die Diagnose einer Depression fehlt, wird das Bild vollständiger:


Apple Red

Finanzkrisen und Arbeitslosigkeit lassen Menschen an Krebs sterben

Was hat Krebs mit der Finanzkrise zu tun? Sehr viel, wenn man einer neuen Studie glauben darf. Der Zusammenbruch der Märkte habe dazu geführt, dass weltweit Hunderttausende Menschen mehr an Krebs starben.
© Euro Financial Crisis Word Cloud – Green / EuroCrisisExplained / flickr / CC BY 2.0

Die Finanzkrise hat einer Studie zufolge zwischen 2008 und 2010 weltweit zum Tod von 500.000 Menschen durch Krebs beigetragen. Zahlreiche Patienten hätten nicht mehr angemessen behandelt werden können, weil sie arbeitslos geworden seien oder Einschnitte im Gesundheitswesen vorgenommen worden seien, heißt es in der im Magazin The Lancet veröffentlichten Studie des Londoner Imperial College.

Demnach beobachteten die Forscher, dass jeder Anstieg der Arbeitslosigkeit und jeder Rückgang der Gesundheitsausgaben zu einem Anstieg der Krebstoten führt. Die Zahl der zusätzlichen Krebsopfer werde in den Mitgliedsländern der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) auf 260.000 geschätzt.

Kommentar: Die Ergebnisse der Lancet-Studie geben die Erfahrungen von Gabor Mate wieder, dass zum Beispiel unterdrückte Emotionen Krebs und andere Krankheiten verursachen können.
  • Dr. Gabor Maté: "Wenn der Körper Nein sagt - Die Verbindung zwischen Stress und Krankheiten verstehen" - Eine außergewöhnlich wichtige Arbeit
Dazu ein Auszug aus dem Artikel:
Dr. Gabor Maté, mit Wohnsitz in Vancouver, behauptet, dass viel zu viele Ärzte das zu vergessen scheinen, was einstmals eine weitverbreitete Annahme war - dass Emotionen sehr stark sowohl mit der Entstehung von Krankheiten als auch mit der Wiedererlangung der Gesundheit zusammenhängen. Basierend auf medizinischen Studien und seiner eigenen Erfahrung mit chronisch kranken Patienten in der Abteilung der Palliativpflege im Krankenhaus in Vancouver , wo er sieben Jahre lang der medizinische Koordinator war, liefert Maté die Gründe dafür, dass wichtige Verbindungen zwischen der Psyche und dem Immunsystem bestehen. Er hat herausgefunden, dass Stress und das emotionale Temperament eines Individuums eine kritische Rolle in einer Reihe von Krankheiten spielen, einschließlich Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes, Reizdarmsyndrom, mulitple Sklerose und Arthritis.



Question

Seltsame Krankheit: Betroffene stellen Schuhe in den Kühlschrank, reden in einer Fremdsprache, Patienten erkennen sich selbst nicht wieder

Universitätsklinikum Münster informiert über das Susac-Snydrom
© fuzzbones/fotolia.com
Das Susac-Syndrom kann sich auf unterschiedliche Weise äußern. Hierzu zählen neben Kopfschmerzen, Seh- und Hörstörungen auch verwirrte Handlungen, wie das Platzieren der Schuhe im Kühlschrank.
Sehstörungen, Hörstörungen, Kopfschmerzen und verwirrte Handlungen können Folge des seltenen Susac-Syndroms sein. Die Krankheit „stellt die Welt der Betroffenen plötzlich auf den Kopf“, berichten Mediziner des Universitätsklinikum Münster (UKM).

Plötzlich auftretende Verwirrtheit, Gedächtnislücken oder sogar Persönlichkeitsveränderungen können laut bei den Betroffenen einen fulminanten Verlauf nehmen und oft würden sich die Patienten selbst - im wahrsten Sinne des Wortes - kaum wiedererkennen.

Life Preserver

Schwimmbäder, Pools, Freibäder: Wasser enthält mehr als 100 schädliche Chemikalien, darunter auch erbgutverändernde Substanzen

Sonnencreme, Schweiß und Urin reagieren auf die Chemikalien im Poolwasser
© Monkey Business/fotolia.com
Immer Sommer treibt es viele Menschen in öffentliche Freibäder oder private Pools. Durch Schwimmen kühlen wir uns ab und können sogar nocht etwas körperliche Aktivität ausüben. Das hilft uns fit zu bleiben und senkt sogar die Wahrscheinlichkeit für einige Arten von Krebs. Allerdings geht eine Gefahr von unseren Schwimmbädern aus, denn die enthaltenen Chemikalien können unserer Gesundheit schaden.
Gerade im Sommer gehen viele Menschen gerne in Schwimmbäder, um sich abzukühlen und zu entspannen. Doch durch das Schwimmen in einem Pool könnten ernsthafte Gefahren für unsere Gesundheit entstehen. Forscher fanden jetzt heraus, dass viele Chemikalien die in Schwimmbädern enthalten sind, ein Risiko für unsere Gesundheit darstellen.

Wissenschaftler stellten jetzt bei einer Untersuchung fest, dass die Chemikalien in Schwimmbädern eine erhebliche Gefahr für unsere Gesundheit mit sich bringen. Normalerweise sollen diese Chemikalien einfach nur das Wasser sauber halten. Chemikalien wie Chlor reagieren im Wasser mit Sonnencreme, Schweiß und Urin. Die Experten der American Chemical Society veröffentlichten jetzt einen Bericht über die Ergebnisse ihrer Studie.

Bacon n Eggs

Wichtige Studie: Low Fat größter Fehler der modernen Ernährung - Gesättigte Fette gesund, Zucker und Kohlenhydrate machen krank

Fettarme Produkte helfen nicht gegen das Massenphänomen Übergewicht. Das sagen britische Wissenschaftler des „National Obesity-Forums“ und der „Public Health Collaboration“ (PHC). Die PHC ruft dazu auf, gesättigte Fette zu verzehren, Zucker zu vermeiden und aufzuhören, Kalorien zu zählen, um Diabetes 2 vorzubeugen und abzunehmen. Gesättigte Fette hätten keine negativen Auswirkungen auf den Blutzucker - im Gegensatz zu Kohlenhydraten, vor allem in Form von Zucker.
„Fett ist dein Freund“

Aseem Malhotra von der PHC ruft auf: „Essen Sie fett, um schlank zu werden. Haben Sie keine Angst vor Fett. Fett ist dein Freund.“

NOF und PHC erheben harte Vorwürfe: Die britischen Gesundheitsbehörden würden das Geschäft der Lebensmittelindustrie betreiben. Eine Low Fat Industrie bedrohe die Gesundheit der Menschen.

Aseem Malhotra von der PHC sagt sogar, die Propaganda für Low Fat Produkte sei vielleicht der größte Fehler der modernen Medizingeschichte: „Unsere Bevölkerung wurde fast 40 Jahre lang einem globalen Experiment unterworfen, das dramatisch schief gelaufen ist.

Kommentar: Natürlich steht hinter den konventionellen Ernährungsempfehlungen ein gewaltiger Industriekomplex, ganz zu schweigen davon, dass Generationen von Ärzten und Gesundheitspersonal mit Falschinformationen gefüttert wurden. Dass sich hier Gegenstimmen melden, ist zu erwarten. Das gesamte Gesundheitssystem ist darauf ausgelegt, dass Menschen krank sind, werden und bleiben - denn nur dann lässt sich an ihnen verdienen. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an wichtigen Artikeln zum Thema:


Gingerbread

Infekte könnten Diabetes-Typ I begünstigen

Infekte der Atemwege bei Babies können das Risiko beeinflussen, dass später im Erwachsenenalter Diabetes auftritt. Doch Eltern sollten nicht zu sehr darüber besorgt sein.
© dpa
Kinder, die in den ersten sechs Monaten unter Infekten der Atemwege leiden, haben ein erhöhtes Risiko, im Alter von acht Jahren zuckerkrank zu werden. Diesen Zusammenhang zwischen dem im Kindesalter auftretenden Typ-1-Diabetes und respiratorischen Infekten stellt jetzt eine Arbeitsgruppe um Andreas Beyerlein vom Institut für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum in München her.

Bevor nun Eltern bei jedem Husten und Schnupfen ihrer Säuglinge ängstlich werden, sollte das Ergebnis kritisch gesehen werden. Zum einen handelt es sich nur um einen „Research letter“ an das Fachjournal Jama, also um keine qualitativ hochwertige Studie. Außerdem ist das Diabetes-Risiko lediglich um das 1,17 fache erhöht, womit sich der Zusammenhang doch deutlich relativiert. Ein großes Manko der Erhebung ist zudem der Mangel an Informationen über die Diabeteshäufigkeit bei Verwandten der untersuchten Kinder. So erfährt man nicht, ob es ein familiär erhöhtes Risiko gibt, womit sich die berichteten Unterschiede bereits erklären ließen.

Kommentar:


Black Cat 2

Demenz bei Haustieren: Woran erkennt man sie?

Nicht nur Menschen erkranken im Alter an Alzheimer, erinnern sich nicht an ihre Kinder und Ehepartner - auch Tiere leiden unter Demenz. Hunde und Katzen finden sich in ihrem Revier nicht mehr zurecht, sie erkennen „ihre“ Menschen nicht mehr.
© bodza2 – fotolia
Auch Haustiere erkranken an Demenz.
Katzen mit Nervenstörungen haben die gleichen Beta-Amyloide wie Menschen mit Alzheimer. Diese Stoffe stören die Informationsvermittlung im Gehirn.

Die Tiere finden keine Ruhe, sie interessieren sich nicht mehr für ihr Spielzeug, Katzen maunzen ständig ohne äußeren Anlass, Hunde bellen. Die Tiere „vergessen“ zu fressen, sie hinterlassen ihren Kot und Urin in der Wohnung.

Kommentar: Es fragt sich, ob die Demenz bei Tieren ähnlich wie beim Menschen durch falsche Ernährung bedingt ist. Auch die übermäßigen Impfungen könnten eine Rolle spielen:


Fish

Omega-3-Fettsäuren wirken positiv bei aggressivem Verhalten

Omega-3-Fettsäuren beeinflussen das Verhalten. Sie können bei Kindern kurzfristig Aggressionen mildern.
© Pressmaster - Shotterstuck.com
Omega-3-Fettsäuren können als Nahrungsergänzung das aggressive Verhalten bei Kindern kurzfristig lindern, wie Forscher der University of Pennsylvania im Mai 2016 verkündeten. Auch Vitamine und Mineralstoffe scheinen bei Kindern mit impulsivem Gebaren deren Verhalten zu beeinflussen und dieses in kurzer Zeit in eine positive Richtung zu verändern. Die Kinder waren alsbald weniger aggressiv - allerdings nur so lange die Einnahme auch fortgesetzt wurde. Brach man die Therapie ab, kehrten die Kinder wieder in alte Verhaltensmuster zurück.

Kommentar: