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Mo, 01 Jun 2020
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Fluten

Snowflake

Hochwasser in Neuseeland durch Winterstürme - Temperaturen könnten auch unter Null Grad fallen

Teile von Neuseelands Südinsel stehen nach heftigen Winterstürmen unter Wasser. In Christchurch und Dunedin, den größten Städten der Region, wurde am Samstag der Notstand ausgerufen.
unwetter neuseeland
© dpa/Mark Baker
Trockenen Fußes kommt man in Teilen Neuseelands zur Zeit nicht ans Ziel. Ein aufblasbares Paddelboot ist für manche Einwohner die Lösung.
Wellington - Die Behörden forderten Hunderte Bewohner in überschwemmungsgefährdeten Stadtteilen auf, ihre Häuser zu verlassen, da das Hochwasser dort weiter anzusteigen drohte. Auch die Gefahr von Erdrutschen bestehe.

Nach heftigen Regenfällen waren viele Straßen unpassierbar. Die Polizei riet, alle nicht unbedingt notwendigen Fahrten mit dem Auto zu vermeiden und warnte Schaulustige, zu Hause zu bleiben. Von Freitag auf Samstag war innerhalb von 24 Stunden etwa doppelt soviel Regen gefallen wie sonst durchschnittlich im gesamten Monat Juli. Die Wetterbehörde erwartete weiteren Starkregen und Wind. Ein einigen Regionen könnten die Temperaturen zudem in der Nacht auf unter Null Grad absinken.

dpa

Tornado1

Vietnam: Zahl der Todesopfer nach Tropensturm „Talas“ steigt auf 17

Nach einem Tropensturm in Vietnam ist die Zahl der Todesopfer auf 17 gestiegen. Weitere 6 Menschen wurden noch vermisst, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten.

Tropensturm Talas Vietnam
© VOV/ Photo (Zing)
Der Sturm namens "Talas" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde riss am Montag mehr als 6.600 Hausdächer mit sich.

Am schlimmsten betroffen war die Region Nghe An, etwa 320 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Hanoi. Zudem kenterten laut Behörden 72 Schiffe.

In Hanoi standen zahlreiche Straßen unter Wasser.

apa/dpa

Cloud Lightning

Bodensee: Schlammlawine in Ludwigshafen und andere Unwetter im Süden Deutschlands

Ein Unwetter mit Starkregen und heftigen Windböen ist in der Nacht zu Samstag über Baden-Württemberg hinweggezogen. Besonders betroffen war die Gegend rund um den Bodensee.
unwetter
Gegen 21 Uhr wurde es dunkel am Bodensee: Ein Gewitter mit Starkregen sorgte am Freitagabend für Überflutungen und Störungen im Bahnverkehr. Betroffen waren vor allem der westliche Bodensee und der Landkreis Konstanz. Die Polizei berichtet von einer Schlammlawine in der Innenstadt von Ludwigshafen am Bodensee. Etwa vierzig Keller wurden überflutet. In Ludwigshafen ist so etwas in den vergangenen zwei Wochen schon mehrmals passiert.

In Überlingen wurde das Promenadenfest wegen des heranziehenden Gewitters und Starkwind abgebrochen. Insgesamt gingen bei der Polizei in Konstanz mehr als 150 Anrufe wegen Überflutungen und umgestürzter Bäume ein. In mehreren Ortschaften am westlichen Bodensee sei zudem kurzzeitig der Strom ausgefallen, sagte ein Polizeisprecher. Behinderungen gibt es auch im Bahnverkehr. Die Strecke Konstanz-Singen ist aktuell noch wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Auch von Radolfzell nach Friedrichshafen fuhren gestern Abend deswegen keine Züge mehr. Mittlerweile ist diese Strecke aber wieder frei.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Heftige Unwetter fluten Süden und Westen Deutschlands - Eine Tote

Straßen stehen unter Wasser, Keller laufen voll. Nach der Hitze kommt es in weiten Teilen der Republik zu heftigen Gewittern. Die Feuerwehr rückt fast im Minutentakt aus. Eine Frau wird von einem Baum erschlagen.

Ein Radfahrer in Köln kämpft sich durch die Fluten.
© dpa
Ein Radfahrer in Köln kämpft sich durch die Fluten.
Erst die Hitze, dann das Donnerwetter: Über dem Westen und Süden Deutschlands haben bis in den Mittwochabend hinein heftige Gewitter getobt. Allein in Köln rückte die Feuerwehr zu rund 550 Einsätzen aus. Straßen waren überflutet, Keller standen unter Wasser, im Flug- und Bahnverkehr kam es zu Verspätungen. In Baden-Württemberg wurde ein Musikfestival mit Tausenden Besuchern wegen eines starken Gewitters abgebrochen. Auch über Hessen fegten Gewitter hinweg.

In Köln standen der Feuerwehr zufolge viele Unterführungen und Straßenzüge unter Wasser. Zahlreiche Autos blieben liegen. In einer Tiefgarage stand das Wasser 1,50 Meter hoch. Die Kölner Feuerwehr hatte rund 350 Kräfte im Einsatz. Im Hauptbahnhof lief Wasser in Teile der Bahnhofshalle. Am Abend beruhigte sich die Lage wieder.

Am Flughafen Köln/Bonn wurde der Flugbetrieb für 90 Minuten unterbrochen. Insgesamt 15 Flüge starteten verspätet, bei 14 Flügen verzögerte sich die Landung. Ein Flug nach München wurde gestrichen. Auf der Bahnstrecke von Bonn in Richtung Koblenz stürzte ein Baum auf die Oberleitung. Die Folge waren Zugausfälle und Verspätungen. Die Düsseldorfer Rheinkirmes, die zu den vier größten Volksfesten in Deutschland zählt, wurde nach einer Unwetterwarnung für etwa zwei Stunden unterbrochen. Gegen 17.45 Uhr wurde das Kirmesgelände wieder geöffnet.

Candy Cane

Schwerer Regenfall bringt Istanbul zum Stillstand

Schwerer Niederschlag am Dienstagmorgen brachte den Alltag in Istanbul zum Stillstand.
regen istanbul
© DHA
Meteorologen warnten bereits am Montag vor schweren Regenstürmen und möglichen Überflutungen. Die sommerlichen Temperaturen sollten auch um 10 Grad fallen - von 30 Grad Celsius auf 20.

Am Montagabend gab es in Istanbul schon einige kurze Schauer, doch die größten Regenströme erreichten die Stadt am Dienstagmorgen. Um 8:30 Uhr (Ortszeit) schüttete es über der ganzen Stadt.

Öffentliche Verkehrsmittel, wie der Metrobus und die U-Bahn-Stationen fielen teilweise aus. Die Überschwemmungen führten zu zahlreichen Verspätungen. Der Eurasien-Tunnel, der die asiatische und europäische Seite von Istanbul verbindet, wurde vorübergehend in Richtung Europa geschlossen.

Umbrella

Fast 2 Millionen Menschen von Überschwemmungen in Indien betroffen - Mindestens 85 Tote

Die seit mehreren Wochen andauernde Hochwasserlage im Nordosten Indiens habe sich verschlimmert, teilten die Behörden in den betroffenen Bundesstaaten am Freitag mit. Bislang kamen mindestens 85 Menschen ums Leben. Viele ertranken, andere wurden von Erdrutschen oder Stromschlägen getötet. Insgesamt haben fast zwei Millionen Menschen unter den Überschwemmungen zu leiden.

Überschwemmungen in Indien - zwei Millionen Menschen betroffen
© Reuters
Überschwemmungen in Indien - zwei Millionen Menschen betroffen
Teile der Bundesstaaten Assam, Arunachal Pradesh, Manipur und Mizoram stehen durch die von Monsun-Regenfällen ausgelösten Überschwemmungen unter Wasser. Auch der für seine Panzernashörner bekannte Kaziranga-Nationalpark in Assam ist überflutet. In Indien dauert die Monsun-Zeit in der Regel von Juni bis September. (dpa)

Cloud Precipitation

Paris: In einer Stunde so viel Regen wie sonst innerhalb von drei Wochen

In Paris wurde am Sonntagabend bei schweren Unwettern ein neuer Regenrekord gemessen. Mit durchschnittlich 49 Millimetern fiel in der französischen Hauptstadt innerhalb einer Stunde soviel Regen wie sonst innerhalb dreier durchschnittlichen Juli-Wochen, so Météo France. Am 2. Juli 1995 waren es 47 Millimeter pro Stunde.
regen paris
© AFP PHOTO / Christophe DELATTRE
Mehrere Metrosationen wurden überflutet und mussten zeitweise geschlossen werden. Am Montagmorgen war der reguläre Verkehr wieder hergestellt.

Die Pariser Feuerwehr verzeichnete ab Sonntagabend, 21.30 Uhr, rund 1.700 Einsätze, die mit den Unwettern zusammenhingen.

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Cloud Precipitation

Mindestens 7 Tote, 11 Vermisste und 144.000 Evakuierte nach tagelangen sintflutartigen Regenfällen in Japan

Überschwemmungen in Folge verheerender Regenfälle haben im Südwesten Japans mindestens sieben Menschen in den Tod gerissen.

Japan floods
© AP: Sadayuki Goto, Kyodo News
In den vergangenen Tagen gab es Rekordregenfälle im südwestlichen Teil von Japan.
Einsatzkräfte suchten am Freitag nach mindestens 14 Menschen, Hunderte in den mit am schwersten betroffenen Provinzen Fukuoka und Oita warteten auf ihre Bergung, wie Medien berichteten. Rund 144.000 Bewohner durften weiterhin nicht in ihre Häuser zurück.

Die rekordstarken Regenfälle richteten auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu Verwüstungen an. Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder von eingestürzten Häusern, entwurzelten Bäumen und fortgerissenen Autos. Wegen der Überschwemmungen wurde die am Wochenende geplante Bekanntgabe der Verlobung der kaiserlichen Prinzessin Mako abgesagt.

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Tornado1

Überschwemmungsgefahr und Flugausfälle in Japan wegen Taifun „Nanmadol“

Der Sturm in Japan bewegte sich mit nachlassender Stärke Richtung Osten weiter und wurde am Dienstagabend oder Mittwochmorgen in der Region um Tokio erwartet.

Taifun Nanmadol hat in der Stadt Kumamaoto ein Dach von einer Halle gerissen.
© APA/AFP
Taifun Nanmadol hat in der Stadt Kumamaoto ein Dach von einer Halle gerissen.
Ein Taifun hat am Dienstag in Japan zu dutzenden Flugausfällen geführt und Warnungen vor Überschwemmungen ausgelöst.

Begleitet von starkem Regen traf der Wirbelsturm „Nanmadol“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde in Nagasaki im Südwesten des Landes auf Land, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. Die Behörden warnten vor Überschwemmungen und Erdrutschen und forderten die Menschen auf, ihre Häuser zu verlassen.

Cloud Precipitation

Dutzende Tote und Vermisste, Überflutungen und Erdrutsche durch starke Regenfälle in China

Bei starken Regenfällen und Überschwemmungen im Süden und im Zentrum Chinas sind in den vergangenen Tagen womöglich dutzende Menschen ums Leben gekommen. Aus der südlichen Provinz Guangxi wurden mindestens 16 Tote und zehn Vermisste gemeldet.

Land unter in Loudi in der Provinz Hunan: Bewohner müssen in Schlauchbooten aus ihren Häusern evakuiert werden.
© KEYSTONE/EPA FEATURECHINA/GUO QUAN
Land unter in Loudi in der Provinz Hunan: Bewohner müssen in Schlauchbooten aus ihren Häusern evakuiert werden.
In der benachbarten Provinz Hunan im Zentrum des Landes wurden am Samstag bei einem Erdrutsch mindestens fünf Menschen getötet, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Auch hier gab es Vermisste.

In Guangxi stürzten infolge der Regenfälle 600 Häuser ein, 6500 weitere Häuser wurden beschädigt. Tausende Hektar Ackerland wurden überschwemmt. Der Schaden belaufe sich umgerechnet auf etwa 200 Millionen Franken, berichtete Xinhua unter Berufung auf örtliche Behörden. Fast 90'000 Menschen seien in anderen Unterkünften untergebracht worden.

Nach dem Erdrutsch in Hunan wurden am Montag noch vier Menschen vermisst. 300'000 Menschen mussten in der Region wegen der tagelangen Regenfälle ihre Häuser verlassen, 6000 Gebäude wurden zerstört. In Hunan vernichtete der starke Niederschlag zudem 295'000 Hektar Ackerland.

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