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So, 15 Sep 2019
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Feuerbälle

Fireball

Meteoriten-Einschläge: «Für die Erde sehe ich grössere Gefahren»

Beda Hofmann
© Keystone
« Die Atmosphäre der Erde wirkt wie eine Schutzhülle »: Beda Hofmann, Leiter der Abteilung Erdwissenschaften am Naturhistorischen Museum Bern.
Ein Video zeigt einen 450-Kilogramm-Meteorit, der auf dem Erdtrabanten aufschlägt. Was hätte derselbe Brocken auf der Erde verursacht? Dazu der Berner Geowissenschaftler Beda Hofmann.

Gestern wurde das Video eines Meteoriteneinschlags auf dem Mond veröffentlicht. Wie schätzen Sie dieses Ereignis ein?

Die Grösse des Meteoriten von rund 450 Kilogramm ist an sich nichts Aussergewöhnliches. Die Erde selbst wird jedes Jahr von mehreren solchen Objekten getroffen. Was aussergewöhnlich ist, ist, dass der Einschlag auf Video festgehalten wurde.

Fireball 5

Explosion eines Boliden am Himmel Argentiniens erschütterte mehrere Städte

Aus dem Spanischen übersetzt von SOTT.net


Update: In diesem anderen Artikel gibt es einen sehr ähnlichen Bericht. Jedoch enthält er ein wichtiges zusätzliches Detail: Vorher hatte niemand davon gesprochen, "Lichter" gesehen zu haben:

"Ein ansässiger Bauer, der zu der Zeit auf seinem Pferd ritt, rief später den Radiosender El Trébol und berichtete von seiner Sichtung. Er sagte, dass er vom Feld aus in der Lage war, ein grelles Licht zu sehen, das vom Himmel kam, und gleich nachdem er die Explosion gehört hatte."


Eine laute Explosion und starke Erschütterungen wurden heute in mindestens sieben Städten im Zentrum und Westen von Santa Fe, Argentinien, gemeldet. "Wir hörten eine Explosion und die Fenster erschütterten", sagten Zeugen in Cañada de Gómez. Das astronomische Observatorium bestätigte, dass es sich um "einen Feuerball" handelte, "der in der Luft zerbrach". Es gab keine Meldungen über Verletzte oder Schäden.
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Einige berichtetem, dass die Erde bebte. Andere benutzen es als eine Ausrede, um nicht zur Schule zu gehen. Doch wie auch immer die Reaktionen ausfielen, Tatsache ist, dass das Zentrum und der Westen Santa Fe's heute von dieser vermeintlichen Explosion erschüttert wurden.

Fireball 4

Großer Feuerball in Puerto Rico auf Video festgehalten

Feuerball Puerto Rico
© Sociedad de Astronomía del Caribe
Der Feuerball wurde von mehreren Städten in Puerto Rico aus gesehen und sogar in der Dominikanischen Republik.
In Puerto Rico wurde am frühen Dienstag Abend, den 18. Februar 2014, ein riesiger Meteor gesichtet. Der Brocken aus dem Weltraum wurde in dem Moment gefilmt, als er in die Erdatmosphäre eintrat.

Die Sociedad de Astronomía del Caribe (SAC) veröffentlichte die Information, dass sie kurz nach 19:02 Uhr Zeugenberichte aus verschiedenen Städten Puerto Ricos erhielt, die einen "grünlichen Feuerball" beschrieben, "der beim Herunterkommen vom Himmel einen Schweif hinter sich herzog".

Die SAC erklärte, dass die grüne Färbung, die von vielen Zeugen gesehen wurde, darauf schließen lässt, dass der Meteor Nickel enthielt, ein Mineral, das häufig in Weltraumtrümmern vorkommt, da sie hoch metallisch sind und Eisen enthalten.

Die SAC wies darauf hin, dass die, die den Meteor mit ihren eigenen Augen haben herabfallen sehen, ihn als größer wahrgenommen haben, als er auf dem Videomaterial erscheint, da die Kameras eine Linse mit Weitwinkel haben, und von sichtbaren Objekten wegzoomen, um einen größeren Bereich des Himmels aufzunehmen.

Obwohl das Video zeigt, dass das Ereignis um 18:58 Uhr stattfand, erklärte die SCA, dass die Kameras vier Minuten nachgingen. Daher wurde festgestellt, dass es sich um 19:02 Uhr ereignet hat.


Fireball 2

Asteroid raste letzte Nacht nur knapp an Erde vorbei

Asteroid 2000 EM 26
© Slooh/Screenshot Focus online
Der Weltraumbeobachtungsservice Slooh liefert Bilder des Asteroiden 2000 EM 26, der in der Nacht zu Dienstag der Erde gefährlich nah kam
Er kam der Erde gefährlich nahe: In der Nacht raste der Asteroid 2000 EM26 an unserem Planeten vorbei - bei einem Aufprall hätte der Himmelskörper wohl schlimmere Schäden verursacht als der Meteorit, der vor etwa einem Jahr über dem Ural explodierte.

In der Nacht zum Dienstag ist ein Asteroid der Erde gefährlich nahe gekommen: Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, wurde der Asteroid mit dem Namen 2000 EM26 als „potenziell gefährlich“ eingestuft. „Potentially hazardous objects“ (potenziell gefährliche Objekte) sind alle Kometen oder Asteroiden, die so nah an die Erde herankommen, dass ein Aufprall erheblichen Schaden verursachen könnte. Wie 2000 EM26: Laut Guardian sollte der Asteroid bis auf 2,1 Millionen Meilen (circa 3,4 Millionen Kilometer) nah an die Erde herankommen. Und der Asteroid ist den Angaben der Zeitung zufolge nicht eben klein: Seinen Durchmesser schätzten Wissenschaftler auf 270 Meter.

13 Mal so groß wie der Tscheljabinsk-Meteorit

Zum Vergleich: Der Meteorit, der vor etwa einem Jahr über der russischen Stadt Tscheljabinsk explodierte, hatte einen Durchmesser von etwa 20 Metern. Die Druckwelle lies damals Fenster bersten und verletzte rund 1600 Menschen. Bei 2000 EM26 kam es nicht zum Aufprall - aber das heißt Experten zufolge nicht, dass die Erde sicher vor riesigen Asteroiden ist: „Alle paar Jahrhunderte“ treffe ein solcher Asteroid auf die Erde, sagte der Astronom Bob Berman dem Guardian. „Aber glücklicherweise treffen sie für gewöhnlich im Meer auf oder auf unbewohnten Gebieten wie der Antarktis.“ Ein Einschlag auf bewohntem Gebiet ist jedoch prinzipiell möglich: „Das bleibt eine ständige Bedrohung.“

Kommentar: Lesen Sie Kometen- und Feuerball-Artikel von sott.net!


Fireball 4

Feuerball über Augsburg?

feuerball augsburg
© unbekannt
Netz diskutiert über Meteorit - Planetariumschef spricht von Kondensstreifen

Ein leuchtender weiß-roter Streifen am Himmel hat am Dienstag für Aufsehen im Südwesten von Augsburg gesorgt. Aber es handelt sich wohl nicht um einen Meteoriten, sondern um einen Kondensstreifen eines Flugzeugs.

Ein Münchenpendler griff zum Handy und fotografierte das Schauspiel: die Sonne geht gerade erst auf und der dunkelblaue Himmel über Augsburg wird von einem weiß-rotem Streifen zerschnitten. Sofort gingen die Spekulationen auf rt1.de los. Die Facebook-Gemeinde teilte sich in Meteoriten-Fans und Kondensstreifen-Verfechter.

Der Chef des Augsburger Sparkassenplanetariums Gerhard Cerny untersuchte für Hitradio RT1 das Foto. Und er ist sich sicher: es handelt sich um einen Kondensstreifen eines Flugzeugs, der von der aufgehenden Sonne rot angestrahlt wird. Wenn ein Meteorit verglüht, ist der Streifen dunkler, beinahe schwarz, sagte Cerny.

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Feuerball hinterlässt Spur über Maine, USA

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Am Himmel über Oxford County in Maine wurde ein Feuerball gesichtet. Kommentar des YouTube Uploaders:
Wir filmten dies heute am Samstag Nachmittag, den 8. Februar 2014 um etwa 17:00 Uhr. Hat um diese Zeit noch jemand anderes etwas am Himmel beobachtet? Weiß jemand, was das ist oder war?

Fireball

"Riesiger" Feuerball in acht Staaten Mexikos gesichtet

Meteor Mexiko
© Twitter/Steffany_rm
In Mexiko haben viele Menschen berichtet, dass sie am Donnerstag Abend einen Meteor (meteoro) oder Meteoriten (meteorito) gesehen haben. Der Meteor oder Komet wurde gegen 19:03 Uhr örtlicher Zeit von einer Web-Kamera in Mexiko City gesichtet und von vielen Leuten aus anderen Orten gemeldet.

Ein Twitter-Benutzer schrieb, dass er ihn von den Hügeln des Angelooplis aus "perfekt" sehen konnte.

Ein anderer sagte, er sah ihn in Puebla.

"Er überquerte den gesamten Himmel vom Süden bis Westen", beschrieb ein anderer Nutzer.

Auch in Morella wurden Sichtungen publik. Sky Alert zufolge gingen Berichte über Sichtungen aus acht Staaten und dem Hauptstadtdistrikt ein. "Es war ein Licht, das sich mit Hochgeschwindigkeit bewegte", sagte Andres Olmos in Morella. "Es war riesig!"

Comet 2

Meteor über Deutschland gesichtet

Ein Meteor wurde gesichtet am 17.01.2014 gegen 19.05 über dem Pfälzer Wald.


Meteor

Ein Feuerball, der seine Richtung ändert und Funken sprüht?

feuerball
© screenshot

Bizarro Earth

"Himmel und Erde": Erdveränderungen im Dezember 2013 und Januar 2014

Erdfälle, seltsame Lichter am Himmel, Meteore, Vulkanaktivitäten, eine "schlafende Sonne", Kältewelle in Amerika und eine Hitzewelle in Australien.

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© Screenshot