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So, 27 Nov 2022
Die Welt für Menschen, die denken

Brände


Cloud Lightning

SOTT Video-Zusammenfassung der Erdveränderungen im August 2014

Zeichen der Zeit im August 2014
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Dies ist der achte Teil unserer monatlichen Serie. Das folgende Filmmaterial umfasst die "Zeichen der Zeit" aus der ganzen Welt im August 2014 - "Erdveränderungen", extremes Wetter und planetarische Umwälzungen.

Während die westlichen Führer noch mehr Kriege der Ablenkung vom Zaun brechen, hat Mutter Natur ihren Unmut in Form von sintflutartigen Regenfällen und zerstörerischen Erdrutschen auf allen Kontinenten zum Ausdruck gebracht. Von den USA bis nach Nigeria und vom Balkan bis nach Japan haben Blitzfluten Straßen in Flüsse und Berge zu "Fontänen" aus Fels und Schlamm verwandelt. Drei Wasserhosen erschienen vor der schwedischen Küste; sechs Wasserhosen (von denen einige auf das Land übergingen) versetzten Menschen in Genua in Angst und Schrecken; und WIEDER trafen Tornados auf Istanbul und San Cristobal in Südmexiko.
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Die rekordbrechende Waldbrand-Saison in Nordamerika hält weiterhin an
Waldbrände und "schwere Dürren" wechselten sich mit "Monsun"-Regenfällen in den westlichen Staaten der USA ab. Die extremsten Walbrände wüteten in den nördlichsten Gebieten unserer Erde: In Kanada und Sibirien. Noch mehr Taifune trafen auf Japan und China und brachten Unmengen an Wasser mit sich, was dazu führte, dass Hundertausende ihre Häuser verlassen mussten. Währendessen verursachten Hurrikans im Atlantik sowie im Pazifik Schäden an den Küsten von Kalifornien und Hawaii. In Hawaii war es der erste Hurrikan seit 22 Jahren, der die Insel direkt traf und noch am gleichen Tag gab es dort ein Erdbeben.

Erinnern Sie sich noch and die "Krater-Löcher" in Sibirien? Etwas Ähnliches geschah diesen Monat in Utah, während noch mehr Erdfälle Autos verschluckten und ein 1km langer und 8 Meter tiefer Graben sich in Nordmexiko öffnete. Die Entdeckung von Hunderten Methan-Schloten vor der US-Nordostküste geschah zur gleichen Zeit, an der man feststellte, dass der Methan-Ausstoß in der Arktis stark angestiegen ist. Während Südafrika durch das stärkste Erdbeben seit 45 Jahren getroffen wurde, rückte Kalifornien dem "großen Erdbeben" einen Schritt näher, als dort das schwerste Erbeben seit 25 Jahren auftrat, 200 Menschen verletzte und Häuser zerstörte.

Wie oben, so unten: Oben am Himmel wurden spektakuläre "Jet-Blitze", "Erdbebenlichter", Feuerbälle und "UFOs" gesichtet und auf Kameras festgehalten... Dies sind die Zeichen der Zeit für den August 2014:


Phoenix

Waldbrand an der Costa Blanca, Spanien führte zu Evakuierungen

waldbrand denia, costa blanca
Ein Brand in unmittelbarer Nähe des auch bei deutschen Touristen beliebten Badeortes Dénia an der Costa Blanca in Spanien hat in nur 24 Stunden 40 Hektar Wald zerstört.

Die Flammen seien aber inzwischen unter Kontrolle, teilte ein Sprecher der Regierung der Autonomen Gemeinschaft Valencia am Samstag mit. Feuerwehr und ein Löschhubschrauber blieben zunächst noch im Einsatz, um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern.

Das Feuer war Freitagnachmittag am Fuße des etwa 750 Meter hohen Montgó ausgebrochen, nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum und den Stränden Dénias entfernt. Nach einer vorbeugenden Evakuierung konnten rund 100 betroffene Menschen - darunter auch Touristen - wieder in ihre Häuser zurückkehren, wie es hieß. Die Ursache des Feuers blieb zunächst unklar. Die Behörden ermittelten.

Cloud Grey

Wetter der Gegensätze: Fluten in Florida, Waldbrände in Kalifornien

Unwetter sorgen im Süden der USA für heftige Überschwemmungen. Viele Häuser stehen unter Wasser, Straßen wurden überflutet, Brücken stürzten ein.
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© afp
Miami - Im Süden der USA haben tagelange heftige Regenfälle ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Besonders stark betroffen war die Gegend rund um Pensacola im Nordwesten Floridas. Angesichts der Überschwemmungen hat der Gouverneur von Florida, Rick Scott, in 26 Bezirken den Notstand ausgerufen. Viele Häuser standen unter Wasser, Straßen waren überflutet und wurden weggespült, Brücken stürzten ein.

Eine 67-jährige Frau sei in einem Abflussgraben ertrunken, sagte eine Bezirkssprecherin von Escambia County dem Sender CNN. Allein in Pensacola betrage der Schaden mindestens 100 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 72 Millionen Euro).

Phoenix

Feuerwalze in Chile überollt Hafenstadt Valparaíso: Feuer wandert von Haus zu Haus

Eine gigantische Feuerwalze hat in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso schwere Schäden angerichtet. 16 Menschen starben, Hunderte Häuser wurden zerstört. Heftige Winde erschweren den Einsatz der Löschfahrzeuge. Nur schwer lässt sich das Feuer unter Kontrolle bringen.

feuer hafenstadt valparaiso
© AFP
Bei einem Großbrand in der chilenischen Hafenstadt Valparaiso sind nach offiziellen Angaben elf Menschen umgekommen und mindestens 500 Häuser zerstört worden. Ein am Samstagabend in den Hügeln am Stadtrand ausgebrochenes Buschfeuer breitete sich rasend schnell aus und fraß sich auch am Sonntag immer weiter ins Stadtinnere. Ganze Straßenzüge wurden Opfer der Flammen, stets gab es neue Explosionen. Auf Fernsehbildern war eine riesige Flammenwand zu sehen, die Haus für Haus verschlang.

Am Sonntag regnete es dann die heiße Asche aus dem Wald auf die Stadt ab. Atemprobleme waren die Folge, vor allem bei älteren Menschen und Kindern. "Das ist die schlimmste Katastrophe, die ich je gesehen habe. Nun befürchten wir, dass sich das Feuer in das Zentrum der Stadt bewegt, was die Notsituation noch einmal verschlimmern würde", so der Gouverneur der Region, Ricardo Bravo.

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Indonesien: Behörden rufen wegen Feinstaub den Notstand aus

Nachdem die hohe Feinstaubkonzentration in der Luft in Teilen Chinas allmählich wieder zurückgeht, herrscht nun in Indonesien Smog-Alarm.

Brandrodungen für ertragreichere Felder

Schuld sind zahlreiche Waldbrände, die jedoch nicht nur auf das trockene Wetter zurückzuführen sind, sondern teilweise auch von Ackerbauern gelegt wurden, die ihre Felder mit Brandrodung wieder fruchtbar machen wollten. 26 Personen wurden bereits wegen Brandstiftung festgenommen.

Erhöhte Anzahl an Atemwegserkrankungen durch Feinstaubbelastung

Besonders stark betroffen ist die Provinz Riau, wo Behörden für sieben der insgesamt zwölf Bezirke sogar den Notstand ausgerufen haben. Den Einwohnern wurde geraten Zuhause zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zudem wurden kostenlose Atemschutzmasken verteilt. Die erhöhten Feinstaubwerte machten sich aber bereits nach wenigen Tagen gesundheitlich bemerkbar.

Wie die indonesische Gesundheitsbehörde mitteilte, hat sich die Anzahl der Fälle von Atemwegserkrankungen seit Januar mehr als vervierfacht.