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Do, 02 Dez 2021
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Erdbeben

Bizarro Earth

Kommentar von "Mutter Erde": Nach Merkel-Besuch trifft Erdbeben Neuseeland

Da hat Angela Merkel ja nochmal Glück gehabt. Nur wenige Tage nach ihrem Besuch in Neuseeland wird das Inselreich von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Fast auf der gesamten Nordinsel waren die Erdstöße zu spüren.
Erdbeben Neuseeland nach Merkel-Besuch
© Geonet.org.nz
Das Epizentrum befand sich an der Ostküste Neuseelands.
Ein Erdbeben der Stärke 6,7 hat am Montagvormittag (Ortszeit) die Ostküste Neuseelands erschüttert. Der US-Erdbebenwarte USGS zufolge lag das Zentrum des Bebens rund 200 Kilometer von der Stadt Gisborne auf der Nordinsel entfernt in 35 Kilometern Tiefe.

Eine mögliche Bedrohung durch einen Tsunami schlossen die neuseeländischen Behörden aus, dafür liege das Beben zu weit von der Küste entfernt. Die Erschütterungen waren demnach aber trotzdem in weiten Teilen der Nordinsel zu spüren.

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Schweres Erdbeben in Indonesiens Norden löst kleinen Tsunami aus - Schäden an Gebäuden in Sulawesi - Zerstörungen durch Nachbeben

Infolge eines schweren Erdbebens um 2.31 Uhr MEZ wurde Tsunamialarm für Teile Indonesiens ausgerufen. Das Erdbeben hatte nach Angaben der Indonesischen Behörden Magnitude 7.3. Sein Epizentrum lag zwischen den Inseln Sulawesi und Halmahera. Für 15 Regionen entlang der Küsten wurden zwischenzeitlich Warnungen vor bis zu einem Meter hohe Wellen ausgegeben.

Indonesien Erdbeben November 2014
© Google Earth
Die Erschütterungen selbst waren auf beiden Inseln, sowie im Süden der Philippinen spürbar. Aus der Region Ternate kamen erste unbestätigte Meldungen über einen kleinen Tsunami. Angaben zur Höhe wurden nicht gemacht. Schäden gab es nicht.

Größere Auswirkungen hatte das Erdbeben im Norden von Sulawesi. Speziell die Region Manado war betroffen. In weiten Teilen der Region fiel der Strom aus. Ersten Schätzungen zufolge wurden mehrere hundert Gebäude beschädigt. Teilweise seien Mauern eingestürzt. Auch Schulen und Krankenhäuser waren betroffen. Meldungen über Verletzte gibt es nicht. Größere Schäden blieben offenbar aufgrund der Distanz zwischen Epizentrum und Küstenlinie aus.

Knapp 30 Minuten nach dem Hauptbeben (3.08 Uhr MEZ) traf ein weiteres starkes Erdbeben Teile von Sulawesi. Es wird mit Magnitude 6.3 angegeben, sein Epizentrum lag südlich der Halbinsel Minahasa.
Dieses dauerte bis zu einer Minute und habe auf Sulawesi weitere Schäden verursacht. In vielen Gebäuden an der Südküste der Halbinsel bildeten sich Risse. Einzelne Meldungen geben an, dass ein paar Häuser eingestürzt sind. Weitere Informationen dazu gibt es noch nicht, ebenso Meldungen über Verletzte.
Ob dieses Erdbeben mit dem stärkeren Minuten zuvor zusammenhängt, ist nicht klar.

Kommentar: Schauen Sie nach an welchen Orten in der letzten Woche Erdbeben stattfanden:




Pumpkin 2

Mexiko: Starkes Erdbeben der Stärke 6,2

El Dorado Quake_081014
© USGS
Im Golf von Kalifornien hat sich am Mittwoch (8.) um 02.40.54 UTC ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Momenten-Magnituden-Skala ereignet. Die Erschütterung trat in einer Tiefe von 10 Kilometer (6,2 Meilen) auf, Berichte über Verletzte oder materielle Schäden liegen nicht vor.

Das Epizentrum des Bebens lag 121 Kilometer (75 Meilen) west-südwestlich von El Dorado, 128 Kilometer (80 Meilen) süd-westlich von Navolato, 128 Kilometer (80 Meilen) südwestlich von Campo Gobierno, 135 Kilometer (84 mi) südwestlich von Costa Rica (Mexiko) und 1.077 Kilometer (669 mi) west-nordwestlich von Mexiko-Stadt, Mexiko

Kommentar: In den letzten Tagen gab es viele Erdbeben - sehen Sie selbst:




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Starkes Erdbeben in China - Mindestens ein Todesopfer

yunnan quake
© Steve Herman Twit
Ein schweres Erdbeben hat die chinesische Provinz Yunnan erschüttert. Der Erdstoß der Stärke 6,0 ereignete sich in einer für ihre Teeplantagen bekannten Bergregion im Südwesten des Landes, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Chinesischen Medien zufolge wurden bei dem Beben, das auch in der Provinzhauptstadt Kunming die Einwohner in Panik auf die Straße trieb, mindestens ein Mensch getötet und drei weitere verletzt.

Während die US-Erdbebenwarte die Stärke zunächst mit 5,8 angab und diesen Wert kurz darauf auf 6,0 erhöhte, gab das chinesische Erdbebenzentrum die Stärke mit 6,6 an. Laut der USGS ereignete sich das Beben am Dienstag um 21.49 Uhr (Ortszeit, 15.49 Uhr MESZ). Demnach lag das Epizentrum 85 Kilometer von der Stadt Pu'er entfernt nahe der Grenze zu Myanmar und Laos. Die Provinz Yunnan war erst Anfang August von einem verheerenden Erdbeben erschüttert worden.

Die "Volkszeitung" berichtete von einem Toten und drei Verletzten. Auf das Hauptbeben folgten ein Dutzend kleinere Nachbeben. Die Behörden aktivierten einen Notfallplan und entsandten Rettungskräfte und Feuerwehrleute in die betroffene Region. Zudem wurde die Armee mobilisiert. Laut der Nachrichtenagentur Xinhua schwankten die Gebäude minutenlang. Eine Frau in der Stadt Weiyuan sagte, in der Küche seien Kacheln abgefallen, alle seien in Panik auf die Straße gerannt.

Kommentar: Finden Sie heraus an welchen Orten in den letzten Tagen die Erde gebebt hat:




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Starkes Erdbeben in Argentiniens Norden

Earthquake 6.2 Argentina
© USGS
Ein Erdbeben mit etwa Magnitude 6 traf am Mittag MESZ den Norden von Argentinien. Das Epizentrum lag in der Provinz Jujuy, nahe der Grenzen zu Chile und Bolivien. Verschiedene Erdbebendienste geben unterschiedliche Daten zum Beben an. Argentinische Behörden nennen Magnitude 5.9 und eine Tiefe von 229 Kilometern, während der chilenische Erdbebendienst ONEMI Magnitude 6.3 und eine Tiefe von 257 Kilometern nennt. USGS geht von einem deutlich flacheren Erdbeben (189 km) der Stärke 6.2 aus.

Die Erschütterungen waren über die Landesgrenze hinaus spürbar. In der chilenischen Region Antofagasta wurde Intensität IV registriert.
Bisher gibt es keine Meldungen über Schäden infolge des Erdbebens. Das Hypozentrum im Erdmantel senkt das Risiko schwerer Schäden deutlich.

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Stärkstes Erdbeben seit 1497 in Schweden - Spürbar in Stockholm und Oslo

Erdbeben Schweden 15.09.2014
© Unbekannt
Ein für Skandinavien extrem ungewöhnliches und starkes Erdbeben traf um 15.08 Uhr Mittelschweden. Nach ersten Angaben von Geofon hatte es Magnitude 4.7. Das Epizentrum lag etwa 300 Kilometer nordwestlich von Stockholm. Schwedische Behörden (Universität Uppsala) gehen knapp unter Magnitude 5 aus. Details wurden noch nicht ermittelt.

Da das Epizentrum in einer dünn besiedelten Region des Landes lag, rechnen wir nicht mit nennenswerten Schäden. Es war jedoch in vielen Teilen des Landes (hauptsächlich im zentralen Teil), sowie im Nachbarland Norwegen deutlich spürbar. Unter anderem gibt es Meldungen aus Trondheim.Einzelne Zeugen aus Stockholm, Oslo und Tallinn (Estland) haben ebenfalls Spürbarkeit gemeldet (laut EMSC).
Besonders in der norwegischen Region Hedmark riefen viele besorgte Bürger bei Polizei und Feuerwehr an, offenbar verängstigt durch das Erdbeben. Meldungen über Schäden gibt es aber keine.

Zuletzt hat es im Januar 1497 ein solch starkes Erdbeben in Schweden gegeben. Damals lag das Epizentrum nahe der Stadt Örebro, es wird auf Magnitude 5.1 geschätzt. Mehrere kleinere Erdbeben mit etwa M 4.0 hat es im 19. Jahrhundert gegeben.

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Starkes Erdbeben vor der Insel Guam

Earthquake Guam
© Unbekannt
Die zu den USA gehörende Insel Guam (Gruppe der Marianen) im Westpazifik wurde am Morgen um 8.14 Uhr MESZ von einem schweren Erdbeben erschüttert. Nach ersten Angaben des USGS wurde Magnitude 7.1 erreicht, demnach lag das Epizentrum wenige Kilometer vor der Nordküste der Insel. Eine Tiefe von etwa 170 Kilometern wurde gemessen, damit besteht keine Tsunamigefahr. Das Pazific Tsunami Warning Center hat keine Warnung herausgegeben. Ein kleiner lokaler Tsunami kann dennoch nicht ausgeschlossen werden.

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Island: Zwei weitere kleine Eruptionsspalten am Holuhraun Lavafeld

In der Nacht haben sich etwa 1,5km südlich der der aktuellen Eruptionsspalte in Richtung des Dyngujökull 2 km nördlich des Gletschers zwei weitere kleine Spalten geöffnet, aus denen Lava austritt. Das berichten übereinstimmend isländische Wissenschaftler und die Journalistin Lára Omarsdóttir, die heute morgen über die Ausbruchsstelle geflogen ist. Als Reaktion wurde zunächst der Zugang zur Ausbruchsregion wieder eingeschränkt, bis weitere Daten von einem aktuell stattfindenden Überwachungsflug vorliegen. Die Befürchtung der Geologen, das die Spalte weiter in Richtung Süden aufbrechen könnte, scheint sich zu bewahrheiten. Ein kurzes Video der neuen Spalten findet sich bei RÚV .

Holuhraun 2014-09-05
© Institute of Earth Sciences University of Iceland
Ausbreitung der Lava bis 5. September Nachmittag
Die Erdbebenaktivität bleibt auf niedrigerem Niveau mit etwa 300 Beben am Tag relativ stabil, allerdings ereignen sich weiterhin starke Beben in der Region des Bárðarbunga, in der letzten Nacht ein Beben der Stärke 4,4 und ein weiteres der Stärke 5,3. Dann gibt es einen interessanten Übersichtsartikel über die Eruption von einem Geologen der hier zu finden ist.

Kommentar: Zusätzliche Information vom 4.9.2014:
"Die Lava bewegt sich weiter stetig auf die Jökulsá á Fjöllum zu und wird diese in wenigen Tagen erreichen. Wenn Wasser und Lava zusammentreffen, wird es zu Dampfexplosionen, lokalem Aschefall und umherfliegenden (heissen) Steinen kommen. Die Ausdehnung der Lava beträgt mittlerweile etwa 12 Quadratkilometer, ungefähr äquivalent zu 1700 Fußballfeldern."
Nachtaufnahmen von der Eruption:


Weitere Videos des isländischen Fernsehsenders RÚV


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Island: Erneute Spalteneruption bei Holuhraun

Im Holuhraun Lavafeld hat heute früh gegen sechs Uhr isländischer Zeit an derselben Spalte wie vor zwei Tagen erneut eine (kleine) Spalteneruption begonnen. Die Eruption ist auf der Webcam von Míla gut sichtbar, das Bild unten ist ein Screenshot dieser Kamera (die ist aktuell allerdings aufgrund des Interesses schwer zu erreichen).
Holuhraun
© Unbekannt
Wie lange die Eruption diesesmal dauert und ob sie wieder in einigen Stunden vorbei ist, wird sich zeigen. Sehr hoch scheint die Aktivität allerdings nicht zu sein. Die Luftfahrtwarnstufe des Bárðarbunga wurde wieder auf rot hochgesetzt, direkte Überflüge über die Eruptionsstelle sind ebenfalls nicht zulässig.

Geologen der Universität von Island, die im Gelände unterwegs sind, teilten mit, das die Eruption geschätzt 10x so gross sei, wie die am Freitag und sich die aktive Spalte gut 500m weiter nach Norden ausgedehnt habe. Die Länge der Spalte liege jetzt ungefähr bei 1500m, die Lavafontänen sind bis zu 60m hoch. Die Geologen vor Ort haben auch einige Fotos gemacht, die ich hier mit Erlaubnis der Uni zeigen kann. Das Copyright liegt bei der University of Iceland und dem Fotografen Ármann Höskuldsson (sie sind im Original auf der Facebookseite der Geologen veröffentlicht):

Kommentar: Die Eruption in Holuhraun am 31.08.2014 um 07:15 Uhr (Video: Icelandic Met Office Benedikt G. Ófeigsson):




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Starkes Erdbeben in der Ägäis bis nach Malta spürbar: Stärke 5,6

S greece quake
Ein starkes Erdbeben hat sich am 29.08.2014 um 03:45 UTC bei der griechischen Insel Milos in der südlichen Ägäis ereignet. Die Stadt Adamas liegt auf der Insel Milos.

Das Epizentrum lag ca. 60 km westlich von Adamas, Griechenland; ca. 121 km südlich von Vari, Griechenland; ca. 122 km südlich von Voula, Griechenland; und ca. 123 km südlich von Kalyvia Thorikou, Griechenland.

Bis zur griechischen Hauptstadt Athen waren es ca. 137 km.

Das Erdbeben hatte eine Stärke von 5,6 und die Bebentiefe lag bei 91,8 km.

Im Umkreis von 100 km zum Epizentrum leben ca. 94.477 Menschen.

Laut ersten Berichten von Anwohnern der Region wurde das Beben sehr deutlich und stark empfunden. Die Häuser in der Region gerieten ins schwanken. Das Beben hat viele Menschen stark verängstigt. Viele Urlauber in Hotels haben das Erdbeben miterlebt. Auch in Athen war das Beben deutlich zu spüren.

Selbst aus dem über 800 km entfernten Malta gibt es Meldungen, dass das Erdbeben von Anwohnern gespürt wurde.

Den Erdbeben folgte bereits einem Beben mit der Stärke 4,7 um 03:48 UTC.

Kommentar: In letzter Zeit scheinen Vulkanausbrüche und Erbeben stark zuzunehmen. Dieses Erdbeben war ziemlich nahe am Vulkan Thera (heute Santorin). Der Thera ist im 17. oder 16. Jahrhundert v. Chr. ausgebrochen und hat bei dieser Eruption Gestein und Fragmente im gesamten östlichen Mittelmeer verteilt. Dies führte zu extremen Wetterereignissen und Problemen in davon betroffenen Gebieten. Die altägyptische Unwetterstele beschreibt dieses Ereignis so: Der Himmel verfinsterte sich von Westen und es begann ein ununterbrochener Starkregen, der für mehrere Tage anhielt. Die hohen Niederschlagsmengen verursachten eine verheerende Nilflut, die Gebäude zerstörte und Menschen tötete. Es gab eine außergewöhnliche Dunkelheit, die auch tagsüber anhielt. Das Unwetter wurde zudem von einem unbeschreiblichen Lärm begleitet. Nach dem Ende der Naturkatastrophe wurden Gräber, Tempel und Pyramiden verwüstet aufgefunden.