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Do, 09 Dez 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Stürme

Bizarro Earth

Schwere Winterstürme in den USA: Schwangere von Schneepflug überfahren - Baby überlebt

Viele Tote und Hunderttausende Haushalte ohne Strom: Heftige Stürme haben in den USA und auf den britischen Inseln erneut Chaos angerichtet. Ein besonders tragischer Unfall ereignete sich in New York: Ein Schneepflug hat eine schwangere Frau auf einem Parkplatz gerammt. Für die 36-Jährige kam jede Hilfe zu spät, ihr Baby überlebte.
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© Reuters
Beim Kampf gegen die Schneemassen in den USA ist es zu einem tragischen Unfall gekommen. Eine schwangere Frau wurde nach übereinstimmenden Medienberichten am Donnerstag auf einem Parkplatz in New York von einem Schneepflug angefahren. Die 36-Jährige erlag ihren Verletzungen. Ihr Baby konnte in einer Notoperation per Kaiserschnitt gerettet werden, es schwebt aber in Lebensgefahr.

Durch den neuen Schneesturm in den USA sind laut Medienberichten insgesamt bereits bis zu 18 Menschen getötet worden. Die meisten von ihnen seien bei Verkehrsunfällen gestorben, hieß es am frühen Freitagmorgen. Während einige Medien von insgesamt 16 Todesopfern sprachen, waren es bei anderen bereits 18. Hunderttausende Menschen waren zudem landesweit weiter ohne Strom. Und die Meteorologen verbreiteten wenig Hoffnung auf ein Ende der Eiseskälte: Der Sturm in den USA sollte am Freitag weiter nach Nordosten in Richtung Boston und New York ziehen, wo mit knapp 40 Zentimetern Schnee gerechnet wurde.

Cloud Precipitation

60-Jahres-Höchststand der Themse, Stromausfälle und nun schwere Stürme in England

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© ap
Riesenwellen brechen sich am Hafenkai im südwalisischen Porthcawl.
Erst Überflutungen, dann schwere Stürme: Die Untertanen ihrer Majestät kriegen die volle Packung. 147.000 Haushalte waren am Mittwochabend ohne Strom.

London - Nach den schweren Überschwemmungen in Großbritannien kämpft das Land nun mit heftigen Stürmen. Hurrikan-artige Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern rissen Hochspannungsleitungen herunter, zehntausende Haushalte waren am Donnerstag nach Angaben der Versorgergesellschaften ohne Strom. Ein Rentner starb durch einen Stromschlag durch eine abgerissene Leitung.

Am Mittwochabend hatten 147.000 Haushalte wegen der starken Atlantikstürme keinen Strom. Bis Donnerstagmorgen konnte die Zahl dank nächtlicher Einsätze von Mitarbeitern auf 80.000 verringert werden. Besonders betroffen von den Stromausfällen sei Wales, erklärte die Vereinigung der Betreiberfirmen, Energy Networks Association (ENA). Alles werde versucht, um die flächendeckende Wiederherstellung der Stromversorgung wiederherzustellen.

TV

Eissturm trifft auf US-Südstaaten: Notstand in mehreren Staaten ausgerufen

Georgia state of emergency
© Unknown
Der Süden der USA bereitet sich auf ein schweres Unwetter vor. Schneeregen könnte zu einer Eisschicht von mehreren Zentimetern führen und ein gigantisches Verkehrschaos auslösen.

Erst vor zwei Wochen herrschte Schneechaos im Süden der USA. Diesmal soll es viel schlimmer kommen. Ein verheerender Eisregen droht die Region von Georgia bis North Carolina ins Chaos zu stürzen.

Meteorologen erwarten, dass bereits in der Nacht zum Mittwoch heftige Regenfälle und Schneeregen niedergehen. Dies könne auf Strassen zu einer Eisschicht von mehreren Zentimetern führen und ein gigantisches Verkehrschaos auslösen.

Bizarro Earth

Extremes Wetter weltweit: Fluten in Westeuropa und Schneemassen in Japan

Unberechenbar und heftig: Extreme Wetterlagen haben mehrere Länder der Welt im Griff. In Japan kommen mehrere Menschen durch bisher ungesehene Schneemassen ums Leben. Irland, England, Wales und Frankreich kämpfen gegen das Wasser.
Überflutung, Überschwemmung
© imago/PanoramiC
Ganze Straßenzüge - wie hier in der Bretagne - stehen unter Wasser.

Die schwersten Schneestürme seit Jahrzehnten haben in Japan sieben Menschen das Leben gekostet und den Verkehr im Großraum Tokio teils lahmgelegt. Rund 1000 Menschen erlitten meist leichte Verletzungen durch Stürze, wie Medien meldeten. Im Zentrum der 30 Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Tokio türmte sich innerhalb eines Tages eine fast 30 Zentimeter dicke Schneedecke auf, so viel wie seit 45 Jahren nicht mehr. Die Schneemassen brachten auch den Bus- und Bahnverkehr zum internationalen Flughafen Narita nahe Tokio zum Erliegen, so dass etwa 8200 Passagiere die Nacht im Terminal verbringen mussten.
Schnee Japan
© dpa
Seit Jahrzehnten hat Japan keine solchen Schneemassen gesehen.

Cloud Precipitation

Sintflutartige Regenfälle fordern Dutzende Menschenleben in Burundi

In den letzten 24 Stunden sind in Bujumbura, der Hauptstadt von Burundi, die in der Nacht zum Montag von heftigen Regengüssen heimgesucht wurde, über 50 Menschen ums Leben gekommen.
Bild
© cdn.ruvr.ru

„Der Sturzregen verursachte in der Hauptstadt eine Naturkatastrophe. Wir haben bereits 51 Leichen geborgen. Die Menschen starben unter den Trümmern der eingestürzten Häuser und ertranken", sagte der Leiter des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, General Gabriel Nizigama, vor Journalisten.

Windsock

Sturmböen sorgen für Behinderungen auf den Straßen im Harz

Im Sturm umgestürzte Bäume haben am Samstag für Verkehrsbehinderungen im Harz gesorgt. Zwischen Wienrode und Thale musste die Landstraße 93 in beiden Richtungen gesperrt werden, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Magdeburg mitteilte. Auch auf der Landstraße 88 zwischen Schauen und Stapelburg gab es Behinderungen wegen umgestürzter Bäume. Bereits am Freitag hatten Sturmböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde einen Lastwagen auf der B6n zwischen Wernigerode und Ilsenburg zu Fall gebracht. Die Bundesstraße blieb stundenlang gesperrt.

In Aschersleben (Salzlandkreis) wurden nach Angaben der Polizei Stromleitungen beschädigt, was am Freitag zu einem kurzzeitigen Stromausfall führte. In Diesdorf in der Altmark wehten die Böen Verkehrszeichen um. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden auf dem Brocken Orkanböen von bis zu 148 Kilometern pro Stunde gemessen.

Windsock

Ärmelkanal: Für Teile der Bretagne Flut-Alarmstufe Rot und weiter Stürme in England

Am Ärmelkanal tobt ein Unwetter: Flüsse treten über die Ufer, Fährverbindungen werden eingestellt, Hunderte Haushalte sind ohne Strom. In manchen Regionen besteht Lebensgefahr.

Riesenwelle
© Getty Images
Cornwall
Schwere Winterstürme haben am Samstag erneut die Südküste Großbritanniens und die Bretagne in Frankreich heimgesucht.

Heftiger Wind, hoher Wellengang und andauernde Regenfälle verursachten neue Überschwemmungen, vor allem im Südwesten Englands in den Grafschaften Cornwall und Devon. Auch in Frankreich, in der Gegend um die Stadt Quimper, schwollen die Flüsse weiter an.

Für die englische Grafschaft Somerset hat die britische Umweltschutzbehörde eine ernste Wetterwarnung herausgegeben - dies bedeutet unter Umständen Lebensgefahr für die Bewohner.

Viele Bauern brachten ihr Vieh in Sicherheit. Für Teile der Bretagne galt am Samstag ebenfalls die höchste Flut-Alarmstufe Rot. Fährverbindungen zu einigen Inseln mussten eingestellt werden.

Bad Guys

Nach Sturmflut großes Stück aus Strandpromenade in Siderno, Italien herausgebrochen

Schwere Unwetter in der Region Kalabrien in Italien haben an der Küste der Stadt Siderno massive Schäden angerichtet. Eine Sturmflut hatte am 2. Februar ein ganzes Stück aus einer Promenade ist herausgebrochen. Das Geländer und Teile der Küstenmauer eingerissen. Laternen an der Promenade sind wie Streichhölzer umgeknickt. Auf dem Video kann man das Ausmass gut sehen:


Boat

Großbritannien erlebt niederschlagsreichsten Monat seit 1910

Rund 6.000 Häuser haben in Großbritannien wegen des heftigen Windes und der andauernden flutartigen Regenfälle keinen Strom. Der Wind erreichte eine Geschwindigkeit von bis zu 130 Kilometern pro Stunde.
jeep, landrover
© EPA
Die Umweltagentur teilte mit, in fast 300 Gebieten des Landes bestehe Hochwassergefahr.

Nach Einschätzung der Meteorologen ist der diesjährige Januar in den südlichen Regionen Großbritanniens der niederschlagsreichte Monat seit Beobachtungsbeginn im Jahre 1910. Die Überschwemmungen sind die stärksten seit 20 Jahren.

Kommentar: Der Nachrichtensender n-tv berichtet von 44.000 betroffenen Haushalten ohne Strom und dass 5.000 immer noch keinen hätten.


Airplane Paper

Mehr als 1.200 Flüge wegen Schneesturm in USA gestrichen

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© EPA
Ein Schneesturm ist erneut über den Nordosten der USA hereingebrochen. Das Unwetter störte die Arbeit mehrerer großen Flughäfen, darunter auch in New York und Philadelphia. US-Fluggesellschaften strichen mehr als 1.200 Flüge, Hunderte Passagiere können nicht nach Hause fliegen und müssen das Unwetter abwarten. Nach Angaben der Wetterforscher werden mehr als 20 Zentimeter Schnee während des Schneesturms in New York fallen. Die Behörden bitten die Menschen, vorsichtig zu sein und nach Möglichkeit auf Fahrten mit Privatautos zu verzichten. Das kalte Tief soll bis zum Wochenende an der Ostküste der USA - von Washington bis Boston - herrschen.