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Do, 02 Dez 2021
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Plagen

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111 Todesfälle wegen Ebola-Epidemie: Nun schlägt WHO Alarm

Arzt Untersuchung
© unbekannt
Guinea-Bissau: Prophylaxe gegen das Ebola-Virus.
Die Zahl der Todesfälle in Zentralafrika ist auf 111 gestiegen. Nach Guinea und Liberia gibt es laut der Weltgesundheitsorganisation weitere Verdachtsfälle in Sierra Leone und Mali.

Wegen der Ebola-Epidemie im westafrikanischen Guinea schlägt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Alarm. Der jüngste Ausbruch sei «eine der grössten Herausforderungen», seit das todbringende Virus vor 40 Jahren zum ersten Mal auftauchte, sagte WHO-Vizechef Keiji Fukuda am Dienstag in Genf.

Die Zahl der Todesfälle stieg laut WHO auf 111, zehn davon im benachbarten Liberia. Das Virus war bislang fast ausnahmslos in Zentralafrika aufgetreten. Seit Anfang des Jahres registrierten die Gesundheitsbehörden in Guinea mehr und mehr Ebola-Fälle.

Bug

Dengue-Fieber weltweit auf dem Vormarsch

mücke
© dpa
Mücken verbreiten das Dengue-Fieber. Da sie den Virus nur übertragen, selbst aber nicht erkranken, bezeichnet man sie als Vektoren.
Das Dengue-Fieber breitet sich rasant aus. Die Tropenkrankheit bedroht Milliarden Menschen in über 100 Ländern. Vor allem Urlauber sind gefährdet. Was heißt das für die Fußball-WM in Brasilien?

Dengue-Fieber wird durch Mückenstiche übertragen. Wer sich infiziert, leidet unter grippalen Beschwerden, Muskel- und Gelenkschmerzen oder hohem Fieber. Teilweise rufen die Viren Blutungen hervor, die tödlich enden können. Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es noch nicht.

Attention

Zahl der Ebola-Toten in Guinea auf 95 gestiegen

Ebola Arzt Schutzanzug
© AFP
Ärzte in Guinea desinfizieren ihre Handschuhe
Die Zahl der seit Jahresbeginn am Ebola-Virus gestorbenen Menschen in Guinea ist auf 95 gestiegen. Insgesamt seien 151 Verdachtsfälle gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium des westafrikanischen Landes mit.

Vor dem Wochenende hatten die Behörden noch von 86 Todesfällen gesprochen. Bisher war das Virus in der Hauptstadt Conakry und im Süden des Landes aufgetaucht. Ob nun auch andere Gegenden betroffen sind, ist unklar.

Das Ebola-Virus wird durch Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen. Infizierte leiden unter anderem an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie in heftigen Fällen an inneren Blutungen und Organversagen. In 25 bis 90 Prozent der Fälle verläuft die Seuche tödlich, die Sterblichkeit ist dabei abhängig von der Erregerart. Bis heute gibt es keine Impfung oder Therapie gegen Ebola.

Das Virus war bislang fast ausnahmslos in Zentralafrika aufgetreten. Seit Anfang des Jahres registrierten die Gesundheitsbehörden in Guinea dann mehr und mehr mögliche oder bestätigte Ebola-Fälle. Verdachtsfälle traten auch in Sierra Leone, Liberia und Mali auf.

Blackbox

Ebola-Update: Menschenmenge greift Behandlungszentrum an

Isolierstation ebola quarantäne
© afp
"Ärzte ohne Grenzen" arbeiten in einer Isolierstation in Guinea.
Nach einer Attacke auf Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat das von einer Ebola-Epidemie gebeutelte Guinea die Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen. Die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen (MSF) sei "unbezahlbar", teilte die Regierung in Conakry mit. Zuvor hatte MSF die Behandlung von Ebola in Macenta im Südosten des Landes aussetzen müssen, nachdem eine wütende Menge eines der Hilfszentren attackiert hatte.


Kommentar: Das ist höchst kurios. Warum würde eine Menschenmenge ein Ebola-Behandlungszentrum angreifen, wenn es bekannt ist, dass Ebola höchst ansteckend und tödlich ist?


Hintergrund waren Gerüchte, dass Ebola in Guinea eigentlich nicht vorkomme und Ausländer das Virus eingeschleppt hätten.

Megaphone

Frankreich in Angst vor Ebola

Ebola
© AFP/Seyllou
Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, packen sich die Ärzte von Médécins Sans Frontiers regelrecht ein.
Ein besonders aggressives Ebola-Virus breitet sich in Westafrika aus. Dramatische Szenen spielen sich ab. In Frankreich ist man nervös, dass die tödliche Krankheit eingeschleppt werden könnte.

Bereits über 80 Tote hat das Ebola-Virus in Westafrika gefordert. Jetzt werden in Frankreich Sorgen laut, dass die Epidemie nach Europa überschwappt: Das Land schult bereits seine Ärzte, damit sie die Symptome der tödlichen Krankheit rasch erkennen. Es gebe bisher aber keine Verdachtsfälle in Frankreich, so Sozialministerin Marisol Touraine. Und: «Es gibt derzeit keinen Grund zu besonderer Beunruhigung.»

Und doch ist man in Paris nervös: Eben wurde ein aus dem westafrikanischen Guinea kommendes Flugzeug am Flughafen Charles-de-Gaulle zwei Stunden lang unter Quarantäne gestellt. Die Besatzung habe einen Ebola-Verdacht bei einem Passagier gemeldet, so die Fluggesellschaft Air France.

Footprints

Beulenpest-Opfer aus dem 14. Jahrhundert "zufällig" in London ausgegraben

Gräber der Opfer des „Schwarzen Todes“, die Mitte des 14. Jahrhunderts gestorben waren, sind in London beim Bau der Schnelleisbahn Crossrail entdeckt worden.
Black Death

Mittelalterliche Malerei, datiert 1456 n. Chr., die die Passage des Kometen Halley aufzeichnet, zusammen mit dem Auftreten des Schwarzen Todes.
Die Arbeiter fanden mindestens vier erhalten gebliebene Skelette im Zentrum der britischen Hauptstadt.

Kommentar: Das ist ein interessantes Timing: Opfer der Beulenpest aus dem 14. Jahrhundert werden entdeckt, während es derzeit zu mehreren Ebola-Fällen gekommen ist, während wahrscheinlich Ebola-artige Viren die Verursacher des Schwarzen Todes gewesen sein könnten.

Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die virale und kosmische Verbindung


Attention

Weltgesundheitsorganisation bestätigt Ebola-Fälle in Liberia

Die Weltgesundheitsorganisation hat zwei Fälle des Ebola-Fiebers in einem Gebiet an der Grenze zu Guinea und Sierra Leone gemeldet.
Ebola-Virus
© en.wikipedia.org
In Guinea forderte dieses unheilbare hämorrhagische Fieber mindestens 70 Menschenleben. Auch in Sierra Leone wurden Verdachtsfälle des Ebola-Fiebers registriert.

Am Sonntag schloss Senegal die Grenze zu Guinea. Das Land befürchtet die Ausbreitung der gefährlichten Krankheit.


Das Ebola-Virus wurde erstmals 1976 in Zaire entdeckt. Die Sterberate kann 90 Prozent erreichen. Momentan gibt es kein Vakzin gegen diese Erkrankung.

Kommentar: Die Ausbrüche von Ebola sind besonders interessant bzw. alarmierend in Bezug auf folgende Meldung:

Studie: Der "Schwarze Tod" war ein Ebola-ähnliches Virus, das von Mensch zu Mensch übertragen wurde

Auszug:
Anstelle von Pestbakterien trägt der "Schwarze Tod" alle Kennzeichen für eine Virus-Erkrankung. (...) Die Geschichtsbücher liegen falsch. (...)

Die Symptome des "Schwarzen Todes" weisen auf ein hämorrhagisches Fieber hin, das durch ein Ebola-ähnliches Virus verursacht wurde. Das Fieber setzte plötzlich ein, verursachte Schmerzen und Blutungen innerer Organe, sowie rote Flecken, verursacht durch Blutergüsse unter der Haut. Dies sind klassische Symptome von Ebola-artigen Erkrankungen.
In diesem Zusammenhang erinnern wir an die immer weiter ansteigende Anzahl von Meteoren und Meteoriten in der Erdatmosphäre, sowie folgenden Artikel:

Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die virale und kosmische Verbindung



Attention

Ebola-Epidemie wird zur Bedrohung: Senegal schließt Grenze zu Guinea

Senegal hat die Grenze zum benachbarten Guinea geschlossen, um die Ausbreitung der Epidemie des Ebola-Fiebers, die mindestens 70 Menschenleben in Guinea gefordert hat, zu vereiteln.
Ebola-Virus
© EPA
Das Innenministerium kündigte die Schließung der Grenze an und betonte, dass die Beamten in der südlichen Region Kolda die Arbeit des Wochenmarktes, den gewöhnlich Tausende Menschen aus Nachbarländern wie Guinea, Gambia und Guinea-Bissau besuchen, einstellen.

In den Ländern Liberia und Sierra Leone, die an Guinea angrenzen, wurden auch Fälle, die dem Ebola-Fieber ähneln, registriert.
Ebola-Virus, Ebola-Ausbruch
© Reuters, WHO

Health

Ebola: Mehr als 60 Tote in Westafrika

ebola krankheit rettung bare
© dpa
In Uganda treten vermehrt Ebola-Fälle auf
Das Ebola-Virus hat weltweit Menschen aufgeschreckt: Es breitet sich schnell aus. Ein Heilmittel gibt es nicht. Experten verzweifeln. Bislang forderte der Erreger mehr als 60 Todesopfer, die meisten in Westafrika. Kann das Virus dennoch bald gestoppt werden?

Der Feind ist lautlos, nicht zu sehen und oft tödlich. Schon sein Name löst bei vielen Menschen eine tiefsitzende Angst aus: Ebola. Für viele klingt das nach unkontrollierbarer, furchtbarer Bedrohung. Im westafrikanischen Guinea hat das Virus in den vergangenen Wochen mehr als 60 Menschen getötet. Im Nachbarland Liberia gab es am Mittwoch einen weiteren Verdachtsfall in der Hauptstadt Monrovia.

Kommentar: Es gibt Hinweise, dass die großen Plagen des Mittelalters Ebola waren: Black Death found to be Ebola


HAL9000

Mann in Kanada an Ebola erkrankt, während der Virus kürzlich sowohl in Guinea als auch in Liberia gemeldet wurde

Bisher war der Ebola-Virus nur in Afrika verbreitet: Jetzt hat sich offenbar erstmals ein Mann in Kanada mit der tödlichen Krankheit infiziert. Er war von einer Reise in Liberia zurück gekehrt.
Ebola-Virus
© AFP
Tödliches Ebola-Virus: Kanada meldet ersten Krankheitsfall.
Montreal. Mit einem Verdachtsfall in Kanada gibt es möglicherweise erstmals einen an Ebola erkrankten Menschen außerhalb Afrikas.

Ein vor kurzem aus dem westafrikanischen Liberia zurückgekehrter Mann sei schwer krank und weise entsprechende Symptome auf, teilte das Gesundheitsministerium der westkanadischen Provinz Saskatchewan am Montag mit. In Liberia gibt es im Zusammenhang mit einer Ebola-Epidemie im benachbarten Guinea mehrere Verdachtsfälle.