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Mi, 20 Okt 2021
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Tiere


Bizarro Earth

Tiersterben: 32 tote Schweinswale in China

Tümmler
© Unbekannt
China - Mehr als 32 Yangtze Glattschweinswale wurden in den letzten zwei Monaten tot in den Dongting und Poyang Seen in China gefunden, was Wildtier-Experten die Sorge bereitet, ob die seltenen Tiere der Ausrottung noch näher kommen, wie der World Wildlife Fund berichtete.

Yangtze Glattschweinwale leben hauptsächlich im Süßwasser-Fluss Yangtze und in den zwei Seen, wo die mehr als 32 toten Tiere seit dem 3. März gefunden wurden.

“Diese Tragödie zeigt, dass der Yangtze Glattschweinswal enormen Herausforderungen gegenüber steht”, sagte Lei Gang, Chef des chinesischen WWF-Programms für den Yangtze in einer Stellungnahme. “Die Todesfälle der Scheinswale zeigen auf, dass ohne wirksame Maßnahmen gegen den Trend der Umweltverschlechterung die Zukunft der unglaublichen Kreaturen fernab der Gewissheit ist.”

Bachdem die toten Tiere untersucht worden waren, standen die Wissenschaftler einer langen Liste von möglichen Übeltätern gegenüber, einschließlich Elektro-Angeln, Propeller von Bootsmotoren, Nahrungsmangel und Verschmutzung.

Live Science

Blackbox

Tiersterben in Peru weiter ungeklärt

delphin, peru
© AFP
An den Stränden Perus sammlen sich die Tierkadaver. Seit Februar geht das nun schon so. Tausende Delfine und Pelikane sind schon verendet. Die Behörden sind ratlos - und in der Bevölkerung geht die Angst um.

In der Bevölkerung des südamerikanischen Landes breitet sich Angst aus. Die Menschen gehen nicht mehr an die Strände und vermeiden es, Meeresprodukte zu essen. Anzeichen von einer Gefährdung für den Menschen gibt es bislang nach Angaben der Regierung nicht. Untersuchungen haben bisher lediglich ergeben, dass die mindestens 5000 Pelikane und weiteren Seevögel verhungert sind. Die Mägen der meist jungen Tiere waren mit Sand und Müll gefüllt. Dies ist nach Angaben von Experten ein Zeichen dafür, dass die Tiere verzweifelt nach Nahrung gesucht hätten. Bei den Delfinen ist die Todesursache noch unbekannt: Entkräftung ist es nicht, so viel ist klar.

Bizarro Earth

Vor der Küste Schottlands: Dutzenden Walen droht der Tod

wale,gestrandet,schottland
© picture-alliance/ dpa
Immer wieder stranden massenhaft Grindwale. Experten machen dafür die Sonartechnik der Marine verantwortlich. (Archivbild)
Bis zu 70 Walen droht vor der Küste Schottlands ein qualvoller Tod. Tierschützer machten sich auf den Weg, um die Grindwale vor dem Stranden und damit dem Sterben zu retten. Die Tiere waren vor der Insel South Uist im äußersten Norden Schottlands gesichtet worden. Viele von ihnen hätten Verletzungen am Kopf, sagte ein Sprecher der Tierschutzorganisation SPCA. Sobald eines der Tiere an den Strand schwimme, würden alle anderen vermutlich folgen. Dort würden die Säugetiere dann sterben.

"Wenn sie krank sind, versuchen sie, sich selber an den Strand zu schleppen", erklärte der Sprecher. Warum die anderen Tiere folgen, ist nicht klar. Wissenschaftler vermuten, es könnte am starken Zusammenhalt der Gruppe liegen.

Bug

85 Prozent aller Bienenkolonien verenden im Nahen Osten

biene
© dpa
Noch immer rätseln Wissenschafler, warum in vielen Teilen der Welt Honigbienen plötzlich in Massen sterben. Als Ursache ziehen Experten der Vereinten Nationen ein Zusammenspiel von Schädlingen, Pestiziden und zerstörten Lebensräumen in Betracht
Seit Jahren versuchen Biologen, das Massensterben der Bienen zu ergründen. Die Insekten sterben nicht nur in Europa und Amerika - auch im Nahen Osten sind bis zu 85 Prozent aller Kolonien verendet.

Eingeschleppte Parasiten, neue Pestizide, zerstörte Lebensräume und der Klimawandel - sie alle stehen im Verdacht, dem Leben der Honigbienen ein vorzeitiges Ende zu bereiten.

Und das in immer größerem Ausmaß: In den vergangenen Jahren ist die Bienenpopulation in Europa um zehn bis 30 Prozent zurückgegangen, in den USA um 30 Prozent und im Nahen Osten sogar um 85 Prozent. Das geht aus einem Bericht hervor, den Experten von Unep, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, jüngst in Genf vorgestellt haben.

Frog

Sechstes Massensterben kommt im Blitztempo

Artensterben
© DerStandard.at
US-Forscher behaupten, dass die Geschwindigkeit des aktuellen Artensterbens größer sei als während der fünf großen Apokalypsen der Erdgeschichte.
US-Forscher behaupten, dass die Geschwindigkeit des aktuellen Artensterbens größer sei als während der fünf großen Apokalypsen der Erdgeschichte.

Forscher äußern Besorgnis über mögliche Dynamik des Artensterbens - Geschwindigkeit größer als während der fünf großen Apokalypsen der Erdgeschichte

Kommentar: Wiederum wird hier angenommen, dass der Mensch allein für das Artensterben verantwortlich ist, obwohl die Anzeichen auf einen natürlichen Zyklus hindeuten.


Meteor

Forscher vermuten ein bevorstehendes sechstes Artensterben

vogel
© magic fly paula flickr.com
Bisher hat die Menschheit keinen Himmelskörper im Universum ausfindig machen können, der so einzigartig wie unsere Erde ist. Zumindest innerhalb des verhältnismäßig winzigen Bereichs des Weltraums, in den wir Einblick haben, beherbergt unser blauer Planet als einziger Leben - und das nicht zu knapp: Binnen der nunmehr 4,6 Milliarden Existenzjahre hat sich auf unserem Heimatplaneten eine schier unglaublich große Artenvielfalt entwickelt. Anfang des 21. Jahrhunderts waren durch die Wissenschaft etwa 1,6 Millionen Arten beschrieben, was aber wohl nur einem Bruchteil der eigentlich auf der Erde beheimateten Lebensformen entspricht. Schätzungen gehen davon aus, dass es bis zu 18 Millionen Arten gibt, von deren Existenz der Mensch bisher nichts weiß. Gerade unter den Meereslebewesen werden laufend neue, teils mysteriöse und völlig unbekannte Lebensformen entdeckt. Doch im Laufe der Evolution hat sich ein ganz bestimmtes Lebewesen durch seine überdurchschnittliche Intelligenz über die Tier- und Pflanzenwelt hinweggesetzt und die Erde weiträumig bevölkert: Der Mensch. Trotz Vielfalt hat die zunehmende Ausbreitung unserer Rasse inzwischen dramatische Auswirkungen auf das Artenreichtum. Forscher vermuten gar, dass die Erde kurz vor einem Artensterben steht - dem erdgeschichtlich insgesamt sechsten.

Kommentar: Dieser Artikel behauptet, dass die kommenden Erdveränderungen inkl. Artensterben ausschließlich durch den Menschen ausgelöst werden. Jedoch zeigt es sich, dass Katastrophen in der Erdgeschichte zyklisch auftreten, und dass Einschläge von Kometen und Asteroiden immer wieder die Hauptursache ist. Sichtungen rund um den Planeten deuten an, dass eine solche Aktivität im Begriff ist, wieder zu beginnen, das letzte größere Ereignis erst um die Jahrhundertwende. Sehen Sie die umfangreiche Datensammlung im Englischen Teil von Sott.net: Fire in the sky bzw. im deutschen Bereich: Feuer am Himmel.