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Mi, 12 Aug 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
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Alarm Clock

Schlafmangel macht zuckerkrank

Zu wenig Schlaf beeinträchtigt die körpereigene Abwehr, das ist auch im Volksmund bekannt. Wissenschaftler fanden nun heraus, dass Schlafmangel auch schlimmere Krankheiten begünstigt.

Zu kurzer Nachtschlaf und Schlafstörungen erhöhen das Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Diese Form der Zuckerkrankheit entsteht vor allem bei älteren und übergewichtigen Menschen. Dabei reagiert ihr Körper nicht mehr auf Insulin, das den Blutzuckerspiegel senkt. Zudem kann er aufgenommene Kohlenhydrate nicht wie gewöhnlich verwerten. Beides lässt den Zucker im Blut ansteigen. Diabetiker müssen - ohne rechtzeitige Behandlung - mit schwerwiegenden Folgen der Krankheit rechnen, darunter Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Sherlock

Magnesium wirkt entzündungshemmend

Magnesium & Entzündung
© Unbekannt
Magnesium kann bei Entzündungen helfen.
Magnesium kann laut einer neuen Studie Entzündungen reduzieren. Ein Grund mehr, sich um eine ausreichende Magnesiumversorgung zu kümmern und eine magnesiumreiche Ernährung zu praktizieren.

Magnesium ist als ein sehr wirksamer Mineralstoff mit weitreichenden Auswirkungen bekannt. Dass Magnesium zusätzlich außergewöhnliche entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, hat nun eine Studie der Universität von Kalifornien gezeigt. Magnesium könnte also eine große Hilfe für solche Menschen sein, die lieber auf die gefährlichen und teilweise unvorhersehbaren Nebenwirkungen pharmazeutischer Entzündungshemmer verzichten wollen.


Ambulance

Diätlimonaden fördern Schlaganfälle

Diätlimonade
© stock.xchng

Um Kalorien und Zucker zu sparen, greifen viele Menschen zu Diätlimonaden. Allerdings sind die Getränke alles andere als gesund, zeigt eine US-Studie.

Diätlimonaden erhöhen Schlaganfallrisiko

Sie enthalten zwar weniger Kalorien und weniger Zucker, haben es aber dennoch in sich: Denn Diätlimonaden können schädlich für die Gefäße sein und zu Schlaganfällen führen.
Das zeigt die Auswertung von Daten, die im Rahmen der „Northern Manhattan Study“ (NOMAS) erhoben wurden.

Das Forscherteam um Hannah Gardener von der University of Miami in Florida analysierte die Daten von mehr als 2.500 Probanden, die Angaben zu ihrem Diätlimo-Konsum gemacht hatten.Anschließend teilten die Wissenschaftler die Studienteilnehmer je nach Häufigkeit des Softdrinkgenusses in sieben unterschiedliche Gruppen ein. Über einen Zeitraum von neun Monaten untersuchten die Forscher den Gesundheitszustand der Studienteilnehmer.

Kommentar: Zum Thema Salz lesen Sie Neue Untersuchung: Zu geringer Salzkonsum gilt als gesundheitsschädlicher.


Ambulance

Vitaminmangel kann zu Allergien führen

Mangelzustände bei der Versorgung mit Vitamin D hängen offenbar mit der Anfälligkeit für Allergien bei Kindern zusammen. Das zeigt nun eine Studie an 3.100 Kindern.

Studie an Kindern

Zu diesem Ergebnis kommt eine im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlichte Studie des "Albert Einstein College of Medicine" in New York. An der Studie beteiligten sich über 3.100 Kinder.
An ihnen wurden verschiedene Untersuchungen durchgeführt und Blut entnommen, um den Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen.

Bandaid

Yoga lindert Herzrhythmusstörungen

Zwei Mal pro Woche eine Stunde Yoga kann offenbar die Zahl von Vorhofflimmer-Episoden, eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen, halbieren.

Die Testreihe

Wie die Fachzeitschrift Cardio News berichtet, wurden 49 Studienteilnehmer mit vorübergehendem Vorhofflimmern während der ersten drei Monate der Studie aufgefordert, zunächst etwas häufiger körperlichen Aktivitäten nachzugehen, die ihnen vertraut waren und in den verbleibenden drei Monaten zweimal pro Woche jeweils eine Stunde an einem Programm mit Atem-, Yoga- und Entspannungsübungen und Meditation teilzunehmen. Zusätzlich sollten sie diese Übungen auch Zuhause mit einer DVD jeden Tag durchzuführen.

Yoga kann Beschwerden lindern

In der Periode, in der die Teilnehmer Yoga-Übungen praktizierten, verringerte sich die Episoden von Vorhofflimmern von 3,8 auf 2,1. Die Anzahl "gefühlter Episoden", bei denen ein Herzstolpern empfunden wurde, ohne dass sich im EKG Veränderungen zeigten, reduzierte sich von 2,6 auf 1,4. Überhaupt keine Rhythmusstörungen mehr hatten 22 Prozent der Studienteilnehmer.

Coffee

Schlafstörungen schaden der Beziehung

Schlafzimmer
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Ein Mangel an Schlaf ist nicht nur schlecht für die Gesundheit, sondern auch für die Beziehung. Zu diesem Ergebnis kam ein großer britischer Schlafreport.

Schlafstörungen sind weit verbreitet

Etwa jeder fünfte Deutsche leidet unter Schlafstörungen. Ziemlich ungesund, denn man weiß: Massive Probleme Nachtruhe zu finden, können das Immunsystem schwächen, Herz-Erkrankungen begünstigen und zu Depressionen führen. Aber nicht nur das, akuter Schlafmangel kann auch der Beziehung schaden, zeigt der „Great British Sleep Report“.

Ladybug

Naturbesuche steigern die Vitalität

Naturbesuche
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Eine amerikanische Studie hat kürzlich ergeben, dass sich Naturausflüge positiv auf die Vitalität und dementsprechend auf die Gesundheit auswirken.

Sich täglich in der Natur aufzuhalten steigert die Vitalität und wirkt sich damit positiv auf die Gesundheit aus. Das ergab eine US-Studie der Universität von Rochester, an welcher mehr als 500 Studenten teilnahmen.

Roses

Mariendistel - Für eine effektive Entgiftung des Körpers muss vor allem die Leber richtig funktionieren

Mariendistel
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Mariendistel: kaum eine andere Heilpflanze stärkt Ihre Leber besser

Die Mariendistel (Silybum marianum, früher: Carduus marianus) aus der Familie der Korbblütler ist nicht nur eine wichtige Heilpflanze, sondern auch ein sehr schönes Ziergewächs für den Garten. Die Mariendistel wird bis zu 1,5 m hoch und hat große, dunkelgrüne Blätter, die am Rand spitze Dornen tragen. Ihre wenigen rötlich-violetten Blüten fallen im Verhältnis zur Pflanzengröße relativ klein aus.

Die Mariendistel wurde bereits im Mittelalter in deutschen Klostergärten angebaut.

Zu heil-medizinischen Zwecken werden von der Mariendistel heute nur die ca. sieben Millimeter langen, eiförmigen Früchte (Samen) verwendet. Sie sind graubraun bis glänzend schwarz marmoriert.

Magnify

Zweifelhafte "Super-Nahrung"

Mit Gesundheit und Schönheit lassen sich gute Geschäfte machen. Lebensmittel mit Zusatznutzen füllen die Regale. Was "Functional Food" wirklich kann, verraten zwei Experten.

Innsbruck, Hall i. T. - In Großbritannien gibt es einen "Lady-Brotlaib" mit pflanzlichen Hormonen für die Frau ab 40, in Frankreich eine Anti-Aging-Marmelade, in den USA Bonbons gegen Pickel und in Japan sogar einen Kaugummi gegen Schweißgeruch. Die Lebensmittelindustrie hat einen neuen Markt entdeckt: Functional Food. Die Regale der Supermärkte sind voll von funktionellen Nahrungsmitteln, die uns vitaler, schöner und gesünder machen sollen.

Ernährungsexperten sehen diesen Trend kritisch. "Ernährungsfehler lassen sich nicht durch funktionelle Nahrung ausgleichen. Bei einer abwechslungsreichen, vollwertigen Ernährung könnte man sich teures Functional Food sparen", erklärt Monika Fernández-Hammer, Diätologin im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck. Trotzdem zeigen Studien, dass im Jahr 2050 die Hälfte der Nahrungsmittel in Richtung "Design-Food" gehen wird.

Beaker

Neue Untersuchung: Zu geringer Salzkonsum ist gesundheitsschädlich

salt,pepper
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Das Gewürz verleiht besonders intensiven Geschmack - aber es gilt vielen noch immer als ungesund. Nun erklären Mediziner, dass zu wenig Salz sogar riskanter für die Gesundheit ist als zu viel.

Der Griff zum Salzstreuer wird von skeptischen Blicken begleitet. Immer noch warnen viele Ärzte und medizinische Laien vor zu viel Salz, weil dadurch angeblich Gefahr für Herz und Hirn droht.

Die Deutschen gehen inzwischen zwar großzügiger mit den würzigen Körnern um: In manchen Kreisen werden für Himalaya-Salz oder Fleur de Sel - das ist die liebevoll abgeschöpfte Sole von verdampftem Meerwasser - Summen bezahlt wie für ein ganzes Mittagessen im Restaurant.

Trotzdem bleibt oft ein schlechtes Gewissen, wenn nachgesalzen wird. Dabei ist nicht belegt, dass die Risiken für Herz und Kreislauf durch erhöhten Salzkonsum steigen. Im Gegenteil: Im aktuellen Journal of the American Medical Association zeigt ein europäisches Ärzteteam sogar, dass zu wenig Salz die Gefahr von Infarkt und Schlaganfall erhöht (Bd. 305, S. 1777, 2011).

"Geringerer Salzkonsum führt zu mehr Toten"