
Die USA machen 5% der Weltbevölkerung aus, und konsumieren doch zwei Drittel aller weltweit verschriebenen Psychopharmaka. Wenn das kein Zeichen für den bevorstehenden Zusammenbruch der geistigen Gesundheit ist, was dann?
- Selbstmord hat in Amerika Autounfälle als Hauptursache für Verletzungen und Tod abgelöst. Noch verstörender: In der „besten Armee der Welt“ sind letztes Jahr mehr U.S.-Soldaten durch Selbstmord ums Leben gekommen als im Kampfeinsatz.
- Ein Drittel der amerikanischen Angestellten ist wie gelähmt durch Stress, und die Hälfte der “Generation Millennium” (18-33 Jahre) hat mit einem solch hohen Stress-Level zu kämpfen, dass Menschen nachts wachliegen - vielen der Betroffenen wurde eine Depression oder Angststörung attestiert.
- Eine alarmierende Studie der amerikanischen Bundesstellen für Krankheitsbekämpfung und - prävention (CDC: Centers for Disease Control and Prevention) zeigt, dass eines von fünf Kindern in weiterführenden Schulen mit ADHS diagnostiziert wurde. Zu ähnlichen Ergebnissen kam eine neue, große Studie über die Einwohner New Yorks, die traurigerweise zeigt, dass eines von fünf Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren entweder mit ADHS, Angststörung, Depression oder bipolarer Störung diagnostiziert wurde.
- Neuere Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass Stress die Menschen anfälliger macht für schwere Erkrankungen, und eine wachsende Zahl von Studien bestätigt inzwischen, dass chronischer Stress eine wichtige Rolle bei den Ursachen von Krebs spielt, der zweithäufigsten Todesursache der Nation. Über die häufigste Todesursache, Herzerkrankung, die für einen von vier Toten in den USA verantwortlich ist, weiß man, dass Stress einen signifikanten Anteil daran hat.
- Unglaublich, aber wahr: 11 Prozent aller Amerikaner im Alter von zwölf und älter nehmen heutzutage SSRI-Antidepressiva - jene äußerst kontroversen, Stimmungsbeeinflussenden psychiatrischen Medikamente mit dem Hinweis "Selbstmordgefahr" der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde FDA. Und die eine alarmierende Korrelation mit den Schul-Amok-Läufern aufweisen. Frauen sind besonders von Depression gefährdet - erschreckende 23 Prozent aller amerikanischen Frauen zwischen 40 und 60 Jahren - fast ein Viertel - nehmen einer großangelegten Studie der CDC zufolge Antidepressiva.
- Hinzu kommen die Millionen Menschen, die alle möglichen Arten von anderen psychiatrischen Arzneimitteln nehmen, darunter (um nur eines zu nennen) die 6,4 Millionen amerikanischen Kinder zwischen 4 und 17 Jahren, die mit ADHS diagnostiziert und denen Ritalin oder ähnliche Psycho-Stimulantien verschrieben wurden. Zählt man dann noch die 28 Prozent der erwachsenen Amerikaner - 60 Millionen Menschen - hinzu, die ein Alkoholproblem haben, sowie die 22 Millionen, die illegale Drogen wie Marihuana, Kokain, Heroin, Halluzinogene und Inhalationsmittel nehmen, so entsteht schnell das Bild einer Nation von Drogenkonsumenten: Hunderte Millionen Menschen, die von der einen oder anderen - legalen oder illegalen - Substanz abhängig sind, um ihnen bei ihrem Stress und ihren Problemen im Leben zu „helfen“.












Kommentar: Das Sott-Team hatte damals das Gerichtsverfahren erfolgreich und eindeutig gewonnen, dank u.a. durch die vielen Spenden von Lesern und Leserinnen, womit die Gerichtskosten bezahlt werden konnten. Auch schaffte es Laura diese Kometenserie als Buch zu veröffentlichen und sogar ein neues - Comets and the Horns of Moses - zu verfassen.
Lesen Sie weiter Teil 9: Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen