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Mi, 27 Okt 2021
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Erdbeben

Attention

"The big One": Vorboten der nächsten Erdbeben-Katastrophe in Kalifornien?

karte erdbeben
© dpa
Eine Karte zeigt das Epizentrum des Erdebens von vergangenem Freitag.
In der Nacht bebte es unter dem Meeresboden vor Chile. Vor ein paar Tagen wurden die Menschen in Los Angeles daran erinnert, dass auch sie auf einer extrem schaukeligen Gesteinsformation leben. Experten warnen nun vor "The Big One" in Kalifornien.

Der Baseball-Moderator Vincent Scully reagierte sehr kalifornisch. Mitten im Spiel der Los Angeles Dodgers rüttelte ein Erdbeben so sehr an der Kamera, dass einem beim Anblick der Fernsehbilder schwindlig wurde. "Eine kleine Erschütterung hier im Stadion", bemerkte Scully, als trage er die neueste Wurfstatistik vor. "Ich weiß nicht, ob es die Leute gemerkt haben; wir auf der Pressetribüne haben es deutlich gespürt. Eine Erschütterung, sonst nichts. Gott sei Dank."

Better Earth

Schweres Nachbeben der Stärke 7,6 erschüttert Nord-Chile: Präsidentin evakuiert - Tsunami-Warnung inzwischen wieder aufgehoben

Vor der Nordküste Chiles hat sich erneut ein heftiges Seebeben ereignet, erste Tsunami-Wellen trafen aufs Festland. Präsidentin Michelle Bachelet musste in Sicherheit gebracht werden.
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© Reuters
Santiago de Chile - Ein heftiges Nachbeben der Stärke 7,6 hat in Nordchile erneut einen Tsunami ausgelöst. Die chilenische Erdbebenwarte SCN ortete am Mittwochabend (Ortszeit) das Epizentrum vor der Küste von Iquique - ebenso wie bei dem Beben der Stärke 8,2 vom Vortag, das sechs Menschen das Leben kostete.


Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben des US-amerikanischen Geological Survey in einer Tiefe von rund 20 Kilometern. Der Notfalldienst Onemi löste für die Küste nördlich von Antofagasta Tsunami-Alarm aus. Angaben der chilenischen Marine zufolge erreichten erste Tsunami-Wellen bereits die Küste. Diese sollen allerdings nur eine Höhe von knapp einem Meter gehabt haben. Die Tsunami-Warnung für Chile und Peru wurde inzwischen aufgehoben.


Kommentar: In der letzten Woche gab es noch mehr Ereignisse in dieser Region:



Bad Guys

Update Erdbeben in Chile: Schlimmstes Beben seit 150 Jahren und Massenflucht von Gefangenen

Panik und Chaos in Chile: Ein heftiges Erdbeben hat mindestens fünf Menschen in Chile das Leben gekostet, Hunderttausende mussten fliehen. Die Schäden scheinen sich in Grenzen zu halten.
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© AFP
Diese Frau hat sich und ihre Kinder aus Furcht vor den Erdstößen in ein Sportstadion gebracht.
Ein schweres Erdbeben hat im Norden Chiles mindestens fünf Menschen das Leben gekostet und an weiten Teilen der Pazifikküste Südamerikas Tsunami-Alarm ausgelöst. Hunderttausende Menschen flüchteten in höher gelegene Gegenden. Die Erschütterungen erreichten am Dienstagabend (Ortszeit) nach Angaben der chilenischen Erdbebenwarte CSN die Stärke 8,2 - es war damit das heftigste Beben im Norden des Landes seit rund 150 Jahren. Das Zentrum lag rund 100 Kilometer vor der Küste der Stadt Iquique in 38,9 Kilometern Tiefe im Meer. Aus Furcht vor Riesenwellen ordneten die Behörden Evakuierungen entlang der rund 5000 Kilometer langen Küstenlinie an.

Militär soll in Katastrophengebieten helfen

Präsidentin Michelle Bachelet erklärte drei Regionen im Norden des Landes zum Katastrophengebiet. Das Militär solle den Betroffenen dort helfen, aber auch Plünderungen vermeiden, sagte sie in einer Fernsehansprache. „Es sind die notwendigen Maßnahmen getroffen worden, um die Bürger und ihren Besitz zu schützen“, erklärte sie. Bislang sei alles unter Kontrolle: „Das Land hat die ersten Stunden dieses Notfalls gut gemeistert.“ Am Mittwoch wollte Bachelet in das betroffene Gebiet reisen.

Better Earth

Schweres Beben der Stärke 8,2 erschüttert Chile: Nach Tsunami-Alarm wird Chiles Küste evakuiert. Flutwelle hat den Norden Chiles erreicht

Nach einem Beben der Stärke 8,2 hat eine Flutwelle den Norden Chiles erreicht. Noch haben die Behörden keinen Überblick über die Folgen, doch die Küstenbewohner kommen offenbar glimpflich davon.
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Vor der chilenischen Küste ist ein Erdbeben der Stärke 8,2 registriert worden. Das Epizentrum habe sich in etwa zehn Kilometern Tiefe befunden, wie die amerikanische Erdbebenwarte USGS am Dienstag Ortszeit mitteilte.


Nach dem Beben hat nach Angaben der Marine eine erste Tsunami-Welle Teile der Nordküste von Chile erreicht. Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik hatte kurz nach den ersten Erdstößen Hinweise darauf, dass bei dem Beben eine Flutwelle entstanden ist. Sie könne eine zerstörerische Wirkung an der Pazifikküste Lateinamerikas auch weit entfernt vom Epizentrum des Bebens haben.


Kommentar: In der letzten Woche gab es noch mehr Ereignisse in dieser Region:



Bad Guys

Stärkstes Erdbeben erschüttert Yellowstone-Nationalpark

Der Yellowstone-Park hat am Sonntag das stärkste Beben der letzten 34 Jahre erlebt. Geologen blieben dennoch gelassen: Die Erde zittert dort ständig - in der Tiefe rumort ein Supervulkan.
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© AFP
Abyss Pool (West Thumb Geyser Basin): Heiße Quellen verraten Magma in der Tiefe
In seismologischen Maßstäben war es ein relativ leichtes Beben, das am Sonntag durch den Yellowstone-Nationalpark im Nordwesten der USA rumpelte. Doch mit seiner Magnitude von 4,8 übertraf es alle Messungen seit dem 22. Februar 1980, wie der Geologische Dienst der USA (USGS) bekanntgab. Offenbar hat der Schlag weder Verletzungen noch weitere nennenswerte Schäden verursacht.

Der Nationalpark umfasst rund 9000 Quadratkilometer der US-Bundesstaaten Wyoming, Montana und Idaho. Rund drei Millionen Menschen besuchen den Park jedes Jahr, um etwa dampfende Geysire, heiße Quellen und freilebende Bisons zu bewundern.

Bizarro Earth

Erdbeben in kalifornischer Metropole Los Angeles - Stärke 5,1

Ein starkes Erdbeben mittlerer Kategorie hat in der kalifornischen Metropole Los Angeles Sachschäden angerichtet. Das Beben war auch im 200 Kilometer entfernten San Diego noch spürbar.
earhtquake los angeles
© dpa
Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat die US-Metropole Los Angeles und die Umgebung erschüttert. Berichte über größere Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Das Beben ereignete sich am Freitagabend um 21:09 Uhr, das Epizentrum lag gut 30 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums, wie der Geologische Dienst der USA mitteilte.

Die Erschütterungen waren so stark, dass sie auch noch im rund 200 Kilometer entfernten San Diego gespürt wurden. Mindestens fünf Nachbeben mit Stärken zwischen 2,7 und 3,6 wurden registriert. Etwa eine Stunde zuvor hatte die Erde bereits in der nahe gelegenen Stadt La Habra gebebt.

Kommentar: Der Feuerring ist in diesem Monat besonders aktiv und erst vor ein paar Wochen bebte die Erde in Los Angeles.


Blue Planet

Leichtes Beben in Los Angeles

Los Angeles - In der Millionenmetropole Los Angeles an der US-Westküste hat am Morgen die Erde gebebt. Die-Geologiebehörde verzeichnete ein Beben mit einer Stärke von 4,7. Das Zentrum des Bebens habe nur zehn Kilometer von Beverly Hills entfernt gelegen. Es gab zunächst keine Berichte über Schäden oder Verletzte.

dpa

Bad Guys

Schweres Beben und Nachbeben an Pazifikküste Chiles - Tsunamiwarnung aufgehoben

Ein schweres Erdbeben hat am Sonntag die Pazifikküste Chiles erschüttert. Aus Angst vor einem Tsunami wurden Häuser geräumt - die Schäden blieben bislang aber gering.
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© dpa, mr cda mag ms
Aus Angst vor einem Tsunami mussten viele Menschen an der chilenischen Küste ihre Häuser verlassen.
Ein starkes Erdbeben hat am Sonntag Teile Chiles erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte lag das Epizentrum des Erdbebens 60 Kilometer nordwestlich der Hafenstadt Iquique in einer Tiefe von 20 Kilometern. Die Behörde sprach zunächst von einer Stärke von 7,0 an, korrigierte die Angabe jedoch später herunter.

Es habe nur geringfügige Schäden gegeben, sagte der Direktor der Notfalldienste, Franz Schmauck. Demnach zerbarsten in etlichen Häusern die Fenster.

Bad Guys

Schweres Beben in Peru - Menschen mit einem Schrecken davon gekommen

Der Norden Perus ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Offenbar sind die Menschen im Bebengebiet aber mit einem Schrecken davon gekommen. Über mögliche Verletzte liegen noch keine Informationen vor.
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Lima - Der Norden Perus ist von einem starken Erdbeben erschüttert worden. Die Einwohner kamen jedoch offenbar mit dem Schrecken davon, über mögliche Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor, wie örtliche Behördenvertreter am Samstagabend (Ortszeit) erklärten.

Laut der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben vor der Küste Perus eine Stärke von 6,3. Demnach lag das Zentrum sechs Kilometer westlich der Küstenstadt Sechura nahe der Grenze zu Ecuador. In Sechura rannten die Menschen in Panik auf die Straße. Zeitweilig waren die Telefonleitungen unterbrochen, wie der Zivilschutz mitteilte.

Bizarro Earth

Starkes Beben vor kalifornischer Küste

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© EPS/USGS
Das Epizentrum befand sich circa 80 Kilometer vor Eureka
Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat weite Teile des US-Bundesstaates Kalifornien erschüttert. Das Epizentrum lag im offenen Meer, eine Tsunami-Gefahr besteht jedoch nicht.

Vor der Küste des US-Bundesstaates Kalifornien hat sich am Sonntagabend (Ortszeit) ein schweres Erdbeben ereignet. Wie die US-Erdbebenwarte (USGS) mitteilte, hatte das Beben eine Stärke von 6,9. Berichte über Schäden und Opfer lagen aber nicht vor, auch eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Allerdings war der Erdstoß bis nach San Francisco, rund 500 Kilometer südlich des Epizentrums, zu spüren.

Das Epizentrum lag den Angaben zufolge circa 80 Kilometer westlich der Stadt Eureka. Das Hypozentrum befand sich in einer Tiefe von sieben Kilometern. Die Behörden des Landkreises Humboldt im dünn besiedelten Norden Kaliforniens teilten mit, es seien keine Schäden gemeldet worden. Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum meldete den Erdstoß, sah jedoch aufgrund der Erfahrung mit ähnlichen Beben keine Gefahr für einen Tsunami.