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Mo, 01 Jun 2020
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Fluten

Bizarro Earth

Schwerste Überschwemmungen seit 120 Jahren in Südfrankreich: Zehn Tote

Bei schweren Unwettern in Südfrankreich sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Das Wasser stieg auf den höchsten Stand seit mehr als 120 Jahren. Auch andere europäische Länder haben mit dem Wetter zu kämpfen.
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Wegen starker Regenfälle und Überschwemmungen sind im Süden Frankreichs mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Acht weitere Menschen wurden schwer verletzt. Zuvor hatten die Behörden von 13 Toten berichtet.

Einige Opfer seien offenbar von den Fluten mitgerissen worden, sagte der Präfekt des Départements Aude, Alain Thirion, dem Fernsehsender BFM. Eine Person wird vermisst.

Im betroffenen Département Aude gilt seit dem Morgen die "Alarmstufe rot". In der Nacht musste die Feuerwehr mehr als 250 Mal ausrücken. Die Schulen blieben geschlossen. Zahlreiche Straßen waren gesperrt, teilte die Präfektur auf Twitter mit. Die Menschen wurden aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen, sich in obere Stockwerke zurückzuziehen und Autos nicht zu benutzen.

Kommentar:




Bizarro Earth

Schwere Regenfälle auch auf Sardinien: Eine Brücke stürzte ein

Wir berichteten bereits über die schweren Überschwemmungen auf Mallorca. Auch Sardinien wurde davon getroffen und bei den Regenfällen stürzte eine Brücke ein.

einsturz brücke sardinien
© dpa/Vigili Del Fuoco/AP
Schwere Regenfälle haben auf Sardinien zu heftigen Überschwemmungen geführt. Eine Überführung über einem Fluss hielt der Wucht der Wassermassen nicht stand und stürzte ein, wie auf Bildern der Polizei und Feuerwehr zu sehen war. Der Abschnitt der Verbindungsstraße zwischen der Hauptstadt Cagliari und der Gemeinde Capoterra war zum Zeit des Einsturzes bereits gesperrt, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

- Der Tagesspiegel
Bei dem Einsturz und an anderen Orten, wo es zu Überschwemmungen kam, gab es zum Glück keine Verletzten. In manchen Teilen von Sardinien wurde die höchste Warnstufe ausgerufen.

Bad Guys

Sintflutartige Regenfälle treffen Mallorca - Mehrere Tote

Schwere Regenfälle haben die Mittelmeerinsel Mallorca getroffen, dabei kam es zu heftigen Überschwemmungen. Es gab mehrere Todesopfer und am Dienstagabend regnete es ungefähr 220 Liter pro Quadratmeter.
mallorca unwetter
© Reuters
Heftige Regenfälle haben auf Mallorca viele Straßen in reißende Flüsse verwandelt. Mindestens zehn Menschen kamen in den Wassermassen ums Leben, teilten die Rettungsdienste mit. Unter den Todesopfern sind nach Angaben der Behörden zwei britische Urlauber. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

- T-Online
Bei den Regenfällen wurde besonders der Osten der Urlaubsinsel getroffen und einige Straßen waren unbefahrbar. Es wird ebenso von Stromausfällen und Problemen bei der Wasserversorgung berichtet.


Blue Planet

Tsunami in Indonesien: Zahl der Toten steigt auf 832

Nach dem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,5 auf der Richterskala im indonesischen Ozean steigt die Zahl der Toten, nachdem ein Tsunami die Insel Sulawesi getroffen hat, auf 832. Die örtlichen Behörden gehen von noch mehr Todesopfern aus, da sie bislang noch keinen Kontakt mit allen Ortschaften der Küstenregion aufbauen konnten.
Tsunami Bild
Zudem gibt es aus der Stadt Donggala im Moment kaum Nachrichten, sodass man Tausende Tote befürchtet. Auf der Insel Sulawesi gelang es den Rettern auch nach mehr als 36 Stunden noch nicht, zu allen Orten entlang der Küste vorzudringen.

~ Sputnik
In der Region bebte die Erde innerhalb der letzten Tage mehr als 150 Mal und am Freitag traf dann das bisher stärkste Erdbeben in dieser Serie die Region.

Da der Tsunami trotz der Vorwarnung zu solchen Opferzahlen führte, wird die Kritik am Vorwarnsystem und den Behörden immer lauter.
Im Zusammenhang mit den befürchteten Tausenden Opfern wird zunehmend Kritik an den Behörden laut. Es heißt, das Tsunami-Warnsystem habe nicht richtig funktioniert.
"Es gab keine Sirene. Viele Menschen waren sich der Gefahr nicht bewusst", sagte hierzu der Sprecher von Indonesiens Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Nugroho.
Aufgrund dessen seien viele Menschen von der Tsunami-Welle überrascht worden und hätten sich nicht in Sicherheit bringen können.

~ Sputnik

Bizarro Earth

Schwere Überschwemmungen in Nigeria - Über 100 Tote

Bei heftigen Überschwemmungen in großen Teilen von Nigeria sind insgesamt hundert Menschen getötet worden.
überschwemmung nigeria
© AFP
Abuja - Nach heftigen Regenfällen in den vergangenen Tagen kam es zu verheerenden Überflutungen in zehn Bundesstaaten im Zentrum und Süden des Landes, wie die Katastrophenschutzbehörde am Montag mitteilte. Es handelt sich um die schlimmsten Verwüstungen in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas seit 2012. In dieser Jahreszeit kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen, verschärft durch die schlechte Infrastruktur und fehlende Schutzmaßnahmen gegen Überflutungen. "Nach den bisher verfügbaren Informationen sind bis jetzt hundert Menschen in zehn Bundesstaaten umgekommen", teilte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde Sani Datti mit. In vier Bundesstaaten - Kogi, Niger, Anambra and Delta - wurde der Notstand ausgerufen.

Alle vier der am heftigsten betroffenen Bundesstaaten liegen am Niger, dem drittlängsten Strom Afrikas. Der Bundesstaat Delta befindet sich im Süden des Landes in der Region um das ölreiche Nigerdelta, wo sich die wichtigsten Energieindustrieeinrichtungen befinden. Anambra ist ebenfalls im Süden, Kogi und Niger liegen im Zentrum des Landes.

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Compass

Schwere Unwetter trafen Hessen - Hagel und Überschwemmungen

Schwere Unwetter mit Starkregen haben in Teilen von Hessen zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Besonders übel traf es Kirchhain. Dort wurden Straßen und 250 Keller überflutet. Zwei Schulen blieben geschlossen. Am Donnerstag ist der Unterricht wieder möglich.
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© picture-alliance/dpa
An der Alfred-Wegener-Gesamtschule und der Grundschule in Kirchhain (Marburg-Biedenkopf) fand am Mittwoch kein Unterricht statt. In beide Schulen war am Vortag Wasser eingedrungen, als sich über der mittelhessischen Stadt ein Unwetter austobte. Am Donnerstag wollen die Schulen aber wieder öffnen. Der Unterricht werde dann wieder aufgenommen, sagte ein Sprecher des Kreises Marburg-Biedenkopf.

Weit über 100 Liter Regen gingen am Dienstag innerhalb weniger Stunden pro Quadratmeter nieder. Allein in der Kernstadt und einigen Stadtteilen gab es 139 Feuerwehreinsätze. Nicht nur die Schulen, sondern auch über 200 Keller waren vollgelaufen.

Ein Gewitter mit extrem starkem Regen war am Dienstag über Teile Mittel-, Ost und Südhessens niedergegangen, Kirchhain traf es besonders heftig. Rund 250 Feuerwehrleute waren hier im Einsatz, aus anderen Gemeinden rückten Katastrophenschutzzüge zur Verstärkung an. "Jetzt müssen wir wieder aufrüsten, sind aber alle einsatzbereit", schrieb die Feuerwehr der 16.000-Einwohner-Stadt am Mittwochmorgen auf Facebook.

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Hammer

Zu viel Regen: In Konstruktion befindlicher Staudamm bricht in Laos ein

Wassermassen aus einem geborsten Staudamm haben in Laos tausende Häuser weggeschwemmt. Mindestens 26 Menschen kamen ums Leben, wie örtliche Medien meldeten.
überschwemmung laos
© Reuters
Vientiane - Der Xepian-Xe Nam Noy-Staudamm in der südöstlichen Provinz Attapqeu war am Montagabend eingestürzt, fünf Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Staubecken überschwemmten sechs Dörfer. Über die Ursache des Dammbruchs gibt es noch keine gesicherten Angaben. In einer ersten Reaktion nannte eine der an dem Projekt beteiligten Firmen starken Regen als Grund für Risse im Damm.

Mehr als 6600 Menschen verloren ihr Zuhause, schrieb die amtliche Nachrichtenagentur Lao News Agency. Tausende Menschen sitzen einem Bericht der Laotian Times zufolge noch in den überfluteten Gebieten fest. Andere suchten Zuflucht in Schulen und Regierungsgebäuden. Die Pegelstände steigen zudem wegen starker Monsun-Regenfälle noch immer.

Bizarro Earth

Vom Feuer in die Traufe - Athen wird teilweise überschwemmt

Vor wenigen Tagen herrschten verheerende Brände in Griechenland und um Athen. Und nun herrscht das ganze Gegenteil in Athen: So starke Regenfälle, die einen ganzen Parkplatz überfluteten:

überschwemmung athen
© dpa
Nach den Bränden haben starke Regenfälle Überschwemmungen im Raum Athen verursacht. Betroffen war vor allem die Athener Vorstadt Maroussi. Dutzende Autos, die auf einem provisorischen Parkplatz von Maroussi geparkt waren, wurden beschädigt. «Es war sintflutartiger Regen. Wir haben aber keine Opfer», sagte Giorgos Karameros, Regionalgouverneur von Nordathen im Staatsfernsehen (ERT).

- nau.ch

Boat

Kleiner "Tsunami" trifft Mallorca - Plötzlicher Meeresanstieg von einem Meter

Plötzlich strömten Wassermassen über den Strand bei Port d'Alcúdia und überfluteten die anliegenden Lokale: Ein ungewöhnliches Wetterphänomen hat auf Mallorca Aufregung ausgelöst.
rissaga mallorca
© Screenshot
Im Nordosten von Mallorca ist es zu Überschwemmungen gekommen. Infolge eines ungewöhnlichen Wetterphänomens standen der Strand von Port d'Alcúdia und umliegende Restaurants unter Wasser. Stühle und Tische wurden davon gerissen.

Trotz der unerwarteten Flut fiel der Sachschaden gering aus. Bislang wurden auch keine Verletzen gemeldet. Das berichtet die Mallorca-Zeitung.


Auslöser für die ungewöhnliche Flut war eine sogenannte Rissaga - eine Schwankung des Luftdrucks, durch die der Meeresspiegel in seichten Gewässern plötzlich anschwillt. In extremen Fällen - wie dieses Mal - kann das Wasser deswegen über die Ufer treten.

Meeresspiegel soll um einen Meter angestiegen sein

Das Phänomen ist auf den Balearen demnach nicht ungewöhnlich, besonders heftige Rissagas habe es bereits 1984 und 2006 gegeben, schreibt die Mallorca-Zeitung. Trotzdem schienen die Überschwemmungen für besonderen Schrecken zu sorgen.

Kommentar: News.de berichtet davon, dass es einen toten deutschen Urlauber gibt, der von dieser Welle erfasst wurde.


Bizarro Earth

Japan: Schwere Regenfälle forderten bisher 200 Tote

Wegen heftiger Regenfälle sind in Japan bisher 200 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende weitere werden vermisst. Es kam zu Überschwemmungen und Erdrutschen.
unwetter japan
© yodo, dpa
Die Zahl der Toten bei den verheerenden Regenfällen in Japan ist auf 200 gestiegen. Dutzende Menschen würden noch immer vermisst, sagte Regierungssprecher Yoshihide Suga am Donnerstag. Der Einsatz der Suchmannschaften dauere an. Mindestens 10.000 Menschen halten sich in Notunterkünften auf.

Ende vergangener Woche hatten heftige Regenfälle im Westen und Zentrum Japans schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Japans Regierungschef Shinzo Abe hatte wegen der Lage in den Überschwemmungsgebieten eine für diese Woche geplante Auslandsreise abgesagt. Am Mittwoch besuchte er eines der Überschwemmungsgebiete, für Freitag ist ein Besuch in einem weiteren betroffenen Gebiet geplant.

Am Donnerstag sagte Abe den in den Notunterkünften untergebrachten Menschen Hilfe zu. "Wir werden alles tun, was wir können, damit Menschen nicht mehr in unangenehmen Situationen in Notunterkünften leben müssen", sagte er.

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