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Do, 02 Dez 2021
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Tiere

Attention

Deutscher Mann beim Schwimmen von Robben in Neuseeland angegriffen und schwer verletzt

Ein deutscher Urlauber ist in Neuseeland beim Schwimmen von Robben angegriffen und schwer verletzt worden. Der Mann musste mit einem Hubschrauber in das nächstgelegene Krankenhaus eingeliefert werden, berichtet das Newsportal Stuff.
Robbe
© Flickr/ Liam Quinn
Der Vorfall habe sich im Abel-Tasman-Nationalpark auf der Südinsel ereignet. Demnach haben die Tiere die beiden Beine des 18-jährigen Deutschen zerbissen. Der Urlauber habe sich zwar noch an Land retten können, musste dann aber vom Strand ins Krankenhaus geflogen werden. Ein Mitarbeiter des Naturparks habe ihn gefunden und Hilfe herbeigerufen.

Kommentar: Selbst, wenn es sich hier nur um ein gewöhnliches Vorkommnis handelt, bei denen die Robben sich bedroht gefühlt haben, so ist doch auffällig, dass aggressives Verhalten von Tieren in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Es kann spekuliert werden, ob dies mit den tiefgreifenden Erdveränderungen in Zusammenhang steht. Schauen Sie sich diese Kategorie im englischen SOTT an, in der viele solcher Vorfälle gesammelt wurden: Tiere


Camera

Wildschwein kollidiert mit ICE - Knapp zwei Stunden Zugausfall

Bei Isenbüttel ist ein ICE mit einem Wildschwein kollidiert und anschließend liegen geblieben. Nach der Kollision habe man die Passagiere mit einer Notbrücke in einen Ersatzzug retten können.
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© dpa/Daniel Reinhardt
Ein ICE ist auf dem Weg von Hannover nach Berlin nach einer Kollision mit einem Wildschwein auf offener Strecke liegengeblieben.

Wie die Bundespolizei am Mittwochmorgen mitteilte, wurden die Passagiere nach dem Zwischenfall bei Isenbüttel (Landkreis Gifhorn) am Dienstagabend über eine Notbrücke in einen Ersatzzug gebracht, mit dem sie ihre Reise fortsetzten. Der Zugverkehr wurde für 1,5 Stunden unterbrochen, hieß es weiter.

ms/dpa

Cow Skull

Seltsam: Sieben Pinguine durch ertrinken im Zoo in Calgary gestorben

Es klingt merkwürdig: Können tatsächlich auch Pinguine ertrinken? Diese Frage stellt sich ein Zoo in Kanada. Sieben seiner Tiere waren plötzlich tot.
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© dpa
Der mysteriöse Tod von sieben Pinguinen beschäftigt den Zoo im kanadischen Calgary: Alle sieben Vögel starben durch Ertrinken - obwohl Pinguine eigentlich hervorragende Schwimmer sind. Der Tod der sieben Humboldt-Pinguine sei eine "schreckliche Nachricht", sagte Tierpfleger-Chefin Jamie Dorgan am Donnerstag (Ortszeit). Der Zoo habe Ermittlungen aufgenommen um zu klären, wie es zu dem Unglück kommen konnte.
Die Tiere waren tot in ihrem Gehege gefunden worden. Eine Obduktion ergab Tod durch Ertrinken. Die übrigen 15 Mitglieder der Pinguin-Kolonie leben noch.

Black Cat 2

Nicht nur niedlich: Robbe greift Surfer in Australien an

Dass in Australien Surfer aus dem Meer heraus attackiert werden, ist keine große Überraschung. Schließlich befindet sich der Mensch dort im Hoheitsgebiet des Weißen Hais. Was aber dem Surfer Nathan Shepard passierte, ist äußerst ungewöhnlich.
guadalupe fur seal
© jaime Rojo
Hai-Attacken sind an der australischen Küste nichts Ungewöhnliches, das weiß auch Nathan Shepard. Doch der Surfer wurde am australischen Shelly Beach nicht etwa von einem Weißen Hai angegriffen, sondern von einer Robbe.

Was den Niedlichkeitsfaktor anbelangt, können Haie mit Robben nicht mithalten, das ist klar. Dabei wird aber schnell vergessen, dass auch die putzigen Tierchen ihr Revier mit aller Vehemenz zu verteidigen wissen.

Das haben am Shelly Beach nun gleich mehrere Surfer zu spüren bekommen. Die Robbe rammt einen von seinem Surfboard und biss einem anderen ins Brett. Am schlimmsten erwischte es jedoch Nathan Shepard, ihm biss die Robbe in den Arm und verursachte dabei eine tiefe Fleischwunde.

Kommentar: Es kommt immer öfters vor, dass scheinbar harmlose Tiere übergriffig werden.




Better Earth

Privatjet eines Fußballvereins kollidiert mit Vogel - Notlandung

Budapest - Ein Privat-Jet des türkischen Fußball-Clubs Fenerbahce Istanbul hat nach einem Zusammenstoß mit einem Vogel in Budapest notlanden müssen.
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© APA/AFP/ATTILA KISBENEDEK
Der Verein bestätigte den Zwischenfall am Mittwoch, teilte aber mit, dass es "keinen Grund" zur Sorge gebe. Trotz des Zusammenpralls, bei dem eine Cockpit-Scheibe des Jets gesprungen war, habe die Maschine sicher auf dem Budapester Flughafen landen können.

Ein Sprecher des Budapester Flughafens sagte der ungarischen Nachrichtenagentur MTI, dass die Passagiere ihre Reise mit einer Ersatzmaschine fortsetzen sollten. Die Mannschaft war auf dem Weg nach Manchester, wo sie am Donnerstag in der Europa League gegen Manchester United antritt.

Chart Bar

Usutu-Virus: Großes Amselsterben in NRW

Ruhrgebiet. Das Amselsterben geht weiter. Knapp 1000 Meldungen über Funde toter Vögel hat der Naturschutzbund (Nabu) in NRW bereits zusammengetragen, gerade im Kreis Kleve und im Raum Wesel sterben Amseln offenbar in Massen. Der Grund: Das Usutu-Virus wütet. Ursprünglich stammt das Virus, das von Mücken übertragen wird, aus Südafrika. Vor fünf Jahren kam es nach Deutschland, damals starben Amseln vor allem in Baden-Württemberg, im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Aktuell entfallen rund zwei Drittel aller deutschen Fälle auf NRW, sagt Nabu-Sprecherin Birgit Königs. Experten hoffen, dass das kühle Wetter den Mücken als Überträgern den Garaus macht.
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© n/a
Ist das Usutu-Virus eine Gefahr für den Menschen?

Infizieren kann sich jeder, das Virus wird schließlich durch Mückenstiche übertragen. „Das bedeutet aber nicht, dass Menschen auch daran erkranken“, betont Dr. Jonas Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut, das sich auf die Erforschung des Virus spezialisiert hat. Wenn allerdings ein Mensch erkranke, bleibe es meist bei Fieber und Muskelschmerzen, ähnlich wie eine leichte Sommergrippe. Schwere Verläufe seien nur selten bei Vorerkrankungen, beispielsweise Krebs, bekannt. Die aktuelle Usutu-Welle habe zu einer engen Kooperation der Unikliniken gerade im Raum Köln und Düsseldorf geführt.

Besteht Gefahr, wenn mein Hund oder meine Katze mit einer verendeten Amsel in Berührung kommt?

Bisher gebe es keine Hinweise, dass Hunde oder Katzen geschädigt werden, sagt Schmidt-Chanasit. Leider seien keine Studien dazu vorhanden. Was alle Experten erstaunt: Die Fledermaus gehört zu den Tieren, die vom Usutu-Virus besonders oft befallen wird.

Kommentar: Besonders im Jahr 2012 kamen einige dieser Fälle vor:


Bizarro Earth

Asiatische Hornisse breitet sich jetzt auch in England aus - Gefahr für Bienen

Asiatische Wespe Vespa velutin
© Didier Descouens/Wikipedia
Nachdem sich die aus Südostasien stammende Vespa velutin im Jahre 2005 erstmals im Südwesten Frankreichs ausgebreitet hatte, wurden Völker dieser Hornisse inzwischen jetzt sogar schon in England nachgewiesen.

Diese zu der Familie der Wespen gehörende rund zwei Zentimeter lange Hornisse scheint sich nun auch unaufhaltsam und rasant in Europa auszubreiten und kann einen schwerwiegenden Einfluss auf die heimische Fauna haben.

Ambulance

Australien: Wildpark-Inhaber von Krokodil schwer verletzt

Vor den Augen von Touristen ist in einem Krokodilpark in Australien der Inhaber beim Füttern eines Reptils angegriffen und schwer verletzt worden.

Bei dem Verletzten handelt es sich um den berühmten Krokodil-Dompteur Rob Bredl.
© AFP
Bei dem Verletzten handelt es sich um den berühmten Krokodil-Dompteur Rob Bredl.
Sydney - Ein viereinhalb Meter langes Krokodil habe den Mann gepackt und versucht, ihn ins Wasser zu ziehen, aber der 66-Jährige habe sich befreien können, so eine Sprecherin des Notdienstes am Donnerstag. „Er ist an Hand und Bein schwer verletzt“, sagte die Frau der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann wurde mit dem Helikopter nach Mackay in ein Krankenhaus gebracht.

Bei dem Verletzten handelt es sich nach Medienberichten um Rob Bredl (66), der seit langem mit gewagten Krokodilvorführungen von sich Reden macht. Im vergangenen Jahr wurde er dabei gefilmt, wie er ein riesiges Krokodil erst mit einem Hühnchen ködert und dann auf seinen Rücken springt und auf ihm reitet. Bredl hat auch in Fernsehshows über wilde Tiere mitgewirkt. Ihm gehört eine Krokodilfarm bei Bloomsbury in Queensland an der Ostküste.

Kommentar:




Smiley

Esel hatte Hunger und verwechselt McLaren Sportwagen mit Mohrrübe - 40.000 Euro Schaden

Autsch. Ein Esel hat im Vogelsberg in einen Sportwagen gebissen. Offenbar verwechselte das Tier den orangefarbenen McLaren mit einer riesigen Möhre.
esel
© Imago
Symbolfoto
Der kuriose Vorfall ereignete sich am Donnerstag im osthessischen Schlitz. "Ich wollte gerade rückwärts vor der Koppel einparken, als plötzlich große Ohren im Rückspiegel auftauchten, und dann sah ich schon das offene Maul", berichtete Markus Zahn, 49 Jahre alter Besitzer eines orangefarbenen McLaren-Sportwagens, hessenschau.de.

Ehe der verdutzte Unternehmer reagieren konnte, biss der Esel zu. Erst in den Kotflügel des gut 300.000 Euro Straßen-Rennwagens, dann noch ein Mal in ein Carbonteil. Geschätzter Schaden an dem 650 PS-Flitzer: bis zu 40.000 Euro.

Camcorder

Mit Kind und Kegel: Zehn Eisbären belagern russische Forschungsstation - Rettung erst in mehreren Wochen möglich

Eine entlegene russische Forschungsstation kämpft mit Problembären: Die Tiere verhindern, dass die Mitarbeiter ihre Unterkunft verlassen können. Hilfe kommt erst in Wochen.
Eisbär
© Colourbox
Auf der russischen Arktisinsel Troynoy 150 Kilometer vor der sibirischen Küste kämpft ein Meteorologenteam momentan mit einer besonderen Herausforderung: Wie die Washington Post unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, wird seine Forschungsstation von einer Eisbären-Gruppe belagert. Zehn erwachsene Eisbären sowie einige Jungtiere hielten sich permanent im Umfeld der Gebäude auf und verhinderten meist, dass die Wissenschaftler ihre Unterkünfte verlassen können. Ein Weibchen soll nachts sogar direkt unter den Fenstern der Station ruhen; zudem fiel einer der Schlittenhunde der Station den Raubtieren zum Opfer. Erschwerend komme hinzu, dass die Forscher alle Leuchtgeschosse aufgebraucht haben, mit denen sie die Bären zumindest auf Abstand halten konnten. Eisbären sind nach russischen Gesetzen streng geschützt und dürfen nicht geschossen werden. Die Besatzung der Station könne daher kaum mehr ihren Aufgaben nachkommen und Wetterdaten sammeln, so ihr Vorgesetzter Vassiliy Shevchenko in einer Stellungnahme.
map arctic

The five researchers have been camped out inside a weather station on the remote Troynoy island in the Kara Sea off Russia since August with 10 adult bears said to be circling the base

Mittlerweile befindet sich das Forschungsschiff Mikhail Somov auf dem Weg zu der kleinen Inselgruppe, zu der Troynoy gehört. Es soll neben Leuchtspurmunition auch neue Schlittenhunde zur Station schaffen. Bis das Schiff die Region erreicht, werde es aber noch rund einen Monat dauern, so Shevchenko. Selbst mit den Abschreckungswaffen dürften sich die Eisbären bis Ende Oktober im Umkreis der Station aufhalten: Erst dann friert das Meer um die Insel zu und erlaubt den Tieren, wieder auf dem Eis nach Robben zu jagen.