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Mo, 19 Aug 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
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Beer

Suchtgift Alkohol: Ein Streifzug durch seine wechselvolle Kulturgeschichte

Alkohol
© dpa/Felix Hörhager
Alkohol
Wenn es um den Genuss von Alkohol geht, ist unsere Gesellschaft gespalten. Einerseits findet kaum eine Festlichkeit statt, bei der nicht zumindest Bier und Wein in Strömen fließen. Andererseits warnen Ärzte, dass der regelmäßige Konsum von Alkohol Menschen krank und abhängig macht. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr rund 74 000 Männer und Frauen an den Folgen von Alkoholmissbrauch (Verkehrstote eingerechnet). Dennoch gilt es üblicherweise als weltfremd, wenn Alkoholkritiker fordern, das öffentliche Angebot an Spirituosen aller Art drastisch zu reduzieren. Dabei genügt ein Blick auf den muslimischen Kulturkreis, um zu erkennen, dass Alkoholika als Lebensmittel keineswegs unverzichtbar sind.

Bulb

Zu wenig Schlaf ist eine Ursache für Krankheit

Im Bett
© Unbekannt
Schlafen Sie genug? Wenn nicht, sollten Sie vorsichtig sein. Denn wer zu wenig schläft, ist nicht nur müde, unkonzentriert und häufig schlecht gelaunt, sondern steigert auch das Risiko für Herzinfarkt, Übergewicht und Diabetes. Was bei zu wenig Schlaf mit Ihrem Körper passieren kann, lesen Sie hier!

Wenn bei Vielen morgens der Wecker klingelt, fühlen sie sich wie gerädert. Kein Wunder, schließlich war die Nachtruhe mal wieder viel zu kurz. Wer aber dauerhaft zu wenig Schlaf findet, schadet sich, seiner Gesundheit, seinem Herz und seinen Gefäßen. Das hat nun eine Forschergruppe um Professor Francesco Capuccio aus Coventry in Großbritannien in einer groß angelegten Untersuchung herausgefunden.

Kommentar: Wir empfehlen zudem das Buch Lights Out! von T. S. Wiley und Dr. Bent Formby. Die Autoren illustrieren anhand biochemischer Vorgänge im menschlichen Körper, dass das Ausgesetztsein gegenüber Licht in der Nacht zu Übergewicht, Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs führt. Daher ist es essenziell, Nachts bei völliger Dunkelheit zu schlafen - es wurde nachgewiesen, dass selbst das winzige Leuchten eines roten Standby-Lichts oder die Lichtanzeige eines Weckers oder das durchs Fenster einfallende Licht einer Straßenlaterne eine negative Auswirkung hat. Unsere Zellen reagieren sensibel auf dieses Licht, die entsprechenden Hormone werden nicht produziert und die nächtlichen Heilungs-Prozesse können nicht optimal ablaufen, was wiederum zu Krankheit führt.


Beer

Alkohol schädigt das Gehirn und verringert die kognitive Leistungsfähigkeit bleibend

Alkoholkonsum
© arte
Alkoholkonsum und insbesondere Rauschtrinken schädigen außerdem das Gehirn junger Menschen nachhaltig.
Zunächst die gute Nachricht: Der Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener ist auf dem niedrigsten Stand seit den 1970er Jahren. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Rückläufiger Trend beim Alkoholkonsum

Seit 1973 erhebt die BZgA in regelmäßigen Abständen die Trinkgewohnheiten von jungen Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren in Deutschland. Die letzte Erhebung aus 2010 macht deutlich: Der Alkoholkonsum in dieser Altersgruppe hat über die letzten Jahrzehnte deutlich abgenommen. Der regelmäßige, also wöchentliche Alkoholkonsum ist sogar auf einen historischen Tiefstand gesunken. Während 1979 noch etwa jeder Vierte 12- bis 17-Jährige angab, mindestens einmal in der Woche Alkohol zu trinken, lag dieser Anteil im vergangenen Jahr nur noch bei rund 13 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen hat sich der regelmäßige Alkoholkonsum in diesem Zeitraum sogar fast halbiert, von 66 auf 35 Prozent.

Cheeseburger

Studie: Schlechte Nahrung kann depressiv machen

Schlechte Ernährung erhöht laut einer spanischen Studie das Risiko, an Depressionen zu erkranken. Schuld daran hätten in erster Linie industriell gehärtete Transfette sowie gesättigte Fettsäuren, wie sie vor allem in Backwaren und Fast-Food vorkommen.

Für ihre Untersuchung analysierten Wissenschaftler an den Universitäten von Navarra und Las Palmas sechs Jahre lang die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten von mehr als 12.000 Freiwilligen.

Zu Beginn litt keiner der Teilnehmer an Depressionen, zum Schluss aber waren es 657. Bei Teilnehmern mit einem "hohen Konsum von Transfetten war das Erkrankungsrisiko bis zu 48 Prozent höher" als bei Teilnehmern, die ungesättigte Fettsäuren zu sich nahmen, heisst es in der am Mittwoch im US-Online-Journal "PLoS ONE" veröffentlichten Studie. Mit wachsendem Konsum steige auch das Risiko.

Pills

Wie Chemotherapie Keimzellen schädigt

eizelle
© unbekannt
Eizelle
Frauen sind deshalb hauptsächlich von Unfruchtbarkeit nach der Chemotherapie betroffen, weil ihre Keimzellen einer anderen Qualitätskontrolle unterliegen als männliche Keimzellen. Zu diesem Ergebnis kommen Frankfurter Wissenschaftler in einer neuen Studie.

Chemotherapeutika vernichten nicht nur Krebszellen, sondern auch gesunde Zellen. Auch Keimzellen, also Ei- und Samenzellen, gehören dazu. Deshalb sehen sich viele junge Frauen nach überstandener Krebserkrankung mit der nächsten Hiobsbotschaft konfrontiert: der Unfruchtbarkeit. Bereits seit langem vermuten Wissenschaftler einen Zusammenhang mit der Chemotherapie - was jedoch genau dabei abläuft, war bislang unbekannt.

Roses

Konsum von Cannabis fördert den Ausbruch von Psychosen

Kiffer,Joint
© unbekannt
Kiffer gehen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko ein.
Der Konsum von Cannabis wird im Bewusstsein der Öffentlichkeit und vor allem von den Konsumenten selbst immer als ein eher harmloses Vergnügen gesehen. Eine neue Langzeitstudie belegt allerdings, dass jugendliche Kiffer ein deutlich erhöhtes Risiko eingehen, an Psychosen bis hin zur Schizophrenie zu erkranken.

Eine Psychose wird durch Wahnvorstellungen, Halluzinationen und einem Verlust der Realität gekennzeichnet. Immerhin 2,4 Millionen Deutsche genießen die "weiche" Droge Cannabis und verdrängen dabei ihre Gefahren. Im Grunde ist der Konsum einer "Tüte" medizinisch relativ harmlos. Cannabis ist zumindest nicht giftig. Ein alkoholisierter Fußballfan schadet sich und seiner Umwelt mehr als ein friedlicher Kiffer. Aber die heile Welt wird durch ein paar unangenehme Vermutungen gestört: Häufiger Konsum von Cannabis könnte zu psychotischen Erkrankungen führen. Bisher war der Stoff aber nicht als der allein Schuldige auszumachen. Es könnte ein Zufall ein, dass die psychischen Symptome häufig bei Kiffern auftreten. Die Psychosen könnten durch genetische Faktoren oder andere Drogen ausgelöst werden.

Info

Stress: Die unfruchtbaren Alphamännchen

Für viele ist Hektik im Alltag normal. Im Beruf kann Anspannung sogar beflügeln, doch als Dauerzustand wird sie gefährlich: Ein hoher Stresspegel kann das Hirn angreifen und sogar Fruchtbarkeit schwinden lassen. Forscher entschlüsseln, wieso manche Menschen die Belastung besser verkraften als andere.

Am Anfang war er sicher, sich geirrt zu haben. "Darwin würde sich ja im Grabe umdrehen", sagt Dirk Hellhammer, Psychobiologe an der Universität in Trier, und kichert vergnügt. "Aber unsere Daten waren eindeutig: Ausgerechnet die aktiven, dominanten Männer, die nix anbrennen ließen, hatten eine niedrige Spermienzahl und niedrige Testosteronwerte." Etwas überspitzt, so der Wissenschaftler, könne man es so formulieren: Machos neigten zur Unfruchtbarkeit.

Cheeseburger

Hirnforschung: Essen wir uns dumm?

Essen wir uns dumm?
© unbekannt
Essen wir uns dumm?

Health

Die erstaunlichen Heilkräfte des Knoblauchs

Knoblauch
© Donovan Govan / Wikipedia
Knoblauch ist nicht nur kulinarisch zu empfehlen, Knoblauch wird auch seit Menschengedenken als medizinisches Nahrungsmittel geschätzt. In diesem Beitrag möchte ich etwas auf die zahlreichen Wirkungen des Knoblauchs auf die Gesundheit eingehen.

Über den Geschmack wird gestritten, über den resultierenden Atem wird sich oft beschwert, aber trotzdem ist Knobi auch nördlich der Alpen aus der Küche nicht wegzudenken. Ich selbst bin ein großer Freund des Knoblauchs. In feinen Scheiben geschnitten und in gutem Olivenöl leicht angebraten ist er eine Köstlichkeit, die kaum zu übertreffen ist... .

Knoblauch ist nicht nur kulinarisch zu empfehlen, Knoblauch wird auch seit Menschengedenken als medizinisches Nahrungsmittel geschätzt. In diesem Beitrag möchte ich etwas auf die zahlreichen Wirkungen des Knoblauchs auf die Gesundheit eingehen.

Attention

Die (Brot-)Büchse der Pandora: Die kritische Rolle von Weizenlektin bei menschlicher Krankheit


Kommentar: Dies ist der Folgeartikel zum Artikel Die dunkle Seite des Weizens.


Gluten
© Sott.net
Eine Warnung vor Gluten

Nachdem Zöliakie in das Pantheon der medizinisch offiziellen Krankheiten zugelassen wurde und Gluten-Intoleranz nicht länger eine Randerscheinung medizinischer Konzepte ist, ist die Zeit gekommen, die Aufmerksamkeit auf eine mächtige kleine Chemikalie in Weizen zu lenken, die als Weizenkeim-Agglutinin (WGA, von engl. Wheat Germ Agglutinin) bekannt ist. Sie ist für viele der tiefgreifenden und schwer zu diagnostizierenden krankmachenden Effekte von Weizen verantwortlich. WGA streut nicht nur Sand in das Getriebe unserer Annahmen über den Hauptgrund für Weizenunverträglichkeit, sondern es zieht auch den Teppich unter dem Lieblings-Aushängeschild der Gesundheitsnahrungs-Industrie hinweg: "Vollkorn", inklusive seiner gekeimten Form, weil WGA dort in höchster Konzentration gefunden wird.