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Mi, 27 Okt 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Plagen

Stormtrooper

Liberia: Unruhen nach Ausgangssperre und Ebola-Quarantäne für ganze Stadtviertel

protest demonstration liberia ebola
© keystone
Proteste gegen die Ausgangssperre am Mittwoch in Monrovia
Um die Ebola-Epidemie unter Kontrolle zu bekommen, hat Liberia eine nächtliche Ausgangssperre über die Hauptstadt Monrovia verhängt. In einer Radioansprache kündigte Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf zudem an, zwei ganze Stadtviertel unter Quarantäne zu stellen.

Die Ausgangsperre für die Millionenstadt Monrovia gilt von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr. Zugleich ordnete Johnson Sirleaf die Schliessung von Nachtclubs und Kinos an, wo normalerweise grössere Menschenmengen zusammenkommen. Die Massnahmen erfolgten nach Berichten über nachts auf den Strassen abgeladene Leichen.

Syringe

Impfung wenig wirksam gegen mutierten Polio-Virus

polio virus
© virology.wisc.edu
Modell des menschlichen Polio-Virus
Bonn - Ein mutiertes Virus hat den Impfschutz für Kinderlähmung (Polio) durchbrochen. Das melden Wissenschaftler der Universität Bonn zusammen mit Kollegen aus Gabun. Bei Opfern eines Ausbruchs im Kongo aus dem Jahr 2010 fanden sie ein mutiertes Virus, das den Impfschutz erheblich unterlaufen konnte. Auch in Deutschland hätte der Erreger vermutlich zahlreiche Menschen anstecken können. Die Ergebnisse erscheinen nun in der Zeitschrift PNAS.

Attention

Ausbreitung von Ebola in den USA ist laut US-Gesundheitsbehörde »unabwendbar«

Der Chef der US-Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention), Tom Frieden, erklärte am Donnerstag bei der Anhörung eines Kongress-Ausschusses in Washington, das Übergreifen von Ebola auf die USA sei »unabwendbar«. Er glaube jedoch nicht, dass es in den USA zu einem »größeren Ebola-Ausbruch« kommen werde. Wollte er damit sagen, dass er kleinere Ausbrüche für möglich hält?

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Ken Isaacs von der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse warnte:
»Die Welt ist nicht gerüstet, falls sich Ebola weiter ausbreitet«, das berichtet Yahoo News. »Die Krankheit ist in Westafrika eindeutig außer Kontrolle«, berichtete er bei der Anhörung. »Die internationale Reaktion auf die Krankheit ist völlig unzureichend.«
»Liest man die täglichen Lagemeldungen des Gesundheitsministeriums über Liberia, so herrscht darin - ich möchte nicht zu dramatisch wirken - eine Atmosphäre von ›Apokalypse Now‹«(Weltuntergang jetzt), sagte Isaac laut einem Bericht von Breitbart.com. Ebola werde wahrscheinlich durch den internationalen Flugverkehr in die USA eingeschleppt werden, warnte CDC-Chef Frieden. Der gegenwärtige Ebola-Ausbruch ist der schlimmste, der je gemeldet wurde. Bereitet die CDC Amerika womöglich auf die Ankündigung vor, man habe bei Patienten in den USA Ebola diagnostiziert?

»Die Centers for Disease Control and Prevention haben bezüglich Ebola die höchste Warnstufe ausgerufen«, berichtet CBS News. »CDC-Direktor Dr. Tom Frieden gab am Mittwoch über Twitter bekannt, das operationelle Zentrum sei mittlerweile zu Notstands-›Level 1‹ übergegangen.«

Syringe

Durch Verbreitung von Angst vor Ebola macht Big Pharma gesamte Bevölkerung Westafrikas zu Laborratten

Da bei dem jüngsten Ausbruch mittlerweile fast 1.000 Menschen an Ebola gestorben sind, rufen verschiedene »Experten« dazu auf, in Westafrika experimentelle Medikamente zu verabreichen. Wie die Los Angeles Times berichtet, bedrängen Peter Piot, der in den 1970er Jahren zu den Entdeckern des Ebola-Virus gehörte, und andere Wissenschaftler die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die massenweise Verteilung von nicht getesteten Medikamenten und Impfstoffen zuzulassen.

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Hermetische Betten für Ebola-Patienten
Zusammen mit David L. Heymann vom Chatham House Center of Global Health Security und Professor Jeremy Farrar vom Wellcome Trust spielt Piot die Krisenkarte im Versuch, das normale Bewertungs- und Zulassungsverfahren für experimentelle Medikamente zu umgehen. Wenn er und seine Kollegen sich durchsetzen, erhält jeder Westafrikaner Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen, die weder auf Sicherheit noch auf Wirksamkeit getestet wurden.
»Diese Epidemie hat ein solches Ausmaß angenommen, dass sie vermutlich noch einige Monate anhalten wird«, schrieben die drei in einer Erklärung. »Das bedeutet, dass die Sicherheitsprüfung von Medikamenten und Impfstoffen in nicht betroffenen Ländern beschleunigt durchgeführt werden sollte, damit Mittel, die sich als wirksam erweisen, in den betroffenen Gebieten noch vor Ende des Ausbruchs genaueren Studien unterzogen werden können.«
Pharmafirmen nutzen Ebola-Ausbruch, um Impfstoffe zu pushen

Attention

Spanischer Priester in Madrid an Ebola gestorben

ebola madrid spanien Miguel Pajares
© ap
In Begleitung von Ärzten und Entwicklungshelfern wurde der spanische Geistliche, der sich in Liberia infiziert hatte, nach Madrid gebracht
Madrid (dpa) - Der in Spanien behandelte Ebola-Patient ist tot. Der 75-jährige Geistliche war in der vergangenen Woche der erste Ebola-Patient, der zur Behandlung nach Europa gebracht wurde.

Wie aus Madrider Krankenhauskreisen verlautete, erlag der Priester Miguel Pajares am Dienstag in der spanischen Hauptstadt der Infektion, die er sich in Liberia in Westafrika zugezogen hatte.

Smoking

Mit Tabak gegen Ebola

tabak
© keystone
Auf Farmen, wie hier in Owensboro/Kentucky (USA), wird Tabak gepflanzt, um damit das neue Serum zu gewinnen.
Märchenstunde oder medizinischer Durchbruch? Der an Ebola erkrankte Arzt aus den USA soll wieder gesund sein - dank eines neuen Serums. Experten sind skeptisch.

Nach der offenbar erfolgreichen Behandlung eines an Ebola erkrankten US-Arztes reagieren Experten zurückhaltend auf das Mittel ZMapp. «Ich denke, wir sollten sehr vorsichtig sein und keine Schlüsse über die Rolle von ZMapp ziehen, bis wir mehr Details erfahren», sagte Thomas Geisbert von der University of Texas in Galveston, einer der führenden Ebola-Forscher.

Schlagartige Verbesserung des Krankheitsbildes

Was war passiert? Der Arzt Kent Brantly hatte sich bei der Behandlung von Ebola-Erkrankten mit dem Virus infiziert. Am 22. Juli hatte er sich erstmals fiebrig gefühlt.

Kommentar: Sott.net hat wiederholt auf die positiven Eigenschaften von Tabak aufmerksam gemacht (auch wenn es sich hier im Falle von Ebola um eine gentechnisch modifizierte Form von Tabak handelt). Dennoch: Der Fakt, dass Tabak in den letzten Jahren völlig verteufelt wurde, und es in Richtung eines totalen Verbots geht, wird in diesem Zusammenhang immer interessanter. Mehr Informationen:

Kometen, Seuchen, Tabak und der Ursprung des Lebens
Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die virale und kosmische Verbindung
Der wissenschaftliche Skandal der Antiraucher-Kampagne
Stadtvögel nutzen Zigarettenstummel um Parasiten abzuwehren
Nikotin - Das Zombie-Gegenmittel
Gesundheitsfaschismus: Krieg gegen den Tabak mit gefälschten Studien
Clever: Raupenart nutzt Nikotin zur Abwehr von Fressfeinden

Und hier ein Hinweis darauf, wie die Menschen im Mittelalter sich anscheinend gegen den Schwarzen Tod immunisierten:
rauchen tabak ebola seuche pest mittelalter



Health

Behörden geben nach Ebola-Verdacht in Hamburg Entwarnung

Hamburg - Ein Patient in Hamburg hat am Wochenende den ersten Ebola-Verdacht in Deutschland ausgelöst. Nach einigen Stunden Aufregung gab es aber Entwarnung: Der 28-Jährige sei nicht infiziert, gab das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bekannt.

Der Afrikaner war am Abend zuvor mit einem Infektionsrettungswagen in das Uni-Klinikum verlegt worden, nachdem er über Fieber und Erbrechen geklagt hatte. Er war vergangene Woche aus Sierra Leone zurückgekehrt. Das Wohnheim des Mannes - eine Unterkunft vorwiegend für Wohnungslose - wurde wegen des Verdachts für Stunden abgesperrt.

Seit Ausbruch der Epidemie starben in Westafrika etwa 1000 Menschen. Guinea - wo bis zum 6. August 367 Ebola-Tote gezählt wurden - schloss am Wochenende seine Grenzen. Es solle vermieden werden, dass Infizierte ins Land kommen, hieß es von der Regierung. Den nationalen Notstand auszurufen, sei aber nicht nötig, sagte Gesundheitsminister Remy Lamah. Der Ausbruch sei in Guinea unter Kontrolle.

Attention

Ebola-Alarm in Europa: Ein Rumäne unter Quarantäne

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Die Zahl der Ebola-Opfer in Westafrika steigt weiter
Bisher war die Ebola-Epidemie vor allem ein westafrikanisches Problem. Doch das lebensgefährliche, kaum erforschte Virus könnte nun auch nach Europa kommen. In Rumänien ist ein Mann wegen des Verdachts auf eine Ebola-Erkrankung unter Quarantäne gestellt worden.

In Westafrika sind seit Beginn des Jahres über 100 Menschen am Ebola-Fieber gestorben. Europa hat bisher nur einen Ebola-Kranken: Ein spanischer Priester, der sich in Liberia mit dem Virus infiziert hat und zur Behandlung nach Spanien gebracht wurde.

Doch nun gibt es einen neuen Verdachtsfall: In Rumänien ist am Sonntag ein aus Nigeria zurückgekehrter Mann wegen akuten Verdachts auf eine Ebola-Erkrankung unter Quarantäne gestellt worden.

Attention

Madrid: Erster europäischer Ebola-Patient in stabilem Zustand

Dem Geistlichen Miguel Pajares, der sich in Liberia mit dem aggressiven Ebola-Virus infiziert hatte, geht es nach seiner Ankunft in Madrid den Umständen entsprechend gut. Hingegen starb eine seiner Mitarbeiterinnen an der Krankheit. Guinea hat indes seine Landesgrenzen geschlossen.

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© ap
In Begleitung von Ärzten und Entwicklungshelfern wurde der spanische Geistliche, der sich in Liberia infiziert hatte, nach Madrid gebracht

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Amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC meldet viele Anfragen zu »Personen, die nach einer Afrikareise erkrankten«

Sollte es uns aufschrecken, dass die amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) »zahlreiche Anfragen« von Krankenhäusern zu Personen aus dem ganzen Land erhalten hat, »die nach einer Afrikareise erkrankten«? Wie Sie im Weiteren noch lesen werden, wurden in den USA weitaus mehr Bluttests zur Feststellung von Ebola durchgeführt, als wir in den Mainstreammedien erfahren haben.

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© Gil C / Shutterstock

Ich kann verstehen, dass man eine allgemeine Panik vermeiden will, aber haben wir nicht das Recht, zu erfahren, was wirklich los ist? In den Medien war auch wenig darüber zu lesen, dass sich die Ebola-Viruserkrankung nun möglicherweise bereits schon auf weitere Länder ausgebreitet hat. So starb etwa in Marokko ein Liberianer an Ebola, und ein Mann, der am Sonntagabend aus Sierra Leone nach Saudi-Arabien zurückgekehrt war, wurde dort auf Ebola hin untersucht, weil er »Symptome des viralen Hämorrhagischen Fiebers« aufwies.

Führende Regierungsvertreter der USA versichern uns zwar, alles sei in bester Ordnung, aber in Wirklichkeit gerät die Ebola-Krise immer mehr außer Kontrolle. Am Dienstag erklärten die CDC gegenüber dem Nachrichtenmagazin Time, man habe zahlreiche Anfragen aus den ganzen USA erhalten, in denen es um Personen ging, die nach einem Afrikaaufenthalt erkrankt waren:


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