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Mi, 20 Okt 2021
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Vulkanaktivität

Fire

Vulkanasche vom Santiaguito in Guatemala stieg bis auf 4500 Meter

volcan santiaguito
© imagen de archivo
Am Domvulkan Santiaguito in Guatemala ereignete sich eine eine moderate explosive Eruption. Vulkanasche stieg bis auf 4500 m Höhe auf und regnete in benachbarten Orten nieder. Pyroklastische Ströme entstanden die ca. 2ooo m weit flossen. Die Eruption ging sehr wahrscheinlich mit einem partiellen Kollaps des Lavadoms einher.

Fire

Neuer Eruptionszyklus beim Ätna?

Vulkanausbruch Ätna, ätna symbolbild
© DPA
Symbolbild
Update 18.05.2016: Die Aktivität hat sich im Laufe der Nacht verstärkt und auf den LiveCams ist eine kontinuierliche Aschewolke zu beobachten. Der Tremor hat sich nun auf erhöhtem Niveau stabilisiert. Auf dieser Stufe kann sich die Aktivität einige Tage halten.

Mit einsetzen der Dämmerung erkannte man auf den LiveCams am Ätna rot illuminierte Gaswolken über dem Nordostkrater schweben. Mittlerweile wurden auch die ersten glühenden Lavabrocken gesichtet, die auf strombolianische Eruptionen hindeuten. Der Tremor steigt seit gut 24 Stunden leicht, aber kontinuierlich. Es sieht so aus, als würde ein neuer Eruptionszyklus so beginnen, wie der Letzte endete. Es bleibt spannend abzuwarten, ob sich wieder Paroxysmen aufbauen und wenn ja, aus welchem Krater. Wie wir spätestens letzten Dezember gelernt haben, kann die Aktivität schnell zwischen den Gipfelkratern wechseln.

Kommentar:


Vulkane Net Newsblog veröffentlichte folgendes Update:
Update 17,20 Uhr: So plötzlich wie die Eruption angefangen hat ist sie nun bereits wieder vorbei. Man kann also von einer paroxysmalen Eruption reden. Stellt sich die Frage ob es ein Einzelereignis war, oder ob eine Serie folgen wird.

Originalmeldung: Nun ist plötzlich der Zentralkrater in die Aktivität eingestiegen, die gestern am Nordostkrater begann. Laut Boris Behncke findet die Eruption in der Voragine statt, dem Krater direkt neben der Bocca Nuova. Hier einige Screenshots der Aktiviät



Fire

Kratersee des Ruapehu-Vulkan gewinnt an Hitze - Alarmstufe 2 ausgerufen

Verschiedene Parameter deuten am Ruapehu auf
Mt Ruapehu
© Getty
Neuseeland auf ein Ansteigen der vulkanischen Aktivität hin. Neben leichtem Tremor wurde ein erhöhter Gasausstoß registriert. Besonders besorgniserregend ist ein Aufheizen des Kratersees von 25 auf 46 Grad Celsius. Dies veranlasste die Wissenschaftler des GNS die Alarmstufe auf „2“ zu erhöhen.

Ein weiterer Vulkan Neuseelands ist derzeit unruhig: White Island. Dort wurde kürzlich ein neuer Krater entdeckt und man rechnet mit weiteren kleinen Eruptionen.

Kommentar:




Ambulance

Vulkan Mt. St. Helens löst leichte Erdbeben aus

Mount St. Helens 2004
Während ich am Wochenende auf der Jahreshauptversammlung der Vulkanologischen Gesellschaft verweilte, bestimmt der Mt. St. Helens die vulkanischen Pressemeldungen: das USGS der Cascadenvulkane gab bekannt, dass die Seismik unter dem Vulkan seit März erhöht ist. Seit dem wurden 130 Mikroerdbeben mit Magnituden kleiner gleich 1,3 registriert. Die Hypozentren lagen in Tiefen zwischen 7 und 2 Kilometern. Zunächst gab es nur vereinzelte Erdbeben, zuletzt steigerte sie sich auf 40 pro Woche. Die Vulkanologen gehen davon aus, dass die Erdbeben durch Magmabewegungen im Untergrund verursacht werden. Allerdings sehen sie noch keine unmittelbare Gefahr eine bevorstehenden Vulkanausbruchs. Der Jahrestag der katastrophalen Eruption des St. Helens im Jahr 1980 jährt sich am 18. Mai.

Erwähnenswert ist auch ein weiterer Paroxysmus am Fuego in Guatemala. Die Aktivität steigerte sich relativ schnell und unvermittelt.

Kommentar:



Bad Guys

Übersicht über weltweit aktive Vulkane: Klyuchevskoy brodelt

Klyuchevskoy
Klyuchevskoy: der Vulkan in Kamchatka ist derzeit besonders munter und erzeugt neben strombolianischen Eruptionen Aschewolken, die fast 3 km über den Krater aufsteigen. Die thermische Strahlung ist so hoch, dass wahrscheinlich auch wieder Lavaströme unterwegs sind.

Sakurajima: auf der japanischen Insel Kyushu geht es wieder heiß her. Saku eruptierte am 01. Mai 7 Aschewolken. Vulkanasche stieg mehrere Kilometer hoch auf.

Santiaguito: in Guatemala ist der Domvulkan Santiaguito weiterhin sehr aktiv. Gestern fanden 2 stärkere explosive Eruptionen statt. Vulkanasche erreichte eine Höhe von gut 4500 m.

Kommentar:



Attention

Seismische Aktivität am Turrialba Vulkan in Costa Rica nimmt zu

The vapor plume started forming above Turrialba’s crater in the early hours of Thursday, April 28.
© OVSICORI
Die Rauchwolke begann sich an Turrialbas Krater in den frühen Morgenstunden des 28. April zu bilden.
Das vulkanologische und seismologische Observatorium in Costa Rica (in Spanisch OVSICORI) berichtete Heute, dass die seismische Aktivität am Turrialba Vulkan in den letzten Stunden zugenommen hat.

Das Observatorium erinnerte daran, dass sich letzten Samstag innerhalb von weniger als 12 Stunden nahezu 75 Erdbeben zwischen dem Irazu und dem Turrialba Vulkan ereignet hatten.

Das nationale seismologische Netzwerk sagte, dass bisher das Austreten von normalen Rauch und Aschewolken beobachtet wurde.

Nach mehr als einem Jahrhundert der Inaktivität, wurden am 5. Januar 2010 wieder seismische Aktivitäten am Turrialba Vulkan gemessen.

Der Turrialba ist der nach dem Irazu der zweithöchste Vulkan des Landes. Er befindet sich im Distrikt Santa Cruz, im Kanton Turrialba, in der Provinz von Cartago.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Kommentar: Sehen sie auch:
  • 73 Erdbeben innerhalb von 12 Stunden erschüttern die Erde zwischen zwei Vulkanen in Costa Rica



Attention

Berichte über zunehmende seismische Aktivität am Nevado del Ruiz Vulkan in Kolumbien

Nevado del Ruiz volcano
© El Nuevo Dia
Nevado del Ruiz Vulkan
Das vulkanologische uns seismologische Observatorium von Manizales berichtete über das Auftreten zweier moderater Beben am Nevado del Ruiz Vulkan, nachdem die Region von einer Reiher kleinerer Schwarmbeben erschüttert wurde.

Die Beben stehen im Zusammenhang mit Felsbrüchen und zeigen damit einen bedeutsamen Anstieg der vulkanischen Aktivität an.

Der Erdbebenschwarm begann gegen 17:00 Uhr am 29. April 2016, bevor sich zwei moderate Beben (beide mit der Stärke 3,4 auf der Richterskala) am 29. April 2016 um 20:26 Uhr und 20:46 Uhr ereigneten.

Die beiden stärkeren Beben befanden sich am nordöstlichen Teil der Vulkanischen Struktur in einer Tiefe von 3,78 Kilometer.

Es wurde ebenfalls von Ascheregen in Murillo, einer kleinen Stadt nahe des Nevado del Ruiz Vulkans berichtet, was die gestiegene seismische Aktivität belegt.

Nach offiziellen Angaben eruptiert der Nevado del Ruiz Vulkan bereits seit 17 Monate Asche, aber durch die speziellen Wetterbedingungen fiel die Asche nun in der näheren Umgebung.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Attention

Kurze Übersicht aktiver Vulkane weltweit

crack Aso-Caldera
© asahicom.jp
Risse in der Aso-Caldera.
Aso: das Kumamoto-Erdbeben mit einer Magnitude von 7,1 aktivierte eine bis dahin unbekannte Störungszone in der Aso-Caldera. Es entstanden zahlreiche Frakturen im Boden, die auf Luftaufnahmen deutlich sichtbar sind. Zudem verflüssigte sich vielerorts der Boden und es kam zu zahlreichen Hangrutschungen. Das Beben beschädigte auch die Fabriken mehrerer Kamerahersteller. Für die Fotografen unter uns dürften die damit verbundenen Lieferengpässe unerfreulich sein.

Klyuchevskoy: in den vergangenen Tagen lief der Vulkan auf Kamchatka zur Höchstform auf und eruptierte Lavaströme und Aschewolken. Diese stieg laut VAAC Tokyo bis zu 3 km über den Krater auf.

Sakurajima: seit 3 Tagen finden wieder explosive Eruptionen statt. Vulkanasche steigt dabei bis zu 4,5 km hoch auf.

White Island: im Norden von Neuseeland brach der Inselvulkan aus und erzeugte eine kleinere Ascheeruption. Es war die erste Eruption seit 3 Jahren.

Fire

Erde öffnet sich: Insgesamt sind weltweit gerade 40 Vulkane aktiv

Villarrica volcano, Chile

Villarrica volcano, Chile
Nach Informationen von Volcano Discovery sind derzeit weltweit 40 Vulkane aktiv und nur sechs davon, befinden sich nicht entlang des pazifischen Feuerrings. Dailymedia berichtet weiter, dass insgesamt während des gesamten 20 Jhds. jährlich maximal 35 Vulkane ausbrachen, ist die momentane Aktivität sehr, sehr groß. Warum das so ist, können Sie in den nächsten Artikeln nachlesen:

Fire

Der "rauchende Berg" Popocatépetl erwacht wieder zum Leben

Mehr als 25 Millionen Menschen leben in der näheren Umgebung des Popocatépetl, darunter die 18 Millionen Einwohner Mexiko Citys. Um 2:32 Uhr Ortszeit am Dienstagmorgen erwachte der gefährlichste Vulkan in Mexiko in spektakulärer Manier zum Leben und dies beunruhigt viele Experten bezüglich dessen, was als Nächstes kommen mag.
Popocatépetl

Popocatépetl
Popocatépetl ist ein aztekisches Wort für “rauchender Berg“ und Historiker berichten, dass einst ganze aztekische Städte unter superheißer Lava aus diesem Vulkan begraben wurden. Tatsächlich waren die superheißen Lavaflüsse so hoch, dass sie ganze aztekische Pyramiden unter sich begraben haben.

Ein voller Ausbruch des Popocatépetl wäre eine Katastrophe, wie sie das moderne Mexiko noch nicht erlebt hat und wenn man bedenkt, was in Ecuador, Japan und am Yellowstone in der vergangenen Woche geschehen ist, so glaube ich, dass es erheblichen Grund zur Sorge gibt.

Die Eruption des Popocatépetl heute früh kam für die Bewohner der Gegend sehr überraschend. Das Folgende kommt von einer mexikanischen Nachrichten-Quelle:
Der Vulkan Popocatépetl erwachte heute früh um 2:32 Uhr zum Leben und entließ eine Aschewolke, die auf den Großteil der Stadt Puebla fiel und die Schließung des Flughafens verursachte.

Das nationale Katastrophenschutz-Zentrum Cenapred sagte, der Vulkan habe Asche bis in eine Höhe von rund drei Kilometer über dem Krater gespuckt. Die Explosion wurde durch den Ausstoß von glühenden Fragmenten begleitet, die Berichten zufolge in bis zu 1,6 Kilometer Entfernung nordöstlich des Vulkans in El Popo niedergingen.

Kommentar: