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Sa, 27 Aug 2016
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Gesundheit & Wohlbefinden
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People 2

Beziehungsprobleme lösen: Die Stärken der Beziehung suchen und Bereitschaft für Veränderungen

Wenn die Trennung droht: Stärken in Partnerschaften herausarbeiten
© WavebreakmediaMicro/fotolia.com
Paare, in deren Beziehungen es kriselt, bekommen oft gut gemeinte Ratschläge zu hören. Sinnvoller kann es sein, professionelle Beratungsstellen aufzusuchen. Dort können Stärken der Partnerschaft herausgearbeitet werden.

Wenn es bei Paaren nicht mehr so richtig rund läuft, bekommen Betroffene von Bekannten oft Tipps zu hören, wie sich eine Auszeit zu nehmen oder vorübergehend in getrennten Betten zu schlafen. Eine Expertin hat in einem Interview einen hilfreichen Tipp parat: Paare sollten die Stärken der Partnerschaft herausarbeiten.

Kommentar:


Info

Kreuzkontamination mit Gluten: Achten Sie auf die gründliche Reinigung von Küchenutensilien

Töpfe, Geschirrtücher und Co: Verunreinigung mit Gluten an Küchenutensilien
© Africa Studio/fotolia/com
Menschen, die an Zöliakie leiden, müssen dauerhaft auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten, um Krankheitssymptome zu vermeiden. Bei der Küchenhygiene müssen sie besonders vorsichtig sein.
Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leiden, müssen sich lebenslang konsequent glutenfrei ernähren, um keine Beschwerden zu haben und Spätfolgen zu vermeiden. Auch bei Küchenutensilien ist Vorsicht angebracht.

Kommentar:


Document

Arzt fordert Umstellung der offiziellen kohlenhydratlastigen Empfehlungen auf diesjährigem Kongress des DGIM

„Jetzt geht´s los“ hallt es im Stadion, wenn es der Heimmannschaft gelingt, das Spiel umzudrehen. Wir, die vor Kohlenhydraten gewarnt haben und uns für gute Fette entschieden haben, bekommen Unterstützung von höchster Instanz. Der Spielverlauf beginnt sich zu wenden.

Kongress Deutsche Geselschaft für innere Medizin 2016 in Mannheim
Die kohlenhydratlastigen DGE-Empfehlungen sollten nach Meinung von Dr. Scholl zügig überarbeitet werden: „Es ist höchste Zeit.“

Dr. Johannes Scholl, Internist, Sport- und Ernährungsmediziner, fordert auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für interne Medizin (DGIM), die Ernährungsempfehlungen an der vorhandenen Evidenz anzupassen und alte Zöpfe abzuschneiden:
„Insbesondere für Menschen mit wenig Bewegung, mit Insulinresistenz, Adipositas und/oder Fettleber ist kohlenhydratreiche Kost kontraproduktiv. Sie erhöht den Insulinspiegel, fördert die Leberverfettung, erschwert das Abnehmen und lässt den Blutdruck ansteigen.“

Kommentar: Wichtige Studie: Low Fat größter Fehler der modernen Ernährung - Gesättigte Fette gesund, Zucker und Kohlenhydrate machen krank


Beaker

Auto- und Industrieabgase erhöhen Schlaganfallrisiko deutlich - Nicht das Rauchen

Die Luftqualität wird immer schlechter, unsere Gesundheit muss darunter leiden
© Reuters / Nigel Roddis
Dass die ständig ansteigende Luftverschmutzung ein großes Problem für unsere Gesundheit ist, dürfte allseits bekannt sein. Immer wieder wird die Luftverschmutzung mit ernsthaften Erkrankungen in Verbindung gebracht. Forscher fanden jetzt heraus, dass fast an einem Drittel aller Schlaganfälle die Verschmutzung unserer Luft beteiligt ist.

In immer mehr Ländern der westlichen Welt wird die Luftverschmutzung zu einem großen Problem. Durch verschiedene Verunreinigungen, wie beispielsweise Auto- und Fabrikabgase steigt die Gefahr für unsere Gesundheit. Wissenschaftler von der Auckland University of Technology stellten jetzt bei einer Untersuchung fest, dass die Verschmutzung der Luft an der Entstehung von Schlaganfällen beteiligt ist. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift The Lancet Neurology.

Kommentar:


Black Magic

Glyphosat: Schon winzige Mengen Roundup schaden und verändern die DNA

Schon winzigste Mengen des berüchtigten Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat (besser bekannt als Roundup) führen zu DNA-Schäden.
© Fotokostic - Shutterstock.com
Roundup (Glyphosat) ist ein umstrittenes Herbizid vom wohl unbeliebtesten Weltkonzern weit und breit: Monsanto. Von der Chemikalie werden jährlich Millionen Tonnen auf den Feldern der konventionellen Landwirtschaft ausgebracht. Roundup belastet jedoch die Ökosysteme unserer Erde sowie viele Tier- und Pflanzenarten. Auch ist nicht geklärt, ob der Stoff beim Menschen krebserregend wirken kann. Bei Tieren jedoch ist dies zweifellos der Fall - und zwar schon bei minimalen Glyphosatmengen. Dennoch wünschen viele Länder, dass die Zulassung für das Mittel verlängert wird.

Wenn nicht Roundup, was dann?

Am 6. Juni 2016 wurde in Brüssel von Vertretern der Staaten über die Verlängerung der Glyphosat-Zulassung abgestimmt. Die benötigte Mehrheit kam jedoch nicht zustande, so dass in naher Zukunft eine weitere Abstimmung stattfinden wird.

Die meisten EU-Länder sind dafür, dass Roundup - Monsantos Unkrautvernichtungsmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat - weiterhin im Einsatz bleibt. Einige Länder sind zwiegespalten und enthalten sich lieber, wie z. B. Deutschland, Frankreich oder Italien.

Früher oder später wird Roundup wieder auf die Felder gesprüht werden - und wenn es nicht Roundup ist, zu welchen Giften werden die Landwirte dann greifen? Vielleicht zu noch viel stärkeren Geschützen? Zu Mischungen, deren Auswirkungen man noch weniger kennt als die von Roundup?

Stock Down

Schulden zu haben führt oft zu Krankheit und sozialer Isolation

Schulden und Krankheit bedingen sich gegenseitig
© Picture-Factory/fotolia.com
Bei Schuldnerberatungsstellen bekommen Betroffene Hilfe, um den Teufelskreis von Schulden und Krankheit zu durchbrechen.
Gesundheitliche Probleme stellen eine der Hauptursachen für Überschuldung dar. Jeder siebte Klient einer Schuldnerberatungsstelle in Schleswig-Holstein gab im vergangenen Jahr an, vor allem durch Krankheit, Sucht oder die Folgen eines Unfalls in die Schuldenfalle geraten zu sein. Zugleich führt Überschuldung häufig zu psychischen und physischen Problemen und macht krank. Der Zusammenhang zwischen Schulden und Gesundheit wurde nun auf einem Fachtag der Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Kiel beleuchtet.

Kommentar: Angesichts der wachsenden Armut der Bevölkerung (und nicht nur in Deutschland) wird sich diese Problematik wohl nur noch verschlimmern:


Cow Skull

Tofu ungesund und es ist nicht nur wegen Soja

Vegetarier und Veganer werben immer damit, dass sie sich gesünder ernähren würden als Fleischfresser. Doch dies scheint nur bedingt zu stimmen. „Ökotest“ untersuchte 22 vegane und vegetarische Lebensmittel etwas genauer. Gerade mal ein von 22 Produkten konnte den Test mit gut bestehen. Gut die Hälfte viel durch den Test durch.

Wie man Tofu zubereitet:
Schritt 1: Wirf ihn in den Müll
Schritt 2: Iss echte Nahrung
Vegetarier leben angeblich gesünder als Fleischfresser, dennoch kopieren sie gern die Speisen der Fleischfresser. So gibt es zum Beispiel Tofuwürstchen und Veggie- Schnitzel. Doch was Vegetarier oft nicht wissen oder einfach verdrängen, diese Nahrungsmittel sind teilweise sehr ungesund. So sind sie teilweise zu salzig, enthalten Mineralöl oder gar Gen- Soja.

Vegetarische Lebensmittel sind beliebt wie nie zuvor, das aus gutem Grund: Sie sind kaum noch von ihren fleischhaltigen Kollegen zu unterscheiden, das nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich. Daher greifen immer mehr Menschen zu der vegetarischen Alternative, doch sind diese Nahrungsmittel wirklich gesünder als Salami, Schnitzel und Co?

Kommentar:


Alarm Clock

Schichtarbeit: Ständig wechselnde Arbeitszeiten stören circadianen Rhythmus und erhöhen Risiko für Herzkrankheiten

Ständig wechselnde Arbeitszeiten stören unseren circadianen Rhythmus
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Schichtarbeiter leiden unter dem ständigen Wechsel ihrer Arbeitszeit. Durch diesen Vorgang wird auch ihr Schlaf stark beeinträchtigt. Die Folgen davon sind ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen.

Viele Menschen in Deutschland arbeiten als Schichtarbeiter. Der ständige Wechsel der Arbeitszeit stört dabei den Tagesrhythmus. Dadurch entstehen häufig Schlafprobleme und andere gesundheitliche Schwierigkeiten. Forscher fanden jetzt heraus, dass Schichtarbeiter durch ihre unregelmäßigen Arbeitszeiten sogar ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen haben.

Wissenschaftler von der Northwestern University in Chicago stellten jetzt bei ihrer Untersuchung fest, dass abnormale Schlafmuster von Schichtarbeitern den körpereigenen natürlichen Rhythmus stören. Dadurch haben die Betroffenen ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Herzerkrankungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Hypertension.

Kommentar: Falls Sie in Schichten arbeiten, kann besonders die Stimulation des Vagusnervs durch spezielle Atemübungen sehr hilfreich sein. Probieren Sie es aus.

Auch der Blauanteil im Licht von Smartphone und PC stört die innere Uhr. Eine Gegenmaßnahme wäre eine Brille, die Blaulicht herausfiltert.


Bacon n Eggs

Schwedischer Arzt spricht über seine Erfahrungen mit einer kohlenhydratarmen fettreichen Ernährung

Zwei Ärzte im Gespräch: Dr. Andreas Eenfeldt (links im Bild) interviewt seinen Kollegen Dr. Peter Randmaa (rechts im Bild). Sie gehen der Frage nach, wie es Ärzten geht, wenn sie beginnen, ihre Patienten über LCHF zu informieren.


Dr. Andreas Eenfeldt (links im Bild) interviewt seinen Kollegen Dr. Peter Randmaa (rechts im Bild)
Es zeigt sich, dass immer mehr Menschen die Vorzüge einer kohlenhydratarmen fettreichen Ernährung entdecken. Diese Entwicklung macht auch vor Ärzten nicht halt. Abgesichert durch immer mehr qualifizierte wissenschaftliche Studien, beraten sie ihre Patienten in Ernährungsfragen. Das Umfeld für eine offene Diskussion ist in Schweden günstig, so dass Ärzte nicht Ihren Beruf riskieren.

Der Allgemeinmediziner und Leiter eines Gesundheitszentrums in Schweden, Dr. Peter Randmaa, verlor 15 Kilo mit LCHF und hat begonnen, seine Diabetespatienten dementsprechend zu beraten. Er erzählt, wie seine Patienten gestehen: „zum ersten Mal war mein Besuch beim Arzt wirklich aufschlussreich“, und welche beeindruckenden Ergebnisse in kurzer Zeit erzielt wurden.

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Überprüfung alter Ernährungs-Studie entbößt zahlreiche Fehler: Je mehr Pflanzenöl, desto schlimmer

© Thinkstock by Getty-Images
Unglaubliches geschieht. Eine ganze Generation hielt tierische Fette für schädlich und pflanzliche Öle für gesund. Die Argumente stützten sich auf sichere Studien, wie man glaubte. Eine Überprüfung einer solchen Basisstudie aus den Jahren 1968 - 73 entdeckte erstaunliche Mängel. Die Minnesota Heart Study ließ große Datensätze unter den Tisch fallen, die nicht zur gewünschten Hypothese passten.

Je mehr Pflanzenöl und je niedriger das Gesamtcholesterin desto größer die Sterblichkeit!

Jetzt hat ein Team um Prof. Christopher E Ramsden, vom National Institutes of Health, Bethesda, MD, USA, die Minnesota Herz Studie samt den aufgetauchten Datensätzen neu evaluiert und kam zu folgendem Ergebnis:

Je mehr Pflanzenöl und je niedriger das Gesamtcholesterin desto größer die Sterblichkeit!

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