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Do, 18 Jul 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Feuerbälle

Fireball 2

Feuerball über Okayama in Japan gesichtet

fireball over Japan 2016

Der gesichtete Feuerball über Okayama in Japan könnte ein Teil der Lyriden gewesen sein.
Am 22. April 2016 wurde um 21:25 Lokalzeit ein Feuerball gesichtet, der vermutlich ein Teil Lyriden Meteorstroms war.

Die absolute Helligkeit des Feuerballs wurde durch Ueda of Osakan mit -5.5 berechnet.

Die Flugstrecke innerhalb der Atmosphäre betrug rund 330 km. Er trat in einer Höhe von rund 80,8 Kilometer über der Grenze von Kitsuki in die Atmosphäre ein. Es war ein majestätischer Anblick, als er 7,1 Sekunden lang zwischen der Präfektur Bungotakada und der Hyogo Präfektur Sayo-cho zu sehen war. Das verlinkte Video zeigt den strahlenden Meteor von der Okayama Präfektur aus gesehen.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Fireball 2

Möglicher Meteor über Phoenix, USA, gesichtet

Mysterious light
© KPHO/KTVK
Ein mysteriöses Licht am Himmel, gesehen am 24. April 2016
Phoenix - Samstag Nacht wurde über dem Valley ein Licht beobachtet und einige wundern sich darüber, um was sich dabei gehandelt haben könnte.

Einem unserer Zuschauer gelang es, den plötzlichen Lichtausbruch am Himmel zu photographieren, bevor er plötzlich wieder verschwand.

Einige Augenzeugen gaben an, dass es wie ein aus dem Himmel fallender Meteor aussah, während andere dachten, dass es sich dabei um einen Flare gehandelt haben könnte.

Bisher gibt es keine offiziellen Aussagen darüber, was dieses Licht war.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Fireball 5

Enormer Feuerball erscheint quer über dem mittleren Westen der USA am 15 April 2016

meteor st louis
Ein Meteor zog am Freitag gegen 22:16 Uhr über das Gebiet von St. Louis. Wir erhielten viele Berichte über Sichtungen dieser Sternschnuppe. Sichtungen dieser grünlich blauen Leuchterscheinung erstreckten sich über die vier Bundesstaaten Wisconsin, Illinois, Missouri und Tennessee.

Zwei unserer Webkameras zeichneten den Meteor in Eckert's in Belleville, IL, und Mattress Direct in South St. Louis County auf. In der Belleville Ansicht, sehen sie, wie das Objekt über den Bildschirm zieht, gefolgt von einer Spinne, die über die Kameralinse krabbelt.

Wir sind inmitten des Lyriden Meteor Stroms, welcher jedes Jahr von Mitte bis Ende April aktiv ist. in 2016 wird der Höhepunkt des Stroms am Morgen des 22. April erwartet. Es könnten also noch mehr Sternschnuppen geben.


Kommentar: Sott.net Leser JB schrieb, dass er den Feuerball ebenfalls sah:
Während ich am 15. April 2016 gegen 22:16 südöstlich auf der I90/39 um Edgerton, Wisconsin fuhr, waren meine Frau und ich etwa 300 Meter von einem sich schnell bewegenden Objekt entfernt, dass grün, blau und orange leuchtend aus dem Himmel fiel. Es bewegte sich von Ost nach West und traf etwa in der Entfernung eines Fußballfeldes auf den Boden, von wo es anschließend noch weiterhin blau leuchtete.
Es ist unwahrscheinlich, dass der Hauptkörper den Boden erreichte, jedoch könnten kleinere Bruchstücke in der Tat den Boden erreicht haben.


Fireball

Großer und heller Feuerball erleuchtet den Himmel über Hampshire, Großbritannien

Hampshire meteor fireball April 2016
© YouTube/ExclusiveMirror
Das UK Meteor Netzwerk veröffentlichte zahlreiche Bilder eines dramatisch in der Erdatmosphäre verglühendes Objekts aus dem Weltraum.

Das UK Meteor Netzwerk hat zeichnete die unglaublichen Bilder eines "Feuerballs" auf, wie er den Himmel über Hampshire erleuchtet.

Sternengucker nutzten das klare Wetter, um den Meteor gegen 02:00 Uhr Nachts von vier verschiedenen Standorten aus zu photographieren.

Die Kameras des Netzwerkes zeichneten schwarzweiß Bilder dieses erstaunlichen Feuerballs auf, der mit Sicherheit einen dramatischen Anblick am dunklen Nachthimmel geboten hat.

Er schien in einem intensiven Licht, das vielleicht sogar hell genug war um einen Schatten zu werfen.



Fireball 4

Grüner Feuerball zieht über den Himmel in Südkalifornien

SOCAL Fireball
© YouTube Screen Capture
Die Einwohner Südkaliforniens berichteten in den sozialen Medien, dass Dienstag Nacht ein grünlicher Streifen vom Himmel fiel. Die Frontkamera im Auto eines Reporters zeichnete den Vorfall gegen 22:00 Uhr in der Gegend um Los Angeles auf.

Dr. Edwin C. Krupp, Astronom und Direktor des Griffith Observatorium sagte, dass es nicht klar sei, um was es sich dabei handelte. Krupp sagte, anhand der Beschreibungen könnte es sich um ein gewöhnliches Ereignis handeln, bei dem sich Material aus dem Weltraum wie ein Meteor aufheitzt.

Er sagte, es könne sich auch um Schrott eines früheren Raketenstarts handeln.

Zuschauer von NBC4 riefen im Studio von San Bernadino und darüber hinaus an und berichteten, den Lichtball gesehen zu haben.


Fireball

Feuerball?! Seltsames Objekt von Flugzeug aus aufgenommen

in Fluggast hat aus dem Fenster eines Airbus A330 etwas Merkwürdiges gefilmt: Während des ganz gewöhnlichen Fluges hat ein rätselhaftes Luftobjekt das Flugzeug, in dem sich der Augenzeuge befand, überholt.
object sky
© YouTube
Die Aufnahmen wurden im Netz veröffentlicht und werden derzeit heiß diskutiert.

Wie es in dem Kommentar zu dem Video heißt, befand sich die A330-Maschine auf einer Höhe von 10,5 Kilometern über der Erde. Das geheimnisvolle Objekt flog viel höher.

Kommentar: Kommentar: Handelt es sich möglicherweise um einen Feuerball?


Bulb

Schon wieder: Zwei Riesen-Asteroiden schrammen knapp an der Erde vorbei - Erst kürzlich entdeckt

Zwei sehr große Asteroiden sind am Montagmorgen relativ nahe an der Erde vorbeigerast. Der kleinere Himmelskörper 2016 FE1 war mit einem geschätzten Durchmesser von bis zu 490 Metern fast 25-mal größer als der Meteorit von Tscheljabinsk, der 2013 im Ural niedergegangen war. Sein Weggefährte 2003 KO2 hatte einen Durchmesser von 540 Metern.
Komet
2003 KO2 war bereits 2003 entdeckt und als potenziell gefährlich eingestuft worden, wie die Internationale Astronomische Union (IAU) mitteilte. Nach Angaben der Organisation kam der Asteroid der Erde in der vergangenen Nacht relativ nahe - auf nur 6,9 Millionen Kilometer, der 18-fachen Distanz zwischen Erde und Mond.

Der zweite Himmelskörper 2016 FE1 wies mit zehn Millionen Kilometer (26-fache Distanz zwischen Erde und Mond) einen eher beruhigenden Abstand auf.

Kommentar: An diesem Tag warnte uns das Universum: Die Warnung scheint nicht angekommen zu sein. Folglich treffen immer mehr Kometen auf der Erde ein und die Massen ignorieren es weiterhin:




Fireball 2

Spektakulärer "Meteorit von Treysa" vor 100 Jahren - Deutschlands größter Meteorit dessen Sturz beobachtet wurde

Abermillionen Jahre lang taumelt ein Eisenbrocken durch das All. Dann, vor 100 Jahren, endet die Reise - in einem Wald in Hessen. Der "Meteorit von Treysa" schafft es bis ins Guinness-Buch der Rekorde - als Deutschlands größter Meteorit, dessen Sturz beobachtet wird.

Meteorit von Treysa
© Uwe Zucchi
Der Meteorit von Treysa/Rommershausen.
Donner und Rauch: Vor 100 Jahren stürzte der "Meteorit von Treysa" in einen Wald. Die spektakuläre Ankunft des Himmelskörpers am 3. April 1916 um 15.25 Uhr faszinierte die Bevölkerung rund um das heutige Schwalmstadt ebenso wie Forscher.

"Es ist der größte Meteorit, dessen Fall in Deutschland beobachtet wurde", sagt Peter Masberg, der das Mineralogische Museum der Universität Marburg leitet. Dort wird der Fund aufbewahrt. Der rund 63 Kilogramm schwere "Meteorit von Treysa" mit einem Durchmesser von etwa 36 Zentimetern schaffte es sogar ins Guinness-Buch der Rekorde.

Treysa ist heute ein Ortsteil von Schwalmstadt. Vor 100 Jahren beobachteten die Menschen dort "bei strahlend-blauem Himmel mehrere Sekunden lang ein leuchtendes Objekt, das mit einem lang anhaltenden Donner und einer kilometerlangen Rauchfahne über ihre Köpfe raste und auf dem Boden aufschlug". So fasst die Uni Marburg zum Jahrestag das historische Geschehen zusammen. Im Kerngebiet des Aufschlages sei die Schockwelle Augenzeugen zufolge so stark gewesen, dass Fensterscheiben und Geschirr klirrten.

Kommentar: Dieser Meteorit aus Hessen damals brach Rekorde - in Deutschland. Ansonsten gab es schon früher Meteore, die sehr viel zerstörerischer waren, wie beispielsweise das Tunguska Ereignis. Nicht nur in der Vergangenheit sondern auch in letzter Zeit wurden immer häufiger Meteore und Feuerbälle gesichtet und vernommen.


Jupiter

Hobbyastronom filmt unerwarteten Einschlag auf Jupiter

Mödling (Österreich) - Immer mehr Hobby-Astronomen veröffentlichen ihre Aufnahmen eines hellen Aufblitzens in der Jupiteratmosphäre am 17. März 2016. Die bislang wahrscheinlichste Erklärung ist der Einschlag eines großen Objekts - eines Asteroiden oder Kometen in den Planeten. Jetzt beginnt die Suche nach weiteren Belegen für den Vorfall.
Einschlag auf Jupiter
© Gerrit Kernbauer (Bearb.: grewi.de)
17. März 2016: Einschlag auf Jupiter?
Als erster Hobby-Astronom veröffentlichte Gerrit Kernbauer aus dem österreichischen Mödling das von ihm aufgenommene Teleskop-Video des Vorfalls von 00:16:43 UTC: „Ich war gerade dabei Jupiter mit meinem Skywatcher Newton 200/1000 Teleskop zu beobachten und zu filmen. Die Sicht war nicht die beste, weshalb ich die Aufnahmen zunächst nicht weiter verarbeitet hatte. 10 Tage später nahm ich sie mir dann doch vor und entdeckte dabei diesen merkwürdigen Lichtfleck, der weniger als eine Sekunde lang am Rand der Planetenscheibe erschien. Wenn ich an (den Einschlag des Kometen) Shoemaker-Levy 9 (1994) denke, so ist meine einzige Erklärung hierfür ein Asteroid oder Komet, der die die Hochatmosphäre des Jupiters eintritt und hier sehr schnell verbrennt oder explodiert.“

Kommentar: Auch unsere Erde wird immer häufiger zum Ziel von Meteoren und einschlagenden Meteoriten. Hier Video-Dokus und Artikel zum Thema:


Comet

Das Wunderzeichenbuch - erstaunliche Bilder aus der Vergangenheit

Feuersbrunst, Flut und Himmelskrieger: Das "Wunderzeichenbuch" aus dem 16. Jahrhundert zeigt Szenen des Weltuntergangs. Es war jahrhundertelang verschollen und ist erst kürzlich wieder aufgetaucht. Jetzt wurde es als Druck herausgegeben. Seine Geschichte gibt Rätsel auf.

1552 Hail in Dordrecht - Hagel in Dordrecht
© Taschen Verlag
Hagel in Dordrecht (Originaltext aus dem Buch der Wunder): 1552 nach Christus, am 17. Mai, ist ein solch grausames Unwetter mit Hagel zu Dordrecht in Holland niedergegangen, dass die Leute gedacht haben, es käme der jüngste Tag. Und es hat etwa eine halbe Stunde gedauert. Etliche der Steine haben ihre schweren Pfund und 8 Lot. Und wo sie herabgefallen sind, haben sie grausam übel gestunken.
Die Sonne verfinstert sich, ein Sturm zerreißt das Land, Feuer, Steine und Blut regnen aus schwarzem Himmel, Erdbeben verschlucken Dörfer und Städte: Der Mensch ist kreativ, wenn er an das Ende der Welt denkt. Und das früher noch mehr als heute: Das Augsburger "Book of Miracles" (deutscher Titel: "Wunderzeichenbuch") zeigt, wie sich die Menschen von der Antike bis zur Renaissance das Ende aller Dinge vorstellten. In der Regel: furchterregend. Nur wenige positive Himmelserscheinungen stehen dazwischen.

"Das Buch hat etwas Seltsames an sich", sagt der Kunsthistoriker Joshua P. Waterman. Geschaffen wurde es 1552, vermutet er. Darauf deuten die Datierungen verschiedener Zeichnungen hin, außerdem häufig erwähnte Künstler wie Hans Burgkmair der Ältere.