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Do, 12 Dez 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Höchste Fremdartigkeit
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Question

Wer war der mysteriöse "Spring Heeled Jack"?


Spring Heeled Jack auf einer Illustration um 1890
Einzelne Berichte über einen seltsamen, springenden Mann waren zwar bereits um 1817 aufgetreten aber das erste Mal schriftlich dokumentiert wurden die Taten dieser mysteriösen Person oder dieses Wesen im viktorianischen England des Jahres 1837 in London, wo offenbar sein Hauptaktionsfeld lag. Später wurde er überall in England von London bis nach Sheffield und Liverpool gesichtet, die meisten Berichte und Vorfälle stammten jedoch aus den Vororten von London und später aus den Midlands, wo sie zwischen den 50er- und 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts auch gehäuft auftraten. Seinen Namen »Spring Heeled Jack« erhielt er deswegen, weil er unglaublich hohe Sprünge zustande brachte.

Die ersten Sichtungen

An den ersten Sichtungen des Spring Heeled Jack in London waren drei Frauen und ein Mann beteiligt. Alle vier waren unabhängig voneinander im September 1837 auf der Straße von einem Wesen angegriffen worden, das sie von seinem Aussehen her nicht richtig einordnen konnten.

Der Mann, Geschäftsmann, war spät in der Nacht auf dem Weg nach Hause, als eine geheimnisvolle Gestalt mit großer Leichtigkeit die Umfriedung eines Friedhofs von beträchtlicher Höhe übersprang und direkt auf dem Weg vor ihm landete. Es hatte einen Mantel an und auffällig spitze Ohren. Seine Augen quellten deutlich hervor und »glühten wie Feuer«. Auch seine Hände sahen wenig menschlich aus, da es krallenähnliche Klauen anstatt Finger hatte. Zudem konnte er angeblich Flammen speien und unmögliche Sprünge vollbringen, die ihn sogar über hohe Mauern und Häuser hüpfen ließen. So war es natürlich sehr schwierig, ihn zu erwischen und festzunehmen.

Kommentar: Es könnte sich hier vielleicht um einen "Windowfaller" gehandelt haben. Lesen Sie dazu das faszinierende und bahnbrechende Buch Höchste Fremdartigkeit. Die ersten Kapitel sind online verfügbar, das Buch selbst wird in Kürze im deutschen Sprachraum veröffentlicht werden.


Bulb

Jubiläum: 50 Jahre nach kontroversem Filmbeweis für Bigfoot

Vor 50 Jahren entstand einer der bis heute wohl kontroversesten Filmbeweise in der Geschichte der Kryptozoologie - aber auch darüber hinaus: Am 20. Oktober 1967 wollen Roger Patterson und Bob Gimlin entlang des Bluff Creek in Kalifornien bei Filmarbeiten zu einem Dokumentarfilm unmittelbar vor laufender Kamera einem lebenden Bigfoot begegnet sein. Entsprechend zeigt das Ergebnis denn auch das vermeintlich mysteriöse Wesen in einer bis dahin und seither nicht dagewesen Filmschärfe und Detailgenauigkeit. Doch schnell gerieten Film und Filmer in Verruf und es dauerte nicht lange, bis sich ein Dritter damit outete, jener "Mann im Affenkostüm" zu sein, das in Wirklichkeit im sog. Patterson-Gimlin-Film zu sehen sein soll. Seither streiten sich Forscher, Wissenschaftler, Befürworter, Kritiker und Skeptiker des Films über die Frage, was nun tatsächlich darauf zu sehen ist. Zum 50. Jubiläum hat Grenzwissenschaft-Aktuell (GreWi) die bisherigen Meldungen zum Patterson-Gimlin-Film zusammengestellt, von dessen Authentizität auch GreWi-Herausgeber A. Müller überzeugt ist.


Kommentar: Auch wir sehen eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Authentizität dieser Aufnahmen.


Gimlin-Film
© Pattern & Gimlin
Berühmtes Standbild aus dem Patterson-Gimlin-Film von 1967.
Anmerkung: Einigen der folgenden Beiträge beinhalten Youtube-Videos, die mittlerweile leider nicht mehr existieren. Ich bitte dies zu entschuldigen. In allen Fällen wird dieser Mangel jedoch durch weiteres Bildmaterial im Beitrag ausgeglichen.


Butterfly

Profi-Fußballer nach schwerem Unfall: Ich hatte eine außerkörperliche Erfahrung

Ryan Mason außerkörperliche Erfahrung
© Getty Images Europe
Ryan Mason
Mittelfeldspieler Ryan Mason vom englischen Fußballklub Hull City Tigers glaubt, dass er nach seinem schweren Kopf-Zusammenstoß mit Chelseas Spieler Gary Cahill eine außerkörperliche Erfahrung (AKE) hatte.

Der 26-Jährige war am 22. Januar bei einem Kopfball-Duell mit seinem Gegenspieler Gary Cahill zusammengestoßen und auf dem Feld minutenlang mit einer Sauerstoff-Maske behandelt worden. Er war jedoch so schwer verletzt, dass er schließlich mit einem Schädelbruch vom Platz getragen und sofort in das St. Mary's Hospital in Paddington eingeliefert werden musste. Eine knappe Stunde nach dem Unfall lag Mason bereits auf dem OP-Tisch, wo Neurochirurgen in einer Notoperation seine Gehirnblutungen stillten und seinen Schädel mit 14 Metallplatten und 42 Klammern wiederhergestellten.

Fish

Nach Kalifornien: Rätselhafter Fischregen auch in Mexiko

Der Zivilschutz des mexikanischen Bundesstaates Tamaulipa (Protección Civil Tamaulipa) gab in einer kurzen Pressemeldung bekannt, dass am 26. September ein leichter Regen nicht nur Wasser über der Küstenstadt Tampico fallen ließ, sondern auch kleine Fische.
Fisch
Die Bewohner waren von diesem Phänomen fasziniert und so machten Fotos von diesem kuriosen Vorfall natürlich schnell in den sozialen Netzwerken die Runde. El sol de Tampico berichtete seinerseits, dass viele kleine Fische überall verteilt auf den Gehwegen und Straßen der Kleinstadt Tampico herumlagen.

Im Mai dieses Jahres wurde auch eine nordkalifornische Grundschule von einem solchen Fischregen überrascht (wir berichteten). Die Schüler und Lehrer der Stanford Avenue Elementary School in Oroville entdeckten auf dem Schulhof massenweise kleine Fische auf dem Boden, die vom Himmel gefallen waren.

Kommentar: Der verstorbene Forscher John Keel geht in einigen seiner Bücher diesem Phänomen nach. Die Informationen in diesen Büchern sind sehr zu empfehlen.


Question

Australien: Der unheimliche Black Mountain

Black Mountains Australien
© Public Domain
Die im Nordosten Australiens gelegene Provinz Queensland ist normalerweise für ihr feuchtheißes Klima und ihre üppige Vegetation bekannt. Hier wachsen nicht nur Palmen, sondern auch die berühmten Eukalyptusbäume, in deren Wipfeln drollige Koalabären ihren Hunger stillen. Doch inmitten dieses tropischen Paradieses steht ein Berg, der so gar nicht zu der sonstigen Landschaft passen mag - der Black Mountain.

Auf den ersten Blick hat man den Eindruck, Riesen hätten hier ihre Kohlevorräte abgeladen. In der Tat wirkt das wuchtige Felsmassiv wie eine riesige Kohlenhalde.

Kein Wunder, dass dieses düstere Gebilde bereits den Ureinwohnern eine (un-)heilige Scheu einjagte. So dunkel wie die Felsen, aus denen der Black Mountain besteht, sind die Geschichten, die sich um ihn ranken.

Von seltsamen Kreaturen, die ihn bevölkern, ist da die Rede, von unerklärlichen Lichtern und von Menschen, die den Berg aufsuchten und niemals zurückkehrten.

Australien ist reich an solch geheimnisumwitterten Bergen, man denke etwa an den Uluru oder Ayers Rock im australischen Outback oder an den Hanging Rock unweit von Melbourne - Schauplatz der Mystery- Geschichte "Picknick am Valentinstag". Eines steht fest - der australische Kontinent hatte geologisch gesehen eine unruhige Vergangenheit.

Question

Malawi: Menschen in Angst vor blutsaugendem Wesen

Dorfbewohner Mulanje Malawi
Eine mysteriöse Hysterie hat zwei Gemeinden des südostafrikanischen Staates Malawi ergriffen. Ihre Bewohner haben panische Angst, Opfer eines rätselhaften Wesens zu werden, von dem behauptet wird, dass es den Menschen das Blut aussaugt.

Wie das lokale Nachrichtenblatt Times Malawi berichtet, häuften sich in den letzten Wochen in den beiden Gemeinden Mulanje und Phalombe die Berichte über mysteriöse Wesen, die nachts die Bewohner angreifen und ihnen ihr Blut aussaugen. Diese furchterregenden Kreaturen werden in den lokalen Legenden »Anamapopa« genannt und man sagt ihnen nach, dass sie sowohl Zauberkräfte als auch moderne Technologie benutzen, um ihre Opfer anzugreifen. Das Vorgehen der Anamapopa soll dabei immer gleich sein: Mit einer Art elektrischen Ladung oder chemischen Substanz setzen sie ihre Opfer außer Gefecht, entnehmen ihnen dann ihr Blut mittels eines unbekannten Instruments und nehmen dann die Gestalt einer Katze oder eines Hundes an, um schnell zu verschwinden. Auch sollen diese Wesen die Fähigkeit haben, das Blut ihrer Opfer aus größerer Entfernung entwenden zu können, wie beispielsweise vom Fenster oder Dach aus.

Dig

Friedhof unter Spuk-Ruinen von Windhouse entdeckt

Ruinen Windhouse Yell Schottland
Die Ruinen von Windhouse auf der schottischen Insel Yell haben eine besondere Berühmtheit erlangt, denn sie gelten als die am meisten von Geistern heimgesuchte Stätte auf den Shetlandinseln. Nun hat man offenbar auch den Grund dafür gefunden, denn das ehemalige Gebäude aus dem 18. Jahrhundert wurde offenbar über einen alten Friedhof errichtet.

Das Gebäude, das jetzt weitgehend verfallen ist, wurde im Jahre 1707 erbaut und soll angeblich Heimat verschiedener Geister sein, die immer wieder von zahlreichen Zeugen gesehen wurden. Die urbane Legende sowie lokale Überlieferungen berichten, dass der Grund ein Friedhof sein könnte, auf dem das Windhouse errichtet wurde und die Seelen der Verstorbenen nicht zur Ruhe kommen lässt - wie es übrigens an den meisten Orten mit paranormalen Phänomenen der Fall sein soll.

Auch in diesem speziellen Fall scheint es zuzutreffen, denn Forscher haben diverse menschliche Überreste aus dem 13. oder 14. Jahrhundert neben den Ruinen ausgegraben. Und der lokale Archäologe ist sich sicher, dass die Skelette lediglich die Spitze eines makabren Eisbergs bilden. "Die Skelette gehen direkt bis zur Tür und es gibt zweifellos auch Skelette unter den Ruinen", sagte Val Turner den Shetland News.

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Mexiko: Rätselhafte Lichter nach Erdbeben am Himmel

Erdbebenlichter Mexiko
© Screenshot YouTube
Am 7. September erschütterte ein Erdbeben der Stärke 8,2 große Teile von Mexiko bei dem mindestens 98 Menschen dabei ums Leben kamen. Nach Expertenmeinung dürfte es sich um das stärkste Erdbeben des Landes seit mindestens 85 Jahren gehandelt haben.

Doch nicht nur diese schreckliche Naturkatastrophe sorgte hinterher für Gesprächsstoff in dem lateinamerikanischen Land, sondern auch die grünlichen Lichterscheinungen, die am Nachhimmel über der Erdbebenzone auftauchten und auch als »Erdbebenlichter« bezeichnet werden. Diese Lichter werden bereits seit Beginn der Geschichtsschreibung erwähnt und sind in heutiger Zeit vor allem durch die vielen Sicherheitskameras auch recht gut dokumentiert, dennoch haben die Wissenschaftler bislang keine eindeutige Erklärung für das Phänomen.

Question

USOs: Ortet die US-Navy unbekannte Objekte unter Wasser?

U-Boot der US-Navy
© US Navy
Symbolbild: Die Crew eines U-Boots der US-Navy an den Sonarinstrumenten.
Hulett (USA) - An Bord eines U-Bootes der US-Navy will der UFO-Forscher Marc D'Antonio Zeuge der Ortung eines unidentifizierten Unterwasser-Objekts, eines sogenannten USOs, und dessen Registrierung im Rahmen eines eigenen Ortungsprogramms der US-Navy für derartige Vorfälle geworden sein.

Mars D'Antonio ist Experte für Special-Videoeffekte, Astronom und bei der US-amerikanischen UFO-Forschungsorganisation "MUFON" (Mutual UFO Network) Chefanalyst für potentielle Videobeweise.

Wie D'Antonio auf der UFO-Konferenz "Devil's Tower UFO Rendezvous" am aus Spielbergs "Close Encounters" bekannten Devil's Tower in Wyoming berichtete, sei er im Rahmen von Auftragsarbeiten seiner Special-Effects-Firma "FX Models" für die US-Navy zu einer Mitfahrt in einem U-Boot der US-Kriegsmarine eingeladen worden.

Auf dieser Fahrt im Nordatlantik habe er neben dem Sonar-Operateur gesessen, als dieser plötzlich seinem Vorgesetzten einen "Fast Mover" meldete. Nach Ansicht des Bewegungspfades des vom Sonar georteten Objekts habe sich der Offizier nach dessen Geschwindigkeit erkundigt und als Antwort "mehrere hundert Knoten" erhalten.

Cross

Philippinen: Chef-Exorzist warnt vor Wirkung satanischer Rosenkränze, die unter ahnungsloser Bevölkerung verteilt wurden

Satanisches Kruzifix
© Foto: Philippines Lifestyle News
Die satanischen Symbole sind nur bei einem bestimmten Lichteinfall erkennbar
Auf den Philippinen warnt ein namhafter Exorzist die Menschen vor satanischen Rosenkränzen, die angeblich von den Illuminaten in der Bevölkerung verteilt werden.

Pater Ambrosio Nonato Legaspi ist Chef-Exorzist auf den Philippinen und zeigte sich während eines kürzlichen Radiointerviews sehr besorgt darüber, dass die totgeglaubte Geheimgesellschaft der Illuminaten offenbar Rosenkränze mit bösen und schändlichen Kräften an ahnungslose Menschen verteilt.

Wie die Philippines Lifestyle News berichtet, kam Pater Legaspi zu dieser Schlussfolgerung, als er ein Exorzismus durchführte und bemerkte, dass die besessene Person einen Rosenkranz besaß, der okkulte Symbole aufwies, die jedoch nicht so leicht von einem Laien entdeckt werden konnten. Sein Assistent in der Diözese bestätigte seine Entdeckung und man identifizierte die satanischen Zeichen als eine Schlange, ein Pentagramm und ein Sonnensymbol - welches oft mit dem berüchtigten Bund der Illuminaten in Verbindung gebracht wird. Das veranlasste ihn dazu, diese Geheimgesellschaft als Verteiler der verfluchten Rosenkränze zu verdächtigen. Dem Exorzisten fiel aber auch auf, dass einige dieser in Umlauf gebrachten Rosenkränze zwar nicht diese typischen Symbole enthielten aber dennoch von »Hexen« mit einem Fluch belegt worden waren, die das Okkulte ausüben.

Um sicherzustellen, dass die Menschen nicht Opfer dieser dämonischen Artefakte werden, riet Pater Legaspi den Menschen, alle religiösen Gegenstände, die sie geschenkt bekommen, lieber vorsichtshalber von Priestern segnen zu lassen. Denn wenn diese Rosenkränze erstmal ihre dunklen Kräfte entfaltet haben, dann müsste man einen aufwendigen Exorzismus durchführen, um die bösen Mächte wieder loszuwerden.

Kommentar: Unabhängig davon wer für die Verteilung dieser Rosenkränze verantwortlich ist und was die Symbole darauf tatsächlich bewirken oder auch nicht, ist vor allem in den vergangenen Jahren ein Anstieg dämonischer Besessenheit beobachtet worden: