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Sa, 24 Aug 2019
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Cow

Ende des “Fettarm-Mythos”: Harvard rehabilitiert das Fett

Mehr Fett!
© Ulrike Gonder
Mehr Fett!
Es ist Zeit, den Fettarm-Mythos zu beenden! Diese Botschaft stammt nicht von irgendwem, sondern von den Professoren Walter Willett, Dariush Mozaffarian sowie Ronald Krauss. Sie gehören zur allerersten Riege der amerikanischen Ernährungsforscher, angesiedelt an der Harvard-Universität und am Oakland Research Institut, Berkeley, zwei der bedeutendsten Forschungsanstalten auf dem Gebiet der Ernährung in den USA.

Das Ende der mageren Jahre wurde vor Führungskräften der Lebensmittelindustrie proklamiert, die anlässlich eines Symposiums zusammen gekommen waren, das von der Abteilung Ernährungswissenschaft der Harvard-Uni zusammen mit dem Kulinarischen Institut von Amerika (ja, so etwas gibt es) veranstaltet wurde.

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Smoking

New Yorker Untersuchung: Tabak schützt vor Parkinson

Risiko sinkt mit Dauer des Rauchens - Zahl der gerauchten Zigaretten unwichtig

Rauchen schützt vor Parkinson. Entscheidend ist dabei aber nicht die Zahl der täglich gequalmten Zigaretten, sondern vielmehr die Dauer des Tabakgebrauchs in Jahren. Dies zeigt eine Untersuchung an mehr als 300.000 Menschen ab dem Alter von 50 Jahren. Über die zehnjährige Dauer der Studie erkrankten rund 1.660 Teilnehmer an Parkinson.

Kommentar: "Vielfältige Gesundheitsgefahren" des Tabaks kommen von den Tabak-Zusatzstoffen, weil Nikotin alleine keine süchtig machenden Eigenschaften hat. In herkömmlichen Zigaretten sind Abbrennhilfen, Feuchthaltemittel, Aromastoffe, Pestizide, Schwermetalle und Bleichmittel im Papier enthalten. Mit Naturtabak ist es möglich, die positiven Effekte von Nikotin zu nutzen, während die schädigenden Zusatzstoffe minimiert werden.


Smoking

Nikotin stärkt Nervenverbindungen bis zu 200 Prozent

Raucherin
© unbekannt
Nach dem Essen, mit Freunden im Lokal bei einem Bier - in bestimmten Situationen überkommt ehemalige Raucher ein starker Drang zur Zigarette. Nun haben Forscher einen Grund dafür entdeckt.

Nikotin sorgt im Gehirn über den Botenstoff Dopamin dafür, dass Menschen mit dem Rauchen angenehme Erinnerungen abspeichern.

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Jenseits der Propaganda: Nikotin und Rauchen - Ein erster Blick hinter den Schleier


Cheeseburger

Dr. Atkins von der "Atkins Diät" starb fettleibig

Der Ernährungswissenschaftler Dr. Atkins, der im letzten Jahr an den Folgen eines Sturzes auf dem Bürgersteig starb, wog zum Zeitpunkt seines Todes 100 kg.

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Alarm Clock

Schlafstörung beeinträchtigt die Gedächtnisbildung

Ein gesunder Schlaf begünstigt Studiendaten zufolge Lernen und Gedächtnisbildung. Dieser Prozess der schlafgebundenen Gedächtniskonsolidierung ist bei Patienten mit primärer Insomnie offenbar gestört, wie ein Forscherteam von der Universität Freiburg herausgefunden hat.

In ihrer Studie haben Dr. Christoph Nissen von der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Uniklinikum Freiburg und seine Kollegen die Gedächtnisbildung bei Patienten mit Insomnie und bei Probanden mit gesundem Schlaf untersucht (J Sleep Res 1011; 20: 129)

Smoking

Wenn der Arzt das Rauchen als Therapie empfiehlt

Tabak zu Heilungszwecken
© PA
In Deutschland nimmt die Zahl der entzündlichen Darmkrankheiten stark zu: Bei Colitis ulcerosa können Zigaretten heilsam sein
In der Regel verschlimmern sich Darmkrankheiten durch Tabakkonsum, doch es gibt auch erstaunlich heilsame Wirkungen: Bei männlichen Patienten, die an Colitis ulcerosa erkrankt sind, verschlechtert sich der Zustand, wenn sie das Rauchen aufgeben. Eine neue Studie führt zu überraschenden Erkenntnissen.

Smoking

Studie: Nikotin alleine macht nicht süchtig, es sind andere Tabakstoffe

Tabakzusatzstoffe
© DPA
Studie: "Nikotin alleine, im Gegensatz zu anderen Rauschgiften, hat keine Auswirkung"
Eine mögliche Ursache, warum viele Raucher trotz Nikotinersatzes mittel- und langfristig nicht vom Glimmstängel lassen können, liefern französische Wissenschaftler.

Sie klärten, dass Nikotin - im Gegensatz zu Drogen wie Kokain, Morphin und Alkohol - einen bestimmten Suchtmechanismus nicht auslöst.

Erst in Kombination mit anderen Tabakstoffen zeigt das Nikotin seine Wirkung, berichtet die Gruppe um Jean-Pol Tassin vom College de France in Paris.

Kommentar: Hier ein Auszug der Studie:
Although nicotine is generally considered to be the main compound responsible for addictive properties of tobacco, experimental data indicate that nicotine does not exhibit all the characteristics of other substances of abuse. [...] Here, this neurochemical sensitization was tested after nicotine, tranylcypromine, or a mixture of both compounds. Data indicate that, whereas neither repeated nicotine nor repeated tranylcypromine alone has any effect by itself, a repeated treatment with a mixture of nicotine and tranylcypromine induces both behavioral sensitization and sensitization of noradrenergic and serotonergic neurons. [...] Complementary experiments with 8-OHDPAT (8-hydroxy-dipropylamino-tetralin), a 5-HT1A receptor agonist, and analysis of 5-HT1A receptors expression in the dorsal raphe nucleus after a tranylcypromine injection indicate that MAOIs contained in tobacco desensitize 5-HT1A autoreceptors to trigger the strong addictive properties of tobacco.
Übersetzung:
Obwohl Nikotin generell als Stoff angesehen wird, der für die süchtig machenden Eigenschaften von Tabak verantwortlich ist, zeigen experimentelle Daten an, dass Nikotin nicht alle Charakteristiken von anderen Missbrauchsstoffen aufweist. Die Daten zeigen an, dass weder die wiederholte Aussetzung an Nikotin oder die wiederholte Aussetzung an Tranylcypromin irgendeinen Effekt hat, jedoch hatte eine wiederholte Aussetzung an eine Mixtur von Nikotin und Tranylcypromin einen Sensibilisierungseffekt von noradrenischen oder serotonerischen Neuronen. [...] Komplimentäre Experimente mit 8-OHDPAT (8-hydroxy-dipropylamino-tetralin), ein 5-HT1A Rezeptor-Agonist, und eine Analyse des Ausdrucks von 5-HT1A Rezeptoren in den Dorsal Raphe-Kern nach einer Tranylcypromin-Injektion zegen an, dass Monoaminooxidase-Hemmer im Tabak die 5-HT1A Autorezeptoren desensibilisieren, was die süctig machenden Eigenschaften von Tabak auslöst.



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Die Wahrheit über gesättigte Fette

Fette tierischer und pflanzlicher Herkunft stellen eine Quelle konzentrierter Energie aus der Nahrung dar. Sie liefern außerdem Bausteine für die Zellmembranen und eine Serie von Hormonen und hormonähnlichen Substanzen. In der Nahrung enthaltenes Fett verlangsamt die Aufnahme der Nährstoffe und sorgt so dafür, dass wir für längere Zeit keinen Hunger verspüren. Weiterhin agieren sie als Träger für die wichtigen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Nahrungsmittelfette werden im Körper gebraucht zur Umwandlung von Carotin in Vitamin A, zur Absorption von Mineralien und für eine Serie weiterer Prozesse.
Bild
© alnatura
Butter, Schmalz, Kokosfett, Ghee
Die derzeit offiziell propagierte Ernährungsweise basiert auf der Annahme, dass wir die Einnahme von Fett reduzieren sollten, und zwar speziell die von gesättigten Fetten tierischer Herkunft. Tierische Fette enthalten unter anderem Cholesterin, welches uns als der zweite große Übeltäter in der zivilisierten Ernährung präsentiert wird.

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Alzheimer und Kokosnussöl

Kokosnussöl
© unbekannt
Kokosnussöl
Gegenwärtig sind alleine in den USA 5.2 Millionen Menschen von der heimtückischen Alzheimer-Krankheit betroffen. Die Kosten für die Behandlung der Krankheit sind schwindelerregend und ebenso schwindelerregend sind die Profite der Pharmaindustrie aus dem Geschäft mit dieser Krankheit.

Und nun zur eigentlichen Geschichte, die eine interessante Entdeckung beschreibt: Ich gebe sie hier nur verkürzt wieder, der Originaltext in Englisch ist über den Link abzurufen:

Coconut Oil and Alzheimer’s Disease
Mary Newport, die medizinische Direktorin einer Spezialabteilung des Spring Hill Regional Hospital in Florida bemerkte im Jahre 2003, dass ihr Ehemann Steve Zeichen von fortgeschrittener Demenz zeigte, die später als Alzheimer diagnostiziert wurden. Steve wusste oftmals nicht mehr, wo er das Besteck suchen musste oder wie er an Wasser rankommt. Trotz Einnahme von Alzheimer-Medikamenten - Aricept, Namenda, Exelon - wurden die Symptome immer schlimmer. Als Frau Newport ihren Mann nicht in ein Versuchsprogramm für ein neues Medikament gegen Alzheimer unterbringen konnte, beschloss sie, selbst den Mechanismus der Krankheit genauer unter die Lupe zu nehmen.

Health

Die Ultra Simple Ernährung

Hier ist Sott.net's Version der Ultra Simple Diet, ein Buch geschrieben von Dr. Mark Hyman (siehe auch die Englische Forumsdiskussion hier im Cassiopaea Forum oder hier im Éiriú Eolas Forum). Wegen der zusätzlichen Forschung, zum Beispiel über Lektine, haben wir Weizen, Reis, Mais, Hülsenfrüchte, sowie Milchprodukte und ein paar andere Dinge aus der Dr. Mark Hyman-Version gestrichen.
UltraSimple diet
Gesundheitliche Probleme können oft auf unsere Ernährung zurückgeführt werden, obwohl das oft fehldiagnostiziert wird. Falsche Ernährung führt zu unterschwelligen Entzündungserscheinungen, die sich in allen Arten von Symptomen ausdrücken können -- von Allergien und Schmerzen bis hin zu mentalen Schwierigkeiten. Gewichtszunahme ist oft kein Symptom von zu viel Fetten (die unser Körper unbedingt braucht), sondern von unterschwelligen Entzündungserscheinungen.

Um unserem Körper zu erlauben, sich von diesen Belastungen völlig zu erholen, empfiehlt Dr. Mark Hyman, für ein paar Wochen eine recht einfache, strikte, jedoch nicht mangelhafte Ernährungsweise anzunehmen (man kann es nicht wirklich als eine Diät bezeichnen). Nach dieser Zeitdauer werden Lebensmittel, die man zuvor genossen hat, einzeln und mit ein paar Tagen Abstand dazwischen in größeren Mengen wieder eingeführt und die Reaktionen des Körpers darauf genau beobachtet und protokolliert. Reaktionen können sein: Durchfall, Ausschläge, Übelkeit, Reizbarkeit, Launenhaftigkeit, etc. Dadurch zeigen sich viele Empfindlichkeiten auf Lebensmittel, die zuvor nicht erkannt werden konnten, und die uns zuvor keine echte Vitalität erlaubt haben.