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Di, 07 Apr 2020
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Fluten

Umbrella

Mehr als 20 Tote bei Überschwemmungen in Thailand

Bangkok - Bei Überschwemmungen in Thailand sind in den vergangenen Wochen mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Im Nordosten des Landes habe es die schwersten Regenfälle und Fluten seit mehreren Jahren gegeben, teilte der Katastrophenschutz am Mittwoch mit. Insgesamt waren im Juli demnach mehr als eine Million Menschen betroffen.

Überschwemmung  Nakhon Phanom Thailand
© DAILY NEWS/AFP / DAILY NEWS
Bei Überschwemmungen in Thailand sind in den vergangenen Wochen mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Im Nordosten des Landes habe es die schwersten Regenfälle und Fluten seit mehreren Jahren gegeben, teilte der Katastrophenschutz mit.
Flugverbindungen mussten gestrichen werden, Bahnstrecken wurden unterspült, Ackerland hinweggeschwemmt - insbesondere in der Reisanbauregion Isaan. Am schlimmsten betroffen war die Provinz Sakon Nakhon. Insgesamt kämpften zehn Provinzen gegen die Fluten. Erst im Januar hatten für die Jahreszeit ungewöhnliche Monsunregen den Süden des Landes heimgesucht. 30 Menschen kamen damals ums Leben.

Cloud Grey

Schweres Unwetter trifft Istanbul

Ein schweres Unwetter mit Sturm und heftigem Hagel hat am Donnerstagabend das öffentliche Leben in der türkischen Millionenmetropole Istanbul weitgehend zum Erliegen gebracht.
regen istanbul
© Depo Photos
Istanbul - Am Hafen in Haydarpasa auf der asiatischen Seite Istanbuls stürzte durch der Sturm ein großer Hafenkran um, der anschließend eine Explosion auslöste, wie örtliche Medien berichteten. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht worden. Im Stadtteil Sisli auf der europäischen Seite der Großstadt sei die Mauer eines Friedhofs eingestürzt, dabei seien mindestens zwei Menschen verletzt worden.

Der Straßentunnel unter dem Bosporus, der die asiatische und die europäische Seite Istanbuls verbindet, und mehrere U-Bahnhöfe seien zeitweise gesperrt worden, hieß es weiter. Flüge seien gestrichen worden. Auf überfluteten Straßen sei der Verkehr zum Erliegen gekommen. Augenzeugen berichteten, große Hagelkörner hätten zahlreiche Fensterscheiben zerschmettert. Auch Autos wurden von dem Hagel in Mitleidenschaft gezogen.

dpa

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Smiley

Einfallsreiche Nager: Hasen flohen in Neuseeland auf Schafsrücken vor Hochwasser

Auf einer Farm in Neuseeland haben drei Wildhasen auf den Rücken von Schafen Zuflucht vor dem Hochwasser gesucht.
hase auf schaf
© dpa
Dunedin - Das berichteten mehrere Online-Medien. Die Fotos der schlauen Nager, die am Samstag veröffentlicht wurden, erfreuen sich derzeit besonderer Beliebtheit im Netz. Ein Bauer, der fast 50 Jahre in der Landwirtschaft tätig ist, sagte, so etwas habe er noch nie gesehen.

Der Landwirt Ferg Horne aus Mosgiel, einer Stadt auf der Südinsel Neuseelands, wollte am Wochenende bei strömendem Regen die 40 Schafe seines Nachbarn, der gerade auf Urlaub war, in Sicherheit bringen. Als er aus der Ferne schwarze Flecken in der Herde bemerkte, wunderte er sich - schließlich hätte sein Nachbar keine schwarzgescheckten Schafe.

Aus der Nähe stellte Horne fest, dass sich zwei dunkle Wildhasen auf dem Rücken eines Schafes befanden, auf einem weiteren Schaf saß noch ein drittes Langohr. "Zuerst traute ich meinen Augen kaum", sagte Horne. Die Schafe standen auf einer Anhöhe in acht Zentimeter tiefem Wasser.

Cloud Precipitation

Indien: Zehntausende fliehen vor Monsunregen - Schon 225 Tote

Heftiger Monsunregen hat grosse Landesteile im Nordwesten Indiens unter Wasser gesetzt. Im Bundesstaat Gujarat wurden in den vergangenen Tagen rund 33'000 Menschen vor Überschwemmungen in Sicherheit gebracht, wie ein Katastrophenschutz-Sprecher am Dienstag mitteilte.

Im Bundesstaat Gujarat haben die heftigen Regenfälle auch eine Autobahnbrücke weggespült.
© KEYSTONE/AP
Im Bundesstaat Gujarat haben die heftigen Regenfälle auch eine Autobahnbrücke weggespült.
Mindestens 64 Menschen kamen demnach seit Beginn der diesjährigen Monsunzeit in Gujarat bei den Unwettern ums Leben. Die Monsunzeit im Subkontinent dauert von Juni bis September. In den vergangenen Tagen regnete es allerdings im Westen Indiens besonders stark, und weitere heftige Schauer waren bis Donnerstag vorhergesagt.

Insgesamt sind nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde im ganzen Land zwischen dem 1. Juni und dem 21. Juli 225 Menschen wegen der Unwetter gestorben, davon 75 im nordöstlichen Bundesstaat Assam. Viele ertranken, andere kamen bei Erdrutschen oder durch Stromschläge ums Leben. Gut 2,7 Millionen Menschen waren betroffen.

(SDA)

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Extinguisher

Starke Regenfälle im Harz sorgen für Hochwasser

Anhaltender Regen hat in Sachsen-Anhalt Hochwasser ausgelöst. Besonders betroffen war am Dienstag der Harz. Vor allem an der Holtemme gab es in mehreren Orten Überschwemmungen. Der Wetterdienst hat mehrere Unwetterwarnungen herausgegeben. Probleme wegen des Dauerregens gab es auch auf den Autobahnen.
hochwasser holtemme
© MDR/Pauline Vestring
Dauerregen hat im Harz zu Hochwasser geführt. Nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale sind die Wasserstände einiger Flüsse am Dienstag stark gestiegen. Betroffen ist vor allem die Holtemme, aber auch die Ilse. Für Elbe und Saale besteht keine Hochwassergefahr.

Harz: Wasserpegel kleiner Flüsse steigt

Die Holtemme in Groß-Quenstedt im Harz stieg über Nacht von 40 Zentimeter auf 1,30 Meter an. Wie Ortswehrleiter Eric Walter mitteilte, konnten durch angeschwemmtes Treibholz die Stauwehre nicht geöffnet werden. Kleingärten seien überschwemmt worden. Wegen des Einsatzes musste die Bahnstrecke Magdeburg-Halberstadt gesperrt werden.

Life Preserver

Nach schwerem Niederschlag: Chinesische Stadt versinkt in den Fluten

Yulin Überflutung,Überschwemmung China
© RT
Heftige Regenfälle haben die nordwestliche Stadt Yulin, die für ihr Hundefleischfest bekannt ist, schwer überflutet. Die Aufnahmen zeigen Straßen, die sich in Flüsse verwandelt haben, dessen Wassermassen mit reißender Geschwindigkeit durch den Ort preschen.

Autos wurden kilometerweit von ihrem Parkplatz weggespült. Hunderte von Menschen blieben in ihren Häusern gefangen und flüchteten auf die Dächer vor den Wassermengen. Die Rettungseinsatzkräfte sind im Dauereinsatz, um die Menschen zu retten. Bislang sind keine Todesfälle bekannt.


Blue Planet

Erneut Ausnahmezustand in Berlin wegen Unwetter

Am Nachmittag zog eine heftige Gewitterfront über Berlin. Feuerwehr im Ausnahmezustand. Das Testspiel von Union musste abgebrochen werden.
berlin symbolbild, unwetter symbolbild
Seit 15.40 Uhr gilt der Ausnahmezustand bei der Feuerwehr. In der Leitstelle hieß es gegen 17 Uhr, dass seit 15.15 Uhr 185 Einsätze aufgenommen worden sind. "50 Anrufer hängen derzeit noch in der Warteschleife", sagte ein Beamter. "Wetterbedingter Ausnahmezustand" bedeutet, dass Einsätze nach Wichtigkeit abgearbeitet werden und die Freiwilligen Feuerwehren zur Unterstützung herangeholt werden. Die meisten Anrufe seien aus den Bezirken Reinickendorf und Pankow eingegangen, meist waren es voll gelaufene Keller oder herabgefallene Äste. Auch mehrere tief liegende Unterführungen sind voll gelaufen.


Auch auf dem Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf stand das Wasser fünf bis zehn Zentimeter hoch, wie ein bei Twitter eingestelltes Video zeigte. Von größeren Schäden hatten Feuerwehr und Polizei noch keine Meldungen. Das Testspiel von Union gegen Queens Park Rangers in der Alten Försterei in der Wuhlheide musste abgebrochen werden.

Snowflake

Hochwasser in Neuseeland durch Winterstürme - Temperaturen könnten auch unter Null Grad fallen

Teile von Neuseelands Südinsel stehen nach heftigen Winterstürmen unter Wasser. In Christchurch und Dunedin, den größten Städten der Region, wurde am Samstag der Notstand ausgerufen.
unwetter neuseeland
© dpa/Mark Baker
Trockenen Fußes kommt man in Teilen Neuseelands zur Zeit nicht ans Ziel. Ein aufblasbares Paddelboot ist für manche Einwohner die Lösung.
Wellington - Die Behörden forderten Hunderte Bewohner in überschwemmungsgefährdeten Stadtteilen auf, ihre Häuser zu verlassen, da das Hochwasser dort weiter anzusteigen drohte. Auch die Gefahr von Erdrutschen bestehe.

Nach heftigen Regenfällen waren viele Straßen unpassierbar. Die Polizei riet, alle nicht unbedingt notwendigen Fahrten mit dem Auto zu vermeiden und warnte Schaulustige, zu Hause zu bleiben. Von Freitag auf Samstag war innerhalb von 24 Stunden etwa doppelt soviel Regen gefallen wie sonst durchschnittlich im gesamten Monat Juli. Die Wetterbehörde erwartete weiteren Starkregen und Wind. Ein einigen Regionen könnten die Temperaturen zudem in der Nacht auf unter Null Grad absinken.

dpa

Tornado1

Vietnam: Zahl der Todesopfer nach Tropensturm „Talas“ steigt auf 17

Nach einem Tropensturm in Vietnam ist die Zahl der Todesopfer auf 17 gestiegen. Weitere 6 Menschen wurden noch vermisst, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten.

Tropensturm Talas Vietnam
© VOV/ Photo (Zing)
Der Sturm namens "Talas" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde riss am Montag mehr als 6.600 Hausdächer mit sich.

Am schlimmsten betroffen war die Region Nghe An, etwa 320 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Hanoi. Zudem kenterten laut Behörden 72 Schiffe.

In Hanoi standen zahlreiche Straßen unter Wasser.

apa/dpa

Cloud Lightning

Bodensee: Schlammlawine in Ludwigshafen und andere Unwetter im Süden Deutschlands

Ein Unwetter mit Starkregen und heftigen Windböen ist in der Nacht zu Samstag über Baden-Württemberg hinweggezogen. Besonders betroffen war die Gegend rund um den Bodensee.
unwetter
Gegen 21 Uhr wurde es dunkel am Bodensee: Ein Gewitter mit Starkregen sorgte am Freitagabend für Überflutungen und Störungen im Bahnverkehr. Betroffen waren vor allem der westliche Bodensee und der Landkreis Konstanz. Die Polizei berichtet von einer Schlammlawine in der Innenstadt von Ludwigshafen am Bodensee. Etwa vierzig Keller wurden überflutet. In Ludwigshafen ist so etwas in den vergangenen zwei Wochen schon mehrmals passiert.

In Überlingen wurde das Promenadenfest wegen des heranziehenden Gewitters und Starkwind abgebrochen. Insgesamt gingen bei der Polizei in Konstanz mehr als 150 Anrufe wegen Überflutungen und umgestürzter Bäume ein. In mehreren Ortschaften am westlichen Bodensee sei zudem kurzzeitig der Strom ausgefallen, sagte ein Polizeisprecher. Behinderungen gibt es auch im Bahnverkehr. Die Strecke Konstanz-Singen ist aktuell noch wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Auch von Radolfzell nach Friedrichshafen fuhren gestern Abend deswegen keine Züge mehr. Mittlerweile ist diese Strecke aber wieder frei.

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