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Sa, 24 Okt 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Fluten

Bad Guys

Überschwemmungen in Sotschi

Heftige Regenfälle haben in der Olympia-Stadt Sotschi und Umgebung zu Überschwemmungen geführt. Die regionalen Behörden haben den Notstand ausgerufen.

In Sotschis Stadtzentrum stehe das Wasser knietief, wird gemeldet. Zahlreiche Strasse seien nicht befahrbar und viele Keller vollgelaufen. Rund 2000 Rettungskräfte seien im Einsatz, um den Betrieb des Bahnhofs und des Flughafens aufrecht zu erhalten. Noch schlimmer scheint es die Umgebung von Sotschi getroffen zu haben.

Die Einwohner des Dorfes Kepscha, an der Strecke hinauf ins alpine Zentrum Krasnaja Poljana gelegen, mussten evakuiert werden. Die Strasse sei teilweise mit bis zu zweieinhalb Meter hohen Wassermassen überflutet gewesen. Für die nächsten Tage sind weitere Niederschläge angekündigt. Die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi finden vom 7. bis 23. Februar statt.

bg / Quelle: Si

Bad Guys

58 Menschen nach Erdrutsch vermisst in Mexiko

Nach den schweren Unwettern kommt Mexiko nicht zur Ruhe. In einem Bergdorf in der besonders schlimm betroffenen Region um den Badeort Acapulco ereignete sich ein offenbar verheerender Erdrutsch. Mindestens 58 Menschen werden dort vermisst. Bereits zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, dass die Zahl der Todesopfer auf 80 gestiegen sei.
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© afp
Zudem gewann "Manuel" an Stärke und wurde inzwischen zum Hurrikan hochgestuft. "Es sieht nicht gut aus, wenn man sich die Bilder ansieht, die uns vorliegen", sagte Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong zur Lage in La Pintada. Zahlreiche Häuser seien unter Schlamm und Geröll verschüttet. Bereits 344 Menschen habe man evakuiert. Viele seien verletzt. Es drohten weitere Erdrutsche. Verschärft wird die Lage durch den wiedererstarkten Sturm "Manuel".

Cloud Precipitation

Verheerendes Hochwasser im russischen Fernen Osten betrifft über 135.000 Menschen

Über 135 000 Menschen sind durch das extreme Hochwasser im russischen Fernen Osten zu Schaden gekommen, teilte Juri Trutnew, bevollmächtigter Vertreter des russischen Präsidenten im Föderationsbezirk Fernost, am 17.September mit. Die Flut habe 14 000 Häuser, 1 600 Kilometer Straßen, 174 Brücken und 825 soziale Objekte beschädigt, so Trutnew.
Flut, Überschwemmung, Russland
© RIA Novosti
Das verheerende Hochwasser entlang des Amur-Flusses hatte die Regionen Amur, Chabarowsk und Primorje sowie das Jüdische Autonome Gebiet heimgesucht. In den überfluteten Gebieten mussten insgesamt 32 000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, so Trutnew. „In den fernöstlichen Notunterkünften befinden sich momentan rund 2 400 Personen, von denen 1 858 in „für Daueraufenthalt geeigneten beheizten Wohnräumen einquartiert sind“.

Bizarro Earth

Sturzfluten im Bundesstaat Colorado - heftigste seit 1919: Notstand ausgerufen

Erst die Brände, nun die Flut: Nach heftigen Regenfällen sind im US-Bundesstaat Colorado mindestens drei Menschen gestorben. Straßen, Dämme und Häuser wurden überschwemmt, ganze Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten.
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© AP/ The Colorado Springs Gazette
Überschwemmungen in Colorado: Wasserlawine ins Rollen gebracht
San Francisco - Bei Überschwemmungen im US-Bundesstaat Colorado sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Heftige Regenfälle lösten in den Bergen einen regelrechten Wassersturz aus. Häuser und Autos wurden von den Fluten mitgerissen, Dämme und Straßen überspült.

In der vergangenen Woche hatte es in der Region heftig geregnet; mancherorts fielen bis zu 20 Zentimeter Wasser. Besonders stark betroffen waren die Städte Colorado Springs, Denver, Fort Collins, Greeley, Aurora und Boulder. Viele Dörfer in den Bergen sind von der Außenwelt abgeschnitten. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen, die Universität in Boulder wurde geschlossen.

Bizarro Earth

Taifune, Überschwemmungen und Erdrutsche in China fordern Hunderte Tote und Vermisste

Taifune, Überschwemmungen, Erdrutsche: China wird in diesem Sommer von Naturkatastrophen heimgesucht. Die Folge: Über 500 Todesopfer, mehr als 300 Vermisste, zehntausende zerstörte Häuser. Und es könnte sogar noch schlimmer kommen.
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© dpa
Zehntausende sind in China bereits obdachlos oder auf der Flucht – jetzt suchte ein neuer Taifun die Ostküste des Landes heim
Die schweren Überschwemmungen und Erdrutsche in diesem Sommer in China haben bereits 575 Menschen das Leben gekostet. Rund 340 Menschen seien vermisst, berichtete am Donnerstag die Zeitung China Daily unter Berufung auf das Krisenzentrum in Peking. Seit Ende vergangener Woche hatten Staatsmedien allein rund 190 Tote berichtet. Entwarnung ist nicht in Sicht.

Mit Taifun „Trami“ traf in der Nacht zum Donnerstag ein neuer Wirbelsturm nahe Fuqing in der Provinz Fujian auf Südchinas Küste. Heftige Regenfälle gingen auch in Städten wie Ningde und Fujian nieder. Wegen des Taifuns waren 37 000 Fischerboote und 1600 andere Schiffe in die Häfen zurückgerufen worden. Im Meeresweg der Taiwanstraße waren sechs bis neun Meter hohe Wellen erwartet worden.

Cloud Precipitation

Jahrhundertflut in Russland: Stärkstes Hochwasser seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Seit Tagen steht Russlands Ferner Osten unter Wasser: Der Fluss Amur ist nach heftigen Regenfällen über die Ufer getreten und zerstört Dörfer und Felder. Es ist das stärkste Hochwasser seit Beginn der Wetteraufzeichnungen - und das Wasser steigt weiter.

Hochwasser, Überschwemmung, Flut
© RIA Novosti
Russlands Ferner Osten ist vom stärksten Hochwasser seit Beginn der Aufzeichnungen betroffen.
Der russische Ferne Osten wurde von einem beispiellosen Hochwasser heimgesucht. Solche Ausmaße kennen weder die alten Bewohner dieser Region noch historische Chroniken. Betroffen ist von dieser Katastrophe ein Gebiet von einer Million Quadratkilometern, das entspricht etwa der Fläche von Frankreich und Spanien zusammen. Die Bilder aus den Krisenregionen ändern sich stündlich - bislang nur zum Schlechten. Die tropischen Regenfälle kommen nicht zum Stillstand und weitere Wassermassen vom Amur-Zufluss Sungari rücken unaufhaltsam näher.

Nach Einschätzung der Behörden müssten im schlimmsten Fall bis zu 100 000 Menschen aus den überfluteten Städten und Dörfern evakuiert werden. Bereits jetzt haben über 21 000 Bewohner der Hochwasserregionen ihre Häuser verlassen.

Cloud Precipitation

Russland erlebt schlimmste Überschwemmungen seit 120 Jahren: Evakuierung ganzer Landstriche und Massenimpfungen

Die russische Region an der Grenze zu China steht nach schweren Regenfällen teilweise unter Wasser. Tausende Helfer sind im Einsatz. Ganze Landstriche müssen möglicherweise evakuiert werden.
Hochwasser, Überschwemmung, Flut
© picture-alliance
Bei den schwersten Überschwemmungen im Fernen Osten Russlands seit 120 Jahren haben Rettungskräfte etwa 17.000 Menschen in Sicherheit gebracht, darunter mehr als 5000 Kinder. Zehntausende Helfer kämpfen entlang des Amur-Flusses an der Grenze zu China mit schwerer Technik gegen ein verheerendes Hochwasser.

Rund 5300 Häuser in mehr als 120 Orten seien nach schweren Regenfällen überflutet, sagte Zivilschutzminister Wladimir Putschkow bei einer Videokonferenz mit Präsident Wladimir Putin. Sollte sich die Lage weiter verschlechtern, müssten bis zu 100.000 weitere Menschen in Sicherheit gebracht werden, hieß es in russischen Medien.

Bad Guys

Berlin versinkt im Wasser: Hochwasser durch Starkregen in einigen Stadtteilen

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© Schroeder/BMP
Manche Berliner nahmen es gelassen. Diese Frauen waren mit Regenschirmen wenigstens gegen das Wasser von oben geschützt.
Bis in den Morgen war die Berliner Feuerwehr damit beschäftigt, vollgelaufene Keller auszupumpen. Auch auf den Straßen sammelte sich das Regenwasser. Besonders betroffen: Charlottenburg-Wilmersdorf.

Heftige Regenfälle setzten in Berlin-Wilmersdorf mehrere Straßen unter Wasser. Geparkte Autos liefen voll, ein Bus blieb auf einer überschwemmten Straße stecken.

Der Platzregen prasselt mit dicken Tropfen, binnen kurzer Zeit laufen in Wilmersdorf mehrere Straßen voll. Die Kanalisation kann die Wassermassen nicht mehr fassen, Gullys laufen über. Zahlreiche geparkte Autos laufen in der Nacht voll, die Feuerwehr muss immer wieder ausrücken, um Keller auszupumpen. Nach der Gluthitze gab es am Montagabend und in der Nacht zu Dienstag Unwetter mit heftigen Regenfällen über Berlin. Vor allem Wilmersdorf war betroffen. Knapp 30 Mal war die Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag im Einsatz.

Am schlimmsten traf es offenbar den Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf. "Hier mussten wir innerhalb kurzer Zeit achtmal ran", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Verletzte habe es aber nicht gegeben. In der Laubacher Straße nebenan stand eine Unterführung der Stadtautobahn unter Wasser. Dort standen geparkte Autos im knietiefen Wasser und liefen voll. Ein Auto musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Cloud Grey

Überschwemmungen in Mexiko - Flughafen stand unter Wasser

Im Norden Mexikos kam es starken Überschwemmungen, Einwohner wurden per Hubschrauber gerettet. Das Wasser legte auch den Flughafen von Chihuahua lahm.


Cloud Lightning

Unwetter in Oberhausen: Chaos und Polizeipräsidium fünf mal vom Blitz getroffen

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Knietief standen manche Straßen im Stadtgebiet nach dem heftigen Unwetter am Dienstagabend unter Wasser.
Oberhausen. Ein heftiges Gewitter stürzte am frühen Dienstagabend weite Teile der Stadt in ein regelrechtes Chaos. Wichtige Verkehrsstraßen standen unter Wasser, allein ins Polizeipräsidium schlug fünf Mal der Blitz ein. Ein Kesselbrand in der Müllverbrennungsanlage GMVA löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus, der Hauptbahnhof war wegen eines Stromausfalls ohne Licht. Erst gegen Abend beruhigte sich die Lage wieder - stundenlang waren Feuerwehr, WBO und Hauseigentümer mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.

Kurz vor 17 Uhr zogen die ersten Gewitterwolken im Süden der Stadt auf, innerhalb einer Stunde hatte der Sturm der Unwetterstufe 2 auf einer sechsstufigen Skala die ganze Stadt im Griff. Blitze waren im Minutentakt am Himmel zu sehen. Eine Störung im RWE-Hochspannungsnetz sorgte nach Angaben des Energieversorgers EVO um 17.46 Uhr für den Ausfall einer Verteileranlage in Lirich. Weite Teile der Innenstadt waren ohne Strom - betroffen waren die Redaktion und der Hauptbahnhof, aber auch die Müllverbrennungsanlage.

Dort geriet durch den Netzausfall einer der vier Kessel in Brand, einige Turbinen sind ausgefallen. Dicker schwarzer Qualm über der Anlage verunsicherte schnell Anwohner, die über die sozialen Netzwerke im Internet Videos und Fotos vom Unwetter teilten.

Die Oberhausener Berufsfeuerwehr forderte sofort Hilfe aus Mülheim an. Gemeinsam konnte der Brand zwar unter Kontrolle gebracht werden, der Kessel bleibt aber vorerst außer Betrieb. „Der Schaden wird jetzt ermittelt“, sagt GMVA-Chefin Maria Guthoff. „Zu keinem Zeitpunkt hat Gefahr für die Bevölkerung bestanden.“