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Mo, 17 Jun 2019
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Gesundheit & Wohlbefinden
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Smoking

Studie: Nikotin alleine macht nicht süchtig, es sind andere Tabakstoffe

Tabakzusatzstoffe
© DPA
Studie: "Nikotin alleine, im Gegensatz zu anderen Rauschgiften, hat keine Auswirkung"
Eine mögliche Ursache, warum viele Raucher trotz Nikotinersatzes mittel- und langfristig nicht vom Glimmstängel lassen können, liefern französische Wissenschaftler.

Sie klärten, dass Nikotin - im Gegensatz zu Drogen wie Kokain, Morphin und Alkohol - einen bestimmten Suchtmechanismus nicht auslöst.

Erst in Kombination mit anderen Tabakstoffen zeigt das Nikotin seine Wirkung, berichtet die Gruppe um Jean-Pol Tassin vom College de France in Paris.

Kommentar: Hier ein Auszug der Studie:
Although nicotine is generally considered to be the main compound responsible for addictive properties of tobacco, experimental data indicate that nicotine does not exhibit all the characteristics of other substances of abuse. [...] Here, this neurochemical sensitization was tested after nicotine, tranylcypromine, or a mixture of both compounds. Data indicate that, whereas neither repeated nicotine nor repeated tranylcypromine alone has any effect by itself, a repeated treatment with a mixture of nicotine and tranylcypromine induces both behavioral sensitization and sensitization of noradrenergic and serotonergic neurons. [...] Complementary experiments with 8-OHDPAT (8-hydroxy-dipropylamino-tetralin), a 5-HT1A receptor agonist, and analysis of 5-HT1A receptors expression in the dorsal raphe nucleus after a tranylcypromine injection indicate that MAOIs contained in tobacco desensitize 5-HT1A autoreceptors to trigger the strong addictive properties of tobacco.
Übersetzung:
Obwohl Nikotin generell als Stoff angesehen wird, der für die süchtig machenden Eigenschaften von Tabak verantwortlich ist, zeigen experimentelle Daten an, dass Nikotin nicht alle Charakteristiken von anderen Missbrauchsstoffen aufweist. Die Daten zeigen an, dass weder die wiederholte Aussetzung an Nikotin oder die wiederholte Aussetzung an Tranylcypromin irgendeinen Effekt hat, jedoch hatte eine wiederholte Aussetzung an eine Mixtur von Nikotin und Tranylcypromin einen Sensibilisierungseffekt von noradrenischen oder serotonerischen Neuronen. [...] Komplimentäre Experimente mit 8-OHDPAT (8-hydroxy-dipropylamino-tetralin), ein 5-HT1A Rezeptor-Agonist, und eine Analyse des Ausdrucks von 5-HT1A Rezeptoren in den Dorsal Raphe-Kern nach einer Tranylcypromin-Injektion zegen an, dass Monoaminooxidase-Hemmer im Tabak die 5-HT1A Autorezeptoren desensibilisieren, was die süctig machenden Eigenschaften von Tabak auslöst.



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Die Wahrheit über gesättigte Fette

Fette tierischer und pflanzlicher Herkunft stellen eine Quelle konzentrierter Energie aus der Nahrung dar. Sie liefern außerdem Bausteine für die Zellmembranen und eine Serie von Hormonen und hormonähnlichen Substanzen. In der Nahrung enthaltenes Fett verlangsamt die Aufnahme der Nährstoffe und sorgt so dafür, dass wir für längere Zeit keinen Hunger verspüren. Weiterhin agieren sie als Träger für die wichtigen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Nahrungsmittelfette werden im Körper gebraucht zur Umwandlung von Carotin in Vitamin A, zur Absorption von Mineralien und für eine Serie weiterer Prozesse.
Bild
© alnatura
Butter, Schmalz, Kokosfett, Ghee
Die derzeit offiziell propagierte Ernährungsweise basiert auf der Annahme, dass wir die Einnahme von Fett reduzieren sollten, und zwar speziell die von gesättigten Fetten tierischer Herkunft. Tierische Fette enthalten unter anderem Cholesterin, welches uns als der zweite große Übeltäter in der zivilisierten Ernährung präsentiert wird.

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Alzheimer und Kokosnussöl

Kokosnussöl
© unbekannt
Kokosnussöl
Gegenwärtig sind alleine in den USA 5.2 Millionen Menschen von der heimtückischen Alzheimer-Krankheit betroffen. Die Kosten für die Behandlung der Krankheit sind schwindelerregend und ebenso schwindelerregend sind die Profite der Pharmaindustrie aus dem Geschäft mit dieser Krankheit.

Und nun zur eigentlichen Geschichte, die eine interessante Entdeckung beschreibt: Ich gebe sie hier nur verkürzt wieder, der Originaltext in Englisch ist über den Link abzurufen:

Coconut Oil and Alzheimer’s Disease
Mary Newport, die medizinische Direktorin einer Spezialabteilung des Spring Hill Regional Hospital in Florida bemerkte im Jahre 2003, dass ihr Ehemann Steve Zeichen von fortgeschrittener Demenz zeigte, die später als Alzheimer diagnostiziert wurden. Steve wusste oftmals nicht mehr, wo er das Besteck suchen musste oder wie er an Wasser rankommt. Trotz Einnahme von Alzheimer-Medikamenten - Aricept, Namenda, Exelon - wurden die Symptome immer schlimmer. Als Frau Newport ihren Mann nicht in ein Versuchsprogramm für ein neues Medikament gegen Alzheimer unterbringen konnte, beschloss sie, selbst den Mechanismus der Krankheit genauer unter die Lupe zu nehmen.

Health

Die Ultra Simple Ernährung

Hier ist Sott.net's Version der Ultra Simple Diet, ein Buch geschrieben von Dr. Mark Hyman (siehe auch die Englische Forumsdiskussion hier im Cassiopaea Forum oder hier im Éiriú Eolas Forum). Wegen der zusätzlichen Forschung, zum Beispiel über Lektine, haben wir Weizen, Reis, Mais, Hülsenfrüchte, sowie Milchprodukte und ein paar andere Dinge aus der Dr. Mark Hyman-Version gestrichen.
UltraSimple diet
Gesundheitliche Probleme können oft auf unsere Ernährung zurückgeführt werden, obwohl das oft fehldiagnostiziert wird. Falsche Ernährung führt zu unterschwelligen Entzündungserscheinungen, die sich in allen Arten von Symptomen ausdrücken können -- von Allergien und Schmerzen bis hin zu mentalen Schwierigkeiten. Gewichtszunahme ist oft kein Symptom von zu viel Fetten (die unser Körper unbedingt braucht), sondern von unterschwelligen Entzündungserscheinungen.

Um unserem Körper zu erlauben, sich von diesen Belastungen völlig zu erholen, empfiehlt Dr. Mark Hyman, für ein paar Wochen eine recht einfache, strikte, jedoch nicht mangelhafte Ernährungsweise anzunehmen (man kann es nicht wirklich als eine Diät bezeichnen). Nach dieser Zeitdauer werden Lebensmittel, die man zuvor genossen hat, einzeln und mit ein paar Tagen Abstand dazwischen in größeren Mengen wieder eingeführt und die Reaktionen des Körpers darauf genau beobachtet und protokolliert. Reaktionen können sein: Durchfall, Ausschläge, Übelkeit, Reizbarkeit, Launenhaftigkeit, etc. Dadurch zeigen sich viele Empfindlichkeiten auf Lebensmittel, die zuvor nicht erkannt werden konnten, und die uns zuvor keine echte Vitalität erlaubt haben.

Beer

Suchtgift Alkohol: Ein Streifzug durch seine wechselvolle Kulturgeschichte

Alkohol
© dpa/Felix Hörhager
Alkohol
Wenn es um den Genuss von Alkohol geht, ist unsere Gesellschaft gespalten. Einerseits findet kaum eine Festlichkeit statt, bei der nicht zumindest Bier und Wein in Strömen fließen. Andererseits warnen Ärzte, dass der regelmäßige Konsum von Alkohol Menschen krank und abhängig macht. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr rund 74 000 Männer und Frauen an den Folgen von Alkoholmissbrauch (Verkehrstote eingerechnet). Dennoch gilt es üblicherweise als weltfremd, wenn Alkoholkritiker fordern, das öffentliche Angebot an Spirituosen aller Art drastisch zu reduzieren. Dabei genügt ein Blick auf den muslimischen Kulturkreis, um zu erkennen, dass Alkoholika als Lebensmittel keineswegs unverzichtbar sind.

Bulb

Zu wenig Schlaf ist eine Ursache für Krankheit

Im Bett
© Unbekannt
Schlafen Sie genug? Wenn nicht, sollten Sie vorsichtig sein. Denn wer zu wenig schläft, ist nicht nur müde, unkonzentriert und häufig schlecht gelaunt, sondern steigert auch das Risiko für Herzinfarkt, Übergewicht und Diabetes. Was bei zu wenig Schlaf mit Ihrem Körper passieren kann, lesen Sie hier!

Wenn bei Vielen morgens der Wecker klingelt, fühlen sie sich wie gerädert. Kein Wunder, schließlich war die Nachtruhe mal wieder viel zu kurz. Wer aber dauerhaft zu wenig Schlaf findet, schadet sich, seiner Gesundheit, seinem Herz und seinen Gefäßen. Das hat nun eine Forschergruppe um Professor Francesco Capuccio aus Coventry in Großbritannien in einer groß angelegten Untersuchung herausgefunden.

Kommentar: Wir empfehlen zudem das Buch Lights Out! von T. S. Wiley und Dr. Bent Formby. Die Autoren illustrieren anhand biochemischer Vorgänge im menschlichen Körper, dass das Ausgesetztsein gegenüber Licht in der Nacht zu Übergewicht, Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs führt. Daher ist es essenziell, Nachts bei völliger Dunkelheit zu schlafen - es wurde nachgewiesen, dass selbst das winzige Leuchten eines roten Standby-Lichts oder die Lichtanzeige eines Weckers oder das durchs Fenster einfallende Licht einer Straßenlaterne eine negative Auswirkung hat. Unsere Zellen reagieren sensibel auf dieses Licht, die entsprechenden Hormone werden nicht produziert und die nächtlichen Heilungs-Prozesse können nicht optimal ablaufen, was wiederum zu Krankheit führt.


Beer

Alkohol schädigt das Gehirn und verringert die kognitive Leistungsfähigkeit bleibend

Alkoholkonsum
© arte
Alkoholkonsum und insbesondere Rauschtrinken schädigen außerdem das Gehirn junger Menschen nachhaltig.
Zunächst die gute Nachricht: Der Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener ist auf dem niedrigsten Stand seit den 1970er Jahren. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Rückläufiger Trend beim Alkoholkonsum

Seit 1973 erhebt die BZgA in regelmäßigen Abständen die Trinkgewohnheiten von jungen Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren in Deutschland. Die letzte Erhebung aus 2010 macht deutlich: Der Alkoholkonsum in dieser Altersgruppe hat über die letzten Jahrzehnte deutlich abgenommen. Der regelmäßige, also wöchentliche Alkoholkonsum ist sogar auf einen historischen Tiefstand gesunken. Während 1979 noch etwa jeder Vierte 12- bis 17-Jährige angab, mindestens einmal in der Woche Alkohol zu trinken, lag dieser Anteil im vergangenen Jahr nur noch bei rund 13 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen hat sich der regelmäßige Alkoholkonsum in diesem Zeitraum sogar fast halbiert, von 66 auf 35 Prozent.

Cheeseburger

Studie: Schlechte Nahrung kann depressiv machen

Schlechte Ernährung erhöht laut einer spanischen Studie das Risiko, an Depressionen zu erkranken. Schuld daran hätten in erster Linie industriell gehärtete Transfette sowie gesättigte Fettsäuren, wie sie vor allem in Backwaren und Fast-Food vorkommen.

Für ihre Untersuchung analysierten Wissenschaftler an den Universitäten von Navarra und Las Palmas sechs Jahre lang die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten von mehr als 12.000 Freiwilligen.

Zu Beginn litt keiner der Teilnehmer an Depressionen, zum Schluss aber waren es 657. Bei Teilnehmern mit einem "hohen Konsum von Transfetten war das Erkrankungsrisiko bis zu 48 Prozent höher" als bei Teilnehmern, die ungesättigte Fettsäuren zu sich nahmen, heisst es in der am Mittwoch im US-Online-Journal "PLoS ONE" veröffentlichten Studie. Mit wachsendem Konsum steige auch das Risiko.

Pills

Wie Chemotherapie Keimzellen schädigt

eizelle
© unbekannt
Eizelle
Frauen sind deshalb hauptsächlich von Unfruchtbarkeit nach der Chemotherapie betroffen, weil ihre Keimzellen einer anderen Qualitätskontrolle unterliegen als männliche Keimzellen. Zu diesem Ergebnis kommen Frankfurter Wissenschaftler in einer neuen Studie.

Chemotherapeutika vernichten nicht nur Krebszellen, sondern auch gesunde Zellen. Auch Keimzellen, also Ei- und Samenzellen, gehören dazu. Deshalb sehen sich viele junge Frauen nach überstandener Krebserkrankung mit der nächsten Hiobsbotschaft konfrontiert: der Unfruchtbarkeit. Bereits seit langem vermuten Wissenschaftler einen Zusammenhang mit der Chemotherapie - was jedoch genau dabei abläuft, war bislang unbekannt.

Roses

Konsum von Cannabis fördert den Ausbruch von Psychosen

Kiffer,Joint
© unbekannt
Kiffer gehen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko ein.
Der Konsum von Cannabis wird im Bewusstsein der Öffentlichkeit und vor allem von den Konsumenten selbst immer als ein eher harmloses Vergnügen gesehen. Eine neue Langzeitstudie belegt allerdings, dass jugendliche Kiffer ein deutlich erhöhtes Risiko eingehen, an Psychosen bis hin zur Schizophrenie zu erkranken.

Eine Psychose wird durch Wahnvorstellungen, Halluzinationen und einem Verlust der Realität gekennzeichnet. Immerhin 2,4 Millionen Deutsche genießen die "weiche" Droge Cannabis und verdrängen dabei ihre Gefahren. Im Grunde ist der Konsum einer "Tüte" medizinisch relativ harmlos. Cannabis ist zumindest nicht giftig. Ein alkoholisierter Fußballfan schadet sich und seiner Umwelt mehr als ein friedlicher Kiffer. Aber die heile Welt wird durch ein paar unangenehme Vermutungen gestört: Häufiger Konsum von Cannabis könnte zu psychotischen Erkrankungen führen. Bisher war der Stoff aber nicht als der allein Schuldige auszumachen. Es könnte ein Zufall ein, dass die psychischen Symptome häufig bei Kiffern auftreten. Die Psychosen könnten durch genetische Faktoren oder andere Drogen ausgelöst werden.