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Mo, 25 Okt 2021
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Vulkanaktivität

Bizarro Earth

"Himmel und Erde": Erdveränderungen im Dezember 2013 und Januar 2014

Erdfälle, seltsame Lichter am Himmel, Meteore, Vulkanaktivitäten, eine "schlafende Sonne", Kältewelle in Amerika und eine Hitzewelle in Australien.

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© Screenshot

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Lava fließt aus dem Schiwelutsch-Krater aus in Kamschatka

Glühende Lawinen gehen die Abhänge des Vulkans Schiwelutsch auf der russischen Fernosthalbinsel Kamtschatka nieder. Die Aktivität des Riesen, der rund 3.000 Meter über dem Meeresspiegel emporragt, nahm im Mai 2009 zu.

Ab und zu spuckt der Vulkan bis zu fünf Meter hohe Aschensäulen. Die umliegenden Siedlungen sind bisher nicht bedroht, Asche gefährdet jedoch den Luftverkehr.

Bei Menschen und Tieren kann die Asche eine Vergiftung auslösen. Touristen und Sportlern wird empfohlen, von Besuchen der Schiwelutsch-Umgebung abzusehen.

Online Redaktion

Bizarro Earth

Tausende Menschen fliehen vor Vulkanausbruch in Indonesien

Über 25.000 Einwohner der indonesischen Insel Sumatra mussten wegen des vor zwei Wochen erwachten Vulkans Sinabung ihre Häuser verlassen.
Vulkan Indonesien
© ATAR/AFP
Am Samstag ereigneten sich mehrere Vulkanausbrüche, die umliegenden Dörfer wurden mit einer zehn Zentimeter hohen Schicht heißer Asche bedeckt.
Flucht vor Vulkanausbruch Indonesien
© ATAR/AFP

Hiliter

Ascheregen zerstört Ernte auf Sumatra

Vier Jahrhunderte war der Mount Sinabung inaktiv, jetzt kommt der Vulkan auf der indonesischen Insel Sumatra plötzlich nicht mehr zur Ruhe. Die unmittelbare Umgebung des Feuerbergs wurde bereits evakuiert.

Die Ernte ist wohl kaum mehr zu retten in Tanah Karo auf der indonesischen Insel Sumatra. Das ganze Feld ist mit Asche bedeckt. Die weht unaufhörlich vom Mount Sinabung herüber. Der Vulkan war fast vier Jahrhunderte inaktiv, seit Ende vergangenen Jahres kommt er nun plötzlich nicht mehr zur Ruhe. Die unmittelbare Umgebung des Berges wurde bereits evakuiert, mehr als 20.000 Menschen sind in Notunterkünften untergebracht.

Phoenix

Japans neue Vulkaninsel wächst (Video)

Die kleine japanische Insel, die vor knapp zwei Wochen nach einem Vulkanausbruch aus dem Meer entstieg, ist gewachsen. Die japanische Küstenwache meldete, die Insel sei zweieinhalb Mal größer als bei ihrer Entstehung. Sie ist nun 250 Meter breit und 200 Meter lang. Drei Krater spucken immer noch Asche und Lava.


Phoenix

Feuerschauspiel am Ätna (Video)

Auf der italienischen Insel Sizilien hat der Vulkan Ätna am Montagabend erneut Lava in die Luft geschleudert. Es ist das dritte Mal innerhalb einer Woche, dass solche spektakulären Eruptionen beobachtet wurden. Offenbar hat sich ein neuer südöstlicher Krater geöffnet. Der letzte größere Ausbruch des Ätna war 1992.


Cloud Lightning

Zeichen der Veränderung im Oktober und November 2013

Taifun Philippinen

Nach dem Super-Taifun Haivan sahen die Philippinen aus als wären sie von einem Tsunami erfasst worden.
Große Überschwemmungen und Erdrutsche in Indien; ein massives Erdbeben bei Japan; ein heftiger über Nordeuropa hinwegfegender Sturm; weitere Massentiersterben; Überschwemmungen in Texas, die die Flüsse auf die höchsten Stände seit 100 Jahren bringen; sich rot verfärbende Kanäle in den Niederlanden; Sichtungen von Meteor-Feuerbällen auf der ganzen Welt; ein verheerender Super-Taifun, der Teile der Philippinen ausradierte; ein tödlicher Wirbelsturm in Somalien; Erdfälle, die weitere Häuser in Florida verschlucken; ein Ausbruch von heftigen Tornados im Mittleren Westen der USA "zum zweiten Mal in der Saison"...

Ein weiterer Monat voll von merkwürdigem Wetter und Ereignissen am Himmel auf einem Planeten, der immer weiter durchgeschüttelt wird.



Blue Planet

Bevorstehender Vulkanausbruch? Tausende Indonesier flüchten vor aktivem Vulkan

Bild
© Reuters
Aschewolken über dem Vulkan Sinabung. Viele Dörfer mussten bereits geräumt werden. Die Behörden fürchten einen Ausbruch des Vulkans.
Auf der indonesischen Insel Sumatra rechnen die Behörden mit einem Vulkanausbruch. Tausende Menschen mussten ihre Dörfer räumen. Der Vulkan Sinabung war erst vor drei Jahren wiedererwacht.

Jakarta - Heiße Gaswolken treiben am Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra immer mehr Menschen in die Flucht. Am Montag stieß der Vulkan eine 3000 Meter hohe Aschefontäne aus, sagte ein Sprecher des Vulkan-Instituts. Die Behörden orderten die Räumung weiterer 17 Dörfer an. Tausende waren bereits geflohen. Insgesamt mussten damit nach Angaben der Behörde für Katastrophenschutz bislang 15 000 Menschen ihre Dörfer räumen. Für sie wurden Notunterkünfte eingerichtet.

Der fast 2500 Meter hohe Vulkan war nach 400 Jahren im August 2010 wieder erwacht. Er spie Gas, und Lava floss über den Kraterrand. Dann wurde es ruhiger. Seit September ist er wieder aktiver. Er schleuderte Anfang November eine 7000 Meter hohe Aschefontäne in die Luft.

Bizarro Earth

Weiteres Zeichen der Zeit: Sieben Vulkane brechen am selben Tag in sechs Ländern aus

Samstag der 23. November 2013 war mit sieben Vulkanausbrüchen am selben Tag ein explosiver Tag auf der Erde.

Vulkan Sinabung

Aschewolke von Vulkan Sinabung
In Japan brach auf der Insel Nishino-Shima zum ersten Mal seit 40 Jahren ein Vulkan aus. Der Ausbruch führte zur Bildung neuen Insel im Pazifik. Die japanische Navy berichtete, dass der Ausbruch dazu führte, dass kochende Lava mit Wasser zusammentraf und zu Dampf- und Aschewolken führte.

Hier das Video über die sich neu geformte Insel:



Rund 7,000 Meilen von Japan entfernt kam es durch Mexikos Colima Vulkan zu einer Aschewolke, die etwa 3,2 Kilometer weit in den Himmel aufstieg.

In Guatemala machte der Fire Mountain (Feuerberg) seinem Namen allen Ehre und wartete mit einer mäßigen Aschewolke auf, die naheliegende Städte mit Ascheregen überdeckte. Der Ausbruch selbst und die Schockwellen, die der Ausbruch verursachte, wurden jedoch von den Guatemaltekern bis in Gebiete gespürt, die 9,7 km weit vom Vulkan entfernt waren. Während Türen und Fenster erschüttert wurden gibt es laut ersten Berichten bisher keine Schäden.

Cloud Lightning

Vulkan Telica stößt Asche aus

Managua. Der Vulkan Telica in Nicaragua hat am Mittwoch eine rund 50 Meter hohe Aschewolke ausgestoßen. Zuvor habe sich in dem rund 90 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Managua gelegenen Berg eine heftige Explosion ereignet, sagte der Direktor des Katastrophenschutzes, Guillermo González. Die Lage sei relativ ruhig, Wissenschaftler überwachten die Aktivität des Vulkans. González forderte die Bewohner der Berghänge allerdings auf, sich für den Ernstfall mit Wasser und Lebensmitteln einzudecken. Im März waren der Telica und der Vulkan San Cristóbal in der Nachbarprovinz Chinandega sehr aktiv.

dpa