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So, 16 Jun 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Feuerbälle

Meteor

Zyklischer Gesteins-Regen: Urzeitlicher Meteoritenkrater in der Nefud-Wüste, Saudi Arabien entdeckt

Forscher der Ludwigs-Universität Freiburg haben in der Nefud- Wüste von Saudi Arabien einen riesigen Meteoritenkrater entdeckt, der vor schätzungsweise etwa 70 bis 400 Millionen Jahre unsere Erde gewaltig erschüttert haben muss.

meteoritenkrater saudi-arabische wüste
Der rund 34 Kilometer große Einschlagkrater konnte erst nach einer seismischen Untersuchung des Gebietes lokalisiert werden, da er sich unter jüngeren Sedimentsschichten verbarg. Zur Bestätigung, dass es sich auch tatsächlich um einen Meteoritenkrater handelt, wurde auch das Schwerefeld des Kraters analysiert, das Auskunft darüber gibt, wie stark die unteren Gesteinsschichten zerrüttet sind.

Kommentar: Unser Planet ist in zyklischen Abständen immer wieder zur "Zielscheibe" von Meteoriten geworden und das setzt sich natürlich bis in die heutige Zeit fort, obgleich es in der Mainstream-Wissenschaft kaum korrekt thematisiert wird.
Im Herbst 2012 veröffentlichte Red Pill Press das Buch The Apocalypse: Comets, Asteroids and Cyclical Catastrophes von Laura Knight-Jadczyk. Es handelt sich um eine Sammlung von Aufsätzen, die im Internet veröffentlicht wurden - über das Erscheinen von Kometen, Asteroiden, Meteoren und Feuerbällen in unserer Erdgeschichte und der zyklischen Natur dieser Himmelskörper in unserem Sonnensystem. Dieses Buch beinhaltet einen Aufsatz - einem ausgiebigen Zeitstrahl - von aufgezeichneten Begegnungen mit diesen astronomischen Objekten im Laufe der Geschichte. Obwohl nicht ganz vollständig - da es wahrscheinlich ist, dass viele Feuerball- und Meteoriten-Begegnungen in der Vergangenheit bezeugt, aber nicht aufgezeichnet wurden - ist dieser Zeitstrahl so vollständig wie nur möglich, wenn man die Literatur antiker Kulturen bis zum heutigen Tag durchsucht.
Hier können Sie sich das Video "Belebter Himmel" anschauen: Sott Focus: Belebter Himmel


Fireball 2

Früher Geminiden Feuerball über Tucson, USA, photographiert

Tucson fireball
© Eliot Herman
Früher Geminiden Feuerball - aufgenommen am 2. Dezember 2015 um 22:34 in Tucson, Arizona.
Die Geminiden beginnen zu fliegen. Er wird seinen Höhepunkt in der Nacht des 13 Dezember erreichen.

Unser Freund Eliot Herman - der eine ziemlich coole Ausrüstung zum einfangen von Meteoren besitzt - hat uns dieses Photo zugeschickt. Wie es scheint handelt es sich um einen frühen Geminiden Meteor, und nicht nur irgendein Meteor, sondern ein Feuerball, oder einen ausgesprochen hellen Meteor. Wir sind immer noch viele Tage vom Höhepunkt des Regens in der Nacht des 13 Dezember (am Morgen des 14. Dezember) 2015 entfernt. Aber der Regen sollte jetzt an Fahrt aufnehmen. Eliot schrieb:

Eine Fischaugenkurve, oder Verzerrung, man muss also ein wenig vorsichtig sein beim zurückrechnen (zum Ausgangspunkt), aber es sieht nach den richten Platz aus.

Er spricht über die Tatsache, dass jährlich wiederkehrende Meteore wie die Geminiden scheinbar alle von einem einzigen Punkt aus im Himmel erscheinen, auch Ausgangspunkt genannt. Man muss nicht auf den Ausgangspunkt sehen um die Meteore zu sehen, aber um die größte Anzahl zu sehen ist es besser wenn sich der Ausgangspunkt über dem Horizont befindet, am besten hoch im Himmel. Für die Geminiden ist der höchste Punkt im Himmel um 02:00 Uhr Nachts Lokalzeit. Das ist die Zeit auf deiner Uhr, unabhängig davon, wo du dich auf der Erde aufhältst.

Danke Eliot!

Bad Guys

Orkanböen ziehen über Norddeutschland - Fischmarkt in Hamburg unter Wasser

Orkanböen und Sturmflutwarnung: Ein Unwetter hat Norddeutschland erfasst. In Bremen mussten 1300 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht werden.
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© dpa
Der Fischmarkt an der Großen Elbstraße steht am Montag in Hamburg unter Wasser. Nach einer stürmischen Nacht im Norden ist der Fischmarkt im Stadtteil St.Pauli überflutet worden,...

Wegen teils heftiger Sturmböen und Starkregen mussten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr in der Nacht zum Montag in einigen Gebieten Deutschlands gleich mehrfach ausrücken. Auslöser waren in den meisten Fälle umgeknickte Bäume, von Dächern gefallene Ziegelsteine oder umgewehte Straßenschilder, wie die Polizeidirektionen berichtet. Zu Schaden kam dabei aber niemand - das Chaos blieb aus. Besonders stürmisch war es an der Nord- und Ostseeküste.

In Bremen wurden wegen der schweren Unwetterwarnungen am Sonntag etwa 1300 Flüchtlinge aus allen Zeltstandorten innerhalb der Stadt in Sicherheit gebracht. Sie verbrachten die Nacht in Turnhallen. Wann die Migranten wieder in ihre Unterkunft zurückkehren können, hängt von der Wetterlage ab. Im Raum Oldenburg rückte die Feuerwehr wegen des Unwetters etwa 40 Mal in der Nacht aus. Auch im niedersächsischen Hannover verzeichneten die Beamten rund 50 Einsätze wegen teils schweren Stürmen.

Kommentar:




Fireball 4

Feuerball über den Hausruck in Oberösterreich

Bis Mitte November sind Sternschnuppen der Tauriden am Himmel zu beobachten.

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© Erich Pucher
Das Foto zeigt links den Feuerball, rechts sieht man Wolfsegg mit dem Schloss und Ottnang mit der Pfarrkirche.
Am Samstag war der Vöcklabrucker Erich Pucher auf der Suche nach einem geeigneten Standort, um den Polarstern zu fotografieren. Gleich bei der ersten Testaufnahme mit Stativ gelang ihm bei Pettenfirst um 19.06 Uhr ein spektakuläres Foto: Die Langzeitbelichtung von 30 Sekunden zeigte einen Feuerball über den Hausruck.

Ursache für dieses Himmelsphänomen sind die Sternschnuppenströme der Tauriden: "Von Ende Oktober bis Mitte November sind zwischen zwei und vier Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten", erklärt Erwin Filimon vom Astronomischen Arbeitskreis Salzkammergut. Von deren Sternwarte auf dem Gahberg in Weyregg sind mittlerweile 15 Fotos dieser besonders hellen Sternschnuppen gelungen.

Kommentar:




Fireball 4

Es regnet Feuerbälle: Erneut riesiger Meteor über Bangkok explodiert

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Aufregung um 20:35 Uhr Ortszeit in Thailand. Plötzlich fällt ein Feuerball vom Himmel und erleuchtet den Nachthimmel. Diverse Dash-Cams haben das Spektakel aufgezeichnet. Bereits am 7. September war ein Meteor über Thailand verglüht.

Ein Feuerball hat am Montagabend Ortszeit, den Himmel über Bangkok und umliegende Provinzen erleuchtet. Die thailändische Gesellschaft für Astronomie gab kurz nach der Himmelserscheinung bekannt, dass es sich offenbar um einen Meteor gehandelt haben muss.


Bis zur Erde hatte es der Feuerball allerdings nicht geschafft. Demnach ist der Himmelskörper nach dem Eindringen in die Erdatmosphäre verglüht.

Bereits am 7. September hatte ein Meteor für Aufsehen gesorgt. Auch damals waren diverse Dashcam-Aufnahmen veröffentlicht worden, die den fallenden Himmelskörper zeigten.

Kommentar: Erst vor wenigen Monaten explodierte ein anderer Meteor mitten am Tag über Bangkok:

  • Erschrockene Thailänder: Großer Feuerball über Bangkok explodiert





Fireball 4

Dieser Feuerball ließ an Halloween den Nachthimmel über Schweden, Deutschland und Polen aufleuchten

Eine ungewöhnliche Lichterscheinung hat am Samstagabend zahlreiche Menschen in Mecklenburg-Vorpommern aufgeschreckt. Nach Angaben der Polizei hätten mehrere Anrufer der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg von der Sichtung berichtet. Demnach soll ein "gleißender, langgezogener Lichtschein" östlich von Neubrandenburg in Richtung der Autobahn A 20 in großer Höhe am Himmel zu sehen gewesen sein. Jetzt sind erste Bilder aufgetaucht, auf denen das Naturschauspiel zu sehen ist.

Meteorit Mecklenburg-Vorpommern Oktober 2015
© Thorsten Hannusch
Thorsten Hannusch machte diese Aufnahme von der Lichterscheinung aus seinem Auto heraus.
"Wunderschöne Erscheinung"

Auch am Servicetelefon von NDR 1 Radio MV meldeten sich Zeugen des Phänomens. Siegfried Peer aus Stralsund sprach von einer "wunderschönen Erscheinung mit tropfenförmigen, grünlichen Lichtern“, die vom Himmel regneten. Eberhard Krebs aus Feldberg war auf der B 198 zwischen Neustrelitz und Woldegk unterwegs, als er die Erscheinung am östlichen Himmel bemerkte. "Wir dachten erst, es wäre eine grüne Leuchtkugel, aber es hat relativ lange nachgeglüht." Auch in Polen soll das Licht zu sehen gewesen sein.

Kommentar: Weitere Meteore, die in den letzten Tagen aufgetreten sind:


Fireball

Feuerball stürzt in den Baikalsee

baikalsee
© Aquarelle Reise
Nach durchgeführten Berechnungen hatte das Objekt nach 37 Sekunden seine horizontale Geschwindigkeit komplett verloren und fiel 238 Kilometer von der Stelle entfernt, wo es zum ersten Mal gesehen wurde, in den See. Kameras fingen das Ereignis ein.


Kommentar:




Fireball 5

Uruguay: Meteor schlägt durch Dach eines Hauses

In Uruguay durchschlug ein Meteor ein Hausdach und beschädigte dabei ein Fernsehgerät und ein Bett. Personen wurden dabei nicht verletzt.
Bild
Das Ereignis fand bereits im September statt, jedoch wurden erst jetzt die Untersuchungen zu dem Vorfall abgeschlossen. Die Untersuchungen ergaben dabei, dass der Meteor mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h durch das Dach drang.

Fireball 3

Gewaltiger Impakt - Bisher unbekannter Meteoritenkrater in Saudi-Arabien entdeckt

Sensationsfund in der saudischen Wüste: Zwei Geologen der Universität Freiburg haben einen 34 Kilometer großen Meteoritenkrater identifiziert. Der Trichter war bei Erdölbohrungen entdeckt worden.

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© colourbox
Geschwindigkeiten von Meteoriten sind enorm. Treffen sie auf die Erde können sie eine enorme Zerstörungskraft haben.
Thomas Kenkmann, Leiter des Geologischen Instituts an der Universität Freiburg, war mehr oder weniger per Zufall auf den Fund gestoßen. In einem Forschungsbericht las er von einem rätselhaften Gebilde in der Nefud-Wüste. Mitarbeiter des Erdölriesen Saudi Aramco waren bei Bohrungen Unregelmäßigkeiten in der Gesteinsstruktur aufgefallen, auf die sie sich aber keinen Reim machen konnten. Kenkmann bat die Saudis um eine Gesteinsprobe, die er gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Poelchau im Labor untersuchte. Dabei stellten sie sogenannte geschockte Minerale fest, der Fingerabdruck eines Meteoriteneinschlags. Kenkmanns Verdacht hatte sich bestätigt.

Einschlag mit Tempo 60 000

Der 34 Kilometer breite Einschlagtrichter ist für Laien unsichtbar und auch aus der Satellitenperspektive nicht zu erkennen. Er verbirgt sich unter einer bis zu vierhundert Meter dicken Schicht aus rotem Wüstensand und Sandstein. Aus dem Schockmuster des Gesteins und der Kratergröße lässt sich aber ein einigermaßen präziser Steckbrief des Himmelsgeschosses erstellen. Nach Kenkmanns Berechnungen hatte der Meteorit einen Durchmesser von 2,6 Kilometern und schlug mit 60 000 Stundenkilometern auf der Erde ein. Wann es zum Aufprall kam, ist noch relativ unklar. Kenkmanns Schätzungen schwanken zwischen 70 und 400 Millionen Jahren.

Kommentar:


Meteor

Dinosauriersterben: Was war dafür verantwortlich - ein Meteorit oder Vulkanausbrüche? Anscheinend trug beides dazu bei

Indische Vulkane oder ein Meteorit in Mexiko? Was löschte die Dinos aus? Darüber streiten Forscher seit Jahrzehnten. Neue Datierungen zeigen: Der Meteoriteneinschlag könnte die starken Vulkanausbrüche verursacht haben.

Asteroiden Impakt / Asteriod Impact
© NASA
Seit mehr als 30 Jahren bekriegen sich zwei Wissenschaftlerfraktionen über die Ursache des Massensterbens vor etwa 66 Millionen Jahren. Die einen sagen, ein Meteorit in Mexiko, der Chicxulub-Einschlag, sei Schuld am Ende der Dinosaurier. Die anderen favorisieren starken Vulkanismus im heutigen Indien. Die Spuren der Lavafluten sind noch heute im sogenannten Dekkan-Trapp in Westindien zu besichtigen. Mehr als 3000 Meter hoch türmt sich mancherorts das erkaltete Vulkangestein.

Seit Kurzem spekulieren Geologen darüber, dass beide Ereignisse womöglich miteinander zusammenhängen - es also gar kein Entweder-oder bei der Ursache des Dinosterbens gibt. Nun liefert eine Studie im Fachblatt "Science" neue Belege für diese Hypothese. Demnach löste der heftige Einschlag des Himmelskörpers nahe Mexiko in den folgenden Jahrtausenden massive Vulkaneruptionen auf dem Gebiet des heutigen Indiens aus, die das Artensterben verschärften.

"Aufgrund unserer Datierung der Lava können wir ziemlich sicher sein, dass der Vulkanismus und der Einschlag innerhalb der 50.000 Jahre vor dem Aussterben stattfanden, sodass die Trennung zwischen den beiden Mechanismen künstlich wirkt", sagt Paul Renne von der University of California in Berkeley. Beide Phänomene hätten eindeutig zur selben Zeit das Leben auf der Erde beeinflusst.

Kommentar: Momentan ist wieder ein Massensterben im Gange mit Erdveränderungen, häufigen Vulkanausbrüchen und jede Menge fliegenden Feuerbällen in unserer Atmosphäre. Das eine kann gleichzeitig mit dem anderen stattfinden. Für weitere Zusammenhänge lesen Sie "Earth Changes And The Human-Cosmic Connection" von Pierre Lescaudron. Das Buch wird z.Zt. vom deutschen SOTT-Team übersetzt und als Artikelserie veröffentlicht.