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Di, 04 Aug 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Fluten

Bizarro Earth

Tote bei Überschwemmungen auf den Philippinen

Davao - Bei schweren Überschwemmungen im Süden der Philippinen sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Behördenangaben zufolge lösten heftige Regenfälle in der Stadt Davao auf der Insel Mindanao eine Springflut im Fluss Matina aus. Bis zu 15 Menschen wurden noch vermisst.

Mit einem Pegelstand von bis zu drei Metern handle es sich um die bislang höchste Flut in Davao, erklärte die Katastrophenschutzbehörde. Nachdem das Wasser am Mittwoch größtenteils zurückgegangen sei, hätten die Rettungskräfte der Armee bislang 25 Leichen geborgen, sagte Einsatzleiter Jacob Obligado. Drei Leichen seien noch nicht identifiziert, und es sei unklar, ob sie zu den 15 als vermisst geltenden Bewohnern zählten. Im Überschwemmungsgebiet brachten Soldaten nach Behördenangaben rund 15.000 Menschen in Sicherheit.

Auf den Philippinen hat gerade die Regenzeit begonnen, die voraussichtlich bis Oktober andauern wird. In der vergangenen Woche hatte der Tropensturm "Maeri" Überschwemmungen in der im Norden des Landes gelegenen Hauptstadt Manila und angrenzenden Provinzen ausgelöst, rund 90.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Bad Guys

Keine Entwarnung für Überflutungsgebiete

flut,china
© dpa
Viele Orte in Südchina sind komplett überflutet. Ohne Boot ist es beschwerlich, die Wege zu bezwingen. Dieser junge Mann stürzte ins Wasser und sucht nach Halt an seiner Begleiterin.
Die Lage in Chinas Überflutungsgebieten wird immer kritischer: Bei Hochwasser und Blitzeinschlägen kamen im Süden des Landes mindestens acht weiteren Menschen ums Leben. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass seit Beginn der Unwetter mehr als eine Million Menschen in Sicherheit gebracht worden seien.

Mehr als 170 Tote, viele Vermisste

Mehr als 170 Menschen kamen nach Angaben der Behörden ums Leben. Diese sprechen von den schlimmsten Überschwemmungen seit 50 Jahren.

Meteorologen warnten, dass die seit Tagen anhaltenden heftigen Regenfälle noch das ganze Wochenende über andauern würden. Sie forderten die Behörden auf, die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken.

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Mississippi Hochwasser: Land unter entlang Amerikas schlammiger Lebensader

Insel im Schlamm

Insel im Schlamm/Mississippi
© Eric Thayer/Reuters
So etwas hat hier in Vicksburg noch niemand erlebt, die Bewohner kennen das höchstens noch aus den Erzählungen ihrer Vorfahren: Der Fluss ist so weit über die Ufer getreten wie in 183 Jahren nicht. Damals begann die Aufzeichnung der Pegelstände. Große Teile der Stadt, die direkt am Mississippi im gleichnamigen Bundesstaat gelegen ist, stehen nun unter Wasser. Das Baukommando der amerikanischen Armee versucht Dämme zu stärken. Schuld am Hochwasser sind wochenlange Regenfälle und das Schmelzwasser eines ungewöhnlich schneereichen Winters.

Die Überschwemmung verursachen vor allem die zahlreichen Nebenflüsse des Mississippi, der eigentlich für Weideland und Agrarwirtschaft eine Lebensader darstellt und von den Großen Seen im Norden der USA bis runter in den Golf von Mexiko strömt.

Längst stehen große Gebiete am Oberlauf des Mississippi bis nach Louisiana unter Wasser. Tausende Häuser versinken in den Fluten, eine Fläche fast so groß wie Schleswig-Holstein ist betroffen. Die Überflutung könnte noch einige Zeit andauern. Alle hoffen, dass der Regen nicht wieder einsetzt.

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Milliarden-Verluste nach Überschwemmungen in Australien

Sydney - Die schweren Überschwemmungen und der Tropensturm "Yasi", welche den Nordosten Australiens im vergangenen Sommer heimgesucht haben, kosten die Wirtschaft des Landes mehr als sechs Milliarden australische Dollar (4,45 Milliarden Euro). Der Finanzminister des Bundesstaats Queensland, Andrew Fraser, sagte, damit lägen die Kosten deutlich über der ersten vorläufigen Schätzung von 5,8 Milliarden australischen Dollar.

Fraser bezeichnete die beispiellosen Überschwemmungen, die in den australischen Sommermonaten Dezember und Januar tausende Wohnhäuser, Bauernhöfe, Betriebe, Straßen und Kohlebergwerke überflutet hatten, als einen "Tritt in den Magen" für die Wirtschaft von Queensland. Wenige Tage später war der starke Tropensturm "Yasi" über das Gebiet gefegt und hatte weitere Zerstörung angerichtet. Experten rechnen damit, dass die Unwetter auch das nationale Wirtschaftswachstum beeinträchtigen werden.

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Unwetter: Staat Mississippi zum Katastrophengebiet erklärt

US-Präsident Barack Obama hat den Bundesstaat Mississippi wegen des historischen Hochwassers zum Katastrophengebiet erklärt.

Die Einwohner haben damit Zugang zu Hilfszahlungen und Darlehen, um vor der Flut in Übergangswohnungen flüchten oder ihre bereits überschwemmten Häuser renovieren zu können, teilte das Weiße Haus am Mittwochabend (Ortszeit) in Washington mit. Auch notleidenden Unternehmen könne mit dieser Anordnung geholfen werden.

In dem Staat sind nach Medienberichten mindestens 800 Häuser von den Wassermassen zerstört worden. Das über die Ufer strömende Wasser ruinierte Tausende Quadratkilometer fruchtbaren Ackerlandes, ließ Straßen verschwinden und Kirchen versinken.

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Hochwasser in den USA: Mississippi-Flut bedroht Ölraffinerien

Deichbauarbeiten Mississippi
© Sean Gardner/Reuters
Das Flusshochwasser hat Memphis passiert, nun sind die US-Bundesstaaten Mississippi und Louisiana gefährdet. Auch zehn Ölraffinerien liegen in der Flutregion.

Im Mississippi-Delta im Süden der USA richten sich Zehntausende Menschen auf eine Evakuierung ihrer Häuser ein. Das Flusshochwasser könnte in den Staaten Louisiana und Mississippi in den nächsten Tagen den höchsten Stand seit mehr als 80 Jahren erreichen. In der Gefahrenzone liegen unter anderem die Städte Baton Rouge und New Orleans.

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Jahrhundertflut bedroht Mississippi-Anrainer

Wassermassen wälzten sich nach ununterbrochenen Regengüssen nach Süden

Washington - Am Mississippi droht eine Jahrhundertflut. Gut eine Woche nach der verheerenden Tornadoserie im Süden der USA, rüsten sich die Anrainer von Illinois bis Louisiana für die nächste Katastrophe. Tausende Menschen flüchteten vor den Wassermassen. Besonders betroffen werden bis übernächste Woche die südlichsten Anrainer des mächtigen Stroms sein - in den Staaten Mississippi und Louisiana.

Die Nationale Ozean- und Wetterbehörde (NOAA) warnte: "Der Fluss wird auf annähernd 64 Fuß (19,5 Meter) steigen." Dieser Wellenkamm werde alle bisher dagewesenen Fluten am "Old Man River" überragen.

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Läuft der Mississippi über?

Cairo. In den Katastrophengebieten der USA droht Überschwemmung, vor allem im Staat Illinois. Der Mississippi ist durch heftigen Regens im Gefolge der Tornados enorm gestiegen, er bedroht die Stadt Cairo.

Wegen heftiger Regenfälle in den vergangenen Tagen ist der Wasserstand im Fluss Mississippi deutlich gestiegen. Aus Angst vor der Flut bereiten sich die Behörden im US-Bundesstaat Illinois darauf vor, einen Damm zu sprengen. Damit könnte die bereits evakuierte Stadt Cairo vor einer Überflutung geschützt werden. Das Hochwasser würde stattdessen Farmland überschwemmen.

Noch sei nicht entschieden, ob der Schutzwall am Mississippi tatsächlich gesprengt werden soll, schrieb die Zeitung "Southeast Missourian". Die Behörden in Illinois haben jedoch damit begonnen, Sprengstoff zum Damm zu bringen. Wie die Zeitung berichtete, dauert es etwa 20 Stunden, bis die Arbeit abgeschlossen ist und gesprengt werden kann.

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USA - Nach den Tornados kommt die Flut

Mindestens 340 Tote nach Stürmen - Schicksal hunderter Menschen ungewiss

Washington - Nach der verheerenden Tornado-Serie im Süden der USA droht den Menschen dort jetzt auch noch eine Flutkatastrophe. Die Behörden der Bundesstaaten Louisiana und Mississippi warnten am Samstag davor, dass in den kommenden Tagen der Mississippi massiv über seine Ufer treten könnte. Für beide Staaten gilt der Notstand. Dort waren bei den heftigen Gewittern und Tornados vom Mittwoch mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen.

Schlimmstenfalls drohe den Anwohnern des längsten Flusses der USA bis Mitte Mai ein Hochwasser von etwa 2,40 Metern Höhe, lautet die Warnung. Helfer begannen damit, Häuser mit Sandsäcken zu sichern. "Wir tun alles, um für den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein, hoffen aber das Beste", sagte der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal.

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Mindestens neun Tote bei Überschwemmung in Venezuela

Im Nordwesten Venezuelas sind mindestens zwölf Menschen von einem reißenden Fluss mitgerissen worden, sechs Kinder und drei Erwachsene konnten nur noch tot geborgen werden.

Bolivar - Mehrere Personen gelten laut Behörden noch als vermisst. Das Unglück hat sich nahe der Stadt Bolivar ereignet. Während eines Osterausflugs seien die Menschen von den plötzlichen Wassermassen des Flusses Pozo de la Vara überrascht und mitgerissen worden, teilten die Behörden mit.

Die Region wird seit Wochen von schweren Regenfällen heimgesucht. Die Bundesstaaten Mérida, Táchira, Trujillo und Zulia sind am stärksten von Hochwasser, Schlammlawinen und Erdrutschen betroffen.