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Mi, 08 Feb 2023
Die Welt für Menschen, die denken

Tiere

Bizarro Earth

Dutzende Wale verenden an Chiles Küste

In der südchilenischen Region Aysen sind rund 70 Wale verendet.
tote grindwale chile
© APA
Santiago de Chile - Deren Überreste seien an der Westküste der Insel Clemente zwischen Algen und Seetang verstreut, sagte der Leiter des nationalen Fischereiamtes, Jose Miguel Burgos, am Mittwoch. Bei einem Helikopterflug über die von Gletschern geprägte Region sei ersichtlich gewesen, dass es sich um kleine Wale handle, möglicherweise Grindwale.

Etwas weiter südlich in derselben Region waren im vergangenen Jahr 337 verendete Wale gefunden worden. Die jetzt entdeckten seien kleiner und an einer zugänglicheren Stelle gestrandet. Anhand der Färbung der Tiere wird geschätzt, dass sie schon vor etwa zwei Monaten starben. Laut der Internationalen Walfangkommission leben in der südlichen Hemisphäre rund 10.000 Exemplare der Spezies, die auch Pilotwale genannt werden und zur Familie der Delfine zählen.

apa

Bizarro Earth

Bulgarische Küste: Massensterben von Delphinen im Schwarzen Meer gemeldet

Die Behörden Bulgariens haben ein Massensterben von Delphinen im Schwarzen Meer registriert, wie die Agentur Reuters unter Berufung auf Ortsbehörden meldet.
Delfine
© AP Photo/Nick Ut
„Seit Jahresbeginn hatten die Rettungskräfte 108 Delphinkadaver an der bulgarischen Küste entdeckt“, sagte Bulgariens Umweltministerin Ivelina Wassileva. Als Hauptursache nannte sie Fischernetze, in die Delphine geraten.

Kommentar:


Bug

Aggressive Wespen griffen Fußballspiel in Ecuador an - Spiel musste abgebrochen werden

Es waren gerade einmal zehn Minuten gespielt, da griffen sie an: Ein Wespenschwarm hat bei einem Fußballspiel in Ecuador alle Beteiligten in die Flucht geschlagen. Videos zeigen die verheerende Attacke.
wespe
© Twitter/@sunda72
Guayaquil - Die aggressiven Insekten zogen am Sonntag in der neunten Minute in dem Erstligaspiel zwischen Aucas Quito und River Ecuador durch das Stadion Modelo Alberto Spencer Herrera in der Hafenstadt Guayaquil, wie auf Fernsehbildern zu sehen ist.

Zunächst lief ein Linienrichter während einer Spielszene wild um sich schlagend davon. Waren die Wespen vielleicht mit einer fraglichen Abseitsentscheidung nicht einverstanden?

Heart

Gestrandeter Buckelwal an der argentinischen Küste gerettet

An der argentinischen Küste haben Helfer am Samstag (Ortszeit) einen gestrandeten Wal gerettet. Das etwa 15 Meter lange und fast zehn Tonnen schwere Säugetier war gut 24 Stunden zuvor am Strand von Mar del Tuyu angespült worden.

Argentinien Buckelwal gerettet / Argentina whale
© Facebook-Seite Aquazoo Mundo Marino
Mit vereinten Kräften gelang es, den Buckelwal wieder zurück ins Meer zu schaffen.
Buenos Aires - Mit vereinten Kräften gelang es Mitgliedern von Küstenwache, Zivilschutz, Feuerwehr und Angestellten des nahegelegenen Aquazoos Mundo Marino, den Buckelwal wieder ins Wasser zu hieven, wie die örtliche Presse berichtete.

Zuletzt hatte der Wal Anzeichen von Erschöpfung gezeigt. Mit der kommenden Flut konnte das Tier jedoch gerade noch rechtzeitig ins Meer bugsiert werden.

Dutzende Menschen beobachteten die Rettungsaktion, während eine Gruppe Taucher Kälte und Strömungen trotzte, um mit anzupacken. Im Fernsehen waren Bilder von dem Einsatz zu sehen. Mundo Marino liegt etwa 320 Kilometer südlich von Buenos Aires.

Bizarro Earth

Mutierter Fisch mit furchterregendem Gesicht, scharfen Zähnen und dem Körper eines Aals in Russland gefangen

Ein Angler hat in einem Fluss der russischen Republik Udmurtien einen äußerst seltsam aussehenden Fisch am Haken gehabt, dessen Spezies bisher nicht bestimmt werden konnte.
mutierter fisch kama fluss russland

Die Fischer waren erschüttert, als sie diesen bizarren, wie mutiert aussehenden schwarzen Fisch mit dem erschreckenden Gesicht, großen scharfen Zähnen und dem Körper eines Aals einfingen
Das Tier hatte sich bei einem Angelausflug im Fluss Kama von ganz normalen Regenwürmern ködern lassen und angebissen. Der Mann musste erstmal zwei Mal hingucken, als er seinen Fang am Haken rauszog und erblickte, denn so einen seltsamen Fisch hatte er als erfahrener Angler noch nie gesehen. Es besitzt einen schwarzen, etwa 60 Zentimeter langen aalähnlichen Körperbau und lange scharfe Zähne im Maul, wie man sie auch von südamerikanischen Piranhas her kennt. Entsprechend wurde auch schon von Experten in den Medien spekuliert, ob es sich vielleicht um einen mutierten Amur-Schläfergrundel oder Piranha handeln könnte.

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Frau winkt einem Bär zu - Der Bär winkt zurück

Bär winkt zurück
Im folgenden Video entdeckt eine Frau aus dem Auto einen Bären am Straßenrand und winkt ihm dann spontan freundlich zu. Zu ihrem Schreck und ihrer Überraschung, winkt ihr der Bär zurück!

Sheeple

Selbst die Natur weigert sich: Elefant tötet Mann bei Selfie

Kathmandu - In Nepal hat der Versuch, ein Selfie mit einem Elefanten zu machen, einen Mann das Leben gekostet.
elephant, elefant
© clipartqueen.com
Symbolphoto
Der wilde Dickhäuter habe den Mann am Dienstag angegriffen und getötet, teilten die Behörden im Süden des Himalaya-Staats am Mittwoch mit. Der Fahrer eines Tanklasters hatte im Parsa Wildreservat für ein Foto angehalten, als eine Herde von 21 wilden Elefanten eine Straße passierte.

65 Tiere leben frei in dem Reservat. Jedes Jahr während des Monsuns machen sie sich auf den Weg vom Westen in den Osten des Waldes. Ihr Durchzug hatte den Verkehr auf dem Highway stundenlang aufgehalten.

Kommentar:


Black Cat 2

Löwenpärchen in Brandenburg ausgebrochen - Sie konnten wieder sicher eingefangen werden

In Brandenburg soll es wieder Löwen geben. Ein Wildpark in Baruth musste evakuiert werden, weil ein Löwenpärchen ausgebrochen war. Löwin "Gretchen" schaffte es bis auf die Mitarbeitertoilette.
löwe
© Nestor Bachmann/dpa
Alarm im Wildpark Johannismühle in Baruht: Dem Löwenpärchen „Massai“ und „Gretchen“ war es in ihrem Gehege wohl zu eng geworden. Den Ausbruch begünstigte eine offenstehende Tür. Die Tiere liefen am Dienstag gegen 11 Uhr plötzlich frei in dem Park im brandenburgischen Klasdorf herum. Dieser wurde umgehend evakuiert. Etwa 100 Menschen wurden von den Parkwächtern und durch Durchsagen dazu aufgefordert, sich schnellstmöglich zu den Ausgängen zu begeben. Verletzt wurde niemand. Der Geschäftsführer des Parks, Julian Dorsch, spricht von „menschlichem Versagen“. Nach diversen Arbeiten am Vortag war die Tür nicht richtig verschlossen worden. Den Löwen war es ein Leichtes, diese aufzustoßen.

Gefahr für Mensch und Tier bestand nach Angaben der Polizei jedoch kaum: Löwin „Gretchen“ hatte sich zwar aus dem Gehege befreien können, geriet aber in einen umzäunten Sicherheitsbereich, der nicht von Besuchern betreten werden kann. Der Bereich sei ausschließlich für Mitarbeiter des Parks, sagen Dorsche. Und diese hätten sich zu dem Zeitpunkt in Sicherheit, sprich in Autos oder in großer Entfernung befunden. Nichtsdestotrotz war die Aufregung groß. „Wir konnten schlecht einschätzen, wie groß die Gefahr ist und haben daher sicherheitshalber den Notfallplan ausgerufen.“ Die Tiere seien nicht hungrig oder aggressiv gewesen. „Viel eher waren sie verunsichert, so außerhalb ihres Geheges.“

Black Cat

Tiger tötete Pflegerin in Benidorm, Spanien

tiger
© Flickr/ Tambako The Jaguar
In einem Zoo im Südosten Spaniens hat ein Tiger eine Tierpflegerin getötet. Das Raubtier habe die 37-Jährige am Samstagnachmittag in seinem Käfig angegriffen, erklärte das örtliche Rote Kreuz.

Madrid. Als die Sanitäter in dem Tierpark Terra Natura in Benidorm eingetroffen seien, habe sich der Tiger noch mit der Pflegerin in dem Käfig befunden.

Das Tier habe zunächst betäubt werden müssen, anschließend hätten die Rettungskräfte nur noch den Tod der Frau feststellen können. Von der Polizei waren zunächst keine Informationen erhältlich. In dem Zoo in der Provinz Alicante leben mehr als 1.500 Tiere.

Fish

Rotfeuerfisch: Exotischer Giftfisch besiedelt das Mittelmeer

Exotischer Giftfisch aus dem Roten Meer breitet sich immer weiter aus
Indischer Rotfeuerfisch
© Alexander Vasenin/ CC-by-sa 3.0
Der Indische Rotfeuerfisch (Pterois miles) kam ursprünglich im Roten Meer und im Indischen Ozean vor.
Giftiger Einwanderer: Der Indische Rotfeuerfisch kommt zunehmend auch im Mittelmeer vor. Innerhalb nur eines Jahres hat der ursprünglich im Roten Meer und Indischen Ozeans heimische Raubfisch die gesamte Südküste von Zypern besiedelt, wie Forscher berichten. Dort bedroht er nun die heimische Artenvielfalt. Ermöglicht wird dieses Vordringen durch die klimabedingte Erwärmung des Mittelmeers, aber auch durch die Erweiterung des Suezkanals.